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Jul 08 2013

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Suchmaschine Altavista verschwindet aus dem Netz

Am Montag (08.07.2013) wird die Suchmaschine Altavista abgeschaltet. Lange Zeit war Altavista die bekannteste Suchmaschine, verpasste jedoch nach dem Platzen der „Internet-Blase” zur Jahrtausendwende den Anschluss an Google. Nun stampft Altavista-Besitzer Yahoo die einst bekannte Suchmaschine ein.

Die Entscheidung zeigt auch, wie sehr sich das Web seit dem Start von Altavista 1995 verändert hat. Damals war der Suchanbieter ein Pionier. Während andere Suchmaschinen die bestehenden Webseiten in einem redaktionell gepflegten Katalogen und Verzeichnisdiensten sammelten, baute Altavista eine Software. Der „Super-Spider” von Altavista, der sich wie eine Spinne durchs Web bewegte, las Informationen über die Seiten im Web aus und erfasste sie in einem Index.

Die Firma hinter Altavista, die Digital Equipment Corporation (DEC), sah den Suchdienst als Schaufenster für die Rechenleistung der eigenen Computer. Dank der Server von DEC sei Altavista schneller als die Konkurrenz, erklärte die Firma zum Start. Die Such-Algorithmen erfassten blitzschnell Inhalte und erlaubten so zielgerichtete Ergebnisse.

Abstieg begann 1998
Doch dann kaufte der damals führende PC-Hersteller Compaq 1998 den Hersteller von Altavista, um sich stärker im Business-Markt zu positionieren. Für die Suchmaschine begann damit ein quälend langer Abstieg. Über eine Serie von Verkäufen landete Altavista 2003 schließlich bei Yahoo. Um Anschluss zu Google und anderen Anbietern zu behalten, versuchte die Seite einen Richtungswechsel: Altavista sollte ein Portal werden, dass neben der Suche auch Einkaufsangebote oder Nachrichten im Programm haben sollte. Doch Altavista fiel weiter zurück, überrundet von den Angeboten von AOL, Yahoo oder Microsoft. Bereits Anfang 2000 bezeichnete ein Analyst Altavista als „vertane Chance”. Kurze Zeit später platzte die Dotcom-Blase, ein geplanter Börsengang von Altavista wurde abgesagt.

Ironischerweise trat Google seinen Siegeszug bei der Websuche mit eben jener Strategie an, von der Altavista sich abgewendet hatte. Anstelle einer bunten Portal-Seite voller Informationen stellte Google die Suchfunktion ins Zentrum. Inzwischen dominiert es den Markt für Websuche, in Deutschland liegt Googles Marktanteil bei mehr als 90 Prozent. Zudem schaffte es Google, mit der Internetsuche Geld zu verdienen. Das funktioniert über Werbeanzeigen, die passgenau zu den Suchanfragen verkauft werden. Mit dieser Suchmachinenwerbung macht Google immer noch einen Großteil seines Umsatzes, auch wenn der Konzern inzwischen ein Imperium aus Kartendienst, Office-Angeboten und dem Handy-Betriebssystem Android aufgebaut hat.

Änderungen von Mayer durchgesetzt
Von Google kommt auch Yahoo-Chefin Marissa Mayer. Seit ihrem Start bei Yahoo vor einem Jahr bemüht sie sich um einen Richtungswechsel. Sie kaufte mehrere Unternehmen dazu, schloss aber andere Yahoo-Produkte. In der jüngsten Kehrrunde werden neben Altavista noch 11 weitere Dienste gekappt.

Das Ende von Altavista werden die meisten Internetnutzer kaum bemerken. Denn das einst erfolgreiche Suchangebot spielt inzwischen keine Rolle mehr am Markt – ein Schicksal, das Yahoo selbst unbedingt umgehen will.

Quelle: futurezone

via Suchmaschine Altavista verschwindet aus dem Netz.

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Mrz 12 2012

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Microsoft: “Bing fast genauso gut wie Google”

Die Suchmaschine von Microsoft soll laut dem IT-Konzern aus Redmond bereits ebenso gute Suchergebnisse wie der Marktführer Google liefern.

Geht es nach Microsoft, so sind die Suchergebnisse von deren Suchmaschine Bing bereits genauso gut wie die ihres schärfsten Konkurrenten Google. Das meint Harry Shum, Leiter der Forschungsabteilung von Bing, gegenüber der Onlineausgabe des Magazins Wired. Ein großer Vorteil von Google sei seine Aktualität und Geschwindigkeit, die auf die 2010 eingeführte Caffeine-Plattform zurückzuführen sei. “Ich glaube, wenn man die Suchergebnisse von Bing mit denen von Google vergleicht sind sie in ihrer Aktualität zumindest gleichauf.”

“Kein Unterschied zwischen Bing und Google”
Trotz allem ist Google mit einem Marktanteil, der zwischen 85 und 90 Prozent liegen soll, weiterhin der Dominator auf dem Suchmaschinenmarkt. Das möchte Shum nun ändern: “Jahrelang haben wir immer nur versucht den Anschluss zu halten. Nun haben wir das Gefühl, dass wir einige Probleme in der Suchqualität besser verstehen denn je. Und wenn man nun die Qualität der Suchergebnisse von Google und Bing direkt miteinander vergleicht wird man kaum einen Unterschied erkennen.”

Kopierte Suchergebnisse
2011 warf Google Bing vor, seine Suchergebnisse zu kopieren. Damals entdeckte Google, dass Microsofts Suchmaschine besonders bei falsch geschriebenen Wörtern nahezu idente Suchergebnisse lieferte wie Google. Um einen Beweis dafür zu finden, kreierte Google mehr als 100 “falsche Wörter” wie hiybbprqag und überprüfte die Ergebnisse mit denen von Bing – und sie waren ident. Microsoft stritt ab, dass man die Suchergebnisse direkt kopieren würde. Die Daten kamen offenbar vom Internet Explorer 8 und dessen Tool Bar, der die erhobenen Daten in die Suchergebnisse miteinfließen lässt.

Quelle: futurezone

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Feb 07 2012

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Suchmaschine Wolfram Alpha startet Bezahldienst

Die semantische Suchmaschine wird um Wolfram Alpha Pro erweitert, das ab drei US-Dollar im Monat Zusatzfunktionen für die Eingabe und Ausgabe von Daten bieten soll. Bisherige Funktionen bleiben nach wie vor kostenlos.

Wolfram Alpha, die Suchmaschine, die für einen Großteil von Siris Antworten verantwortlich ist, erweitert ihr Angebot – allerdings gegen eine Gebühr ab 3 US-Dollar monatlich. Die bisher abrufbaren Funktionen des Internetdienstes bleiben auch nach wie vor für jedermann ohne Anmeldung verfügbar, die angemeldeten Nutzer von Wolfram Alpha Pro bekommen aber ab sofort umfangreichere Möglichkeiten zur Dateneingabe und -ausgabe. So können nun komplette Rohdaten von der Seite heruntergeladen oder Statistiken und Grafiken nach Belieben verändert und gespeichert werden. Auch wird die Ausgabe im CDF-Format (Computable Document Format) unterstützt. Bei der Eingabe für die Desktop-Version gibt es nun ein erweitertes Keyboard, mit dem auch Sonderzeichen im Browser einfach und schnell eingegeben werden können. Aber auch Bilder können nun von Wolfram Alpha analysiert und somit als Sucheingabe verwendet werden.

Semantische Suchmaschine

Wolfram Alpha ging nach mehrjähriger Entwicklungszeit unter großem öffentlichen Aufsehen 2009 an den Start. Das Projekt wird von Unternehmengsründer Stephen Wolfram persönlich geleitet und ist eine der bekanntesten semantischen Suchmaschinen im Internet. Wolfram Alpha ist in der Lage natürliche Sprache zu erkennen und so auf Fragen Antworten zu geben. Derzeit ist das allerdings nur in englischer Sprache möglich. Wolfram wurde für die Software Mathematica bekannt, deren Technik auch in die Entwicklung von Wolfram Alpha eingeflossen ist.

Quelle: futurezone

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Dez 07 2011

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P2P-Suchmaschine “YaCy” durchforstet Web und Intranet

Die kleine Suchmaschine Yacy ist nach acht Jahren Entwicklungszeit noch immer ein Geheimtipp. Google kann sie in speziellen Bereichen durchaus Konkurrenz machen, bietet sie doch eine individuelle Suche.

Während bei Google hauptsächlich Verlinkungen über die Rangfolge der Suchergebnisse entscheiden, sind es bei Yacy die einzelnen Nutzer. Sie installieren mit einem Mausklick die Yacy-Software auf ihrem Rechner. Ein Klick auf das Desktop-Symbol und im Browser öffnet sich ein neues Fenster mit einem Suchformular, wie man es von Suchmaschinen wie Google kennt. Wenn man jetzt etwas sucht, erhält man die Treffer aus den Dokumenten, die im Yacy-Index gespeichert sind.

Im Index befinden sich derzeit 1,6 Mrd. Dokumente. Er setzt sich aus den Indizes der vielen Yacy-Nutzer zusammen, die ihren privaten Index für andere öffnen. Zurzeit gibt es über aktive 1200 Peers, die jeweils mehrere Millionen Adressen in ihrem Index führen. Sie legen selbst fest, wie viel Festplattenkapazität sie dem für den Index frei räumen wollen. Im Yacy-Index dominieren, so Michael Christen, zurzeit Linux-Themen. Einfach weil diejenigen, die Yacy installiert haben, sich vor allem für Linux interessieren.

Unabhängige Suche
Yacy gibt es schon seit acht Jahren, große Furore konnte der Dienst bislang nicht machen. Entwickler Michael Christen lässt sich mit seiner Suchmaschinen-Software Yacy Zeit, bewusst viel Zeit. Das kann er auch, da er bewusst auf jede Drittfinanzierung verzichtet. Unter anderem schrecken ihn, so sagt er, in der Start-up-Szene die üblichen „Exit-Strategien“ ab. Die Entwicklung der freien Software Yacy läuft seit mittlerweile acht Jahren, in der Freizeit. Neben Christen gibt es noch rund weitere 30 Programmierer, die immer wieder mal an der Software schrauben. Jetzt stellte er die Yacy-Software mit der Version 1.0 vor. Die Kinderkrankheiten sind ausgemerzt, das System läuft stabil.

Ihm geht es nicht um das große Geld, sondern um die große Idee: eine unbeeinflusste Suche zu bieten. Christen: „Wir werden durch Suchergebnisse beeinflusst. Unser Wissen besteht aus vernetzter Informaton, das Ranking bestimmt unsere Wissensmenge.“ Da Wissen meinungsbildend für die Gesellschaft sei, da es Normen und Werte beeinflusse, müsse auch jede Gesellschaft eine eigene Suchmaschine haben. Jede Suchmaschine hat nämlich ihre eigenen Relevanzkriterien. Yacy nimmt es hingegen mit den Relevankriterien so ernst, dass Nutzer sogar die Rankingkriterien für die Suchergebnisse selbst manipulieren können.

Yacy auf Spur setzen
Der Vorteil von Yacy ist damit nicht der eine Suchindex, der potenziell alles umfasst, was im Netz ist. Sondern ein Suchindex, der potenziell das umfasst, was die eigenen Interessen ausmacht. Wie aber lernt Yacy, was einen interessiert? Yacy hat etwas, was gewöhnliche Suchmaschinen vor ihren Nutzern verbergen: Eine Administration, über die man selbst angeben kann, in welche Richtung Yacy Webseiten erfassen und dem eigenen Index zuordnen soll. Dafür kann man beispielsweise die Internetadresse des eigenen Blogs, der eigenen Website angeben. Yacy untersucht dann alle Links, die von der eigenen Website nach außen reichen. Im Admin-Bereich kann man angeben, wie viele Knoten Yacy untersuchen soll. Alle Fundstellen werden dann dem Index zugeordnet.

Außerdem können Nutzer die eigenen Bookmarks in Yacy importieren. Die Software versteht die gängigen Formate, unter anderem das Netscape-Bookmark-Format. So lassen sich etwa die in Social-Bookmarking-Diensten wie delicious oder diigo gesammelten Bookmarks in diesem Format exportieren und in Yacy wieder in importieren. Dort können sie seit diesem Wochenende sogar den eigenen Suchindex anreichern und als Ausgangspunkt für einen weiteren Crawl genommen werden. So etwas wäre über die Social-Bookmarking-Dienste nicht möglich.

Ein dezentraler Peer-to-Peer-Suchindex
Es ist nicht so, dass es einen zentralen Yacy-Index gibt. Stattdessen tauscht jede Yacy-Software, die gleichzeitig ein Proxy ist, die Kontaktdaten mit anderen Proxys aus. Die Indexdaten sind außerdem nicht auf bestimmte Nutzer zurückführbar. Der Datentausch ist jedoch nicht Pflicht: Nutzer, die aufgrund von Firewall-Einstellungen den Datenzugriff nicht zulassen, können jedoch auch teilnehmen.

Eine wichtige Sub-Anwendung von Yacy ist die mögliche Indexierung von Seiten in Intranets. Im Unternehmensbereich gibt es auch eine entsprechende Google-Anwendung, doch die kostet. Michael Christen kennt hierfür die Zahlen von vor zwei Jahren: „Vor 2 Jahren kostete die Google Search Appliance für eine halbe Million Seiten 60000 US-Dollar Miete im Jahr und die FAST ESP-Software, die inzwischen von Microsoft gekauft wurde, kostete als Einzellizenz für 15 Millionen Dokumente rund 300000 Euro.“

Besser als Google?
Die zentrale Frage, der sich Yacy stellen muss, ist natürlich: Ist Yacy besser als Google? Klare Antwort: Nein. Doch Google hat in den letzten Wochen und Monaten an Qualität stark nachgelassen, da Synonyme in der Ergebnisdarstellung eine immer wichtigere Rolle Spielen. Michael Christen meint: „Überall wo technische Begriffe vorkommen korrigiert Google mittlerweile so stark, dass das Ergebnis nicht brauchbar ist. Bei kryptischen Abkürzungen, wie sie etwa in der Biologie vorkommen, findet Google nichts mehr.“

Biologie-Studenten können jedoch mit Yacy einen eigenen Index aufbauen, in dem dann kryptische Kürzel tatsächlich gefunden werden können. Denn Yacy kennt keine Synonyme. Optimal ist das Ranking jedoch trotz individueller Einstellungsmöglichkeiten nicht, gibt Christen zu: „Das ist ein großes Problem. Ich hoffe hier natürlich auf Hilfe und dass viele das Problem bearbeiten, damit das Ranking gut wird.“

Fan-Gemeinde
Im Netz hat Yacy jedenfalls schon feste Fans. Denn innerhalb der Nutzergemeinde werden Verbesserungsvorschläge diskutiert und nicht selten aufgegriffen. Yacy ist zwar nichts für diejenigen, die mit einer schnellen Google-Suche zufrieden sind. Jedoch etwas für alle jene, die ihre Interessensgebiete im Netz erforschen und dafür den Yacy-Crawl anwerfen wollen. Jeder kann selbst seine Suchmaschine administrieren. Zwar muss man sich dafür mit dem nicht immer verständlichen Fachvokabular im Admin-Bereich auseinandersetzen, doch nicht nur für Spezialisten, auch für Wissenschaftler ist Yacy damit auch ein Werkzeug, mit dem man selbstbestimmt Websuchen durchführen kann.

Quelle: futurezone / Foto © Yacy

via P2P-Suchmaschine “YaCy” durchforstet Web und Intranet.

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Nov 29 2011

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P2P-Suchmaschine “YaCy” durchforstet Web und Intranet

Erfinder: “Google ist Populismus-Suche”

Frankfurt am Main (pte044/29.11.2011/13:48) – Einfache Selbstinstallation und Vernetzung sollen YaCy http://yacy.net zu einer Alternative unter den zahlreichen Suchmaschinen machen. Das Projekt setzt auf einen komplett dezentralen Zugang und hohe Anpassbarkeit, um die zensurfreie Verbindung zwischen User und Web-Inhalten herzustellen. Das Tool ist auch in der Lage, teure Intranetlösungen zu ersetzen. Erfinder Michael Christen spricht mit pressetext über Ziele und Zukunft des Projekts.

Stark anpassbares Suchskript

“Es gibt viele freie Inhalte im Internet, jeder kann publizieren, doch die Suchlösungen sind proprietär”, beschreibt Christen das Grundproblem, das YaCy lösen soll. Die Suchmaschine bedient sich keiner übergeordneten, zentralen Server, sondern funktioniert auf Basis einzelner Knoten – sogenannter “Peers” – die von jedem zur Verfügung gestellt werden können. Ermöglicht wird das über eine wenige Klicks umfassende Selbstinstallation. Entsprechende Pakete stehen derzeit für Windows, MacOS und Linux bereit.

Der Suchalgorithmus lässt sich jedoch auch anders einsetzen. So kann die eigene Suchmaschine auf bestimmte Inhalte und Themen spezialisiert werden und auch, dank verschiedener Betriebsmodi, abgeschottet von Außen in einem Intranet zum Einsatz kommen, wobei sich sowohl eine Vielzahl technischer Einstellungen als auch die Optik verändern lassen. “Das Karlsruhe Institute of Technology hat mit einem eigenen YaCy-Netz eine interne Suche für wissenschaftliche Inhalte realisiert”, nennt der Informatiker ein Beispiel. “Eine kommerzielle Umsetzung hätte wohl mehrere Mio. Euro gekostet.”

Die Abfrage greift auf das Verfahren des “Distributed Hashtable” zurück, eine selbstorganisierte Datenstruktur, die Skalierbarkeit liefern soll, Lasten verteilt und fähig ist, den Ausfall einzelner Peers schnell zu erkennen und zu kompensieren. Bei einer Suche werden keine Nutzerinformationen gespeichert.

Netzwerk kämpft mit Ansturm

YaCy steckt, trotz achtjähriger Entwicklungszeit, noch in den Kinderschuhen des Live-Betriebs. So funktioniert die globale Suche über die meisten Knoten eher langsam, die Ergebnisse lassen oft Präzision und Diversität vermissen. Auch die Suchergebnisse unterscheiden sich je nach Peer. Letzteres ist, so Christen, ein natürlicher Effekt der dezentralen Organisation und des daraus folgenden “lokalen Blicks” jedes einzelnen Knotens auf das Netz und seine individuelle Konfiguration.

Die Performance-Probleme ergeben sich wiederum aus einem Ansturm neuer Nutzer und Teilnehmer: “Unser Netz ist in den letzten 24 Stunden stark angewachsen”, schildert Christen. “Wir haben dadurch aktuell nicht die gewünschte Stabilität.” Langfristig bringt das Wachstum jedoch seine Vorteile mit sich. Dadurch vergrößert sich der Gesamtindex und bessere Suchergebnisse sind möglich. Aus Sicherheitsgründen lädt jeder Peer die gelieferten Treffer im Voraus, um sie zu verifizieren und gegebenenfalls die Reihung der daraufhin angezeigten Liste anzupassen. Auch dies, erklärt der Experte, braucht entsprechend Zeit.

Solr-Integration geplant

“Wir wollen den Skalierungssprung schaffen und werden weiter am Algorithmus arbeiten, um die Trefferqualität zu verbessern”, erzählt der Erfinder von den aktuellen Herausforderungen des Projekts. Langfristig ist zudem geplant, eine Integrationssschnittstelle für die Enterprise-Suchplattform “Solr” von Apache zu schaffen http://lucene.apache.org/solr . Allerdings benötigt das relativ kleine Team mehr Manpower in der Entwicklung.

Erfinder kritisiert Bevormundung

Eine Konkurrenz zu Google soll YaCy nicht sein. Während Christen der Usability der dominierenden Suchmaschine Vorbildwirkung attestiert, kritisiert er die Bevormundung durch das System. “Bei der Suche nach Fachbegriffen passiert es oft, dass Google stattdessen ungefragt nach einem anderen Wort sucht. Ich erwarte, dass eine Suchmaschine nach dem Wort sucht, das ich reinschreibe”, hält er fest.

Die Vormachtstellung des Internetriesen aus Palo Alto begründet sich seiner Meinung nach am PageRank-basierten Algorithmus. “Es sortiert nach Relevanz und bildet die Interessen der meisten User ab. Damit ist es bei populären und bekannten Themen natürlich nicht zu schlagen. Andererseits ist es damit auch eine Art ‘Populismus-Suche’, in der Nischeninteressen untergehen.”

Quelle: pressetext.com

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Okt 24 2011

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Ixquick verschlüsselt ab sofort alle Suchanfragen

Privateste Suchmaschine der Welt macht SSL-Verschlüsselung zum Stand

ard

Zeist/Niederlande (pts015/24.10.2011/11:45) – Mit dem heutigen Tag verschlüsselt Ixquick, die “privateste Suchmaschine der Welt”, automatisch alle Suchanfragen. Ixquick http://www.ixquick.com war im Jahr 2009 die erste Suchmaschine, die SSL-Verschlüsselung angeboten hat. Jetzt beschreitet die Suchmaschine wieder neue Wege, indem sie die SSL-Verschlüsselung zum Standard macht.

SSL-Verschlüsselung, auch als “Secure Sockets Layer”-Verschlüsselung bekannt, wird von vielen Sicherheitsexperten als der sicherste Weg, im Internet zu surfen, gelobt. Die Verschlüsselung durch Ixquick verhindert Lauschangriffe von Internet Service Providern (ISPs), die gesetzlich dazu verpflichtet werden können, große Mengen an persönlichen Daten über ihre User speichern zu müssen.

“Schnüffelnde ISPs oder Hacker könnten zu einer enormen Bedrohung der Privatsphäre mit Orwell’schen Ausmaßen werden”, sagt Ixquick-CEO Robert E.G. Beens. “Deshalb haben wir beschlossen, unsere Webseiten zu 100 Prozent auf SSL-Verschlüsselung umzustellen, um die Privatsphäre unserer Nutzer bei ihren Internet-Recherchen zu schützen.”

Alle Besucher von Ixquick.com und der Schwester-Suchmaschine Startpage.com http://www.startpage.com werden von dem neuen Verschlüsselungs-Service, der sie automatisch auf eine sichere Webseite umleitet, profitieren. Die Benutzer sehen die Buchstaben “https” in der URL-Leiste. Damit wird angezeigt, dass alle Daten in verschlüsselter Form übertragen werden. Jeder Hacker oder Lauscher, der sich Zutritt zu der Verbindung verschafft, sieht nichts als Kauderwelsch.

Andere Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing folgen mittlerweile dem Vorbild von Ixquick und bieten ebenfalls SSL-Verschlüsselung an. Allerdings kann der Privatsphäre-Vorteil durch die Verwendung von SSL bei anderen großen Suchmaschinen irreführend sein, da diese Suchmaschinen ihrerseits sowohl die IP-Adressen ihrer Nutzer als auch umfangreiche Datenmengen über deren Suchanfragen speichern.

“Wenn Sie Ixquick.com oder Startpage.com verwenden, wird Ihre IP-Adresse nicht erfasst, Ihr Besuch nicht aufgezeichnet und es werden auch keine Tracking-Cookies auf Ihrem Browser platziert”, erklärt Beens. “Tatsächlich erheben wir überhaupt gar keine Informationen über unsere Nutzer. Nothing. Nada. Null!”

Ixquick kombiniert Ergebnisse vieler führender Suchmaschinen, Startpage wiederum erhält nur die Google-Suchergebnisse und liefert sie unter absoluter Wahrung des Datenschutzes an die User. Über den Besuch der Nutzer werden keinerlei Aufzeichnungen gemacht.

Die automatische SSL-Verschlüsselung ist nur die neueste Ergänzung der wachsenden Familie von Datenschutz-Funktionen, die Ixquick insgesamt zur privatesten Suchmaschine der Welt machen.

Über Ixquick “Die privateste Suchmaschine der Welt”
Ixquick ist eine preisgekrönte und von unabhängiger Stelle zertifizierte Suchmaschine, die vollkommene Anonymität bietet. Es ist die einzige Suchmaschine, die einen kostenlosen Proxy-Dienst und die erste, die eine SSL-Verschlüsselung im Portfolio hat. Ixquick hat das begehrte EuroPriSe-”Gütezeichen” für herausragende Privatsphäre- und Datenschutz-Praktiken erhalten. Die Suchmaschine wurde darüber hinaus von Certified Secure zertifiziert und ist bei der niederländischen Datenschutzbehörde registriert.

Quelle: pressetext.com

Mehr zum Thema:
Suchmaschine Ixquick: Tracking Cookies sind gefährlich und unnötig
Datenschutz: Enttäuschende Kehrtwende bei Yahoo
Neustart für Startpage – Diskrete Suchmaschine für Google-Fans

via Ixquick verschlüsselt ab sofort alle Suchanfragen.

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Jul 22 2011

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Sicherheitslücke bei Google: Beliebige Seiten aus Google-Index entfernbar

Beliebige Seiten aus Google-Index entfernbar
Webentwickler entdeckte zufällig schwere Lücke in Webmaster Tools

Romsey, Kent (pte003/21.07.2011/06:10) – Suchriese Google hat ein schweres Sicherheitsleck behoben, das vergangenen Dienstag bekannt geworden war. Der britische Webentwickler James Breckenridge http://www.jamesbreckenridge.co.uk hatte sich als Erleichterung eine Erweiterung für Chrome programmiert, mit deren Hilfe er URLs über die Webmaster Tools mit einem Klick löschen konnte. Durch einen Zufall fand er heraus, dass er auf diesem Wege beliebige Seiten aus dem Index der Suchmaschine werfen konnte.

Beliebige Adressen von jedem löschbar

Eine selbst erstellte Erweiterung für den Google-Browser Chrome und ein vorschneller Klick offenbarten Breckenridge am Dienstag einen schweren Bug im System des Suchanbieters. Über das URL Removal Tool der Webmaster Tools war es möglich, einen sogenannten “Removal Request” für jede beliebige Adresse zu stellen und somit willkürlich Seiten aus dem Suchindex entfernen zu lassen.

Zur Validierung des Fehlers stellte Breckenridge auch einen Löschantrag für eine eigene, seinem Konto aber nicht zugeordnete Website, als auch für den Blog eines Freundes. Beide Seiten waren bald darauf nicht mehr über Google auffindbar.

Suchriese reagierte schnell

Der erstaunte Finder veröffentlichte einen Blogpost, in dem auch eine Anleitung für den Exploit enthalten war, um damit dessen Behebung zu erwirken. Davor hatte er erfolglos versucht, Google von dem Problem in Kenntnis zu setzen. Kurz darauf verschwand das URL Removal Tool aus den Webmaster Tools. Thinq.co.uk berichtete, dass zahlreiche Twitter-User anhand des “How To” das schwere Leck gegenüber Breckenridge noch am Dienstag bestätigt hatten.

Mittlerweile hat sich die Sicherheitsabteilung von Google mit dem Briten in Verbindung gesetzt. “Die gute Nachricht ist, dass sie diese Anfälligkeit beheben und alle Änderungen rückgängig machen werden, die durch ihren Missbrauch zustande gekommen sind.”, so Breckenridge in einem weiteren Artikel auf seiner Website.

Quelle: pressetext.de

 

Sicherheitslücke bei Google: Beliebige Seiten aus Google-Index entfernbar.

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Jul 08 2011

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Zukunft der Websuche: Analysieren statt nur finden

Zukunft der Websuche: Analysieren statt nur finden
Experte erwartet Trend zu intelligenterem Umgang mit Texten

Wien (pte001/08.07.2011/06:05) – Die meisten Nutzer kennen die Erfahrung, dass Bing oder Google partout keine wirklich brauchbaren Ergebnisse zu einer Suchanfrage liefert. “Genau genommen muss man heute bei einer Websuche nicht ‘Suchbegriffe’ eingeben sondern bereits die Antwort, was in vielen Fällen nicht leicht ist”, bestätigt Michael Dittenbach, Mitgründer und Solutions Engineer beim Suchspezialisten max.recall http://www.max-recall.com.

Das Problem hängt damit zusammen, dass heutige Suchmaschinen letztlich immer noch sehr beschränkt in ihrem Textverständnis sind. Doch der Experte erwartet, dass es in den nächsten Jahren einiges an Fortschritten geben wird – sei es nun dank einer stärkeren inhaltlichen Analyse von Webcontent oder auch, weil fremdsprachige Texte zunehmend zugänglicher werden.

Analysieren statt nur suchen

Heutige Suchmaschinen verstehen Textzusammenhänge so gut wie gar nicht. So kann es vorkommen, dass selbst ein relativ hochgereihter Google-Treffer wenig mit der eigentlichen Anfrage zu tun hat, sondern nur irgendwo auf der Seite zu einer besseren Quelle weiterverlinkt. Das wird sich aber wohl ändern. Dittenbach verweist auf IBMs Superrechner Watson, der menschliche Gegner beim Quizspiel “Jeopardy!” nicht nur bei der Probe, sondern auch im eigentlichen Wettbewerb geschlagen hat.

Um das zu ermöglichen, nutzt Watson letztlich eine Kombination aus Textanalyse und Suche.
“Das war ein Impuls, der sowohl die Entwicklung der Websuche als auch die von Suchsystemen allgemein weiter voran bringen wird”, meint daher der max.recall-Experte. Denn so wird es möglich, Usern gezielter wirklich passende Antworten zu ihren Suchanfragen zu bieten. Prinzipiell helfen dabei auch semantische Technologien. Doch betont Dittenbach, dass bei komplexeren Methoden für sehr präzise Ergebnisse der Rechenaufwand exponentiell mit der Datenmenge steigt. Für die breite Websuche kommen sie daher eher nicht in Frage.

Sprachbarrierefrei

Große Auswirkungen hat auch die Internationalisierung des Webs. “Eine der vielleicht interessantesten Richtungen in die sich die Websuche in Zukunft entwickeln wird, ist die Überwindung von Sprachbarrieren”, sagt der Suchexperte. Denn wenngleich den Statistiken von W3 Tech Surveys http://w3techs.com immer noch 57 Prozent aller Webseiten Englisch sind, holen andere Sprachen wie insbesondere Chinesisch rasant auf. “Und wer weiß, ob nicht die Antwort auf eine brennende Frage in diesen restlichen 43 Prozent verborgen liegt?”

Der Suchriese Google ist gut aufgestellt, um in diesem Bereich für neue Innovationen zu sorgen. Immerhin bietet er mit Google Übersetzer http://translate.google.de bereits die Möglichkeit, sich Texte maschinell von einer Sprache in eine andere Übertragen zu lassen. Mit dem Werk menschlicher Profis können diese Übersetzungen zwar nicht mithalten. “Sie sind für ein erstes Verständnis des Inhalts aber meist ausreichend, teilweise sogar erstaunlich gut”, so Dittenbach. Das könnte Google in Kombination mit seinen Suchtechnologien nutzen, damit Nutzer von potenziell hochrelevanten Inhalten in Fremdsprachen zumindest erfahren.

Quelle: pressetext.de

 

 

Zukunft der Websuche: Analysieren statt nur finden.

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Jun 30 2011

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Neustart für Startpage – Diskrete Suchmaschine für Google-Fans

Neustart für Startpage – Diskrete Suchmaschine für Google-Fans
Google Suchergebnisse und absoluter Schutz der Privatsphäre

Zeist (pts006/30.06.2011/10:00) – Endlich können Google-Fans diskret und sicher surfen. Startpage http://www.startpage.com präsentiert sich nach einem umfassenden Relaunch in neuem Gewand (wem “Startpage” nichts sagt: der alte Name Ixquick dürfte bekannter sein). Die Suchmaschine bietet hervorragende Suchergebnisse – inklusive einem absoluten Schutz der Privatsphäre. Dazu kombiniert Startpage die leistungsstarken Suchergebnisse der beliebtesten Suchmaschine Google mit den preisgekrönten Datenschutz-Funktionen von Ixquick, der diskretesten Suchmaschine der Welt. Startpage entspricht den hohen Anforderungen der europäischen Datenschutzbestimmungen und ermöglicht so ein tracking-freies und damit unbeobachtetes Recherchieren im Internet.

Angriff auf die Privatsphäre

Angesichts der jüngsten Datenskandale gewinnt der Schutz der Privatsphäre an Bedeutung. Was viele Internet-User nicht wissen: Bei herkömmlichen Suchmaschinen werden die Suchanfragen der Nutzer gespeichert. Dabei werden nicht nur die IP-Adressen aufgenommen, sondern auch sogenannte Tracking-Cookies eingesetzt, mithilfe derer die Suchanfragen, der genaue Zeitpunkt der Suche und die angesteuerten Links in einem riesigen Datenspeicher abgelegt werden. Die sensiblen persönlichen Daten sind nicht nur eine Goldgrube für Marketingfirmen; sie wecken auch Begehrlichkeiten bei Regierungsorganisationen und Hackern. Internetuser, die mit Startpage suchen, sind vor solchen Angriffen auf ihre Privatsphäre sicher.

Startpage hat die weltweit wirksamsten Datenschutzrichtlinien:

* Keine Erfassung der IP-Adressen der Nutzer
* Keine Cookies zur Identifizierung
* Keine Sammlung privater Daten
* Keine Weitergabe von persönlichen Daten an Dritte
* Sichere, verschlüsselte Verbindungen (HTTPS/SSL)
* Ein kostenloser Proxy-Service, der anonymes Surfen im Internet ermöglicht

“Unser Geschäftsmodell beruht auf hervorragenden Suchfunktionen in Kombination mit absolutem Schutz der Privatsphäre”, betont Surfboard-CEO Robert E.G. Beens. Startpage wird auch in Zukunft innovative Funktionen und Dienstleistungen für verbesserten Datenschutz bieten. “Unser neuer Proxy-Service etwa ermöglicht es Nutzern, Websites von Drittanbietern anonym über die Server von Startpage aufzurufen, ohne von diesen Websites erfasst zu werden. Außerdem testen wir derzeit Möglichkeiten, einen wirklich sicheren E-Mail-Dienst anzubieten”, verrät Beens. “Denn schließlich ist ein Email weitgehend der Ersatz für Briefe. Doch leider ohne Briefgeheimnis. Man stelle sich vor, wir geben einen Brief auf und der Beamte am Postamt öffnet diesen und kopiert den Brief. Danach wird die Kopie im Postamt ohne zeitliches Limit abgelegt. Erst dann reicht der Beamte den Brief weiter, geöffnet versteht sich, um diesen letztendlich dem vorgesehenen Empfänger zustellen zu können. Und genau so ist der Vorgang beim Versand eines E-Mail’s. Unglaublich, aber ein alltäglicher Vorgang, den wir unbedingt ändern möchten.”

Während sich das Internet ständig weiterentwickelt, wird Startpage an seinem Engagement für den Schutz der Privatsphäre festhalten.

Über Startpage

Startpage kombiniert die leistungsstarken Suchergebnisse von Google mit den überzeugenden Privatsphäre-Einstellungen von Ixquick, der diskretesten Suchmaschine der Welt. Das Resultat: Hervorragende Suchergebnisse – inklusive absolutem Schutz der Privatsphäre. Startpage speichert keine IP-Adressen, persönliche Daten werden weder gesammelt noch an Dritte weitergegeben, auch werden keine Cookies im Browser der Nutzer hinterlassen, die eine Identifizierung möglich machen würden. Startpage bietet darüber hinaus eine sichere SSL-Verschlüsselung, eine Proxy-Option, die es ermöglicht, anonym im Internet zu surfen, eine komplett unabhängige Zertifizierung und viele weitere Features zum Schutz der Privatsphäre.

Quelle: pressetext.de

Hintergrund:

Suchmaschine Ixquick: Tracking Cookies sind gefährlich und unnötig

Datenschutz: Enttäuschende Kehrtwende bei Yahoo

 

 

Neustart für Startpage – Diskrete Suchmaschine für Google-Fans.

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Jan 28 2011

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Suchmaschine Ixquick: Tracking Cookies sind gefährlich und unnötig

Abgelegt unter PC-Ecke

Suchmaschine Ixquick: Tracking Cookies sind gefährlich und unnötig

Datenschutz-freundlicher URL-Generator unterstützt schnüffelfreie Einstellungen


Zeist/Berlin (pts/28.01.2011/09:11) – Anlässlich des internationalen Datenschutztages (Data Privacy Day) warnt Robert Beens, CEO von Ixquick, der diskretesten Suchmaschine der Welt: “Tracking Cookies sind nicht nur unangenehm. Sie hinterlassen auch Spuren, die Vermarkter direkt zur Haustür der User führen”.

Darum hat es sich Beens zur Aufgabe gemacht, die Verbraucher über die Online-Spuren aufzuklären, die Cookies hinterlassen. Er ermutigt die zahlreichen Nutzer von Ixquick außerdem dazu, Tracking Cookies von ihren Computern zu löschen. Tracking Cookies gefährden die Privatsphäre ganz massiv, so Beens, der Werbetreibenden vorwirft, sich wie die Geier auf Informationen zu stürzen. “Man sollte diese kleinen Textdateien besser als ‘Stalker Cookies’ bezeichnen”, wettert Beens.

Was manche Internetfirmen mit den Informationen der User anstellen, ist einfach unverschämt, klagt Beens. “Viele Verbraucher sind sich gar nicht im Klaren darüber, wie die meisten großen Websites und Suchmaschinen die Cookie-Informationen und IP-Adressen abgreifen, um damit die Suchbegriffe der User, die Zeiten ihrer Besuche und die Links, die sie klicken, aufzuzeichnen.”

Beens weist darauf hin, dass gerade die von Suchmaschinen gesammelten Daten besonders stark in die Privatsphäre der User eingreifen, weil sie extrem private Informationen preisgeben können – etwa die Interessen eines Users, die Familiensituation sowie Krankheiten. Diese Nutzerprofile werden oft in gigantischen Datenbanken gespeichert und könnten so – ohne Wissen oder Einverständnis des Users – für Marketingzwecke gebraucht werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Daten im Rahmen eines Hackerangriffs oder eines Gerichtsbeschlusses an die Öffentlichkeit gelangen.

“Die Preisgabe von Informationen im Internet kann auf jeden User negativ zurückfallen”, warnt Beens. “Wenn jemand zum Beispiel nach Informationen über Diabetes sucht, könnte das künftig in seinem Suchprofil vermerkt sein und eventuell bei potenziellen neuen Arbeitgebern oder Versicherern eine rote Lampe aufleuchten lassen.”

Um dem Cookie-Problem zuleibe zu rücken, stellt die Suchmaschine Ixquick nun einen neuen URL-Generator vor, der es den Usern erlaubt, die Einstellungen der Ixquick-Suche anzupassen, ohne ein Cookie zu verwenden.

Ixquick wird zwar weiterhin eine datenschutzfreundliche anonyme Cookie-Option bieten, mit der man die Ixquick-Einstellungen speichern kann. Das Unternehmen ist aber überzeugt davon, dass es für die Nutzer sicherer ist, ihre Cookies komplett zu löschen. “Unser neuer URL-Generator wird die User ermutigen, genau dies zu tun, denn sie brauchen nicht mehr zu befürchten, dass ihnen beim Löschen der Cookies ihre gewohnten Ixquick-Einstellungen verloren gehen”, erklärt Beens.

Der Ixquick-URL-Generator codiert die benutzerdefinierten Einstellungen in eine anonyme URL, die entweder als Lesezeichen gespeichert oder dazu benutzt werden kann, eine datenschutzfreundliche Suchbox im Browser einzurichten. Wenn etwa jemand eine große Schrift und einen familienfreundlichen Filter bevorzugt, werden ihm unter der von ihm erstellten URL automatisch die Suchergebnisse nur so angezeigt, wie er es bei jedem Besuch gewohnt ist.

“Der URL-Generator ist ein weiterer Baustein für unser Angebot einer innovativen, datenschutzfreundlichen Suchmöglichkeit, die dabei helfen soll, die Art und Weise, wie heutzutage das Internet-Geschäft funktioniert, zu verändern”, so Beens. “Wir glauben, dass die Privatsphäre ein Grundrecht und die Basis einer freien Gesellschaft ist. Und wir unterstützen die Verbraucher dabei, alles zu genießen, was ihnen das Internet bietet, ohne dieses Recht aufgeben zu müssen.”

Sämtliche Informationen zu Datenschutz und Funktionalität sind unter ixquick.com abrufbar.

Über Ixquick
Ixquick ist eine international preisgekrönte Suchmaschine mit branchenweit einzigartigen Datenschutzrichtlinien. Ixquick ist außerdem die einzige Suchmaschine, die den AnwenderInnen Privatsphäre garantiert und keinerlei benutzerbezogene Daten aufzeichnet. Ixquick war auch die erste Suchmaschine, die SSL-Verschlüsselung angeboten hat, wodurch Lauscher von außen abgewehrt werden und ist die einzige, die einen kostenfreien Proxyservice innerhalb der Suchergebnisse zur Verfügung stellt. An den Start ging Ixquick 1998. Betreiber ist die holländische Surfboard Holding mit Sitz in Zeist.

Quelle: pressetext.at

Siehe hierzu auch:
Datenschutz im Internet: Mehr Aufklärung und Selbstverantwortung gefordert

Mozilla: Mit HTTP-Headern gegen Online-Tracking

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