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Okt 28 2012

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USA: Aufregung um neue Jailbreaking-Richtlinien

Während Jailbreaking bei Smartphones legal bleibt, ist das Freischalten für andere Netze verboten. Jailbreaking bei Tablets ist illegal, weil eine Definition für Tablets fehlt. Diese und andere verwirrende Regelungen im Sinne des Digital Millenium Copyright Act werden nun in den USA scharf kritisiert.

Jailbreaking bei Smartphones ist erlaubt, bei Tablets aber nicht, ebensowenig bei Spielkonsolen. DVDs dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen gerippt werden. So lassen sich die neuen Richtlinien im Sinne des Digital Millenium Copyright Act (DMCA) zusammenfassen, die ab 28. Oktober in den USA gültig werden. Die Aufregung um diese Bestimmungen ist laut Ars Technica, Cnet, TheNextWeb und anderen Technologie-Webseiten groß, werden sie doch von vielen als völlig willkürlich wahrgenommen.

Der DMCA regelt in den USA den rechtlichen Umgang mit neuen Medien. Das 1998 eingeführte Gesetz enthält jedoch eine Hintertür, die den schnellen Veränderungen in der Technologiebranche Rechnung zollen soll. Der Bibliothekar der Library of Congress, aktuell James H. Billington, kann Ausnahmen zum DMCA festlegen. Nun wurde ein neuer Schub dieser Ausnahmen veröffentlicht.

Smartphones: Jailbreaking ja, Freischalten nein

Das Jailbreaking von Smartphones bleibt demnach auch in den kommenden Jahren – genauer gesagt bis 2015 – erlaubt. Die Begründung dafür: Die Interoperabilität zwischen legal erworbenen Apps und dem Smartphone muss gewährleistet bleiben. Bei Tablets gilt diese Regelung aber nicht, und zwar nur deshalb, weil der Kongress-Bibliothekar keine klare Definition von “Tablet” feststellen kann.

Obwohl man sie jailbreaken darf, dürfen Smartphones künftig nicht mehr für andere Netzanbieter freigeschaltet werden, beschließt Billington weiters. Die meisten Netzanbieter verwenden lockere Regelungen, was das Freischalten betrifft, also verbietet man lieber, Freischaltungen auf eigene Faust und ohne die Einwilligung des bestehenden Netzbetreibers durchzuführen.

Kein Überspielen von DVDs

DVDs dürfen gerippt werden, um Inhalte für Menschen mit speziellen Bedürfnissen zugänglich zu machen. Außerdem dürfen Exzerpte für Dokumentationen oder zur Filmanalyse durch Ripping gewonnen werden. Wer jedoch eine DVD legal erworben hat und den Inhalt auf einem Gerät ohne Laufwerk – etwa einem Tablet – abspielen will, darf die DVD nicht rippen. Bibliothekar Billington meint, das örtliche Versetzen von Inhalten stehe nicht im Einklang mit dem “fair use”-Prinzip des Vervielfältigungs-Gesetzes.

System dreht sich im Kreis
Die neuen Richtlinien des Kongress-Bibliothekars anzufechten, ist rechtlich ein Ding der Unmöglichkeit, wie Ars Technica festhält. Um etwa das Ripping-Verbot für DVDs aufzuheben, müsste zunächst jemand einen Verstoß begehen, vor Gericht angeklagt werden und dann selbiges überzeugen, dass es sich beim Ripping um ein faires Vorgehen mit eigenem Besitz handelt. Das Gericht müsste sich allerdings auf das Gesetz berufen. Da dieses in dem Fall keine Ausnahme vorsieht, kann es keine Änderung erwirken. Das System dreht sich dabei im Kreis.

Quelle: futurezone

via USA: Aufregung um neue Jailbreaking-Richtlinien.

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Jul 12 2012

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USA: Pornostudios erpressen Bittorent-User

11.07.2012 – Die US-Amerikanerin Jennifer Barker strebt eine Sammelklage gegen fünf Pornostudios an. Diese sollen über 200.000 Bittorent-User beschuldigen, gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben. Die User wurden teils telefonisch kontaktiert, um ihnen eine Bloßstellung anzudrohen, sollten sie nicht freiwillig bis zu 5.000 US-Dollar zahlen.

Die Pornoindustrie der USA haben eine neue Einnahmequelle gefunden, die den in Deutschland gebräuchlichen Abmahnungen ähnelt. Laut der Anklageschrift, mit der die in Kentucky wohnhafte Jennifer Barker eine Sammelklage anstrebt, heuern die Erotikfilm-Studios Personen an, die das Internet nach IP-Adressen durchforsten, die in Zusammenhang mit Bittorrent oder anderen Datentausch-Protokollen stehen. Vor Gericht wird dann eine Klage gegen unbekannt wegen Urheberrechtsverletzung eingereicht. In der Folge müssen die Internetanbieter die Nutzer der IP-Adressen bekannt geben.

Jennifer Barker war eine dieser Nutzerinnen. Sie wurde von einem Vertreter eines Pornostudios angerufen. Dieser drohte ihr an, sie öffentlich wegen des pornografischen Downloads bloßzustellen, falls sie nicht freiwillig eine Zahlung leiste, um sich außergerichtlich zu einigen. Zudem müsse sie im Fall eines Prozesses hunderttausende Dollar Strafe zahlen, weil sie mehrere Filme heruntergeladen habe.

1000 bis 5000 US-Dollar
Die Studios verlangen üblicherweise einen Betrag zwischen 1000 und 5000 US-Dollar von den Usern. Im Fall eines Rechtsstreits würden die Kosten für den Anwalt zur Verteidigung diesen Betrag übersteigen. Sollte wirklich ein Film illegal heruntergeladen worden sein, könnte die Strafe bis zu 150.000 US-Dollar betragen.

Barker, die laut ihren Angaben weder Bittorrent nutzt, noch Pornos heruntergeladen hat, hat nun eine Sammelklage gegen fünf Studios eingereicht (PDF): Elegant Angel, Malibu Media, K-Beech, Third Degree Films und Raw Films. Laut Barker kann sie mit der Sammelklage über 200.000 User vertreten, die in den vergangenen Jahren zu unrecht beschuldigt und genötigt wurden. Sie fordert 10 Millionen US-Dollar Schadensersatz wegen Betrug, Verleumdung und unrechtmäßiger Bereicherung. Ihr Anwalt behält sich vor, die Klage auf weitere Studios auszuweiten.

Quelle: futurezone

via USA: Pornostudios erpressen Bittorent-User.

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Jun 25 2012

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USA: Critics’ Choice Television Awards – die Gewinner 2012

Abgelegt unter TV Serien-News

Am Abend des 18.06.2012 wurden in Los Angeles zum zweiten Mal die Critics’ Choice Television Awards verliehen, in 20 Kategorien wurden die Gewinner der diesjährigen Ausgabe präsentiert. Dabei konnte die Thrillerserie “Homeland” sowohl den Preis als Beste Dramaserie als auch für die Beste Darstellerin (Claire Danes) gewinnen. Danes’ ebenfalls nominierter Serienkollege Damian Lewis musste sich hingegen “Breaking Bad”-Star Bryan Cranston geschlagen geben.

Als Beste Comedyserie wurde “Community” ausgezeichnet. Trotz fünf weiterer Nominierungen blieb dies für das College-Ensemble die einzige Auszeichnung an diesem Abend. Den Preis als Bester Darsteller in einer Comedyserie erhielt Louis C.K. für seine Rolle in der selbstentwickelten Serie “Louie”. Ungewöhnliche Wege gingen die Juroren bei der Entscheidung über die Beste Darstellerin in einer Comedyserie: Hier konnten sich mit Zooey Deschanel (“New Girl”) und Amy Poehler (“Parks and Recreation”) gleich zwei Schauspielerinnen über den Preis freuen.

Als Beste Miniserie wurde die Wiederbelebung des Arthur-Conan-Doyle-Mythos’ “Sherlock” ausgezeichnet, dessen Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch auch den Preis in seiner Kategorie gewinnen konnte. Beste Darstellerin in einer Miniserie oder einem Film ist Julian Moore für ihre Rolle als Sarah Palin in dem HBO-Film “Game Change”.

Alle Gewinner im Überblick:

Beste Dramaserie:

“Homeland”

Bester Darsteller in einer Dramaserie:

Bryan Cranston (“Breaking Bad”) (in Deutschland auf AXN)

Beste Darstellerin in einer Dramaserie:

Claire Danes (“Homeland”)

Bester Nebendarsteller in einer Dramaserie:

Giancarlo Esposito (“Breaking Bad”)

Beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie:

Christina Hendricks (“Mad Men”)

Beste Comedyserie:

“Community”

Bester Darsteller in einer Comedyserie:

Louis C.K. (“Louie”)

Beste Darstellerin in einer Comedyserie:

Zooey Deschanel (“New Girl”) (in Deutschland auf ProSieben)
Amy Poehler (“Parks and Recreation”)

Bester Nebendarsteller in einer Dramaserie:

Ty Burrell (“Modern Family”) (in Deutschland auf RTL Nitro)

Beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie:

Julie Bowen (“Modern Family”)

Bester Film/ Beste Miniserie:

“Sherlock” (Deutsche Erstausstrahlung: 24.07.2011, Das Erste)

Bester Darsteller in einem Film oder einer Miniserie:

Benedict Cumberbatch (“Sherlock”)

Beste Darstellerin in einem Film oder einer Miniserie:

Julianne Moore (“Game Change”)

Bester Gastdarsteller/ Beste Gastdarstellerin in einer Dramaserie:

Lucy Liu (“Southland”)

Bester Gastdarsteller/ Beste Gastdarstellerin in einer Comedyserie:

Paul Rudd (“Parks and Recreation”)

Beste animierte Serie:

“Archer”

Beste Reality-Serie:

“Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks” (in Deutschland auf DMAX)

Beste Reality-Gameshow:

“The Voice” (in Deutschland als Ableger auf ProSieben)

Bester Moderator/ Beste Moderatorin einer Reality-Gameshow:

Tom Bergeron (“Dancing with the Stars”) Cat Deeley (“So You Think You Can Dance”)

Beste Talkshow:

“Late Night with Jimmy Fallon”

In einer Sonderkategorie wurden die nach Meinung der Juroren fünf interessantesten neuen Projekte der neuen TV-Saison präsentiert. In die Wertung flossen hier nur Produktionen ein, die nach dem 1. Juni gestartet sind oder noch starten werden. Zur Beurteilung wurden die Serienpiloten der jeweiligen Serien herangezogen:

Interessanteste Neue Serie:

“The Following”
“The Mindy Project”
“Nashville”
“The Newsroom” (in Deutschland über Sky)
“Political Animals”

via USA: Critics’ Choice Television Awards – die Gewinner 2012.

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Jun 09 2012

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Big Brother USA: 377 Begriffe werden online überwacht

Fallen Wörter wie Cloud, Smart oder Spammer in Foren, Tweets und auf Facebook, läuten beim US-Heimatschutzministerium die Alarmglocken. Die Behörde musste aufgrund des Freedom of Information Act eine Liste mit 377 Wörtern veröffentlichen, nach denen das Internet gescannt wird.

Das US-Heimatschutzministerium hat mit der SNMC (Social Networking/Media Capability) seit Juni 2011 eine eigene Abteilung, die sich nur mit der Überwachung von im Web öffentlich zugänglichen Informationen befasst. Aufgrund des Freedom of Information Act musste die Abteilung jetzt eine Liste mit 377 Schlüsselwörtern veröffentlichen, nach denen automatisiert auf Websites, in Foren, Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken gesucht wird.

Während viele offensichtlich zur potenziellen Terror-Bekämpfung dienen, wie „Al Qaeda”, „Car Bomb” und „Jihad”, sind andere Wörter wie „Pork” (Schweinefleisch), „Cloud” (Wolke) und „Social Media” weniger nachvollziehbar. Die SNMC begründet ihr Handeln damit, dass durch die Überwachung von Schlüsselwörtern in Tweets und Facebook-Nachrichten auf die Ausbreitung von Seuchen und Krankheiten rückgeschlossen werden kann.

Die Liste der Schlüsselwörter:
Department of Homeland Security (DHS)
Federal Emergency Management Agency (FEMA)
Coast Guard (USCG)
Customs and Border Protection (CBP)
Border Patrol
Secret Service (USSS)
National Operations Center (NOC)
Homeland Defense
Immigration Customs Enforcement (ICE)
Agent
Task Force
Central Intelligence Agency (CIA)
Fusion Center
Drug Enforcement Agency (DEA)
Secure Border Initiative (SBI)
Federal Bureau of Investigation (FBI)
Alcohol Tobacco and Firearms (ATF)
U.S. Citizenship and Immigration Services (CIS)
Federal Air Marshal Service (FAMS)
Transportation Security Administration (TSA)
Air Marshal
Federal Aviation Administration (FAA)
National Guard
Red Cross
United Nations (UN)
Assassination
Attack
Domestic security
Drill
Exercise
Cops
Law enforcement
Authorities
Disaster assistance
Disaster management
DNDO (Domestic Nuclear Detection Office)
National preparedness
Mitigation
Prevention
Response
Recovery
Dirty bomb
Domestic nuclear detection
Emergency management
Emergency response
First responder
Homeland security
Maritime domain awareness (MDA)
National preparedness initiative
Militia Shooting
Shots fired
Evacuation
Deaths
Hostage
Explosion (explosive)
Police
Disaster medical assistance team (DMAT)
Organized crime
Gangs
National security
State of emergency
Security
Breach
Threat
Standoff
SWAT
Screening
Lockdown
Bomb (squad or threat)
Crash
Looting
Riot
Emergency
Landing
Pipe bomb
Incident
Facility
Hazmat
Nuclear
Chemical spill
Suspicious package/device
Toxic
National laboratory
Nuclear facility
Nuclear threat
Cloud
Plume
Radiation
Radioactive
Leak
Biological infection (or event)
Chemical
Chemical burn
Biological
Epidemic
Hazardous
Hazardous material incident
Industrial spill
Infection
Powder (white)
Gas
Spillover
Anthrax
Blister agent
Chemical agent
Exposure
Burn
Nerve agent
Ricin
Sarin
North Korea
Outbreak
Contamination
Exposure
Virus
Evacuation
Bacteria
Recall
Ebola
Food Poisoning
Foot and Mouth (FMD)
H5N1
Avian
Flu
Salmonella
Small Pox
Plague
Human to human
Human to Animal
Influenza
Center for Disease Control (CDC)
Drug Administration (FDA)
Public Health
Toxic Agro
Terror Tuberculosis (TB)
Agriculture
Listeria
Symptoms
Mutation
Resistant
Antiviral
Wave
Pandemic
Infection
Water/air borne
Sick
Swine
Pork
Strain
Quarantine
H1N1
Vaccine
Tamiflu
Norvo Virus
Epidemic
World Health Organization (WHO) (and components)
Viral Hemorrhagic Fever
E. Coli
Infrastructure security
Airport
CIKR (Critical Infrastructure & Key Resources)
AMTRAK
Collapse
Computer infrastructure
Communications infrastructure
Telecommunications
Critical infrastructure
National infrastructure
Metro
WMATA
Airplane (and derivatives)
Chemical fire
Subway
BART
MARTA
Port Authority
NBIC (National Biosurveillance Integration Center)
Transportation security
Grid
Power
Smart
Body scanner
Electric
Failure or outage
Black out
Brown out
Port
Dock
Bridge
Cancelled
Delays
Service disruption
Power lines
Drug cartel
Violence
Gang
Drug
Narcotics
Cocaine
Marijuana
Heroin
Border
Mexico
Cartel
Southwest
Juarez
Sinaloa
Tijuana
Torreon
Yuma
Tucson
Decapitated
U.S. Consulate
Consular
El Paso
Fort Hancock
San Diego
Ciudad Juarez
Nogales
Sonora
Colombia
Mara salvatrucha
MS13 or MS-13
Drug war
Mexican army
Methamphetamine
Cartel de Golfo
Gulf Cartel
La Familia
Reynosa
Nuevo Leon
Narcos
Narco banners (Spanish equivalents)
Los Zetas
Shootout
Execution
Gunfight
Trafficking
Kidnap
Calderon
Reyosa
Bust
Tamaulipas
Meth Lab
Drug trade
Illegal immigrants
Smuggling (smugglers)
Matamoros
Michoacana
Guzman
Arellano-Felix
Beltran-Leyva
Barrio Azteca
Artistic Assassins
Mexicles
New Federation
Terrorism
Al Qaeda (all spellings)
Terror
Attack
Iraq
Afghanistan
Iran
Pakistan
Agro
Environmental terrorist
Eco terrorism
Conventional weapon
Target
Weapons grade
Dirty bomb
Enriched
Nuclear
Chemical weapon
Biological weapon
Ammonium nitrate
Improvised explosive device
IED (Improvised Explosive Device)
Abu Sayyaf
Hamas
FARC (Armed Revolutionary Forces Colombia)
IRA (Irish Republican Army)
ETA (Euskadi ta Askatasuna)
Basque Separatists
Hezbollah
Tamil Tigers
PLF (Palestine Liberation Front)
PLO (Palestine Liberation Organization
Car bomb
Jihad
Taliban
Weapons cache
Suicide bomber
Suicide attack
Suspicious substance
AQAP (AL Qaeda Arabian Peninsula)
AQIM (Al Qaeda in the Islamic Maghreb)
TTP (Tehrik-i-Taliban Pakistan)
Yemen
Pirates
Extremism
Somalia
Nigeria
Radicals
Al-Shabaab
Home grown
Plot
Nationalist
Recruitment
Fundamentalism
Islamist
Emergency
Hurricane
Tornado
Twister
Tsunami
Earthquake
Tremor
Flood
Storm
Crest
Temblor
Extreme weather
Forest fire
Brush fire
Ice
Stranded/Stuck
Help
Hail
Wildfire
Tsunami Warning Center
Magnitude
Avalanche
Typhoon
Shelter-in-place
Disaster
Snow
Blizzard
Sleet
Mud slide or Mudslide
Erosion
Power outage
Brown out
Warning
Watch
Lightening
Aid
Relief
Closure
Interstate
Burst
Emergency Broadcast System
Cyber security
Botnet
DDOS (dedicated denial of service)
Denial of service
Malware
Virus
Trojan
Keylogger
Cyber Command
2600
Spammer
Phishing
Rootkit
Phreaking
Cain and abel
Brute forcing
Mysql injection
Cyber attack
Cyber terror
Hacker
China
Conficker
Worm
Scammers
Social media

Quelle: futurezone

via Big Brother USA: 377 Begriffe werden online überwacht.

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Mai 25 2012

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USA: FBI schafft Zentrum für Internetüberwachung

Neuartige Abteilung soll digitale Kommunikation überwachen

Washington (pte025/23.05.2012/13:20) – Das Federal Bureau of Investigation (FBI) lässt offenbar nichts unversucht, um die Kontrolle über die eigenen Bürger auszuweiten. Nachdem erst kürzlich durchgesickert ist, dass die Ermittlungsbehörde von Internetkonzernen wie Facebook, Google und Yahoo gefordert haben soll, in ihren Angeboten eine spezielle Hintertür zum raschen Abhören der Nutzer einzubauen, sorgt nun bereits die nächste Meldung für Proteststürme bei US-Bürgerrechtlern. Demnach soll das FBI gerade im Geheimen dabei sein, eine neuartige Überwachungsabteilung namens “National Domestic Communications Assistance Center” (NDCAC) ins Leben zu rufen, die das Ausspionieren von digitaler Kommunikation auf ein neues Level heben soll.

“Dank des Patriot Acts II ist es den Behörden in den USA bei Terrorverdacht möglich, jedwede Kommunikation von Verdächtigen zu überwachen”, erklärt Jörg Bauer, Gründer der Initiative Privat-im-Internet.de. Auch in Europa gebe es mittlerweile ähnliche Tendenzen in Richtung Überwachungsstaat. “Innerhalb der EU bemüht man sich vehement darum, die entsprechenden Möglichkeiten auszuweiten. Gerade im deutschsprachigen Raum ist hier allerdings ein starker Widerstand seitens der Datenschützer zu spüren”, so Bauer, der mit seiner Initiative vor allem auf Bewusstseinsbildung auf Nutzerseite setzt.

Keine klaren Informationen

Wie und was sich genau hinter dem NDCAC verbirgt, lässt sich einem aktuellen Cnet-Bericht zufolge nur schwer eruieren. Das FBI ist anscheinend sehr darum bemüht, jegliche Information zur neuen Überwachungseinheit unter Verschluss zu halten. “Die NDCAC soll die Forschungs- und Entwicklungsbemühungen von bundesstaatlichen, staatlichen und lokalen Strafverfolgungsorganen im Bereich der elektronischen Überwachungsmöglichkeiten zum Durchbruch verhelfen und den Technologieaustausch zwischen den einzelnen Behörden erleichtern”, lässt die US-Behörde lediglich kurz und knapp wissen.

“Die große Frage lautet meiner Meinung nach, warum es keine Klarheit darüber gibt, was hier passiert”, stellt Jennifer Lynch, Anwältin bei der US-amerikanischen Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation, klar. “Wir müssen mehr über dieses Programm und die Aktivitäten des FBI wissen”, bringt Lynch die Kritik vieler Kollegen auf den Punkt. “Dass das FBI hier keine Informationen herausrückt, ist nicht verwunderlich. Wenn es um das Thema Überwachung geht, wird oft versucht, Transparenz zu vermeiden”, meint Bauer.

54 Mio. Dollar für Überwachung

Wie Cnet aus eingeweihten Kreisen erfahren haben will, ist das FBI zurzeit gerade erst dabei, das NDCAC an den Start zu bringen. Einsatzfähig soll die “Big Brother”-Abteilung jedenfalls gegenwärtig noch nicht sein. Wann dies soweit sein wird, lässt sich wohl nur schwer abschätzen. Die finanziellen Mittel für die neue “Überwachungs-Eliteeinheit” sind jedenfalls schon jetzt gesichert: Erst im vergangenen Monat hat der US-Senat insgesamt mehr als 54 Mio. Dollar (rund 43 Mio. Euro) für die Weiterentwicklung von technologischen Überwachungsmöglichkeiten bewilligt. Wie viel von dieser Summe an das NDCAC gehen soll, ist nicht bekannt.

Quelle: pressetext.com

via USA: FBI schafft Zentrum für Internetüberwachung.

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Mai 16 2012

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Umfrage in USA: Nutzer trauen Facebook nicht

Ein Großteil der Facebook-Nutzer klickt laut aktueller Umfrage nie Werbung an und traut dem Sozialen Netzwerk nicht im Umgang mit sensiblen Daten, wie zum Beispiel Zahlungsinformationen. Dennoch ist das Interesse an der Plattform und den Aktien ungebrochen.

Das Soziale Netzwerk zählt derzeit mehr als 900 Millionen Mitglieder. Trotz dieser gewaltigen Nutzerbasis hat der Internetkonzern aber dennoch ein Vertrauensproblem. Denn wie eine Umfrage des US-amerikanischen Fernsehsenders CNBC zeigt, würden mehr als 57 Prozent der Facebook-Nutzer niemals Werbung auf Facebook anklicken, weitere 26 Prozent sagen, dass sie ohnehin nie auf Werbung im Internet klicken. Lediglich vier Prozent gaben an, des öfteren auf Werbung im Internet zu klicken. Das ist insbesondere für Facebook, deren Geschäftsmodell zu großen Teilen auf Werbung basiert, ein Problem. Im ersten Quartal 2012 erwirtschaftete Facebook mehr als 82 Prozent seines Umsatzes (1,06 Milliarden US-Dollar) mit Werbung.

Kein Vertrauen in Credits
Wie die Studie zeigt, haben nur wenige Facebook-Nutzer Vertrauen in die Sicherheit ihrer Daten. 59 Prozent der Nutzer haben nach eigenen Angaben wenig bis gar kein Vertrauen in Facebook. Daher fällt es vielen Nutzern schwer, ihre Zahlungsdaten an den Internetriesen weiterzugeben. Versuche mit sogenannten Facebook Credits waren bereits in der Vergangenheit gescheitert, nun wird nach einem adäquaten Zahlungsmodell gesucht. Das Interesse an der Facebook-Aktie ist dennoch ungebrochen und wird vor allem durch junge, private Anleger gestützt. Die Umfrage wurde zwischen 3. und 7. Mai 2012 mit insgesamt 1004 Personen ab 18 Jahren durchgeführt. Die Schwankungsbreite wurde mit 3,9 Prozent angegeben.

Ungünstiger Zeitpunkt
Die Ergebnisse dieser Studie könnten zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt für Facebook kommen. Viele Großanleger zweifeln bereits seit einiger Zeit daran, ob Facebook sein Wachstum, auch in wirtschaftlicher Hinsicht, aufrecht erhalten könne. Dennoch ist die Aktie bereits überzeichnet und soll zu einem deutlich höheren Ausgabepreis verkauft werden, als ursprünglich geplant. Mit einem Gesamtvolumen von 16 Milliarden US-Dollar könnte der für Freitag geplante Börsengang einer der größten der Finanzgeschichte werden.

Quelle: futurezone

Siehe auch:
General Motors will Facebook-Werbung stoppen

via Umfrage in USA: Nutzer trauen Facebook nicht.

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Apr 14 2012

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USA: Amazon macht gebrauchte CDs zu barer Münze

Trade-in-Service vorerst nur in den USA verfügbar

Seattle (pte001/14.04.2012/06:00) – Online-Händler Amazon hat angekündigt, sein Trade-in-Angebot in den USA auch auf CDs auszuweiten, berichtet die Huffington Post. Künftig können User neben Büchern, Videospielen, DVDs und Elektronik auch gebrauchte CDs an Amazon schicken. Für Scheiben in gutem Zustand sollen Nutzer zwei bis drei Dollar in Form von Gutschriften erhalten, vermuten Analysten. Die Ansprüche von Amazon an den Zustand der Ware sind allerdings relativ hoch. Für Besitzer neuwertiger Gebraucht-Silberscheiben kann sich das Angebot hingegen durchaus lohnen.

Seit vergangenem Jahr können auch deutsche Amazon-Kunden gebrauchte Waren eintauschen. “In Deutschland umfasst das Trade-in-Programm derzeit Bücher und Videospiele. Grundsätzlich dehnen wir erfolgreiche Services natürlich auf neue Produktkategorien aus. Derzeit gibt es aber noch keine Ankündigung für eine Ausweitung des Trade-in-Programms”, sagt Christine Höger von Amazon Deutschland.

Gratis-Versand

Amazon bietet seinen Kunden Gratis-Marken für den Versand der CDs an. Der Preis richtet sich nach der Qualität der eingesandten Plastikscheiben. Angenommen werden lediglich CDs ohne Kratzer, komplett mit Cover, Booklet und anderem Zubehör und nur in den Plastikhüllen, in denen CDs üblicherweise verkauft werden. Lukrativ ist der Markt für gebrauchte CDs derzeit nicht. Das wird sich auch durch den Einstieg von Amazon nicht ändern. Das muss es aber auch nicht, denn der Handelsriese hat wenig Interesse an gebrauchten Tonträgern.

Es gibt zwar auch andere Unternehmen, die gebrauchte CDs aufkaufen, von den großen Spielern auf dem Markt ist Amazon aber der einzige, der sich in diesem Geschäftsfeld versucht. Die Hoffnung des Händlers ist laut Analysten, dass der Vorstoß die Menschen dazu animiert, mehr Geld auszugeben. Studien haben ergeben, dass Konsumenten mit Gutschriften bis 40 Prozent mehr ausgeben als der Coupon wert ist. Außerdem soll mit dem Angebot die Loyalität der Kunden vergrößert werden.

Zusatzeinkommen

Wer seine Musiksammlung schon länger digitalisieren wollte, könnte durch den Verkauf der Musiksammlung einige Euro zusätzlich verdienen. Das Vergleichen der Angebote verschiedener Händler kann sich lohnen. Reich werden Musikfans dadurch aber nicht. Dafür schafft die Entsorgung großer Sammlungen eine Menge Platz. Hinzu kommt, dass gekaufte CDs nicht ewig haltbar sind und deshalb sowieso digitalisiert und ordentlich gesichert werden sollten.

Quelle: pressetext.com

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Apr 10 2012

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[Studie] USA: E-Books machen Lesen beliebter

Abgelegt unter PC-Ecke

Boom dank niedriger Hemmschwelle und Faszination Technik

Washington/Mainz (pte017/05.04.2012/13:50) – Der Boom der Tablets und Lesegeräte für elektronische Bücher führt zu einem Aufschwung des Lesens. Erste Hinweise dafür liefert das Pew Internet and American Life Project http://pewinternet.org mit Zahlen aus den USA. Durchschnittlich 24 Bücher verschlingen Leser von E-Books pro Jahr – deutlich mehr als die 15 Titel jener Leser, die nur die herkömmliche Papiervariante verwenden. Jeder dritte E-Book-Nutzer gibt zudem an, seit Beginn der E-Book-Ära insgesamt mehr und zudem auch öfter als zuvor zu lesen.

Digital im Vormarsch

E-Books haben es in den USA eindeutig aus der Nische geschafft: Jeder fünfte erwachsene Amerikaner las 2011 ein E-Book, 28 Prozent besitzen ein Lesegerät oder Tablet. Rechnet man die Lese-Apps für Smartphone oder iPods hinzu, lesen 43 Prozent der Amerikaner Nachrichten oder Magazine in elektronischer Form. Erfreulich für die Wirtschaft: E-Book-Leser haben ihr neuestes Buch eher gekauft als geliehen, zudem bevorzugen sie ganz grundsätzlich den Erwerb von Büchern.

Insgesamt hat freilich das gedruckte Buch auch in den USA noch die Nase vorne, drei von vier haben eines im Vorjahr gelesen. Besonders zum Vorlesen für Kinder, beim Ausborgen oder Verleihen scheint die Papierversion noch unschlagbar. Beim Lesen im Bett gelingt der elektronischen Variante bereits ein hauchdünner Vorsprung.

Dicke kein Problem mehr

“Obwohl Europa um zwei Jahre hinter den USA hinkt, ist der Trend der Zunahme des Lesens durch E-Books auch hierzulande eindeutig, wenngleich bei uns nicht Amazons Kindle, sondern Tablets und Inkreader die Entwicklungstreiber sind”, erklärt Timo Reuter, Lese- und Medienforscher bei der Stiftung Lesen http://stiftunglesen.de.

Feldversuche in deutschen Schulklassen zeigten etwa, dass Kinder öfter zu Büchern mit vielen Seiten greifen, wenn sie elektronisch angeboten werden. “Die Hemmschwelle des dicken Buchrückens ist somit geringer”, berichtet Reuter. Auch aufgrund der Technikbegeisterung speziell der Männer könnten digitale Bücher neue Lesergruppen locken.

Häppchenlesen und Ablenkung

Allerdings verändern die papierlosen Bücher auch den Vorgang des Lesens an sich. “Bestimmte Muster, die mit dem Internet vor etwa zehn Jahren aufgekommen sind, verstärken sich durch Tablets und E-Books noch, vor allem das Häppchenlesen, Textsprünge sowie das ‘Hineinzoomen’ bloß in interessante Inhalte. Man nimmt sich für das Lesen eines einzelnen Buchtitels weniger Zeit als früher”, so der Experte.

Ob die gesamte Leserzahl tatsächlich steigt und bildungsferne Schichten besser erreicht werden, wird sich erst zeigen, gibt sich Reuter vorsichtig. “Im Moment sind Tablets noch eine Preisfrage, der Boom der iPad-Konkurrenten wird sie jedoch auch für weniger einkommensstarke Haushalte verfügbar machen. Die Hemmschwelle sinkt, wenn man auf dem gleichen Gerät spielen, surfen und lesen kann, wenngleich dies auch die Ablenkung begünstigt. Damit alle profitieren, brauchen schon Kinder Lese- und Internetkompetenz.”

Hilfe für beeinträchtigtes Lesen

Entsprechend legte auch die US-Studie Augenmerk auf jene 20 Prozent, die 2011 kein Buch gelesen haben. Wie zu erwarten war, sind hier Menschen ohne elektronischem Lesegerät überrepräsentiert. Bei jedem fünften Nichtleser – bei der Gruppe ab 50 Jahren bei jedem Vierten – vereiteln körperliche Erschwernisse das Lesen. Denkbar ist, dass Möglichkeiten der E-Geräte wie Verstellbarkeit von Schriftart, Schriftgröße, Kontrast und Spaltenbreite sowie die Sprachausgabe hier künftig einige der Hürden überwinden.

Details zur Studie unter The rise of e-reading

Quelle: pressetext.com

via USA: E-Books machen Lesen beliebter.

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Feb 11 2012

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Wütender Vater schießt wg. Facebook-Posting auf Laptop der Tochter

Weil seine rebellische 15-jährige Tochter sich in einem Facebook-Posting lautstark über die Eltern beschwerte, griff ein verärgerter Vater aus North Carolina zu einer besonders außergewöhnlichen Erziehungsmethode.

Internet-Videos über die fragwürdigen Erziehungsmethoden von Vätern entwickeln sich zu wahren Hits in den USA: Vor rund drei Monaten sorgten die Aufnahmen eines auf seine Tochter einprügelnden texanischen Richters für Furore – dieses Mal ist es der Internet-Auftritt eines wütenden Vaters aus North Carolina, der zur Bestrafung seiner rebellischen Tochter deren Computer zusammenschießt.

Wut über Facebook-Posting
In einem achtminütigen Video lässt Tommy Jordan zunächst seiner Wut über einen Facebook-Eintrag seiner Tochter freien Lauf, in dem sich die 15-Jährige in rüdem Ton über ihre täglichen Hausarbeiten beklagt. „Dein Leben ist nicht so hart – aber das wird es jetzt“, sagt er, schwenkt seine Kamera auf einen auf dem Boden liegenden Computer, und fügt hinzu: „Das hier ist Dein Laptop; das hier ist mein Kaliber .45“ – und fängt an zu schießen. Insgesamt neun Mal zielt er auf den Computer, dann schließt er mit den Worten: „Ich hoffe, dir hat dein kleines Fiasko auf Facebook Spaß gemacht“.

Seit Jordan das Video am Mittwoch ins Internetportal YouTube stellte, wurde es bereits über 2,1 Millionen Mal **) angeklickt. Jordans Erziehungsmethoden wurden auf YouTube 36.000 Mal kommentiert, tausende weitere Kommentare erhielt er auf seiner Facebook-Seite. Viele beglückwünschten ihn zu der Strafaktion, doch in einigen Fällen erhielt er auch kritische Kommentare: „Du bist ein Perversling“, schrieb ein Jim Freedom. „Ich hoffe, Du holst Dir Hilfe gegen Deine Wut, bevor Du den Revolver auf jemanden richtest, deine Tochter zum Beispiel.“

Unvorbereitet
Jordan selbst schrieb mittlerweile in seinem Facebook-Account, er sei überwältigt von der großen Aufmerksamkeit, die er mit dem Video hervorgerufen habe. Er wisse nicht, was er damit anfangen soll. “Jetzt wäre der Zeitpunkt, etwas Großes zu sagen, wie zum Beispiel: Drogen sind böse!”, so der US-Amerikaner. Er hingegen sei gar nicht in der Lage, etwas sinnvolles aus der Situation zu machen. “Nie mehr in meinem Leben werde ich so viel Aufmerksamkeit bekommen”, schrieb Jordan.

Für Entsetzen hatte im vergangenen Jahr ein Internet-Video gesorgt, auf dem ein texanischer Richter mindestens 17 Mal mit einem Gürtel auf seine Tochter einschlägt. Die inzwischen 23-Jährige hatte die Szene nach eigenen Angaben sieben Jahre zuvor heimlich aufgenommen und sie nun ins Internet gestellt. Der Mann wurde inzwischen von seinem Amt suspendiert.

Quelle: futurezone 11.02.12, 11:10

**) Neuer Stand: 11,94 Millionen

via Wütender Vater schießt wg. Facebook-Posting auf Laptop der Tochter.

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Jan 12 2012

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USA überwachen Twitter und Co.

Amerikanische Regierung will umfassend informiert sein

Washington (pte021/12.01.2012/13:58) – Das Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten (DHS) http://www.dhs.gov/index.shtm überwacht routinemäßig dutzende von bekannten Webseiten, wie Facebook, Twitter, WikiLeaks, News- aber auch Gossip-Seiten wie Huffington Post und Drudge Report. Dem zugrunde liegt ein Regierungsdokument.

Frage nach der Lage der Nation

Seit November 2010 ist die nationale Einsatzzentrale des DHS zuständig für die regelmäßige Überwachung der öffentlich zugänglichen Foren, Blogs, Social-Media-Webseiten und Nachrichtenplattformen. Der Zweck der Überwachung: Informationen über die neuesten Ereignisse und die derzeitige Lage der Bevölkerung zu sammeln.

Das Regierungsdokument besagt, dass die Überprüfung helfen soll, staatliche Reaktionen auf Vorkommnisse wie das Erdbeben und dessen Folgen in Haiti 2010 oder die Sicherheit und Grenzkontrollen in Bezug auf die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver am besten zu managen.

Decision Makers müssen informiert sein

Ein Mitarbeiter des DHS meint, dass das Monitoring-Programm allein aus dem Zweck entwickelt wurde, damit Beamte der Kommandozentrale regelmäßig in Kontakt mit Internet-Medien stehen. So wird das Ministerium schnell aufmerksam, wenn sich wichtige Ereignisse abspielen, zu denen die Abteilung oder ihre Agenturen dann schnellstmöglich Stellung beziehen müssen.

Das Dokument sagt, dass alle Webseiten, die überwacht werden, öffentlich zugänglich sind und die Daten, die verwendet werden, lediglich dazu genutzt werden, um sich ein genaues Bild von der Lage zu machen sowie “Decision Makers” bestmöglich zu unterstützen.

Aufbewahrung nicht mehr als fünf Jahre

Im Rahmen des Programms werden nach Aussagen eines Mitarbeiters keine permanenten Kopien des überwachten Internet-Verkehrs gemacht. Dennoch gibt es in dem Dokument eine Passage, die besagt, dass Informationen bis zu fünf Jahre behalten werden.

Im Anhang des Regierungsdokuments befindet sich eine fünfseitige Liste mit den zu überwachenden Seiten, unter denen sich auch verschiedene Video- und Foto-Seiten wie Hulu, YouTube und Flickr befinden.

Blogs über Vogelgrippe und Drogenhandel

Zu den gelisteten Homepages gehören zudem soziale Netzwerke. Unter den überprüften Blogs findet sich der ABC News Blog “The Blotter”, Blogs, die sich mit der Vogelgrippe beschäftigen, Blogs die über Aktivitäten entlang der US-Grenzen berichten, oder solche, die den Drogenhandel und die Internetkriminalität abdecken.

Unter den überwachten Blogs findet sich auch Cryptome, welcher als eine der ersten Webseiten über das Monitoring Programm des Ministeriums geschrieben hat. JihadWatch und Informed Comment sind Blogs, die sich mit Fragen im Zusammenhang mit dem Islam durch scharfe politische Prismen auseinandersetzen. Ihnen wird oft Voreingenommenheit vorgeworfen und auch diese Blogs finden sich auf der Liste.

Quelle: pressetext.com

via USA überwachen Twitter und Co..

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