Archiv für das Tag 'serien-flop'

Apr 22 2013

Profile Image of holgi-w

Schlechte Einschaltquoten: ProSieben verlegt Sendetermin von “Primeval: New World” in die Nacht

Abgelegt unter TV Serien-News

ProSieben versendet “Primeval: New World” spät nachts

Nach zwei Wochen mit desaströsen Einschaltquoten zieht ProSieben Konsequenzen und versteckt die weiteren Folgen von “Primeval: New World” künftig tief in der Freitagnacht. Seit 19.04.2013 werden zudem gleich vier statt wie geplant zwei Folgen am Stück gezeigt.

ProSieben begann mit der Ausstrahlung am 5. April um 22.50 Uhr mit drei Folgen am Stück. In den kommenden Wochen sollte es jeweils Doppelfolgen am späten Freitagabend geben. Da die Quoten allerdings weit unter dem Senderschnitt lagen, will es ProSieben nun möglichst schnell hinter sich bringen. Immerhin wird die Serie nicht aus dem Programm genommen. Dafür erhöhte der Sender die Dosis am vergangenen Freitag (19.4.) auf vier Folgen ab 22.10 Uhr.

Wer die weiteren Episoden der Dino-Serie sehen will, programmiert am besten seinen Festplattenreceiver. Ab kommenden Freitag werden die restlichen Folgen im Doppelpack erst spät nachts gezeigt. Am 26. April geht es erst um 3.50 Uhr los, die letzten beiden Episoden werden am 3. Mai ab 2.50 Uhr gezeigt. Stattdessen zeigt ProSieben gegen 22 Uhr nun übrigens die Spielfilme “Im Körper des Feindes” und “Con Air”, beide aus dem Jahr 1997.

Das kanadische Spin-Off “Primeval: New World” zur brititschen Originalserie “Primeval – Rückkehr der Urzeitmonster” kann rückblickend als Riesenflop bezeichnet werden. Schon in Kanada kam die Serie nur auf enttäuschende Einschaltquoten und wurde nach einer Staffel mit 13 Episoden wieder eingestellt.

Quelle: Glenn Riedmeier/wunschliste

via Schlechte Einschaltquoten: ProSieben verlegt Sendetermin von “Primeval: New World” in die Nacht.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Mrz 19 2012

Profile Image of holgi-w

Serienpreview Charlie´s Angels

Abgelegt unter TV Serien-News

Neuauflagen sind wie eine Schachtel Pralinen: Man weiß nie, was man bekommt. In den letzten Jahren hatten wir schon sämtliche Variationen – herausragendes Update mit nostalgischen Untertönen (“Battlestar Galactica”), selbstironischer Action-Kracher unter Palmen (“Hawaii Five-0″), zum Scheitern verurteilte Neo-Noir-Poolparty (“Melrose Place”) und ein schnell wieder eingemotteter Fall von “Huch! Was war das denn?” (“Bionic Woman”) Einige beachtenswerte Erfolge waren jedenfalls dabei, so dass es nicht verwundert, dass auch in der aktuellen Saison ein Klassiker wiederbelebt wird: Drei gutaussehende und mit sämtlichen Kampf- und Spionage-Wassern gewaschene Engel sind erneut im Auftrag des mysteriösen Charlie in der Serienlandschaft unterwegs. “Charlie’s Angels” sind zurück.

Auf den Tag genau 35 Jahre nach dem Start des Originals schickte ABC am 22. September 2011 seine von den “Smallville”-Machern Alfred Gough und Miles Millar entwickeltes Neuauflage an den Start. Sogar einen waschechten Ex-Engel hat das Format als Produzentin im Gepäck – Drew Barrymore, die in den beiden Kinoabenteuern Ex-Rockerbraut Dylan verkörperte. Im zweiten Film wurde ihr die besondere Ehre zuteil, in einer Bar die Vision des legendären Engels Kelly Garrett (Jaclyn Smith) zu empfangen. Solche nostalgischen Anflüge schloss Showrunner Alfred Gough für die neue Serie bereits im Vorfeld klar aus. Im Gespräch mit dem Online-Portal DigitalSpy machte er deutlich, dass er alles was “Camp” oder “Retro” sei, bei der neuen Serie vermeiden wolle. Man muss sich im Nachhinein also nicht wirklich wundern, dass aus dem Piloten der reinste Albtraum für jeden TV-Nostalgiker geworden ist. Dass er aber auch unvorbelasteten Zuschauern praktisch nichts zu bieten hat, ist dann aber doch eine bemerkenswerte Leistung. Zur Info: Das war humorvoller Sarkasmus. Bei “Charlie’s Angels” werden sie den nicht finden.

Engel Gloria (Nadine Velazquez) fällt einem Mordanschlag zum Opfer
“Es waren einmal drei junge Frauen, die in große Schwierigkeiten gerieten. Die erste war eine Park Avenue-Prinzessin und Diebin (Rachael Taylor als Abby). Die zweite war ein Marine, für Tapferkeit ausgezeichnet und für einen tödlichen Fehler vor ein Kriegsgericht gestellt (Nadine Velazquez als Gloria). Und die dritte war ein pflichtbewusster Police Detective, mit einem Hang zur Bestechlichkeit (Annie Ilonzeh als Katie). Jeder von ihnen machte Fehler und ich gab ihnen eine zweite Chance. Und jetzt arbeiten sie für mich. Mein Name ist Charlie.” Der geheimnisvolle Chef der in Miami angesiedelten Townsend Agency, der sich stets nur über ein Sprechgerät an seine Engel wendet, wird gleich für die zweite Folge einen neuen Eröffnungstext aufnehmen müssen. Denn kurz nachdem die drei Engel ein Mädchen aus den Händen des Menschenhändlers Rodrigo befreit haben, fliegt Gloria mitsamt ihrem vor der Agentur geparkten Wagen in die Luft.

Auf der Spur der Attentäter treffen Bosley und die zwei verbliebenen Engel schnell auf Eve (Minka Kelly), eine erfahrene Streetracerin und Kindheitsfreundin von Gloria. Zunächst begegnen Abbie und Katie ihr mit Misstrauen, wollen lieber alleine für Gerechtigkeit sorgen und Rodrigo auffliegen lassen. Doch schnell zeigt sich, dass Eve sich hervorragend in Charlies Team einfügt.

Eines muss man den neuaufgelegten Engeln lassen: In den ersten fünf Minuten hat der Pilot Einiges zu bieten – wunderschöne Farben in der neuen Location Miami, elegante Action und eine effektvolle Strand-Sequenz. Leider bleiben danach noch 37 Minuten übrig. In denen fällt dann “Charlie’s Angels” komplett auseinander. Wie diese Folge ohne Neuaufnahmen und Besetzungswechsel an den ABC-Verantwortlichen vorbeikommen konnte, ist beim besten Willen nicht nachvollziehbar. Rachael Taylor starrt die ganze Zeit leicht genervt und etwas desorientiert durch die Gegend und kann nicht einmal ihren Entsetzensschrei bei der Autoexplosion glaubwürdig rüberbringen. Immerhin bleibt Annie Ilonzeh dafür fast komplett ausdruckslos. Und Ramon Rodriguez als neuer, besserer, schönerer, metrosexuelle Bosley hätte statt seines Sixpacks lieber zunächst andere Vorzüge trainieren sollen. Seine Schauspielkunst vielleicht?

Zugegeben, das Original konnte in dieser Hinsicht nun wirklich auch nicht immer punkten, schließlich handelte es sich um eine Aaron Spelling-Serie. Aber immerhin hatten die Engel um Jaclyn Smith eine gewaltige Portion Ausstrahlung. Über die verfügt in der Neuauflage lediglich Minka Kelly als Eve, die ihre Kolleginnen in praktisch jeder Szene mühelos an die Wand spielt. Das überrascht nicht wirklich, überzeugte sie doch bereits als Lila Garrity in dem Football-Drama “Friday Night Lights”. Als Engel unter Ungleichen kann man sie hier allerdings nur bemitleiden. Zwischen den drei Mädels klickt es praktisch nie und ohne Chemie zwischen den Hauptdarstellern kann eine Serie nicht funktionieren..

Das Erschreckendste an “Charlie’s Angels” ist nicht die Oberflächlichkeit, wer hier ein tiefgehendes Drama erwartet, ist ohnehin nicht mehr zu retten. Was aber das Ganze endgültig zum Untergang verurteilt, ist das fast vollständige Fehlen von Humor. Das Original spielte selbstbewusst mit dem eigenen Camp-Faktor und nutzte den ungelenken und knuddeligen Bosley (damals David Doyle) oftmals als Motor hierfür. Ein “Charlie’s Angels”, das sich selbst zu Ernst nimmt, kann man als Zuschauer nun wirklich nicht ernst nehmen. Selbst McG begriff dies, als der Regisseur die drei Engel als Kino-Update vor zehn Jahren an den Start schickte. Die beiden Filme waren vollkommen abgehoben, unglaubwürdig, überdreht – und machten so verdammt viel Spaß. Dass Drew Barrymore hier nicht aus ihrer eigenen Leinwand-Vergangenheit gelernt hat, ist geradezu schockierend.

Was die Filme außerdem zu bieten hatten, war ein hervorragender Soundtrack – die Neuauflage gibt sich leider mit austauschbarer Chart-Ware zufrieden, die man schon tausendmal gehört hat. Und Alfred Goughs beschworene Vermeidung jedes nostalgischen Anflugs führt dazu, dass Charlies Stimme nun aus einem aufgemotzten Sprechgerät dröhnt, das im früheren Leben vermutlich die Vulkanier in “Star Trek – Der erste Kontakt” auf der Erde landen ließ. Dieses legendäre Accessoire im Gegensatz zur restlichen High Tech-Einrichtung der Townsend Agency unangetastet zu lassen, wäre eine simple und liebevolle Verbeugung vor dem Original gewesen – und auch eine Möglichkeit für den einen oder anderen In-Joke. Doch über soviel Gespür verfügen die Macher offensichtlich nicht. Nachdem Gloria bei der Autoexplosion stirbt, ist Abby am Boden zerstört. In Tränen wendet sie sich Kate zu: “Ich hätte nie gedacht, dass mein Herz so schmerzen könnte…” Amen, Engelchen. Amen.

Quelle: Ralf Döbele/wunschliste

via “Charlie’s Angels”: Pay-TV-Start für das US-Remake.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Mrz 19 2012

Profile Image of holgi-w

“Charlie’s Angels”: Pay-TV-Start für das US-Remake

Abgelegt unter TV Serien-News

“Charlie’s Angels”: Pay-TV-Start für das US-Remake

“Charlie’s Angels” war der größte US-Flop in der aktuellen TV-Saison: Der Versuch des US-Networks ABC, den 70er Jahre-Serienhit “Drei Engel für Charlie” ganz ohne Retro-Charme wiederzubeleben, ging gründlich daneben.

Auch die deutschen Fernsehzuschauer können sich zum Remake bald eine eigene Meinung bilden: Der Pay-TV-Sender AXN hat sich die Ausstrahlungsrechte gesichert. Produziert wurden lediglich acht Folgen, die ab dem 17. Mai 2012 immer donnerstags um 20.15 Uhr gezeigt werden.

Im Mai 2010 hatte ABC die beiden “Smallville”-Erfinder und Produzenten Al Gough und Miles Millar mit der Herstellung eines Pilotfilms beauftragt, dem wenige Monate später eine Serienbestellung folgte. Zur Crew von “Charlie’s Angels” gehörten außerdem Drew Barrymore, Nancy Juvonen und Leonhard Goldberg, die für die Produktion der beiden Kinofilme aus den Jahren 2000 und 2003 verantwortlich waren. Als erstes Cast-Mitglied wurde “Hart aber herzlich”-Star Robert Wagner als Stimme des öffentlichkeitsscheuen Charlie verpflichtet. Er wurde später aber gegen Victor Garber ausgetauscht. Die drei Engel verkörpern Rachael Taylor, Annie Ilonzeh und Minka Kelly. Die Rolle von Charlies Assistenten John Bosley übernahm Ramon Rodriguez.

Die Neuauflage startete im US-Fernsehen im Herbst 2011 mit schlechten Kritiken, und die Quoten waren von Anfang an schwach. Nach nur vier ausgestrahlten Episoden zog ABC den Stecker. Die Produktion der Serie wurde sofort beendet. Vier weitere Episoden waren zu diesem Zeitpunkt fertiggestellt, eine davon wurde bis heute nicht gesendet.

Quelle: Michael Brandes/wunschliste

via “Charlie’s Angels”: Pay-TV-Start für das US-Remake.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Jan 17 2012

Profile Image of holgi-w

US-Quoten: Grisham-Dramaserie “The Firm” fällt durch

Abgelegt unter TV Serien-News


“Anwalt” Josh Lucas

Dem US-Network NBC droht ein weiterer Serienflop: Das neue Drama “The Firm” startete am Sonntagabend (8.1.) mit enttäuschenden Quoten.

NBC zeigte die Serienadaption der gleichnamigen Grisham-Verfilmung aus den 90er Jahren zum Auftakt in Doppelfolgen. Nachdem die erste Folge bereits lediglich 6,78 Millionen Interessenten finden konnte, sank die Zuschauerzahl zur zweiten Folge noch einmal auf 5,79 Millionen. Vor allem in der Zielgruppe der 18- bis 49-jährigen Zuschauer war das Interesse sehr gering (Ratings: 1.5 / 1.3).

Josh Lucas spielt in “The Firm” jenen Anwalt, der im Kinofilm einige Ungereimtheiten in seiner Kanzlei aufdeckt und zwischen die Fronten von FBI und Mafia gerät. Achtzehn Jahre später kehrt er mit seiner Familie aus dem Zeugenschutzprogramm zurück, um wieder ein normales Leben zu führen. Doch die Vergangenheit ist längst noch nicht begraben. In den USA droht “The Firm” nach dem schwachen Auftakt nun eine vorzeitige Absetzung.

Wesentlich erfreulicher verlief der Sonntagabend für den Pay-TV-Sender Showtime, der gleich drei neue Serienstaffeln startete. Den Auftakt zur zweiten Staffel von “Shameless” sahen am ersten Abend 2,06 Millionen Zuschauer, womit sich die Dramedy inzwischen zur dritterfolgreichsten Serie des Pay-TV-Senders entwickelt hat. Im Anschluss startete die fünfte Staffel von “Californication” mit 1,03 Millionen Zuschauern für Showtime-Verhältnisse solide.

Erfolgreich war das Seriendebüt von “House of Lies”: Die Comedyserie mit Don Cheadle mit Kristen Bell sahen am ersten Abend bereits 1,6 Millionen Zuschauer, verteilt auf drei Ausstrahlungstermine. Damit konnte “House of Lies” die erfolgreiche Premiere von “Homeland” (1,38 Mio.) noch überbieten. Die neue Serie gewährt einen Einblick in die Welt der Unternehmensberater.

Quelle Michael Brandes/wunschliste / Foto: Lionsgate, Inc.

via US-Quoten: Grisham-Dramaserie “The Firm” fällt durch.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare