Archiv für das Tag 'ultra-hd'

Jul 12 2013

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Probleme bei Smart TV und 4k-tv: “Wollen nicht das gleiche Desaster wie mit 3D”

Smart TV und Ultra High Definition sollen im September zwei große Themen bei der Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA) werden. Beide Technologien kämpfen aber noch mit Problemen. Das erfuhr die futurezone auf der GFU Insights & Trends in Berlin.

Die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GFU), ein Zusammenschluss namhafter Hersteller und von Beginn an Veranstalter der IFA, hat eine Studie mit 8.000 Teilnehmern aus neun europäischen Ländern durchgeführt, die zum Ergebnis kommt, dass nur 60 Prozent der smarten TV-Geräte tatsächlich mit dem Internet verbunden sind.

Neue Geräte werden wegen ihrer Größe gekauft, vernetzte Geräte stehen auf der Liste der Konsumentenwünsche nicht weit oben. Die Möglichkeit zur Einbindung in ein Heimnetzwerk und der Internetanschluss werden vor allem in Deutschland oft nur deshalb gekauft, weil es kaum mehr Geräte ohne gibt.

“Deutsche Konsumenten haben jede technologische Weiterentwicklung mit Käufen unterstützt – Farbfernsehen, 16:9, HD. Das gilt auch für Smart TV. Die Geräte werden aber oft nicht angeschlossen. Hier gibt es Nachholbedarf”, sagt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der GFU.

Smart-Kampagne
Um die Zahl der vernetzten TV-Geräte zu erhöhen, starten die Hersteller in Deutschland zusammen mit dem Handel rechtzeitig zur IFA eine gemeinsame Kampagne unter dem Titel “smarter fernsehen”. Vor allem durch Beratung und Anschlussservice der Händler soll 2013 zum Jahr der Smart TVs werden. Zudem steht die gesamte IFA heuer unter dem Motto “Smart in die Zukunft”.

Das soll nicht nur für Fernseher, sondern auch für andere Elektronik- und Haushaltsgeräte gelten. “Die Technik ist mittlerweile vorhanden und bezahlbar. Probleme gibt es noch bei den gemeinsamen Standards für die verwendeten Netzwerke, den fehlenden Komfort für Nutzer und der teilweise mangelnden Zuverlässigkeit und Stabilität der Geräte. Der Weg zur smarten Welt wird lang sein”, so Rüdiger Kays von der TU Dortmund.

Vernetzter Haushalt
Die Zahl der vernetzten Geräte bei den Herstellern steigt jedenfalls schon. “Waschmaschinen, die mit Stromanbietern kommunizieren, um billig zu waschen und Kühlschränke, die verbrauchte Produkte automatisch im Internet nachbestellen, sind in Sichtweite. Konnektivität ist ein Paradigmenwechsel für Haushaltsgeräte”, erklärt Volker Klodwig, Geschäftsführer von Bosch Hausgeräte.

Mehr Auflösung, mehr Probleme
Ein weiteres großes Thema bei der diesjährigen IFA wird Ultra High Definition (UHD), der nächste Sprung in der Auflösung von TV-Geräten. Erste erschwingliche Geräte sind bereits im Handel und auf der IFA stellen praktisch alle Hersteller neue Modelle vor. Allerdings ist UHD von Massentauglichkeit noch ein Stück entfernt. Einerseits gibt es derzeit kaum Inhalte, andrerseits fehlen noch wichtige gemeinsame Standards.

“Wir müssen einiges beachten, wenn wir nicht das selbe Desaster wie mit 3D erleben wollen. Wir müssen Content produzieren, gemeinsame Standards etablieren und die Kunden über die Vorteile aufklären”, sagt Marcel Gonska von der WLC GmbH. Vor allem bei HDMI-Schnittstellen, Farbraum, hardwareseitiger Dekodierung und Sampling-Rate gibt es derzeit keine einheitlichen Normen unter den Herstellern. “TV-Hersteller müssen auch mit den Broadcastern enger zusammenarbeiten. Dort dauert die Umstellung der Produktion auf den neuen Standard vermutlich länger als im Online-Bereich. Aber schließlich hat auch HD über 25 Jahre auf den Durchbruch gewartet. So etwas dauert seine Zeit”, so Gonska.

Quelle: futurezone

via Probleme bei Smart TV und 4k-tv: “Wollen nicht das gleiche Desaster wie mit 3D”.

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Mrz 14 2013

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Sky Deutschland: 4K-TV (Ultra HD) in Vorbereitung

Abgelegt unter Sky Deutschland (Pay-TV)

Sky Deutschland spricht auf einem Kongress über Planungen für ein Programm in Ultra-HD-Auflösung. Auf einen Zeitpunkt will der Pay-TV-Sender sich aber noch nicht festlegen.

Oliver Lewis, Vice President Strategy bei Sky Deutschland, erwartet, dass Ultra-HD-Auflösung künftig Teil des Programmes des Pay-TV-Senders sein wird. Das sagte Lewis laut einem Bericht des Magazins Gamestar auf dem Fachkongress DVB World 2013.

Geräte oder ein Programm werden mit “4K” oder Ultra HD bezeichnet, wenn die horizontale Auflösung rund 4.000 Pixel beträgt. Die 4K-Arbeitsgruppe der Consumer Electronics Association empfahl im Oktober 2012, den Begriff “Ultra HD” statt 4K zu verwenden. Um die Anforderungen für die Kategorie Ultra HD zu erfüllen, müssen Displays und Projektoren mindestens 8 Millionen aktive Pixel zeigen. Zudem müssen sie in der Horizontalen mindestens 3.840 Pixel und in der Vertikalen mindestens 2.160 Pixel darstellen. Dabei haben die Displays ein Seitenverhältnis von 16:9 aufzuweisen und mindestens über einen digitalen Eingang zu verfügen, der das 4K-Videoformat bei voller Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln unterstützt.

Sky-Deutschland-Sprecher Stefan Bortenschlager sagte Golem.de: “Sky Deutschland hat im Dezember erstmals ein Live-Fußballspiel in Form des Gipfeltreffens zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund in Ultra HD aufgezeichnet. Ultra HD befindet sich zwar noch in einem frühen Stadium, aber die Entwicklung schreitet rasch voran und wird damit auch mehr und mehr Konsumenten locken. Diejenigen, die bereits in den Genuss von Ultra-HD-Bildern gekommen sind, sind davon begeistert. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir noch nicht sagen, ab wann Sky Deutschland Ultra HD ausstrahlen wird.”

Die japanische Regierung beginnt früher als geplant mit 4K-Fernsehen, berichtete die japanische Tageszeitung Asahi Shimbun am 27. Januar 2013. Das Programm werde zuerst über Satellit und später terrestrisch ausgestrahlt. Das japanische Kommunikationsministerium wolle so die Nachfrage für 4K-Fernseher von Sony, Panasonic und Sharp im Land stimulieren.

Ursprünglich sei das 4K-Programm für 2016 geplant worden, nun werde der Termin auf Juli 2014 vorgezogen, um das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien in Ultra HD übertragen zu können.

Quelle: Golem

via Sky: “4K wird Teil des Angebots werden”.

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Mrz 14 2013

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Japan startet 4K-TV (Ultra-HD) bereits im Juli 2014

Japan startet 4K-TV (Ultra-HD) bereits im Juli 2014

 

Japans Regierung will laut der Zeitung Asahi Shimbun den Verkauf von 4K-Geräten von Sony, Panasonic und Sharp fördern. Daher beginnt sie schon zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014, ein Fernsehsignal in Ultra-HD-Auflösung auszustrahlen.

Die japanische Regierung beginnt früher als geplant mit 4K-Fernsehen. Das berichtet die japanische Tageszeitung Asahi Shimbun am 27. Januar 2013, ohne Quellen zu nennen. Geräte werden mit “4K” oder Ultra HD bezeichnet, wenn die horizontale Auflösung rund 4.000 Pixel beträgt.

Das Programm werde zuerst über Satellit und später terrestrisch ausgestrahlt. Das japanische Kommunikationsministerium wolle so die Nachfrage für 4K-Fernseher von Sony, Panasonic und Sharp im Land stimulieren.

Ursprünglich sei das 4K-Programm für 2016 geplant worden, nun werde der Termin auf Juli 2014 vorgezogen, um das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien in Ultra-HD übertragen zu können.

Zudem würden in Japan derzeit 8K-Fernseher entwickelt, ein Testsignal in dieser Auflösung solle 2016 ausgestrahlt werden.

Die 4K-Arbeitsgruppe der Consumer Electronics Association empfahl im Oktober 2012, den Begriff “Ultra HD” statt 4K zu verwenden. Um die Anforderungen für die Kategorie Ultra-HD zu erfüllen, müssen Displays und Projektoren mindestens 8 Millionen aktive Pixel zeigen. Zudem müssen sie in der Horizontalen mindestens 3.840 Pixel und in der Vertikalen mindestens 2.160 Pixel darstellen. Dabei haben die Displays ein Seitenverhältnis von 16:9 aufzuweisen und mindestens über einen digitalen Eingang zu verfügen, der das 4K-Videoformat bei voller Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln unterstützt.

Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas wurden zahlreiche Ultra-HD-Geräte gezeigt, darunter solche von Sharp, Panasonic und Sony.

Damit die europäische Wirtschaft Erfahrung mit der höheren Auflösung und ihren technischen Herausforderungen sammeln kann, bietet Eutelsat Communications seit Anfang Januar 2013 einen ersten 4K-Demo-Kanal an. Der neue Kanal arbeitet mit einer Bildfrequenz von 50 Vollbildern in der Sekunde. Die MPEG4-komprimierten Signale werden mit 40 MBit/s in vier Quad-HD-Strömen übertragen. Dabei kooperiert Eutelsat mit Ateme, einem Anbieter von Videokompressionslösungen für die TV-Industrie.

Quelle: Golem

Japan startet 4K-TV (Ultra-HD) bereits im Juli 2014.

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Aug 22 2012

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4K-TV: LG startet Ultra-HD-Fernseher

3D-Gerät jetzt in Südkorea verfügbar – Auf der IFA zu sehen

Seoul (pte015/22.08.2012/12:45) – LG hat heute, Mittwoch 22.08.2012, in Südkorea den weltweit ersten 3D-fähigen 84-Zoll-Fernseher mit Ultra High Definition (UHD) – 3.840 mal 2.160 Pixel, kurz auch “4K” genannt – auf den Markt gebracht. Das Modell verspricht ein besonders intensives Heimkino-Erlebnis und setzt dazu unter anderem auf persönliches 3D-Feintuning. Gamern stellt der Konzern ein völlig neues Spielerlebnis im direkten Duell in Aussicht. Bereits ab September soll das Gerät internationale Märkte erobern. Das heimische Publikum bekommt auf der IFA Berlin http://ifa-berlin.de die Gelegenheit, sich ein Bild vom UHD-Gerät zu machen.

Ob es schon jetzt einen großen Sturm geben wird, ist fraglich. “UHD ist derzeit ganz klar in einem Early-Adopter-Stadium”, erklärt Daniel Simmons, Senior Analyst bei IHS ScreenDigest.com. “Langfristig hat UHD das Potenzial zum Massenmarkt-Feature und könnte zur Standardauflösung für TV werden”, betont er. “Doch das wird dauern, denn UHD wird wohl nicht vom Übergang zu Flachbildschirmen profitieren, der den HD-Übergang angetrieben hat.”

3D-Stärke und mehr

Mit seiner 4k-Auflösung bietet LGs UHD-Fernseher viermal so viele Pixel wie ein herkömmlicher 1080p-HD-Fernseher. Damit ist das Gerät gerade für 3D-Fans interessant. Denn obwohl die von LG genutzte 3D-Darstellung mit Polarisationstechnologie eine reduzierte effektive Auflösung bedeutet, ist somit doch eine Wiedergabe in 1080p möglich. Zudem verspricht LG mittels “3D Depth Control” die Möglichkeit, das Abstandsempfinden bei 3D-Content persönlich anzupassen. Ein “3D Sound Zooming” genanntes Feature wiederum soll Geräusche exakt passend zu Position und Bewegung von Objekten wiedergeben. Außerdem ist der Fernseher mit einem 2D-zu-3D-Konverter ausgestattet.

Gamer lockt der Fernseher indes mit einer “Dual Play” genannten Funktion. Damit sehen zwei Spieler gleichzeitig verschiedene Bilder auf der kompletten Fläche des Displays – damit sollen Splitscreen-Duelle der Vergangenheit angehören. Die sogenannte “Magic Remote” verspricht eine intuitive Navigation auf dem Home Dashboard, über das der Fernseher Zugriff auf LGs Smart-TV-Ökosystem mit rund 1.400 Apps bietet. Eine Technologie namens “Resolution Upscaler Plus” soll dafür sorgen, dass Bilder von externen Quellen wie Netzwerk-Speichergeräten besonders detailreich dargestellt werden.

UHD-Content-Mangel

Trotz aller Features gibt sich LG zum Launch des UHD-TV-Geräts doch etwas vorsichtig. “Der 4K-Display-Markt steckt noch in den Kinderschuhen, aber es war LG wichtig, sich hier einen Anteil zu sichern”, so Havis Kwon, Präsident und CEO der LG Electronics Home Entertainment Company. Das ist verständlich, denn tatsächlicher UHD-TV-Content bleibt bislang bis auf wenige Experimente – beispielsweise bei den Olympischen Spielen in London – Mangelware.

Doch existiert auch ein klarer Silberstreif am UHD-Horizont. “Es gibt sehr wenig native TV-Inhalte in UHD, aber digitales Kino nutzt bereits eine höhere Auflösung als HD”, erläutert Simmons. “UHD wird eine Bildqualität wie im digitalen Kino im Wohnzimmer ermöglichen.” Zudem sei es relativ einfach, HD-Inhalte oder gar Content mit normaler Auflösung in UHD umzuwandeln, so der Analyst. “Es wird nicht die gleiche Content Gap wie bei 3D geben, wo Inhalte eigentlich nativ in 3D gefilmt werden müssen, um ein wirklich befriedigendes Erlebnis zu bieten.”

Quelle: pressetext.com

via 4K-TV: LG startet Ultra-HD-Fernseher.

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