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Mai 18 2012

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BlackBerry-User sind am unzufriedensten

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Apple in puncto Usability deutlicher Branchenprimus

Ottawa (pte003/18.05.2012/06:10) – Der Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) hat die unzufriedensten Kunden. Wie aus dem aktuellen American Customer Satisfaction Index (ACSI) hervorgeht, reiht sich das Unternehmen, das in den vergangenen Monaten zunehmend Boden gegenüber der starken Konkurrenz am Handymarkt verloren hat, in puncto Usability ganz hinten bei den Handy-Anbietern ein. Gerade einmal 69 von insgesamt 100 möglichen Punkten konnte die kanadische Firma im neuesten Index-Ranking erreichen und liegt damit klar hinter dem Branchenvorreiter Apple, der es auf 83 Punkte geschafft hat.

“Dass Apple hier als Nummer eins gereiht wird, ist keine große Überraschung”, erklärt Steffen Herget, Redakteur beim Online-Tarifberater teltarif. Das schlechte Abschneiden von RIM sei hingegen auch damit zu begründen, dass es einer der wenigen Hersteller ist, der noch eine echte Tastatur bei seinen Geräten verwendet. “Die anfänglichen Probleme bei der Bedienung virtueller Tastaturen sind mittlerweile überwunden. Im Smartphone-Bereich erwarten die User heute einfach einen Touchscreen”, so der Handyexperte.

Touchscreen vs. Tastatur

Vom Umstieg auf die beliebte berührungsempfindliche Bedienung will man beim BlackBerry-Hersteller aber nichts wissen. Thorsten Heins, der sich seit Anfang 2012 als neuer RIM-CEO versucht, hat bereits des Öfteren durchblicken lassen, dass er nichts von derartigen Plänen hält. Seiner Darstellung zufolge bleiben BlackBerrys mit Hardware-Keyboard weiterhin Marktführer im Bereich der Tastatur-Modelle. “Gerade im Business-Sektor gibt es noch zahlreiche User, die nicht auf eine echte Tastatur verzichten wollen”, meint Herget. Ausschlaggebend hierfür sei die im Vergleich zur Touchscreen-Bedieung geringere Vertippungsrate.

70.000 Konsumenten befragt

Insgesamt wurden im aktuellen ACSI-Index, der auf der Auswertung von rund 70.000 Konsumentenbefragungen basiert, sieben Produzenten von Handys aufgelistet. An oberster Stelle der Kundenzufriedenheit findet sich wie gesagt Apple mit 83 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgen Nokia, HTC und LG mit jeweils 75 und Motorola mit 73 Punkten. Samsung, das zuletzt mit robusten Wachstumsraten bei den eigenen Handyverkäufen aufwarten konnte, schaffte es immerhin auf 71 Punkte.

Quelle: pressetext.com

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Dez 06 2011

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IDC-Prognose: Windows 8 wird PC-Flop

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User Interface und Kompatibilitätsprobleme als größte Mankos

Framingham (pte032/06.12.2011/13:56) – Die IT-Forscher von IDC http//idc.com prognostizieren dem kommenden Microsoft-Betriebssystem Windows 8 einen schweren Stand auf PCs. Während sich Windows 7 mittlerweile erfolgreich etabliert hat, rechnet man damit, dass der Nachfolger auf Heimcomputern in der Irrelevanz versinken wird. Die größten Mankos sehen die Experten im User Interface und Kompatibilitätsproblemen.

Usabilityproblem als Hürde für PC-Nutzer

Der Vizepräsident der Marktforschungsabteilung, Al Gillen, sieht für die Nutzer kaum Umstiegsgründe. “Welchen Vorteil habe ich von einem Umstieg auf Windows 8?”, fragt er, und ergänzt, dass aus dieser Sicht derzeit nur die Anbindung an den Windows Store das einzige relevante Pro-Argument darstellt. Zuwenig Anreiz für eine solche Investition an Geld und Zeit.

Ein großes Manko attestiert die IDC-Studie dem User Interface, mit dem Microsoft sowohl Desktop- als auch Tabletnutzer gleichzeitig bedienen möchte. Man erwartet “kaum Update-Aktivität, wenn Windows 8 in dieser Form ausgeliefert wird”. Dass sich die Kombination aus klassischem Desktop und der Touch-Oberfläche “Metro” negativ auf die Usererfahrung auswirkt, ist auch eine der Kernerkenntnisse des pressetext-Tests der Developer Preview.

Kompatibilität: Vista-Szenario droht

Auch zu erwartende Kompatibilitätsprobleme, resultierend aus dem geänderten Design und neuen Sicherheits- und Hardware-Implementationsrichtlinien, sind demnach eine zu beachtende Hürde. Jedoch eine, mit der es Microsoft schon öfter zu tun hatte, wie Gillen erklärt: “Windows 2000 Pro zwang damals schon die Entwickler, ihre Programme anzupassen, was diese aber nicht taten. Schließlich musste Microsoft reagieren und erweiterte die Rückwärtskompatibilität mit Windows XP.” Ähnlich verlief es mit dem Sprung von XP auf das letztlich ebenso als Flop geltende Vista und den folgenden Verbesserungen unter Windows 7.

Mobile Chance lebt

Zudem kommt erschwerend hinzu, dass “Win7″ erst 2009 veröffentlicht wurde und sehr populär ist. “Nach all der Arbeit, die Unternehmen in die Bereitstellung von Windows 7 gesteckt haben, werden viele sich zweimal überlegen, ob sie auf Windows 8 umsteigen. Sie werden wohl eine Pause anstreben und auf das Upgrade aus Migrationsmüdigkeit verzichten.” Über 450 Mio. Installationen wurden vergangenen September für Windows 7 ermittelt, erstmals hat das Betriebssystem dieses Jahr seinen Vorvorgänger XP in Sachen Marktanteil überholt.

Etwas entspannter sieht man die Zukunft des neuen Windows auf Tablets, rät aber Microsoft, intensive Überzeugungsarbeit bei den Entwicklern zu leisten. Denn eine wichtige Voraussetzung für die Adoption ist eine möglichst große Basis an bekannter Software, die Nutzen aus den neuen Features des Systems, wie den interaktiven Kacheln, zieht. Nur dann, so Gillen, winkt dem neuen Betriebssystem zumindest im mobilen Bereich der Erfolg.

Quelle: pressetext.com

via IDC-Prognose: Windows 8 wird PC-Flop.

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