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Apr 25 2012

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HbbTV beinhaltet Chancen für Lokalfernsehen

Smart-TV-Anwendungen können Reichweiten und Umsätze lokaler TV-Anbieter erhöhen

München, 25.04.2012 – Laut Goldmedia Strategy Consulting wird bis zum Jahr 2016 etwa jeder zweite Haushalt in Deutschland seinen Fernseher an das Internet anschließen, entweder direkt oder über einen digitalen TV-Receiver, eine Spielekonsole, einen Blu-ray-Player oder eine andere Box wie bspw. AppleTV. Der Anteil der Haushalte, die ein HbbTV-Gerät an das Internet angeschlossen haben, wird 2016 bei 35 Prozent (13,4 Mio. Haushalte) liegen.

Neben der Prognose der Reichweitenentwicklung hat Goldmedia im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) die Chancen und Potenziale von Smart TV für lokales Fernsehen analysiert. Ein besonderer Fokus lag auf dem Bereich HbbTV, da mit HbbTV eine bruchlose Verlängerung lokaler Fernsehwerbung möglich wird und damit das größte Potenzial für Zusatzeinnahmen gegeben ist.

Für Lokal-TV-Sender stellt Smart TV, so Goldmedia, eine Möglichkeit dar, die Zuschauerreichweiten zu steigern. Über die Herstellerportale oder HbbTV-Portale können Lokal-TV-Anbieter eine zusätzliche Nutzung für ihre Programminhalte auf Abruf generieren. Diese wird bei den heutigen Empfangshaushalten verstärkt auf eine Clip-basierte Nutzung einzelner Beiträge hinauslaufen. Besonders bedeutsam für Lokal TV ist jedoch, dass mit Smart-TV-Anwendungen das Empfangspotenzial von Lokal TV besser ausschöpfbar ist.

Vor allem mit Hilfe des HbbTV-Standards können die Lokal-TV-Sender zukünftig auch zusätzliche Werbeumsätze generieren. Auf nationaler Ebene werden derzeit bereits interaktive Sonderwerbeformen über HbbTV vermarktet. Diese neuen Werbeformen lassen sich auch auf die lokale Vermarktung übertragen. Durch die “Red Button”-Funktion können lokale Werbespots zukünftig interaktiv gestaltet und damit deutlich stärker zum Abverkauf genutzt werden. Ein wichtiger Faktor ist dabei die direkte Messbarkeit der Werbemittelkontakte. Zudem lässt sich die Interaktivität für weitere Dienste nutzen.

Goldmedia stellt in zwei Modellrechnungen dar, dass die bayerischen Lokal-TV-Sender bereits 2016 auf Basis der dann verfügbaren technischen Reichweite durch die Einbuchung von HbbTV-Spots zusätzlich zwischen 350 Tsd. Euro und – unter optimistischen Annahmen – 930 Tsd. Euro p.a. erwirtschaften könnten.

Definition Smart TV / HbbTV

Der Begriff Smart TV ist eine Sammelbezeichnung für vernetzte bzw. vernetzbare TV-Geräte. Bei Smart-TV-Geräten handelt es sich demnach um solche Fernseher, die über LAN bzw. WLAN mit dem Internet verbunden werden können – zunächst unabhängig davon, welche Funktionalitäten und Dienste über die Internetverbindung tatsächlich nutzbar sind. Mit Blick auf die Anwendungen und Funktionalitäten umfasst Smart TV sowohl die Herstellerportale (z.B. Samsung Smart TV, Panasonic Viera Connect oder Microsoft Xbox Live) als auch die Anwendungen, die über den HbbTV-Standard angeboten werden.

Synonym zu Smart TV werden auch die Begriffe Hybrid TV sowie Connected TV verwendet, wobei Hybrid TV stärker die Verbindung von klassischen TV- sowie Online-Funktionalitäten unterstreicht, während der Begriff Connected TV das Thema Heimvernetzung und Multiscreen in den Fokus rückt.

HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV) ist ein gemeinsamer offener Standard der Endgeräte-Hersteller und der TV-Veranstalter auf der Basis von CE-HTML, durch den Internet-Anwendungen auf großflächigen TV-Bildschirmen darstellbar gemacht werden und der durch die “Red Button”-Funktionalität einen Zugang zu senderspezifischen Portalen ermöglicht.

Es zeichnet sich aber ab, dass sich, auch getrieben durch die Hersteller, der Ausdruck Smart TV zunehmend als Sammelbezeichnung für vernetzte TV-Geräte etabliert.

Diese Informationen finden Sie auch im Internet unter: www.blm.de

Quelle: Bayerische Landeszentrale für neue Medien, Wolfgang Flieger

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Apr 20 2012

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Schlampig programmierte Webseiten saugen Smartphone-Akku leer

Abgelegt unter Handy-Ecke

Optimierung bringt bis zu 30 Prozent Energieersparnis für Mobilgeräte

Stanford/Lyon (pte024/18.04.2012/13:45) – Der Forscher Narendran Thiagarajan von der Stanford University http://stanford.edu hat herausgefunden, dass schlecht programmierte Internetseiten die Betriebsdauer der Akkus von Mobilgeräten verkürzen. Unnötiger Code-Ballast kann dabei selbst bei einfach gehaltenen Webauftritten den Energieverbrauch um bis zu ein Drittel erhöhen. Im Gegenzug konnte man durch die Optimierung von Webpages ein fast ebenso hohes Potenzial zur Energieersparnis ausmachen.

Wikipedia-Aufruf kostet einen Prozent

Für das Testunterfangen koppelten Thiagarajan und sein Team ein Android-Smartphone mit einem Multimeter und riefen danach via 3G-Verbindung 25 populäre Seiten auf. Das Laden des mobilen Wikipedia-Auftritts verbrauchte dabei bereits einen Prozent der Batterie-Kapazität. Das Aufrufen der Homepage von Apple, von der es keine optimierte Version für Tablets und Telefone gibt, hingegen verbrauchte 40 Prozent mehr “Saft”.

Allerdings war diese Methode den Forschern nicht sauber genug, da sie auch den Energieverbrauch des Downloads der Seitenelemente ins Ergebnis mischte. Also speicherten sie die Seiten für einen zweiten Versuch vorab lokal, um ausschließlich die Akkubelastung zu erfassen, die durch die Darstellung im Browser entsteht.

Ungenutzte Elemente als Stromfresser

Die Experten konnten feststellen, dass auch viele der “mobil gemachten” Internetauftritte zahlreiche Codebestandteile und Elemente verwendeten, die nur zu geringen Teilen oder gar nicht verwendet wurden. So greift der Auftritt der Wikipedia beispielsweise via Javascript auf eine größere Bibliothek mit verschiedenen Navigationsmechanismen zu, verwendet davon aber nur einen zum Auf- und Zuklappen von Inhalten.

Über die Optimierung der Javascript-Datei sowie Änderungen am Stylesheet und Bildern konnten sie den Aufwand für das Rendern der Seite von 35 auf 25 Joules verringern, was einer Ersparnis von 29 Prozent entspricht. Alleine die Tatsache, dass nur noch die benötigten Bestandteile der Navigations-Bibliothek geladen wurden, machte mit 5,5 Joules einen Großteil dieser Differenz aus.

Daraus ziehen die Forscher den Schluss, dass nicht nur schönes Seitendesign und schnelle Ladezeiten alleine ausschlaggebend sind. Sie gehen davon aus, dass Nutzer auf Dauer stromfressende Webauftritte meiden. Ihre Ergebnisse werden sie im Laufe dieser Woche auf der World Wide Web 2012 Conference http://www2012.wwwconference.org im französischen Lyon präsentieren, die am Montag (16.04.2012) eröffnet wurde.

Quelle: pressetext.com

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Apr 20 2012

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Spielkonsolen sind unersättliche Stromfresser

Abgelegt unter Konsolen & Spiele

PlayStation & Co verursachen im Leerlauf enorme Kosten

Pittsburgh (pte028/19.04.2012/17:00) – Der Gesamtenergieverbrauch von Videospielkonsolen ist durch die rasche Zunahme der Reichweite, steigenden Rechenleistungen sowie Zusatzfunktionen in den vergangenen Jahrzehnten in die Höhe geschnellt. Eine neue Studie der Carnegie Mellon University http://cmu.edu konnte nun nachweisen, dass PlayStation, Xbox, Wii & Co selbst Unmengen an Strom fressen, wenn sie sich im ungenutzten Leerlauf befinden.

Verbrauch um 50 Prozent gestiegen

“Wir konnten zeigen, dass die effektivste Energieeinsparung ein standardmäßiger Einbau einer Auto-Power-Down-Funktion wäre. Das würde den Stromverbrauch von Spielkonsolen um 75 Prozent reduzieren”, so die Conclusio der Studienautoren. Dies entspräche beim US-Stromverbrauch des Jahres 2010 einer Reduzierung von zehn Terrawattstunden. “Damit würden Verbraucher über eine Mrd. Dollar jährlich sparen”, so die Schätzung.

Laut der Studie wurden 2010 knapp 70 Prozent der Energie, die bei der Benutzung von Spielkonsolen benötigt wird, im ungenutzten Leerlauf verbraucht. Insgesamt kann man rund ein Prozent des US-Energieverbrauchs in Wohngebäuden auf Videospielkonsolen zurückführen. In nur drei Jahren ist der Energieverbrauch von Spielcomputern um fast 50 Prozent angestiegen.

Umdenken bei vielen Herstellern

Die Hersteller haben bereits erste Schritte unternommen, um den Stromverbrauch in Grenzen zu halten. So verfügt die Xbox 360 nun über eine Auto-Power-Down-Funktion, wenn der Leerlauf über eine Stunde dauert. Auch die PlayStation 3 bietet eine Power-Management-Feature. Standardmäßig ist diese allerdings nicht installiert, der Anwender muss selbst aktiv werden.

Die Spielkonsole ist allerdings nicht der größte Stromfresser im Haushalt. “Am meisten Energie verbraucht der Kühlschrank”, sagt Christoph Mordziol, Experte vom Umweltbundesamt. Viele der Erkenntnisse der Studie gelten auch für andere Elektrogeräte. “Aufgrund von EU-Verordnungen müssen eine Reihe von Geräten selbsttätig in Zustände geringerer Leistungsaufnahme schalten, beispielsweise einfache Satellitendekodierer”, erklärt der Experte. Für manche alte Gerätschaften lohne sich hinsichtlich der Energieeffizienz eine Neuanschaffung.

Link zur Studie: http://www.andrew.cmu.edu/user/kmull…_potential.pdf

Quelle: pressetext.com

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Apr 14 2012

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439 Mio. Haushalte surfen weltweit kabellos

Anteil wächst weiter – Südkorea unangefochtener Spitzenreiter

Wien (pte004/13.04.2012/06:10) – Der internationale Marktforscher Strategic Analytics http://www.strategyanalytics.com hat einen Bericht veröffentlicht, demzufolge weltweit schon 439 Mio. Haushalte Heim-WLAN für den Zugang zum Internet verwenden. Das entspricht einem Viertel aller Haushalte mit Internetzugang. Bis zum Ende des Jahres soll diese Zahl sogar noch um zwölf Prozent auf 492 Mio. Haushalte anwachsen. Der Hauptwachstumsmarkt für Heim-WLAN ist die Volksrepublik China, wo schon Heute die größte Zahl der drahtlosen Heimnetzwerke zu finden ist.

Deutschland belegt laut Studie mit einer WLAN-Quote von 71,7 Prozent aller Internetanschlüsse in Haushalten Platz drei hinter England und Spitzenreiter Südkorea, das einen WLAN-Anteil von über 80 Prozent ausweist. “In Ländern wie Deutschland, wo die Penetration hoch ist, gibt es kaum mehr Wachstumspotenzial für drahtlose Netzwerke. Unter dem Stichwort ‘Heimvernetzung’ gibt es aber einen gewissen Druck zu WLANs. Immer mehr Geräte sind mit entsprechenden Schnittstellen ausgestattet. Drahtlose Netzwerke sind da sehr praktisch”, sagt Bernd Klusmann vom BITKOM.org.

China befeuert Wachstum

Momentan gibt es in China lediglich in 25 Prozent der Internet-Haushalte WLAN. In den nächsten fünf Jahren sollen 110 Mio. Haushalte zusätzlich mit drahtlosen Heimnetzwerken ausgestattet werden. Unter der Annahme, dass ein durchschnittlicher Haushalt vier Personen umfasst, werden Ende 2012 schon 1,9 Mrd. Menschen – rund 27 Prozent der Weltbevölkerung – über drahtlose Heimnetzwerke im Internet surfen. Das wird ganzen 73 Prozent der bis dahin prognostizierten 678 Mio. Breitbandverbindungen ausmachen.

Ein Einbruch des Wachstums oder gar eine Ablöse der drahtlosen Heimnetzwerke durch mobiles Internet ist derzeit eher nicht wahrscheinlich. “Das Preisniveau von Technologien wie UMTS oder LTE kann derzeit nicht mit herkömmlichen Internetangeboten konkurrieren. Sinkende Preise und steigender Datenverkehr bergen für die Mobilfunkbetreiber zudem die Gefahr einer Überlastung des Netzes”, so Klusmann. Mit Ausnahme ländlicher Gebiete, wo es Breitband nur via LTE-Modem gibt, wird das drahtlose Heimnetzwerk samt vorgeschaltetem Provider auf absehbare Zeit die beliebteste Zugangsvariante bleiben.

Quelle: pressetext.com

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Apr 11 2012

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Übermäßiges Internet-Surfen zerstört Gehirne

Steigende Online-Zeit verändert Struktur des Denkorgans

Hannover (pte011/11.04.2012/11:59) – Das US-Informationsportal Forensic Psychology hat Daten zusammengetragen (Link siehe unten), die den Einfluss der wachsenden online verbrachten Zeit zusammenfassen. Demnach verbringen die Menschen gemeinsam jeden Monat 35 Mrd. Stunden im Netz und konsumieren dabei täglich drei Mal so viel Information wie in den 1960er-Jahren. 61 Prozent der US-Amerikaner bezeichnen sich bereits als Internet-abhängig. Das dauernde Multitasking und die nicht-lineare Struktur des Internets hinterlassen mittlerweile deutliche Spuren im Gehirn.

“Übermäßiger Konsum ist definitiv schädlich. In Deutschland sind etwa fünf Prozent der Jugendlichen internet- oder computersüchtig. Weitere fünf bis zehn Prozent betreiben Missbrauch. Dabei hinterlässt alles was wir machen Spuren im Gehirn. Das heißt nicht, dass das Internet schlecht ist oder abgeschafft werden soll. Die Technik bietet wunderbare Möglichkeiten. Kinderzimmer sollten meiner Meinung nach aber komplett Bildschirmfrei gehalten werden”, sagt Christoph Möller vom Kinder und Jugendkrankenhaus auf der Bult in Hannover.

Schlechtes Lernen

Vor allem bei der Arbeit werden Computer immer unverzichtbarer. Im Schnitt wechselt ein US-Amerikaner bei der Arbeit alle zwei Minuten mehrmals zwischen verschiedenen Anwendungen, Fenstern und Programmen. Über 95 Prozent haben gleichzeitig mehrere Tabs in ihrem Browser geöffnet. Dabei verursacht Multitasking erwiesenermaßen Stress und senkt die Leistungsfähigkeit des Nervensystems. Auch unsere Fähigkeit, Informationen zu speichern, leidet durch die übermäßige Verwendung des Internets. Musste früher die gesuchte Information gespeichert werden, merken sich Menschen heute eher die Wege zum Wissen.

“Im Internet verfolgen die User nicht stringent einen Gedanken, sondern sie bewegen sich assoziativ. So merken sie sich maximal die Wege”, sagt auch Möller. Das hat auch Einfluss auf die schulischen Leistungen. “Je mehr Zeit Kinder vor dem Bildschirm verbringen, desto schlechter sind sie in der Schule. Das liegt vor allem daran, dass sie neben der Online-Kommunikation wenig Zeit für Schulisches haben”, erklärt der Experte. Die neuen Möglichkeiten Kontakte aufzubauen und zu erhalten, machen Menschen noch nicht einmal glücklicher.

Tendenz zur Depression

Laut der US-Statistik ist das Risiko einer Depression für Menschen, die übermäßig viel Zeit im Netz verbringen, 2,5 Mal so hoch wie für den Durchschnitt. “Hier stellt sich die Frage nach der Henne und dem Ei. Meiner Meinung nach ist es eher umgekehrt. Menschen mit psychischer Vorbelastung neigen eher dazu, sich im Netz zu vergraben. Die Online-Freundschaften, die ohne Kontakt auskommen, betäuben den zugrundeliegenden Schmerz jedoch nur kurzfristig, ähnlich wie Alkohol oder Drogen”, so Möller.

Neben Depressionen leiden überdurchschnittlich häufige Internetnutzer auch an einem Rückgang der weißen Substanz in den Gehirnarealen für Erinnerung, Sprache, Emotion und Sinneseindrücke um bis zu 20 Prozent. “Das Internet stellt sehr einseitige Anforderungen an unser Nervensystem. Das Gehirn reagiert auf solche dauerhaften Einflüsse. Jugendliche haben durch das häufige Schreiben von SMS beispielsweise ein vergrößertes Daumen-Areal im Hirn. Andere Regionen verkümmern dagegen”, sagt Möller.

Bei ihrer Einführung werden neue Medien oft verteufelt. Das war schon bei der Erfindung des Buchdrucks der Fall. Beim Internet kommt jedoch eine neue Komponente hinzu. “Durch Computerspiele wird aktiv eine Sucht erzeugt. Durch die Aufrüstung von Charakteren beispielsweise entsteht ein starker Impuls, länger zu verweilen. Manche Jugendliche wissen bereits nicht mehr, wie sie sich im sozialen Miteinander verhalten sollen”, erklärt Möller. Der Experte plädiert für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Technologie.

Quelle: pressetext.com

Forensic Psychology (Sternchen durch Buchstaben ersetzen…) h**p://www.forensicpsychology.net/infographics/how-the-internet-is-ruining-your-brain/

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Apr 10 2012

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[Studie] USA: E-Books machen Lesen beliebter

Abgelegt unter PC-Ecke

Boom dank niedriger Hemmschwelle und Faszination Technik

Washington/Mainz (pte017/05.04.2012/13:50) – Der Boom der Tablets und Lesegeräte für elektronische Bücher führt zu einem Aufschwung des Lesens. Erste Hinweise dafür liefert das Pew Internet and American Life Project http://pewinternet.org mit Zahlen aus den USA. Durchschnittlich 24 Bücher verschlingen Leser von E-Books pro Jahr – deutlich mehr als die 15 Titel jener Leser, die nur die herkömmliche Papiervariante verwenden. Jeder dritte E-Book-Nutzer gibt zudem an, seit Beginn der E-Book-Ära insgesamt mehr und zudem auch öfter als zuvor zu lesen.

Digital im Vormarsch

E-Books haben es in den USA eindeutig aus der Nische geschafft: Jeder fünfte erwachsene Amerikaner las 2011 ein E-Book, 28 Prozent besitzen ein Lesegerät oder Tablet. Rechnet man die Lese-Apps für Smartphone oder iPods hinzu, lesen 43 Prozent der Amerikaner Nachrichten oder Magazine in elektronischer Form. Erfreulich für die Wirtschaft: E-Book-Leser haben ihr neuestes Buch eher gekauft als geliehen, zudem bevorzugen sie ganz grundsätzlich den Erwerb von Büchern.

Insgesamt hat freilich das gedruckte Buch auch in den USA noch die Nase vorne, drei von vier haben eines im Vorjahr gelesen. Besonders zum Vorlesen für Kinder, beim Ausborgen oder Verleihen scheint die Papierversion noch unschlagbar. Beim Lesen im Bett gelingt der elektronischen Variante bereits ein hauchdünner Vorsprung.

Dicke kein Problem mehr

“Obwohl Europa um zwei Jahre hinter den USA hinkt, ist der Trend der Zunahme des Lesens durch E-Books auch hierzulande eindeutig, wenngleich bei uns nicht Amazons Kindle, sondern Tablets und Inkreader die Entwicklungstreiber sind”, erklärt Timo Reuter, Lese- und Medienforscher bei der Stiftung Lesen http://stiftunglesen.de.

Feldversuche in deutschen Schulklassen zeigten etwa, dass Kinder öfter zu Büchern mit vielen Seiten greifen, wenn sie elektronisch angeboten werden. “Die Hemmschwelle des dicken Buchrückens ist somit geringer”, berichtet Reuter. Auch aufgrund der Technikbegeisterung speziell der Männer könnten digitale Bücher neue Lesergruppen locken.

Häppchenlesen und Ablenkung

Allerdings verändern die papierlosen Bücher auch den Vorgang des Lesens an sich. “Bestimmte Muster, die mit dem Internet vor etwa zehn Jahren aufgekommen sind, verstärken sich durch Tablets und E-Books noch, vor allem das Häppchenlesen, Textsprünge sowie das ‘Hineinzoomen’ bloß in interessante Inhalte. Man nimmt sich für das Lesen eines einzelnen Buchtitels weniger Zeit als früher”, so der Experte.

Ob die gesamte Leserzahl tatsächlich steigt und bildungsferne Schichten besser erreicht werden, wird sich erst zeigen, gibt sich Reuter vorsichtig. “Im Moment sind Tablets noch eine Preisfrage, der Boom der iPad-Konkurrenten wird sie jedoch auch für weniger einkommensstarke Haushalte verfügbar machen. Die Hemmschwelle sinkt, wenn man auf dem gleichen Gerät spielen, surfen und lesen kann, wenngleich dies auch die Ablenkung begünstigt. Damit alle profitieren, brauchen schon Kinder Lese- und Internetkompetenz.”

Hilfe für beeinträchtigtes Lesen

Entsprechend legte auch die US-Studie Augenmerk auf jene 20 Prozent, die 2011 kein Buch gelesen haben. Wie zu erwarten war, sind hier Menschen ohne elektronischem Lesegerät überrepräsentiert. Bei jedem fünften Nichtleser – bei der Gruppe ab 50 Jahren bei jedem Vierten – vereiteln körperliche Erschwernisse das Lesen. Denkbar ist, dass Möglichkeiten der E-Geräte wie Verstellbarkeit von Schriftart, Schriftgröße, Kontrast und Spaltenbreite sowie die Sprachausgabe hier künftig einige der Hürden überwinden.

Details zur Studie unter The rise of e-reading

Quelle: pressetext.com

via USA: E-Books machen Lesen beliebter.

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Mrz 16 2012

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Internet macht Menschen ungeduldig

Beschleunigung verringert Bereitschaft zu warten

New York (pte019/15.03.2012/13:52) – Die Ungeduld der Menschen nimmt zu – sowohl online als auch offline. Durch die ständige Erhöhung der Taktung von Information im Internet erhalten immer kleinere Zeitintervalle wirtschaftliche Relevanz, zeigt eine Statistik von Onine Graduate Programs http://onlinegraduateprograms.com . Gleichzeitig sinkt die Toleranz der User für Wartezeiten. Einer von vier Befragten gibt beispielsweise an, eine Internetseite umgehend zu verlassen, wenn diese länger als vier Sekunden braucht, um sich auf dem Bildschirm aufzubauen.

“Durch das Internet sind wir gewohnt, schnell Antworten zu bekommen. Die Menschen kultivieren im Netz ihre Ungeduld. Zeit und Qualität sind allerdings meist konkurrierende Ziele. Möglicherweise steht auch die Arbeitsweise, die wir uns durch das Internet aneignen, der Qualität entgegen. Die Fähigkeit zum Genießen leidet ebenfalls”, sagt Unternehmensberater Bernd Höhne.

Wichtige Zehntelsekunden

Die Suchmaschine Google beantwortet pro Tag über drei Mrd. Suchanfragen, 34.000 pro Sekunde. Würde die Antwortgeschwindigkeit nur um vier Zehntelsekunden gedrosselt, sänke die Zahl der täglichen Suchanfragen um acht Mio., sagt Google. Die Menschen haben sich an hohe Geschwindigkeiten im Netz gewöhnt und sind nicht mehr bereit, Abstriche hinzunehmen. Mittels Handy surfende Menschen sind besonders ungeduldig: Bereits nach einer Ladezeit von zehn Sekunden hat schon die Hälfte der mobilen Internetnutzer die Seite verlassen.

Selbst beim Online-Einkauf, bei dem Kunden zielgerichtet nach einem Produkt suchen, steigt die Ungeduld. Wenn eine mobile Einkaufsseite nicht innerhalb von drei Sekunden geladen ist, sind schon 40 Prozent der potenziellen Kunden wieder weg. Für große Händler kann das enorme Verluste bedeuten. Branchen-Krösus Amazon setzt pro Tag 67 Mio. Dollar mit Transaktionen um. Eine Verzögerung beim Seitenaufbau von nur einer Sekunde könnte das Handelsportal bis zu 1,6 Mrd. Dollar pro Jahr kosten.

Bereitschaft zu warten sinkt

Die hohen Erwartungen der Menschen an Geschwindigkeit und Bequemlichkeit von Services färben mittlerweile auch auf die Offline-Welt ab. “Jedes Werkzeug wirkt auf die Menschen zurück. Das Internet wird aber mittlerweile gar nicht mehr als Werkzeug wahrgenommen, sondern als Teil des Lebens. Wir sollten das Internet unseren Bedürfnissen anpassen, stzatt den umgekehrten Weg zu gehen”, so Höhne.

Fast die Hälfte der US-Amerikaner verzichtet trotz Qualitäts-Abstrichen aus Bequemlichkeit zugunsten von Online-Alternativen auf Kinos und Videotheken. Auch die Popularität von Fast-Food ist ungebrochen. Die Bereitschaft, sich anzustellen, nimmt ab. Mehr als die Hälfte der US-Amerikaner ist nicht mehr bereit, länger als 15 Minuten in Schlangen zu warten. 50 Prozent geben zudem an, ein Geschäft, in dem sie warten mussten, kein zweites Mal mehr zu besuchen.

Quelle: pressetext.com

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Mrz 16 2012

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Cloud bis 2014 “Zentrum des digitalen Lebens”

Abgelegt unter PC-Ecke

Gartner-Marktforscher identifizieren fünf große Zukunftstrends

Stamford (pte003/16.03.2012/06:10) – Der klassische Desktop-PC wird immer unwichtiger. Viele Tätigkeiten werden von der eigenen Hardware auf Rechenzentren ausgelagert, der eigene Rechner wird zunehmend zum Terminal für die Fernbedienung von Apps. Spätestens 2014 wird die Cloud das maßgebliche Zentrum des digitalen Lebens sein. Dies prognostiziert das renommierte Marktforschungsunternehmen Gartner in einer Studie. Die Experten prognostizieren die fünf “Megatrends” für die kommenden Jahre.

Technik wird unwichtig

Die “Consumerization” der Technik schreitet unaufhaltsam voran, so die Forscher. Der Einzug von Elektronik in die Haushalte, beginnend beim Heimcomputer bis hin zum heute blühenden Markt für Tablets- und Smartphones hat auch zu rasanten Veränderungen im Nutzerverhalten geführt. So sagt Gartner, dass die Nutzer von heute wesentlich technologie-affinier sind und unterschiedlichste Erwartungen an die Technik stellen. Internet und soziale Medien haben ihnen im Laufe der Zeit deutlich mehr Mitsprache eingeräumt. Und letztlich werden die Nutzer auch selbst zu Innovatoren.

Weiters rechnet Gartner damit, dass Virtualisierung immer alltäglicher wird. Die Technik, die einst das Arbeiten in geschlossenen Sandkästen in Form virtueller Maschinen für Spezialzwecke ermöglichte, überbrückt heute zahlreiche Schwierigkeiten, die die große Fülle an unterschiedlichen Endgeräten mit verschiedenster Hardware mit sich bringt. Sie ist der Schlüssel, der auch Low-End-Devices den Zugang zu enormer Rechenleistung ermöglicht und leistungsfähige Anwendungen damit weit verfügbar macht.

Von der Software zur App

Eine weitere, durchaus schon sichtbare Entwicklung ist der Schritt von klassischer Software zu Apps, der besonders im Umfeld von Unternehmen rasant an Wichtigkeit gewinnt. Statt Anwendungen auf den vielen, unterschiedlichen Geräten einer Firma zum Laufen bringen zu müssen, macht ihre Umsetzung in eine App auf Basis standardisierter Cross-Plattform-Technologien die technische Ausstattung der Clients zur Nebensache.

Für den Durchschnittsnutzer bedeutet die ständig verfügbare “Self-Service Cloud” ebenfalls einen Umbruch. Das Abrücken von proprietären, lokalen Plattformen, wie Betriebssysteme es in der Regel sind, verbreitert auch das Spektrum an verfügbaren Anwendungen enorm. Der Schritt ins Web wiederum ist die Grundlage, auf der die fünfte Trendprognose aufbaut.

PC verliert Hauptrolle

Die starke Verbreitung von zunehmend leistungsfähiger werdenden Handheldgeräten, sowie die steigende Penetration im Bereich mobiler Breitbandzugänge entkoppeln den Zugang zu eigenen Inhalten und digitalen Aktivitäten von Zeit und Ort. Entwicklungen wie kontextuale Suchalgorithmen und Spracheingabe erleichtern und vereinfachen den Umgang, was nach Ansicht von Gartner auch dazu führen wird, dass es nicht mehr ein hauptsächlich verwendetes Device geben wird, sondern der User je nach Bedarf entscheidet.

“Die Kombination dieser Megatrends und neuen Technologien kulminiert in der Ära der Personal Cloud”, so Gartner-Analyst Stephen Kleynhans. “Die Menschen werden eine Reihe verschiedener Geräte nutzen und der PC wird eine vieler Optionen davon sein.”

Quelle: pressetext.com

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Feb 08 2012

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Studie: HDTV beeinflusst Fernsehnutzung und Konsum

- Zwei Drittel der HD-Nutzer wünschen sich mehr HD-Programme
- 20 Prozent aller deutschen Haushalte planen innerhalb der nächsten zwölf Monate Anschaffung eines HD-Receivers
- 29 Prozent aller HD-Zuschauer können sich vorstellen, einen Sender weniger zu nutzen, wenn er nicht in HD ausstrahlt
- Stiftung Warentest rät bei HDTV zu Satellitenempfang

München – Fernsehen im hochauflösenden Standard HDTV beeinflusst in Deutschland zunehmend das Konsumverhalten und die Fernsehnutzung deutscher Haushalte. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Untersuchung des Meinungsforschungsinstitutes TNS Infratest, deren Ergebnisse ASTRA Deutschland heute zeitgleich mit dem jährlichen Satellitenmonitor veröffentlicht hat. Demnach planen 20 Prozent aller deutschen Haushalte innerhalb der nächsten zwölf Monate die Anschaffung eines HD-Receivers. 18 Prozent wollen sich einen neuen Flachbildschirm zulegen. Den Kauf eines Geräts mit digitaler Aufnahmefunktion (PVR) fassen dabei elf Prozent ins Auge.

Zwei Drittel der HD-Nutzer wünschen sich mehr HD-Programme

Wer HD selbst erlebt hat, ist von der neuen TV-Technologie überzeugt. 94 Prozent der HD-Nutzer konstatieren, dass HDTV eine deutlich bessere Bild- und Tonqualität auszeichnet. Unter allen Befragten, die HD nicht zuhause empfangen, aber woanders bereits einmal erlebt haben, sind 82 Prozent von der HD-Qualität überzeugt. Das steigende Programmangebot in HD trifft die Wünsche und Erwartungen des Publikums. 68 Prozent der Zuschauer, die bereits HD nutzen, wünschen sich mehr Programme in HDQualität. 66 Prozent schauen HD-Programme lieber als Programme in herkömmlicher Qualität. HDTV spielt für HD-Haushalte inzwischen auch eine wichtige Rolle bei der Programmauswahl. 36 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bei Programmen darauf achten, ob sie in HD ausgestrahlt werden. 29 Prozent können sich vorstellen, einen Sender weniger zu schauen, wenn er seine Programme nicht in HD ausstrahlt.

Auch die Werbebranche könnte von der hochauflösenden Ausstrahlung zu profitieren. 28 Prozent der HDTV-Haushalte finden, dass Werbung in HD-Qualität attraktiver ist als in Standard-Qualität. Derselben Ansicht sind 26 Prozent aller Zuschauer, die HD schon einmal erlebt haben, aber selbst noch nicht über HD-Empfang verfügen.

Stiftung Warentest rät bei HDTV zu Satellitenempfang

Der Satellitenbetreiber ASTRA rechnet damit, dass bis Ende des Jahres über 50 Programme in Deutschland in HD ausgestrahlt werden. Die führende Stellung von ASTRA bei HDTV und digitalem Fernsehempfang bescheinigt auch die Stiftung Warentest. In der Februar-Ausgabe der Zeitschrift “test” raten die unabhängigen Tester Zuschauern zum HD-Empfang via Satellit. Er zeichne sich durch tolle Bilder und die größte Programmauswahl aus. Bereits im Oktober 2010 stellte Stiftung Warentest fest, dass der Übertragungsweg Satellit anderen digitalen Empfangsarten in wichtigen Kategorien teils klar überlegen ist. Neben der Programmvielfalt wurde als besonders positiv bewertet, dass der Empfang über Satellit kostenlos ist.

Über ASTRA Deutschland

Die ASTRA Deutschland GmbH ist eine hundertprozentige Tochter von SES, ein weltweit führender Satelliten-Betreiber mit einer Flotte von 49 Satelliten. ASTRA Deutschland verantwortet die Vermarktung und den Vertrieb der SES Services in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ende 2011 empfingen in Deutschland erstmals mehr Zuschauer ihre Programme im Erstempfang über Satellit als über Kabel. 17,5 Millionen erleben ihr TV-Programm über Satellit, knapp 900.000 mehr als im Jahr davor. Der Satellit ist weiterhin der Digitalisierungsmotor in Deutschland. Ende 2011 nutzten 15,8 Millionen Haushalte DVB-S, digitales Fernsehen über Satellit. Damit liegt der Digitalisierungsgrad bei 89 Prozent. Über ASTRA können Haushalte bundesweit ohne monatliche Anschlusskosten derzeit über 260 deutschsprachige Programme empfangen, Stand Februar 2012 davon 37 im hochauflösenden Standard HDTV. 5,9 Millionen Satellitenhaushalteschauen bereits hochauflösendes Fernsehen.

Quelle: astra.de

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Jan 10 2012

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Studie: Der herkömmliche Fernseher ist ein Auslaufmodell

Accenture-Studie: TV- und Video-Konsum über das Internet steigt rasant

- “Over-the-top”-TV drängt ins etablierte TV-Geschäft
- Neue Fernsehgeräte brauchen HD, 3D und Internetfähigkeit
- Die Zukunft ist hybrides Breitband-TV

Kronberg im Taunus, 10.01.2012 – Die Bedeutung des herkömmlichen Fernsehapparates für die Menschen sinkt. Das unterstreicht eine Untersuchung des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture in Deutschland und neun weiteren Ländern. Befragt wurden insgesamt 10.000 Personen.

Laut des Accenture-Reports “Always On, Always Connected” schauen sich mehr Befragte als vor zwei Jahren Sendungen und Videos auf dem Computer an. Allein in Deutschland ist ihr Anteil seit 2009 von 17 Prozent auf 26 Prozent gestiegen. In allen befragten Ländern liegt der Anteil bei durchschnittlich 33 Prozent.

In den USA schalten heute 40 Prozent weniger Befragte ihre traditionelle “Flimmerkiste” ein als noch 2009, wenn sie Sendungen und Filme sehen wollen. In Frankreich sind es 20 Prozent.

“Der Kampf um den Zuschauer hat sich auf das Internet ausgeweitet. Die Menschen verbringen viel Zeit online, an vernetzten Geräten, die in vielen Situationen die klassische Mattscheibe ersetzen”, beschreibt Prof. Dr. Nikolaus Mohr, Geschäftsführer im Bereich Communications, Media & Technology bei Accenture, die Situation.

Konkurrenz machen dem Fernseher außerdem Smartphones. Zehn Prozent der Befragten gucken damit bereits Videos und Sendungen. Tablet-PCs der iPad-Klasse lösen das Bewegtbild ebenfalls vom Fernsehgerät. Laut der Accenture-Studie “Mobile Web Watch 2011″ gucken 40 Prozent der Tablet-Besitzer in Deutschland darauf Filme und Serien aus dem Netz.

“Das klassische Fernsehen hat sein Monopol für Unterhaltung und Information in bewegten Bildern verloren. Over-the-top-TV-Angebote drängen mit Macht auf den Markt”, sagt Nikolaus Mohr.

Beim “Over-the-top-TV” (OTT-TV) können Zuschauer Videos und Sendungen im Prinzip auf jedem internetfähigen Endgerät empfangen, ohne Settop-Boxen und andere dazwischengeschaltete Geräte. Offenheit ist der Erfolgsfaktor. Zu den Anbietern gehören tape.tv und Google mit Youtube, aber auch TV-Sender mit ihren Videoportalen und Mediatheken. Sie stellen die bewegten Bilder über das Internet zur Verfügung, per Streaming-Verfahren oder zum Herunterladen. Viele Angebote sind kostenlos und werden zum Teil mit Werbung finanziert. Für andere bezahlt der Nutzer eine Pauschale oder pro Nutzung.

“Die Zukunft ist hybrides Breitbandfernsehen”, sagt Nikolaus Mohr, “also ein Angebot, das Inhalt und Elemente des klassischen Programmfernsehens mit Bewegtbild-Content aus dem Web verbindet. Das gilt sowohl für etablierte Sender, Gerätehersteller und Kabelanbieter als auch für Internetfirmen, Telekommunikationsanbieter und Medienunternehmen, die in den TV-Markt einsteigen wollen.”

In der Studie “Always On, Always Connected” benennt Accenture einige der Leidtragenden des wachsenden Internetangebots. Es sind Verleiher und Verkäufer von DVDs, außerdem Anbieter von kostenpflichtigen Kabel- und Satellitenprogrammen. 32 Prozent derjenigen, die Online-Unterhaltungsangebote nutzen, leihen oder kaufen sich so gut wie keine oder überhaupt keine Filme mehr auf DVD. Zwölf Prozent wollen ihr TV-Abo kündigen oder haben es bereits getan – wovon OTT-TV-Anbieter wie Hulu in den USA bereits profitieren.

Für den guten alten Fernseher heißt es aufrüsten, um beim Verbraucher zu punkten. 42 Prozent der Befragten wäre wichtig, dass ihr Neuer ein hochauflösendes Bild (HD) liefert. 25 Prozent machen die Internetfähigkeit des TV-Geräts zur Bedingung. Für ebenfalls 25 Prozent sollte der Apparat Bilder in 3D liefern.

“Die Zeit, in der Hersteller von Fernsehgeräten nur schicke Designer-Möbelstücke produziert haben, sind längst vorbei. Ein TV-Gerät, das keinen Zugang zu bewegten Bildern und weiteren Inhalten aus dem Internet und dem dazugehörigen Ökosystem ermöglicht, hat keine Zukunft”, sagt Nikolaus Mohr.

Über die Untersuchungen

Für die Accenture-Studie “Always On, Always Connected” (2012) wurden jeweils 1.000 Personen in den Ländern Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Indien, Japan Russland, Schweden, Südafrika und den USA befragt. Die Ergebnisse der europäischen Länder, der USA und für Japan sind repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. In den übrigen Ländern sind die Ergebnisse repräsentativ für die städtische Bevölkerung. Die Daten wurden im Herbst 2011 erhoben. Das Befragungspanel hat GMI (Global Market Insite) zur Verfügung gestellt, die Auswertung übernahm durch Accenture Research. www.accenture.com/ConsumerTech2012. Für die Untersuchung “Mobile Web Watch 2011. Die Chancen der mobilen Evolution” wurden 3.000 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland sowie je 500 Internetnutzer in Österreich und der Schweiz vom Marktforschungsinstitut Forsa befragt, nach Vorgaben und im Auftrag von Accenture. Die aktuelle Version “Mobile Web Watch 2012″ wird im Februar/März dieses Jahres veröffentlicht. http://www.accenture.com/de-de/Pages…atch-2011.aspx.

Über Accenture

Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister mit mehr als 244.000 Mitarbeitern, die für Kunden in über 120 Ländern tätig sind. Das Unternehmen bringt umfassende Projekterfahrung, fundierte Fähigkeiten über alle Branchen und Unternehmensbereiche hinweg und Wissen aus qualifizierten Analysen der weltweit erfolgreichsten Unternehmen in eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit seinen Kunden ein. Accenture erwirtschaftete im vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2011) einen Nettoumsatz von 25,5 Mrd. US-Dollar.

Quelle: Jens Reinhard Derksen / Media & Analyst Relations Accenture Dienstleistungen GmbH

via Studie: Der herkömmliche Fernseher ist ein Auslaufmodell.

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