Archiv für das Tag 'ZDF'

Jun 12 2014

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ZDF-HbbTV-Angebot in neuem Design / ZDFmediathek intuitiv bedienbar

ZDF-HbbTV-Angebot in neuem Design / ZDFmediathek intuitiv bedienbar / Zusätzliches Angebot zur Fußball-WM

Mainz, 11.06.2014 – Ab sofort präsentiert sich das ZDF-HbbTV-Angebot in einem neuen Look. Die Optik und die Bedienung der ZDFmediathek auf TV-Geräten wurden gründlich modernisiert und für eine intuitive Bedienung optimiert. Die Zuschauer können nun über eine übersichtliche vertikale Navigation am rechten Bildschirmrand alle Funktionen mit den Pfeiltasten “hoch” und “runter” ansteuern. Die Ansteuerung von Videos beziehungsweise weiterer Funktionen erfolgt über eine horizontale Auswahl mit den Pfeiltasten “links” und “rechts”.

Wichtigste Neuerung: Bei der vertikalen Hauptnavigation reicht es aus, einen Moment lang auf dem gewünschten Menüpunkt zu verharren, damit die Auswahl aktiv wird. Das Bestätigen mit der “OK”-Taste ist nicht mehr erforderlich.

“Uns ging es vor allem darum, besser mit dem laufenden TV-Bild zu harmonisieren”, so Eckart Gaddum, Leiter der Hauptredaktion Neue Medien im ZDF. Nach der Aktivierung über die rote Taste läuft das Live-Signal gut sichtbar weiter – erst bei Start eines On-Demand-Videos tritt die ZDFmediathek vollends in den Vordergrund.

Mit dem Re-Design bietet das ZDF auch eine neue Funktion an: die “grüne Taste” führt direkt zum derzeit größten TV-Event und bietet Zusatz-Infos. Während der FIFA Fußball-WM 2014 in Brasilien werden durch das Drücken der Taste auf der Fernbedienung Informationen zur anstehenden beziehungsweise laufenden Partie im ZDF oder bei ZDFinfo am rechten Bildschirmrand eingeblendet. So gibt es einen schnellen Überblick über die Mannschaftsaufstellungen, gelbe und rote Karten, Torschützen und – in der Gruppenphase – eine Livetabelle.

Laufen zwei Spiele parallel – das eine im ZDF, das andere in ZDFinfo – hat der Zuschauer die Wahl, zu welcher Partie er sich die Informationen anzeigen lassen will. So kann man beide Spiele zeitgleich verfolgen: das eine live, das andere über die aktuellen Infos auf dem Bildschirm.

http://www.zdf.de/hbbtv-25792704.html

http://twitter.com/ZDF

Quelle: ZDF Presse und Information

via ZDF-HbbTV-Angebot in neuem Design / ZDFmediathek intuitiv bedienbar.

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Mai 26 2014

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Etateinsparungen: NDR beklagt “paradoxe Situation”

Etateinsparungen: NDR beklagt “paradoxe Situation”

Im Zuge der Einsparungen, die den öffentlich-rechtlichen Sendern abverlangt werden, kündigt der NDR für die Jahre 2015 und 2016 eine Etatkürzung von insgesamt rund 37 Millionen Euro an. NDR-Intendant Lutz Marmor schielt sehnsüchtig auf die eingefrorenen Beitragsgelder.

“Es ist schon eine paradoxe Situation”, beklagt Marmor. “Das neue Beitragsmodell funktioniert glücklicherweise und bringt mehr Beitragsgerechtigkeit und mehr Erträge. Davon haben die Sender aber zunächst nichts, sie dürfen die Mehrerträge nicht ausgeben.”

Marmors Sichtweise ist durchaus eigenwillig, denn jene Rücklagen, die der Intendant offenbar für die Zukunft bereits eingerechnet hat und gern heute schon hätte, stehen eigentlich den Beitragszahlern zu. Das neue Beitragsmodell, demzufolge nun jeder Haushalt unabhängig vom Besitz eines TV-Geräts monatlich 17,98 Euro entrichten muss, bringt den öffentlich-rechtlichen Sendern für die Gebührenperiode von 2013 bis 2016 erwartungsgemäß einen Milliarden-Überschuss, dessen konkrete Höhe zunächst noch nicht genau beziffert werden kann.

Die für die Berechnung des Rundfunkbeitrags zuständige Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfahl den Ministerpräsidenten der Länder daraufhin im Februar, den monatlichen Beitrag für die Jahre 2015 und 2016 um 73 Cent auf 17,25 Euro zu senken. Die für 2013 und 2014 bereits zu viel gezahlten Beiträge sollten zunächst eingefroren werden, bis die tatsächliche Höhe der Mehreinnahmen feststeht.

Nachdem sich verschiedene öffentlich-rechtliche Sendergremien gegen diese Empfehlung ausgesprochen hatten und am aktuellen Beitrag festhalten wollten, haben die Politiker entgegen der Empfehlung der Kommission eine Senkung auf lediglich 17,50 Euro zum 1. Januar 2015 beschlossen. Im kommenden Jahr soll die Beitragshöhe erneut geprüft werden. Bis dahin liegen konkretere Analysen über die tatsächlichen Zusatzeinnahmen vor. Die zuviel gezahlten Beiträge, die quasi den Status einer Vorauszahlung haben, liegen bis dahin weiter auf Eis.

Somit sitzt auch der NDR auf einem Batzen Geld, den er nur angucken, aber nicht ausgeben darf. Weil das so ist, “bleibt das Geld also knapp. Aus diesem Grund müssen wir – wie schon in den vergangenen Jahren – weiter sparen und werden das so programmschonend wie möglich tun”, kündigt Marmor an. Ulf Birch, Vorsitzender des Verwaltungsrats, bestätigt den Kurs: “Die Finanzlage des NDR bleibt schwierig. Daher ist es wichtig, jetzt die Weichen für die kommenden zwei Jahre zu stellen. Der Verwaltungsrat unterstützt den Intendanten ausdrücklich bei seinem Kurs, solide zu wirtschaften – gemeinsames Ziel muss es bleiben, auch bei knappen Kassen den Zuschauern und Hörern attraktive und vielfältige Angebote zu machen. Langfristig wird aus meiner Sicht eine Anpassung des Rundbeitrags an die Inflationsrate unumgänglich sein.”

In ihrem 19. Bericht hatte die KEF im Februar von ARD und ZDF weitere Sparmaßnahmen gefordert. Kritisiert wurde dabei unter anderem die Zweckentfremdung von Programmmitteln zugunsten des Personalaufwands. So zeigte sich die Kommission etwa beim Budgetabgleich für die Beitragsperiode von 2009 bis 2012 unzufrieden mit der Verteilung der Beiträge auf die einzelnen Kostenfaktoren: “Auffällig ist, dass die Mittel bei ARD und ZDF für das Programm erheblich niedriger liegen als im 16. Bericht. Die Aufwendungen im Personalbereich wurden deutlich überschritten.” Für ihr Programm hatte die ARD 93,4 Millionen Euro weniger aufgewendet als von der KEF anerkannt. Die eingesparten Mittel wurden unter anderem für höhere Ausgaben im Personalbereich genutzt.

Quelle: Michael Brandes/wunschliste

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Apr 29 2013

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REWE Group weist Anschuldigungen von ZDF-Magazin “Frontal 21″ zurück

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Köln, 29.04.2013 – Die REWE Group weist die heute (29.04.2013) vom ZDF-Magazin Frontal21 in Form einer Pressemitteilung zur Ankündigung der morgigen Sendung vorgebrachten Anschuldigungen zurück.

Konzernsprecher Martin Brüning erklärt dazu:

“Bei der REWE Group wurden und werden keine flächendeckenden und unbegründeten Videoüberwachungen von Mitarbeitern veranlasst oder geduldet. Ebenso werden auch keine Observationen von Mitarbeitern und Dienstleistern in deren privaten Umfeld veranlasst oder geduldet. Jeder Einsatz der verdeckten Videoüberwachung ist gesetzeskonform, dient immer und ausschließlich der Aufklärung von Straftaten, ist nur bei einem konkretem Verdacht zeitlich befristet zulässig und bedarf der Zustimmung des Betriebsrats. Sollten Verstöße einzelner Mitarbeiter oder externer, mit Überprüfungen beauftragter Unternehmen, wie Detekteien, gegen diese gesetzlichen und unternehmensinternen Vorschriften bekannt werden, werden diese Maßnahmen unverzüglich beendet. Zugleich werden unverzüglich die notwendigen Konsequenzen gezogen.

Tatsache ist, dass es im Zeitraum 2009/2010 Einzelfälle gegeben hat, in denen eine einzelne Mitarbeiterin der Revision bei PENNY Süd eigenmächtig und ohne Anweisung von Vorgesetzten sowie ohne die erforderliche Zustimmung des Betriebsrates eine verdeckte Überwachung von PENNY-Mitarbeitern veranlasst hat. Diese Vergehen wurden von der Konzernrevision Ende des Jahres 2010 aufgedeckt. Von der für diese Vergehen verantwortlichen Mitarbeiterin hat sich PENNY sofort nach der Aufdeckung der Vergehen getrennt.

Alle Geschäftbeziehungen zu der Detektei, die von der für die in Rede stehenden Vergehen verantwortlichen Mitarbeiterin eigenmächtig beauftragt wurde, sind unverzüglich beendet worden.

Die Behauptung, dass solche Maßnahmen wie im Jahr 2009/2010 in Einzelfällen geschehen, seitdem bis heute flächendeckend praktiziert würden, entbehrt daher jeder Grundlage.”

Quelle: REWE GROUP, Unternehmenskommunikation, rewe-group.com

 

Guckst du:

ZDF-Magazin “Frontal 21″: Rewe-Gruppe bespitzelt seit Jahren Mitarbeiter

 

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Apr 29 2013

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ZDF-Magazin “Frontal 21″: Rewe-Gruppe bespitzelt seit Jahren Mitarbeiter

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

Rewe-Gruppe bespitzelt seit Jahren Mitarbeiter / ZDF-Magazin “Frontal 21″: Kameraanlagen über Wochen in Filialen installiert

Mainz, 29.04.2013 – Der Rewe-Konzern und seine Discount-Kette Penny bespitzeln seit 2009 heimlich Mitarbeiter. Darüber berichtet das ZDF-Magazin “Frontal 21″ am Dienstag, 30. April 2013, 21.00 Uhr. Überwacht werden die Mitarbeiter nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch im Privatleben. Das belegen unter anderem Filmaufnahmen, die “Frontal 21″ vorliegen.

Nach Recherchen des Magazins werden seit Jahren in zahlreichen Rewe- und Penny-Filialen über Wochen Kameraanlagen installiert, von denen die Mitarbeiter nichts wissen. Darüber hinaus observierten Detektive Mitarbeiter zu Hause, durchsuchten sogar deren Hauskeller. Die Penny-Revision verlangte, eine Kamera auf den Spind einer Mitarbeiterin zu richten. Selbst der Angestellte eines Dienstleisters wurde tagelang verfolgt und mit seiner Familie beim Einkaufen gefilmt.

“Die flächendeckende massive Überwachung der eigenen Mitarbeiter ist moralisch und rechtlich skandalös, weil hier zutiefst in die Privatsphäre der Leute eingegriffen wird und elementare Rechtsvorschriften mit Füßen getreten werden”, urteilt Professor Stefan Sell, Experte für Arbeitsmarktfragen der Fachhochschule Koblenz. Auch Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz, rügt die Überwachungspraxis der Rewe-Gruppe: “Wenn sich ein Unternehmen fortgesetzt nicht an Recht und Gesetz hält und die Mitarbeiter hintergeht oder hinterrücks heimlich überwacht und das nicht nur in einem gerechtfertigten Extremfall, ist das eine nicht hinnehmbare Praxis, die durch eine Aufsichtsbehörde geahndet oder vor Gericht geklärt werden muss.”

Die Rewe-Gruppe räumt die Überwachung der Mitarbeiter für 2009/2010 ein. Anlass sei ein Anfangsverdacht gegen einzelne oder mehrere Mitarbeiter gewesen. Diese Maßnahmen seien mit Wissen des Betriebsrates und im Rahmen gesetzlicher Vorschriften ergriffen worden. Flächendeckende und unbegründete Videoüberwachungen habe es nicht gegeben. Nur in Einzelfällen habe eine Mitarbeiterin der Revision eigenmächtig eine Überwachung veranlasst. Nach einer betriebsinternen Prüfung habe sich die Rewe-Gruppe von dieser Mitarbeiterin getrennt.

Nach Recherchen von “Frontal 21″ überwacht der Konzern bis heute seine Mitarbeiter. Dies belegen aktuelle Aufnahmen von einer Rewe-Filiale. Zu diesem Vorwurf steht eine Stellungnahme des Unternehmens noch aus.

Quelle: ZDF-Pressestelle, frontal21.zdf.de

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Apr 25 2013

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ZDF weist Kritik der Kinobranche zurück

Programmdirektor Himmler: ZDF hat Kinoförderung ausgeweitet

Mainz, 25.04.2013 – Das ZDF weist die Kritik der Kinobranche am öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit Nachdruck zurück. Es sei schlicht nicht wahr, so ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler heute (25.04.2013) in Mainz, dass das ZDF sein Engagement beim deutschen Film reduziere. Himmler: “Das ZDF hat seit 2008 die Kinofilmförderung im Gegenteil sogar ausgeweitet. Wir haben mehr Filme mit höheren Beteiligungsquoten gefördert.”

Die Leistung des ZDF liegt in absoluten Zahlen etwa auf dem Niveau der ARD, obwohl das ZDF weder über vergleichbare Gebührenmittel noch über vergleichbare Programmplätze verfügt. Das ZDF hält an diesem Engagement fest. Zudem engagiert sich das ZDF seit Jahren finanziell in der Filmförderung der Filmförderungsanstalt (FFA) sowie den regionalen Filmförderinstitutionen. Das finanzielle Engagement in der Filmförderung wurde über die Jahre substantiell erhöht und kommt der deutschen Filmwirtschaft zugute.

Das FFG (Filmförderungsgesetz) selbst knüpft unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes für die Bemessung der Filmförderabgabe an die jährlichen Gesamtinvestitionen der Rundfunkanstalt für den Erwerb von Kinofilmen an und legt den Abgabensatz mit 2,5 Prozent fest. Das ZDF überschreitet auf freiwilliger Basis diese gesetzliche Abgabenverpflichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks um ein Vielfaches.

Das ZDF ist seit seiner Gründung ein verlässlicher Partner des deutschen Kinos. 2012 wurden dabei sowohl ambitionierte Produktionen wie der Film “Das radikal Böse” von Regisseur Stefan Ruzowitzky, die Komödie zum Thema Integration “300 Worte Deutsch” sowie vor allem Filme für die ganze Familie wie “Das kleine Gespenst”, “Pettersson und Findus” oder “Hanni und Nanni 3″ koproduziert. Die Redaktion “Das kleine Fernsehspiel” unterstützt maßgeblich den deutschen Filmnachwuchs und leistet damit einen großen Beitrag für die Ausbildung der Kinoschaffenden von morgen.

Die Süddeutsche Zeitung hat heute aus einem Kommuniqué der Filmwirtschaft zitiert, in dem die Produzenten-Allianz, der Schauspieler-Verband, die Kamera- und Drehbuchgilden, die Deutsche Filmakademie, die AG Doc sowie die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft massive Kritik an Umfang und Qualität der Filmförderung durch ARD und ZDF üben. In dem Papier werden ARD und ZDF laut SZ aufgefordert, dauerhaft 3,5 Prozent der Gesamtetats in deutsche Kinofilme umzuleiten. Zudem wird eine bessere Präsenz der Filme im Programm verlangt.

Quelle: ZDF-Pressestelle

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Mrz 08 2013

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ZDF baut Transparenz im Onlineangebot aus / Mehr Offenheit und Informationen über das ZDF

Mainz, 08.03.2013 – Im Onlineangebot des ZDF finden Interessierte unter www.unternehmen.zdf.de von heute an deutlich mehr Informationen über den Sender, seine Organisation, Finanzen und vieles mehr. Das ZDF gibt in dem erweiterten Informationsangebot nicht nur Einblick in die staatsvertraglichen Grundlagen und Satzungen des Senders. Auch über Compliance-Regeln, Gehälter der Geschäftsleitung, Finanzpläne und Leitlinien der Programmarbeit können sich die Beitragszahler schnell informieren.

ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut: “Wir stellen uns dem Wunsch nach mehr Offenheit und Informationen über das ZDF. Deshalb weiten wir das Informationsangebot im Netz deutlich aus. Wer sich für das ZDF, seine Finanzierung, rechtliche Rahmenbedingungen oder die Arbeit der Gremien interessiert, findet dort ein breites Angebot, das in den kommenden Monaten weiter ausgebaut wird.” Bellut ergänzte, dass die Transparenz allerdings dort an Grenzen stoße, wo datenschutzrechtliche, persönlichkeitsrechtliche oder aus anderen Gründen vertrauliche Aspekte berührt würden. Bellut: “Wir kommunizieren dort nicht, was ein bestimmter Moderator oder eine Moderatorin verdient. Darüber wachen aber stellvertretend für die Beitragszahler die Aufsichtsgremien des ZDF.”

Die Struktur und Arbeit der Aufsichtsgremien kann leicht nachvollzogen werden. Unter www.fernsehrat.zdf.de sind künftig Sitzungstermine samt Tagesordnungen, Beschwerdeberichte, Beschlüsse sowie Selbstverpflichtungserklärungen und Bilanzen einsehbar. Künftig werden auch alle Informationen aus dem ZDF-Jahrbuch online angeboten. Das Periodikum erscheint in diesem Jahr zum letzten Mal in gedruckter Form.

Quelle: ZDF-Pressestelle

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Mrz 08 2013

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ZDF verschärft Regeln für Gewinnspiele / Intendant Bellut: Es geht um größtmögliche Klarheit

Mainz, 08.03.2013 – Das ZDF verschärft seine Regeln für Gewinnspiele. So wird die Vermarktung eines Sendetitels durch einen Moderator künftig ausgeschlossen. Es geht um größtmögliche Klarheit, erklärte Intendant Dr. Thomas Bellut am Freitag (08.03.2013) vor dem ZDF-Fernsehrat in Mainz.

Zu dem Maßnahmenkatalog zählt auch, dass das ZDF bei der Akquise von Gewinnspielen keine Beauftragten mehr einschalten wird. Dadurch ist eine durchgängige Kontrolle durch das ZDF gewährleistet. Die Möglichkeit, ein Gewinnspiel durch die Bereitstellung eines Preises zu unterstützen, wird nicht gemeinsam mit Sponsoring oder Werbung angeboten, damit der Anschein ausgeräumt wird, es könne sich dabei um ein verdecktes Entgelt handeln. Insgesamt soll die werbliche Wirkung einer Preispräsentation weiter reduziert werden. Vom Sommer 2013 an werden bei “Wetten, dass..?” keine Kraftfahrzeuge als Preise mehr ausgelobt.

“Das ZDF wird von programmprägenden Moderatoren außerdem jährlich eine Erklärung über die Einhaltung der Regelungen zu Werbung, Sponsoring, Gewinnspielen und Produktionshilfen einholen”, erklärte Bellut weiter. Vor dem Hintergrund der Berichterstattung des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” zu Jahresbeginn betonte der Intendant, dass bei der Prüfung der Vorwürfe keine Verstöße gegen für das ZDF geltende Rechtsvorschriften festgestellt wurden.

Quelle: ZDF Pressestelle

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Jan 12 2013

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ARD und ZDF verärgern freie Produzenten

ARD und ZDF verärgern freie Produzenten

München (ots) – ARD und ZDF gründen neue Produktions-Allianzen und ziehen sich damit den Zorn der unabhängigen Produzenten zu. Beide öffentlich-rechtliche Anstalten arbeiten bereits im Bereich Dokumentationen und Infotainment zusammen. Künftig machen sie auch in der Unterhaltung gemeinsame Sache. Außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung hat die NDR-Firma Studio Hamburg ihre Tochter Riverside Entertainment unter das Dach der gemeinsamen Firma von Studio Hamburg und ZDF Enterprises, DocLights, gestellt. Dieses verschachtelte Enkelkonstrukt wurde im Dezember vom Bundeskartellamt durchgewunken, berichtet der Branchendienst Kontakter in seiner am 10.01.2013 erschienenen Ausgabe.

Damit dürften freie TV-Produzenten noch mehr unter Druck geraten. Beim geplanten Umbau des Tagesprogramms lässt das ZDF gerade um neue Formate pitchen. Nach Kontakter-Informationen sind die beiden privatwirtschaftlich organisierten ARD- und ZDF-Töchter Riverside Entertainment und DocLights in der engeren Auswahl. Noch ist auf dem Mainzer Lerchenberg keine Entscheidung gefallen. Gerhard Schmidt, Chef des Produzentenverbandes NRW, ärgert sich aber schon jetzt: “Die Sender entziehen sich mithilfe dieser Konstruktionen gerne der Kontrolle durch die Gremien, weil sie jede Transparenz scheuen.”

Quelle: ots

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Aug 20 2012

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ARD/ZDF-Onlinestudie 2012: Tablets und Smartphones sorgen für stärkere Nachfrage nach TV-Inhalten

Frankfurt / Mainz, 20.08.2012 – 76 Prozent Internetnutzer in Deutschland, neue Nutzungssituationen durch mobile Endgeräte und steigende Nachfrage nach Fernsehinhalten im Netz – das sind die zentralen Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 zur aktuellen Internetentwicklung in Deutschland.

Der Intendant des Hessischen Rundfunks und Vorsitzende der ARD/ZDF-Medienkommission Dr. Helmut Reitze verweist auf die hohe Attraktivität der ARD- Mediatheken im Netz: “Die neuen internetfähigen Endgeräte schaffen neue Nutzungssituationen, in denen die aus der Offline-Welt bekannten großen Informationsmarken besonders gefragt sind. Es freut mich sehr, dass die Angebote der ARD, die seit Jahrzehnten für Informationskompetenz, Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit stehen, auch bei der Navigation auf den neuen Endgeräten zentrale Orientierungsmarken sind.”

ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut, stellvertretender Vorsitzender der ARD/ZDF-Medienkommission: “Tablets und Smartphones haben für eine deutliche Zunahme bei der zeitversetzten Nutzung von Fernsehendungen gesorgt. Dies bestätigt unsere Anstrengungen bei der konsequenten Weiterentwicklung der ZDF-Mediathek, die signifikante Reichweitenzuwächse verzeichnet.”

75,9 Prozent der Deutschen (2011: 73,3 %) sind online. Dies sind 53,4 Millionen Internetnutzer. Damit hat sich die Zahl der Internetnutzer in den letzten zwölf Jahren nahezu verdreifacht hat (2000: 18,4 Mio.). Gegenüber dem Vorjahr kamen 1,7 Millionen “neue Anwender” hinzu. Die höchsten Zuwachsraten gehen weiterhin von den Über-50-Jährigen aus. 76,8 Prozent der 50- bis 59-Jährigen nutzen inzwischen das Internet (2011: 69,1 %). Unter den über 60-Jährigen sind 39,2 Prozent (2011: 34,5 %) online.

Die mobile Internetnutzung hat sich in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt (2009: 11 %; 2012: 23%). Dabei ersetzen mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones nicht den stationären Zugang, sondern sie schaffen neue Nutzungssituationen. Bereits 13 Prozent der Fernsehzuschauer nutzen gelegentlich neben dem Fernsehen den “Second Screen” des Smartphones, des Tablets oder des Laptops.

Während Smartphones besonders beliebt bei den Unter-30-Jährigen sind, sind Tablets, die inzwischen in 8 Prozent der deutschen Haushalte vorhanden sind, die Domäne der 30- bis 49-Jährigen. Tablet-Nutzer bewegen sich anders im Netz als Smartphone-Nutzer. Bei Smartphone-Nutzern steht die Kommunikation über soziale Netzwerke, bei Tablet-Nutzern der Abruf von Websites und die E-Mail-Kommunikation im Vordergrund.

15 Prozent aller Onliner besitzen inzwischen ein internetfähiges Fernsehgerät. Durch die neuen mobilen und stationären Endgeräte steigt der Abruf von Fernsehsendungen aus dem Netz weiter an: 30 Prozent der Onlinenutzer schauen zumindest gelegentlich im Netz zeitversetzt fern und 23 Prozent live. Beim zeitversetzten Fernsehen spielt Smart-TV die dominierende Rolle, bei Live-Fernsehen der Tablet-PC.

Im Schnitt verbringt jeder Erwachsene in Deutschland 83 Minuten im Netz. Parallel zur Zunahme der Internetnutzung stieg in den letzten Jahren die Fernseh- und Radionutzung auf 242 Minuten beziehungsweise 191 Minuten pro Tag.

Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2012, für die im Februar bis April dieses Jahres bundesweit repräsentativ 1.800 Erwachsene in Deutschland befragt wurden, sind in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift “Media Perspektiven” (MP 7-8/2012) dokumentiert und die Artikel unter www.ard-zdf-onlinestudie.de abrufbar.


Quelle: Hessischer Rundfunk, hr-pressestelle/hr-online.de

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Aug 20 2012

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Olympia-Bilanz: ARD und ZDF stellen sich Top-Zeugnis aus

ARD und ZDF haben am Wochenende ihr persönliches Fazit der Olympischen Sommerspiele gezogen. Bezüglich der eigenen Berichterstattung haben sich beide Sender ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt.

Lutz Marmor, Intendant des innerhalb der ARD federführenden NDR, zog eine “rundum positive Bilanz”. Es sei “dem ARD-Team gelungen, die ganz besondere olympische Atmosphäre von London nach Deutschland zu bringen. Reporter und Moderatoren, aber auch Produktion und Technik haben sich topfit und präsent gezeigt – an den spektakulären Wettkampfstätten genau wie im Olympia-Studio. Dazu kamen die außergewöhnlichen, medaillenreifen Bilder der BBC.”

Die täglich zwischen 9.45 Uhr und 1.00 Uhr ausgestrahlte ARD-Sendung “Olympia Live” verfolgten im Schnitt 3,33 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 23,7 Prozent. “Besonders erfreulich ist die gute Resonanz auch bei den jüngeren Zuschauern”, so Marmor. “Es wäre ein schöner Nebeneffekt, wenn möglichst viele Jugendliche und junge Erwachsene durch unsere Olympia-Übertragungen ‘ihre’ Sportart entdeckt haben und selbst sportlich aktiv werden.” Den ARD-Spitzenwert gab es an diesem Freitagabend (10. August) mit 9,61 Millionen Zuschauern bei der Leichtathletik.

Noch bessere Quoten erzielte insgesamt das ZDF: Der Zuschauerschnitt lag bei 3,59 Millionen, der durchschnittliche Marktanteil bei 24,9 Prozent. “Die Vielfalt der olympischen Disziplinen zeigen, sie kundig kommentieren und dabei die olympischen Emotionen transportieren – das ist unserem Team in London gelungen”, bilanziert ZDF-Chefredakteur Peter Frey.

Ungeachtet der guten Quoten kam in den vergangenen Tagen viel Kritik am öffentlich-rechtlichen Gesamtkonzept auf, das im schnellen Informationszeitalter zunehmend antiquiert zu wirken scheint. Viele relevante Entscheidungen waren in den Hauptprogrammen nur in Aufzeichnungen zu sehen. Die Moderatoren und Reporter erweckten bisweilen dennoch den Eindruck, sie würden Live-Bilder kommentieren. Den Vorwurf fehlender Transparenz handelten sich beide Sender durch ihren Verzicht auf die klare Kennzeichnung von Live-Bildern und Aufzeichnungen ein. Die ausführliche Live-Berichterstattung, für die vor vier Jahren in Peking noch die Digitalsender genutzt worden sind, wurde ins Internet verlagert.

Den hohen Zuspruch auf die bis zu sechs Livestreams im Netz werten die Sender auch als Zustimmung zu ihrem Gesamtkonzept. Allein die ARD-Streams wurden mehr als 27,4 Millionen Mal genutzt. “Die Entscheidung, von den Digitalkanälen auf Livestreams im Internet zu setzen, hat nicht nur Geld gespart, sie kam auch beim besonders sportinteressierten Publikum gut an. Trotz des Ansturms der User, den wir so nicht erwartet hatten, hat sich unser System als weitgehend stabil erwiesen. Das alles ermutigt uns, diesen Weg auch in Zukunft weiter zu beschreiten”, bilanziert ARD-Teamchef Walter Johannsen. Auch beim ZDF spricht man von einer unerwartet starken Akzeptanz des Online-Angebots.

Bestätigt sehen sich ARD und ZDF auch durch eine beim IFAK-Institut in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage des IFAK-Instituts. Derzufolge gaben 73 Prozent der befragten Olympiazuschauer den beiden Sendern die Bestnoten “sehr gut” oder “gut”. Besonders gelobt wurden nach ZDF-Angaben die “tollen Bilder von den Wettkämpfen” (96 Prozent), die als “gut und professionell” empfundene Machart der Übertragungen (93 Prozent) sowie die Ausstrahlung der Moderatoren und Kommentatoren (92 Prozent).

Quelle: Michael Brandes/wunschliste

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