Archiv für das Tag 'Serien'

Mrz 12 2013

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[TV Serien-News] US-Serienhit “Sons of Anarchy” noch vor TV-Ausstrahlung gratis im Netz

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Online-First: MyVideo bringt Staffeln 2 und 3 des US-Serienhits “Sons of Anarchy” nach Deutschland

Berlin, 11.03.2013 – Mit “Sons of Anarchy” bringt MyVideo ab dem 12. März 2013 die Fortsetzung der beliebten Rocker-Serie nach Deutschland. Nachdem bereits die erste Staffel knapp fünf Millionen Mal abgerufen wurde, startet MyVideo nun mit allen 26 Folgen der zweiten Staffel in voller Länge und komplett kostenlos, noch vor Start im Free-TV am 19. März bei kabel eins. Die preisgekrönte Serie lief in den USA bereits in fünfter Staffel und startete dort im September mit Rekord-Einschaltquoten.

“Mit ‘Sons of Anarchy’ haben wir im letzten Jahr unsere online-first Programmierung gestartet. Aufgrund des großen Erfolgs freuen wir uns deshalb umso mehr, den Fans nun endlich die heißersehnten nächsten Staffeln auf MyVideo zu zeigen”, sagt Manuel Uhlitzsch, Geschäftsführer von Magic Internet.

“Sons of Anarchy” ist eine Dramaserie von FX Networks über den Motorrad-Club “Sons of Anarchy” in Charming, einer fiktiven Stadt in Nordkalifornien. Die zweite Staffel beginnt mit dem Einzug der Neonazi-Gruppe “Die Liga Amerikanischer Nationalisten” in Charming. Ihr Wortführer ist der einflussreiche Zigarrenhändler Ethan Zobelle (Adam Arkin), der es sich zum Ziel gesetzt hat die “Sons of Anarchy” aus Charming zu vertreiben. Clay Morrow (Ron Pearlman), Präsident der “Sons of Anarchy”, hat kein Interesse sich auf die “Liga Amerikanischer Nationalisten” einzulassen und spürt schon bald die schweren Folgen dieser Entscheidung. Katey Sagal, besser bekannt als Peggy Bundy aus “Eine schrecklich nette Familie”, spielt Gemma Teller Morrow, die Ehefrau von Clay Morrow. Für ihre Rolle erhielt die Darstellerin 2011 den Golden Globe in der Kategorie “Best Performance by an Actress in a Television Series/Drama”. Die Handlung der Serie ist lose an Shakespeares “Hamlet” angelehnt.

Wie das gesamte Angebot von MyVideo stehen den Nutzern alle Folgen von “Sons of Anarchy” Staffeln 2 und 3 kostenlos zur Verfügung. Zwei “Online-First”-Folgen der Serie sind jeweils eine Woche vor Free-TV-Ausstrahlung unter www.myvideo.de/channel/sons-of-anarchy abrufbar. iPad- und iPhone-Nutzer können “Sons of Anarchy” auch über die jeweilige App beziehen.

Über MyVideo.de: Die Magic Internet GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der ProSiebenSat.1 Media AG und betreut MyVideo.de, die größte Video-Community aus Deutschland. Den Nutzern wird eine große Auswahl an Premium-Inhalten, exklusiven Web-TV-Produktionen und nutzergenerierten Clips angeboten. Populäre TV-Serien und Shows sowie Kinofilme in voller Länge können beliebig oft und kostenlos angesehen werden. Im Bereich MusikTV stehen über 50.000 offizielle Musikvideos sowohl zum individuellen Abruf als auch in Playlisten zur Verfügung. Zudem haben Talente aus Musik, Sport, Comedy und Entertainment die Möglichkeit, durch MyVideo.de mit eigenen Channels und über medienübergreifende Partnerschaften gefördert zu werden. Natürlich haben die User auch die Möglichkeit, eigene Videos hochzuladen. Der neue Service MyVideo.tv ergänzt MyVideo.de und bietet ausschließlich professionelle Video-Inhalte. Beide Angebote werden von SevenOne Media, dem Vermarkter der ProSiebenSat.1 Group, vermarktet.

Quelle: Matthias Bohlig, ProSiebenSat1.com

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Mrz 12 2013

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Die Angry Birds fliegen ins Fernsehen

SUPER RTL zeigt die Weltpremiere der 52-teiligen Cartoon-Serie im TV und online – Start: Samstag, 16. März 2013, 10.45 Uhr, 52 Folgen

Köln, 11.03.2013 – Kein Smartphone ohne Angry Birds! Mit über einer Milliarde Downloads haben es die zornigen Vögel zu Weltruhm gebracht. Rund um den Globus begeistern sich Menschen für das genial-einfache Spielprinzip. Es gilt, Vögel mit einer Schleuder auf Schweine zu schießen, die sich hinter aufwändigen Konstruktionen verschanzen. Weltweit verbringen die Nutzer mehr als 300 Millionen Minuten pro Tag mit der Suche nach dem perfekten Schuss.

Der finnische Spieleentwickler Rovio geht jetzt den nächsten Schritt: Die Angry Birds bekommen eine eigene Zeichentrick-Serie. 52 dreiminütige Episoden illustrieren die Fehde zwischen schrägen Vögeln und Eierdieben kurzweilig. Die erste Folge wird am 16. März international im TV ausgestrahlt; am 17. März folgt die Veröffentlichung via Internet.

In Deutschland zeigt der Kölner Kinder- und Familiensender SUPER RTL die lustigen Geschichten rund um die Angry Birds. Der Serienstart ist am 16. März um 10.45 Uhr, jede Woche folgt eine neue Episode. Auf der sendereigenen Kinder-Website toggo.de finden nach und nach alle 52 Episoden ein Zuhause.

SUPER RTL ist der bei Kindern beliebteste deutsche Fernsehsender mit TV- und Internet-Angeboten für die ganze Familie. Unter den Dachmarken TOGGO und TOGGOLINO bündelt das Unternehmen TV-Formate, Online-Angebote und Freizeitaktivitäten, die Kindern Spaß machen und sie altersgerecht ansprechen. TOGGO richtet sich an Kinder von 6 bis 13 Jahren, TOGGOLINO orientiert sich an den Bedürfnissen und Sehgewohnheiten von Vorschülern. In der Primetime bietet SUPER RTL mit seinen familienfreundlichen Unterhaltungsangeboten die richtige Mischung, um Eltern und Kindern gemeinschaftliche TV-Erlebnisse zu ermöglichen.

Quelle: kommunikation.superrtl.de

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Mrz 02 2013

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Neue Serien bei ARTE ab März 2013

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“The Hour” im März, “Real Humans” im April, “Hatufim – In der Hand des Feindes” im Mai plus eine Woche lang Echtzeit im März mit “Zeit der Helden” von Kai Wessel

Strasbourg, 01.03.2013 – Serienfreunde dürfen sich bei ARTE auch in den nächsten Monaten über ein reiches Programm freuen. Anfang März, am Donnerstag 07.03.2013, um 20.15 Uhr, startet die erste Staffel der britischen Serie THE HOUR in deutscher Erstausstrahlung. Im Mittelpunkt stehen zwei junge BBC-Reporter zu Zeiten des Kalten Krieges und der Suezkrise: Ein Spiel der Macht und Verführung nimmt in der stilisierten Welt einer BBC-Nachrichtenredaktion der 50er Jahre seinen Lauf.

Aus der Feder des schwedischen Drehbuchautors Lars Lundström, auch von der Verfilmung von Mankells Wallander bekannt, stammt die Science Fiction Serie REAL HUMANS, die in eine Gesellschaft führt, welche von echten Menschen und ihren Robotern gleichermaßen bestimmt wird: Sendestart am Donnerstag, 4. April 2013.

Ab Donnerstag, 9. Mai 2013, zeigt ARTE dann HATUFIM – IN DER HAND DES FEINDES (PRISONERS OF WAR), die israelische Vorlage zur vielfach ausgezeichneten US-Serie HOMELAND in deutscher Erstausstrahlung.

Last but not least sei an dieser Stelle noch auf ein besonderes Serienformat hingewiesen, das bei ARTE und dem SWR von Montag, 25. März bis 29. März 2013, zeitgleich zu sehen sein wird und wofür beide Sender eine Woche lang ihr gewohntes Programmschema aussetzen: die Echtzeitserie ZEIT DER HELDEN von Kai Wessel, nach einem gemeinsamen Drehbuch von Beate Langmaack und Daniel Nocke und von der Berliner Produktionsfirma zero one film entwickelt. Andreas Schreitmüller, Hauptabteilungsleiter Spielfilm und Fernsehfilm, zu der Besonderheit dieses Programms: “Der spezielle Reiz des neuen Formats besteht in der Gleichzeitigkeit von Handlung und Ausstrahlung: Aber keine Sorge, es werden keine Alltagsbanalitäten vorgeführt. Das wäre das exakte Gegenteill von Fiktion. Denn von einer Familienserie wird zu Recht Spannung, Humor, Konflikte und Verwicklungen erwartet. Und durch die Echtzeit nehmen die Zuschauer noch intensiver am Leben der Protagonisten teil. Osterwoche ist Osterwoche und Abend ist Abend. Das ist TV total.”

Quelle: Lucia Göhner / arte.tv

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Jan 03 2013

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[Serien-News] Neue Folgen der 5. Staffel “Burn Notice” ab dem 11. Februar 2013 bei VOX

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[Serien-News] Neue Folgen der 5. Staffel “Burn Notice” ab dem 11. Februar 2013 bei VOX

 

Er sucht Antworten – und stößt auf atemlose Action: Superspion Michael Westen in neuen Folgen der 5. Staffel “Burn Notice” ab dem 11. Februar 2013 bei VOX

Köln, 03.01.2013 – Anschnallen – Action: Der Auftakt der 5. Staffel der US-Erfolgsserie “Burn Notice” verspricht packende Unterhaltung, rasante Dialoge und Hollywood-Beau Jeffrey Donovan in Höchstform. VOX zeigt die neue Staffel mit dem smarten Superspion Westen als Free-TV-Premiere ab dem 11. Februar montags um 22:15 Uhr – ohne Pause im Anschluss an Staffel vier:

Ist das die Wende? Kaum hat Ex-Agent Michael Westen (Jeffrey Donovan) seinen letzten Auftrag überlebt, wird er von einer unbekannten Organisation abgefangen – und verschleppt. Zum Ende von Staffel vier ist klar: Es ist die CIA, die ihrem ehemaligen Superagenten überraschend die Hand entgegenstreckt, um ihn in den Dienst zurückzuholen. Doch das Angebot hat einen Haken und der wird zum Auftakt von Staffel fünf glasklar: Michael wird nicht rehabilitiert, er soll lediglich im Untergrund für die CIA arbeiten, seine Kontakte spielen lassen – ohne offiziellen Auftrag, ohne Schutz, ohne Zusicherung auf eine Zukunft und mit einem neuen Partner, Max (Grant Show). Wird sich der smarte Spion auf diesen Deal einlassen? Die CIA verspricht ihm nicht weniger als die lang ersehnte Antwort auf die Frage, wer ihn vor vier Jahren verraten hat und damit sein Leben aufs Spiel setzte. Michael schlägt ein. Wieder an seiner Seite: sein bester Freund, Ex-Navy-SEAL Bruce (Sam Axe), und seine neue-alte Liebe Fiona (Gabrielle Anwar).

Hintergrund:

Mit bis zu 13,6 Prozent Marktanteil bei den jungen Zuschauern (14 bis 49 Jahre) und starken 2,15 Millionen Zuschauern ab 3 Jahren gehört die vierfach Emmy-nominierte US-Serie “Burn Notice” bei VOX längst zu einer festen Größe im Programm. Und die Zuschauer können sich auch weiter auf neue Folgen freuen, eine sechste und siebte Staffel wird es geben.

Quelle: Finja Petersen, VOX Kommunikation und Presse

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Nov 13 2012

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[Serien-Preview] “Hell on Wheels” auf TNT Serie

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Nachdem mit “True Grit” und “Meek’s Cutoff” in diesem Jahr gleich zwei Kinowestern große Beachtung gefunden haben, kündigt sich nun auch ein kleines TV-Revival an. Fünf Jahre nach dem Ende von “Deadwood” befinden sich derzeit in den USA etwa ein halbes Dutzend Westernserien in der Entwicklung. “Hell on Wheels” hat im November 2011 den Sprung auf den Bildschirm geschafft und dürfte aufgrund der starken Quoten in den Auftaktwochen den Weg für weitere Westernprojekte ebnen. Der für ambitionierte Drama-Serien bekannte US-Sender AMC hat nach “Mad Men”, “Breaking Bad” und “The Walking Dead” einen weiteren Serienhit gelandet.

Am Anfang von “Hell On Wheels” stehen die Nachwehen des Bürgerkriegs. Den landwirtschaftlich geprägten Süden und den industriellen Norden trennen um das Jahr 1865 nicht nur die Frage der Sklavenhaltung. In vielen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Positionen stehen sich beide Seiten unversöhnlich gegenüber, was die Entwicklung der Nation aus Sicht des Nordens lähmt. In diesen Zeiten gibt Präsident Lincoln das Startsignal zum Bau der transkontinentalen Eisenbahnlinie, mit deren Hilfe vor allem der Westen mitsamt seiner Bodenschätze erschlossen werden soll. Zwei rivalisierende Eisenbahngesellschaften werden beauftragt: Die Central Pacific zieht von Kalifornien aus ostwärts. Die Union Pacific baut von Nebraska aus Richtung Westen. Rund 1700 Meilen Schienen müssen verlegt werden. Im Zentrum des Landes sollen beide Strecken aufeinander treffen. Von der Union erhalten die mächtigen Eisenbahngesellschaften nicht nur viel Geld, sondern auch öffentliches Land, das eigentlich den Indianern gehört. Mit dem Verkauf von Parzellen erwirtschaften beide Unternehmen weitere Millionengewinne.

In den zahlreichen Westernfilmen zum Eisenbahnbau wird das Geschehen meist aus der Sicht der westwärts strebenden Union Pacific beleuchtet. Beispielsweise in John Fords frühem Klassiker “Das eiserne Pferd” (1924), in Cecil B. DeMilles patriotischem Western “Union Pacific” (1939) und auch in der bislang einzigen Western-Serie zum Thema (“Union Pacific”, 1958-1960). Auch “Hell on Wheels” widmet sich der Union Pacific und einem kleinen Teil ihrer rund 18.000 Arbeiter. Wieder mal ist es der amerikanische Traum, der den Menschen, die sich der Eisenbahn anschließen, einen Ausweg aus ihrer Perspektivlosigkeit verspricht – ungeachtet miserabler Arbeitsbedingungen, niedriger Löhne und zahlreicher Gefahren. Rund drei Meilen werden täglich zurückgelegt. Am Ende des Trecks, wo die Schienen verlegt werden, entstehen fahrende Arbeits- und Versorgungslager, die entlang der neu gelegten Eisenbahnschienen immer wieder abgerissen und neu aufgebaut werden – inklusive einer “Vergnügungsmeile”, die aus Saloons, Bordellen und Spielhöllen besteht und den Arbeitern nach Feierabend Ablenkung versprechen soll. “Hell on Wheels” werden die Vergnügungsstätten genannt, mit denen die Eisenbahngesellschaften ihren Angestellten am Ende des Tages das hart verdiente Geld wieder abnehmen.

In Iowa schließt sich Cullen Bohannon (Anson Mount) der Eisenbahn an. Cullen, der im Bürgerkrieg auf der Seite der Südstaaten gekämpft hat, hat seine Farm verloren. Gemeinsam mit vielen ehemaligen Sklaven, die bei der Eisenbahn Arbeit gefunden haben, wird er für das Verlegen der Schienen eingeteilt. Der zynische Vorarbeiter macht sich einen Spaß daraus, den Arbeitern mitzuteilen, es hier mit einem ehemaligen Skalvenhalter zu tun zu haben – was Cullen natürlich keine günstige Startposition verschafft. Nach einigen Wortgefechten findet er jedoch in dem Ex-Sklaven Elam Ferguson, gespielt vom Rapper Common, eine Art Befürworter. Von Freundschaft zu sprechen, wäre zuviel gesagt, doch es entwickelt sich ein Verhältnis, das von einem gewissen gegenseitigem Respekt geprägt ist. Im Verlauf des Pilotfilms wird allmählich offenbart, welches schicksalhafte Erlebnis Cullen antreibt. Seine Frau wurde während des Krieges von einer Gruppe von Männern überfallen und ermordet. Er vermutet die Täter bei der Eisenbahn.

Die Erkundung der Grenzen, der Aufbau einer neuen Zivilsation und die Suche nach einer neuen Heimat werden in “Hell on Wheels” gepaart mit einer klassischen Rachegeschichte. Cullen Bohannon ist zwar die Hauptfigur in “Hell on Wheels”, doch die Serie beschäftigt sich auch mit mindestens einem Dutzend weiterer Charaktere, die am Eisenbahnbau beteiligt sind. Eine gewichtige Rolle nimmt der skrupellose Finanzspekulant Thomas ‘Doc’ Durant (glänzend: Colm Meaney) ein, der sich als Investor eine Führungsposition bei Union Pacific erkämpft. Da sich “Hell on Wheels” viel Zeit nimmt, um seine Geschichte sorgsam zu entwickeln, bleiben weitere Figuren im Pilotfilm zunächst nur Randerscheinungen. Zum Beispiel der junge Cheyenne-Indianer Joseph Black Moon (Eddie Spears), der christlich getauft wird und offenbar dabei ist, sich mit der neuen Welt zu arrangieren. Oder der Prediger Cole (Tom Noonan), der sich als Friedensbotschafter ebenso dem Treck anschließt wie die irischen Brüder Sean (Ben Esler) und Mickey McGinnes (Phil Burke), zwei freundlich-unbedarfte Glücksritter, die im Westen zu Geld kommen wollen. Gelegentlich kreuzen sich schon zu einem frühen Stadium die Wege der einzelnen Charaktere. Doch wie in einem Puzzle, dessen Teile beim ersten Anlegen noch nicht so recht passen wollen, wird ihre gemeinsame Geschichte erst nach und nach zusammengefügt.

“Hell on Wheels” will einen möglichst realitätsnahen Blick auf eine historische Epoche eröffnen, die von Kälte und Grausamkeit geprägt war. Auch die Farbgebung – schmutzigbraun bis staubgrau – passt sich dem Verlauf der Dinge nahtlos an. Um so bewundernswerter ist es, wie Pilotfilm-Regisseur David von Ancken eine poetische Bildsprache entwirft, von der die Serie maßgeblich geprägt wird. Immer wieder findet er (Natur-)Bilder von majestätischer Schönheit, die für Momente das düster-triste Alltagsszenario sprengen. Vermutlich hatten die Produzenten seinen psychologischen Rache-Western “Seraphim Falls” (2007) gesehen, in dem die raue Wildnis auf eine ähnliche Weise spürbar wird. Im Zentrum des Films, in dem ein Südstaaten-Colonel (Liam Neeson) nach Ende des Bürgerkriegs Jagd auf einen gleichrangigen Soldaten der Union (Pierce Brosnan) macht, steht vor allem die Frage, wie sich Krieg und Gewalt auf die Psyche des Menschen auswirken und ihn verändern.

In diesem Sinne spart auch “Hell on Wheels” nicht an bisweilen schwer verdaulichen Gewaltszenen, die allerdings nie spekulativen Zwecken dienen. Hart trifft es vor allem Lily Bell (Dominique McElligott), die Ehefrau eines Landvermessers aus Chicago, der für die Eisenbahn arbeitet. Aus Liebe zu ihrem Mann macht sich Lily mit auf die Reise. Es sind vielleicht ihre letzten gemeinsamen Tage, denn offenbar leidet er an einer schweren Lungenkrankheit. In lichtdurchfluteten Bildern, die von einer großen Zärtlichkeit getragen werden, ist das glückliche Paar auf einer Weise liegend zu sehen, doch das Glück hält nicht mehr lang. Der Vortrupp wird von Indianern überfallen. Lily wird von einem Pfeil getroffen, ihr Mann wird mit einem Messer erstochen. Mit letzter Kraft gelingt es Lily, ihrem Angreifer jenen Pfeil in den Hals zu bohren. Sie kann schwer verletzt in die Wälder fliehen, ihr weiteres Schicksal bleibt zunächst ungewiss.

Bis Lily später auf Cullen Bohannon und Thomas ‘Doc’ Durant trifft, wird einige Zeit vergehen. Die Serienschöpfer Joe und Tony Gayton haben sich für das bedächtige Erzähltempo eines 1000-Seiten-Romans entschieden, was zugleich eines der Merkmale ist, das “Hell on Wheels” mit der HBO-Serie “Deadwood” verbindet. Trotz einiger thematischer Parallelen unterscheiden sich beide Serien vor allem durch die Wahl der Handlungsorte beträchtlich. Während “Deadwood” innerhalb der Stadtgrenzen, also in einem weitgehend abgeschlossenen Mikrokosmos spielt, zieht es “Hell on Wheels” in die freie Natur. “Hell on Wheels” macht es den Zuschauern dabei anfangs nicht leicht, zumal an die Seriencharaktere dem ersten Eindruck nach nur eine eher bescheidene Anzahl von Sympathiepunkten verteilt werden kann. Und doch wächst mit jeder Folge das Interesse an den Figuren und den sorgfältig ausgebreiteten Handlungsebenen. Viele Erzählfäden bleiben zunächst lose liegen, werden erst später wieder aufgenommen und verbunden. Trotz kleinerer inhaltlicher und dramaturgischer Schwächen, denen sich die Autoren in der bereits bestellten zweiten Staffel widmen können, fällt der Gesamteindruck positiv aus. Die Serie besitzt großes Potential, und hinter ihrer harten Schale kommt immer wieder ein weicher Kern zum Vorschein.

Quelle: Michael Brandes/wunschliste

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Nov 13 2012

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TNT Serie kündigt “Hell On Wheels” und vier weitere Serien an

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TNT Serie kündigt “Hell On Wheels” und vier weitere Serien an

Der Pay-TV-Sender TNT Serie startet mit einer Reihe neuer Serien und Serienstaffeln ins Jahr 2013. Zu den Highlights zählt das ambitionierte US-Westerndrama “Hell On Wheels”. Außerdem gibt es unter anderem neue Folgen von “Boardwalk Empire” und “Falling Skies”.

Den Anfang unter den neuen Serien macht am 29. Januar der in diesem Jahr produzierte Zwölfteiler “Titanic: Blood and Steel”, den TNT Serie in deutscher Erstausstrahlung zeigt. Im Gegensatz zur zeitgleich entstandenen Miniserie “Titanic”, die bereits im ZDF zu sehen war, stehen hier nicht die gefluteten Passagiere, sondern jene Menschen, die das Schiff erbaut haben, im Vordergrund.

Am folgenden Tag, dem 30. Januar, startet mit “Hell on Wheels” eine neue Erfolgsserie des US-Senders AMC, dem Serienfans bereits “Mad Men”, “Breaking Bad” und “The Walking Dead” zu verdanken haben. Das Thema des düsteren Westerns ist der transkontinentale Eisenbahnbau um 1865, der zu einem spektakulären Wettstreit zwischen den Gesellschaften Central Pacific und Union Pacific geführt hatte. Der ehemalige konföderierte Soldat Cullen Bohannon (Anson Mount), dessen Frau während des Bürgerkriegs ermordet wurde, schließt sich der Union Pacific an, da er unter den Arbeitern ihren Mörder vermutet. In den USA wurden bereits zwei Staffeln mit jeweils zehn Folgen ausgestrahlt, eine dritte Staffel ist geplant.

Ab dem 7. Februar zeigt TNT Serie – nur drei Tage nach der Weltpremiere beim US-Sender TNT – das neue Krankenhausdrama von “Ally McBeal”- und “Harry’s Law”-Erfinder David E. Kelley. “Monday Mornings” schildert den Alltag von fünf Chirurgen des fiktiven ‘Chelsea General’-Hospitals in Portland, Oregon. Jeden Montag treffen sich die Ärzte zu einer wöchentlichen Konferenz, in deren Rahmen sie sich über Fehler und Probleme bei der Patientenbehandlung austauschen. Zu den Hauptdarstellern zählen Alfred Molina, Ving Rhames, Jamie Bamber und Jennifer Finnigan.

Im März folgt die US-Sitcom “Men at Work” über vier beste Freunde, die noch nicht ganz der Pubertät entrückt sind und gemeinsam in einer Zeitschriften-Redaktion arbeiten. Die erste Staffel der Serie mit Danny Masterson und James Lesure lief im Sommer 2012 auf dem US-Sender TBS. Eine weitere Staffel ist bestellt.

Ebenfalls im März steht die deutsche TV-Premiere von “Lilyhammer” auf dem Programm. Der “Sopranos”-Darsteller Steve van Zandt spielt in der Mafia-Dramedyserie einen New Yorker Gangster, der in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen wird. Im norwegischen Lillehammer, Gastgeber der Olympischen Winterspiele 1984, will Frank umgeben von sauberer Luft, weißem Schnee und schönen Frauen ein neues Leben beginnen. Doch die Realität holt ihn schnell ein.

Im zweiten Quartal 2013 liegt der Schwerpunkt von TNT Serie auf der Fortsetzung aktueller Serien. Gezeigt wird im April oder Mai die zweite Staffel der Eigenproduktion “Add a Friend“. Die dritte Staffel von “Boardwalk Empire” ist für den Mai geplant. Die neuen Folgen von “Falling Skies” sollen im Juni wieder sehr zeitnah zum US-Start ausgestrahlt werden.

Fest steht darüberhinaus, dass TNT Serie im September 2013 wieder die Verleihung der ‘Primetime Emmy Awards’ live übertragen wird. Im Februar werden zudem die ‘Screen Actors Guild Awards’ in einer Highlightzusammenfassung gezeigt.

Quelle: Michael Brandes/wunschliste

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Nov 06 2012

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Vox zeigt auch die zweite Staffel der Krimiserie “King”

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Gerade erst hat VOX mit der Ausstrahlung der kanadischen Krimiserie “King” begonnen. Doch inzwischen steht bereits fest: Detective Jessica King alias Amy Price-Francis darf noch ein wenig länger in Toronto die schwierigsten Fälle klären. VOX wird direkt im Anschluss an Staffel 1 auch die zweite Staffel von “King” ausstrahlen.

In den weiteren Episoden verändert sich das Team von Detective King, und auch Derek Spears (Alan van Sprang) denkt darüber nach, seinen Job aufzugeben. Auch privat bleibt es turbluent. Jessicas Schwangerschaft verläuft nicht ohne Komplikationen und ihr dritter Ehemann Danny (Gabriel Hogan) verfängt sich immer tiefer in seiner Spielsucht. Schließlich steht Jessica vor einer schwierigen Entscheidung, die ihr Umfeld überraschen wird.

VOX beginnt mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel von “King” am Mittwoch, den 12. Dezember 2012 auf dem gewohnten Sendeplatz um 21.15 Uhr. Die 13 weiteren Folgen werden allerdings auch die letzten sein. Der kanadische Sender Showcase hat die Serie im vergangenen Frühjahr eingestellt. Der Grund waren die im Vergleich zur ersten Staffel stark gesunkenen Einschaltquoten.

Serienpreview: “King”

Der Mittwochabend auf VOX bleibt auch ohne Kyra Sedgwick fest in der Hand von weiblichen Ermittlern. Den Sendeplatz der “Closer”-Ermittlerin Brenda Johnson übernimmt ab dieser Woche eine Kollegin aus Kanada: Jessica King (Amy Price-Francis) geht direkt im Anschluss an “Rizzoli & Isles” jeweils mittwochs um 21.15 Uhr auf Verbrecherjagd.

Die neue Chefin der “Major Crimes Task Force” von Toronto zeichnet sich durch einen Schuhtick und Probleme bei der Partnerwahl aus. In ihrem Job überzeugt die attraktive Mittdreißigerin dank ihrer akribischen Arbeitsweise. Die Querdenkerin nimmt am Tatort, bei der Beweisführung oder in Täterprofilen Dinge wahr, die andere übersehen. Gemeinsam mit Detective Sergeant Derek Spears (Alan van Sprang) bildet die TV-Kommissarin ein geniales Duo. Jessicas dritter Ehemann Daniel (Gabriel Hogan) ist über die Chemie zwischen den Ermittlern aber nicht wirklich erfreut.

Doch was unterscheidet “King” eigentlich von all den anderen Crime-Procedurals? Kann die Serie dem Genre originelles hinzufügen oder bietet “King” letztlich doch nur Routinekost für Krimi-Hardcorefans?

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Die Chefin ist King: Amy Price-Francis zwischen Detective Spears (Alan van Sprang, l.) und Ehemann Danny (Gabriel Hogan)

Die Frau ist wohlfrisiert, sieht fantastisch aus und versprüht das Charisma einer taffen Karriere-Lady. Trotzdem muss sie im Polizei-Callcenter Beruhigungsdienste leisten, wenn wieder mal Leute mit Minimalproblemchen klingeln. Doch der Krimi-Routinier sieht sofort: Diese Frau ist am falschen Platz! Nur ein paar Schnitte später folgt denn auch prompt die Beförderung. Weil Derek Spears, der bisherige Leiter der “Major Crimes Task Force” von Toronto, in einem Entführungsfall patzte, darf nun Detective Sergeant Jessica King (Amy Price-Francis) der Abteilung präsidieren. Die brünette Callcenter-Königin, die wegen ihrer kompromisslosen Art ins Telefonstraflager versetzt worden war, kann endlich wieder Fälle lösen. Und in ihrer Abteilung, einer Art Resterampe für hoffnungslose Fälle, geht’s exakt so zu, wie man es kennt: Cops mit Kaffeebecher in der Hand schreiten durch Präsidiumsflure, werfen sich schnoddrige Dialoge zu und lösen innerhalb einer Dreiviertelstunde ganz sicher jeden Fall.

Nun gibt es Crime-Serien bekanntlich an jeder Senderecke, und es ist nicht vermessen zu behaupten, dass auf eine durchschnittliche Variante wie “King” wohl niemand gewartet hat. Folgerichtig wurde der kanadische Krimi, der es beim Sender Showcase seit Frühjahr letzten Jahres immerhin auf zwei Staffeln mit insgesamt 21 Folgen brachte, unlängst eingemottet.

Doch irgendwas muss es ja gewesen sein, was die “King”-Schöpfer Greg Spottiswood und Bernard Zukerman anders machen wollten. Aber das ist nicht leicht zu finden. Erstens: Jess King ist trotz ihres männlichen Nachnamens eine Frau. Allerdings sind forsche Querdenkerinnen in Police Procedurals von “Heißer Verdacht” bis “The Closer” längst gang und gäbe. Zweitens: King ist stets topmodisch gekleidet und hat einen Schuhfetisch. Aha! Es soll hier also ein Hauch “Sex and the City”-Glamour ins übliche Krimischema hineinwehen und viele weibliche Zuschauer anlocken. Das merkt man schon am Acid-Jazz-lastigen Soundtrack und daran, dass die beiden Männer, zwischen denen King steht, der Besetzungsschublade attraktiver Machos entstammen: sehnig und aggressiv der eine, sanft und muskulös der andere. Der eine, das ist der erwähnte Spears (Alan van Sprang), der ein Problem damit hat, dass jetzt King seinen Job hat. Gemeinsam bilden sie trotzdem ein perfektes Team. Der andere, das ist Danny Slass (Gabriel Hogan), Kings dritter Ehemann. Von den Machern wird er dazu verdammt, möglichst oft seinen trainierten Body herzuzeigen.

Moment: dritter Ehemann? Richtig, King hat private Probleme. Keine seelischen Verkorkstheiten, wie man sie heute von “Dr. House” bis zur “Tatort”-Kommissarin fast von jedem ermittelnden Arzt oder Cop kennt, sondern eher alltagspraktische Sorgen: Mit Ende Dreißig möchte sie noch ein Baby bekommen. Das führt parallel zum Job-Stress zu genau getakteten Befruchtungsversuchen und äußert sich vor allem darin, dass King entkoffeinierten Grüntee mit Himbeerblättern trinkt.

Ein Krimi-Drama also. Im Ergebnis ist das nur mäßig aufregend. Die wenig originell ersonnenen Fälle werden in hohem Tempo abgewickelt, mal als klassische Whodunits (ein Kindesentführer in der ersten Folge, ein Vergewaltiger in der dritten), mal etwas unkonventioneller, wenn King etwa (in Episode 2) mittels eines Undercover-Sträflings an Hintermänner im Drogenmilieu herankommt. Statt forensischen Brimboriums steht dabei klassische Polizeiarbeit im Mittelpunkt, wobei optisch durch Montagen mit zackigen Zooms, Jumpcuts und Überblendungen durchaus an den schick monochromisierten Look des “C.S.I.”-Universums angedockt wird.

Problematisch ist Kings Team, denn das bleibt – mit Ausnahme von Spears – in den ersten Folgen fatal unterdefiniert. Eine Bärbeißige, eine Aufsässige, ein blasser Neuling, ein väterlicher Chef – damit wäre schon alles darüber gesagt. Eigentlich sind sie nur da, um Kings Sprüche abprallen zu lassen, was nicht immer geschickt gelöst ist. Kings Modefimmel manifestiert sich in hochhackigen Schuhen und figurbetonten Outfits sowie in pflichtschuldig ins Skript geschriebenen Einwürfen wie “Wie kann man denn darin laufen?” oder “Sind wir hier bei der Modepolizei?” oder “Gibt’s hier einen neuen Dresscode?” Das war’s. Daraus hätte man sicher ebenso mehr machen können wie aus dem Spiel- und Drehort Toronto, der enttäuschenderweise keine Rolle spielt.

Amy Price-Francis, die man aus der Dramaserie “The Cleaner” kennen kann, ist in der Hauptrolle als Powerfrau gut besetzt. Optisch erinnert sie, langbeinig und mit tadelloser Mähne, an Hollywoods Leading Ladies aus dem klassischen Film Noir, allerdings wird die Glaubwürdigkeit ihrer Figur dadurch beeinträchtigt, dass sie in fast jeder Szene gleichzeitig mit Fall, Kollegen und privatem Eisprungschaos jonglieren muss. Sitzt sie dann plötzlich heulend auf dem Präsidiums-Klo, weiß der Zuschauer nicht so ganz, ob die Frau tatsächlich kurz vorm Burnout steht oder von den Autoren nur ein plakatives Bild für die sensible Seite der harten Frau gesucht wurde.

Großes Drama jedenfalls ist “King” ganz sicher nicht. Eher Routinekost für Krimi-Aficionados, die sowieso alles schauen, was unter Crime einzusortieren ist.

Quelle: Gian-Philip Andreas/Ralf Döbele/wunschliste / Bild: Vox

via Vox zeigt auch die zweite Staffel der Krimiserie “King”.

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Okt 30 2012

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[TV Serien-News] Sky Atlantic HD zeigt “Generation Kill” ab Ende November 2012

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Sky Atlantic HD zeigt “Generation Kill” ab Ende November 2012

Im Jahr 2008 sorgte HBO mit “Generation Kill” für Aufsehen. Die Miniserie basiert auf dem Buch von Evan Wright, der als bei den US-Marines eingebetteter Reporter für Rolling Stone die ersten Tage des Irak-Kriegs 2003 hautnah miterlebte. Nach dieser Vorlage schufen Wright und die beiden”The Wire”-Autoren David Simon und Ed Burns den vielleicht bislang authentischsten Blick auf den Alltag der Soldaten im Irak-Krieg.

Nun, vier Jahre später, schafft “Generation Kill” endlich auch den Sprung ins deutsche Pay-TV. Sky Atlantic HD zeigt alle sieben Teile ab Sonntag, den 25. Movember jeweils um 21.00 Uhr. Die wöchentliche Ausstrahlung erfolgt, wie immer, in HD und mit Zweikanalton.

In Kuwait warten 2003 die Soldaten des ersten Aufklärungsbataillons der US-Marines auf ihren ersten EInsatz im Irak. Das Warten schlägt sich auf die Stimmung nieder, zynische Sprüche und derbe Witze machen die Runde. Gerüchte über den vermeintlichen Tod von Jennifer Lopez werden zur Meldung des Tages. Schließlich gibt Colonel Stephen ‘Godfather’ Ferrando (Chance Kelly) doch den Einsatzbefehl. Im Geländewagen von Brad ‘Iceman’ Colbert (Alexander Skarsgård), dem Fahrer Ray Person (James Ransome) und dem Gefreiten James Trombley erlebt der Kriegsberichterstatter Evan Wright (Lee Tergesen) die grausame Wirklichkeit des Krieges.

US-Serienpreview 2008: “Generation Kill”

“Von den Machern von The Wire kommt das neue Gesicht des Irakkriegs” verheißt die Werbung für die HBO Miniserie “Generation Kill”. Der Titel ruft zunächst Skepsis hervor. Das neue Gesicht des Krieges – wie soll das aussehen?

Der letzte Versuch, den Krieg ins Abendprogramm zu bringen, scheiterte kläglich. Im Jahr 2005 bejubelten die Kritiker die Serie “Over There”, doch die Zuschauer hatten ihre deutliche Abneigung durch mangelndes Interesse und Empörung verlauten lassen. Das Resultat war die Absetzung der Serie nach nur 13 Folgen.

Mancher denkt vielleicht – nach der ausführlichen Berichterstattung in den Medien, den zahlreichen Dokumentar- und Spielfilmen über den aktuellen Irakkrieg, den Antikriegsfilmen der letzten 40 Jahre und nicht zuletzt nach “M*A*S*H” und “Over There” – hat man schon alles gesehen, das Gesicht des Krieges aus jedem erdenklichen Blickwinkel betrachtet.

Es mag zwar schwer vorstellbar sein, aber Generation Kill bietet tatsächlich eine neue Herangehensweise an das Thema. Gezeigt wird der Krieg aus der Perspektive eines Rolling Stone Reporters, der in voller Montur auf der Rückbank eines Hummer “Humvee” eingequetscht sitzt und den Krieg Tag für Tag aus dem Fenster an sich vorbeidonnern lässt.

Der Krieg wird Schritt für Schritt gezeigt, die Sichtweise ist oft eingeschränkt. Einen Fuß langsam vor den anderen stellen – das ist die Realität einer kleinen Eliteeinheit, die hier gezeigt wird. Den Soldaten mangelt es an vielen Dingen, aber nicht an Humor, Menschlichkeit und Ansichten übers Leben, den Krieg, Gott und die Welt.

Die Pilotfolge

Das erste Bild des Piloten “Get Some” ist das der glühenden Luft in der Wüste. Im Hintergrund formieren Militärfahrzeuge eine Linie, die Kamera beobachtet regungslos das Geschehen, als wüsste sie, dass dies der letzte Augenblick der Ruhe vor dem Sturm ist. Und schon geht es los, plötzlich ist man auf dem Rücksitz eines Humvees eingeklemmt, die Kamera schwankt scheinbar hektisch hin und her und zeigt das Innenleben eines Einsatzfahrzeugs. Waffen, Navigationssysteme, Süßigkeiten auf dem Armaturenbrett eingeklemmt, die Füße des Heckschützen, der die Waffe auf dem Dach des Hummers bedient, baumeln vor der Kamera. Es ist eng, es ist stickig. Alles geht gar nicht so schnell wie man es von den Darstellungen der Kampfeinsätze gewohnt ist – und trotzdem wird dem Zuschauer die erste Explosion schon in den ersten drei Minuten des Teasers geboten. Gleich danach kommt der Killer-Ruf der Marines, der von dem Gefühl der Freude bis zur Kampfansage alles auszudrücken scheinbar im Stande ist: “Get Some!”. Während man als Zuschauer noch zu verstehen versucht, was gerade vor sich geht, wenn die Jungs “feindlicher Angriff!” schreien und auf die leer stehenden Fahrzeuge schießen, ist schon alles vorbei. Nur eine einfache Übung, auch das bühnenreife Sterben des Fahrers. Die Jungs haben Spaß. Alles klar.

Generation Kill

Während die Teamleader die Einsatzbesprechung abhalten, unterhalten sich zwei Marines beim Urinieren darüber, dass die Menschen in dem Land noch nicht nach dem letzten Krieg aufgeräumt haben. Sie philosophieren auch darüber, wie alt dieser Konflikt ist und wie viel Weisheit, Wissen, Mut, Fortschritt und Hass es über die Jahre gebraucht hat, um ihn zu führen. Und wieso? Für einen der Marines ist der Grund für all das einfach: “Es ist Schicksal”, sagt er, “der weiße Mann muss die Welt regieren”. Das ist der Mexikaner in ihm, der da spricht, wie seine Kollegen es sagen würden. Natürlich ist es nur ein Witz, aber in ihm steckt ein Funken Wahrheit.

Nach dieser Aussage wird der Titel der Serie eingeblendet. Auch diese Serie hat keinen Vorspann, aber in diesem Fall ist es auch besser so. In weißen Großbuchstaben auf dem schwarzen Hintergrund steht Generation Kill geschrieben. In die Buchstaben sind zwei weiße und ein rotes Kreuz eingeritzt. Das sieht bizarr aus, aber es geht den Machern offensichtlich auch nicht darum, dem Zuschauer den Krieg gemütlich oder sanft zu zeigen.

Ein Camp in Kuwait: Alles hat seine Ordnung, die Zelte reihen sich gerade an, die Fahrzeuge auch. Die Ruhe vor dem Sturm. Warten auf den Einmarsch in Irak. Die Männer verbringen ihre Freizeit mit Schlafen, Kämpfen und Espresso kochen. Sie geben mit ihren Videokameras an, ihrer Ausrüstung, erzählen ihre Weibergeschichten und spekulieren über die Gerüchte von J. Lo’s Tod. Einige von Ihnen lassen sich seltsam getrimmte Schnurrbärte wachsen, um den Schnurrbartwettbewerb zu gewinnen, doch dazu wird es nicht kommen.

Zuerst scheint alles surreal und inszeniert. Die Schönheit der nackten Männerkörper, die demonstrativ und offensichtlich mit Stolz vorgeführt wird. Der Wahnsinn eines jeden Marines einzeln und im Gruppenzwang – denn jeder, aber auch wirklich jeder scheint eine ganz persönliche Macke zu haben. All das ist zunächst eine Bilderflut, die einem unbehaglich ist. Es ist eine andere Welt, die ohne große Rücksicht auf die Sehgewohnheiten der Zuschauer gezeigt wird. Die Macher bemühen sich nicht gerade darum, die Charaktere besonders sympathisch vorzustellen.

Mit dem Auftritt von Lt. Col. Stephen “Godfather” Ferrando (Chance Kelly, bekannt aus “Law & Order”, “The Sopranos”, “The Unit”) kommen einem die ersten Zweifel, ob man die Serie wirklich ansehen will. Godfather wird er genannt, weil seine Stimme wie die von Marlon Brando in dem gleichnamigen Film klingt. Doch es ist kein Gag, wie wir später erfahren, sondern die Folge einer Krebserkrankung.

Natürlich bleibt man dran, weil es unbehaglich spannend ist. Vielleicht ist es der Voyeur in einem, der einfach nicht abschalten möchte, wenn man schon ein Blick hinter die Kulissen bekommt. Doch es ist auch etwas anderes: Die Gruppe hat eine seltsame, ganz eigene Dynamik, etwas freundschaftliches und fast schon familiäres ist da, das dennoch jederzeit explodieren kann. Und es ist eine wahre Geschichte. So nach und nach, scheinbar ungewollt, werden die Kleinigkeiten aus dem Leben der Charaktere erzählt. Mit Humor wird der Wahnsinn eines seltsamen ungehobelten Haufens gezeigt, der auf der Stelle tritt und sich selbst konsumiert. Eins muss man den Jungs aber lassen, so schnell bringt sie nichts ins Schwitzen, weder ein Sandsturm noch ein Anschiss des ranghöheren Offiziers.

Als der Reporter (Lee Tergesen, Desperate Housewives) auftaucht, kommt er erst zu Wort, wenn er sprudelnde Kritik an seinem Arbeitgeber – Rolling Stone – mit dem Satz abwehrt: “Könnte schlimmer sein, ich habe früher für Hustler gearbeitet.” Dieser Satz schenkt ihm natürlich die ungeteilte Aufmerksamkeit der Marines, die alles darüber wissen wollen und ihm auf einmal herzlichste Gastfreundschaft anbieten. Boys will be boys. An die vorhin erwähnte Dynamik der Mannschaft muss sich der Reporter, der erstmal von einem Fettnäpfchen ins andere zu treten scheint, auch erst gewöhnen. Seine Strategie ist: Klappe halten, wundern, fragen und sich auf alles einlassen. Offensichtlich funktioniert es.

Er macht sich aber auch nützlich – er besorgt auf einem Markt Windeln für Erwachsene und Batterien, die dringend gebraucht werden, aber nicht an das Militärpersonal verkauft werden dürfen. Auf die Frage, wieso das so ist, macht Cpl. Josh Ray Person (James Ransone, The Wire), die Quasselstrippe vom Dienst, einen Witz über die Marines, die wütend bleiben müssen. “Wenn Marines kriegen würden was sie brauchen, wann sie es brauchen – dann wären wir ja glücklich und nicht bereit jederzeit jemanden umzubringen. Sehen Sie, Marine Corp. ist wie der kleine amerikanische Pitbull. Sie schlagen uns, sie füttern uns und von Zeit zu Zeit lassen sie uns auf jemanden los.”

Sein direkter Vorgesetzter ist Sgt. Brad ‘Iceman’ Colbert (Alexander Skarsgård). Er ist auch nicht gerade jemand, der ein Blatt vor den Mund nimmt, aber er ist ein eher ernsthafter und ruhiger Typ, einer von der “stille Wasser sind tief” Sorte.

Sein Vorgesetzter wiederum ist Lt. Nathaniel Fick (Stark Sands), der ungeachtet seiner jungen Jahre eine Autoritätsperson und vertrauensvoller Ansprechpartner für seine Männer ist, ein Mittelsmann zwischen dem Management und dem einfachen Volk, sozusagen, und erst einmal einer der sympathischsten Charaktere.

Zum Feiern vor der Invasion kriegen die Marines eine große Lieferung von Pizza Hut, worüber sie allerdings nur begrenzt glücklich sind. Auch wenn sie sich auf den Einsatz freuen, als wäre es “Weihnachten”, so meckern sie trotzdem andauernd.

“Bitching Marine is a happy Marine” sagt man, was soviel heißt wie “Ein fluchender Marine ist ein glücklicher Marine”. Und geflucht wird hier viel und gerne.

Einer der Höhepunkte in dem Pilotfilm ist die Ansprache von “Mr. Potato Head”, ein Major des Bataillons, der seine Lungen extrem anstrengt, um den Marines eine pathetische, unfreiwillig witzige, patriotisch angehauchte, aggressive Ansprache zu halten. Doch der einzige, der sich über die Ansprache, die mit “One, two, three: Kill!” – Schrei endet, amüsiert ist der Reporter. Der Rest steht stramm und regungslos da, wie es sich gehört.

Zuerst wünscht man sich an dieser Stelle eine kritische oder sarkastische Bemerkung von einem der Marines, wie man sie aus den Antikriegsfilmen gewohnt ist, aber am Ende der Folge wird einem klar, wie überflüssig und deplatziert diese Art des Kommentars wäre, weil es auf ein Wortgefecht oder Sarkasmus in so einer Situation einfach nicht ankommt. Denn ziemlich bald danach hört der Spaß auf und der Ernst des Krieges beginnt. Die erste Mission, die ersten toten Zivilisten, die ersten Gewissensbisse, das erste Kill.

Eine wahre Geschichte…

Im Jahr 2003 verbrachte Evan Wrigh, Reporter von Rolling Stone, die ersten 40 Tage des Irakkrieges mit den Marines der Bravo Company, dem Ersten Aufklärungsbataillon. Die Marines nannten ihn fast schon liebevoll einfach “der Reporter”. Auf die Frage der Huffington Post, warum die Männer der Kompanie sich dem Reporter anvertrauten, antwortete einer von ihnen: “Er war nach dem ersten Gefecht immer noch da, obwohl nach dem Einsatz 26 Einschusslöcher in seiner Tür waren – er ging einfach nicht weg.” Er erarbeitete sich den Respekt, also nahmen sie ihn auf als einen von ihnen.

Seine dreiteilige preisgekrönte Reportage “The Killer Elite” wurde zu einem Buch und das Buch wurde nun zur Serie. Zu einer guten Serie, die nicht nur mit der Geschichte überzeugt, sondern auch mit der schauspielerischen Leistung, obwohl oder vielleicht gerade weil einige der Rollen von echten Marines gespielt werden. Der Rest der Besetzung kann mit Credits in namhaften Serienerfolgen glänzen. Cinematografisch gesehen ist die Serie sehr gut komponiert, die Bilder sind wunderschön, der Schnitt ist ausgeglichen – aber von einer HBO-Produktion erwartet man nichts weniger als das.

Am besten hat mir das Fehlen der Melodramatik in der Erzählweise gefallen. Niemand wird geschont, vor allem nicht der Zuschauer, aber auch nicht die Helden. Auch das Fehlen der vorgefertigten Meinungen – zum Beispiel äußert sich der Reporter zu dem was er sieht und erlebt gar nicht – ist ein Pluspunkt. Es wird dem Zuschauer überlassen, was er für sich aus dem Gesehenen macht. Die Macher der Serie schlagen sich auf keine Seite, es ist auch gar nicht notwendig, denn die Bilder sprechen für sich.

Mick Jagger hat einmal in einem Rolling Stone Interview gesagt, dass Popkultur und Rock’n'Roll längst zu Kommunikationsmitteln in unserer Welt geworden sind, und er soll Recht behalten. Ich weiß nicht, ob die leichte Verdaulichkeit dieser Serie darauf beruht, dass die Charaktere aus dem wahren Leben stammen und nicht der Phantasie der Autoren entspringen, oder darauf, dass der Alltag des Krieges durch die Sichtweise eines Rolling Stone Reporters präsentiert worden ist, der in den Krieg zog, um das Soldatenleben als eine Art jugendlicher Subkultur zu studieren, und nicht um über den Krieg zu berichten. “Leichte Verdaulichkeit” soll dabei nicht heißen, dass der Krieg nicht in seiner ganzen Brutalität plastisch dargestellt wird – und auch der Stempel “Rolling Stone Sichtweise” soll hier nicht mit liberalen Ansichten oder merkantiler marktgeschützter Coolness übersetzt werden.

Der Idealismus knallt hier genauso auf die Wirklichkeit wie Patriotismus auf Dummheit, Realität des Krieges auf die Politik. Die Aufregung vor dem ersten “Kill” und die Aggressivität trifft auf die Reue und die Machtlosigkeit. Die Luft bleibt zwischendurch auch den Profis weg bei dem Augenzeugnis der Sinnlosigkeit des Tötens. Doch die Serie hält, was die Werbung verspricht: Sie zeigt ein anderes Gesicht des Krieges.

Quelle: Ralf Döbele/Anastasia Korablev/wunschliste

via [TV Serien-News] Sky Atlantic HD zeigt “Generation Kill” ab Ende November 2012.

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Okt 30 2012

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“Dr. House”: Nach der aktuellen Staffel ist Schluss

Abgelegt unter TV Serien-News

Nachdem die “Desperate Housewives” von ProSieben bereits verabschiedet worden sind, steht nun bald das Finale einer weiteren langjährigen US-Erfolgsserie bevor. RTL hat die letzte Episode von “Dr. House” für den 4. Dezember 2012 angekündigt.

Für das im Original “Everybody dies” betitelte Serienfinale hat RTL einen deutschen Titel ausgewählt, der eine überdeutliche Anspielung auf Sherlock Holmes enthält: Ausgestrahlt wird die Episode unter dem Namen “Letzter Akt: Reichenbachfall”.

Zum Abschied trifft House (Hugh Laurie) noch einmal auf zahlreiche Wegbegleiter vergangener Staffeln, darunter Allison Cameron (Jennifer Morrison), Remy Hadley alias ‘Dreizehn’ (Olivia Wilde), Martha Masters (Amber Tamblyn) und die verstorbene Amber Volakis (Anne Dudek). Lediglich Lisa Edelstein alias Dr. Cuddy, die nach der siebten Staffel ausgestiegen ist, konnte nicht mehr für einen Gastauftritt gewonnen werden.

Ähnlich wie in Deutschland konnte “Dr. House” auch in den USA nicht mehr an die früheren Erfolge in den Anfangsjahren anknüpfen. Nachdem die Quoten während der achten Staffel noch einmal weiter gesunken waren, einigte sich das US-Network FOX mit den Produzenten frühzeitig auf eine Einstellung der Serie. So blieb den Autoren genug Zeit, um auf ein würdiges Serienfinale hinzuarbeiten. Insgesamt wurden acht Staffeln mit 177 Episoden produziert.

Einen Seriennachfolger für “Dr. House” hat RTL noch nicht gefunden. Ab dem 11. Dezember setzt der Privatsender am Dienstagabend erst einmal auf Doppelfolgen von “C.S.I.: Miami”. Wie es ab Januar weitergeht, ist noch offen.

http://www.youtube.com/watch?v=sFG79agEkyw&feature=player_embedded

Quelle: Michael Brandes/wunschliste

via “Dr. House”: Nach der aktuellen Staffel ist Schluss.

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Okt 26 2012

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ProSieben ersetzt “1001 Nacht” mit noch mehr “Simpsons”-Episoden

Ende September 2012 nahm ProSieben die neuen “EUReKA”-Episoden aufgrund schwacher Quoten aus dem Programm (siehe Kasten weiter unten). Ersetzt wurde die Mysteryserie am Montagabend durch “ProSiebens 1001 Nacht”. Dass die humoresken Märchen-Comedyfilme aber tatsächlich erfolgreicher abschneiden könnten, war von vornherein unwahrscheinlich. Wohl nicht ohne Grund lagen die bereits 2008 für die damalige “ProSieben Märchenstunde” produzierten Folgen geraume Zeit lang ungesendet im Archiv.

Nun fliegt “1001 Nacht” mit sofortiger Wirkung wieder aus dem Programm. Die Alternative ist gelb: “Die Simpsons” gehen am kommenden Montag (29.10.) ab 20.15 Uhr gleich viermal hintereinander auf Sendung. Auf eine neue Episode der 23. Staffel folgen drei Wiederholungen.

Der nächste Montagabend (5.11.) beginnt mit drei “Simpsons”-Episoden, bevor dann ab 21.40 Uhr vorzeitig “Switch Reloaded” übernimmt. Aufgrund einer “TV total”-Pause sendet ProSieben vier Folgen der Parodieshow hintereinander. Am 12. November stehen dreimal die “Simpsons”, zweimal “Switch Reloaded” und einmal “Old Ass Bastards” auf dem Programm, bevor dann um 23.15 Uhr wie gewohnt Stefan Raab übernimmt.

Die verbliebenen drei “1001 Nacht”-Filme werden am 12. November (“Der kleine Muck”, “Der verflixte Flaschengeist”) und am 19. November (“Der Dieb von Bagdad”) im Nachtprogramm ab 2.15 Uhr ausgestrahlt.

Quelle: Michael Brandes/wunschliste

ProSieben wirft “EUReKA” aus dem Programm
Mit seinem Montagabend ist ProSieben zur Zeit nicht übermäßig glücklich. Die “Simpsons”-Doppelfolgen um 20.15 Uhr erzielen ebenso wie die ab 21.15 Uhr ausgestrahlten neuen “EUReKA”-Episoden nur einstellige Marktanteile in der jüngeren Zielgruppe. Die Mysteryserie muss sich daher vorzeitig verabschieden.

Am kommenden Montag (24.9.) wird noch die fünfte Episode der fünften “EUReKA”-Staffel gezeigt. Danach wird die Ausstrahlung abgebrochen. In der folgenden Woche (1.10.) gibt es stattdessen “Simpsons” satt. Ab 20.15 Uhr werden neben der neuen Episode aus der 23. Staffel noch drei älteren Folgen hintereinander gezeigt.

Am 8. Oktober startet dann um 21.15 Uhr im Anschluss an die “Simpsons”-Doppelfolgen die humoreske Filmreihe “ProSiebens 1001 Nacht”. Die insgesamt sechs orientalischen Märchen-Neuverfilmungen, darunter “Ali Baba und die 40 Räuber” und “Der Dieb von Bagdad”, wurden bereits 2008 für die “ProSieben Märchenstunde” produziert, erblickten bis dato aber nie das Licht der Öffentlichkeit. Nun werden sie unter neuem Titel vermarktet.

Den Anfang macht am 8. Oktober die Episode “Kalif Storch – Ein Herrscher lässt die Sau raus!”, in der sich Kalif Feisal Ebn Nix Scheusal (Kida Khodr Ramadan) und sein kleiner Bruder Harun al Pussi (Elyas M’Barek) gleichsam in eine Teilnehmerin von “Orients Next Miss Morgenland” verlieben. Das Drehbuch stammt von einem gewissen Oliver Welke.

Vorgezogen wird zudem der Start der zweiten Staffel von “Old Ass Bastards”. Die acht neuen Folgen der Sketch-Comedy werden ab dem 8. Oktober montags um 22.40 Uhr im Anschluss an “Switch Reloaded” gezeigt.

Außerdem fliegt die mitternächtliche “Comedystreet” aus dem Programm. Stattdessen wiederholt ProSieben bereits ab dem 1. Oktober gegen 0.15 Uhr die vierte “Stromberg”-Staffel in Doppelfolgen.

 

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