Archiv für das Tag 'samsung'

Nov 14 2012

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Sicherheitslücke: Galaxy SIII sichert Passwörter im Klartext

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Beim beliebten Samsung Galaxy SIII ist eine Sicherheitslücke gefunden worden. Die interne App S-Memo speichert Passwörter im Klartext. Damit wird es möglich, dass jeder, der sich Zugriff beschaffen kann und weiß, wo das entsprechende File liegt, dieses auch tatsächlich lesen kann.

Einem Bericht von geek.com zufolge ist es möglich, Passwörter, die in der S-Memo-App von Samsung gespeichert werden, im Klartext aufzurufen. Jeder, der zum entsprechenden File Zugang habe, könne dieses auch lesen. Zugang zu dem File bekommen Angreifer allerdings nur dann, wenn das Android-Phone gerootet ist. Daher betrifft die Sicherheitslücke nur wenige User.

Nichtsdestotrotz sollte die Sicherheitslücke möglichst rasch behoben werden, denn wenn ein Galaxy SIII tatsächlich gerootet wird, können dadurch beispielsweise die Login-Daten für den Google-Account entwendet werden. Samsung sei daher dazu aufgerufen, die Passwörter im S-Memo nicht mehr im Klartext abzuspeichern.

Quelle: futurezone

via Sicherheitslücke: Galaxy SIII sichert Passwörter im Klartext.

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Sep 25 2012

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Samsung Galaxy SIII erhält Android 4.1 Jelly Bean

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Das lange Warten hat ein Ende. Wie einige europäische User berichten, hat Samsung damit begonnen, die aktuelle Android-Version 4.1 (Jelly Bean) nun endlich an Galaxy-SIII-Geräte auszuliefern. Einem Medienbericht zufolge soll der Roll-out in Polen starten. Neben dem Jelly-Bean-Update werden auch Samsung-spezifische Erweiterungen mitgeliefert.

Wie das US-Portal The Verge von Samsung erfahren haben will, ist heute, Montag, der offizielle Starttermin. Ob auch österreichische User bereits in den Genuss des Updates gekommen sind, ist derzeit unbekannt. Eine Anfrage der futurezone an Samsung Österreich, wann das Update hierzulande ausgeliefert werden soll, wurde bislang noch nicht beantwortet.

Auch Galaxy SII erhält Update
Als gesichert gilt laut The Verge allerdings, dass auch ältere Galaxy-Phones und –Tablets in den Genuss der aktuellen Android-Variante kommen. So wurde von Samsung bestätigt, dass auch das Galaxy SII, Note, S Advance, Chat, Ace 2, Beam, Ace Plus, Mini 2, S Duos sowie die vier Tablets Tab 2 7.0, Tab 7.0, Tab 2 10.1 und Note 10.1 von dem Update profitieren sollen. Google hatte Jelly Bean bereits Ende Juni im Rahmen der Entwicklerkonferenz I/O offiziell präsentiert.

Neben den neuesten Android-Funktion wie eine verbesserte Sprachsuche sowie eine flüssigere Bedienung gibt Samsung beim Update auch einige neue Samsung-Funktionen bei, wie ein „Easy-Modus“, mit dem sich die beliebtesten Apps und Widgets aufrufen lassen, sowie ein Blockierfunktion, die ähnlich zu Apples eingeführtem „Do not disturb“- Modus unerwünschte Anrufe und Nachrichten für einen gewissen Zeitraum blockieren könnte.

Quelle: futurezone

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Aug 24 2012

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Galaxy Note 10.1 im Test: Mit Stift, ohne Stil

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Samsung bringt mit dem Galaxy Note 10.1 ein Android-Tablet, das per Stylus zum Grafik-Tablet werden soll. Die Leistung kann aufgrund des Quad Core-Prozessors mit 1,4GHz und 2GB RAM überzeugen, die Verarbeitung und das Display des Geräts sind einem Flaggschiff aber nicht würdig.

Ende Februar hat Samsung das Galaxy Note 10.1 erstmals vorgestellt. Grund dafür dürfte das überraschend erfolgreiche XXL-Smartphone Galaxy Note sein, das ebenfalls auf eine erweiterte Bedienung mittels Stylus setzt. Seit der Ankündigung hat Samsung beim Note 10.1 noch mal kräftig nachgerüstet. Die Kamera hat 5 statt 3 Megapixel, statt Dual-Core-CPU gibt es jetzt einen Prozessor mit vier Kernen und das RAM wurde auf 2GB verdoppelt. Dafür wurde aber bei anderen Komponenten und der Verarbeitung gespart. Die futurezone hat das Tablet getestet.

Plastik mit Hohlraum
Was für 599 Euro (3G 699 Euro) Preisempfehlung in der weißen Kartonschachtel liegt, ist enttäuschend. Das Note 10.1 hat den Charme und die Haptik eines Günstig-Android-Tablets aus China. Das Gerät knirscht und knarrt beim Angreifen. Zwischen der dünnen Plastikrückseite und den darunter liegenden Komponenten ist ein Hohlraum, weshalb die Rückseite deutlich nachgibt und einen fragilen Eindruck erweckt.

Der silberne Plastikrand an der Front ist leicht erhoben und wirkt so, als ob das Tablet in den Rahmen hineingeklebt worden wäre, damit es bloß nicht zu sehr wie ein iPad aussieht. Die links und rechts integrierten Lautsprecher lassen auch nicht gerade an das Wort „stylish” denken, sondern erinnern eher an einen missglückten Versuch eines Hobby-Tuners, der seinen 3er-Golf sportlicher aussehen lassen will.

Rutschgefahr
Der Verzicht auf Aluminium hat auch positive Effekte. Das Tablet ist 8,9mm dünn und wiegt 597 Gramm (3G 600 Gramm). Optimal in der Hand liegt es dennoch nicht, da die Plastikrückseite rutschig ist. Gerade wenn man das Note 10.1 in einer Hand hält, um mit dem Stylus in der anderen Hand Notizen zu machen oder etwas zu malen, hätte man gerne einen sichereren Halt.

Die Kanten sind ausreichend abgerundet. Nur wenn man den Stylus aus dem Tablet herausgezogen hat, gibt es an der rechts unteren Ecke Kanten, die beim Halten im Hochformat unangenehm scharf sind.

Der Stylus ist auseichend dick und der Knopf gut positioniert. Nur etwas länger hätte der Stylus ruhig sein können. Zwar kann man ihn auch noch mit großen Händen verwenden, allerdings weniger bequem als einen normalen Werbegeschenk-Kugelschreiber, was bei längerer Verwendung des Stylus zu Schmerzen in der Hand führen kann.

Chance vertan
Beim Display hat Samsung die Chance vertan, dass Note 10.1 für User interessant zu machen, die beruflich grafisch mit einem Stylus tätig sind. Das 10,1 Zoll LCD-Display hat eine Auflösung von 1280×800 Pixel. Gerade beim präzisen Zeichnen wäre ein höher auflösendes Display, wie es etwa das Asus Transformer Pad Infinity hat (1920×1200 Pixel), von Vorteil.

Die Darstellung des Displays wirkt oft leicht unscharf, Icons, Schaltflächen und Schriften fransen an den Kanten aus. Zwischen dem eigentlichen Display und dem Glas ist ein größerer Abstand als bei anderen, hochwertigen Tablets. Wirklich gut sieht die Darstellung deshalb meist nur bei maximaler Helligkeit aus. Bei reduzierter Display-Helligkeit waschen die Farben schon bei kleinen Änderungen des Betrachtungswinkels aus.

Die maximale Helligkeit macht das spiegelnde Display auch bei direkter Sonnenbestrahlung noch lesbar. Die automatische Helligkeitseinstellung stellt das Display meist zu dunkel ein. Nutzt man das Tablet bei aktivierter automatischer Helligkeit im Hochformat mit dem Stylus sollte man darauf achten, dass der Lichtsensor von der Schreibehand abgewandt ist. Ansonsten verdeckt man beim Malen oder Kritzeln den Sensor und das Display schaltet auf viel zu dunkel um.

Mehrfachbildschirm und Multitasking
Im normalen Betrieb und auch bei aufwendigen Spielen ist das 10.1 Note dank der Quad-Core-CPU und 2GB RAM immer flott unterwegs. Die gefühlte Trägheit der Android-Tablets, etwa beim Wechseln auf den Homescreen oder beim Durchscrollen der Homescreens, ist dennoch vorhanden, wofür aber die Hardware nichts kann.

Die Akkuleistung liegt unter dem des iPad. Im reinen WLAN-Modus bei automatischer Helligkeit kommt man bei normaler Nutzung drei bis vier Tage aus. Im Dauerbtrieb macht der 7000mah-Akku nach sechs bis acht Stunden schlapp.

Wie schon bei früheren Samsung-Tablets zeigt ein Tipper auf den Pfeil in der unteren Leiste Apps an, die jederzeit, auch während andere Apps laufen, im Vordergrund eingeblendet und verschoben werden können. Dazu gehört etwa ein Notizblock, Rechner oder der Task-Manager. Wie beim Galaxy SIII ist es auch möglich ein Video von der Video-Player-App zu „lösen”. Es wird dann im Vordergrund abgespielt, kann verschoben und vergrößert oder verkleinert werden. Ebenfalls vom SIII kennt man die „Smart Stay”-Funktion: Über die Frontkamera wird erkannt, ob man auf das Display schaut. Tut man das nicht, schaltet das Display in den Standby-Modus.

Die Apps Internet, Galerie, Polaris Office, S Note, Video-Player und E-Mail unterstützen „Mehrfachbildschirm”. Zwei dieser Apps können nebeneinander angezeigt werden. Der Wechsel zwischen den Apps kann bis zu einer Sekunde dauern. Die Bedienung beider gleichzeitig, also das man etwa mit der linken Hand eine Stylus-Zeichnung macht und mit der rechten auf einer Website scrollt, ist nicht möglich.

Präziser Stylus
Vorbildlich ist die Eingabe mit dem Stylus. Der Punkt und Strich erscheinen da wo sie sollten. Die Eingabe ist sehr präzise, auch wenn der Stylus leicht angewinkelt gehalten wird. Der Stylus ist druckempfindlich. Wird etwa in der App S-Note mit dem Pinsel-Malwerkzeug fester aufgedrückt, wird auch der Strich am Display dicker.

Nimmt man den Stylus aus der Haltevorrichtung des Tablets, wird am rechten Display-Rand eine Leiste mit den Icons der Apps geöffnet, die für die Stylus-Bedienung angepasst sind: S-Note, S-Planner, Crayon Physics, Photoshop Touch und Polaris Office.

S-Note ist die erweitere Version der Notizapp S-Memo, die auf dem Galaxy Note Smartphone zu finden ist. Neben verschiedenen Mal- und Zeichenwerkzeugen kann man auch Bilder oder Voice Memos in eine Notiz einfügen. Die Funktion „Formelübereinstimmung” erkennt mit dem Stylus geschriebene mathematische Formel und lässt diese online über den Dienst Wolfram Alpha ausrechnen. „Form zu passen” macht aus krakeligen Kreisen, Rechtecken und Dreiecken gleichmäßige geometrische Formen. „Handschrift-zu-Text” wandelt Stylus-Notizen in Text um. Lateinschrift wird nicht erkannt, normale Buchstaben werden gut umgewandelt.

Etwas seltsam ist, dass nicht in jeder Vorlage (eine muss gewählt werden, wenn ein neues Dokument angelegt wird) jede Funktion zur Verfügung steht. Und die Vorlagennamen wie „Beachten”, „Kostenlose” und „Memo” geben keinen Aufschluss darüber, welche Funktion für welche Vorlage zur Verfügung steht.

Photoshop Touch
In S-Note können zudem keine Seiten in Querformat angelegt werden, etwa um eine Zeichnung zu machen. Dafür gibt es die vorinstallierte App Photoshop Touch, die im Android Play Store sonst 8 Euro kostet.

Hier kann man sich malerisch austoben oder Fotos nachbearbeiten. Auf dem Display wird der Umriss des ausgewählten Werkzeuges, etwa der Malpinsel, schon angezeigt, wenn die Stylus-Spitze noch 5mm über dem Display ist. So kann man genau zielen und präziser malen. Die Druckstärke wird in Photoshop Touch noch sensibler erkannt als bei S Note. Man kann einstellen, ob sich die Stärke auf die Größe des Strichs oder die Deckkraft der Farbe auswirken soll. Die Funktion lässt sich, falls gewünscht, auch ganz deaktivieren.

Ebenfalls vorinstalliert ist die App Smart Remote, mit der über die Infrarot-Schnittstelle des Tablets der Flat-TV gesteuert werden kann. In den meisten Fällen reicht es den Hersteller des Flat-TVs zu wählen, um die App einzurichten. Im Test funktionierte das bei einem Pioneer, Loewe und Philips-Flat-TV problemlos.

Langsame Kamera
Die Hauptkamera nimmt Fotos mit 5 Megapixel auf. Durch das langsame Fokussieren dauert es selbst bei guten Lichtverhältnissen an die zwei Sekunden, bis das Foto nach dem Drücken der Auslöse-Schaltfläche auch wirklich gemacht wurde. Die Farbechtheit der Bilder ist bei guten Lichtverhältnissen in Ordnung, die Schärfe könnte aber besser sein.

Videos werden in 720p aufgenommen, auch diese können nicht wirklich überzeugen. Zur leichten Unschärfe kommt ein muffig klingender Ton hinzu.

Die Audiowiedergabe von Musik und Videos ist in Ordnung. Bis zu 3/4 der Gesamtlautstärke liefert das 10.1 eine gute Tonqualität, die auch angemessen laut ist. Alles darüber ist nur noch laut, aber nicht mehr wohlklingend.

Fazit
Das Galaxy Note 10.1 kann nicht vollständig überzeugen. Während die Stylus-Eingabe ein nettes Extra ist, müsste das Display höher auflösend sein, um das Note 10.1 sinnvoll als Grafik-Tablet-On-the-Go einsetzen zu können. Die Leistung kann wiederum überzeugen, die Verarbeitung nicht. Um 399 Euro könnte man darüber hinwegsehen, aber um die vollen 599 Euro (UVP) für ein WiFi-Android-Tablet mit 16GB und einem Display mit 1280×800 Pixel zu zahlen, muss man schon ein sehr großer Stylus-Fan sein.

Quelle: futurezone

via Galaxy Note 10.1 im Test: Mit Stift, ohne Stil.

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Aug 15 2012

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Android 4.1: Das lange Warten auf Jelly Bean

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Die neueste Version von Android bringt eine Reihe von nützlichen Verbesserungen wie Offline-Spracheingabe und den Assistenten “Google Now”. In den Genuss der neuen Funktionen sind bislang nur Besitzer von Google-Nexus-Smartphones gekommen. Die futurezone zeigt, welche anderen Smartphones mit dem Update ausgestattet werden sollen.

Mit jedem größeren Update des Android wird auch eine der größten Schwächen des mobilen Betriebssystems sichtbar: Durch die enorm große Zahl an verschiedenen Android-Geräten ist es nicht möglich, die neueste Version zeitnah auf alle Geräte zu bringen. Eine große Zahl aktueller Smartphones und Tablets muss auf das Update (zumindest über den offiziellen Weg) gar komplett verzichten, da die Hersteller es für nicht möglich oder notwendig erachten.

Google
Der Suchmaschinenriese und Schöpfer von Android hat mit dem G1 und dem Nexus One (beide HTC), sowie mit dem Nexus S und Galaxy Nexus (beide Samsung) bereits vier Flagship-Geräte für sein Betriebssystem veröffentlicht. Da diese Smartphones auf einer unangepassten (“Stock”-)Variante von Android basieren, sind sie traditionell die ersten Geräte, die offizielle Updates bekommen. Für das Nexus S und das Galaxy Nexus wird das Update auf Jelly Bean bereits seit 26. Juli 2012 ausgeliefert.

Das G1 und das Nexus One sind bereits zu alt und erhalten seit längerem keine offiziellen Updates mehr.

Samsung
Die Koreaner gelten derzeit als der erfolgreichster Hersteller von Android-Smartphones, gerieten aufgrund undurchsichtiger Update-Politik in Vergangenheit aber immer wieder in die Kritik der User. Aufsehen erregte unter anderem die Tatsache, dass das populäre Smartphone Galaxy S kein Update auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) erhielt, das fast baugleiche Nexus S hingegen schon.

Um seinen Ruf zu verbessern, setzt Samsung bei den aktuellen Modellen offenbar auf schnelle Updates. Laut Berichten von Sammobile.com ist Jelly Bean für das aktuelle Flaggschiff Galaxy S III bereits fertig, es werde nur noch auf das letzte “OK” von Google gewartet. Ein genaues Datum, wann die Version ausgeliefert wird, gibt es noch nicht, aber es dürfte im dritten oder spätestens vierten Quartal 2012 soweit sein. Es wäre auch möglich, dass Samsung das Update zur Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA) Ende August ankündigt, gleichzeitig mit einer schwarzen Version des Smartphones.

Nicht ganz fix ist ein Update für den Vorgänger Galaxy S II. Erste Tests seien zwar positiv verlaufen, dennoch stehe noch nichts fest. Sollte sich Samsung gegen ein Update auf Android 4.1 entscheiden, sollen die Kunden laut sammobile.com jedoch ein “Value Pack”-Update erhalten, wie es schon beim Galaxy S der Fall war. Dabei werden die wichtigsten neuen Funktionen von Samsung einfach auf die ältere Android-Version portiert. Beim Galaxy Note stellt sich die Situation ähnlich wie beim Galaxy S II dar. Zwar deutet alles auf ein Update hin, es gibt aber noch keine offizielle Stellungnahme von Samsung.

Mit welchem Betriebssystem das neue Galaxy Note II, das ebenfalls bei der IFA vorgestellt werden soll, ausgeliefert wird, ist noch unklar. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Jelly Bean früher oder später auch für dieses Gerät verfügbar sein wird.

HTC
HTC hat bereits Updates auf Jelly Bean für seine Smartphones One X und One S bestätigt. Ob auch das Einsteigermodell One V die neueste Version bekommen wird, ist derzeit noch unklar. Beim geplanten Veröffentlichungsdatum hält sich der taiwanesische Konzern noch zurück, man kann aber davon ausgehen, dass es spätestens im vierten Quartal soweit sein wird.

Sony
Der Hersteller ließ sich bislang keine konkreten Angaben zu seinen Update-Plänen entlocken. Laut einem offiziellen Statement werde derzeit evaluiert, “für welche Smartphones sich Jelly Bean am Besten eignet”. Es lässt sich vermuten, dass das Flaggschiff Xperia S eines der ersten Geräte sein wird, für das Jelly Bean verfügbar ist.

LG
LG will ebenfalls kein offizielles Statement zu seinen Update-Plänen abgeben. Derzeit heißt es nur, es werde untersucht, für welche Geräte die Aktualisierung sinnvoll sei. Dabei kommen Gerüchten zufolge nur Geräte in Frage, die 2012 erschienen sind. Dazu zählen die Modelle Optimus L5, sowie das L7 und das Quad-Core-Smartphone 4X HD.

Huawei
Auch der chinesische Hersteller Huawei will kein offizielles Statement zu seinen Update-Plänen abgeben. Man kann nur vermuten, dass zumindest die neuen Modelle Ascend P1, sowie Ascend D quad aktualisiert werden. Fraglich ist, ob auch das Budget-Modell Ascend G300 aktualisiert wird.

Inoffizielle Updates
Wer nicht auf die offiziellen Aktualisierung warten will, hat die Möglichkeit, auf inoffizielle Updates zurückzugreifen. Jene sind in der Regel wesentlich schneller verfügbar und auch für Geräte erhältlich, für die keine offizielle Aktualisierung geplant ist. Die populärste Reihe inoffizieller Betriebssysteme ist CyanogenMod, das für über 60 verschiedene Endgeräte erhältlich ist. Vor kurzem wurde die finale Version 9 veröffentlich, das auf Android 4.0 basiert. Version 10, dessen Basis Jelly Bean ist, befindet sich derzeit in der Beta-Phase.

Auf Basis von Cyanogen gibt es eine nahezu unüberschaubare Anzahl an weiteren Modifikationen für verschiedene Geräte. Ein guter Anlaufpunkt, um sich in die Custom Roms einzulesen, ist das Forum XDA-Developers.

Wer sich entscheidet, ein inoffizielles ROM auf sein Smartphone aufzuspielen, sollte immer bedenken, dass dabei auch immer das Risiko besteht, sein Telefon unbenutzbar zu machen (Brick). Auch die Garantie verfällt in der Regel beim Installieren fremder Firmwares.

Quelle: futurezone

via Android 4.1: Das lange Warten auf Jelly Bean.

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Jun 23 2012

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Irland: Samsung Galaxy S III beginnt zu brennen

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Ein irischer Smartphonebesitzer beklagt den Verlust seines neuen Galaxy S III. Während einer Autofahrt begann das Smartphone, das sich gerade in seiner Halterung befand, zu brennen. Samsung untersucht nun den Fall und will herausfinden, ob das Problem am Smartphone selbst liegt.

Das aktuelle Smartphone-Flaggschiff des südkoreanischen Elektronikherstellers Samsung hat laut einem Posting in einem Forum ein gewisses Gefahrenpotential. Das Gerät sei in einer Autohalterung fixiert gewesen als es “plötzlich Funken gesprüht” und von innen ausgebrannt sei. Wie einige Bilder zeigen war das Smartphone an der rechten Unterseite vollkommen verbrannt, etwaige Schäden innerhalb des Gehäuses waren nicht zu erkennen.

Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht</p>
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ID:	828

“Das Smartphone ist komplett zerstört und hat dabei einen Teil der Innenverkleidung meines Autos verbrannt”, schreibt der Poster, der sich selbst dillo2k10 nennt. Der Verkäufer des Smartphones, die Handelskette “Carphone Warehouse”, zeigte sich zunächst unkooperativ und bot lediglich an, das Gerät zur Untersuchung einzuschicken.

Reaktion von Samsung
Samsung reagierte jedoch mittlerweile und bot dem geschockten Kunden ein Ersatzgerät sowie weitere Artikel als Entschädigung an. In einem Blogpost zeigte man sich gewillt, den Vorfall zu untersuchen. Man nehme den Fall sehr ernst und werde genau utnersuchen, ob der Vorfall im Zusammenhang mit der Halterung stand oder ob es am Smartphone selbst lag. Bislang gab es noch keine derartigen Vorfälle, die auf Hitzeprobleme mit dem Galaxy S III hinweisen würden, auch im Test zeigten sich keine starke Hitzeentwicklung.

Quelle: futurezone / Bild: dillo2k10

via Irland: Samsung Galaxy S III beginnt zu brennen.

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Mai 25 2012

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Ein würdiger Nachfolger: Samsung Galaxy S3 im Test

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Samsung will mit seinem neuen Android-Flaggschiff ein neues Referenzmodell etablieren. Dazu vereint das Smartphone nahezu alle High-End-Komponenten, die es derzeit am Markt gibt. Die futurezone konnte kurz vor dem geplanten D-A-CH-Start das S III ausgiebig testen.

Der koreanische Konzern hat sich für das aktuelle Smartphone-Flaggschiff selbst einiges vorgelegt. Die beiden direkten Vorgängermodelle Galaxy S und S II haben sich weltweit über 40 Millionen Mal verkauft. Auch in D-A-CH erfreuten sich die Androiden großer Beliebtheit, das S II war 2011 das meistverkaufte Smartphone hierzulande, nahezu ex-aequo mit dem Budget-Modell Galaxy Ace. Das neue S III soll an diese Erfolge anschließen und will mit High-End-Spezifikationen punkten: Als Hauptrecheneinheit kommt Samsungs hauseigener Exynos 4 Quad mit 1,4 GHz zum Einsatz, Arbeitsspeicher ist ein GB vorhanden.

Formfaktor und Verarbeitung
Das S III misst 136.6 x 70.6 x 8.6 mm und wiegt dabei 133 Gramm. Damit ist es eine Spur schwerer als der Vorgänger S II (116) Gramm, was in der Praxis aber nicht unbedingt von Nachteil ist. Durch das geringfügig gesteigerte Gewicht wirkt das Smartphone subjektiv hochwertiger und liegt besser in der Hand. In Sachen Formfaktor hat sich Samsung offenbar weniger an den früheren Galaxy S Modelle orientiert und stattdessen eher das aktuelle Google-Phone Galaxy Nexus zum Vorbild genommen. So sind die Kanten ähnlich abgerundet, auch die Größe des Gehäuses ist annähernd gleich. Ein deutlicher Unterschied fällt jedoch sofort auf: Im Gegensatz zum Galaxy Nexus ist beim S III ein physischer Homebutton enthalten.

Das Gehäuse des S III ist vollständig aus Kunststoff, die Rückseite ist glatt gehalten. Diese Oberfläche erwies sich im Test als Magnet für Fingerabdrücke. Die Verarbeitung bietet aber ansonsten keinen offensichtlichen Grund zu Beanstandungen, auch, wenn man durchaus spürt, dass das Gehäuse eben aus Kunststoff ist.

Display
Das Display hat eine Diagonale von 4,8 Zoll (12,2 Zentimeter) und ist somit geringfügig größer als beim Galaxy S II (4,3 Zoll) und beim Galaxy Nexus (4,65 Zoll). Die Auflösung beträgt 1280 x 720 Pixel, wodurch sich eine Pixeldichte von 306 PPI ergibt. Dieser Wert ist zwar geringfügig kleiner als beim Galaxy Nexus, in der Praxis fällt der Unterschied jedoch nicht auf.

Insgesamt wirkt der Bildschirm des Galaxy S III scharf, kontrastreich und auch in keiner Weise farbstichig. Auch die Lesbarkeit im Freien konnte im Praxistest positiv überraschen, in strahlendem Sonnenlicht tut man sich aber auch mit dem S III schwer.

Die Kamera
Die Hauptkamera macht Fotos mit einer maximalen Auflösung von acht Megapixel und bietet so ziemlich jede Funktion, die eine aktuelle Handy-Kamera können sollte: Touch-Fokus, Gesichts- und Lacherkennung, sowie Geotagging. Auch ein Bildstabilisator ist integriert. Durch die starke Rechenleistung der CPU ist es außerdem möglich, Full-HD-Videos aufzuzeichnen, während man Fotos (in der vollen Auflösung) schießt.

Die Farbdarstellung ist ausgeglichen, Schärfe und Kontrast der Bilder stimmen ebenfalls. Auch das Rauschverhalten hält sich in Grenzen. Bilder in Profi-Qualität darf man sich natürlich dennoch nicht erwarten, für eine Smartphone-Kamera sind die Ergebnisse jedoch gut. Gleiches gilt für die Videos.

Geschwindigkeit
In Sachen Geschwindigkeit gibt sich das S III keine Blöße. Selbst mit Multitasking und dem neuen Video-Overlay “Pop Up Play” kann das Gerät nicht ins Stocken gebracht werden. Mit letzterem ist es möglich, Videos in einem kleinen verschiebbaren Fenster abzuspielen, während man gleichzeitig den Browser oder andere Apps normal bedienen kann.

Dafür ist eine entsprechend schnelle CPU notwendig, die auch in verschiedenen Benchmarks durchwegs gute Ergebnisse abliefert. Im Browser-Benchmark Browsermark von Rightware etwa kommt das S III auf stolze 154.000 Punkte und überholt somit auch Tegra-3-Tablets, wie das aktuelle EEE Pad Transformer TF201 von Asus, das nur auf rund 108.000 Punkte kommt. Auch im AnTuTu Benchmark setzt das S III einen neuen Spitzenwert und kommt im Test auf 11.957 Punkte. Damit verdrängt das S III wieder das Transformer-Tab vom ersten Platz, das knapp über 10.000 Punkte erreicht.

Der Akku hat 2.1000 mAh und macht im Test einen durchwegs langatmigen Eindruck. Ein Tag Betrieb ist mit einer Akkuladung locker möglich, auch, wenn vermeintlich stromhungrige Features wie Smart Stay aktiviert sind. Für viel mehr reicht es bei moderater Nutzung dennoch nicht aus, auch, wenn man den integrierten “Power Saving Mode” aktiviert hat.

Betriebssystem
Standard-Betriebssystem des Galaxy S III ist Android 4.0.4, das durch Samsungs Touchwiz-Oberfläche ergänzt wurde. Samsungs Software bietet nicht immer Vorteile, so ist der angepasste Launcher der Android-Stock-Variante in einigen Punkten unterlegen. Das Erstellen von Ordnern auf dem Homescreen ist etwa unnötig umständlich. Auch die Tatsache, dass man das Menü-Icon nicht verschieben kann, fiel im Test negativ auf.

S Voice
Das Design des S III ist laut Samsung “von der Natur inspiriert” und soll die “Kommunikation zwischen Mensch und Technologie optimieren”. Dazu hat Samsung die Siri-ähnliche Funktion “S Voice” integriert. So soll das Smartphone natürlich gesprochene Befehle erkennen und verarbeiten können.

Ist man einmal im S-Voice-Menü, kann man das Handy mit “Hallo Galaxy” zum Zuhören bewegen. Danach können allerlei Befehle gegeben werden, wie etwa das Stellen eines Alarms oder das Eintragen von Terminen. Komplett freihändig kann man die Sprachsteuerung jedoch nicht aktivieren, da das Smartphone eben nur im S-Voice-Menü auf das “Hallo Galaxy” reagiert.

Im Test kann S Voice nicht völlig überzeugen. So wird Sprache zwar sehr gut und zuverlässig erkannt, intuitiv gestellte Fragen kann S Voice trotzdem nur sehr selten beantworten. Mit Fragen wie “Wie heißt du?”, “Wo ist das Hauptquartier von Samsung?” oder “Welches ist das beste Smartphone?” kann S Voice nichts anfangen. Es bleibt der Eindruck, dass Samsung nach Siri Sprachsteuerung offenbar als Must-have gesehen und darum integriert hat. Das Ergebnis ist nicht durchwegs schlecht, aber auch nicht so revolutionär, dass es die Alltagsbedienung deutlich verändern kann.

Smart Stay
Mit der Funktion Smart Stay lässt das S III automatisch den Bildschirm an, wenn man den Blick darauf richtet. Möglich wird dies durch die Frontkamera, die das Gesicht registriert. In der Praxis funktioniert es so: Hat man ein Display-Timeout von einer Minute eingestellt, aktiviert sich kurz vor Ablauf dieser Zeit die Front-Kamera. Erkennt jene, dass der Blick auf das Display gerichtet ist, beginnt die Minute wieder von vorne zu laufen.

Man erspart sich also den minütlichen Tip auf den Touchscreen, damit das Smartphone wach bleibt. Im Test hat diese Funktion – zumindest unter Tageslicht – gut funktioniert. Wird es dämmrig, tut sich die Frontkamera schwer, das Gesicht zu erkennen. Insgesamt ist die Funktion eine nette Idee, die jedoch zu stark von den äußeren Faktoren wie Lichtbedingungen und dem korrekten Blickwinkel auf das Smartphone abhängig ist.

Fazit
Das Galaxy S III kann zwar nicht überraschen, dafür überzeugen und zählt ohne Zweifel zu den besten und vor allem schnellsten Android-Geräten, die derzeit am Markt sind. Die Leistung in der Praxis hält das, was die Spezifikationen versprechen. So gibt es derzeit wohl kein Smartphone, das flüssiger oder schneller läuft. Diese Tatsache fällt auch in der Alltagsbedienung auf, wenn man nur etwa Apps installiert oder im Internet surft.

Kritik wird bei vielen Nutzern wieder dadurch hervorgerufen werden, dass Samsung beim Gehäuse merklich auf Kunststoff setzt. Wer damit bei den früheren Modellen ein Problem hatte, kann wohl auch nicht mit dem S III völlig glücklich werden. Innovative “Killer-Feature” sucht man ebenfalls vergebens. Die neuen Funktionen, wie die Sprachsteuerung oder Smart Stay sind nette Spielereien, stellen aber keine revolutionären Veränderungen in der Bedienung des Gerätes dar.

Wirklich trüben kann das den Gesamteindruck dennoch nicht, dazu sind die Kernfunktionen des Androiden einfach zu souverän umgesetzt. Das Samsung Galaxy S III ist ab 29. Mai in Basaltblau und Marmorweiß erhältlich. Vertragsfrei kostet das Smartphone zum Marktstart 599 Euro.

Daten

Modell: Samsung Galaxy SIII

Display: 4,8 Zoll Super-AMOLED-HD-Display 720 x 1280 Pixel

Prozessor: Samsung Exynos 4 Quad, 1,4 GHz

RAM: 1024 MB

Speicher: 16 / 32 GB (Variante mit 64 soll nachfolgen), MicroSD-Slot (bis zu 64 GB)

Betriebssystem: Android 4.0.4

Anschlüsse/Extras: Micro-USB, 3,5mm Klinke, WLAN (b/g/n), Bluetooth 4.0, NFC

Kamera: 8 MP Rückseite, 1,9 MP Front

Videos: 1080p Rückk- und Frontkamera

Maße: 136,6 x 70,6 x 8,6 mm, 133 Gramm

Preis: ab 599 Euro (16GB)

Verfügbarkeit ab 29. Mai (Europa)

Quelle: futurezone

via Galaxy S3 im Kurztest: Lob und Kritik für Samsung-Flaggschiff.

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Mai 16 2012

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Wachablöse bei Handys: Samsung überholt Nokia

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Sinkende Nachfrage lässt globalen Markt zu Jahresbeginn schrumpfen

Stamford/Duisburg (pte018/16.05.2012/13:45) – Der südkoreanische Elektronikriese Samsung ist zum weltweit größten Handy-Hersteller avanciert und hat somit Nokia nach 14-jähriger Marktführerschaft von Platz eins verdrängt. Dies hat das Marktforschungsunternehmen Gartner heute (16.05.2012) bekannt gegeben. Samsung verfügte im ersten Quartal 2012 mit 86,6 Mio. verkauften Geräten über einen Marktanteil von 20,7 Prozent. Nokia kommt nur auf 83,2 Mio. Handys und 19,8 Prozent.

Finnen verschlafen Entwicklung

“Das ist keine große Überraschung, da sich die Finnen zu lange auf ihrer guten Position ausgeruht haben”, verrät Torsten Gerpott, Experte für Telekommunikationswirtschaft an der Mercator School of Management http://www.msm.uni-due.de. “Dieser Rückschritt zeichnete sich seit einiger Zeit ab, da Nokia über kein vernünftiges Betriebssystem verfügt und dadurch stark an Wettbewerbsfähigkeit einbüßt”, so Gerpott.

Nach Samsung und Nokia rangiert Apple mit 33,1 Mio. verkauften Handys und 7,9 Prozent Marktanteil auf Platz drei. Doch aufgrund des hohen Verkaufspreises seines iPhones macht der US-Riese die größten Gewinne in der Branche. Laut Gartner sind iPhones auf dem Smartphone-Markt mittlerweile mit 22,3 Prozent vertreten. Bei den Betriebssystemen hat Googles Android mit 56,1 Prozent Marktanteil die Nase vorn. Die etablierten Konzerne müssen sich allerdings verstärkt auf Konkurrenz aus China und Taiwan einstellen. Der chinesische Hersteller ZTE stieg mit einem Marktanteil von 4,2 Prozent zur Nummer vier auf, gefolgt von Huawei, RIM, Motorola, Sony und HTC.

Globaler Markt schrumpft leicht

In den ersten drei Monaten wurden 114,4 Mio. Smartphones verkauft. Ein Zuwachs von knapp 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Trotz dieses Smartphone-Booms ist der Handy-Markt geschrumpft. Die Nachfrage nach einfachen Mobiltelefonen ist um zwei Prozent auf 419,1 Mio. Stück zurückgegangen. Erstmals seit dem zweiten Quartal 2009 führt dies zu einem Rückgang der globalen Handy-Branche. Grund dafür ist vorwiegend die schleppende Nachfrage in der Region Asien/Pazifik, hieß es vonseiten Gartners.

Quelle: pressetext.com

Wachablöse bei Handys: Samsung überholt Nokia.

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Mai 07 2012

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Samsungs Spitzenmodell Galaxy SIII im Kurztest

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Nach langem Warten und vielen Gerüchten hat Samsung sein neues Flaggschiff Galaxy S III vorgestellt. Die futurezone hielt das Gerät mit Quad-Core-CPU und der Siri-ähnlichen Sprachsteuerung “S Voice” bereits in Händen.

Rein äußerlich ist das Samsung S III, das als „The Next Big Thing” angekündigt wurde, nicht revolutionär. Die Rundungen an den Ecken erinnern mehr an das Google-Phone Galaxy Nexus, als an den direkten Vorgänger S II. Im Unterschied dazu ist das Gehäuse aber nicht gebogen und die Oberfläche glatt anstatt strukturiert. Das Kunststhoffgehäuse ist kein Unibody, der Akkudeckel lässt sich also abnehmen. Trotz des eher geringen Gewichtes von 133 Gramm wirkt das Gerät dennoch hochwertig. Die Verarbeitung macht insgesamt einen deutlich besseren Eindruck als bei den Vorgängern S I und S II. Was gleich geblieben ist, ist der physische Home-Button neben den beiden Softkeys für die Menü- und Zurück-Funktion.

Das Display mit der Auflösung 1280 x 720 Pixel macht im ersten Moment einen guten Eindruck, die Farben sind leuchtend, die Kontraste klar. Wie schon beim Galaxy Nexus kommt die Pentile-Technologie mit Subpixel zum Einsatz, weswegen Schärfe und Betrachtungswinkel auch mit dem Google-Phone vergleichbar sind.

Android 4.0.4
Beim Betriebssystem setzt Samsung auf Android Ice Cream Sandwich in der Version 4.0.4. Der Quad-Core-Prozessor und die 1024 MB RAM bieten genügend Rechenleistung, um die Oberfläche flüssig zu bedienen. Besonders beansprucht wird das Innenleben bei der Funktion „Pop Up Play”. Damit kann ein Video in eine kleine Box verkleinert werden, die dann als Overlay über die Android-Oberfläche gelegt wird. Das Video läuft dabei weiter, während man etwa den Browser oder andere Apps bedient. Im Test hat diese Funktion wie versprochen funktioniert, es traten auch bei einem FullHD-Video keine Ruckler auf. Das Verschieben bzw. neu positionieren des Videos während des Abspielens funktionierte ebenfalls flüssig. Viel Sinn macht Pop Up Play allerdings nicht, da das Videofenster sehr klein ist.

Zusätzlich zu Android 4.0 gibt es Samsungs TouchWiz-Oberfläche, die das Smartphone auch um einige Funktionen erweitert. So haben die Südkoreaner dem S III ein Siri-ähnliches Feature spendiert, das natürliche Spracheingabe ermöglichen soll.

Samsungs Siri
Mit S Voice kann man durch „Hi Galaxy” etwa das Telefon entsperren. Ganz freihändig funktioniert das aber auch nicht. Damit der Befehl erkannt wird, muss zumindest das Display aktiviert sein.

Wenn man das Telefon über die Sprachsteuerung entsperrt, kommt man direkt in das Sprachsteuerungsmenü. Alternativ kann die Spracheingabe durch ein zweimaliges Drücken des Home-Buttons aktiviert werden. Anschließend kann man S Voice mit Fragen nach dem Wetter, oder dem Sinn des Lebens bombardieren. Bei letzterem ist sich Samsungs Sprachsteuerung mit Apples Siri einig: Die Antwort lautet 42. Dinge, wie „Öffne den Browser” oder ähnliches funktionieren problemlos, das Diktieren von Adressen eher weniger. Keine Probleme gab es beim Übersetzen des Wortes „Hello” ins Japanische. Eine Verbesserung der Spracherkennung kann man durch einen Lernmodus erzielen. In diesem werden vier vorgegebene Sätze vorgelesen, das Gerät soll sich so an die Stimme des Nutzers anpassen. S Voice wird zu Beginn in den Sprachen Englisch (UK und US), Deutsch, Italienisch, Spanisch, Französisch und Koreanisch angeboten.

Smart Stay
Eine weitere neue Funktion ist Smart Stay. Diese wird in den Einstellungen aktiviert. Anstatt wie üblich nach einer bestimmten Zeit in den Standby-Modus zu schalten, prüft das S III über die Frontkamera, ob die Augen des Benutzers auf das Display gerichtet sind. Sind sie es, bleibt das Display an. In den Einstellungen kann das Intervall der Prüfung zwischen 15 Sekunden und mehreren Minuten eingestellt werden. Das Schließen der Augen, so wie es Samsung im Ankündigungsvideo demonstriert hat, reichte nicht, um das Display inaktiv werden zu lassen. Mit dem Wegdrehen des Kopfes funktionierte es.

Diese Funktion soll praktisch sein, wenn man gerne gründlich Texte am Handy liest und nicht will, dass sich dabei das Display automatisch aus- oder dünkler schaltet, weil man 30 Sekunden oder eine Minute lang nicht den Touchscreen berührt hat. In diesem Fall könnte man aber natürlich auch einfach das Display-Timeout in den Einstellungen anpassen. Smart Stay scheint ein wenig wie eine Lösung, die ein Problem sucht.

Die Kamera
Eine weitere Besonderheit ist die schnelle Kamera. Der Sensor mit acht Megapixel macht maximal 3,3 Bilder in der Sekunde und dabei höchstens 20 Aufnahmen hintereinander. Diese Funktion hat in der Praxis genauso funktioniert wie versprochen, der Autofokus macht bei der hohen Auslösefrequenz aber nicht mit. Etwas Derartiges hat auch bereits HTC mit seinen One-Modellen präsentiert. Auch der „Best Shot”-Modus ist bereits von HTC bekannt. Dabei macht die Kamera einige Aufnahmen hintereinander im Serienbidermodus und schlägt die beste Version vor.

Ersteindruck
Mit dem Galaxy S III hat Samsung keinen Meilenstein gesetzt, aber einen würdigen Nachfolger seiner Flaggschiff-Serie abgeliefert. Denn wirklich beeindrucken kann das S III im Hands-On nicht. Es fehlt ein “Killer-Feature” oder zumindest ein Hardware-Superlative, wie das Dünnste, Größte, Hochauflösendste. Ein wenig wird auch der eigentlich gute Gesamteindruck dadurch getrübt, dass es Samsung anscheinend nötig hat, Apple-Features nachzuahmen, wie S Voice und der kommende Scan & Match-Service.

S Voice und Pop-Up-Play wirken im Ersteindruck auch mehr wie Spielereien, als wirklich nützliche Extras. Aber wenn man von den zusätzlichen Features wie Sprachsteuerung und Pop-Up-Play absieht, bleibt dennoch ein solider und rechenstarker Androide mit keinen auffälligen Schwachstellen und dem Potenzial, das neue Android-Referenzgerät zu werden.

Quelle: futurezone

via Galaxy S3: Lob und Kritik für Samsung-Flaggschiff.

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Mai 07 2012

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Galaxy S3: Lob und Kritik für Samsung-Flaggschiff

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Erste Benchmarks mit guter Prognose für Exynos-Plattform

London (pte018/04.05.2012/12:15) – Das am 03.05.2012 von Samsung vorgestellte Smartphone “Galaxy S3″ überzeugt die Fachpresse nicht auf ganzer Linie. Neben dem Vierkernprozessor blieben große Neuerungen auf Seiten der Hardware aus, dementsprechend zurückhaltend ist die Rezeption in manchen Medien. Insbesondere die Kamera des Telefons entspricht nicht den Erwartungen. Samsung versucht dafür, mit Software-Innovationen zu punkten.

Erste Benchmarks vielversprechend

Ungeachtet dessen ist das neue Gadget das bislang leistungsfähigste Android-Phone. Das mit der neuesten Betriebssystemversion 4.0 “Ice-cream Sandwich” ausgestattete Gerät operiert wie erwartet auf Basis eines Exynos-4-SoC mit einer auf 1,4 GHz getakteten Quadcore-CPU. Diese greift auf einen Gigabyte Arbeitsspeicher zu.

Das Display setzt auf die zweite Generation der “Gorilla Glass”-Technologie zum Schutz vor Beschädigungen und bringt bei einer Dimension von 4,8 Zoll eine Auflösung von 720 x 1.280 Pixel, was jener des im Herbst erschienenen Galaxy Nexus entspricht. Neben mobilem Breitband – in den USA, Japan und Südkorea wird auch eine LTE-Variante erscheinen – verfügt das Smartphone über Bluetooth 4.0, n-WLAN, NFC, diverse Sensoren sowie GPS und Unterstützung für das russische GLONASS-Navigationssystem.

Damit wurde der koreanische Elektronikhersteller dem Gros der Erwartungen gerecht. Erste Benchmarks auf Basis der gezeigten Vorserienmodelle, wie etwa durchgeführt von Engadget, weisen darauf hin, dass sich das Galaxy S3 wohl vorerst die Leistungskrone aufsetzen wird.

Kamera in der Kritik

Zwei Aspekte werden von Fachmedien und Bloggern jedoch kritisch beäugt. Trotz Autofokus, HDR-Funktion und Rücklichtverstärkung liegt die Hauptkamera des Handys mit einer Auflösung von acht Megapixeln technisch auf hohem Standardniveau und damit unter den Erwartungen. Vielfach war man davon ausgegangen, dass das Telefon Bilder in der Dimension von zwölf Megapixel schießen würde.

Samsung hat den Fokus jedoch auf die Software gelegt, die mit schneller Reaktionszeit, ausgereiften Aufnahmemodi, kluger Bildoptimierung und einfach zugänglichem Sharing punkten soll. Mit dabei ist auch eine Burst-Shootfunktion, mit der bis zu 3,3 Fotos pro Sekunde geschossen werden können. Eine deutliche Aufwertung hat die Frontkamera erfahren. Diese löst mit 1,9 Megapixel auf und kann 720p-Filme aufnehmen.

Vereinzelt gibt es auch Befürchtungen, dass der Akku trotz der Kapazität von 2.100 mAh vor der Hardware vorzeitig in die Knie gehen könnte. Samsung betonte jedoch mehrfach, dass die neue Exynos-Plattform sehr sparsam arbeitet. Auch Tricks, wie via Eyetracking gesteuerte Anpassung der Bildschirmhelligkeit sollen den Stromverbrauch minimieren. Das S3 ist mit 136,6 Millimeter etwas länger als seine Vorgänger, unterbietet aber in der Dicke sogar das ohnehin sehr schlanke Nexus knapp.

Quelle: pressetext.com

via Galaxy S3: Lob und Kritik für Samsung-Flaggschiff.

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Apr 27 2012

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Google verkauft Galaxy Nexus über Play Store

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Der Internetkonzern steigt wieder in den Direktverkauf von Smartphones ein. Über den Play Store können US-Nutzer das Samsung-Handy nun bei Google selbst erwerben. Künftig soll es das Angebot auch in anderen Ländern geben.

Wie Google am Dienstag (24.04.2012) in einem Blogposting verlautbart hat kann das aktuelle Android-Flagschiff, das Samsung Galaxy Nexus, ab sofort direkt im Play Store erworben werden. Über einen eigens dafür eingerichteten Geräte-Bereich wird den Nutzern – derzeit allerdings nur in den USA – das Smartphone mit der aktuellsten Version von Ice Cream Sandwich, entsperrt und ohne Vertrag für 399 Dollar (exkl. Steuern) zum Kauf angeboten.

Die Galaxy-Nexus-Version, die Google direkt anbietet, hat außerdem bereits den Bezahldienst Google Wallet installiert. Dabei schenkt Google den Nutzern ein Guthaben von zehn Dollar als kleines Goodie.

Noch ist unklar, wo und wann Google den Direktverkauf außerhalb der USA starten wird. Laut Android-Chef Andy Rubin sei der Konzern jedoch darum bemüht, das Angebot auf andere Länder auszuweiten. Schon 2010 hatte Google mit dem Nexus One selbst über einen Online-Shop vertrieben. Dies stellte sich jedoch als realtiv erfolglos heraus und wurde letztlich wieder eingestellt.

Quelle: futurezone

Mehr zum Thema:
[Test] Galaxy Nexus: Flottes Flaggschiff im Test

via Google verkauft Galaxy Nexus über Play Store.

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