Warning: session_start(): open(/var/lib/php5/sess_b84a1d05a4d8a4c416499c431de85bd7, O_RDWR) failed: No space left on device (28) in /mnt/digital-kingdom.dk/blog/wp-content/plugins/count-per-day/counter-core.php on line 200

Warning: session_start(): Cannot send session cookie - headers already sent by (output started at /mnt/digital-kingdom.dk/blog/wp-content/plugins/count-per-day/counter-core.php:200) in /mnt/digital-kingdom.dk/blog/wp-content/plugins/count-per-day/counter-core.php on line 200

Warning: session_start(): Cannot send session cache limiter - headers already sent (output started at /mnt/digital-kingdom.dk/blog/wp-content/plugins/count-per-day/counter-core.php:200) in /mnt/digital-kingdom.dk/blog/wp-content/plugins/count-per-day/counter-core.php on line 200
zensur |

Archiv für das Tag 'zensur'

Apr 22 2013

Profile Image of holgi-w

Zensur: Japanische Polizei will Tor-Netzwerk blockieren

Nach einem umstrittenen Fall, in dem ein japanischer Hacker unter anderem das Tor-Netzwerk verwendete, fordert die japanische Polizei nun Sperren für die “missbräuchliche” Tor-Nutzung. Derzeit wird noch auf freiwillige Maßnahmen gesetzt, doch da Tor nicht überwacht werden kann, kommt dies einer kompletten Sperre gleich.

Die japanische “nationale Polizeibehörde” (NPA), die Bundesverwaltungsbehörde der japanischen Polizei, fordert laut einem Bericht der Tageszeitung “The Mainichi” Internetprovider dazu auf, den Zugang zum Tor-Netzwerk zu sperren. Demnach sollen ISPs ihren Nutzern den Zugang sperren, sobald diese das Tor-Netzwerk “missbrauchen” würden. Da jedoch der Traffic, der über das Tor-Netzwerk geführt wird, anonymisiert wird und so nicht vom ISP einsehbar ist, wäre automatisch jeder Nutzer von Tor in Japan von diesem Verbot betroffen.

Fehlerhafte Ermittlungen
Der Forderung nach einem Verbot von Tor geht ein etwas ungewöhnlicher Fall voraus. Ende 2012 begann ein Nutzer unter dem Namen Demon Killer Todesdrohungen auf öffentlichen Foren zu verbreiten. Er verwischte seine Spuren, indem er die Kontrolle über mehrere Computer übernahm und seine Nachrichten über diese verbreitete. Die unwissenden Nutzer wurden von der Polizei verhaftet und waren laut Polizei auch geständig. Laut Wired hat die japanische Polizei jedoch den Ruf, Geständnisse von Verdächtigen zu erzwingen. Die Drohungen wurden jedoch fortgesetzt, weswegen die Verdächtigen wieder freigelassen wurde.

Hinweise auf Tor
Der Hacker wurde offenbar mutig und lockte die Polizei kurz nach Neujahr auf eine kleine Insel südlich von Tokio, wo er eine Katze mit einem USB-Stick an ihrem Halsband platzierte. Darauf fand die Polizei Informationen, die nur dem Hacker bekannt sein konnten. Dank einer Überwachungskamera konnte der Täter jedoch als der 30-jährige Yusuke Katayama identifiziert werden. Bei der Beschlagnahmung von Katayamas technischem Equipment wurde unter anderem festgestellt, dass er Tor verwendet hatte, um seine Spuren zu verwischen.

Empfehlung von Kommission
Daraufhin wurde eine Sonder-Kommission eingerichtet, die über Methoden zur besseren Verhinderung derartiger Verbrechen diskutierte. Im Bericht dazu heißt es unter anderem, dass “freiwillige Maßnahmen” der Provider das beste Mittel darstellen würden. Dazu zählt auch das Blockieren von Anonymisierungs-Diensten wie Tor. In China werden derartige Verbindungen bereits seit mehreren Jahren blockiert, laut verschiedenen Medienberichten relativ erfolgreich. Tor ist insbesondere in Ländern mit strikten Zensurmaßnahmen sehr wichtig, da es den Zugang zu gesperrten Inhalten im Internet erlaubt.

Quelle: futurezone

via Zensur: Japanische Polizei will Tor-Netzwerk blockieren.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Mrz 13 2013

Profile Image of holgi-w

EU-Parlament stimmt gegen Pornographie-Verbot

Das EU-Parlament hat in einer Abstimmung die Umsetzung einer neuen Richtlinie zur Verbannung “jeder Form von Pornographie in den Medien” und somit auch dem Internet abgelehnt. Dadurch wird es bei künftigen Versuchen deutlich erschwert, entsprechende Vorstöße umzusetzen.

Bei der heutigen (12.03.2013) Abstimmung im EU-Parlament ging es eigentlich um einen Maßnahmenkatalog, zur Beseitigung von Geschlechtervorurteilen in der EU, der von der niederländischen Politikerin Kartika Tamara Liotard angestoßen wurde, berichtet ‘Cnet’. Er enthält eine Reihe von Maßnahmen, um die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern auszuräumen und das Bewusstsein für derartige Probleme zu schärfen sowie effektive Maßnahmen gegen die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern in Bildung, Beschäftigung und den Medien.

Die Mitglieder des Europaparlaments stimmten mit einer deutlichen Mehrheit für die Umsetzung der Maßnahmen, wobei jedoch das “Porno-Verbot” abgelehnt wurde. Da es sich um eine Mehrheitsentscheidung handelt, kann die EU nun konkrete Richtlinien schaffen, die sich an den Vorgaben des Berichts orientieren. Gleichzeitig wird es durch das Ergebnis aber deutlich erschwert, die abgelehnten Teile erneut zur Abstimmung vorzulegen, um sie doch noch umsetzen zu lassen.

Nach Bekanntwerden des Berichts gab es schnell eine kontroverse Debatte, weil die darin beschriebenen Maßnahmen derart breit formuliert wurden, dass sie praktisch ein Verbot von Pornographie in den Medien und die Schaffung der Grundlagen für ein Vorgehen von Internet-Providern gegen entsprechende Inhalte zur Folge gehabt hätten. Zwar hatte es Änderungen an dem Text gegeben, die Auswirkungen blieben jedoch nach Auffassung von Gegnern des Vorhabens erhalten.

Weil die Formulierungen nicht spezifisch genug waren, wurde unter anderem befürchtet, dass der Upload von selbst erstellten Inhalten mit sexuellen Inhalten verboten werden könnte, unabhängig davon, ob die Weitergabe über das öffentliche Web, E-Mail oder auch soziale Netzwerke erfolgen würde. Mitglieder der europäischen Piratenparteien hatten sich ausdrücklich gegen die in dem Bericht enthaltenen Formulierungen ausgesprochen, weil durch die geforderten Maßnahmen ihrer Meinung nach die Grundrechte der gut 500 Millionen Bürger der 27 EU-Länder eingeschränkt werden würden.

Der Bericht hatte zudem wie schon im Fall von ACTA für Verstimmung unter den EU-Parlamentariern gesorgt. So hatte die IT-Abteilung des Parlaments begonnen, per E-Mail eingehende Anfragen von Bürgern abzuwehren, so dass diese gar nicht in den Postfächern von EU-Politikern landeten. Dies wurde als Schande kritisiert, weil es sich um ein vollkommen undemokratisches Vorgehen handele. Als ACTA vor der Abstimmung stand hatte man ebenfalls begonnen, E-Mail-Anfragen von besorgten Bürgern zu dem Thema mit Hilfe der Spam-Filter abzufangen.

Quelle: winfuture

via Zensur? EU plant Pornographie-Verbot für Medien.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Mrz 08 2013

Profile Image of holgi-w

Zensur? EU plant Pornographie-Verbot für Medien

In einem Initiativbericht des Europäischen Parlaments wird von einem “Verbot aller Arten von Pornographie in den Medien” gesprochen. Dieser soll am Dienstag (12.03.2013) beschlossen werden, Datenschützer und Bürgerrechtsorganisationen kritisieren diesen scharf. Bei einem Beschluss wird dieser dennoch nicht sofort in geltendes Recht umgesetzt.

Ein “Bericht über den Abbau von Geschlechterstereotypen in der EU” sorgt derzeit für starke Kritik von Datenschützern und Bürgerrechtsorganisationen. In einer Passage des Berichts wird die Umsetzung “eines Verbots aller Arten von Pornographie in den Medien” gefordert. Das Europäische Parlament will voraussichtlich am kommenden Dienstag über den Bericht abstimmen. Piratenpartei-Gründer Rick Falkvinge kritisierte in einem Blogeintrag den Vorschlag als “entsetzlichen Angriff auf die Rede- und Meinungsfreiheit” und ruft zum Handeln auf. Dazu hat er auch eine E-Mail-Vorlage veröffentlicht, die EU-Bürger an ihre Vertreter im Europäischen Parlament senden sollen.

Bericht zerstört Glaubwürdigkeit
Die Kritik richtet sich vor allem an die nicht vorhandene Definition des Begriffs “Medien”, wodurch einige Kritiker einen Freibrief für Zensur im Internet befürchten. Auch die europäische Bürgerrechtsorganisation EDRi kritisiert in einer Aussendung den EU-Bericht scharf. Er sei “unheimlich schlecht entworfen” und “zu absurd um ernst genommen zu werden.” Dennoch ruft man das Europäische Parlament zum Handeln auf, da ein derartiger Antrag die Glaubwürdigkeit des Europäischen Parlaments untergraben würde.

Einladung an Internetanbieter
In einer Passage des Berichts wird auf den “derzeitigen kulturellen Prozess” hingewiesen, “in dem sich Pornographie als ein universell immer mehr akzeptiertes, oft idealisiertes kulturelles Element in den Alltag schleicht.” Als Beispiele werden verschiedene Formen der Jugendkulturen angeführt, “von Fernsehprogrammen und Lifestyle-Magazinen für Jugendliche, über Musik-Videos bis hin zu Werbung, die sich speziell an Jugendliche richtet.”

Das Internet findet im Bericht keine ausdrückliche Erwähnung im Zusammenhang mit Pornographie, allerdings ist unter Artikel 14 zu lesen: “Das Europäische Parlament [...] fordert die Kommission auf, in Zusammenarbeit mit den betreffenden Interessengruppen eine Charta zu erarbeiten, zu der eine Einladung zum Beitritt an alle Internetdiensteanbieter erfolgen würde.”

Nicht bindend
Das sei laut Christian Engström, schwedischer EU-Parlamentarier für die Piratenpartei, ein klarer Versuch, den Internetprovidern durch “Selbstregulierung” Zensur vorzuschreiben. Der Initiativbericht ist ein Mittel für das Europäische Parlament, um seine Meinung zu einem bestimmten Thema auszudrücken. Sollte dieser nächste Woche beschlossen werden, bedeutet das nicht, dass dieser in geltendes Recht umgesetzt wird, sondern soll als Handlungsaufforderung an die EU-Kommission dienen.

Quelle: futurezone

via Zensur? EU plant Pornographie-Verbot für Medien.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Nov 10 2012

Profile Image of holgi-w

Ägypten will Porno-Netz abdrehen

Technisch aufwendig – Versuche auch in anderen muslimischen Staaten

Kairo (pte029/09.11.2012/13:50) – Ägypten will versuchen, den Zugriff auf sämtliche pornografische Internetseiten zu blockieren. Das hat Staatsanwalt Abdel Maguid Mahmoud diese Woche in Kairo verkündet. Die Regierung müsse Schritte einleiten, um pornografische Inhalte, die mit den Werten und Traditionen des ägyptischen Volks nicht konsistent sind oder den Interessen des Staates zuwiderlaufen, aus dem nationalen Netz fernzuhalten. Interne Kritiker glauben, dass das Vorhaben technisch nicht umgesetzt werden kann und wollen lieber mit Aufklärungskampagnen gegen Pornos vorgehen, wie Cnet berichtet.

Konservativer Trend

Schon 2009 hat es in Ägypten ein Gerichtsurteil gegeben, das Porno-Seiten im Netz für illegal erklärt hat. Eine Umsetzung lässt bislang aber auf sich warten. Auch Telekommunikationsminister Hany Mahmoud glaubt aber, dass ein Blockieren von Pornoseiten technisch kaum durchführbar ist. Er sagt, die Regierung solle besser Geld in Kampagnen investieren, die das Bewusstsein für den schädlichen Einfluss von Pornografie stärken. Auch andere muslimische Länder versuchen, Online-Pornoverbote durchzusetzen. Im Juli 2012 hat Indonesien begonnen, Pornoseiten zu blockieren.

Dabei wurde der Zugang zu mehr als einer Mio. Internetseiten gesperrt. Die Aktion begann vor dem islamischen Fastenmonat Ramadan, soll aber auch weiterhin fortgesetzt werden. Auch andere Länder, etwa im Nahen Osten, versuchen regelmäßig, Internet-Pornografie zu blockieren, um ihre Bevölkerung zu schützen.

Schlechtes Vorbild

“Das übliche pornografische Material ist frauenverachtend und von Männern dominiert. Für Personen, die nicht in der Lage sind, das einzuordnen, entstehen daraus negative Impulse, die auch eine reale Beziehung auf Augenhöhe erschweren. In muslimischen Ländern, wo meist weniger offen mit Sex umgegangen wird, ist diese Gefahr vielleicht sogar größer als bei uns”, sagt Sexualtherapeutin Gerti Senger (gerti-senger.at). Ein Verbot sei im Netz aber nicht möglich und verstärke oft sogar den Reiz von Online-Pornografie.

“Für junge Leute ist Pornografie besonders schädlich. Eine Sozialisierung durch solche Inhalte führt zu negativen Frauen- und Beziehungsbildern. Gefährdet sind hier vor allem einsame Menschen ohne Rückhalt durch Familie oder Freunde. Hier hilft nur Aufklärung durch Freunde und im geringeren Maße Eltern und Schule”, so Senger. Positiv ist der Einfluss von Pornografie aber auch bei gesetzten Persönlichkeiten nicht. “Hier entstehen unrealistische Erwartungen an das Sexualleben. Zudem brauchen regelmäßige Konsumenten oft immer härteres Material”, erklärt die Expertin.

Quelle: pressetext.com

via Ägypten will Porno-Netz abdrehen.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Nov 06 2012

Profile Image of holgi-w

Erneut eine Folge von “The Walking Dead” zensiert: FSF hält an hartem Kurs fest

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) hält an ihrem harten Kurs gegen die weltweite Erfolgsserie “The Walking Dead” fest. Aus der am 26.10.2012 ausgestrahlten zweiten Folge der dritten Staffel musste FOX Channel erneut einige Szenen entfernen, um zumindest eine Freigabe ab 18 Jahren zu erhalten. Laut Senderangabe fielen 21 Sekunden aus der Originalfolge der Schere zum Opfer. Die Schnitte waren schwerlich zu übersehen. Eine Ausstrahlung im Sinne der von den Autoren und Produzenten beabsichtigten Intention hat die FSF damit hierzulande unmöglich gemacht.

Nachdem die Episoden der ersten und zweiten Staffel von der FSF noch mehrheitlich eine Freigabe ab 16 Jahren erhielten, wenngleich zum Teil unter Schnittauflagen, wurde in der vorvergangenen Woche bereits die Auftaktfolge zur dritten Staffel ordentlich zerrupft. Betroffen waren fünf Szenen, aus denen insgesamt 32 Sekunden entfernt wurden.

Nach Eingang mehrerer Beschwerden hat die FSF eine Stellungnahme zu den Schnittauflagen der ersten Folge veröffentlicht. Demnach sei der zuständige Ausschuss mehrheitlich zur Ansicht gekommen, dass jene beanstandeten Szenen, in denen Zombies ermordet werden, eine “schwere Jugendgefährdung” darstellen. Es könne nicht augeschlossen werden, “dass sich einzelne Gewaltbilder wegen ihrer spekulativen, sehr drastischen und detaillierten Darstellungsweise verselbstständigen und zu einer Verrohung und Desensibilisierung führen können.”

Es stellt sich nun natürlich die Frage, ob nicht menschenverachtende Scripted-Reality-Formate oder spekulative Gewaltszenen in herkömmlichen Krimiserien, die täglich im Tagesprogramm ausgestrahlt werden, nicht in viel stärkerem Maße zur Verrohung von Jugendlichen beitragen könnten als ein vollkommen realitätsfremdes Zombiedrama, dass sich aufgrund zahlreicher Preise zudem noch mit dem Etikett ‘Kunst’ schmücken darf. Zumindest auf den Punkt des fehlenden Realitätsbezugs geht die FSF in ihrer Stellungnahme ein. So ist die Kommission durchaus der Ansicht, dass sich die Zombies “visuell deutlich von Menschen unterscheiden, so dass die Fiktionalität der Gewalthandlungen weitgehend präsent bleibt und distanzierend wirkt. Die Darstellung der Tötungen ist allerdings sehr drastisch und detailliert. Erschwerend im Sinne des Jugendschutzgedankens kommt hinzu, dass die Protagonisten zusehends verrohen und offen Lust an der Ausübung von Gewalt, dem massenhaften blutigen Dahinmetzeln von Zombies, zeigen und dies auch artikulieren.”

Diskutiert wurde in diesem Zusammenhang, “ob die Episode die Gewaltlust der Protagonisten lediglich zeigt, oder ob sie dem Zuschauer Gewaltlust vermittelt bzw. ihn gezielt in den Blutrausch hineinzieht.” Zwar räumt die FSF selbst ein, dass es den Autoren “vermutlich” darum gehe, die zunehmende Verrohung der überlebenden Menschen darzustellen, jedoch erscheine letzteres “nicht völlig ausgeschlossen”.

Grundlage für die Entscheidungen der FSF ist der Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV). So sind nach der FSF-Prüfordnung unter anderem Programme unzulässig, die “extreme Gewalt in ihren physischen, psychischen und sozialen Erscheinungsformen verherrlichen oder verharmlosen.” Darunter fallen beispielsweise Gewaltdarstellungen, die nach Ansicht der Prüfer “derart breit und in grausamen Details ausgespielt sind, dass sie weit über das dramaturgisch Notwendige hinausgehen.”

Zu sehen war die “Walking Dead”-Folge beim FOX Channel – wie im deutschen Pay-TV üblich – lediglich nach Eingabe eines Pin-Codes. Doch diese Jugendschutzmaßnahme spielt bei der FSF keine Rolle: “Dass hier nicht zwischen Pay-TV und Free-TV unterschieden werden kann, beruht nicht auf einem Votum der FSF, sondern ist gesetzlich vorgeschrieben”, heißt es in der Stellungnahme.

Auch die Tatsache, dass “The Walking Dead” in mittlerweile mehr als 100 Ländern (unzensiert) ausgestrahlt wird, sei mit Blick auf den hiesigen Rechtsrahmen unerheblich: “Die Jugendschutzspruchpraxis stützt sich auf Wirkungstheorien und Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie, sie ist aber auch geprägt durch kulturelle und länderspezifische Sensibilitäten. Im internationalen Vergleich hat Deutschland im Hinblick auf Gewaltdarstellungen eine relativ strenge Spruchpraxis und damit auch ein hohes Schutzniveau.”

Die Gefahr, dass Serienfans aus Deutschland die “Walking Dead”-Episoden nun über illegale Kanäle beziehen, betrachtet die FSF als eher gering: “Es geht bei den jugendschützerischen Entscheidungen nicht darum, sämtliche Vertriebswege für ein Produkt zu verschließen. Klar ist auch, dass im Zeitalter des Internet die Möglichkeit besteht, ein bestimmtes Produkt zu (sehen zu) bekommen, wenn man dies möchte. Dennoch setzt die Bereitschaft, Internet-Piraterie zu begehen, vermutlich mehr voraus als nur Frustration angesichts einer FSF-Prüfentscheidung.”

Quelle: Michael Brandes/wunschliste

via “The Walking Dead”: Fox Channel darf Originalfassung nicht zeigen.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Okt 22 2012

Profile Image of holgi-w

“The Walking Dead”: Fox Channel darf Originalfassung nicht zeigen

“The Walking Dead”: Fox Channel darf Originalfassung nicht zeigen

Die Auftaktepisode zur dritten Staffel von “The Walking Dead” wurde am vergangenen Freitagabend (19.10.2012) beim Fox Channel lediglich in zensierter Form gesendet. Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) hatte dem deutschen Pay-TV-Sender die Ausstrahlung der US-Originalfassung kurzfristig untersagt.

“Um den Serienstart dennoch stattfinden lassen zu können, mussten wir die Episode daher um 32 Sekunden kürzen”, teilte Fox Channel via Facebook mit. Laut Recherche der Website schnittberichte.com wurden aufgrund von Gewaltdarstellungen gleich fünf Szenen mit der Schere bearbeitet. In jenen Szenen kommen jeweils Zombies auf offenbar zu brutale Weise ums Leben. Das herausgeschnitte Material hat eine Länge zwischen 2,5 und 16,5 Sekunden.

Betroffen von der Maßnahme waren sowohl die Erstausstrahlung um 22.05 Uhr als auch die nächtliche Wiederholung. Auch die Tatsache, dass die Zombieserie beim Fox Channel erst nach Eingabe eines Jugendschutz-Pincodes gesehen werden kann, konnte die Prüfbehörde nicht milde stimmen.

Die verantwortliche FSF entscheidet seit 2003 als anerkannte Selbstkontrolle im Rahmen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags darüber, ob und zu welchem Zeitpunkt TV-Programme gesendet werden dürfen. Die Ausstrahlung hängt nach FSF-Angaben “insbesondere von einem vertretbaren Maß an Gewalt- und Sexualdarstellungen” ab. In den Prüfausschüssen sitzen unabhängige Fachleute aus den Bereichen der (Medien-)Pädagogik, der Psychologie oder der Jugendhilfe, die ehrenamtlich tätig sind.

In den USA ist “The Walking Dead” zur Zeit die erfolgreichste TV-Serie im Kabelfernsehen. Das Zombiedrama gilt darüberhinaus als qualitativ hochwertiges TV-Programm mit künstlerischem Anspruch. Es gewann bereits zahlreiche Kritikerpreise und war mehrfach für die ‘Emmys’ und die ”Golden Globes’ nominiert. In der ‘Uncut’-Fassung wohlgemerkt.

Quelle: Michael Brandes/wunschliste

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Dez 12 2011

Profile Image of holgi-w

Indonesien droht mit Aus für BlackBerry

Abgelegt unter Handy-Ecke

BlackBerry Messenger und Internet-Dienst sollen nicht sicher sein

Die indonesische staatliche Telekomregulierungsbehörde (BRTI) sagte gegenüber der Jakarta Post, dass möglicherweise die BlackBerry-Dienste in Indonesien eingestellt werden müssen. Laut dem BRTI seien die Übertragung von Nachrichten und der Datenverkehr über den BlackBerry Messenger und Internet-Dienst „nicht sicher“. „Weil RIM nicht kooperativ war, ist es möglich, dass wir bald den BIS (BlackBerry Internet Service) und BBM Service beenden werden. BlackBerrys werden dann wie alle anderen Handys auch sein“, so ein Sprecher der BRTI.

Der Grund für die Unstimmigkeiten ist, dass RIM im September 2011 ein Abkommen mit der indonesischen Regierung getroffen hat. Laut diesem müssen vier Punkte eingehalten werden, um die Dienste weiter anbieten zu dürfen. Einer der Punkte ist, dass ein Server gebaut werden muss – bisher wird der Datenverkehr und der Messenger-Dienst über die RIM-Server in Kanada geregelt, die die Datenpakete komprimieren und verschlüsseln. Zwar baut RIM den Server, allerdings im benachbarten Singapur. Das Abkommen sehe nicht vor wo der Server aufgestellt wird, für die indonesische Regierung schien aber klar zu sein, dass dieser in Indonesien gebaut wird, da hier laut offizieller Begründung die meisten BlackBerry-Nutzer in Südost-Asien sind.

Laut der indonesischen Regierung ist der Server und deshalb die Daten der indonesischen User in Singapur genauso unsicher, wie wenn die Server in Kanada genutzt werden würden. Der wahre Grund dürfte aber sein, dass die indonesische Regierung den Datenverkehr nicht überwachen und gegebenenfalls filtern kann, wenn der Server nicht auf dem eigenen Staatsgebiet steht. Auch Indien und Saudi Arabien haben dieses Jahr Druck auf RIM ausgeübt, um eine Möglichkeit zu bekommen, BlackBerry-User zu überwachen.


Quelle: futurezone

via Indonesien droht mit Aus für BlackBerry.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Dez 05 2011

Profile Image of holgi-w

China verbietet TV-Sendern Werbung

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

Neue Regelung soll “kulturell ansprechende Volkserziehung” bringen

Peking (pte002/03.12.2011/06:05) – Die Regierung Chinas lässt weiterhin nichts unversucht, um die Medien- und Meinungsfreiheit der eigenen Bevölkerung in kontrollierten Schranken zu halten. Nach der offenkundigen Zensur und Blockade regierungskritischer Angebote im Internet hat die kommunistische Führung in Peking sich nun offenbar auf den TV-Sektor eingeschossen. Dieser soll im Sinne einer “kulturell ansprechenden Volkserziehung” schon ab dem 1. Januar 2012 zu einem generellen Werbeverbot während der Ausstrahlung von Spielfilmen und längeren TV-Serien – vor allem im Bereich Reality-TV – verpflichtet werden. Wer sich nicht an die neuen Vorschriften hält, dem droht der Entzug der Sendelizenz.

“Ich halte es nicht für richtig, wenn eine Diktatur glaubt, das eigene Volk per Werbeverbot von oben nach unten erziehen zu können”, meint Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). In Deutschland würde zwar auch seit geraumer Zeit darüber diskutiert, die Webung in öffentlich-rechtlichen TV-Sendern einzuschränken. “Die Situation ist hierzulande aber eine völlig andere. Das, was China hier vorhat, ist mit nichts zu vergleichen, was bei uns passiert. Werbung ist ein Teil des alltäglichen Lebens der Menschen und kann nicht einfach weggekürzt werden”, so Nickel.

Propaganda statt Reality-TV

“Die Regierung möchte in erster Linie sicherstellen, dass sie das Fernsehen zur besten Sendezeit als Propagandawerkzeug einsetzen kann, um Patriotismus und die positiven Werte der eigenen Partei zu bewerben und die schöne Seite des Sozialismus aufzuzeigen”, wird Willy Wo-Lap Lam, Professor für Chinesische Geschichte an der Chinese University in Hong Kong http://www.cuhk.edu.hk , von einer US-Nachrichtenagentur zitiert. Das Werbeverbot, das ab Anfang 2012 gelten soll, sei dabei nur ein Schritt im Rahmen einer breiter angelegten Strategie, den Druck bzw. die Kontrolle über die TV-Landschaft zu verstärken.

“Mit dieser Maßnahme wird die wirtschaftliche Karte ausgespielt”, erklärt Lam. Denn durch das Wegfallen der Werbeeinnahmen würden die TV-Sender praktisch dazu gezwungen, weniger der beliebten Reality-TV-Serien zu produzieren. Diese würden ganz einfach nicht in das Bild der chinesischen Volkserziehung passen, betont der Geschichtsprofessor: “Nach Auffassung der Regierung sind diese Sendungen zu vulgär und in manchen Fällen sogar anti-sozialistisch.”

Qualitätsstandards und “kulturelle Rechte”

“Fernsehstationen müssen damit rechnen, einen Verweis zu erhalten oder ihre kommerziellen Übertragungsrechte zu verlieren, wenn sie weiterhin Werbeeinschaltungen während der 45-minütigen Episoden schalten”, heißt es auf der offiziellen Webseite der chinesischen Medienaufsichtsbehörde State Administration of Radio, Film and Television. Ziel der neuen Regelung sei es, “die Qualitätsstandards der öffentlich-kulturellen Dienste zu erhöhen” und “die grundlegenden kulturellen Rechte der Bevölkerung zu schützen”, so der weitere Wortlaut der Stellungnahme.

Quelle: pressetext.com

via China verbietet TV-Sendern Werbung.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Okt 06 2011

Profile Image of holgi-w

Protestaktion: Italienische Wikipedia wieder online

Die italienische Ausgabe der Internet-Enzyklopädie Wikipedia ist nach Protesten gegen einen Gesetzesentwurf wieder online.

Grund für die mehrtägige Protestaktion der italienischen Wikipedia war ein Gesetzesentwurf namens „DDL intercelttazioni”, der zur Zeit im italienischen Parlament debattiert wird (die futurezone hat berichtet). Dieser enthält unter anderem auch eine Verpflichtung für Webseiten, dass innerhalb von 48 Stunden kommentarlos jegliche Korrektur am Inhalt vorzunehmen ist, die der Antragsteller im Interesse seiner Reputation fordert. Eine Evaluation durch Dritte sei dabei nicht vorgesehen.

Mittlerweile wurde der entsprechende Gesetzesentwurf im zuständigen Ausschuss des italienischen Parlaments entschärft. Die Gefahr sei damit aber noch nicht beseitigt, schreibt Ilario Valdelli, einer der Organisatoren der Protestaktion. So müssen die entsprechenden Änderungsanträge erst vom Parlament angenommen werden.

Die Aktion der Wikipedia sei elementar gewesen, um die Öffentlichkeit über die möglichen Auswirkungen des Gesetzes zu alarmieren. Auch weiterhin wird es auf der italienischen Wikipedia daher in einer Randnotiz auf der Seite auf die Situation aufmerksam gemacht. Von Seiten deutschsprachiger Wikipedia-Autoren gab es für die italienische Protestaktion eine Unterstützungserklärung.

Zum Hintergrund:

Italienische Wikipedia durch Gesetz gefährdet

Die italienische Ausgabe der Internet-Enzyklopädie Wikipedia könnte es schon bald nicht mehr geben. Die dortigen Wikipedia-Autoren warnen davor, dass ein neuer italienischer Gesetzesentwurf, das kurz vor seiner Beschließung steht, neutrale und „freie“ Artikel im Netz verhindern könnte.

„Zum derzeitigen Zeitpunkt besteht die Gefahr, dass die italienischsprachige Wikipedia nicht mehr den nützlichen Service, den der Leser bisher erwarten konnte, erbringen kann. Zurzeit ist die Seite, die Sie gerade lesen möchten, nur versteckt, doch es besteht die Gefahr, dass wir bald dazu gezwungen werden können, sie wirklich zu löschen“, heißt es in einer Stellungnahme der Autoren.

Grund dafür ist ein Gesetzesentwurf, der zur Zeit im italienischen Parlament debattiert wird. Dieser enthält unter anderem auch eine Verpflichtung für Webseiten, dass innerhalb von 48 Stunden kommentarlos jegliche Korrektur am Inhalt vorzunehmen ist, die der Antragsteller im Interesse seiner Reputation fordert. Eine Evaluation durch Dritte sei dabei nicht vorgesehen.

„Ausschließlich die Meinung der angeblich beleidigten Person oder Organisation genügt, um die geforderten Korrekturen an der Webseite durchsetzen zu lassen“, heißt es in der Stellungnahme. Das steht im Paragraph 29 des Gesetzesentwurfs „DDL intercelttazioni“, das sich mit Abhörmaßnahmen auseinandersetzt.

“Ende des Projekts, wie wir es jetzt kennen”
Dadurch sehen die Autoren die Säulen, auf denen Wikipedia gebaut ist, „Neutralität, Freiheit und Überprüfbarkeit der Inhalte“, gefährdet. Jeder, der sich durch irgendeinen Inhalt in einem Blog, einer Online-Zeitschrift oder eben auch Wikipedia angegriffen fühlt, kann direkt über die Entfernung des Inhalts und eine dauerhafte Veröffentlichung einer durch ihn korrigierten Fassung verfügen. Als Begründung würde es genügen, einen angeblich schädigenden Inhalt anfechten und widerlegen zu wollen und zwar unabhängig von möglichen angegebenen Quellen und ohne Rücksicht darauf, ob der Inhalt wirklich ein persönlicher Angriff ist.

Das italienische Team von Autoren will bei ihrer Arbeit nicht auf die Neutralität und Unabhängigkeit verzichten. Dieses Gesetz sei eine „inakzeptable Beschneidung der Freiheit“ von Wikipedia und bedeute „das Ende des Projekts, wie wir es jetzt kennen“. Jeder italienische Staatsbürger sei bereits jetzt vor Diffamierungen geschützt und zwar via Artikel 595 des Strafgesetzbuches.

Quelle: futurezone

 

via Protestaktion: Italienische Wikipedia wieder online.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Okt 06 2011

Profile Image of holgi-w

Trotz Zensur im Iran: 17 Mio. Facebook-Nutzer

Regierungsbemühungen im Iran, den freien Austausch von Informationen zu kontrollieren, “gescheitert”

Trotz Internetzensur nutzen mindestens 17 Millionen Iraner das Netzwerk Facebook. Das teilte ein Sprecher der Revolutionswächter am Donnerstag nach Angaben von staatlichen Medien mit. Alle Bemühungen der Regierung, den freien Informationsaustausch in der Cyber-Welt zu kontrollieren, seien gescheitert, gab der Sprecher zu.

Im Iran sind Berichten zufolge mehr als fünf Millionen Seiten im Internet gesperrt. Als Teil der strengen Internetkontrollen hat das Regime in den vergangenen Jahren Filter eingerichtet. Seit kurzem gibt es eine „Cyber-Polizei“, um die Internetaktivitäten der Menschen noch strenger zu überwachen.

Nach den Präsidentschaftswahlen 2009 nutzten viele Demonstranten während der „grünen Revolution“ das Internet, soziale Netzwerke und Twitter, um Proteste zu organisieren und ihre Ideen zu propagieren. Rund 70 Millionen Menschen leben im Iran, davon sind ungefähr zwei Drittel unter 30 Jahre alt.

Quelle: futurezone

 

via Trotz Zensur im Iran: 17 Mio. Facebook-Nutzer.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Ältere Einträge »