Archiv für das Tag 'wdr'

Jun 16 2014

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WDR streicht 500 Stellen bis 2020

WDR streicht 500 Stellen bis 2020

Köln, 13.06.2014 – Der WDR wird in den kommenden Jahren 500 Planstellen abbauen. Das teilte Intendant Tom Buhrow den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Senders mit.

Von 2016 an fehlen dem WDR durchschnittlich 100 Millionen Euro pro Jahr im Etat. Steigende Ausgaben zum Beispiel durch Tariferhöhungen oder steigende Produktionskosten können durch den Rundfunkbeitrag, der zudem ab 2015 noch sinkt, nicht mehr aufgefangen werden. Ohne die Personalkosten deutlich zu reduzieren, sind die dringend notwendigen Einsparungen nicht zu leisten. Zu dem Ergebnis kommt die Geschäftsleitung des Senders am Ende sorgfältiger Prüfungen. Tom Buhrow: “Der Stellenabbau ist eine schmerzhafte, aber zwingende Entscheidung. Nur so bleiben wir aus eigener Kraft handlungsfähig und können den WDR steuern. Deshalb handeln wir jetzt. Um den Personalabbau zu beschleunigen, haben wir schon mit den Gewerkschaften Modelle für Altersteilzeit und Vorruhestand verabredet.”

Bis 2020 wird der WDR 500 Stellen nicht nachbesetzen, die zum Beispiel durch Verrentungen frei werden. Die meisten baut der WDR in der Verwaltung und in der Produktion ab. Außerdem wird der WDR seine Aufgaben reduzieren, Sachkosten senken und die Effizienz steigern. Buhrow: “Für die Menschen ist unser Programm das Wichtigste. Deshalb streichen wir dort so wenig wie möglich. Aber wir werden nicht mehr alles tun können, was wir heute tun. Ich sehe auch die Chance, dass wir uns neu und zukunftsfähig aufstellen.”

Tom Buhrow informierte auch die Gremien des WDR über den Stellenabbau.

Ruth Hieronymi, Vorsitzende des Rundfunkrats: “Der WDR muss diesen schwierigen Weg gehen, um sich fit für die Zukunft zu machen. Ich unterstütze Tom Buhrow und die gesamte Geschäftsleitung in dieser Sache ausdrücklich.”

Ludwig Jörder, Vorsitzender des Verwaltungsrats: “Wir sehen die Notwendigkeit für Sparmaßnahmen und stehen der Geschäftsleitung mit Rat und Tat zur Seite.”

Quelle: Stefan Wirtz, WDR-Unternehmenssprecher, wdr.de

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Apr 24 2013

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WDR-Rundfunkrat: Die Ausnahme für Kultur und Audiovisuelles muss garantiert bleiben

Köln, 23.04.2013 – WDR-Rundfunkrat ist alarmiert über Entwicklung beim Freihandelsabkommen zwischen EU und USA: Die Ausnahme für Kultur und Audiovisuelles muss garantiert bleiben

Mit großer Bestürzung reagiert der WDR-Rundfunkrat darauf, dass in den aktuellen Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA die Grundlage für eine rechtliche Absicherung der Sonderstellung von Rundfunk und Kultur grundsätzlich in Frage gestellt wird. Der Rundfunkrat fordert, dass die bisher in den internationalen Handelsabkommen festgelegte Ausnahme für Kultur und Medien erhalten bleibt. “Medien sind kein reines Wirtschaftsgut, sondern Träger von kultureller Vielfalt in den europäischen Mitgliedsstaaten. Rundfunk darf nicht zur reinen Handelsware werden”, erklärte Ruth Hieronymi, Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats.

Sollte dies nicht gelingen, hätte es fatale Folgen für Informationsfreiheit und Medienvielfalt. In Zusammenarbeit auch mit dem privaten Rundfunk in Deutschland muss alles getan werden, um die angemessene und notwendige rechtliche Sicherung für Rundfunk und Medien auch in Zukunft zu gewährleisten.

In der Vergangenheit ist es vor allem mit Unterstützung der deutschen Bundesländer, der Bundesregierung, der französischen Regierung und des Europäischen Parlaments gelungen, Versuche vor allem der USA zur stärkeren Kommerzialisierung von Kultur und Medien abzuwehren. Jetzt aber sind die Voraussetzungen in sehr kurzer Zeit geändert worden. Die Wirtschaftsminister der Europäischen Union wollten ursprünglich am 17. und 18. April 2013 das Verhandlungsmandat beschließen, das keine Sonderstellung für Kultur und Medien vorsieht. Diese Entscheidung ist durch den Einsatz auf europäischer Ebene, auch des WDR, des Europäischen Parlaments und der Rundfunkveranstalter in Brüssel zunächst einmal verschoben worden. Die nächste Entscheidung der Wirtschaftsminister steht aber für den 14. Juni 2013 an. Der Vorschlag der Europäischen Kommission darf in seiner ursprünglichen Fassung nicht verabschiedet werden, sondern muss – wie in der Vergangenheit – eine generelle Ausnahme für Medien und Kultur beinhalten!

Besuchen Sie auch die Seite des Rundfunkrats im Internet: www.wdr-rundfunkrat.de

Quelle: wdr.de

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Jan 12 2013

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Helge Schneider beendet WDR-Fernsehshow “Helge hat Zeit”

Helge Schneider beendet WDR-Fernsehshow “Helge hat Zeit”

Köln, 09.01.2013 – Helge Schneider beendet seine Fernsehshow “Helge hat Zeit” im WDR Fernsehen. “Ich hab’s versucht. Es hat mir Spaß gemacht. Aber es ist nicht mein Ding. Ich gehöre auf die Bühne. Vielen Dank an das ganze Team von WDR und Stadtgarten, das mich klasse unterstützt hat. Und vielen Dank an die Zuschauer, dass sie mich auch als Talkmaster ertragen haben”, so Helge Schneider.

Der WDR bedauert den Entschluss, hat aber Respekt für Helge Schneiders Entscheidung. Matthias Kremin, Leiter des Programmbereichs Kultur und Wissenschaft Fernsehen: “Es ist schade. Helges Kulturshow war ein Unikum in der deutschen Fernsehlandschaft. Alle Beteiligten haben mit Herzblut dafür gearbeitet.”

“Wir hatten gemeinsam sehr viel Spaß bei der Produktion. Aber Helge ist so, wie er ist: Ein einmaliger Improvisations-Künstler, für den die Unberechenbarkeit zum Programm gehört und der aufhören kann, wenn es am schönsten ist”, so Reiner Michalke, Producer und Programmchef im Kölner Stadtgarten.

Die 75-minütige Show “Helge hat Zeit – Menschen, Quatsch und Philosophen bei Helge Schneider” war im Herbst 2012 im WDR Fernsehen gestartet und sollte in lockerer Folge fortgesetzt werden. Die zweite Ausgabe war am 5. Januar 2013 ausgestrahlt worden. Beide Ausgaben von “Helge hat Zeit” sind weiterhin online abrufbar: www.helgehatzeit.wdr.de

Quelle: Stefanie Schneck, WDR Presse und Information

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Apr 18 2012

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ARD-Chefredakteur Thomas Baumann weist Kritik des WDR-Rundfunkrats an Gesprächssendungen zurück

München, 17.04.2012 – Mit Verwunderung hat ARD-Chefredakteur Thomas Baumann auf die Kritik des WDR-Rundfunkrats an den so genannten Talksendungen des Ersten Deutschen Fernsehens reagiert. Der Rundfunkrat des WDR vertritt die Ansicht, es gebe im Ersten zu viele dieser Sendungen. Die Sendungen behandelten zu häufig ähnliche Themen mit denselben Gästen. “Diese Sichtweise erscheint mir sehr wenig differenziert zu sein und sehr stark auf selektiver Wahrnehmung zu beruhen”, entgegnet Baumann. Die Auffassung des Rundfunkrats, die Gesprächssendungen des Ersten haben sich in den letzten Monaten zu intensiv mit dem Thema “Wulff” befasst, weist Baumann zurück. Diese Kritik verkenne, dass der “Fall” des Ex-Bundespräsidenten monatelang viele Medien im Lande beschäftigt habe, weil es ein in der bundesdeutschen Geschichte einmaliger Vorgang sei. “Die Dimension dieser Causa und ihre Folgewirkungen haben es eindeutig gerechtfertigt, dieses Oberthema in mehreren Sendungen aufzugreifen”, erklärt Baumann. Überdies hätten die Gesprächssendungen des Ersten während der “Affäre Wulff” auch eine Vielzahl anderer Themen behandelt – wie etwa die Verschuldungskrise europäischer Staaten, den “braunen Terror” der “NSU” und das Unglück der “Costa Concordia”.

Ins Leere geht der WDR-Rundfunkrat für Baumann mit seinem Vorwurf, die Gesprächssendungen des Ersten setzten immer nur auf die gerade aktuellsten Themen. “Unsere Sendungen springen keineswegs nur auf vorhandene Themen auf, sie setzen unabhängig von der Nachrichtenlage auch selbst eigene Themen”, erwidert Baumann und nennt Beispiele:

- Warum gibt es so viele “Bildungsverlierer” in Deutschland? (“Günther Jauch”, 27.11.2011)
- Gerät Auschwitz in Vergessenheit?(“Günther Jauch”, 5.2.2012)
- Wer versagt beim Kinderschutz? (“Günther Jauch”, 26.2.2012
- Öffentlichkeit um jeden Preis? (“hart aber fair”, 27.2.2012
- Beim Sterben Mensch bleiben (“hart aber fair”, 16.4.2012)
- Was hat das Prostitutionsgesetz in Deutschland gebracht? (“Menschen bei Maischberger”, 13.3.2012)
- Sind Deutschlands Beamte überversorgt und überbezahlt? (“Anne Will”, 8.2.2012)
- Albtraum Pflege (“Anne Will”, 28.3.2012)
- Hat die Kirche noch Antworten (“Anne Will”, 4.4.2012)
- Berliner Republik – ist die Realität die bessere Satire? (“Beckmann”, 26.1.2012)
- Frauen & Macht (“Beckmann”, 8.3.2012)
- “Kampfzone Politik” – vom gegenseitigen Umgang (“Beckmann”, 12.4.2012)

Für eine Reduzierung der so genannten Talksendungen im Ersten, die der WDR-Rundfunkrat anregt, sieht Baumann keine Veranlassung. “Das Publikum jedenfalls scheint von der Qualität unserer Sendungen überzeugt zu sein und beobachtet diese mit zunehmenden Interesse”, erklärt Baumann. Der ARD-Chefredakteur verweist darauf, dass seit der Einführung des neuen Programmschemas im Spätsommer 2011 vier der fünf Sendungen teils signifikante Zuwächse in der Akzeptanz verbuchen:

“hart aber fair” 2011: 3,06 Millionen Zuschauer/Marktanteil 9,6%
“hart aber fair” 2012: 3,62 Millionen Zuschauer/Marktanteil 11,1%

“Menschen bei Maischberger” 2011: 1,56 Millionen Zuschauer/Marktanteil 10,9%
“Menschen bei Maischberger” 2012: 1,95 Millionen Zuschauer/Marktanteil 12,0%

“Anne Will” 2011: 1,63 Millionen Zuschauer/Marktanteil 10,4%
“Anne Will” 2012: 1,80 Millionen Zuschauer/Marktanteil 11,6%

“Beckmann” 2011: 1,02 Millionen Zuschauer/Marktanteil 7,6%
“Beckmann” 2012 : 1,06 Millionen Zuschauer/Marktanteil 7,0%

“Günther Jauch” 2011: 4,52 Millionen Zuschauer/Marktanteil 15,6%
“Günther Jauch” 2012: 4,82 Millionen Zuschauer/Marktanteil 15,7%

Dem Vorschlag des WDR-Rundfunkrats, unterschiedliche Sendungen sollten sich künftig jeweils einen Sendeplatz teilen, begegnet Baumann mit großer Skepsis: “Bei den Gesprächssendungen prägen Köpfe das Programm. Diese Wirkung droht zu verpuffen, wenn man an der Frequenz unserer Sendungen herumschrauben würde. Im Übrigen müssten die Produzenten für die Hälfte der Sendungen ebenso viel Personal vorhalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solches Modell bezahlbar wäre”, sagt Baumann.

Quelle: Dr. Bernhard Möllmann, Presse und Information Das Erste

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Apr 18 2012

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WDR-Rundfunkrat tagt öffentlich

WDR-Rundfunkrat tagt öffentlich: Transparenz und öffentliches Interesse an der Arbeit des WDR-Rundfunkrats weiter stärken!

Köln, 17.04.2012 – Der WDR-Rundfunkrat hat am 16. April 2012 eine öffentliche Sitzung in Köln durchgeführt, an der rund 130 interessierte Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben. Ruth Hieronymi, Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats, erklärt: “Es ist dem Rundfunkrat sehr wichtig und ein großes Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger, deren Interessen der Rundfunkrat im WDR vertritt, so umfassend und transparent wie möglich über seine Arbeit und die ihm vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben zu informieren. In einer öffentlichen Sitzung kann sehr anschaulich vermittelt werden, wie Aufsicht im WDR funktioniert.”

In der Sitzung wurde zu den intensiven Beratungen des WDR-Rundfunkrats und seines Programmausschusses zu den geplanten Änderungen bei WDR 3 ein Zwischenbericht gegeben. “Der Rundfunkrat nimmt die Sorgen der “Initiative für Kultur im Rundfunk” sehr ernst. Unser gemeinsames Interesse ist es, das hochwertige Programm von WDR 3 als anspruchsvolles musikgeprägtes Kulturradio zu erhalten und fortzuentwickeln”, so die Rundfunkratsvorsitzende. Daher werde der Rundfunkrat nach wie vor die von der “Initiative für Kultur im Rundfunk” (“Radioretter”) geäußerten Bedenken zu den geplanten Änderungen bei WDR 3 mit in seine weiteren Beratungen einbeziehen. Unabhängig von der Diskussion zu WDR 3 werde eine grundsätzliche Debatte zum öffentlich-rechtlichen Kulturradio geführt werden müssen.

Petra Kammerevert, die Vorsitzende des Programmausschusses, betont: “Der Diskussionsprozess um WDR 3 geht weiter und wird in den nächsten Wochen intensiv fortgeführt.” In diesem Rahmen werde der Programmausschuss auch Vertreter der “Radioretter” in seine nächste Sitzung einladen.

Zudem hat der WDR-Rundfunkrat in seiner Sitzung am 16. April 2012 eine Stellungnahme zur Talkleiste am Abend im Ersten Deutschen Fernsehen verabschiedet. “Der WDR-Rundfunkrat empfiehlt, die Talkleiste in dieser Form nicht dauerhaft fortzuführen und wünscht sich im Ergebnis eine konsequente Reduzierung der Talksendungen”, so Ruth Hieronymi. Die Vorsitzende des Programmausschusses, Petra Kammerevert, ergänzt: “Eine Möglichkeit der Realisierung wäre über wöchentliche Wechsel von Sendungen auf einem Sendeplatz nachzudenken, wie es beispielsweise bei den Politmagazinen seit Jahren erfolgreich praktiziert wird.”

Ebenfalls beschloss der Rundfunkrat eine Stellungnahme zum deutsch-französischen Kultursender ARTE, in der unter anderem die zentrale Rolle des WDR als Programmzulieferer für hochwertige Programme und seine besondere Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit des Senders betont wird. Daher appelliert der WDR-Rundfunkrat an die Programmverantwortlichen des WDR, die besondere Stellung von ARTE, bei aller Notwendigkeit, die Grundsätze von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu berücksichtigen, nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Einmaligkeit von ARTE müsse stets erkennbar sein, damit der Sender unterscheidbar bleibe.

Der WDR-Rundfunkrat kündigte an, im Jahr 2012 noch zwei weitere öffentliche Sitzungen durchzuführen.

Besuchen Sie auch die Seite des Rundfunkrats im Internet: www.wdr-rundfunkrat.de Dort finden Sie auch die vollständigen Stellungnahmen.

Quelle: rundfunkrat (at) wdr.de

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Jan 17 2012

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WDR fördert junge TV-Formate mit drei Millionen Euro

Zur Förderung junger TV-Formate spendiert der WDR auch in diesem Jahr einen “Innovationstopf”, der mit drei Millionen Euro gefüllt wird. In Planung ist unter anderem eine Marathon-Doku nach dem Vorbild “24h Berlin”.

“Unsere Redaktionen sollten ermutigt werden, Neues auszuprobieren”, erläutert WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz gegenüber dem Magazin ‘journalist’ das Sonderbudget. Dabei sollen Radio, Fernsehen und Internet enger zusammenwachsen. Zu den Formaten, die in den vergangenen Monaten mit Hilfe der jährlichen Finanzspritze entwickelt wurden, zählt der auf dem Digitalsender EinsFestival ausgestrahlte “1live Talk mit Sabine Heinrich”, der ursprünglich nur für das Radio produziert wurde. Gefördert wurde auch die “Wiwaldi-Show”: Seit dem 15. Januar empfängt der Hund aus “Zimmer frei!” in seiner eigenen Puppen-Comedy prominente Gäste.

An vielen neuen Formaten soll sich das Publikum aktiv beteiligen können. Etwa im Rahmen einer Marathon-Doku nach dem Prinzip der preisgekrönten rbb-Sendung “24h Berlin”: Dokumentiert wird ein Tag in Nordrhein-Westfalen in Echtzeit. Die Zuschauer können sich mit selbstgedrehten Alltagsvideos beteiligen.

“Der Innovationstopf hat viele der Projekte erst möglich gemacht”, so Fernsehdirektorin Verena Kulenkampff, die allerdings auch einräumt, dass es insbesondere Ideen aus dem fiktionalen Bereich aus Kostengründen schwer hätten.

Quelle: Michael Brandes/wunschliste

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Dez 28 2011

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Informationssendungen des WDR Fernsehen mit bestem Ergebnis seit Beginn der Quotenmessung

Lokalzeiten erreichen im Schnitt täglich 1,24 Millionen Zuschauer

Köln, 27.12.2011 – Die Informationssendungen des WDR Fernsehen schließen das Jahr 2011 mit dem besten Ergebnis seit Beginn der Quotenmessungen in den Jahren 1995 bzw. 1996 ab. Damit konnten sie ihr Rekordergebnis des vergangenen Jahres noch einmal toppen.

So erreichten die Lokalzeiten montags bis freitags im Schnitt 1,24 Mio. Zuschauer, das entspricht einem Marktanteil von 21,8 Prozent in NRW. Der Spitzenwert lag bei 27,6 Prozent bzw. 1,54 Mio. Zuschauern. Auch die Aktuelle Stunde erzielte ihr bislang bestes Ergebnis mit einem Marktanteil von 17,8 Prozent und 0,89 Mio. Zuschauern. In der Spitze schalteten 1,39 Mio. Zuschauer (22,5 Prozent) ein (Montags bis Freitag). 2010 hatte die Aktuelle Stunde ihren bis dahin höchsten Marktanteil von durchschnittlich 17,3 Prozent (0,86 Mio.) erreicht, auch die Lokalzeiten kamen auf einen Bestwert von 21,1 Prozent (1,18 Mio.).

Gabi Ludwig, Chefredakteurin der NRW-Landesprogramme: “Im Wettbewerb der Informationssendungen bieten wir etwas Einmaliges: das Wichtigste aus und für NRW. Wir stellen eine Nähe her zu den Ereignissen im Land und berichten gleichzeitig mit einer hohen journalistischen Kompetenz. Dieses Profil haben wir konsequent weiterentwickelt, und es freut mich sehr, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer unsere Anstrengungen honorieren.”

Auch bei den 30- bis 49-Jährigen wurden sowohl die Aktuelle Stunde als auch die Lokalzeiten überdurchschnittlich gut eingeschaltet. So kamen die Lokalzeiten auf einen Marktanteil von 10,6 Prozent (0,15 Mio.) und die Aktuelle Stunde auf 7,8 Prozent (0,09 Mio.) in dieser Altersgruppe.

Die Aktuelle Stunde informiert seit mehr als 20 Jahren von 18.50 bis 19.30 Uhr über das aktuelle Geschehen in NRW – an 365 Tagen im Jahr. Die werktäglichen Lokalzeit-Ausgaben aus den elf Landesstudios des WDR berichten von 19.30 bis 20.00 Uhr über Aktuelles aus der Region, aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

Quelle: Kristina Bausch, WDR Presse und Information

via Informationssendungen des WDR (TV) mit bestem Ergebnis seit Beginn der Quotenmessung.

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