Archiv für das Tag 'statistik'

Apr 14 2012

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439 Mio. Haushalte surfen weltweit kabellos

Anteil wächst weiter – Südkorea unangefochtener Spitzenreiter

Wien (pte004/13.04.2012/06:10) – Der internationale Marktforscher Strategic Analytics http://www.strategyanalytics.com hat einen Bericht veröffentlicht, demzufolge weltweit schon 439 Mio. Haushalte Heim-WLAN für den Zugang zum Internet verwenden. Das entspricht einem Viertel aller Haushalte mit Internetzugang. Bis zum Ende des Jahres soll diese Zahl sogar noch um zwölf Prozent auf 492 Mio. Haushalte anwachsen. Der Hauptwachstumsmarkt für Heim-WLAN ist die Volksrepublik China, wo schon Heute die größte Zahl der drahtlosen Heimnetzwerke zu finden ist.

Deutschland belegt laut Studie mit einer WLAN-Quote von 71,7 Prozent aller Internetanschlüsse in Haushalten Platz drei hinter England und Spitzenreiter Südkorea, das einen WLAN-Anteil von über 80 Prozent ausweist. “In Ländern wie Deutschland, wo die Penetration hoch ist, gibt es kaum mehr Wachstumspotenzial für drahtlose Netzwerke. Unter dem Stichwort ‘Heimvernetzung’ gibt es aber einen gewissen Druck zu WLANs. Immer mehr Geräte sind mit entsprechenden Schnittstellen ausgestattet. Drahtlose Netzwerke sind da sehr praktisch”, sagt Bernd Klusmann vom BITKOM.org.

China befeuert Wachstum

Momentan gibt es in China lediglich in 25 Prozent der Internet-Haushalte WLAN. In den nächsten fünf Jahren sollen 110 Mio. Haushalte zusätzlich mit drahtlosen Heimnetzwerken ausgestattet werden. Unter der Annahme, dass ein durchschnittlicher Haushalt vier Personen umfasst, werden Ende 2012 schon 1,9 Mrd. Menschen – rund 27 Prozent der Weltbevölkerung – über drahtlose Heimnetzwerke im Internet surfen. Das wird ganzen 73 Prozent der bis dahin prognostizierten 678 Mio. Breitbandverbindungen ausmachen.

Ein Einbruch des Wachstums oder gar eine Ablöse der drahtlosen Heimnetzwerke durch mobiles Internet ist derzeit eher nicht wahrscheinlich. “Das Preisniveau von Technologien wie UMTS oder LTE kann derzeit nicht mit herkömmlichen Internetangeboten konkurrieren. Sinkende Preise und steigender Datenverkehr bergen für die Mobilfunkbetreiber zudem die Gefahr einer Überlastung des Netzes”, so Klusmann. Mit Ausnahme ländlicher Gebiete, wo es Breitband nur via LTE-Modem gibt, wird das drahtlose Heimnetzwerk samt vorgeschaltetem Provider auf absehbare Zeit die beliebteste Zugangsvariante bleiben.

Quelle: pressetext.com

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Apr 11 2012

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Täglicher TV-Konsum sinkt um sechs Minuten

Baden-Baden, 11.04.2011 – Rückläufige Entwicklung beim Fernsehkonsum in Deutschland: Nachdem die tägliche Sehdauer in den vergangenen Jahren stetig anstieg, geht sie 2012 zum Teil wieder deutlich zurück. Durchschnittlich vier Stunden und zwei Minuten pro Tag verbrachten die Deutschen im ersten Quartal des Jahres vor dem Fernseher. Das sind sechs Minuten weniger als in den ersten drei Monaten 2011, wie eine media control Sonderauswertung zeigt.

Große Unterschiede offenbart ein Blick auf das Fernsehverhalten der Kinder. Drei- bis fünfjährige Mädchen schalten täglich 25 Minuten weniger ein und landen bei 1 Stunde und 17 Minuten. Sie erreichen damit das Sehniveau der gleichaltrigen Jungen (1 Stunde und 18 Minuten), bei denen das Minus nur vier Minuten beträgt.

Während 10- bis 13-Jährige insgesamt acht Minuten weniger reinzappen, greifen Sechs- bis Neunjährige wieder verstärkt zur Fernbedienung (plus neun Minuten). Insgesamt verfolgen Kinder zwischen drei und 13 Jahren rund 1 Stunde und 35 Minuten das tägliche TV-Programm (minus drei Minuten).

In der Altersgruppe 14 bis 19 Jahre sinkt die Sehdauer ebenfalls erheblich um 14 Minuten auf aktuell 1 Stunde und 46 Minuten. Aber auch Zuschauer ab 65 Jahren, die stets am längsten fern sehen, verzeichnen ein Minus von sechs Minuten und landen bei 5 Stunden und 36 Minuten.

Quelle: media control GmbH & Co. KG

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Mrz 16 2012

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Internet macht Menschen ungeduldig

Beschleunigung verringert Bereitschaft zu warten

New York (pte019/15.03.2012/13:52) – Die Ungeduld der Menschen nimmt zu – sowohl online als auch offline. Durch die ständige Erhöhung der Taktung von Information im Internet erhalten immer kleinere Zeitintervalle wirtschaftliche Relevanz, zeigt eine Statistik von Onine Graduate Programs http://onlinegraduateprograms.com . Gleichzeitig sinkt die Toleranz der User für Wartezeiten. Einer von vier Befragten gibt beispielsweise an, eine Internetseite umgehend zu verlassen, wenn diese länger als vier Sekunden braucht, um sich auf dem Bildschirm aufzubauen.

“Durch das Internet sind wir gewohnt, schnell Antworten zu bekommen. Die Menschen kultivieren im Netz ihre Ungeduld. Zeit und Qualität sind allerdings meist konkurrierende Ziele. Möglicherweise steht auch die Arbeitsweise, die wir uns durch das Internet aneignen, der Qualität entgegen. Die Fähigkeit zum Genießen leidet ebenfalls”, sagt Unternehmensberater Bernd Höhne.

Wichtige Zehntelsekunden

Die Suchmaschine Google beantwortet pro Tag über drei Mrd. Suchanfragen, 34.000 pro Sekunde. Würde die Antwortgeschwindigkeit nur um vier Zehntelsekunden gedrosselt, sänke die Zahl der täglichen Suchanfragen um acht Mio., sagt Google. Die Menschen haben sich an hohe Geschwindigkeiten im Netz gewöhnt und sind nicht mehr bereit, Abstriche hinzunehmen. Mittels Handy surfende Menschen sind besonders ungeduldig: Bereits nach einer Ladezeit von zehn Sekunden hat schon die Hälfte der mobilen Internetnutzer die Seite verlassen.

Selbst beim Online-Einkauf, bei dem Kunden zielgerichtet nach einem Produkt suchen, steigt die Ungeduld. Wenn eine mobile Einkaufsseite nicht innerhalb von drei Sekunden geladen ist, sind schon 40 Prozent der potenziellen Kunden wieder weg. Für große Händler kann das enorme Verluste bedeuten. Branchen-Krösus Amazon setzt pro Tag 67 Mio. Dollar mit Transaktionen um. Eine Verzögerung beim Seitenaufbau von nur einer Sekunde könnte das Handelsportal bis zu 1,6 Mrd. Dollar pro Jahr kosten.

Bereitschaft zu warten sinkt

Die hohen Erwartungen der Menschen an Geschwindigkeit und Bequemlichkeit von Services färben mittlerweile auch auf die Offline-Welt ab. “Jedes Werkzeug wirkt auf die Menschen zurück. Das Internet wird aber mittlerweile gar nicht mehr als Werkzeug wahrgenommen, sondern als Teil des Lebens. Wir sollten das Internet unseren Bedürfnissen anpassen, stzatt den umgekehrten Weg zu gehen”, so Höhne.

Fast die Hälfte der US-Amerikaner verzichtet trotz Qualitäts-Abstrichen aus Bequemlichkeit zugunsten von Online-Alternativen auf Kinos und Videotheken. Auch die Popularität von Fast-Food ist ungebrochen. Die Bereitschaft, sich anzustellen, nimmt ab. Mehr als die Hälfte der US-Amerikaner ist nicht mehr bereit, länger als 15 Minuten in Schlangen zu warten. 50 Prozent geben zudem an, ein Geschäft, in dem sie warten mussten, kein zweites Mal mehr zu besuchen.

Quelle: pressetext.com

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Sep 15 2011

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Statistik: Weniger Pornos im Web als angenommen

Statistik: Weniger Pornos im Web als angenommen

 

Laut Wissenschafter Ogi Ogas enthalten nur vier Prozent der am häufigsten besuchten Websites pornografische Inhalte

Laut dem Neurowissenschafter Ogi Ogas und seinem Kollegen Sai Gaddam, die das sexual-wissenschaftliche Buch A Billion Wicked Thoughts geschrieben haben, wird der Anteil an pornografischen Material im Internet überschätzt. In einem Interview mit Forbes sagt er, dass von den 2010 eine Million am häufigsten besuchten Websites im Internet nur 42.337 pornografischer Natur sind. Das sind gerade mal vier Prozent. Im Zeitraum von Juli 2009 bis Juli 2010 waren etwa 13 Prozent aller Suchanfragen für erotische Inhalte.

Ogas hält seine Daten für die genauesten die es gibt. Es sei allerdings unmöglich zu sagen, wie viel Prozent aller Websites des Internet pornografisch sein, da das Web sowohl riesig als auch dynamisch ist und sich ständig verändert. Eine andere Möglichkeit der Zählung von Erotik-Websites wäre die Black-Lists der Filterprogramme anzuschauen. Dabei sei aber nicht klar, ob etwa die 2,5 Millionen Websites, die die Software Cybersitter angeblich filtert, realistisch ist: „Es könnte sein, dass das nicht alles Porno-Websites sind oder das die Zahl übertrieben hoch ist“, so Ogas.

Dass die Hälfte des Internet aus Pornografie besteht, ist für ihn ein Mythos, der auf die Anfänge des Webs zurückzuführen ist. Laut ihm waren 1999 vier oder fünf von zehn Suchanfragen für pornografische Inhalte. Ogas vermutet, dass die Filter-Hersteller auch gerne übertreiben, um Menschen von der Notwendigkeit ihrer Produkte zu überzeugen: „N2H2 sagte 2003, dass es 260 Millionen Pornoseiten im Web gibt – das wäre fast eine für jeden Bürger der USA.“

Quelle: futurezone.at

Anmerkung: “N2H2″ ist (bzw. war) ein Spezialist für Internet Content Filtering. Wurde im Jahr 2003 durch die US-amerikanische Firma Secure Computing (unter anderem Hersteller der Sidewinder G2 Firewall) aufgekauft.

 

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Aug 05 2011

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Frauenfußball-WM: kein bleibender Eindruck für Moderatoren

Frauenfußball-WM: kein bleibender Eindruck für Moderatoren

 

Moderatoren und Kommentatoren der Fußball-WM haben bei den Zuschauern keinen bleibenden Eindruck hinterlassen: Lediglich Katrin Müller-Hohenstein erkennt etwas mehr als ein Viertel der Fußball-Fans wieder, ergibt eine Studie der TU München.

Zuschauer nehmen Moderatoren kaum wahr

Dass hohe Einschaltquoten nicht automatisch die Bekanntheit von TV-Journalisten erhöhen, zeigt eine Umfrage der TU München. Kommunikationswissenschaftler Michael Schaffrath fasst die Ergebnisse zusammen.

Für ARD und ZDF war die Frauenfußball-WM das TV-Ereignis des Jahres. Insgesamt mehr als 180 Millionen Zuschauer erreichten die Sender. Bei Spielen des deutschen Teams konnten Rekordquoten zwischen 15 und 17 Millionen Menschen sowie Marktanteile von 50 bis 60 Prozent erzielt werden. Auch ohne deutsche Beteiligung war der Frauen-Kick ein Publikumsmagnet.

Während Bundestrainerin Silvia Neid und die Spielerinnen ihre Popularität erhöhen konnten, profitierten die Fernsehmoderatoren und Kommentatoren vom WM-Hype kaum. Und das obwohl sie rund 75 Stunden live berichteten und drei Wochen lang Dauergast in deutschen Wohnzimmern waren. Dies zeigt eine Studie, die Wissenschaftler des Lehrstuhls für Sport, Medien und Kommunikation der TU München erstellt haben. An der Bevölkerungsumfrage in München nahmen 301 Personen zwischen 14 und 79 Jahren teil, die im Schnitt rund vier WM-Spiele verfolgt hatten (siehe Tabelle unten).

Bei der offenen Frage, ob sich die Passanten an WM-Moderatoren oder WM-Reporter erinnerten, konnte 85,4 Prozent aller Interviewten nicht einen einzigen Namen nennen. Die Vorlage von Porträtfotos verbesserte zwar das Erinnerungsvermögen, der Wiedererkennungseffekt blieb dennoch auf niedrigem Niveau. Nur Katrin Müller-Hohenstein (ZDF), die als Bayerin gewisse Standortvorteile besitzt, erreichte mit gut 28 Prozent akzeptable Werte.

Die übrigen Moderatoren Michael Antwerpes, Valeska Homburg und Claus Lufen (alle ARD) sowie Sven Voss (ZDF) lagen mit Werten zwischen 1 und 3,7 Prozent nur knapp oberhalb der Wahrnehmungsschwelle. Dass Voss und Lufen keinen nachhaltigeren Eindruck beim Publikum hinterließen, überrascht vor allem deshalb, weil sie neben anderen Partien auch die quotenträchtigen Auftritte der deutschen Elf präsentierten.

Die Kommentatoren standen noch stärker im Abseits öffentlicher Aufmerksamkeit. Das Einblenden der Reporternamen plus Standfoto zu Beginn jeder Halbzeit hat keinen nachhaltigen Effekt. Bernd Schmelzer (ARD) und Norbert Galeske (ZDF) wurden nur von je einem der gut 300 Befragten erkannt. Claudia Neumann (ZDF) erhielt mit 2,7 Prozent noch die beste Erinnerungsquote aller Reporter. Dies könnte daran liegen, dass sie als erste und bislang einzige Frau ein WM-Fußballspiel kommentieren durfte, worüber vor und während der Weltmeisterschaft mehrere Medien berichteten.

Der Frauenfußball allgemein hat von der WM profitiert. 36,5 Prozent der Befragten stuften ihr Interesse an dieser Sportart als “sehr stark” oder “stark” ein. 32,9 Prozent planen sogar, sich künftig ein Frauenfußballspiel im Stadion anzusehen. Und 35,9 Prozent aller Interviewten sind “sehr stark” oder “stark” daran interessiert, dass das Fernsehen künftig auch über die Frauenfußball-Bundesliga berichten wird.

  • Können Sie den Namen der Person auf dem Foto nennen? (Angaben in Prozent (n=301))
  • Katrin Müller-Hohenstein (Moderatorin, ZDF) = 28,2
  • Nia Künzer (Expertin, ARD) = 10,6
  • Silke Rottenberg (Expertin, ZDF) = 6,3
  • Michael Antwerpes (Moderator, ARD) = 3,7
  • Claudia Neumann (Kommentatorin, ZDF) = 2,7
  • Valeska Homburg (Moderatorin, ARD) = 2,0
  • Sven Voss (Moderator, ZDF) = 2,0
  • Tom Bartels (Kommentator, ARD) = 1,7
  • Claus Lufen (Moderator, ARD) = 1,0
  • Bernd Schmelzer (Kommentator, ARD) = 0,3
  • Norbert Galeske (Kommentator, ZDF) = 0,3

Quelle: turi2/journalist.de / Statistik: Technische Universität München

via Frauenfußball-WM: kein bleibender Eindruck für Moderatoren.

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Sep 09 2010

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iPod: Todesfalle im Straßenverkehr

Abgelegt unter Allgemein

Digital-Kingdom.dk.

iPod: Todesfalle im Straßenverkehr

Fußgänger und Radfahrer durch Musikhören gefährdet

iPod- und MP3-Player-Hören im Straßenverkehr bedeutet eine tödliche Gefahr für Fußgänger. Wovor Verkehrssicherheitsexperten seit Jahren warnen, will eine australische Statistik nun mit aktuellen Zahlen untermauern. Während die Verkehrstoten auf der Straße im Sinken begriffen sind, ist die Anzahl der bei Unfällen getöteten Fußgänger mit bis zu 25 Prozent mehr Opfern stark angestiegen, berichtet der Sydney Morning Herald. Einmal mehr wird die Forderung nach Kopfhörerverboten und Strafen laut.

Kopfhörer nicht explizit verboten

“Die Straßenverkehrsordnung sieht vor, dass man als Verkehrsteilnehmer dem Straßenverkehr seine volle Aufmerksamkeit widmen muss. Bei Radfahrern, die mit voll aufgedrehten Kopfhörern in einen Unfall verwickelt waren, kann dieser Umstand folglich zu einer Mitschuld führen”, erklärt Anja Hänel, Referentin für Verkehrssicherheit beim Verkehrsclub Deutschland (VCD), im Gespräch mit pressetext.

Während es daher für Radfahrer mittlerweile verboten ist, während der Fahrt zu telefonieren, sind Fußgänger aber sowohl in Deutschland als auch in Österreich von den Vorschriften im Fahrzeugverkehr ausgenommen. Ein ausgesprochenes Kopfhörer- bzw. MP3-Player-Verbot findet sich in den Gesetzestexten bisher nicht. Auch existieren bisher keine Unfallstatistiken, die lautes Musikhören als hauptverantwortliche Unfallsursache erfassen.

MP3-Player so laut wie Flugzeug

Ungeachtet der rechtlichen Grauzone empfehlen Verkehrssicherheitsexperten auf Kopfhörer im Straßenverkehr zu verzichten bzw. die Lautstärke so zu drosseln, dass noch Umgebungsgeräusche wahrnehmbar sind. “Die meisten mobilen Player erreichen eine Lautstärke von bis zu 115 Dezibel, was einem Flugzeugstart gleichkommt. Bei dieser Lautstärke ein herannahendes Fahrzeug zu hören, ist praktisch unmöglich”, meint auch Othmar Thann, Direktor des österreichischen Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV), gegenüber pressetext.

Statistisch zeigt der deutsche wie auch österreichische Bundestrend allerdings keinen Anstieg von Fußgänger-Unfällen oder -Verunglückten. Die steigende Beliebtheit der Fahrradnutzung stelle vor allem Städte vor neue Herausforderungen. “Wenn die Zahl der Radfahrer wie derzeit in manchen Städten stark ansteigt, muss die Infrastruktur natürlich daran angepasst werden. Nicht zu unterschätzen sind neben klassischen Verkehrssituationen mit Autos aber auch das Zusammentreffen von Radfahrern und Fußgängern”, gibt VCD-Referentin Hänel zu bedenken.

Parks als Falle

Gerade Parks würden als Gefahrenzone oftmals unterschätzt, da sich sowohl Fußgänger als auch Radfahrer dort sicher fühlen. “Wenn die Leute durch Telefonieren, E-Mail-Checken am Handy und Musikhören zusätzlich abgelenkt sind, trägt das natürlich wenig zur allgemeinen Verkehrssicherheit bei”, sagt Hänel. Anstelle von Verordnungen und gesetzlichen Vorschriften, die ohnehin schwer exekutierbar sind, pocht Hänel auf Selbstverantwortung. “Schließlich geht es um den Schutz der eigenen Person”, so die Sicherheitsexpertin gegenüber pressetext.

Quelle: pressetext.austria

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