Archiv für das Tag 'social media'

Mai 07 2012

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ORF zieht sich von Social-Media-Seiten zurück

Ö3 und FM4 verabschiedeten sich mit einer kurzen Nachricht von Facebook.

„Liebe illegale Fans! Es waren schöne Jahre mit euch auf Facebook. Don`t be afraid, babies – wir geben nicht so schnell auf!” Mit diesen Worten verabschiedet sich das ORF-Radio FM4 derzeit offiziell von seinen zuletzt mehr als 129.000 Facebook-Fans. Die FM4-Seite wurde ebenso wie jene von Hitradio Ö3 den Fans vermacht. Bei der Ö3-Facebookseite ist nun der Hinweis zu lesen, dass der Sender selbst „nach einer Entscheidung der Medienbehörden wegen gesetzlicher Einschränkungen keine eigene Facebook-Seite betreiben darf” und daher keine offiziellen Meldungen aus den Ö3-Studios in Heiligenstadt mehr schalten wird.

Fans führen FM4-Seite weiter
Auch die FM4-Seite wurde übergeben „an eine kleine Gruppe engagierter FM4-Fans, die ab sofort die Seite an unserer statt betreuen werden”, hieß es. Wie der Branchendienst horizont.at berichtet, legt der ORF seit Mittwoch auf Anraten seiner Rechtsabteilung kontinuierlich Social-Media-Plattformen lahm. Er folgt damit einer Feststellung von Medienbehörde KommAustria und Bundeskommunikationssenat (BKS), die zu dem Schluss gekommen waren, dass die Facebook-Aktivitäten des ORF nicht mit dem ORF-Gesetz im Einklang sind. Der ORF hatte seinerseits angekündigt, sich in dieser Causa an die Höchstgerichte wenden zu wollen.

Quelle: futurezone

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Feb 09 2012

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Online-Netzwerk Path entschuldigt sich

Bisher gesammelte Adressdaten werden gelöscht, in einer neuen Version wird aber die fehlende Erlaubnis jetzt eingeholt.

Die Online-Plattform Path, die beim heimlichen Hochladen der gesamten iPhone-Adressbücher ihrer Nutzer erwischt wurde, hat nach heftiger Kritik die Daten jetzt gelöscht. Die Firma will aber weiterhin auf die Adressbücher zugreifen, lässt sich dies aber in der neuen Version der App erst ausdrücklich erlauben.

Man wolle die Daten haben, um den Nutzern das Finden von Freunden und Familienmitgliedern in dem Netzwerk zu erleichtern, erläuterte Mitgründer und Chef Dave Morin. Um mehr sei es nicht gegangen. „Wir haben gedacht, wir machen alles richtig“, verteidigte er sich in einem Interview mit dem Magazin „Wired“. Das Hochladen der Adressdaten wurde allerdings weder in den Geschäftsbedingungen erwähnt, noch wurden die Nutzer darauf hingewiesen.

“Erstes persönliches Netzwerk”
Bei Path können Nutzer – ähnlich wie bei Facebook oder Twitter – Bilder und Videos oder ihre Aktivitäten miteinander teilen. Die Enthüllung war besonders schmerzhaft, weil Path ausdrücklich damit warb, einen besseren Schutz der Privatsphäre zu bieten als „erstes persönliches Netzwerk“.

In den vergangenen Wochen hatte einige Internet-Beobachter Path bereits als nächsten Star unter den Online-Netzwerken und eine Alternative zu Facebook gehandelt. Morin ist ein früherer Facebook-Manager, der 2010 Path startete. Ende 2011 soll das Netzwerk rund 300 000 Mitglieder gehabt haben. Unter den Mitgründern ist auch Shawn Fanning, der einst mit der Musiktauschbörse Napster der Musikindustrie zusetzte.

Quelle: futurezone

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Jan 28 2012

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Super Bowl bekommt Social-Media-Kommandozentrum

20 Mitarbeiter betreuen und informieren Fans 15 Stunden pro Tag

Indianapolis (pte002/28.01.2012/06:05) – Der Super Bowl, das Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga National Football League (NFL), soll auch 2012 wieder für Rekord-TV-Einschaltquoten sorgen. Um die Stimmung im Vorfeld des sportlichen Großereignisses, das am 5. Februar in Indianapolis über die Bühne geht, kräftig anzuheizen und die Massen an Football-Fans mit allen nötigen Informationen und Hilfestellungen zum Event zu versorgen, wurde nun erstmals ein eigenes Social Media Command Center ins Leben gerufen. Falls erfolgreich, könnte ein derartiger Service schon bald zum Standard für ähnliche Großveranstaltungen werden.

“Social Media ist einfach die Art und Weise, wie die Leute heute miteinander interagieren”, zitiert CNN Taulbee Jackson, CEO von Raidious, der digitalen Marketingagentur, die mit der Errichtung und Betreuung des neuartigen Kommunikationszentrums beauftragt worden ist. “Genau deshalb sind wir davon überzeugt, dass wir in diesem Bereich stärker nach vorne arbeiten müssen als dies bei bisherigen Super-Bowl-Events geschehen ist”, betont Jackson.

Gewaltige Dimensionen

Wie der Super Bowl selbst, kann auch das bereits am Montag gestartete Social Media Command Center mit gewaltigen Dimensionen aufwarten. So wurden auf einer Fläche von 2.800 Quadratfuß (rund 260 Quadratmeter) Büroräumlichkeiten für ein Team aus Online-Strategen, Analysten und Web-Experten eingerichtet. Mehr als 20 Mitarbeiter gehen dabei nicht weniger als 15 Stunden pro Tag auf Anfragen und Bedürfnisse von Fans ein, die diese über Online-Kanäle wie Facebook oder Twitter äußern. Um eine reibungslose Anbindung an das Web zu gewährleisten, wurden über eine Meile (rund 1,6 Kilometer) an Ethernet-Kabeln verlegt und etwa 150 Quadratfuß (knapp 14 Quadratmeter) an Bildschirmfläche bereitgestellt.

Erster Testlauf

Das kommende NFL-Finalspiel zwischen den New England Patriots und den New York Giants dient gewissermaßen als erster Testlauf für die neue Social-Media-Strategie der Veranstalter. Um eine mögliche Fortsetzung und Adaptierung für ähnliche Events zu prüfen, werden die Stärken und Schwächen der Arbeit der Web-2.0-Kommandozentrale genauestens evaluiert. “Wir übernehmen hier eine Vorreiterrolle und können deshalb noch nicht sagen, mit was wir es genau zu tun haben”, meint Raidious-CEO Jackson. Spätestens nach Ende des 46. Super-Bowl-Spiels sollen aber alle notwendigen Daten vorliegen, die man dann auch bei Bedarf an andere Städte und Veranstalter weitergeben will.

Quelle: pressetext.com

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Nov 22 2011

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Open Graph: Zweiter Frühling für alte Neuigkeiten

Facebook macht Geschichten aus den 90ern wieder populär


Open-Graph-Präsentation: Unvorhersehbare Auswirkungen auf Medienunternehmen

London (pte015/22.11.2011/12:14) – Mit der Einführung von Open Graph will Facebook das Nutzerverhalten erfassen und konsumierte Inhalte automatisch an Freunde weiterleiten. Erste britische und US-amerikanische Zeitungen haben das System für Freiwillige bereits in ihre Internetauftritte integriert. Die Konsequenzen sind unerwartet, wie die Financial Times berichtet: Auf der Internetseite des Independent stehlen Artikel aus den 90ern den aktuellen Nachrichten die Show. “Durch die Eigendynamik, die durch Open Graph entsteht, finden relevante Inhalte immer ihren Weg. Das sind aber nicht immer jene, die Medienunternehmen gerne hätten”, sagt Brandflow-Geschäftsführer Markus Hübner.

Positive Nebenwirkung

Die Artikel, die letzte Woche auf independen.co.uk am häufigsten mit Freunden geteilt und damit auch am meisten gesehen wurden, stammen allesamt aus den späten 90er-Jahren. Geschichten über die Vaterschaft eines Zwölfährigen und die Ehrung von Schottlands hässlichster Frau erfreuten sich trotz ihres Alters hoher Beliebtheit. Auch andere Zeitungsseiten verzeichnen ähnliche Trends. Mögliche Gründe für die wiederauferstandenen Nachrichten sind das Fehlen von Zeitstempeln, die auffälligen Schlagzeilen und der Umstand, dass das Internet nicht vergisst. “Durch das neue Sharing-System kann jeder Inhalt zum Erfolg werden, unabhängig von seiner Herkunft und seinem Alter”, erklärt Hübner.

Das Geschäftsmodell der Medien ist darauf ausgelegt, dass aktuelle Nachrichten das größte Interesse generieren. Facebook hat das Potenzial, diese Rechnung zu durchkreuzen. Allerdings kann der Erfolg von alten Geschichten auch positive Auswirkungen haben. Die Zahl der mindestens ein Mal monatlich aktiven User, die ihre Facebook-Accounts mit dem Independent verknüpft haben, ist in einer Woche von 350.000 auf 810.000 gestiegen. Die neue Funktionalität macht Facebook als Zulieferer für die Medien noch interessanter. Allerdings wird auch das Abhängigkeitsverhältnis intensiviert.

“Das könnte eine Gefahr für die Qualität der Berichterstattung werden. Wenn Facebook zum Online-Äquivalent der TV-Quote wird, steigt die Verlockung für Medien sich nur noch daran zu orientieren”, sagt Hübner. Andrerseits erhöht der egalitäre Charakter des Systems die Chancen für kleinere Medienunternehmen ein großes Publikum anzusprechen. Open Graph ist also auch eine Chance für Medien. “Wenn Medien das System richtig verstanden haben, können sie es gezielt nutzen. Mit Empfehlungssystemen, Strukturierung der Inhalte und weiterführenden Links können Unternehmen, die über genügend Content verfügen, die Userströme bis zu einem gewissen Grad steuern”, so Hübner.

Umstrittenes System

Momentan ist Open Graph noch nicht flächendeckend eingeführt. Der Start wurde schon mehrfach verschoben. Aus den USA sind schon kritische Stimmen zu hören, die vor einer nicht beherrschbaren Flut aus automatisch generierten Inhalten warnen. “Facebook wird noch nachbessern müssen, um zu verhindern, dass die User im Datenmüll ersticken. Sie haben zu sehr auf die App-Entwickler geschaut und zu wenig auf die User. Der Großteil der Anwender ist sich über die Auswirkungen der Neuerungen gar nicht klar. Bevor Open Graph für alle freigeschaltet wird, muss Facebook an diesen Schwachstellen arbeiten, um das Vertrauen der User nicht zu verlieren”, sagt Hübner.

Quelle: pressetext.com

 

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Okt 19 2011

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Chime.in: Facebook-Rivale bezahlt User

Experte sieht wenige Chancen in gesättigtem Markt

Pasadena (pte002/19.10.2011/06:00) – Gestern, Dienstag, ging die neue Social-Medie-Site Chime.in http://chime.in ans Netz. Das soziale Netzwerk bringt die üblichen Möglichkeiten solcher Angebote mit. Der Unterschied: Im Gegensatz zu Facebook und Co. werden User an den Gewinnen, die mit ihren Inhalten erwirtschaftet werden, beteiligt, wie die Huffington Post berichtet. “Viel Geld wird man anfangs nicht verdienen können, da die Plattform einen zu geringen Bekanntheitsgrad hat. Ich bin daher eher skeptisch, was den Erfolg angeht. Der Markt ist insgesamt schon relativ gesättigt”, sagt Kommunikationsberater Klaus Eck http://www.pr-blogger.de.

Hälfte des Kuchens

Chime.in wurde von Bill Gross, CEO der Firma UberMedia http://ubermedia.com , konzipiert. Die Nutzer des Angebots werden mit 50 Prozent an den Einnahmen, die durch Werbung auf ihren Profilseiten entstehen, beteiligt. Wie gehabt können auch bei Chime.in Fotos, Links, Videos und Text, der bis zu 2.000 Zeichen lang sein darf, gepostet werden. Die User haben auch die Möglichkeit, die Werbefläche auf ihren Profilseiten selber zu bewirtschaften. Dann dürfen sie sämtliche Gewinne behalten. Das alles gilt natürlich auch für Unternehmen, die sich auf der neuen Plattform registrieren. “Versuche Geld für User-generierte Inhalte zu bezahlen, gab es schon früher. Sie sind aber gescheitert. Menschen nutzen soziale Netzwerke nicht, um Geld zu verdienen”, erklärt Eck.

UberMedia erhofft sich mit der neuen Herangehensweise einen schnellen Anstieg der Userzahlen. Das Versprechen auf monetäre Entlohnung von Social-Media-Aktivitäten macht die Plattform verlockender als manch andere Facebook-Alternative. Gross hofft, über die Einführung eines Bezahlsystems auch die Qualität der eingestellten Inhalte zu steigern. Firmen sollen mit dem Versprechen gelockt werden, ihre Inhalte direkt auf der Plattform zu barer Münze machen zu können, ohne den Umweg über Links zu gehen.

Namhafte Firmen wie Disney sollen schon Firmenseiten registriert haben. “Unternehmen versuchen alle vorhandenen Kanäle zu bespielen. Ziel ist es, das eigene Image aufzupolieren. Die Monetarisierung der Inhalte ist nicht der primäre Anreiz”, so Eck. Der Kommunikationsberater hält Chime.in für ein zu optimistisches Experiment. “Die Anreize werden kaum hoch genug sein, um viele Nutzer anzulocken”, sagt Eck.

Druck auf Konkurrenz

Chime bietet Nutzern auch die Möglichkeit, Postings mit bis zu fünf Tags zu versehen. So soll die Trennung von relevantem Content und Hintergrundrauschen vereinfacht werden. Chime will mit einem Algorithmus die relevantesten Postings an prominentester Stelle positionieren. Im Vergleich mit dem neuen Bezahlmodell erscheinen diese Ansätze allerdings wenig beeindruckend. Sollte Chime Erfolg haben, werden die Platzhirsche auf dem Social-Media-Markt sich überlegen müssen, ob sie weiterhin den ganzen Kuchen für sich behalten wollen. “Facebook und Google+ sehe ich nicht in Gefahr. Die wenigsten Menschen machen sich Gedanken über den Wert ihrer Beiträge. Die Marktführer bieten andere Möglichkeiten, Umsätze zu generieren”, schließt Eck.

Quelle: pressetext.com

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Okt 18 2011

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[Interview] Phil Libin: „Evernote sind deine Freunde egal“

3 Millionen Menschen verwenden Evernote, um im Web und auf Handys Notizen abzulegen. Im Interview spricht der Chef des immer beliebteren Web-Dienstes über die Vorzüge von Papier, den Patriot Act und Mikro-Chips im Gehirn.

Mehr als 13 Millionen Nutzer verwenden heute den Web-Dienst Evernote, um Gedanken, Ideen oder einfach auch die Einkaufsliste digital zu notieren. Wie es sich für ein Silicon-Valley-Start-up gehört (das Hauptquartier im kalifornischen Hauptquartier ist keine 15 Autominuten von Google entfernt), wächst Evernote schnell. In einem Jahr wurde die Gesamt-Userzahl verdreifacht, in der selben Zeit versechsfachten sich die zahlenden Premium-Kunden (3,99 Euro/Monat). Wesentlichen Beitrag zum Aufstieg hat das Gespür der Firma, auf neuen mobilen Geräten wie iPhone und iPad immer untern den ersten Apps zu sein, die verfügbar sind – 70 Prozent der neuen Nutzer stoßen mittlerweile über mobile Anwendungen auf Evernote.

Das Gespür für die mobile Welt kommt nicht von ungefähr. Die Vorgänger-Firma “Paragraph” von Stepan Pachikov entwickelte zwischen 1989 und 1997 in Moskau Schrifterkennungs-Software, die in Apples “Newton” – quasi dem Vorläufer des iPhone – zum Einsatz kam. Noch heute arbeiten Mitglieder das ehemaligen Newton-Teams für die Evernote Corporation, die in Phil Libin einen Security-Experten als Chef gefunden hat. Im Hauptquartier in Mountain View stellte sich Libin den Fragen der futurezone.

Benutzen Sie noch ein Notizbuch, oder hat Evernote das komplett ersetzt?
Phil Libin: Ich benutze regelmäßig eines. In vielen Fällen ist es besser, auf Papier zu schreiben. Man kann Papier nicht wirklich besiegen. Es ist immer noch weit verbreitet, Notizen mit Stift und Papier zu machen.

Evernote gehört mit Dropbox oder Instapaper zu einer neuen Welle an Start-ups, die nicht wie Facebook oder Twitter auf das Social Web setzen, sondern Produktivität zum Ziel haben. Woher kommt die Welle plötzlich?
Als wir gestartet sind (2008, Anm.), haben fast alle anderen Start-ups auf “social” gesetzt. Jeder wollte ein Facebook für irgendetwas werden. Deswegen war es für uns auch schwer, Investment zu bekommen. Wir sagten: Evernote ist antisozial, Evernote sind deine Freunde egal. Es geht um dich und deine Erinnerungen. Risikokapitalgeber aber meinten: Der einzige Weg, viral zu wachsen, ist “social” zu sein. Wir aber haben bewiesen, dass man auch so erfolgreich sein kann.

Erfolg lässt sich in vielerlei Weise messen. In Sachen Premium-Kunden sieht es eher schwächer aus, nur 4,6 Prozent zahlen monatlich für Evernote.
Das ist genug, um ein nachhaltiges Unternehmen zu betreiben. Wir könnten jederzeit profitabel sein, wenn wir aufhören würden, so viele neue Mitarbeiter einzustellen. Das wird oft falsch verstanden. Der Prozentsatz ist nicht wichtig, wichtig ist die absolute Zahl der zahlenden Nutzer. Außerdem übersieht man leicht etwas anderes: Je länger jemand Evernote gratis nutzt (mehr als 12 Mio. Nutzer, Anm.), desto eher ist er bereit, später dafür zu zahlen.

Kürzlich haben Sie die “Evernote Trunk Conference” abgehalten und über die Zukunft der Firma gesprochen. Wo liegt ihre Zukunft?
Die langfristige Vision ist, eine 100-Jahre-Firma aufzubauen. Deswegen denken wir viel über Finanzierung und neue Produkte nach. Zum Beispiel haben wir Skitch (Screenshot-Software, Anm.) aufgekauft und viele neue Features vorgestellt.

Sie werden Evernote also nicht verkaufen?
Unsere Philosophie ist, ein Unternehmen aufzubauen, dass die Menschen noch in Hundert Jahren nutzen. Wir streben keine Übernahme an. Wir tun alles dafür, im Geschäft zu bleiben, denn das ist spannender, als die Firma zu verkaufen und in den Ruhestand zu gehen.

Planen sie nach Skitch weitere Übernahmen? Ein Online-Speicher-Dienst wie Dropbox etwa würde Sinn machen, um Erinnerungsfotos zu speichern.
Also Dropbox ist uns zu teuer. Evernote und Dropbox können gut nebeneinander existieren, und es gibt viele Nutzer, die beides parallel verwenden. Aber Fotos sind ein interessanter Punkt: Wir wollen zwar kein Foto-Dienst wie Flickr sein, aber es passt zu uns, die wichtigsten Erinnerungen eines Lebens zu speichern. Wir planen diesbezüglich weitere Aquisitionen und entwickeln dazu neue Features. Wichtig dabei ist aber, die wichtigen Daten von den unwichtigen zu trennen. Wenn man etwa zu viele Fotos hat, verliert man das Interesse an ihnen.

Punkto neuen Features: Was wird Evernote künftig unterstützen?
Auf der Konferenz hat Touchanote die “Developer Competition” (100.000 Dollar Preisgeld, Anm.) gewonnen. Normalerweise schläfert es Leute ein, wenn man über NFC spricht, aber Touchanote ist spannend. Man kann damit physische Objekte mit einer Notiz verknüpfen, etwa einen Kühlschrank. Immer, wenn man in seine Nähe kommt, öffnet sich die Einkaufsliste in der Evernote-App. Oder man legt die Bedienungsanleitung des Videorekorders in Evernote ab, und wenn man ihn mit dem Handy berührt, öffnet sie sich am Smartphone. Wir arbeiten intensiv daran, leider haben derzeit nur einige Android-Handys NFC-Chips.

Sie haben kürzlich gesagt, dass Evernote ein “vertrauensvolles zweites Gedächntis für alle Erinnerungen” werden soll. Vergangenes Jahr gab es aber Server-Probleme, und 6000 Nutzer verloren Teile ihrer Notizen.
Das stimmt nicht ganz. Es gab eine Serie an Hardware-Ausfällen, und wir haben die Nutzer darüber informiert. Wir konnten fast alle Dateien wieder herstellen. Interessanterweise gehören die Betroffenen heute zu den loyalsten Nutzern, weil sie schätzen, dass wir so offen in dem Fall auf sie zugegangen sind.

Wie werden Sie Ausfälle und Datenverlust in Zukunft verhindern?
Daten, die man bei Evernote eingibt, sind an acht verschiedenen Orten gespeichert, da ist es sehr unwahrscheinlich, dass etwas verloren geht. Die Datenübertragung ist SSL-geschützt, und wir speichern keine Passwörter. In die Datencenter darf nicht einmal ich hinein, sondern nur authorisiertes Personal, weil wir die gleichen Sicherheitsstandards haben wie eine gute Online-Bank.

Wie sieht es mit Online-Werbung aus? Firmen wie Facebook oder Google machen damit viel Umsatz.
Die Daten bleiben deine. Der Nutzer gibt uns nur die Erlaubnis, einige technische Dinge wie Backups oder Indexierung damit zu tun, damit wir den Dienst anbieten können. Wir geben die Daten weder an Partner weiter noch werten wir sie aus. Wir versuchen auch nicht, sie an die Werbung zu verkaufen, weil wir das “creepy” finden. Unser Geschäftsmodell verlangt nicht, Daten zu Geld zu machen.

Was passiert eigentlich, wenn man aufhört, die monatliche Gebühr zu zahlen?

Die Daten sind vollkommen portabel und wir sperren sie nicht ein. Man kann wieder zum Gratis-Account zurückkehren und sie natürlich behalten. Außerdem kann man sich alle seine Daten jederzeit bei Evernote in einer XML-Datei herunterladen und in jedes andere System übertragen. Unsere Philosophie ist: In einem Land, in dem man die Freiheit hat, es zu verlassen, lebt man gerne.

Vor Evernote waren Sie Chef der Security-Firma CoreStreet (heute Actividentity), haben dort aber aufgehört, weil Sie lieber Konsumentenprodukte machen wollten. Das Sicherheitsthema hat Sie bei Evernote aber wieder eingeholt.
Man ist nie ganz aus einer Sache raus, was? Ich und einige aus dem alten Team wissen, wie man sichere Produkte baut und stolpern nicht über die üblichen Fehler. Aber ich bin froh, dass wir in erster Linie nicht als Sicherheitsfachleute gesehen werden, weil das einfach langweilig ist.

Seit einigen Monaten ist viel vom Cyberwar die Rede. Kritiker sagen, dass das lediglich Security-Firmen dient, um ihre Produkte zu verkaufen.
Das liegt in der Natur des Produkts: Wenn man Security-Technologien verkauft, bringt man Leute dazu, über Gefahren nachzudenken und sich zu fürchten. Das ist nicht notwendigerweise falsch, es ist einfach das Geschäftfeld, in dem Security-Firmen tätig sind. Es ist per definitionem ein negatives, pessimistisches Business, und es war schwierig für mich, jeden Tag darüber zu sprechen und damit Menschen zu erschrecken. Wenn man in der Industrie arbeitet und täglich über Bedrohungsszenarien nachdenkt, wirken diese immer realer.

Fürchten Sie einen Cyber-Krieg?
Ich fürchte mich wahrscheinlich heute weniger vor einem Cyberwar als der Durchschnitt. Mir wäre ein Cyber-Krieg lieber als ein Krieg mit biologischen Waffen. Das ist der Preis, den moderne Gesellschaften zahlen müssen, wenn gelegentlich Technologie nicht funktioniert und erst nach ein paar Tagen wieder zur Normalität zurückkehrt.

In Europa ist der “Patriot Act” ein großes Thema, weil er der US-Regierung Zugriff auf Daten europäischer Nutzer gewährt, die US-Dienste verwenden. Das trifft wohl auch auf Evernote zu.
Das betrifft nicht nur die USA, auch in der EU und anderen Staaten gibt es verrückte Gesetze. Jede Regierung versucht, auf irgendeine Weise an Nutzerdaten heranzukommen. Evernote muss sich natürlich an die Gesetze halten. Wenn ein Gericht die Daten eines Nutzers fordert, müssen und werden wir das tun. Aber wir ermöglichen dem Nutzer auch den bestmöglichen Schutz: Bei Evernote kann man Daten verschlüsseln, und selbst wenn die Regierung es von uns verlangt, könnten wir diese Daten nicht entschlüsseln, weil wir den Key nicht kennen.

Evernote bietet auch den “Remember”-Knopf für externe Webseiten an. Der Like-Button von Facebook steht derzeit in der Kritik, Daten von Nichtmitgliedern zu sammeln. Wie funktioniert der Evernote-Button im Vergleich dazu?
Der Remember-Knopf ist in einigen tausend Webseiten integriert. Er sendet keine Informationen, solange man ihn nicht drückt. Um ihn zu nutzen, braucht man einen Evernote-Account, und man kann damit etwa Texte, die mit dem Knopf verknüpft sind, in seinen Account speichern. Es gibt so viele Share-Funktionen im Web, und der Evernote-Knopf ist das Gegenteil davon. Man erzeugt damit nicht mehr Lärm, indem man Content an andere empfiehlt, sondern merkt sich damit Interessantes nur für sich selbst.

Kürzlich hat eine Studie der Columbia University aufgezeigt, dass das Internet unser Erinnerungsvermögen verändert. Wir merken uns nicht die Information selbst, sondern vielmehr den Ort, an der wir sie finden können, lagern Daten also aus. Reflektiert Evernote diesen Wandel?
Viele Leute haben das so interpretiert, dass Google uns dumm macht, aber das ist Unsinn. Das Gehirn veränderte sich durch die Einführung neuer Werkzeuge, etwa beim Rad, dem Hammer oder dem Hebel. Das gilt auch für Google, Facebook und Twitter. Mit Evernote wollen wir ein Werkzeug bereitstellen, mit dem man sich nicht ums Erinnern von Informationen kümmern muss, sondern sich auf andere Dinge konzentrieren kann. Evernote soll so einfach zu bedienen sein wie ein Hammer, aber so weit sind wir noch nicht.

Läuft das auf einen Chip im Gehirn hinaus, an den man Erinnerungen auslagern kann?
Ich wäre der erste, der sich einen Chip ins Gehirn pflanzen lässt. Bei Evernote geht es um konsumentenfreundliche Versionen von Science-Fiction-Ideen. Wir folgen den Untersuchungen von Ray Kurzweil, Gordon Bell oder der Long Now Foundation, die zehn Jahre voraus sind. Wir testen, ob eine Idee 100 Millionen Menschen heute nutzen würden. Ich habe eine Wette mit meinem Vizepräsidenten laufen, dass ich in 20 Jahren Evernote komplett mit meinem Hirn steuern kann.

Was war die bemerkenswerteste Notiz, die bis dato jemals mit Evernote festgehalten wurde?
Einer meiner Freunde, ein japanischer Blogger, hat bei der Geburt seiner Tochter ihren ersten Schrei mit Evernote als Audiodatei festgehalten.

Quelle: futurezone.at

 

via [Interview] Phil Libin: „Evernote sind deine Freunde egal“.

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Okt 18 2011

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Facebook-Fehde: Zuckerbergs Zoff mit Parker

Lautstarke Auseinandersetzung vor Hollywood-Club

Angekommen in der Popkultur sind sie seit dem Blockbuster “The Social Network”. Nun sieht es so aus, als müssten Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und sein früherer Geschäftspartner Sean Parker mit einem Rockstar-Auftritt im wirklichen Leben nachlegen. Wie die New York Post berichtet, kam es Anfang Oktober zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden: Zuckerberg und Parker sollen sich wüst vor einem Club gestritten – und fast geprügelt haben. Auslöser: der Musikdienst Spotify, in den Parker investiert.

Freundschaften, die über Facebook hinausgehen, wollen gebührend gepflegt werden: Erst recht im wirklichen Leben. Das müssen sich Mark Zuckerberg und Sean Parker gedacht haben, als sie Anfang des Monats in den Hollywood-Trendclub “The Beverly” zogen, um dort weitere Details zur Integration des Musikdienstes Spotify zu besprechen, in den Parker investiert.

Und das natürlich im angemessenen, großen Stil: “Viel Geld” sei für Alkohol geflossen, berichtet eine Quelle in der New York Post. Parker und Zuckerberg hatten zunächst den Facebook-Start von Spotify feiern wollen, wären dann bei der Detailbesprechung bei Drinks aneinander geraten.

“Sie haben sich angebrüllt und waren kurz davor, aufeinander loszugehen”

Spotify-Nutzer, die den Streaming-Dienst via Facebook nutzen wollen, sollten nicht gezwungen werden, sich beim weltgrößten Social Network zu registrieren, hielt der frühere Napster-Mitbegründer Zuckerberg vor. Der wollte nach Angaben der amerikanischen Boulevard-Zeitung davon jedoch offenbar nichts wissen. Die Diskussion wurde erhitzter. Dann wurde es vor dem Club laut. “Sie haben sich angebrüllt und waren kurz davor, aufeinander loszugehen. Dann sind in entgegengesetzte Richtungen davongestürmt”, berichtet die New York Post

Ein Augenzeuge wird ebenfalls mit den denkwürdigen Worten zitiert: “Sean kann heftig reagieren und sehr laut werden. Die beiden haben in der Vergangenheit viel erlebt. Sie führen leidenschaftliche Diskussion und haben ihre Meinung.”

Gut zu wissen, dass Parker bei aller Streitlust nicht vergessen hat, eine andere Rechnung zu begleichen: Offenbar handelt es sich bei dem Partygelage in “The Beverly” um jenen Abend, bei dem der 31-Jährige großzügig 5000 Dollar Trinkgeld verteilt hatte.

Quelle: Nils Jacobsen/meedia.de

 

via Facebook-Fehde: Zuckerbergs Zoff mit Parker.

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Okt 15 2011

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Aus: Google stellt “Buzz” ein

Der Suchmaschinenkonzern hat angekündigt, den Social-Media-Dienst Buzz in wenigen Wochen einzustellen. Gleichzeitig sollen noch einige weitere Produkte wegfallen.

In einem offiziellen Blogeintrag hat der Suchmaschinenriese angekündigt, dass einige Produkte in naher Zukunft eingestellt werden sollen. Darunter findet sich etwa der Social-Media-Dienst Buzz, der unter anderem Twitter und Flickr integriert hatte. Gleichzeitig werden Features wie die Google Code-Suche eingestellt, wo Nutzer direkt nach Open-Source-Programmiercodes suchen konnten. Unter den weiteren Opfern der Schließungswelle findet sich Jaiku, das 2007 gestartet wurde, um Statusupdates an Freunde zu senden. Google begründet diese Schritte damit, dass sich der Konzern mehr auf andere Produkte wie Google+ fokussieren will.

Außerdem wird das universitäre Google-Forschungsprogramm eingestellt, wo der Konzern Universitäten eine API für die Suchfunktion geboten hat. In weiterer Folge soll auch Google Labs eingestellt werden, wo User bis jetzt experimentelle Produkte ausprobieren konnten. Darüber hinaus wird Boutiques.com und die frühere Like.com Webseite durch die Google Produktsuche ersetzt.


Quelle: futurezone.at

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Sep 29 2011

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“Der Begriff Social Media wird verschwinden”

Neue Kanäle künftig integraler Bestandteil der Kommunikation

Zürich (pte015/28.09.2011/12:00) – Der Start der Social Media Convention 2011 in Zürich stand gestern (Mittwoch 28.09.2011) ganz im Zeichen des Einflusses von Social Media auf Unternehmen. Laut Keynote-Speaker Johannes Kleske von Third Wave http://thirdwaveberlin.com haben Firmen bisher viel falsch gemacht. Der Run auf die sozialen Netzwerke sei erst die Spitze des Eisbergs. “Das Social Web ist ein Symptom für eine grundlegende Änderung in unserer Gesellschaft. Unser heutiger Umgang mit Familien und Freunden bildet die Grundlage für die Kommunikation von morgen. Darauf sollten Unternehmen ihre Strategien ausrichten”, sagt Kleske.

Dabei sein reicht nicht

Viele Unternehmen haben aus Angst, den Anschluss zu verpassen, den Sprung in die sozialen Netzwerke gewagt. “Die Firmen haben sich ins Social Web gestürzt, ohne eigentlich zu wissen warum. Ohne Strategie nutzen auch 100.000 Fans nichts”, so Kleske. Schuld daran sind auch die geringen Erfahrungswerte. “99 Prozent der sogenannten Social-Media-Experten sind Clowns. Das sind die Leute, die einfach drei Monate vor den meisten anderen einen Twitter-Account angelegt hatten. Deshalb sind viele Kommunikationsstrategien in Unternehmen auf Technologie ausgerichtet, obwohl sie sich am Nutzerverhalten orientieren sollten”, kritisiert Kleske.

Die sozialen Netzwerke führen zu einer Veränderung des Kommunikationsverhaltens der Menschen. Durch Facebook und Co. wissen wir heute ständig, was unsere sozialen Kontakte gerade machen. “Die Gesellschaft entwickelt sich weg von einer hierarchischen, hin zu einer Netzwerkstruktur. Heute geschieht Kommunikation in Echtzeit. In Zukunft müssen auch Unternehmen ihre Strukturen anpassen. Die strikte Trennung von Abteilungen ist nicht mehr zeitgemäß. In Zukunft wird ein ,Social Layer’ das ganze Unternehmen überziehen, über alle Abteilungen hinweg. Alle werden in den Kommunikationsprozess eingebunden sein”, skizziert Kleske die Zukunft.

Community Manager

Jegliche Kommunikation wird sich somit am Social-Media-Verhalten orientieren, ob klassisch oder digital. “Social Media wird ubiquitär werden, deshalb wird der Begriff langsam verschwinden. Es gibt dann nur noch Kommunikation”, sagt Kleske. Eine wichtige Position in diesem Prozess kommt den Community-Managern zu. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Unternehmen und der Community.

“Community beinhaltet in diesem Fall alle, die mit dem Unternehmen zu tun haben. Das ist eine entscheidende Position”, so Kleske gegenüber pressetext. Das Ende der klassischen PR-Abteilungen ist trotz dieser Entwicklungen noch nicht gekommen. “Auch hier werden Social Media eine wichtige Rolle spielen. Die PR-Abteilungen haben hier größere Erfahrung und werden in Zukunft noch mehr betriebsintern erklären und vermitteln”, schließt Kleske.

Die Social Media Convention 2011 wird von pressetext.tv live im Internet übertragen. Eine Aufzeichnung steht unter http://webcast.a1.net/pressetext_social_media_28092011/ zur Verfügung.

Quelle: pressetext.com

 

via “Der Begriff Social Media wird verschwinden”.

 

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Sep 26 2011

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Facebook beeinflusst das Körpergewicht

Facebook beeinflusst das Körpergewicht

 

Zu- und Abnahme wird vom sozialen Umfeld geprägt

Nürnberg (pte020/26.09.2011/12:20) – Soziale Netzwerke verändern das Bewegungsverhalten von Individuen. Dass dies auch für Social Networks im Internet gilt, wollen Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg http://www.uni-erlangen.de beweisen. “Das soziale Umfeld prägt das Ernährungs- und Bewegungsverhalten von Individuen maßgeblich”, sagt Projektleiterin Carolin Löffler.

Freunde stecken einander an

Einen Nachweis für den Zusammenhang von Freunden und Gewicht haben US-Forscher bereits 2007 in Längsschnittstudien über drei Jahrzehnte erbracht. “Übergewicht überträgt sich innerhalb sozialer Netzwerke von Person zu Person wie eine ansteckende Krankheit”, erklärt die Nürnberger Expertin.

Doch die bisherigen Studien betrachten die epidemische Verbreitung von Übergewicht nur innerhalb traditioneller sozialer Netzwerke. In den letzten Jahren gewannen soziale Medien im Internet und insbesondere soziale Onlinenetzwerke an Bedeutung. “Da diese Netzwerke eine immer größere Rolle im gesellschaftlichen Leben spielen, möchten wir untersuchen, ob sich ein derartiger Effekt auf online messen lässt”, sagt Löffler. Wenn das der Fall sei, möchten die Wissenschaflter Online-Services entwickeln, die ein gesünderes Verhalten fördern.

Facebook gegen Übergewicht

Ein Teil der Versuchspersonen sind Mitglieder eines Frauenfitnessstudio in Nürnberg. Die Wissenschaftler erforschen, ob etwa die Unterstützung des Freundeskreises bei der Gewichtszunahme und beim Schlankwerden eine Rolle spielen. Basierend auf diesen Erkenntnissen, wird eine Facebook-Anwendung entwickelt. Diese greift die identifizierten Motivationsfaktoren auf, um im persönlichen Facebook-Freundeskreis ein gesundheitsbewusstes Verhalten zu fördern.

Quelle: pressetext.com

 

via Facebook beeinflusst das Körpergewicht.

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