Archiv für das Tag 'tablet pc'

Jun 20 2012

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LG stellt die Tablet-Entwicklung ein

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Der Elektronikkonzern LG hat angekündigt, im Moment keine neuen Tablets mehr auf den Markt zu bringen und sich stattdessen stärker auf das eigene Smartphone-Portfolio zu konzentrieren. Mit den neuen Windows-8-Tablets Surface von Microsoft habe die Entscheidung aber nichts zu tun.

Wie LG gegenüber der Finanznachrichtenagentur Bloomberg mitteilte, wolle man die Tablet-Entwicklung nun hintanstellen und sich im mobilen Segment ganz auf Smartphones konzentrieren. Der koreanische Hersteller hatte 2011 noch vollmundig zum „Jahr der echten Tablet-Kriege“ ausgerufen und mit dem Optimus Pad einen iPad-Konkurrenten ins Rennen geschickt.

Nach einem Jahr wieder Schluss
Nach einem LTE-fähigen Upgrade der Tablet-Linie Anfang dieses Jahres ist nun offenbar aber schon wieder Schluss mit dem Abenteuer. Das mag auch an den sichtlich wenig berauschenden Verkaufszahlen der LG-Tablets liegen. Denn außer Samsung konnte sich verkaufstechnisch weiterhin kein ernstzunehmender Konkurrent neben Apples iPad positionieren, das weiterhin 65 Prozent aller Tablet-Verkäufe für sich verbuchen kann.

Dass nun auch Microsoft – für viele überraschend – mit eigenen Tablets in den Markt einsteigt, sei kein Grund für die Entscheidung gewesen, gibt LG offiziell zu Protokoll. Surface stehe in keinem direkten Wettbewerb zu etwas, auf das wir uns derzeit konzentrieren, so die Antwort aus dem LG-Hauptquartier in Seoul. Mit dem intensivierten Fokus auf Mobiltelefone will LG den vierten Platz zurückerobern, welchen das Unternehmen im Vorjahr ebenfalls an Apple abgeben musste.

Quelle: futurezone

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Apr 20 2012

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Bluetooth-Keyboard vereinfacht Tablet-Telefonie

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Elecom TK-MBD041 stellt Anrufe und Musik durch


TK-MBD041: Bluetooth-Keyboard fungiert als Telefonhörer

Tokio (pte001/19.04.2012/06:00) – Der japanische Zubehör-Hersteller Elecom hat ein Bluetooth-Keyboard auf den Markt gebracht. Dieses richtet sich insbesondere an Nutzer von Tablets, die über eine Telefonie-Funktion verfügen. Neben seiner Eigenschaft als Eingabegerät ermöglicht das Gadget das Führen von Gesprächen, ohne dafür den Lautsprechermodus aktivieren zu müssen.

Mini-Display informiert über Anrufer

Als Tastatur lässt sich das TK-MBD041 an beliebige Touchscreen-PCs, Smartphones oder PC koppeln, sofern diese über eine Bluetooth-Schnittstelle ab der Version 2.1 mit EDR-Support verfügen. Zum Schreiben und Steuern verfügt das Gerät über 42 Tasten, die zum Großteil mit jeweils zwei Funktionen belegt sind. Die Anordung der Tasten entspricht ungefähr dem im anglo-amerikanischen Raum üblichen QWERTY-Muster.

Zur Nutzung der Drahtlos-Durchstellung und Anruf-Annahme via A2DP auf dem Device ist neben einer Mobilfunk-Sprachverbindung auch ein Gerät mit dem iOS- oder Android-Betriebssystem erforderlich. Unterstützung für BlackBerry OS und Windows Phone existiert aktuell nicht. Ein kleines Display informiert über Name und Nummer eines Anrufes als auch dessen Dauer und kann auch weitere Informationen anzeigen.

Zwei Stunden Sprechzeit

Die portable Tastatur weist eine leicht geschwungene Form auf, die einem Telefonhörer nachempfunden ist und misst 141 x 51 x 13 Millimeter. Sie kann auch Musik übertragen, die am Mobilgerät abgespielt wird. Für komfortableres Hören steht eine 3,5-Millimeter-Buchse zur Verfügung, an der sich Kopfhörer anschließen lassen. Elecom gibt die Laufzeit des integrierten Akkus mit drei Tagen in Bereitschaft an. An Sprechzeit garantiert das Unternehmen zwei Stunden, aufgeladen wird über einen Micro-USB-Port.

Im Handel soll das TK-MBD041 ab Ende April zu finden sein, wobei drei verschiedene Farbvariationen angeboten werden. Elecom selbst vertreibt das Gerät ausschließlich in Japan, internationale Bestellungen sind über den Importhändler Geekstuff4You möglich. Die Tablet-Ergänzung schlägt mit 230 Dollar (rund 175 Euro) zu Buche.

Quelle: pressetext.com / Foto: Elecom

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Apr 14 2012

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China: Whitebox-Tablet-Hersteller forcieren Exporte

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2012 werden voraussichtlich 50 Mio. Geräte ins Ausland verschifft

Peking (pte004/14.04.2012/06:15) – Die chinesischen Hersteller von Tablets ohne Markennamen, sogenannter Whitebox-Geräte, intensivieren ihre Exporte. Die Produzenten haben ihre Lieferungen um drei Mio. Geräte pro Monat erhöht, wie das Marktforschungsunternehmen eMedia Asia http://eetasia.com informiert. 2012 sollen insgesamt 50 Mio. Geräte ins Ausland versendet werden. Zum Vergleich: 2011 wurden nur 14 Mio. Tablets verschifft.

Zahlreiche neue Hersteller

Allein in der Provinz Guangdong schossen Hunderte kleine und mittelständische Hersteller wie Pilze aus dem Boden und stellen en masse OEM-, ODM- und OBM-Tablets her. Es werden Tablets in den Größen 7-, 8-, 9,7- und 10,1-Zoll mit einer Android-4.0-Plattform fabriziert.

Die Whitebox-Produzenten können auch 10,1-Zoll-Modelle herstellen, die mit Android 4.0 laufen und über eine Auflösung von 1024 x 600 Pixel sowie über eine vier Gigabyte große Speicherkarte verfügen. Die Unternehmen liefern vor allem in den Mittleren Osten, nach Südostasien und Lateinamerika. Die Geräte werden für 100 bis 110 Dollar (76 bis 84 Euro) verkauft.

China führend

Tablets lokaler Hersteller oder von Anbietern ohne Markennamen sind das am schnellsten wachsende Segment des Marktes. Die Verkaufszahlen stiegen in diesem Bereich schon Ende 2010 stark an. Der größte Markt für Whitebox-Tablets ist China, das einen Anteil von fast 50 Prozent an den weltweiten Verkaufszahlen hält.

Quelle: pressetext.com

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Apr 13 2012

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Lenovo bringt iPad-Rivalen “IdeaTab S2109″

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Es ist dünner, hat mehr Lautsprecher und ist wahrscheinlich auch günstiger: Der chinesische Hersteller will das neue iPad von Apple sowohl über- als auch unterbieten und dabei wahrscheinlich einen harten Preiskampf führen. Noch aber fehlen enige wichtige Details zu dem angekündigten Gerät.

In einem YouTube-Video (siehe unten) bewirbt der chinesische Hightech-Hersteller Lenovo sein neuestes Tablet, mit dem man künftig Apple Marktanteile streitig machen will. Dem Video zufolge verfügt das etwas holprig auf “IdeaTab S2109″ getaufte Gerät in 9,7-Zoll-Größe über ein Unibody-Gehäuse verfügen, das nur 8,9 mm dünn ist. Zum Vergleich: Das neue iPad ist 9,4 mm dünn und somit eine Spur dicker als Lenovos Neuling.

Weiters spricht Lenovo von einer 1,3 Megapixel starken Front-Kamera für bessere Video-Konferenzen, vier auf dem Rücken verbauten Lautsprechern sowie einer Akkulaufzeit von zehn Stunden. Außerdem werden die vielen Anschluss-Möglichkeiten des Tablets (Micro-HDMI, Micro-USB-Anschluss sowie Micro-SD-Karten-Slot) in den Vordergrund gerückt. Bezüglich des Bildschirms bleibt es bei der Information, dass dieser einen Betrachtungswinkel von 171 Grad habe.

Wichtige Details fehlen

Software-seitig soll das IdeaTab S2109 mit Googles Betriebssystem
“Ice Cream Sandwich” (a.k.a. Android 4.0) ausgeliefert werden. Neben dem dort integrierten Google Play Store soll ein eigener Lenovo App Shop bereit stehen, die zusammen insgesamt mehr als 450.000 Apps bieten sollen.

Von dem Werbevideo offensichtlich bewusst ausgespart wurden Informationen zur Bildschirmauflösung, der Prozessorstärke und der Grafikleistung – also jenen Punkten, die Apple an seinem neuen iPad im Vergleich zu dessen Vorgänger verbessert hat. Auch eine rückwärtige Kamera ist in dem Video am Lenovo-Tablet nicht zu erkennen.

Anzunehmen ist, dass Lenovo einen harten Preiskampf führen und das neue Tablet billiger als das preisreduzierte iPad 2 (ab 399 Euro) machen wird. Wann und ob es in Österreich erhältlich sein wird, ist derzeit noch ungewiss.

Quelle: futurezone

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Apr 13 2012

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Toshiba bringt Android Tablets mit Quadcore

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Der japanische Konzern hat drei neue Tablets vorgestellt. Die neue “Excite”-Serie läuft mit Android 4.0 und kommt in den Größen 7,7, 10 und 13 Zoll. Ab Mai 2012 sollen die Gerät in den Handel kommen.

Ob sie mit Apples iPad mithalten können und dem Marktführer Anteile abgraben, wird sich ab Mai weisen. Dann nämlich startet Toshiba mit einer neuen Tablet-Serie. Diese trägt den Namen Excite, besteht aus drei Modellen und setzt auf Android 4.0. Im Inneren kommt der Quadcore-Chip Nvidia Tegra 3 zum Einsatz, verbaut sind des weiteren 1GB Arbeitsspeicher, eine 5MP-Rück- sowie eine 2MP-Front-Kamera. Die Speichergrößen sind 16, 32 und 64GB. Allen Tablets ist gemein, dass sie nur WLAN bieten, auf 3G/4G wird verzichtet. Die Hülle setzt auf Aluminium-Elemente, der Touch-Schirm auf Gorilla-Glas.

Drei Größen
Das größte Modell ist jenes mit der ungewöhnlichen Größe von 13,3 Zoll (Juni). Es hat eine Auflösung von 1600×900, ist rund 900 Gramm schwer und einen Zentimeter dünn. Die Ausführung mit 10,1 Zoll (Mai) bietet 1280×800 Pixel, 600 Gramm und 9 Millimeter Dicke. Das kleinste Tablet, jenes mit 7,7 Zoll (Juni), hat eine Auflösung von 1280×800 Pixel und verwendet die AMOLED-Technik. Es ist 8 Millimeter dünn und 600 Gramm schwer. Anstelle eines SD-Slots ist ein MicroSD-Slot verbaut.

Quelle: futurezone

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Apr 10 2012

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Google-Tablet verzögert sich

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Gerät noch zu teuer

Googles bereits seit längerem angekündigter Vorstoß in den Tablet-Markt wird sich verzögern, berichtete The Verge. Das von Asus hergestellte Android-Gerät, das unter dem Google-Markennamen verkauft werden soll, sei mit rund 250 Dollar noch zu teuer, hieß es in dem Bericht. Der für Mai geplante Verkaufsstart musste deshalb verschoben werden. Das Gerät soll nun frühestens im Juli erscheinen.

Google überlege Änderungen beim Design, die einen Verkaufspreis von höchstens 200 Dollar ermöglichen sollen, so The Verge unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Das Tablet soll über ein 7-Zoll-Display verfügen und auf Android 4.0 (“Ice Cream Sandwich”) laufen.

Quelle: futurezone

via Google will Tablet-PC´s unter eigenem Namen verkaufen.

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Mrz 31 2012

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Google will Tablet-PC´s unter eigenem Namen verkaufen

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Das “Wall Street Journal” will aus verlässlicher Quelle erfahren haben, dass der Internet-Konzern noch dieses Jahr einen eigenen Online-Shop starten wird, in dem es Android-Tablets zu erwerben gibt. Zum Teil sollen die von Samsung oder Asus hergestellten Geräte unter dem eigenen Markennamen verkauft werden.

Google will laut einem Zeitungsbericht in Eigenregie Tablet-Computer verkaufen, um Apples erfolgreichem iPad mehr Konkurrenz zu machen. Der Internet-Konzern wolle dafür einen Online-Shop einrichten, berichtete das „Wall Street Journal“ am Donnerstag (29.03.2012) unter Berufung auf informierte Personen. Die Tablets sollen demnach von aktuellen Partnern wie Samsung oder Asus gebaut und zum Teil unter dem Google-Markennamen angeboten werden.

Von Motorola, das Google vor einigen Monaten übernommen hat, ist in dem Bericht nicht die Rede – auch wenn der Hersteller bereits Android-Tablets vorgelegt hat.

Amazon als Vorbild?
Das Google-Betriebssystem Android hält zwar gut die Hälfte des Smartphone-Marktes, konnte bei Tablets dem iPad bisher keine erhebliche Konkurrenz machen. Am besten schlägt sich von den Apple-Rivalen noch der Online-Händler Amazon, dessen Tablet Kindle Fire mit einer von Google nicht unterstützten abgezweigten Android-Version läuft. Das Kindle Fire, das es bisher nur in den USA zu kaufen gibt, sorgte für Aufsehen mit seinem geringen Preis von 199 Dollar. Dem „Wall Street Journal“ zufolge dachte Google darüber nach, Tablets zu subventionieren, um mit diesem Preisniveau mithalten zu können.

Platzhirsch Apple
Apple verkaufte im vergangenen Quartal 15,4 Millionen iPads, Amazon gibt keine Absatzzahlen für seine Geräte bekannt. Google versuchte 2010 bereits einmal, ein Android-Smartphone direkt an Verbraucher zu verkaufen – das damalige Flaggschiff-Modell Nexus One. Nach wenigen Monaten wurde der Online-Verkauf jedoch wieder eingestellt.

Quelle: futurezone

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Mrz 22 2012

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Toshiba AT330: Android-Tablet mit 13,3 Zoll großem Display und TV-Tuner

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In Bonn präsentierte Toshiba am 21.03.2012 neben neuen Fernsehern und Ultrabooks auch das erste Mal ein funktionierendes Modell des bisher nur als Prototyp gesichteten Toshiba AT330. Es handelt sich hierbei um ein Android-Tablet mit Ice Cream Sandwich an Board – mit seinem 13,3 Zoll großen Display fällt es sicherlich aus der Reihe der üblichen Tablets, die man in den letzten Wochen bestaunen konnte. Bezüglich der technischen Daten hält sich Toshiba weiterhin bedeckt wie es scheint, die Jungs von TechFokus konnten aber immerhin ein kurzes Video von dem neuen Gerät machen.

Zur Ausstattung gehört ein TV-Tuner, eine Kamera mit 5 Megapixel auf der Rückseite, eine mit 1,3 Megapixel auf der Frontseite, ein vollwertiger SD-Slot, zahlreiche Anschlüsse wie HDMI und in der Variante vor Ort waren wie zu im Nachhinein zu erfahren war eine Nvidia Tegra 3 QuadCore CPU (4 mal 1.4Ghz) und 32 GB Speicher verbaut. Das Toshiba AT330 soll außerdem sehr dünn sein (siehe dazu auch Toshiba Tablet AT200 im Test: Dünn um jeden Preis) und macht einen ordentlichen Eindruck. Da wir hier immer wieder Leser hatten, denen die Tablets mit 10 Zoll schon fast zu klein waren, stellt sich hier natürlich die Frage: Ist ein 13,3 Zoll großes Display nicht schon zu groß für ein Tablet?

Quellen: mobiflip/TechFokus

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Feb 14 2012

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Toshiba Tablet AT200 im Test: Dünn um jeden Preis

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Die schlanken Maße und Materialeinsparungen zugunsten eines niedrigen Gewichts sorgen für eine ungewollte Flexibilität…was keinen stabilen Eindruck hinterlässt.

Mit Traummaßen von 7,7 mm gehört das Toshiba AT200 zu den dünnsten derzeit verfügbaren Tablets. Die schlanke Linie kann aber nicht über Mängel hinwegtäuschen, die die Leistung und Verarbeitung betreffen. Die futurezone hat das Android-Tablet getestet.

Das Vorgängermodell AT100 war ein wahrer Brocken unter den Tablets. Mit einer Dicke von 16 mm und einem Gewicht von 765 Gramm konnte es kaum jemanden vom Kauf überzeugen. Der Nachfolger, das Toshiba AT200, scheint mit seinem Vorfahre nicht mehr viel gemein zu haben: Es ist 7,7 mm dünn, wiegt 535 Gramm, hat eine längere Akkulaufzeit und sieht noch dazu ansprechend aus. Warum es aber dennoch nicht mit den Tablets von Apple und Samsung mithalten kann, verrät der Test der futurezone.

Auf den ersten Blick gibt es am AT200 nichts auszusetzen. Die schwarze Zierleiste in der grauen Umrandung erhöht den Wiedererkennungswert und auch die Rückseite im gebürstetem Aluminium-Look gefällt. Die chromfarbene Umrandung der Frontkamera hätte es aus optischen Gründen nicht unbedingt gebraucht.

Handling
Das Handling ist weniger gelungen. Die Kanten des Randes sind nicht genug abgerundet und auch die Vertiefung des schwarzen Zierstreifens ist nicht gerade komfortabel. Fast schon Toshiba-typisch wurde um Gewicht zu sparen ein möglichst dünnes Material eingesetzt. Bei etwas festerem Tippen biegt sich das AT200 leicht, bei stärkerem Druck kommt ein Knarren hinzu. Mit zwei Händen lässt sich das Tablet relativ einfach biegen, was nicht gerade Vertrauen in die Konstruktion erweckt. Die Tasten an der rechten Seite, Standby, Lautstärke, und Display-Rotations-Sperre, weisen zu viel Widerstand auf, um sie bequem betätigen zu können.

Positiv anzumerken sind die zusätzlichen Anschlüsse, wie ein MicroSD-Kartenslot, ein MicroHDMI und MicroUSB-Anschluss. Über den MicroUSB-Anschluss könnte man auch eine externe Tastatur oder Maus nutzen – der dazu benötigte Adapter ist aber nicht im Lieferumfang enthalten. Geladen wird das AT200 über einen proprietären Anschluss. Verbindung mit dem Web nimmt das AT200 über WLAN auf, eine 3G-Version ist bisher noch nicht angekündigt.

Display
Das 10,1-Zoll-Display hat eine Auflösung von 1280×800 Pixel. Die Helligkeit ist für Innenräume gut, bei Sonnenlicht im Außeneinsatz reicht sie nicht aus. Die Farbdarstellung ist in Ordnung.

Ungewöhnlich ist, dass über dem kompletten Display der Touchscreen-Raster sichtbar ist. Dieser ist deutlich genug erkennbar, um störend aufzufallen. Besonders bei dunklen Flächen oder Farben irritiert der sichtbare Raster und lässt die Darstellung fehlerhaft wirken.

Leistung
Als Betriebssystem dient Android Honeycomb 3.2.1, das den Dual-Core-Prozessor mit 1,2 GHz des AT200 ordentlich auszubremsen scheint. Beim Wechseln der Homescreens ist schon ein leichtes Ruckeln bemerkbar, ebenso wenn zu einer App gewechselt wird. Die Texteingabe im Browser ist sehr langsam – wer mit zwei Fingern etwas schneller tippt, muss bei der Eingabe in die URL-Leiste gut zwei Sekunden warten, bis das ganze Wort nach der Eingabe des letzten Buchstaben fertig am Display erschienen ist.

In der vorinstallierten Textsoftware “ThinkFree Write” ist die Verzögerung glücklicherweise nicht ganz so hoch, Schnelltipper werden aber dennoch nicht glücklich damit werden. Auch mit der Swype-Eingabemethode ist man nicht schneller, da im Querformat zu weite Strecken mit dem Finger auf dem Touchscreen zurückgelegt werden müssen.

Die vorinstallierte App “Toshiba Places” ist ebenfalls sehr träge und erfordert eine Registrierung. Danach muss man sich, um die angebotenen Videos anzuschauen zu können, nochmals bei einer anderen Plattform registrieren und die angebotenen Spiele verweisen auf die App WildTangent Games.

Die Fotos der 5-Megapixel-Rückkamera sind durchschnittlich, wie bei den meisten Tablets. Bei Schönwetter und guten Bedingungen gelingen auch ansehnliche Fotos, in Innenräumen kann die Aufnahmequalität nicht überzeugen. Hier fehlt es oft an Kontrast, die Bilder sind grieselig und gelegentlich auch unscharf.

Die Akkuleistung ist durchschnittlich, bis zu acht Stunden bei normalem Gebrauch sind durchaus möglich.

Fazit
Für 550 Euro (16GB Version) bzw. 650 Euro (32GB) muss das AT200 mehr bieten als bloß eine schlanke Linie. Die Ruckler und die Verzögerung bei der Texteingabe sind nur schwer akzeptabel. Und selbst wenn man das Tablet nicht zum Tippen oder Surfen, sondern nur für Videos oder Games nutzen will, stört der sichtbare Touchscreen-Raster. Ob es ein Upgrade auf Android 4 geben wird, ist noch nicht bekannt.

Alternativen: Ein iPad2 mit 16GB Speicher gibt es um 479 Euro, ein Samsung Galaxy Tab 8.9 mit 16GB findet man auf Preisvergleichsportalen bereits ab 359 Euro.

Daten:

Modell: Toshiba AT200
Betriebssystem: Android 3.2.1
Display: 10,1 Zoll-LCD-Display, 1280×800 Pixel
Prozessor: ARM Dual-Core CORTEX A9 OMAP 4430 1,2GHz
Arbeitsspeicher: 1GB DDR2 RAM
Speicher: 16GB oder 32GB
Dimensionen: 256x176x7,7mm, 535 Gramm
Preis: 650 Euro (32GB), 550 Euro (16GB)

Quelle: futurezone / Foto: Gregor Gruber

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Sep 29 2011

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Indiens 35-Dollar-Tablet startet am 5. Oktober 2011

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Experte: “Kann extrem wichtige Hilfe für Informationszugang sein”

Neu Delhi (pte032/29.09.2011/14:03) – Nach mehrfachen Verzögerungen verkündete Indiens Minister für Human Resources Development http://education.nic.in , Kapil Sibal, nun den Starttermin für das 35-Dollar-Pad. Am 5. Oktober wird das Tablet der Öffentlichkeit vorgestellt, bis dahin wird weiter über die Ausstattung und den Namen gerätselt. Das Gerät soll zukünftig in Schulen und Universitäten Verwendung finden. Dr. Martin Goller, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Internationalen Büros des Deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung http://internationales-buero.de, sieht darin großes Potenzial, um der armen, ländlichen Bevölkerung besseren Zugang zu Informationen zu erschließen.

IT für Bildung, gegen Korruption

“Das ist kein Traum, sondern Realität”, so Sibal bei der Bekanntgabe des Termins. Nach dem Scheitern eines ähnlich ambitionierten 10-Dollar-Laptop-Projektes waren nach zahlreichen Verzögerungen in der Medienwelt bereits breite Zweifel zu vernehmen. Kommenden Mittwoch soll nun der Tag der Wahrheit sein.

Das günstige Tablet soll laut dem Minister “alle Grundfunktionen, die jeder andere Computer ausführen kann” beherrschen und einen großen Beitrag zur Modernisierung des indischen Bildungssystems leisten. Der Auslieferung der tragbaren Computer wird ein Programm zur Verbesserung der Lehrqualität folgen. Sibal sieht die Investition in IT auch als Beitrag zur Bekämpfung der Korruption in Politik und Wirtschaft.

Indien im Aufbruch

Indien-Experte Goller bestätigt die Bemühungen Indiens zur Technisierung und Verbesserung des Bildungswesens. “Man unternimmt große Anstrengungen, um dem Bildungsdruck durch die große, junge Bevölkerung gerecht zu werden. Es werden zahlreiche Schulen und Universitäten gebaut, in einem Ausmaß, dass in Europa nicht vorstellbar wäre”, schildert er. “Es gibt auf dem Land viele Mobiltelefone, aber nur wenig Bibliotheken. Ein solches Tablet kann eine Vielfalt an Informationen zugänglich machen, die man sonst nicht hat”, so Goller.

Doch auch über die Bildungsschiene hinaus bemüht sich das Land um die Verbesserung der Lebensbedingungen der in der Peripherie lebenden, meist armen Bevölkerung, erklärt der Fachmann. Das dem indischen Forschungsministerium untergeordnete “Council of Scientific and Industrial Research” (CSIR) http://csir.res.in arbeitet an der Entwicklung günstiger Medikamente, Gesundheitsbehelfe und technischer Innovationen. Im Rahmen des CSIR-800-Projektes gelang die Konstruktion des weltweit günstigsten Traktors.

Rätsel um die Hardware

Unklarheit herrscht derweil noch über den Namen und die Hardwarekomponenten des kommenden Tablets. Gesichert ist, dass das Gerät auf Basis von Linux läuft, über WLAN-Konnektivität, einen USB-Anschluss, einen Videoausgang und eine Tastatur verfügt. Mit nur zwei Watt Stromverbrauch soll ein Betrieb auch in Gegenden mit schlechter Energieinfrastruktur ermöglicht werden. Laut Sibal könnten die Produktionskosten für das Gerät noch einmal deutlich sinken und einen Kostenfaktor von unter 20 Dollar erreichen.

Verschiedenen Quellen zufolge wird unter der Haube ein Freescale-i.MX233-System mit einem mindestens 500 MhZ starken ARM9-Prozessor werkeln. Der resistive Touchscreen soll eine Diagonale von sieben Zoll umfassen und eine Auflösung von 800×480 Pixeln bieten. Beim Betriebssystem könnte es sich um eine spezielle Adaption von Android handeln, der interne Flashspeicher soll einen Platzumfang von zwei Gigabyte bieten und per Speicherkarte erweiterbar sein.

Die Bildungstechnologie-Initiative der indischen Regierung soll die rund 25.000 Colleges und über 500 Universitäten des Milliardenstaates vernetzen. Ziel ist es, an allen Institutionen Breitbandinternet verfügbar zu machen und Lernmaterialien sowie Video-Kurse online zu stellen.

Quelle: pressetext.com

 

via Indiens 35-Dollar-Tablet startet am 5. Oktober 2011.

 

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