Archiv für das Tag 'skype'

Jul 18 2012

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Microsoft stellt neue Office-Version vor

Abgelegt unter PC-Ecke

Microsoft hat am Montag (16.07.2012) eine neue Version seiner Bürosoftware Office in San Francisco vorgestellt. Office 2013 wurde für Tablet-PCs mit Touch-Bedienung optimiert und setzt zudem ganz auf Cloud-Dienste. Die offizielle Beta-Version ist nun als Download verfügbar.

Microsoft-Chef Steve Ballmer sprach am Montag bei der Präsentation vom neuen Office in San Francisco von der bisher „größten und ambitioniertesten“ Aktualisierung des populären Software-Pakets von Microsoft. Das Software-Paket wurde vor allem für die Bedienung von Tablet-PCs mit Touch-Oberfläche und/oder Stift-Bedienung fit gemacht. Zudem setzt Microsoft ganz auf die Integration von Cloud-Diensten und reagiert damit auf die zunehmende Bedrohung durch Googles Online-Bürosoftware Documents. Die neue Office Version ist die fünfzehnte Überarbeitung des Software-Klassikers, der für Microsoft bisher der größte Umsatzbringer war.

„Das neue, moderne Office wird eine einmalige Produktivität und Flexibilität für Konsumenten und Business-Kunden ermöglichen“, sagte Ballmer zum neuen Produkt. Seit Montag gibt es die „Customer Preview“ zum Download, die bereits alle Anwendungen der finalen Version enthält. Das Interface von Office 2013 setzt dabei konsequent auf den von Windows 8 bereits bekannten „Kachel-Look“, ist etwas minimalistischer als bisher und fügt sich in die neue Metro-Linie von Microsoft ein.

Cloud-Speicher SkyDrive
Die wohl wichtigste Funktion von Office wird „SkyDrive” sein. Ähnlich wie bei Googles „Drive” können alle Dokumente nicht mehr nur auf dem eigenen Rechner gespeichert werden (das funktioniert natürlich auch weiterhin wie gewohnt), sondern auch auf den Servern von Microsofts Cloud-Dienst. Beim neuen Office werde dies künftig die “standardmäßige” Speicherung sein, heißt es seitens Microsoft – das war “SkyDrive” bei der Office 2010-Version noch nicht. Dadurch lässt sich auch von unterschiedlichen Arbeitsplätzen und verschiedenen Geräten (wie PC, Mobiltelefon oder Tablet-PC) auf ein und dieselbe Version des Dokuments zugreifen. “Das moderne Office orientiert sich an der Cloud”, sagte Ballmer.

Roaming-Funktionen sichern dabei personalisierte Einstellungen, darunter auch die zuletzt verwendeten Dateien oder Vorlagen. Wenn man etwa beim Bearbeiten eines Word- oder Excel-Dokuments vom Tablet-PC zum normalen PC wechselt, zeigt einem eine Art Lesezeichnen, auf welcher Seite man zuletzt am Dokument gearbeitet hat. Auch wichtig: In Word können PDFs künftig nicht nur geöffnet, sondern auch editiert werden.

Damit Office auch auf Tablet-PCs funktioniert, wurde die Benutzeroberfläche so gestaltet, dass man die Geräte sowohl mit den Fingern, als auch mit einem Stift oder wie herkömmlich mit Maus und Tastatur bedienen kann. Außerdem gibt es ein neues Feature, welches extra für Touch-Bildschirme angelegt wurde. Mit „Ink” lässt sich ein mit einem elektronischem Stift geschriebener Text in OneNote umwandeln und bearbeiten.

Skype in Outlook integriert
Das neue Office ermöglicht zudem die Internet-Telefonie per Skype direkt aus dem Mail-Client Outlook. Mit Yammer gibt es ein soziales Netzwerk für Geschäftskontakte, auch SharePoint soll ein wichtiges soziales Element im Office-Paket werden. Es soll einerseits die Zusammenarbeit im Unternehmen erleichtern , andererseits beinhaltet es einige Social-Network-Features. In Sharepoint sollen beispielsweise alle „Feeds” aus anderen Netzwerken wie Facebook, LinkedIn sowie Yammer zusammenlaufen.

Für den Heimbereich wird es eine Home-Premium-Version von Office 365 geben, die die neuesten 2013-Versionen von Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Publisher und Access enthalten soll. Die Nutzungsrechte gelten für insgesamt fünf Geräte. Bei der Home-Premium-Version werden außerdem 20 GB Speicherplatz bei „SkyDrive” dabei sein sowie 60 Minuten Telefonie-Minuten bei Skype pro Monat. Zudem wird es eine Version für Kleinunternehmen geben sowie das Office 365 ProPlus-Package für Geschäftskunden. Die exakten Preise werden im Herbst bekannt gegeben.

Quelle: futurezone

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Mai 14 2012

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Facebook zerstört Mobilfunk-Providern SMS-Geschäft

Abgelegt unter Handy-Ecke

Auch andere Anbieter offerieren Konkurrenzprodukte

Palo Alto (pte022/14.05.2012/12:07) – SMS, eine der Haupt-Einnahmequellen für Mobilfunk-Anbieter, erhält zunehmend Konkurrenz durch kostenlose Online-Dienste, die auch vom Handy aus genutzt werden können. Neben Alternativangeboten wie WhatsApp, Skype oder Telefonhersteller-spezifischen Diensten gibt es eine noch größere Gefahr für die Umsätze der Provider: Facebook gräbt der SMS mit seinen diversen Funktionen den Löwenanteil des Wassers ab, berichtet zdnet.com. Die Verteidigungsstrategie der Telekommunikationsunternehmen, SMS in die Tarife zu inkludieren, wird nicht ewig aufgehen.

“Momentan steigt das SMS-Volumen in Österreich immer noch an. 2011 wurden über sieben Mrd. Kurznachrichten verschickt. Diese Entwicklung ist sicher den All-Inclusive-Tarifen zu verdanken. Gerade Jugendliche nutzen die Frei-SMS ausgiebig. Der Trend geht aber trotzdem in Richtung WhatsApp und Co, die SMS-Wachstumskurve ist zuletzt abgeflacht. Welche Konkurrenzprodukte genutzt werden, ist schwer zu erfassen. Facebook ist sicher auch ein Thema”, sagt Tom Tesch von Orange Austria.

Groß-Offensive gestartet

Im August 2011 hat Facebook seinen Messenger für Android und iPhone präsentiert. Im Oktober desselben Jahres kam eine Version für Blackberry auf den Markt. Die Windows-Version folgte im März 2012, jeweils eine für Mac und iPad optimierte Fassung sollen in Kürze folgen. In den USA geht die SMS-Nutzung bereits zurück. Auch in einigen europäischen Ländern ist bereits eine Verlagerung des Nachrichten-Versende-Verhaltens feststellbar, wie StrandReports.com herausfand. Andere Angebote zwar auch eine Bedrohung für die SMS, Facebook nimmt aber eine Sonderstellung ein.

Mit über 900 Mio. monatlich aktiven Nutzern ist Facebook praktisch allgegenwärtig. Vor allem für junge Menschen ist praktisch der gesamte Freundeskreis mit einem Klick zu erreichen. Zudem bietet Facebook Möglichkeiten, die eine SMS nicht kopieren kann. Das einfache Versenden von Dateien, problemlose Kommunikation mit mehreren Adressaten und ab Sommer sogar Videotelefonie. Für eine Kontaktaufnahme mit Freunden via Facebook muss ein Anwender sich noch nicht einmal eine Telefonnummer merken. Aus diesen Gründen werden sich auch andere Anbieter, die um SMS-Abtrünnige buhlen, warm anziehen müssen.

Abwehrschlacht der Provider

Um die Gratis-Konkurrenz auf Abstand zu halten, haben die meisten Mobilfunkanbieter begonnen, SMS-Dienste in ihre Tarife zu integrieren. Ein Verzicht auf die SMS-Funktionalität ist in den meisten Verträgen nicht vorgesehen. So zahlen die meisten Kunden mit ihren Pauschalen weiterhin brav für das Kurznachrichten-Angebot. Wären die SMS nicht inkludiert, würde die Migration hin zu moderneren Alternativen noch schneller voranschreiten.

Die Telekommunikationsunternehmen schmieden derweil Pläne, um die Kunden auch in Zukunft an bezahlte Kurznachrichtendienste zu binden. “Dieses Jahr wurde in Barcelona eine auf LTE basierende Nachfolgetechnologie präsentiert, über die auch Multimedia-Inhalte verschickt werden können. Allerdings benötigt diese Technik ein ausgebautes LTE-Netz, das vielerorts erst im Entstehen ist”, so Tesch.

Ob die Option, große Dateien zu versenden, wirklich ausreicht, um Kunden von den kostenlosen Diensten zurückzuholen, wird sich zeigen. “Ist die Technik in neuen Geräten schon integriert, wird sie auch genutzt, sobald eine genügende Zahl entsprechender Geräte im Umlauf ist”, hofft Tesch. Aufgeben will die Telekommunikationsindustrie das Geschäft mit den Kurznachrichten jedenfalls noch nicht.

Quelle: pressetext.com

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Feb 16 2012

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Skype-Mitbegründer plant mobiles Gratis-Internet

Finanzierung angeblich über Werbung und optionalen Premium-Dienst

Los Angeles (pte016/16.02.2012/11:36) – Niklas Zennstrom, einer der Gründer des Internet-Telefoniedienstes Skype, hat eine neue Industrie ins Fadenkreuz genommen, wie cnet.com berichtet. Mit seinem Unternehmen FreedomPop http://freedompop.com will er in den USA noch in diesem Jahr einen Gratis-Internetzugang für mobile Endgeräte auf den Markt bringen. Experten erwarten, dass das Produkt über Werbung finanziert wird, die gegen geringe Bezahlung ausgeblendet werden kann.

“Mobiles Internet hat enormes Potenzial, da es den Zugang zum Web sehr vereinfacht, auch für Menschen, die vorher nicht online präsent waren. Das mobile Internet wird den Zugang über das Festnetz überholen”, sagt Fritz Wiesinger von der FH Burgenland.

Hohe Kosten

Ursprünglich wollte FreedomPop den mobilen Netzzugang in Zusammenarbeit mit LightSquared anbieten. Dieser Plan wurde durchkreuzt, weil LightSquared keine Lizenz für die benötigten Frequenzen erhalten hat, da es zu Störungen von Satelliten-Signalen kommen könnte. Jetzt hat FreedomPop sich den Drahtlos-Internet-Anbieter Clearwire ins Boot geholt, der bereits in 70 US-Städten mobiles Internet via WiMax anbietet. Momentan ist Clearwire dabei, ein LTE-Netz aufzubauen. Der Ausbau geht aber relativ langsam voran.

“Der Aufbau der technischen Infrastruktur ist sehr kostenintensiv. Vereinfacht gesagt führen höhere Datenraten zu geringeren Reichweiten, deshalb braucht man ein dichteres Netz von Sendemasten”, sagt Wiesinger. Trotzdem soll das Gratis-Angebot zumindest in einigen Ballungszentren noch 2012 starten. Manche Experten schätzen die Erfolgsaussichten für ein solches Modell eher gering ein. “Dadurch, dass viele Menschen über ihren Handyvertrag schon eine Internet-Flatrate haben, ist es fraglich, ob solche Angebote einen Mehrwert bieten”, so Wiesinger.

Aufgerüttelte Industrie

Dass es sich beim Initiator des Projekts um Zennstrom handelt, dürfte allerdings einigen Telekommunikationsmanagern den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Der Unternehmer hat nicht nur mit Skype die Telefonie-Branche in Aufruhr versetzt, sondern auch mit einigen anderen Projekten für Unruhe in der Wirtschaft gesorgt. Mit dem mittlerweile vergessenen Kazaa hat er geholfen, die Musikindustrie aufzurütteln und sein neueres Musikprojekt Rdio bietet ebenjener Branche jetzt, zusammen mit anderen, eine Chance auf Erlösung. Mit manchen anderen Projekten mag Zennstrom gescheitert sein, aber Gespür für den Zeitgeist hat er bewiesen.

Quelle: pressetext.com

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Jan 22 2012

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VoIP-Dienst Vox.io will Skype ausstechen

In Ljubljana (Laibach) entsteht derzeit ein Web-Dienst, der die Internettelefonie neu erfinden könnte. Das Team um Vox.io-Gründer Tomaž Štolfa will VoIP in die Welt des Social Web bringen und mit frischen Ideen die ausgetretenen Pfade der Branche verlassen.

“VoIP ist eigentlich ein langweiliges Thema, weil wir bei Diensten hängengeblieben sind, die vor zehn Jahren in einem komplett anderen Ökosystem gebaut wurden. Es gab kein YouTube, kein Facebook, kein Twitter, kein LinkedIn. Diese Services haben ein komplett anderes Web geschaffen, und wir glauben, dass man noch viele Innovationen beim Echtzeit-Internet einführen kann.” Wenn der Slowene Tomaž Štolfa, Gründer und CEO des Start-ups Vox.io, über VoIP spricht, wird ein eigentlich altes Thema mit neuem Leben erfüllt. Denn sein Team und er bauen seit August 2010 im slowenischen Ljubljana (Laibach) an einem Konkurrenten für Skype, Jajah oder Toolani, der dem Social Web gerecht werden soll.

Wegwerf-Links für Einmal-Anrufe
Vox.io unterscheidet sich in mehreren Punkten von anderen VoIP-Anbietern wie Skype: Erstens muss der Nutzer keine eigene Software am Computer installieren, alles läuft auf einer Webseite im Browser (für das iPhone gibt es eine App). Zweitens bietet Vox.io verlinkbare Nutzer-Profile (z.B. vox.io/tomaz), die man in E-Mail-Signaturen kopieren oder auf Visitenkarten abdrucken kann, anstatt eine Handynummer angeben zu müssen. Und drittens – und vielleicht am interessantesten – bietet der Web-Dienst so genannte Vox.me-Links: Diese Links, die nur einmal funktionieren, kann man einem Gesprächspartner schicken und sich von diesem anrufen lassen, ohne dass dieser einen Vox.io-Account anlegen muss.

Preiskampf
Weiters gibt es auch die Möglichkeit, Gruppengespräche mit bis zu fünf Teilnehmern durchzuführen, SMS zu versenden oder ausländische Telefonnummern anzurufen. “Eine SMS, egal wohin, kostet 50 Cent”, so Štolfa. “Anrufe in die USA etwa kosten einen Cent pro Minute. Aber eigentlich wollen wir nicht in einen Preiskampf mit der Konkurrenz einsteigen.” Eine Preisliste gibt Aufschluss, was Anrufe in den verschiedensten Ländern der Welt derzeit kosten. Vox.io geht es aber viel mehr darum, auf Basis eines guten Nutzererlebnisses – die ansprechend und übersichtliche Webseite wird dabei wohl helfen – eine zahlungswillige Kundschaft anzulocken. Wichtig bei der Nutzung ist zu wissen, dass Vox.io nicht für Notrufe verwendet werden kann und als VoIP-Anwendung viel Datenverkehr auf Computer bzw. Smartphone verursachen kann.

Online-Inhalte integrieren
“Unsere Vision von Echtzeitkommunikation unterscheidet sich stark von jener traditioneller VoIP-App-Anbieter, weil wir vor allem die Power des Web in die Konversationen bringen wollen”, so Štolfa. So könnte man künftig etwa Online-Inhalte auf der Webseite abbilden, über die auch das Gespräch läuft, etwa ein YouTube-Video, eine Slideshare-Präsentation oder Flickr-Fotos – also viele Inhalte, über die man sich mit dem Gegenüber privat oder geschäftlich unterhalten möchte. Außerdem wolle man auch auf externen Webseiten andocken – ein Anruf-Button, der in Webseiten integriert werden kann, ist da naheliegend.

Bereits Übernahmekandidat?
Nach einem Sieg beim Mini Seedcamp in London und einem dreimonatigen Aufenthalt in San Francisco hat sich Vox.io in Branchenkreisen herumgesprochen. Techcrunch bezeichnet das Start-up aktuell als die möglicherweise nächste Web-Sensation Europas, Insider bezeichnen die kleine Internet-Firma mit derzeit acht Mitarbeitern bereits euphorisch als Übernahme-Kandidat für Google. Štolfa dementiert: “Wir habe derzeit keine Ambitionen, an Google zu verkaufen.”

Quelle: futurezone

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Jun 07 2011

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Skype out of Order: Nutzer klagen über massiven Skype-Ausfall

Abgelegt unter Allgemein

Nutzer klagen über massiven Skype-Ausfall
Der Internet-Telefondienst Skype hat offenbar derzeit starke Probleme – zum wiederholten Male. Einige Internetnutzer haben bereits einen Schuldigen ausgemacht.

Wer bei Twitter derzeit nach dem Stichwort Skype sucht, liest viele Nachrichten in vielen verschiedenen Sprachen: Offenbar haben Nutzer in ganz Europa  Probleme mit dem Voice-over-IP-Dienst.

“Ein kleiner Teil von Euch könnte Probleme haben, sich anzumelden”, schreibt das Unternehmen bei Twitter, “wir untersuchen gerade den Grund und hoffen, bald weitere Details mitteilen zu können.”

Wie groß das Problem ist, kann derzeit nicht geschätzt werden. Auf der Informationsseite, die Probleme mit dem Dienst anzeigt, wird die Statusmeldung “alles funktioniert normal” angezeigt, allerdings ist dort auch die Twitter-Nachricht zu den Problemen zu lesen.

In den Kommentaren des [URL="http://www.engadget.com/2011/05/26/skype-goes-down-globally-investigation-underway/"]IT-Blogs engadget[/URL] haben sich Nutzer aus verschiedenen Ländern weltweit zu Wort gemeldet, von Bulgarien bis Australien. Offensichtlich funktioniert der Dienst aber bei anderen Nutzern reibungslos.

Bereits Ende Mai war Skype für kurze Zeit offline, im Dezember sogar für einige Stunden. Viele Twitter-Botschaften nennen bereits einen Verantwortlichen für das Problem: Microsoft. Das Unternehmen hatte vor wenigen Wochen verkündet, Skype für 8,5 Milliarden Dollar zu kaufen.

“Der Microsoft-Screen des Todes” schreibt ein Nutzer, “Microsoft – wir trennen die Menschen” ein anderer. Allerdings dürfte die Theorie der Kritiker ins Leere laufen: Die Übernahme wird gerade erst abgewickelt – Microsoft ist also unschuldig.

[SIZE="1"][COLOR="dimgray"]Quelle: sueddeutsche.de[/COLOR][/SIZE]

 

Skype out of Order: Nutzer klagen über massiven Skype-Ausfall.

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Mai 10 2011

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Milliardendeal: Microsoft vor Kauf von Skype

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

Milliardendeal: Microsoft vor Kauf von Skype

Der Windows-Konzern verhandelt den teuersten Zukauf in der Unternehmensgeschichte. Dabei hat Skype bislang kaum einen ehemaligen Eigner glücklich gemacht. Microsoft dürfte es vor allem um den boomenden Smartphonemarkt gehen.

Microsoft plant US-Medienberichten zufolge den Kauf von Skype für 8,5 Mrd. Dollar. In dem Preis seien auch die Schulden des Onlinetelefondienstes enthalten, hieß es bei einer mit der Angelegenheit vertrauten Person. Das Vorhaben könne schon am Dienstag (10.05.2011) bekanntgegeben werden.

Microsoft wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Bei Skype war zunächst niemand erreichbar. Skype werde von den Banken Goldman Sachs und JP Morgan beraten. Microsoft verzichte auf Berater.

Möglicherweise ist der Preis das Ergebnis eines Bieterwettstreits: Anfang Mai hatte es in Kreisen geheißen, Facebook und Google hätten Interesse an der früheren Ebay -Tochter, die sich in Besitz von Finanzinvestoren befindet.

Bei Skype können Nutzer untereinander kostenlos über das Internet telefonieren, auch mit Videobildern. Geld verdiente das Unternehmen bisher vor allem mit günstigen Anrufen zum herkömmlichen Telefonnetz. Skype hatte 2010 mehr als 500 Millionen registrierte Nutzer, die mit dem Dienst rund um den Globus telefonierten. Davon zahlten allerdings nur 8,1 Millionen Kunden für diesen Service. Skype entwickelt Premiumdienste wie Gruppenvideokonferenzen oder Firmenaccounts.

Microsoft kann den Dienst unter anderem für sein aktuell schwächelndes Smartphonegeschäft gut gebrauchen. Mit Skype sind auch Videotelefonate per Handy möglich. Microsoft bietet über seine Live-Plattform bereits Videotelefonate über PC an. Für Firmenkunden gibt es die Chatfunktion über die Lync-Plattform. Microsoft-Chef Steve Ballmer will derzeit erklärtermaßen den Vorsprung von Google bei der Onlinewerbung verkürzen. Eine Übernahme von Skype wäre die bislang größte von Microsoft und überstiege im Wert jene der Online-Werbefirma Aquantive für 6 Mrd. Dollar aus dem Jahre 2007. Aquantive war eine Holding diverser Unternehmen, die in der Onlinewerbung tätig sind.

Bei den derzeit boomenden Smartphones war Microsoft einer der Pioniere – wurde zuletzt jedoch von Apple mit seinem iPhone und dem Google-Betriebssystem Android abgehängt. Eine Partnerschaft mit dem ebenfalls schwächelnden Handyweltmarktführer Nokia soll die Wende bringen. Erste Nokia-Handys mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone dürften allerdings erst im kommenden Jahr auf den Markt kommen.

“Microsoft hat viele Baustellen in seinem Internetgeschäft, ob Skype ein Allheilmittel ist, bleibt abzuwarten”, sagte Kunal Bajaj von der Beratungsfirma Analysys Mason India in Neu Dehli der Nachrichtenagentur Bloomberg. “Die Leute gehen zu Skype um zu telefonieren, darüber hinaus wird nicht viel mehr geboten in Sachen soziales Netzwerk, Instant Messaging oder Status-Aktualisierungen.”

Skype wurde 2003 gegründet. 2005 wurde die Firma für 3,1 Mrd. Dollar von Ebay gekauft. Der Internettelefoniedienst passte doch nicht so gut zum Geschäft der Handelsplattform wie erwartet. 2009 übernahm eine Investorengruppe unter Beteiligung von Silver Lake, dem Canada Pension Plan Investment Board und Andreessen Horowitz den Mehrheitsanteil. Ebay behielt aber einen Anteil von 30 Prozent, der jetzt doch noch viel Geld bringen könnte.

Besonders gut würden es die Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis treffen: Sie hatten beim Verkauf an Ebay abkassiert und halten noch 14 Prozent, weil ihnen eine Schlüsseltechnologie des Dienstes gehört. Dieser Anteil dürfte jetzt wieder gut 1 Mrd. Dollar einbringen.

Ursprünglich hatte Skype für 2010 seinen Börsengang geplant, diesen dann aber auf 2011 verschoben. Dem “Wall Street Journal” zufolge sollte die Aktienplatzierung 1 Mrd. Dollar einbringen. In der Vergangenheit habe das Unternehmen sich aber bereits für 5 bis 6 Mrd. Dollar zum Kauf angeboten. Einer Verlautbarung aus April zufolge betragen die Schulden von Skype 775 Mio. Dollar und eine sich erneuernde Kreditlinie von 30 Mio. Dollar.

Microsoft, dessen größtes Geschäft nach wie vor das Betriebssystem Windows und die Office-Büroprogramme sind, versucht schon seit Jahren, mit Milliardeninvestitionen neue Geschäftsfelder zu erschließen, mit wechselndem Erfolg. Aktuell setzt der früher auf fest installierte Software fixierte Konzern auf das sogenannte Cloud Computing – die Bereitstellung von Software und Daten aus dem Internet.
Nach einer jahrelangen Durststrecke läuft auch das Spielegeschäft mit der Xbox-Konsole, die Microsoft zudem als Unterhaltungszentrale im Wohnzimmer etablieren will. Bei der Internetsuche knabberte Microsofts Suchmaschine Bing in einer Allianz mit Yahoo zuletzt dem Marktführer Google einige Prozentpunkte Marktanteil ab.

Quelle: ftd

 

Milliardendeal: Microsoft vor Kauf von Skype.

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Jan 27 2011

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Skype steht bei Börsenplänen auf der Bremse

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

Skype steht bei Börsenplänen auf der Bremse

IPO verzögert sich – Web-Konzerne scheuen Schritt aufs Parkett

New York (pte/27.01.2011/11:30) – Der Internet-Telefoniedienst Skype erkennt keinen Anlass zur Eile für einen baldigen Börsengang. Obwohl von investitionswilligen Anlegern lange erwartet, verzögert sich der geplante IPO weiter. In der ersten Jahreshälfte wagt sich das Unternehmen wohl nicht mehr auf das Parkett, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider. Mit seiner Zurückhaltung vor den Finanzmärkten ist der Konzern unter den derzeit angesagtesten Web-Technologieunternehmen mittlerweile aber in guter Gesellschaft.

Start-ups behalten Kontrolle

Der erst seit Oktober amtierende CEO Tony Bates und die für einen Börsengang noch instabilen Märkte sind offenbar für die Verzögerungen des Skype-IPOs ausschlaggebend. Vor Juli ist demnach nicht damit zu rechnen. Dabei hatte der Dienst bereits im August die notwendigen Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht und seine Bereitschaft zum IPO signalisiert.

Die Reihe potenzieller Börsenkandidaten unter den führenden Web-Konzernen bleibt somit lang. Während Tech-Start-ups etwa in Zeiten der Dotcom-Blase möglichst rasch auf das Parkett drängten, ist es mittlerweile nicht mehr ungewöhnlich, dass sie sich dafür mehrere Jahre Zeit nehmen. So behalten sie die Kontrolle über ihre Geschäfte und bleiben vor dem Druck der Aktionäre geschützt.

Facebook, Twitter und Co.

Mit einem Börsengang könnte Skype dennoch eine kleine Welle an Technologie-IPOs lostreten. So steht etwa das Social Network Facebook, das sich allein anhand privater Investorengelder zur weltgrößten Online-Community entwickelt hat, seit geraumer Zeit in den Börsen-Startlöchern. Dank der 450-Millionen-Dollar-Investition durch Goldman Sachs vor wenigen Wochen soll es nunmehr im nächsten Jahr soweit sein.

Als oft genannte IPO-Kandidaten gelten außerdem der Microblogging-Dienst Twitter, Social-Gaming-Entwickler Zynga oder das Gutschein-Portal Groupon. Die Schnäppchenplattform wird als schnellst wachsendes Online-Unternehmen der Internetgeschichte gehandelt und wurde sowohl von Yahoo als auch Google mit kolportierten Milliarden umschwärmt. Groupon hatte die Angebote jedoch ausgeschlagen, um die Eigenständigkeit zu bewahren. Diese müsste das Web-Unternehmen mit einem Börsengang wohl weitgehend aufgeben.

Quelle: pressetext.at

Skype steht bei Börsenplänen auf der Bremse.

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Jan 05 2011

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Skype bringt kostenlose Videotelefonie aufs iPhone

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Skype bringt kostenlose Videotelefonie aufs iPhone

Apple-Nutzer können mit Skype jetzt auch Videotelefonate führen. Auf einigen Modellen gibt es aber erhebliche Einschränkungen.

Skype ermöglicht kostenlose Videotelefonate mit dem iPhone. Die dafür ausgerüstete neue Version des Programms stehe zum Download in Apples Online-Laden App Store bereit, teilte das Unternehmen in Luxemburg mit. Nutzer können sich über Skype ohne Gebühren mit anderen Skype-Mitgliedern verbinden. Gepräche ins Fest- oder Mobilfunknetz kosten extra.

Eine Videoübertragung in beide Richtungen ist mit dem iPhone 3GS, dem iPhone 4 und dem iPod touch der vierten Generation möglich. Mit dem iPod touch der dritten Generation und dem Tablet-Computer iPad können Nutzer Videobilder nur empfangen.

Voraussetzung für Video-Telefonate ist neben der Software und einem iPhone mit eingebauter Kamera eine stabile Internetverbindung per UMTS oder WLAN. Für eine hohe Bild- und Tonqualität empfehle Skype die Nutzung eines lokalen Internetnetzwerks anstelle einer mobilen Datenverbindung. Gespräche sind auch zwischen Handys und Desktop-Computern möglich, sofern auf diesen eine aktuelle Software-Version istalliert ist.

Skype ist ein Internet-Kommunikationsdienst, der seinen Nutzern Kommunikation auf verschiedenen Wegen erlaubt. 40 Prozent der Gesprächsminuten auf Skype würden mittlerweile für Videotelefonate genutzt. Nutzer können neben Telefonaten und Videogesprächen aber auch in Echtzeit Textnachrichten untereinander verschicken. Skype ist nach Unternehmensangaben in der fünf beliebtesten Gratis-Applikationen im App Store von Apple. Seit dem Start haben sich demnach rund 30 Millionen Nutzer das Programm auf ihre Geräte geladen.

Quelle: Die Welt

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