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Dez 07 2011

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App Store für Windows 8 kommt im Februar 2012

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Microsoft hat am Dienstag (06.12.2011) Details zu seinem App Store für Windows 8 vorgestellt. Der Windows Store soll im Februar 2012 gemeinsam mit der Betaversion des neuen Windows-Betriebssystems starten.

Mit Windows 8 will Microsoft auch einen App Store anbieten. Details dazu präsentierte das Unternehmen am Dienstag in San Francisco. Mit der öffentlichen Betaversion von Windows, die im Februar verfügbar sein soll, will der Softwarekonzern auch den App Store freischalten, in dem sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Apps angeboten werden sollen. Die Preisrahmen für kostenpflichtige Apps setzte Microsoft mit 1,49 Dollar bis 999,99 Dollar fest.

Höhere Umsatzbeteiligung
Von den Konkurrenzprodukten von Apple und Google will sich Microsoft durch höhere Umsatzbeteiligungen für Entwickler unterscheiden. Ab einem Umsatz von 25.000 Dollar stellt der Softwarehersteller den Entwicklern eine Umsatzbeteiligung von 80 Prozent in Aussicht. Davor bekommen sie, wie auch im Apple App Store, 70 Prozent von den Einnahmen aus den App-Verkäufen.

App-Anbieter sollen die Preise für ihre Anwendungen flexibel gestalten können. Anders als etwa im iTunes Store werden etwa Medienhäuser auch innerhalb der Anwendungen Abonnements verkaufen können, hieß es. Nutzer sollen Apps vor dem Kauf testen können, kündigte Microsoft-Manager Antoine Leblond bei der Präsentation am Dienstag an.

Umsatzpotenzial
Mit dem Windows Store begibt sich Microsoft auf die Spuren Apples, der bereits seit längerem einen App Store für sein Betriebssystem Mac OS X betreibt. Der Microsoft Store soll in 231 Ländern verfügbar sein. Das Umsatzpotenzial könnte enorm sein. So rechnet, etwa der Marktforscher IDC laut CNET im Jahr 2013, dem ersten vollem Jahr in dem Windows 8 verfügbar sein wird, mit weltweit mehr als 433 Milliarden verkauften PCs. Ein Großteil davon wird auf Windows 8 laufen und Zugang zum Windows Store haben.Von Windows 7 wurden seit dem Debüt vor zwei Jahren weltweit mehr als 500 Millionen Kopien verkauft.

Quelle: futurezone

via App Store für Windows 8 kommt im Februar 2012.

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Dez 06 2011

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IDC-Prognose: Windows 8 wird PC-Flop

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User Interface und Kompatibilitätsprobleme als größte Mankos

Framingham (pte032/06.12.2011/13:56) – Die IT-Forscher von IDC http//idc.com prognostizieren dem kommenden Microsoft-Betriebssystem Windows 8 einen schweren Stand auf PCs. Während sich Windows 7 mittlerweile erfolgreich etabliert hat, rechnet man damit, dass der Nachfolger auf Heimcomputern in der Irrelevanz versinken wird. Die größten Mankos sehen die Experten im User Interface und Kompatibilitätsproblemen.

Usabilityproblem als Hürde für PC-Nutzer

Der Vizepräsident der Marktforschungsabteilung, Al Gillen, sieht für die Nutzer kaum Umstiegsgründe. “Welchen Vorteil habe ich von einem Umstieg auf Windows 8?”, fragt er, und ergänzt, dass aus dieser Sicht derzeit nur die Anbindung an den Windows Store das einzige relevante Pro-Argument darstellt. Zuwenig Anreiz für eine solche Investition an Geld und Zeit.

Ein großes Manko attestiert die IDC-Studie dem User Interface, mit dem Microsoft sowohl Desktop- als auch Tabletnutzer gleichzeitig bedienen möchte. Man erwartet “kaum Update-Aktivität, wenn Windows 8 in dieser Form ausgeliefert wird”. Dass sich die Kombination aus klassischem Desktop und der Touch-Oberfläche “Metro” negativ auf die Usererfahrung auswirkt, ist auch eine der Kernerkenntnisse des pressetext-Tests der Developer Preview.

Kompatibilität: Vista-Szenario droht

Auch zu erwartende Kompatibilitätsprobleme, resultierend aus dem geänderten Design und neuen Sicherheits- und Hardware-Implementationsrichtlinien, sind demnach eine zu beachtende Hürde. Jedoch eine, mit der es Microsoft schon öfter zu tun hatte, wie Gillen erklärt: “Windows 2000 Pro zwang damals schon die Entwickler, ihre Programme anzupassen, was diese aber nicht taten. Schließlich musste Microsoft reagieren und erweiterte die Rückwärtskompatibilität mit Windows XP.” Ähnlich verlief es mit dem Sprung von XP auf das letztlich ebenso als Flop geltende Vista und den folgenden Verbesserungen unter Windows 7.

Mobile Chance lebt

Zudem kommt erschwerend hinzu, dass “Win7″ erst 2009 veröffentlicht wurde und sehr populär ist. “Nach all der Arbeit, die Unternehmen in die Bereitstellung von Windows 7 gesteckt haben, werden viele sich zweimal überlegen, ob sie auf Windows 8 umsteigen. Sie werden wohl eine Pause anstreben und auf das Upgrade aus Migrationsmüdigkeit verzichten.” Über 450 Mio. Installationen wurden vergangenen September für Windows 7 ermittelt, erstmals hat das Betriebssystem dieses Jahr seinen Vorvorgänger XP in Sachen Marktanteil überholt.

Etwas entspannter sieht man die Zukunft des neuen Windows auf Tablets, rät aber Microsoft, intensive Überzeugungsarbeit bei den Entwicklern zu leisten. Denn eine wichtige Voraussetzung für die Adoption ist eine möglichst große Basis an bekannter Software, die Nutzen aus den neuen Features des Systems, wie den interaktiven Kacheln, zieht. Nur dann, so Gillen, winkt dem neuen Betriebssystem zumindest im mobilen Bereich der Erfolg.

Quelle: pressetext.com

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Sep 15 2011

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Windows Store dockt am Internet Explorer 10 an

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Windows Store dockt am Internet Explorer 10 an

 

Auf der Entwicklerkonferenz Build hat Microsoft erstmals Einblicke in den geplanten Windows Store gegeben, über den die neuen Metro Style Apps für Windows 8, aber auch Desktop-Programme erworben werden können. Um die eigene App besser in den Vordergrund zu rücken, fungiert im Internet Explorer 10 das Icon der aufgerufenen Webseite als Direktlink zum Windows Store.

Wie Microsoft in einem Entwickler-Briefing veranschaulichte, kann die eigene Webseite auf diese Art einfach mit der eigenen App verknüpft werden. Hat der Besucher der Webseite die App noch nicht erworben, landet dieser direkt im neuen Windows Store, wenn er auf das Icon neben der Webseitenadresse klickt. Besitzt er die App bereits, kann der Besucher sie direkt aus dem Browser heraus starten


Beim Klicken auf das Icon neben der Adressleiste öffnet sich die Verknüpfung zur App

In-App-Einkäufe auch über Dritte
Microsoft zufolge können die neuen Metro Style Apps ausschließlich über den Windows Store erworben werden. Wie bei etablierten Store-Anbietern sind In-App-Käufe vorgesehen, diese müssen aber nicht über den Windows Store getätigt werden, wie der Microsoft-Verantwortliche Ted Dworkin auf Nachfrage der futurezone bestätigte. Das Lizenzmodell für Metro Style Apps sieht einen accountbasierten Erwerb vor. Das bedeutet, dass eine einmal erworbene App auf mehreren Geräten genutzt werden kann. Neben kostenpflichtigen und Gratis-Apps wird es auch die Option zeitlich oder inhaltlich begrenzter Testversionen im Store geben.

Über die Account-Identifikation ist noch nichts bekannt. Microsoft wird – wie der Mitbewerb – die Anzahl der mit einem Account verknüpften Geräte beschränken. Erklärtes Ziel sei es jedoch, Usern die maximale Freiheit zu geben, einmal erworbene Apps auf alle eigenen Geräte mitnehmen und verwenden zu können, unterstrich Dworkin. Von diesem accountbasierten Modell ausgenommen sind allerdings herkömmliche Desktop-Apps, die in Zukunft aber ebenfalls über den Windows Store vermarktet werden können.

Jede App wird auf Malware untersucht
Die Freigabe von Apps im Store erfolgt nach technischer und inhaltlicher Überprüfung und soll so transparent wie möglich gestaltet sein, so Microsoft. Jede App wird vor der Freigabe zudem auf Malware überprüft. Bei der Auflistung und Darstellung der App im Store wird sich Microsofts Angebot wenig von den anderen Stores unterscheiden. Um User die Orientierung zu erleichtern, können die Angebote nach Kategorien, Preis, Bewertungen und Datum geordnet werden. In der App-Beschreibung soll zudem klar ersichtlich sein, auf welche Funktionen – wie etwa Geolocation, Kamera oder andere Sensoren – die App zurückgreift.

Derzeit können Entwickler noch keine Apps für den Store einreichen. In der Entwicklerversion von Windows 8 ist aber bereits ein Zertifizierungs-Tool inkludiert, mit dem die technische Überprüfung der App hinsichtlich Windows 8 durchgeführt werden kann.

Quelle: futurezone.at / Foto: Martin Stepanek

via Windows Store dockt am Internet Explorer 10 an.

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