Archiv für das Tag 'Übernahme'

Mrz 13 2013

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Lenovo: Anzeichen für BlackBerry-Übernahme

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In einem Interview mit einer französischen Zeitung deutet der CEO des chinesischen Konzerns an, dass über den Kauf des Smartphone-Herstellers nachgedacht wird.

Wie Lenovo-CEO Yang Yuanqing gegenüber der französischen Wirtschaftszeitung Les Echos angibt, würde der Deal „Sinn machen”. Vorher wolle er aber den Markt noch genauer analysieren und verstehen, wie wichtig das Unternehmen in der Branche ist.

Zuletzt hat Lenovos Chief Financial Officer (CFO) Wong Wai Ming beim World Economic Forums in Davos angedeutet, dass der Konzern an einer Übernahme interessiert sei. „Wir werden nicht zögern, sobald sich die richtige Möglichkeit ergibt”, hieß es damals.

Analysten skeptisch
Ein Lenovo-Sprecher in Kanada spielte die Übernahmegerüchte herunter und sagte, Yuanqings Äußerungen bedeuteten nicht, dass man in dieser Richtung aktiv werde. Ähnlich sahen es Analysten. „Wir halten eine Übernahme von BlackBerry für unwahrscheinlich, vor allem kurzfristig betrachtet”, schrieben die Experten von Wells Fargo. Morningstar-Analyst Brian Colello gab zu Bedenken, dass die strikten kanadischen Übernahmegesetze einen solchen Schritt schwer machten. Die Regierung behandele den Konzern und seine Patente schließlich wie Kronjuwelen.

Aktien
Die neuerlich aufgeflammten Gerüchte hatten sehr schnell Auwirkungen auf die Aktie des Unternehmens, das sich zuletzt von Research in Motion (RIM) in BlackBerry umbenannt hat. Das Papier ist um 14,1 Prozent im Wert gestiegen, wie Bloomerg berichtet.

Der einstige Smartphone-Pionier befindet sich im Klammergriff der stetig wachsenden Rivalen Apple und Samsung. Im Januar wurde dann das neue „BlackBerry 10″ vorgestellt, das am 22. März in den USA in den Handel kommt. In Kanada, Großbritannien und 20 weiteren Ländern wird es bereits verkauft, Firmenangaben zufolge ist es stärker nachgefragt als erwartet.

“Alles oder nichts”
Experten zufolge geht es nun vor allem auf dem wichtigen US-Markt „um alles oder nichts”. Die Verzögerungen bei der Einführung des neuen Modells, Probleme im Management, Quartalsverluste und ein Stellenbau haben das Image der Kanadier stark angekratzt.

Lenovo ist bereits seit einigen Jahren auf Expansionskurs. Seit 2011 wurden unter anderem die Firmen Medion und NEC aufgekauft.

Quelle: futurezone

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Mai 14 2012

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Kabel Deutschland schnappt sich Tele Columbus

Abgelegt unter TV (nur Kabel)

Telekom bei Übernahme ausgestochen – Kartellamt muss entscheiden

Frankfurt/Unterföhring/Wien (pte021/14.05.2012/12:00) – Der Münchner Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) kauft das hoch defizitäre Unternehmen Tele Columbus. Laut einem Bericht der Financial Times Deutschland hat Kabel Deutschland bei der Übernahme die Deutsche Telekom ausgebremst, die auch an dem Deal Interesse hatte. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt.

Kräfte bündeln, Synergien schaffen

“Die geplante Übernahme macht Sinn, da somit Kräfte gebündelt und Synergien geschaffen werden können”, sagt Karim Taga, Managing Director von Arthur D. Little Austria. Man könne somit einen weiteren Kundenkreis dazu gewinnen, müsse jedoch auf die strukturellen und regionalen Gegebenheiten von Tele Columbus Rücksicht nehmen. Internationale Gläubiger haben Tele Columbus vor zwei Jahren übernommen und knapp vor der Pleite gerettet. Auf einen Verkauf des Unternehmens hatte man sich nicht einigen können.

Tele Columbus ist vor allem in den neuen Bundesländern aktiv. Die Firma hat sich bei einem Teil der KDG-Kundschaft als konkurrierender Zwischenhändler positioniert. Dadurch verschmälert sich die Gewinnspanne des Netzbetreibers aus München. Mitte April wurde bekannt, dass die Tele Columbus-Inhaber für eine Übernahme mindestens 600 Mio. Euro verlangen. Dies würde circa dem Sechs- bis Siebenfachen des operativen Gewinns (EBITDA) entsprechen.

Kartellamt am Zug

Der Deal braucht aber noch de Zustimmung des Bundeskartellamts. Übernahmen in der Kabelbranche betrachten die Wettbewerbshüter mitunter sehr skeptisch. “Die werden sicher ein paar Auflagen kriegen”, heißt es von einem Branchenexperten. Kabel Deutschland werde dem Kartellamt entgegenkommen. Der Zukauf sei mit Sicherheit lohnend, so der Insider. Die Aktie der Kabel Deutschland Holding notiert bei Redaktionsschluss (11:50 Uhr) mit einem Minus von 0,23 Prozent bei 45,60 Euro.

Quelle: pressetext.com

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Nov 24 2011

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Österreich: Drei bietet 1,4 Milliarden Euro für Orange

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Drei bietet 1,4 Milliarden Euro für Orange

Die Verkaufsverhandlungen zwischen Drei und Orange sind so gut wie unter Dach und Fach. Drei bietet für Orange 1,4 Milliarden Euro, will aber Frequenzen, Basisstationen und Yesss! um bis zu 300 Millionen Euro an A1 weiterverkaufen. Der Deal soll im Dezember fixiert werden.

Seit Anfang September gibt es grünes Licht aus der Konzern-Zentrale in Hongkong. Am ersten September-Wochenende wurde der Orange-Österreich-Kauf mit dem Hutchison-Eigentümer, dem Milliardär Li-Ka-Shing besprochen – und genehmigt. In der Vorwoche hat Hutchison-Finanzchef Frank Sixt betont, auf Märkten gerne die Nummer 1 oder Nummer 2 zu sein. Auf die Frage der futurezone, ob durch einen Kauf von Orange in Österreich die Nummer-2-Position möglich wäre, meinte er: „Konsolidierung kann eine Möglichkeit sein. Wenn der Preis passt.“ Nach dem Verkauf des Netzes an die staatliche China Development Bank (CDB) ist der Kauf von Orange wohl die einzige Chance für Drei, sich am immer schwieriger werdenden Mobilfunkmarkt in Österreich zu behaupten und profitabel zu werden.

Das große Feilschen
Das erste Anbot von Hutchison lag bei 1,35 Milliarden Euro, 50 Millionen Euro unter den Vorstellungen von den derzeitigen Orange-Eigentümern Mid Europe Partners und France Telecom, die vor vier Jahren ebenfalls 1,4 Milliarden für den damaligen Betreiber One hingelegt haben.

Täuschungsmanöver
Während andere Medien im Land noch Übernahme-Gerüchte bezüglich T-Mobile/Orange wälzten, wurde hinter den Kulissen bereits alles in Richtung Verkauf an Drei vorbereitet. Anfang September wurde – ein Täuschungsmanöver – die Netz-Kooperation Orange-T-Mobile fixiert. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hatte die Netz-Ehe abgesegnet und ein Gemeinschaftsunternehmen genehmigt, das es beiden Betreibern erlaubt, gemeinsam einzukaufen und die Netze zu optimieren. Das ließ den Schluss zu, dass T-Mobile die größten Chancen hätte, den drittgrößten Betreiber im Land zu übernehmen.

Der Besucher aus Hongkong
Als Anfang September Hutchison-Whampoa-Chef Canning Fok in Wien war, um – wie er vor Journalisten betonte – „wieder einmal“ Drei Österreich zu besuchen, war der eigentliche Grund der, den Deal mit seinem Management zu besprechen und auch A1-General Hannes Ametsreiter zu besuchen. Konkret ging es darum, dass Drei Konkurrent A1 Basisstationen, Frequenzen im 2,1 GHz-Bereich und auch die Orange-Billigmarke Yesss anbot. Durch die Orange-Übernahme hätte Drei dann insgesamt 9000 Funkstationen (4000 Drei, 5000 Orange). Das sind markttechnisch gesehen um etwa 3000 zu viel, und diese will Fok an A1 abtreten. A1 könnte nicht nur einige der Stationen nutzen, sondern das Equipment innerhalb der Telekom Austria Gruppe verwenden.

Das Millionen-Paket
Für dieses Paket „Basistationen, Frequenzen, Yesss“ will Drei zwischen 200 und 300 Millionen Euro, wird kolportiert. Ob der Verkauf möglich ist, wird die Regulierungsbehörde RTR und auch die Bundeswettbewerbsbehörde, bei der die Causa aber noch nicht anhängig ist, entscheiden. Wird der Drei-Orange-Deal spruchreif, muss die BWB entscheiden, ob durch den Zusammenschluss eine marktbeherrschende Stellung des neuen Betreibers entsteht. Im Normalfall dauert eine solche Überprüfung mindestens vier Wochen. Treten Zweifel auf, kann sich eine Entscheidung über viele Monate ziehen. Tatsache ist, dass seinerzeit T-Mobile beim telering-Kauf 2500 Stationen und Frequenzen an Drei abgeben musste.

“Alle Betreiber profitieren”
Bernd Maurer, Telekom-Analyst bei der Raiffeisen Centrobank ist überzeugt, dass eine Marktkonsolidierung sich auf alle drei Betreiber positiv auswirken würde. „In jedem Markt ist es so, je weniger Anbieter, desto geringer ist der Preisdruck“, so Maurer. „Auf jeden Fall wird sich eine Marktkonsolidierung aktienpositiv auf Telekom Austria Group auswirken.“ In welcher Höhe der Aktienkurs beeinflusst werden könnte, könne man nicht sagen, da dazu noch viele andere Faktoren hinzugezählt werden müssten.

Kein Kommentar
Weder Orange-Chef Michael Krammer noch Drei-Boss Ian Trionow wollen die Gerüchte kommentieren. Trionow, der in der vergangenen Woche mit Journalisten in Hongkong war, musste einen Tag früher abreisen, da am Freitag in Wien kurzfristig eine Verhandlungsrunde angesetzt wurde. Übrigens war auch A1-Chef Hannes Ametsreiter in der Vorwoche in Hongkong. Offiziell zwar beim Meeting des GSMA-Vorstandes, der dort anlässlich des Mobile Asia-Kongresses tagte. Er soll aber auch der Hutchison-Zentrale einen Besuch abgestattet haben.

Von One zu Drei:
One wurde im Juni 2007 zu Orange, als France Telecom (35 Prozent) und das Private Equity Unternehmen Mid Europe Partners (65 Prozent) One für 1,4 Milliarden Euro von E.ON kauften. In den vier Jahren hat Orange Österreich sowohl Mid Europe als auch France Telecom nicht nur zig Millionen Euro Gewinn beschert, die France Telecom bekam für den Namen „Orange“ auch 50 Millionen Euro Lizenzgebühren. Basis des Verkaufs ist eine Kaufoption, die im Oktober 2011 schlagend geworden ist. France Telecom hätte den 65 Prozent-Anteil von Mid Europe Partners übernehmen können, will dies aber nicht.

Die drei neuen Player:
A1: 5,1 Millionen Kunden
T-Mobile: 3,8 Millionen Kunden
Drei (samt Orange): 3,5 Millionen Kunden

Quelle: futurezone

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Okt 07 2011

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Texteingabe-Hersteller Swype vor Übernahme

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Mit einer innovativen Texteingabe-Methode auf Touchscreens ist Swype in den vergangenen Jahren bekannt geworden. Nun soll das Unternehmen für mehr als 100 Millionen Dollar von der US-Firma Nuance gekauft werden. Diese wiederum ist über Umwege auch maßgeblich in Apples neue Spracherkennung Siri involviert, die im iPhone 4S zum Einsatz kommen wird.

Wie das Technologieportal Uncrunched aus informierten Kreisen erfahren hat, soll der Deal bereits über die Bühne gegangen sein. Swype hat sich als alternative zur etablierten Texteingabe T9 positioniert, indem es die Eingabe von ganzen Wörtern mit einer einzigen Fingerbewegung ermöglichte. Will man ein Wort schreiben, fährt man einfach mit dem Finger von Buchstabe zu Buchstabe. In Kombination mit der dahinterliegenden Software erkennt Swype das vorgesehene Wort.

Nuance auch bei Apple Siri mit an Board
Das US-Unternehmen Nuance ist auch kein Unbekannter in der Smartphone-Welt. Ihm gehört nämlich die T9-Technologie, die dem Bericht zufolge in den 90er-Jahren interessanterweise ebenfalls von einem der Swype-Mitbegründer erfunden wurde. Neben dieser Art der Texteingabe hat sich Nuance zudem einen Namen bei Spracherkennungstechnologien gemacht. Zwar hat sich Apple mit dem Kauf der gleichnamigen Firma Siri direkten Zugang zu intelligenter Spracherkennung geschaffen. Laut US-Medienberichten kommen bei Siri aber auch einige Patente von Nuance zum Einsatz.

Eine offizielle Bestätigung der Swype-Übernahme steht noch aus. Auch über etwaige Pläne, die Nuance mit der innovativen Touchscreen-Eingabe hat, ist noch nichts bekannt.

Quelle: futurezone.at

Mehr zum Thema:
Spracherkennung: Apple nimmt es mit Google auf

 

 

via Texteingabe-Hersteller Swype vor Übernahme.

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Okt 04 2011

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Übernahme: Musik-Dienst Rhapsody kauft Napster

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US-Anbieter reagiert vermutlich auf den US-Start von Spotify

Der Name Napster flößte einst der Musikindustrie Angst ein – jetzt wird der Dienst von einem Konkurrenten gekauft. Unter der Marke der einst populärsten Online-Tauschbörse wurde zuletzt Musik im Abo-Modell angeboten. Der nach einem ähnlichen Prinzip arbeitende Rivale Rhapsody übernimmt Napster von der amerikanischen Elektronik-Kette Best Buy, ein Preis wurde am Montag (03.10.2011) nicht genannt. Best Buy behält jedenfalls einen Minderheitsanteil an Napster.

Rhapsody hat eigenen Angaben zufolge 13 Millionen Songs in seiner Datenbank, Napster will gar 15 Millionen Titel im Angebot haben. Mit der Übernahme reagiert Rhapsody wohl auf den Start des schwedischen Musikstreaming-Dienstes Spotify in den USA, der für viel Wirbel und positive Resonanz gesorgt hat.

In den 90er Jahren hatte Napster als erste große Tauschplattform für MP3-Songs zeitweise mehr als 60 Millionen Nutzer. Klagen der Musikindustrie ließen Napster jedoch 2001 verstummen. Die Software-Firma Roxio setzte unter dem Namen später einen legalen Abo-Dienst auf, der 2008 für rund 120 Millionen Dollar von Best Buy übernommen wurde.

Quelle: futurezone

Mehr zum Thema:
Musik-Streaming: Spotify-Start in den USA rückt näher


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Jun 22 2011

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Möglicher Kauf? Al Jazeera an Orange Sport interessiert

Möglicher Kauf? Al Jazeera an Orange Sport interessiert
Al Jazeera hat Interesse an der Übernahme des französischen Pay-TV-Senders Orange Sport. France-Telecom-Tochter Orange sucht seit November 2010 nach einem Käufer für den kriselnden Kanal und droht ansonsten mit der Einstellung. Auch Canal Plus Gruppe, TF1 und ESPN gelten als potenzielle Interessenten.

22.06.2011, 12:48 Uhr, js
Der arabische Fernsehsender Al Jazeera ist Medienberichten zufolge an dem französischen Sportsender Orange Sport interessiert. Der Spartenkanal soll bis spätestens 2012 verkauft werden.

Wie der Branchendienst “Broadband TV News” am Mittwoch berichtete, habe das Management von Al Jazeera in einem Brief an die France-Telecom-Tochter Orange Interesse signalisiert, den kriselnden Sportkanal kaufen zu wollen oder ein Joint Venture zu gründen. Konkrete Gespräche zwischen den beiden Parteien hätten zwar noch nicht stattgefunden, würden aber vermutlich in Kürze anberaumt.

Im November des vergangenen Jahres hatte der Orange-Vorstandschef Stéphane Richard angekündigt, dass der Betrieb des Pay-TV-Kanals 2012 eingestellt werde, sollte sich nicht bald ein Käufer finden. Der Sender verliere derzeit 200 Millionen Euro jährlich. Entsprechend schwierig gestaltet sich für den Telekommunikationskonzern die Suche nach einem neuen Eigentümer.

Im Januar hatte Richard erklärt, noch in diesem Jahr eine Lösung für Orange Sport präsentieren zu wollen. Neben der Canal-Plus-Gruppe gelten der französische Eurosport-Eigentümer TF1 und der US-amerikanische Sportkanal-Gigant ESPN als potenzielle Interessenten.

Al Jazeera hatte im Mai bereits die internationalen TV-Rechte des französischen Fußballs für 200 Millionen Euro erworben. Erst am gestrigen Dienstag war bekannt geworden, dass der arabische Fernsehsender sich nun ebenfalls für die Übertragungsrechte der französischen Ligue 1 für den Zeitraum 2012 bis 2016 beworben hat. Neben Al Jazeera haben außerdem der Pay-TV-Sender Canal+ und der Telekommunikationsriese France Télécom-Orange Angebote hinterlegt, letzterer jedoch nur für die Mobil-TV-Rechte.

Quelle: turi2/DIGITALfernsehen

 

 

Möglicher Kauf? Al Jazeera an Orange Sport interessiert.

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