Archiv für das Tag 'Yahoo'

Jul 08 2013

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Suchmaschine Altavista verschwindet aus dem Netz

Am Montag (08.07.2013) wird die Suchmaschine Altavista abgeschaltet. Lange Zeit war Altavista die bekannteste Suchmaschine, verpasste jedoch nach dem Platzen der „Internet-Blase” zur Jahrtausendwende den Anschluss an Google. Nun stampft Altavista-Besitzer Yahoo die einst bekannte Suchmaschine ein.

Die Entscheidung zeigt auch, wie sehr sich das Web seit dem Start von Altavista 1995 verändert hat. Damals war der Suchanbieter ein Pionier. Während andere Suchmaschinen die bestehenden Webseiten in einem redaktionell gepflegten Katalogen und Verzeichnisdiensten sammelten, baute Altavista eine Software. Der „Super-Spider” von Altavista, der sich wie eine Spinne durchs Web bewegte, las Informationen über die Seiten im Web aus und erfasste sie in einem Index.

Die Firma hinter Altavista, die Digital Equipment Corporation (DEC), sah den Suchdienst als Schaufenster für die Rechenleistung der eigenen Computer. Dank der Server von DEC sei Altavista schneller als die Konkurrenz, erklärte die Firma zum Start. Die Such-Algorithmen erfassten blitzschnell Inhalte und erlaubten so zielgerichtete Ergebnisse.

Abstieg begann 1998
Doch dann kaufte der damals führende PC-Hersteller Compaq 1998 den Hersteller von Altavista, um sich stärker im Business-Markt zu positionieren. Für die Suchmaschine begann damit ein quälend langer Abstieg. Über eine Serie von Verkäufen landete Altavista 2003 schließlich bei Yahoo. Um Anschluss zu Google und anderen Anbietern zu behalten, versuchte die Seite einen Richtungswechsel: Altavista sollte ein Portal werden, dass neben der Suche auch Einkaufsangebote oder Nachrichten im Programm haben sollte. Doch Altavista fiel weiter zurück, überrundet von den Angeboten von AOL, Yahoo oder Microsoft. Bereits Anfang 2000 bezeichnete ein Analyst Altavista als „vertane Chance”. Kurze Zeit später platzte die Dotcom-Blase, ein geplanter Börsengang von Altavista wurde abgesagt.

Ironischerweise trat Google seinen Siegeszug bei der Websuche mit eben jener Strategie an, von der Altavista sich abgewendet hatte. Anstelle einer bunten Portal-Seite voller Informationen stellte Google die Suchfunktion ins Zentrum. Inzwischen dominiert es den Markt für Websuche, in Deutschland liegt Googles Marktanteil bei mehr als 90 Prozent. Zudem schaffte es Google, mit der Internetsuche Geld zu verdienen. Das funktioniert über Werbeanzeigen, die passgenau zu den Suchanfragen verkauft werden. Mit dieser Suchmachinenwerbung macht Google immer noch einen Großteil seines Umsatzes, auch wenn der Konzern inzwischen ein Imperium aus Kartendienst, Office-Angeboten und dem Handy-Betriebssystem Android aufgebaut hat.

Änderungen von Mayer durchgesetzt
Von Google kommt auch Yahoo-Chefin Marissa Mayer. Seit ihrem Start bei Yahoo vor einem Jahr bemüht sie sich um einen Richtungswechsel. Sie kaufte mehrere Unternehmen dazu, schloss aber andere Yahoo-Produkte. In der jüngsten Kehrrunde werden neben Altavista noch 11 weitere Dienste gekappt.

Das Ende von Altavista werden die meisten Internetnutzer kaum bemerken. Denn das einst erfolgreiche Suchangebot spielt inzwischen keine Rolle mehr am Markt – ein Schicksal, das Yahoo selbst unbedingt umgehen will.

Quelle: futurezone

via Suchmaschine Altavista verschwindet aus dem Netz.

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Jul 12 2012

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Yahoo: 450.000 Klartext-Passwörter gestohlen

12.07.2012 – Angreifer konnten in eine Datenbank von Yahoo eindringen und in großem Ausmaß Nutzerdaten kopieren. Die E-Mail-Adressen und Passwörter waren offenbar unverschlüsselt gespeichert und wurden kurz darauf veröffentlicht.

Wie das Sicherheitsunternehmen TrustedSec berichtet, stammen die Zugangdaten mit hoher Wahrscheinlichkeit von dem Voice-over-IP-Dienst „Yahoo! Voice”. Für den Angriff wurde offenbar eine SQL-Injection eingesetzt. Diese Art der Attacke weist in der Regel auf stark mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen von Webseitenbetreibern hin.

Insgesamt wurden genau 453,492 Zugangsdaten entwendet und online gestellt. Die veröffentlichten E-Mail-Adressen stammen dabei von verschiedenen Providern wie Gmail, AOL und andere. Die komplette Liste mit Adressen und Passwörter war von TrustedSec verlinkt, kann aber zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr aufgerufen werden.

“Viele weitere Sicherheitslücken”
Neben den Daten findet sich in dem entsprechenden Textdokument noch eine Notiz der vermeintlichen Angreifer: „Wir hoffen, dass alle Sicherheitsverantwortlichen für diese Subdomain das als Weckruf und nicht als Bedrohung sehen. Es gibt viele Sicherheitslücken in Yahoo-Webservern, die viel größere Schäden angerichtet haben als unsere Enthüllung.” Details zu den weiteren Lücken nennen die Angreifer nicht, laut eigenen Angaben „um noch mehr Schaden zu verhindern”.

Yahoo-Nutzern wird geraten, das eigene Passwort so schnell wie möglich zu ändern. Falls die gleichen Daten auch bei anderen Diensten genutzt werden, sollten diese Accounts ebenfalls umgehend geändert werden.

Quelle: futurezone

via Yahoo: 450.000 Klartext-Passwörter gestohlen.

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Mai 14 2012

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Yahoo-CEO Thompson muss Hut nehmen

Biografie listet nicht vorhandenen Studienabschluss auf

Sunnyvale (pte003/14.05.2012/06:10) – Für Yahoo!-CEO Scott Thompson gibt es laut AllThingsD derzeit wenig Grund zur Freude. Nach wochenlangen Nachforschungen ist nun klar, dass seine offizielle Biografie bei Yahoo! einen Informatik-Abschluss auflistet, über den Thompson angeblich gar nicht verfügt. Offen bleibt die Frage, warum er gelogen hat.

Werbechef Levinsohn Nachfolger

Inoffiziell heißt es, dass Thompson die Firmenleitung abgeben wird. Das bedeutet mit anderen Worten, dass er gefeuert wird. Eine offizielle Stellungnahme wird laut Engadget bald erwartet. Bis jetzt gibt das Unternehmen persönliche Gründe an. Da stellt sich die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass persönliche Gründe ohne den seit Wochen köchelnden Skandal zum Tragen gekommen wären.

Gerüchte gehen davon aus, dass Yahoos! Werbechef Ross Levinsohn die Funktionen von Thompson übernehmen wird. Die Gerüchteküche schweigt aber darüber, wer der Nachfolger von Thompson werden könnte. Der Posten des Yahoo!-CEO könnte bald an eine Drehtür erinnern. Thompson hatte seinen Posten erst am 4. Januar angetreten.

Quelle: pressetext.com

Zur Meldung von AllThingsD
Zur Meldung von Engadget

via Yahoo-CEO Thompson muss Hut nehmen.

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Sep 29 2011

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Flickr-App für Android erschienen

Abgelegt unter Handy-Ecke

Kostenlose Software bringt Fotofilter und Fullscreen-Fotobrowsing


Flickr: Yahoo veröffentlicht offizielle Android-App (Foto: Yahoo)

Sunnyvale (pte020/29.09.2011/12:00) – Lange mussten Besitzer von Android-Geräten mit Software von Drittanbietern, wie etwa “Flickr Droid”, Vorlieb nehmen, um die Dienste der Fotocommunity auch mobil in Anspruch zu nehmen. Nun hat Yahoo eine offizielle App herausgegeben, die zahlreiche Funktionen mitbringt. Darunter befinden sich unter anderem verschiedene Filter und Fotobrowsing im Vollbildmodus.

Keine Konkurrenz für Instagram

Das Programm ist auf Smartphones, Tablets als auch allen anderen Android-Geräten verfügbar und greift ohne Umwege auf die Kamera zu. Geschossene Fotos lassen sich mit verschiedenen Filtern überlagen und anpassen, wenngleich Umfang und Qualität der Editiermöglichkeiten laut TechCrunch-Bericht nicht an den populären Instagram-Dienst heranreichen.

Die Aufnahmen lassen sich über Privatsphäre-Einstellungen entweder mit allen oder nur bestimmten Freunden teilen. Via Geotagging kann automatisch der Ort der Aufnahme markiert werden, was etwa das Erstellen von Reiseberichten oder Geocaching-Karten erleichtert. Flickr für Android erlaubt auch die Teilnahme an Diskussionen zu aufgenommenen Bildern als auch das schnelle Teilen über Twitter, Facebook, E-Mail und andere Kanäle. Der Benutzer kann auch in Gruppen partizipieren und andere Tools der 74 Mio. starken Community in Anspruch nehmen.

User überwiegend zufrieden

Zwar fehlt die “Entdecken”-Funktion der Website, mit der sich über einfache Suchoptionen oder auch per Zufall schöne Bilder aufspüren lassen, doch der Fotobrowser erlaubt eine komfortable Navigation durch das schier endlose Bildarchiv. Dieser lässt sich auch im Vollbild-Modus ausführen und kann Slideshows erstellen.

Das Programm ist kostenfrei im Android MarketAndroid Market zu haben, die ersten User-Reaktionen fallen überwiegend positiv aus. In vereinzelten Meldungen werden Abstürze auf bestimmten Geräten und die umfangreichen Rechte, nach denen das Programm verlangt, bemängelt.

Quelle: pressetext.com

 

via Flickr-App für Android erschienen.

 

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Sep 15 2011

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AOL, Yahoo und Microsoft schließen Werbedeal

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

AOL, Yahoo und Microsoft schließen Werbedeal

Webgiganten wollen Google-Dominanz die Stirn bieten

New York (pte016/15.09.2011/12:15) – Mit AOL, Yahoo und Microsoft schließen sich die drei führenden IT-Unternehmen der 90er-Jahre im Werbesektor zusammen, um Googles Dominanz zu brechen. Dazu soll bereits am Dienstag (14.09.2011) in Manhattan ein Treffen von Vertretern der drei Unternehmen sowie Mitgliedern der Werbewirtschaft stattgefunden haben. Das streng geheime Treffen wurde vorerst von keinem der drei Unternehmen kommentiert.

“Es ist noch zu früh, um eine definitive Beurteilung darüber abzugeben. Es ist natürlich gut, wenn der Wettbewerb dadurch tatsächlich angekurbelt wird: Das hilft, die Preisdisziplin zu bewahren”, gibt sich Volker Nickel, Pressesprecher des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft http://zaw.de noch skeptisch.

Bessere Angebote an Werber

Hintergrund ist, dass die drei Unternehmen hinsichtlich der Werbeeinnahmen zunehmend Boden gegenüber Google eingebüßt haben. Die Lösung der drei Konzerne besteht darin, sich einen gemeinsamen Werbe-Pool zu schaffen und damit der Werbewirtschaft attraktivere Angebote zu machen. Langfristig soll sich dieser Plan rechnen, auch wenn es den Marketing-Teams zunächst schwer fallen dürfte, Werbeplatz auf der Seite der Konkurrenz zu verkaufen.

Die IT-Konzerne hoffen mit ihrem Schulterschluss auch andere Online-Verleger anzulocken, die der Partnerschaft beitreten. Die Allianz soll speziell auch die Abhängigkeit von externen Werbenetzwerken verringern, die Werbelücken bisher mit wenig interessantem Material gefüllt haben. Diese Werberestposten laufen üblicherweise auf dem unterem Ende der Seite oder auf Unterseiten und würden zu einem verringerten Preis verkauft.

Mit dem Schulterschluss könne man auch in diesem Bereich attraktivere Angebote machen und mehr Kontrolle über die Inhalte bewahren. David Hallerman, Analyst des Marktforschers eMarketer http://emarketer.com , bemerkt, dass die Zusammenarbeit “ein für Einkäufer passendes Targeting bieten könnte sowie Markensicherheit und einen guten Preis für eine gute Reichweite”.

Hindernisse auf dem Weg

Allerdings erwarten die drei Unternehmen auf dem Weg zur Kooperation noch einige Hindernisse: Einerseits muss dazu die Technologie zur Inseratschaltung vereinheitlicht werden. Zusätzlich kommt noch die Frage nach der Koordination. Kann man sich einigen, wird ein Beginn dieses partnerschaftlichen Projekts bereits in diesem Jahr kolportiert. Es ist jedoch nicht verwunderlich, dass es schnell gehen soll: Hält Google doch derzeit laut eMarketer rund 76 Prozent des Marktes.

Quelle: pressetext.de

 

 

via AOL, Yahoo und Microsoft schließen Werbedeal.

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Jul 08 2011

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Zukunft der Websuche: Analysieren statt nur finden

Zukunft der Websuche: Analysieren statt nur finden
Experte erwartet Trend zu intelligenterem Umgang mit Texten

Wien (pte001/08.07.2011/06:05) – Die meisten Nutzer kennen die Erfahrung, dass Bing oder Google partout keine wirklich brauchbaren Ergebnisse zu einer Suchanfrage liefert. “Genau genommen muss man heute bei einer Websuche nicht ‘Suchbegriffe’ eingeben sondern bereits die Antwort, was in vielen Fällen nicht leicht ist”, bestätigt Michael Dittenbach, Mitgründer und Solutions Engineer beim Suchspezialisten max.recall http://www.max-recall.com.

Das Problem hängt damit zusammen, dass heutige Suchmaschinen letztlich immer noch sehr beschränkt in ihrem Textverständnis sind. Doch der Experte erwartet, dass es in den nächsten Jahren einiges an Fortschritten geben wird – sei es nun dank einer stärkeren inhaltlichen Analyse von Webcontent oder auch, weil fremdsprachige Texte zunehmend zugänglicher werden.

Analysieren statt nur suchen

Heutige Suchmaschinen verstehen Textzusammenhänge so gut wie gar nicht. So kann es vorkommen, dass selbst ein relativ hochgereihter Google-Treffer wenig mit der eigentlichen Anfrage zu tun hat, sondern nur irgendwo auf der Seite zu einer besseren Quelle weiterverlinkt. Das wird sich aber wohl ändern. Dittenbach verweist auf IBMs Superrechner Watson, der menschliche Gegner beim Quizspiel “Jeopardy!” nicht nur bei der Probe, sondern auch im eigentlichen Wettbewerb geschlagen hat.

Um das zu ermöglichen, nutzt Watson letztlich eine Kombination aus Textanalyse und Suche.
“Das war ein Impuls, der sowohl die Entwicklung der Websuche als auch die von Suchsystemen allgemein weiter voran bringen wird”, meint daher der max.recall-Experte. Denn so wird es möglich, Usern gezielter wirklich passende Antworten zu ihren Suchanfragen zu bieten. Prinzipiell helfen dabei auch semantische Technologien. Doch betont Dittenbach, dass bei komplexeren Methoden für sehr präzise Ergebnisse der Rechenaufwand exponentiell mit der Datenmenge steigt. Für die breite Websuche kommen sie daher eher nicht in Frage.

Sprachbarrierefrei

Große Auswirkungen hat auch die Internationalisierung des Webs. “Eine der vielleicht interessantesten Richtungen in die sich die Websuche in Zukunft entwickeln wird, ist die Überwindung von Sprachbarrieren”, sagt der Suchexperte. Denn wenngleich den Statistiken von W3 Tech Surveys http://w3techs.com immer noch 57 Prozent aller Webseiten Englisch sind, holen andere Sprachen wie insbesondere Chinesisch rasant auf. “Und wer weiß, ob nicht die Antwort auf eine brennende Frage in diesen restlichen 43 Prozent verborgen liegt?”

Der Suchriese Google ist gut aufgestellt, um in diesem Bereich für neue Innovationen zu sorgen. Immerhin bietet er mit Google Übersetzer http://translate.google.de bereits die Möglichkeit, sich Texte maschinell von einer Sprache in eine andere Übertragen zu lassen. Mit dem Werk menschlicher Profis können diese Übersetzungen zwar nicht mithalten. “Sie sind für ein erstes Verständnis des Inhalts aber meist ausreichend, teilweise sogar erstaunlich gut”, so Dittenbach. Das könnte Google in Kombination mit seinen Suchtechnologien nutzen, damit Nutzer von potenziell hochrelevanten Inhalten in Fremdsprachen zumindest erfahren.

Quelle: pressetext.de

 

 

Zukunft der Websuche: Analysieren statt nur finden.

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Jun 30 2011

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Neustart für Startpage – Diskrete Suchmaschine für Google-Fans

Neustart für Startpage – Diskrete Suchmaschine für Google-Fans
Google Suchergebnisse und absoluter Schutz der Privatsphäre

Zeist (pts006/30.06.2011/10:00) – Endlich können Google-Fans diskret und sicher surfen. Startpage http://www.startpage.com präsentiert sich nach einem umfassenden Relaunch in neuem Gewand (wem “Startpage” nichts sagt: der alte Name Ixquick dürfte bekannter sein). Die Suchmaschine bietet hervorragende Suchergebnisse – inklusive einem absoluten Schutz der Privatsphäre. Dazu kombiniert Startpage die leistungsstarken Suchergebnisse der beliebtesten Suchmaschine Google mit den preisgekrönten Datenschutz-Funktionen von Ixquick, der diskretesten Suchmaschine der Welt. Startpage entspricht den hohen Anforderungen der europäischen Datenschutzbestimmungen und ermöglicht so ein tracking-freies und damit unbeobachtetes Recherchieren im Internet.

Angriff auf die Privatsphäre

Angesichts der jüngsten Datenskandale gewinnt der Schutz der Privatsphäre an Bedeutung. Was viele Internet-User nicht wissen: Bei herkömmlichen Suchmaschinen werden die Suchanfragen der Nutzer gespeichert. Dabei werden nicht nur die IP-Adressen aufgenommen, sondern auch sogenannte Tracking-Cookies eingesetzt, mithilfe derer die Suchanfragen, der genaue Zeitpunkt der Suche und die angesteuerten Links in einem riesigen Datenspeicher abgelegt werden. Die sensiblen persönlichen Daten sind nicht nur eine Goldgrube für Marketingfirmen; sie wecken auch Begehrlichkeiten bei Regierungsorganisationen und Hackern. Internetuser, die mit Startpage suchen, sind vor solchen Angriffen auf ihre Privatsphäre sicher.

Startpage hat die weltweit wirksamsten Datenschutzrichtlinien:

* Keine Erfassung der IP-Adressen der Nutzer
* Keine Cookies zur Identifizierung
* Keine Sammlung privater Daten
* Keine Weitergabe von persönlichen Daten an Dritte
* Sichere, verschlüsselte Verbindungen (HTTPS/SSL)
* Ein kostenloser Proxy-Service, der anonymes Surfen im Internet ermöglicht

“Unser Geschäftsmodell beruht auf hervorragenden Suchfunktionen in Kombination mit absolutem Schutz der Privatsphäre”, betont Surfboard-CEO Robert E.G. Beens. Startpage wird auch in Zukunft innovative Funktionen und Dienstleistungen für verbesserten Datenschutz bieten. “Unser neuer Proxy-Service etwa ermöglicht es Nutzern, Websites von Drittanbietern anonym über die Server von Startpage aufzurufen, ohne von diesen Websites erfasst zu werden. Außerdem testen wir derzeit Möglichkeiten, einen wirklich sicheren E-Mail-Dienst anzubieten”, verrät Beens. “Denn schließlich ist ein Email weitgehend der Ersatz für Briefe. Doch leider ohne Briefgeheimnis. Man stelle sich vor, wir geben einen Brief auf und der Beamte am Postamt öffnet diesen und kopiert den Brief. Danach wird die Kopie im Postamt ohne zeitliches Limit abgelegt. Erst dann reicht der Beamte den Brief weiter, geöffnet versteht sich, um diesen letztendlich dem vorgesehenen Empfänger zustellen zu können. Und genau so ist der Vorgang beim Versand eines E-Mail’s. Unglaublich, aber ein alltäglicher Vorgang, den wir unbedingt ändern möchten.”

Während sich das Internet ständig weiterentwickelt, wird Startpage an seinem Engagement für den Schutz der Privatsphäre festhalten.

Über Startpage

Startpage kombiniert die leistungsstarken Suchergebnisse von Google mit den überzeugenden Privatsphäre-Einstellungen von Ixquick, der diskretesten Suchmaschine der Welt. Das Resultat: Hervorragende Suchergebnisse – inklusive absolutem Schutz der Privatsphäre. Startpage speichert keine IP-Adressen, persönliche Daten werden weder gesammelt noch an Dritte weitergegeben, auch werden keine Cookies im Browser der Nutzer hinterlassen, die eine Identifizierung möglich machen würden. Startpage bietet darüber hinaus eine sichere SSL-Verschlüsselung, eine Proxy-Option, die es ermöglicht, anonym im Internet zu surfen, eine komplett unabhängige Zertifizierung und viele weitere Features zum Schutz der Privatsphäre.

Quelle: pressetext.de

Hintergrund:

Suchmaschine Ixquick: Tracking Cookies sind gefährlich und unnötig

Datenschutz: Enttäuschende Kehrtwende bei Yahoo

 

 

Neustart für Startpage – Diskrete Suchmaschine für Google-Fans.

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Jun 20 2011

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Behörden prüfen Kauf von AdMeld durch Google

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Behörden prüfen Kauf von AdMeld durch Google

Deal wäre mit 400 Mio. Dollar die sechstgrößte Übernahme in der Google-Geschichte

Der jüngste Google-Zukauf bei Online-Werbung ruft laut einem Zeitungsbericht amerikanische Wettbewerbshüter auf den Plan. Das US-Justizministerium werde die Übernahme des Spezialisten für grafische Onlinewerbung Admeld unter die Lupe nehmen, schrieb das „Wall Street Journal“ am Wochenende unter Berufung auf informierte Personen. Der Deal hat nach Informationen der Zeitung ein Volumen von rund 400 Mio. Dollar (280 Mio. Euro), womit es die sechstgrößte Übernahme in der Google-Firmengeschichte wäre.

Google verdient sein Geld nach wie vor vor allem mit Anzeigen im Umfeld der Internet-Suche. Der Konzern baut schon seit einiger Zeit aber auch sein Geschäft mit Display-Werbung wie die Banner auf den Websites aus und stößt damit immer tiefer in ein Gebiet vor, das bisher als Domäne des Internet-Urgesteins Yahoo galt. Auch das Online-Netzwerk Facebook verkauft grafische Werbeanzeigen.

Die dominierende Position von Google bei der Internet-Suche bringt den Konzern immer wieder ins Blickfeld der Regulierer. Die jüngsten größeren Übernahmen von Google wurden stets von Wettbewerbshütern geprüft.

Meldung vom 10.06.2011:

Google kauft Online-Werbefirma AdMeld

400 Mio. Dollar als kolportierter Kaufpreis

Im Kampf um den lukrativen Online-Werbemarkt hat der US-Internetkonzern Google laut einem Medienbericht die Online-Werbefirma AdMeld übernommen. Google habe für das vier Jahre alte Unternehmen 400 Mio. Dollar (274 Mio. Euro) gezahlt, berichtete der Technologie-Blog TechCrunch am Freitag unter Berufung auf mehrere nicht näher genannte Personen.

Fox News Kunde von AdMeld
Eigenen Angaben zufolge gehören zu den Kunden von AdMeld Medienunternehmen wie Discovery Communications, Fox News und Hearst Television. Nach Einschätzung von Experten würde Google durch den Kauf vor allem sein Geschäft mit grafischen Display-Anzeigen ausbauen. Der weltgrößte Suchmaschinenanbieter wollte sich zu den Übernahmespekulationen nicht äußern. Google befindet sich derzeit auf Einkaufstour. Allein 2010 übernahm der Konzern mehr als 40 Unternehmen für rund 1,8 Mrd. Dollar.

Google konkurriert unter anderem mit Yahoo und Facebook auf dem Markt für Display-Anzeigen. Auf diesem setzte das Unternehmen im vergangenen Jahr etwa 2,5 Mrd. Dollar um. Der Gesamtumsatz lag bei rund 29 Mrd. Dollar – ein Großteil kam aus dem Geschäft mit Kleinzeigen, die sich häufig am Rande von Suchanfragen wiederfinden.

Quelle: futurezone

 

 

Behörden prüfen Kauf von AdMeld durch Google.

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Jun 16 2011

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Yahoo erleichtert die App-Suche

Abgelegt unter Handy-Ecke

Yahoo erleichtert die App-Suche
“AppSpot” für iPhone und Android mit personalisierten Vorschlägen

Sunnyvale (pte019/16.06.2011/12:00) – Yahoo hat mit “AppSpot” eine App für iPhone und Android veröffentlicht, um Usern beim Durchforsten des App Store bzw. des Android Marketplace zu helfen. Denn im Dschungel hunderttausender Programme ist es für User gar nicht so leicht, wirklich die passenden Angebote zu finden. AppSpot setzt auf vielseitigere Suchoptionen und täglichen persönliche Empfehlungen, damit Nutzern eher für sie interessante Apps entecken.

Bislang ist die App nur in den USA erschienen. Einen konkreten Zeitplan für die Umsetzung in anderen Ländern gibt es noch nicht, heißt es auf Nachfrage von pressetext. User hierzulande können jedoch die Web-basierte App Search http://apps.search.yahoo.com ausprobieren. Sie ist vorerst nur auf Englisch gestartet, bietet aber für viele Apps übersichtlichere Informationen.

Persönliche Vorschläge

In dem USA sind im iTunes App Store schon über 400.000 Programme zu finden, im Android Market etwa halb so viele. Sich durch dieses Dickicht zu schlagen ist für User oft nicht leicht. Yahoo positioniert AppSpot nun als spaßige, schnelle Art, neue Apps zu entdecken. So bietet das Smartphone-Tool jeden Tag eine personalisierte Liste mit App-Vorschlägen. Dabei berücksichtigt das Programm unter anderem, welche Apps der User bereits nutzt und nach welchen Arten von Apps er in der Vergangenheit gesucht hat. Zudem berücksichtigt das Such-Tool für die Vorschläge, welche Apps derzeit allgemein gut ankommen.

Neben den Vorschlägen bietet AppSpot freilich auch die Möglichkeit der Suche. Erste Reaktionen in Technikblogs fallen durchaus positiv, aber nicht vorbehaltlos begeistert aus. “AppSpot ist eine Verbesserung gegenüber der nativen App-Suche in iTunes. Es ist schneller und bietet mehr Suchoptionen”, meint beispielsweise TechCrunch. Allerdings könnten die Ergebnisse noch treffender sein. Cnet wiederum bescheinigt, dass die App insgesamt einen guten Ersteindruck macht, sieht das Benutzerinterface aber als noch verbesserungswürdig.

Informativere Suche

Der App Search indes erleichtert Usern, sich auch am Computer einfacher über Apps zu informieren. Da bei Apples App Store letztlich kaum ein Weg um iTunes herumführt, ist diese Browser-basierte Suche gerade für iPhone-User durchaus interessant. Die App Search-Startseite rückt ausgewählte Apps ins Rampenlicht und erlaubt, entweder einfach drauf los oder gezielt in einer von 20 thematischen Kategorien zu suchen. Seltsamer Weise erst mit der Ergebnisliste erfolgt die Anzeige einer Liste von “Trending Apps”, praktisch einem Gegenstück zu Trendthemen in der klassischen Websuche.

Die Ergebnislisten ähneln auf den ersten Blick jenen im Web-Interface des Android Market, wirken aber nicht so steril. Eine große Stärke von Yahoos App-Suche offenbart sich erst, wenn Nutzer wirklich einen Treffer anwählen. Denn die Darstellung von wichtigen Informationen zur App wirkt vergleichsweise übersichtlich. Bei etlichen Apps gibt es anstelle der Beschreibung des Entwicklers zudem eine redaktionelle Kurzrezension. Hat der User eine interessante App gefunden und will sie beziehen, gibt die Suche einen QR-Code aus. Scannt der Nutzer diesem mit dem Handy, gelangt er direkt zum Kauf im entsprechenden Markt.

Quelle: pressetext.de

 

 

Yahoo erleichtert die App-Suche.

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Apr 22 2011

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Datenschutz: Enttäuschende Kehrtwende bei Yahoo

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Datenschutz: Enttäuschende Kehrtwende bei Yahoo


Nutzerdaten sollen künftig 18 Monate gespeichert werden

Zeist (pts/21.04.2011/10:00) – Yahoo hat einen enttäuschenden Rückschritt in Sachen Datenschutz und Privatsphäre für Internetnutzer angekündigt. Ab Sommer 2011 sollen die sogenannten Logdaten – also die Suchanfragen der User inklusive IP-Adressen – statt bisher 90 Tage ganze 18 Monate gespeichert werden, bevor Yahoo diese Daten wieder anonymisiert. In einem entsprechenden Firmenblog-Eintrag begründet Yahoos Datenschutz-Chefin Anne Toth den “Schritt zurück” mit verbesserten Produkten für die User. Zudem wolle sich das Unternehmen mit dieser Maßnahme den geltenden Normen der Suchmaschinen-Branche annähern.

Dazu Robert Beens, Geschäftsführer bei Ixquick: “In Anbetracht wachsender Kritik am Speicherverhalten diverser Suchmaschinen ist dieser Schritt absolut unverständlich. Damit stellt sich Yahoo auf eine Seite mit Befürwortern der Vorratsdatenspeicherung und bereitet dazu noch den Boden. Ich bin überzeugt, dass diese Vorgehensweise von den Usern negativ bewertet und Yahoo sowohl in den USA als auch in Europa weiter an Boden verlieren wird. Denn die Alternative ist nur einen Klick entfernt.”

Mehr Daten, mehr individualisierte Werbung

Der Wettbewerb unter den Suchmaschinenbetreibern ist härter geworden. Es geht auch ums Geld. Schließlich können die Unternehmen mit den Informationen über Suchanfragen, Klicks auf Werbung sowie Seitenaufrufe ihrer Nutzer entsprechende Werbeanzeigen besser individualisieren. Allerdings schießt Yahoo mit seiner Speicherwut weit über das Ziel hinaus. Die großen Rivalen Google und Microsoft speichern die Daten ihrer Nutzer 9 bzw. 6 Monate. Und bisher stand Yahoo bei der Wahrung der Privatsphäre seiner User besser da als so mancher Konkurrent. Im Jahr 2008 hatte der Suchmaschinenbetreiber die Speicherzeit personalisierter Daten auf 3 Monate verkürzt – sicherlich auch unter dem Druck der EU.

Nun zeigen sich selbst US-Datenschützer enttäuscht von der Yahoo-Kehrtwende. Jeff Chester, des Center for Digital Democracy, will sogar Klage gegen Yahoo vor der US-Wettbewerbsbehörde FTC einreichen. Auch in Europa, wo die EU-Regulierungsbehörden den Suchmaschinen eine maximale Speicherzeit von nutzerbezogenen Daten von 6 Monaten einräumen, steht Yahoo mit seiner Ankündigung vor Problemen.

Datenbankinhalte in falschen Händen

Was passieren kann, wenn die riesigen Datenbanken mit den gesammelten Informationen über die Suchanfragen verknüpft mit den persönlichen Daten von Internetnutzern in falsche Hände geraten, zeigt nicht zuletzt der AOL-Skandal von 2006. Damals gelangten die Datenbankinhalte der letzten 3 Monate und damit die Suchdaten von 650.000 ihrer User an die Öffentlichkeit. Die veröffentlichten Inhalte der Datenbank sind nach wie vor für jeden aufrufbar – ein Albtraum für Datenschützer.

Ixquick speichert keine Suchanfragen

Dass es auch anders geht, zeigt die privateste Suchmaschine der Welt, Ixquick http://ixquick.de. Bereits seit 2006 verzichtet Ixquick auf das Speichern der IP-Adressen und verwendet auch keine Tracking-Cookies, um die Privatsphäre seiner User zu 100 Prozent zu schützen. Ixquick speichert heute keine einzige Suchanfrage seiner User und auch keine IP-Adressen. 2011 wurde Ixquick abermals als einzige Suchmaschine mit dem europäischen Datenschutzsiegel zertifiziert.

Quelle: pressetext.at

Siehe auch: Suchmaschine Ixquick: Tracking Cookies sind gefährlich und unnötig

 

Datenschutz: Enttäuschende Kehrtwende bei Yahoo.

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