Archiv für das Tag 'privatsphäre'

Jul 08 2013

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Privatsphäre: Google europaweit unter Druck

Herbe Kritik in Großbritannien – Verfahren in Deutschland eingeleitet

Wilmslow/Hamburg/Paris (pte012/05.07.2013/12:30) – Google gerät aufgrund seiner mit März 2012 eingeführten Datenschutzbestimmungen europaweit immer stärker unter Druck. Das britische Information Commissioner’s Office (ICO) http://ico.org.uk übt scharfe Kritik unter anderem in Sachen Transparenz und droht mit rechtlichen Schritten, wenn der Konzern nicht nachbessert. Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) http://www.datenschutz-hamburg.de , wiederum hat bereits ein Verwaltungsverfahren eröffnet, da die Google-Richtlinien für nicht datenschutzkonform erachtet werden.

Damit sieht sich Google in Sachen Privatsphäre und Datenschutz in Europa mit einem Flächenbrand konfrontiert. Bereits im Juni gab es scharfe Kritik aus Spanien sowie Frankreich, wo staatliche Datenschutzbehörden bereits mit hohen Bußgeldern gedroht haben. Die französische Commission Nationale de l`Informatique et des Libertés (CNIL) http://cnil.fr/english hatte dabei gewarnt, dass unter anderem auch Großbritannien und Deutschland ähnlich vorgehen dürften.

Fehlende Transparenz

Kern der Kritik an Googles Datenschutzerklärung ist mangelnde Transparenz bezüglich des Umgangs mit Nutzerdaten. “Insbesondere glauben wir, dass die aktualisierte Richtlinie nicht ausreichend Information bietet, damit britische Nutzer von Googles Diensten verstehen, wie ihre Daten quer über alle Produkte des Unternehmens genutzt werden”, so das ICO. Die Erstellung umfassender diensteübergreifender Nutzerprofile erachtet man auch in Hamburg als Problem, ebenso wie die fehlende Festlegung einer Speicherdauer.

“Der Nutzer muss klar darüber informiert werden, welche Daten zu welchen Zwecken Google verarbeitet”, betont Johannes Caspar. Er vertritt die Ansicht, dass die aktuelle Datenschutzerklärung durch zahlreiche vagen Formulierungen Google eine praktisch beliebige Datenverwendung erlaubt. Der Konzern hat bis Mitte August Zeit, auf die Vorwürfe zu reagieren, ehe das deutsche Verfahren weiter vorangetrieben wird. Das britische ICO wiederum gibt Google bis 20. September zum Nachbessern, dann könnten weitere rechtliche Schritte folgen.

Europaweite Strafandrohungen

Die scharfe Kritik auf Großbritannien und in Deutschland darf Google freilich nicht überraschen, kommt sie doch nach ähnlichen Vorwürfen aus Spanien und Frankreich nicht unerwartet. Die französische CNIL hatte Google bereits am 20. Juni aufgefordert, seine Datenschutzrichtlinien klarer zu gestalten und beispielsweise vom unbegrenzten Verknüpfen von Nutzerdaten abzusehen, um so französischen Datenschutzbestimmungen zu genügen. Drei Monate hat Google dazu Zeit, sonst droht ein Bußgeld von bis zu 150.000 Euro.

Auch seitens der spanische Agencia Española de Protección de Datos http://agpd.es kam es im Juni zur Strafandrohung, sollte Google bei der Datenschutzrichtlinie nicht nachbessern. Zudem hat die CNIL betont, dass ähnliche Schritte in weiteren europäischen Ländern zu erwarten sind. Neben britischen und deutschen Datenschützen stellen demnach auch entsprechende Stellen in Italien und den Niederlanden bereits Untersuchungen an und könnten ebenfalls ein formalrechtliches Vorgehen beschließen.

Quelle: pressetext.com

via Privatsphäre: Google europaweit unter Druck.

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Jun 27 2012

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Internetseite zerrt peinliche Postings ans Licht

Kritik an mangelndem Sicherheitsbewusstsein der Facebook-Nutzer

London (pte028/27.06.2012/12:30) – Der 18-jährige Brite Callum Haywood hat eine Internetseite programmiert, die peinliche Facebook-Postings unvorsichtiger User veröffentlicht, wie CNN berichtet. “We Know What You’re Doing” (WKWYD) http://weknowwhatyouredoing.com durchsucht öffentliche Facebook-Postings nach bestimmten Stichwörtern und stellt die Ergebnisse unter den Kategorien Drogenkonsum, Lästern über den Vorgesetzten, verkatert und Neue Telefonnummer aus. Der Zugriff erfolgt völlig legal über Facebooks Graph-Schnittstelle. Haywood will mit der Aktion erreichen, dass die Menschen sich über die Wichtigkeit der Privatsphäreneinstellungen bewusst werden.

Unliebsame Konsequenzen

Facebook-Nutzer, die ihre Privatsphäreneinstellungen vernachlässigen, können durch WKWYD viel Ärger bekommen. Die Seite durchsucht Facebook Postings gezielt nach Sätzen wie “Ich hasse meinen Boss”. Neben Problemen am Arbeitsplatz können Einträge über Drogenkonsum oder die neue Telefonnummer unangenehme bis strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

“Der Warnzweck wird hier überschritten. Zwar erkennen viele Menschen das Problem erst, wenn ihnen ein Nachteil entsteht, solche Aktionen werden aber nicht gern gesehen. Durch die vielen Einträge und mangelnde Suchfunktion hält sich der Schaden bei WKWYD in Grenzen”, sagt Phillipp Kramer von der Hamburger Datenschutzgesellschaft hamdg.de. Haywood bereut seine Erfindung aber nicht: “Die Menschen, deren Postings zu sehen sind, wissen vermutlich nicht, dass die Einträge von allen gesehen werden können und von Facebook mit Freuden an andere Seiten weitergegeben werden. Es ist nicht mein Fehler, wenn sie entlassen werden, sondern ihrer.”

Auf WKWYD finden Betroffene auch gleich eine Anleitung, wie sie solche Lecks künftig verhindern können. Die Seite, die erst seit Montag dieser Woche online ist, hat in ihren ersten 27 Stunden bereits mehr als 100.000 Unique Visitors verzeichnet. Das Interesse an den potenziell gefährlichen Postings ist also groß. “Leuten einen Vorwurf zu machen, weil sie zu ‘blöd’ für Datenschutz sind, ist nicht richtig. Diese Entwicklung steht erst am Anfang, wir müssen uns darum kümmern, dass ein Bewusstsein für die Problematik entsteht. Die Menschen haben oft keine Lust auf komplizierte Einstellungen”, so Kramer.

Hohe Komplexität

Selbst Menschen, die sich der Gefahren bewusst sind, reagieren oft nicht, weil die Mitgliedschaft in einem sozialen Netzwerk zu wichtig für sie ist. “Sie ärgern sich zwar, aber nicht genug, um eine Alternative zu suchen”, so Kramer. Für eine andere Gruppe sind die Einstellungen einfach verwirrend. “Die Gruppe von Personen, die zwar auf die Technologie angewiesen ist, sich aber aus Desinteresse oder mangelndem Verständnis nicht um die entsprechenden Einstellungen kümmert, ist gefährdet. Hier ist nicht nur Eigenverantwortung, sondern auch der Staat gefordert”, erklärt Kramer.

Dass die Menschen sich über die Risiken bewusst werden, ist aber ein langer Prozess. “Es ist komplexer als bei einer Bankkarte. Es gibt aber bereits Fortschritte, etwa bei der Komplexität der verwendeten Passwörter. Wer Facebook verwendet, muss sich auch mit den Hintergründen befassen”, so Kramer.

Quelle: pressetext.com

via Internetseite zerrt peinliche Postings ans Licht.

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Mai 07 2012

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Safari-Cookies: Google vor Millionenstrafe

Der Internetkonzern verhandelt derzeit über die Höhe der Strafe. Insider sprechen von zehn Millionen US-Dollar oder mehr. Google soll Sicherheitssperren in Apples Browser Safari mittels Cookies umgangen haben.

Google verhandelt aktuell mit der US-Handelsbehörde FTC über das Ausmaß der Strafzahlungen, nachdem Sicherheitssperren im Apple-Browser Safari mittels Cookies umgangen wurden. Wie Bloomberg berichtet, sprechen Insider von Strafzahlungen in Höhe von zehn Millionen Dollar oder mehr. Es wäre das erste Mal, dass die FTC eine solche Strafe aufgrund von Datenschutz-Verletzungen verhängt. Laut der Handelskommission sei es unzulässig, durch das Einschalten von Cookies die Privatsphäre-Einstellungen eines Nutzers zu umgehen.

Google hatte einen Weg gefunden, beim Safari-Browser ohne Zustimmung der Nutzer die Cookies zu hinterlassen. Mit diesen kleinen Dateien, kann das Verhalten im Netz teilweise nachverfolgt werden. So konnte Google auch gegen den Willen der User personalisierte Werbung anzeigen.

“Wir werden natürlich mit allen Behörden zusammenarbeiten, die auf uns mit Fragen zukommen”, so ein Google-Sprecher. Weiter wollte er die kolportierten Verhandlungen nicht kommentieren. Auch die FTC will sich derzeit nicht öffentlich äußern.

Abkommen unterzeichnet
Erst im vergangenen Jahr hatte Google ein Abkommen mit der FTC unterschrieben, wonach sich der Konzern zu einem strengeren Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer verpflichtet. Aufgrund des erneuten Verstoßes könnten die Strafzahlungen nun tatsächlich in den zweistelligen Millionenbereich gehen.

Quelle: futurezone

via Microsoft: Google umgeht Datenschutzoptionen.

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Mrz 24 2012

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Ex-Google-Angestellte wollen Privatsphäre retten

Datenschutz-Werkzeuge erfreuen sich großer Beliebtheit

Menlo Park (pte016/23.03.2012/13:45) – Ex-Google-Entwickler Brian Kennish hat zusammen mit einem weiteren ehemaligen Suchmaschinen-Angestellten und einer Konsumentenschützerin die Firma Disconnect.me gegründet. Soeben haben die Datenschützer erfolgreich 600.000 Dollar an Venture-Kapital gesammelt, um die Unternehmung zu professionalisieren. Neben dem wachsenden Angebot an kostenlosen spezifischen Browser-Plugins zum Schutz vor diversen Datenkraken soll mittelfristig eine Plattform aufgebaut werden, die Usern umfassende Kontrolle über ihre Daten ermöglicht.

“Es macht durchaus Sinn, wenn sich Firmen für den Schutz der Privatsphäre einsetzen. Allerdings sollten sich die Nutzer nicht zu viel erwarten. Die von Nutzerdaten profitierenden Unternehmen sind strategisch im Vorteil, da sie sich immer wieder etwas neues einfallen lassen”, sagt Hans Zeger von der ARGE Daten. Datenschutz habe aber durchaus das Potenzial, ein großer Geschäftszweig zu werden. “Es besteht allerdings, ähnlich wie bei Spyware, die Gefahr, dass Angriffs- und Verteidigungsmöglichkeiten von ein und demselben Unternehmen angeboten werden”, so Zeger.

Zu Beginn nur Hobby

Im Oktober 2010 hat Kennish als Hobby eine Erweiterung für den Browser “Chrome” geschrieben, die es ermöglicht, Facebooks Kontakt zu Dritten zu unterbinden. Schon nach zwei Wochen hatte Facebook Disconnect über 50.000 aktive Nutzer. Heute wird das Add-on von über 200.000 Usern verwendet.

“Solche Angebote bleiben trotzdem eine Nebenfront im Kampf um die Online-Privatsphäre. Die Verantwortung liegt im Endeffekt bei der Politik. Sie muss entsprechende Regeln erlassen. Der Straßenverkehr musste schließlich auch irgendwann zum Schutz der Teilnehmer reglementiert werden. Als Initiative ist Disconnect eine gute Idee, es kann aber nur gegen einzelne Funktionen der Datensammler-Plattformen helfen”, so Zeger.

Vom Erfolg überrascht entschloss der Google-Entwickler seinen Job aufzugeben und den Datenschutz zu seinem Hauptberuf zu machen. Kurz darauf weitete er die Funktionalität von Disconnect auf andere Angebote wie Digg, Google, Twitter und Yahoo aus. Mehr als 400.000 Menschen nutzen die Gratis-Produkte regelmäßig.

Weitere Browser

Zusammen mit einem ehemaligen Google-Mitarbeiter und einer Konsumentenschutz-Anwältin gründete Kennish Ende 2011 eine Start-up. Unternehmensziel ist es, Disconnect.me zu einer Plattform zu machen, die Usern erlaubt selbst zu bestimmen, was mit ihren Daten geschieht. In einem ersten Schritt soll der unkontrollierte Abfluss von Daten im Internet gestoppt werden. Später sollen Einstellungsmöglichkeiten folgen, die eine exakte Steuerung der Weitergabe von persönlichen Daten erlauben. Disconnect.me beteuert, selber keinerlei Daten zu sammeln.

Nachdem erfolgreich neues Kapital gesammelt werden konnte, bringt Kennishs Team jetzt Google Disconnect und Twitter Disconnect für Chrome, Firefox und Safari auf den Markt. Facebook Disconnect gibt es schon seit geraumer Zeit für die drei beliebtesten Browser. “Dass jetzt Investoren beteiligt sind, ist kein großer Vorteil. Die Leute auszunehmen bleibt nämlich trotzdem das bessere Geschäft”, erklärt Zeger. Wie das Unternehmen in Zukunft profitabel werden will, ist noch nicht bekannt.

Quelle: pressetext.com

via Ex-Google-Angestellte wollen Privatsphäre retten.

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Mrz 16 2012

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Cookie-Skandal: Google drohen hohe Strafen

Google droht nach Informationen des „Wall Street Journal“ neuer Datenschutz-Ärger. Demnach nehmen Regulierer in den USA und Europa die Umgehung der Datenschutz-Einstellungen im Safari-Browser durch Google unter die Lupe. Vor allem in Amerika könne es teuer werden.

Der technische Trick, mit dem Google die Datenschutz-Einstellungen des Safari-Browsers von Apple umgangen hat, wird von Regulierern in den USA und Europa untersucht. Im schlimmsten Fall könne dem Internet-Konzern eine sehr hohe Strafe drohen, schrieb das „Wall Street Journal“ am Freitag (16.03.2012) unter Berufung auf informierte Personen.

Google hatte einen Weg gefunden, beim Safari-Browser für iPhone, iPad und Personal Computer ohne Zustimmung der Nutzer sogenannte Cookies zu hinterlassen. Das sind kleine Dateien, mit denen sich das Verhalten im Netz teilweise nachverfolgen lässt. Die inzwischen gestoppte Praxis wurde vor rund einem Monat ebenfalls vom „Wall Street Journal“ öffentlich gemacht. Google betonte schon damals, es seien keine persönlichen Informationen erfasst worden.

Ausgetrickst
Der Fall hat mit der Funktionsweise von Safari und dem Online-Netzwerk Google+ zu tun. Der Apple-Browser lässt – anders als etwa Firefox, Chrome oder Internet Explorer – standardmäßig keine Cookies von Drittanbietern wie etwa Online-Werbefirmen zu. Ein Nutzer muss sie erst aktiv freischalten – was die wenigsten tun. Als Google im vergangenen Jahr nach dem Vorbild des „Gefällt mir“-Buttons von Facebook seinen eigenen „+1“-Knopf zum Beispiel auch in Werbeanzeigen startete, hatte der Internet-Konzern daher bei Safari ein Problem: Die Technik dahinter funktioniert nur mit Cookies.

Wie das „Wall Street Journal“ es darstellte, trickste der Internet-Konzern Safari schlicht aus. Der Apple-Browser ließ Cookies von Drittanbietern zu, wenn ein Nutzer bewusst mit der Werbung interagierte. Diese Lücke habe Google mit Software-Code in Anzeigen ausgenutzt, der Safari vorgaukelte, dass ein Nutzer selbst eine Anfrage an Google geschickt habe. Deshalb habe der Browser Google dann erlaubt, ein Cookie zu setzen. Dadurch wurde allerdings auch die Tür für viele andere Cookies weit aufgestoßen. „Damit haben wir nicht gerechnet“, betonte der Internet-Konzern. Man habe lediglich auf allgemein bekannte Weise Safari-Einschränkungen umgehen wollen, damit angemeldete Google-Nutzer den vollen Funktionsumfang hätten.

Hohe Strafen
Nach Recherchen des „Wall Street Journal“ untersuchen in den USA die Handelsbehörde FTC und die Staatsanwälte mehrerer Bundesstaaten die Praxis. In Europa prüft die französische Datenschutz-Aufsicht CNIL. In den USA könne es besonders teuer werden, wenn die FTC eine Verletzung der Datenschutz-Vereinbarung feststellen sollte, mit der Google im vergangenen Jahr Ermittlungen zu einem anderen Fall beigelegt hatte. Demnach würden dann 16.000 Dollar pro Verletzungsfall pro Tag fällig, womit bei mehreren Millionen betroffenen Nutzern eine sehr hohe Summe berechnet werden könnte.

Quelle: futurezone

via Microsoft: Google umgeht Datenschutzoptionen.

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Mrz 02 2012

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Android-Apps haben Zugriff auf Nutzer-Fotos

Abgelegt unter Handy-Ecke

Fotos in Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android sind nicht vor einem unberechtigten Zugriff geschützt. Laut „New York Times“, können alle Programme ohne Rückfrage beim Nutzer auf alle Bilder zugreifen und sie auch auf einen entfernten Server kopieren.

Einzige Voraussetzung ist, dass den Apps die Verbindung zum Internet erlaubt wurde, berichtete die “New York Times am Donnerstag. Google bestätigte dies der Zeitung und erklärte, es sei eine Entscheidung aus den frühen Android-Tagen gewesen als Daten extern gespeichert und dadurch schwerer zugänglich gewesen seien. Man erwäge, dies zu ändern.

Zugang zu Fotos auch in iOS
Die „New York Times“ hatte vor einigen Tagen bereits für Aufsehen gesorgt als sie Apple vorwarf, den Apps auf seinen iPhones und iPads zu breiten Zugang zu Fotos der Nutzer zu gewähren. Allerdings sind die Sicherheits-Schranken bei Apple deutlich höher als bei Android.

Im iOS-System von Apple können nur Apps auf die Bilder zugreifen, denen der Zugang zu Ortungsdaten erlaubt wurde. Außerdem prüft Apple alle Programme auf versteckte Funktionen, bevor sie im iTunes Store angeboten werden dürfen. In der Android-Plattform ist eine solche Prüfung prinzipiell nicht vorgesehen.

Unklar, ob Lücke ausgenutzt wird

Allerdings entfernt Google regelmäßig Apps aus dem Android Market, die bei unerlaubten Aktivitäten erwischt werden. Es sei unklar, ob es aktuell Android-Apps gibt, die die Datenschutz-Lücke ausnutzen, betonte die Zeitung. Auch bei Apple sind bisher keine solchen Fälle bekanntgeworden.

Die „New York Times“ ließ sich die Erkenntnisse von der Software-Sicherheitsfirma Lookout bestätigen und probierte das Verfahren mit einer Test-App aus.

Quelle: futurezone

via Android-Apps haben Zugriff auf Nutzer-Fotos.

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Feb 22 2012

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Microsoft: Google umgeht Datenschutzoptionen

Laut offiziellen Angaben von Microsoft umgeht Google im Internet Explorer Sicherheitsmaßnahmen, um versteckt Cookies platzieren zu können. Erst kürzlich wurde ein ähnliches Verhalten unter Apples Safari aufgedeckt. Google relativiert die Vorwürfe.

Wie Microsoft in einem Blog-Eintrag angibt, nutzt Google eine Eigenschaft in der Platform for Privacy Preferences (P3P) aus, durch die die Anwendereinstellungen zu Cookies umgangen werden können. Standardmäßig blockiert der Internet Explorer Cookies von Drittanbietern, bis die Seite ein gültiges P3P-Formular übermittelt, in dem aufgeschlüsselt ist, wie der Cookie verwendet wird und dass er nicht für Tracking genutzt wird.

Google-Angebote übermitteln zwar dieses Formular um den Cookie setzen zu können, geben aber gleichzeitig an, dass es sich nicht um ein gültiges P3P-Zertifikat handelt. Das Formular enthält auch nicht die notwendigen Informationen, wie mit den Cookies umgegangen wird. Der jeweilige Browser interpretiert es trotzdem als gültig und lässt die Speicherung des Cookies zu. Microsoft hat laut eigenen Angaben Google kontaktiert und aufgefordert, die standardmäßigen Privatsphären-Einstellungen zu respektieren.

Googles Rachel Whetsone, Senior Vice President of Communications and Policy, relativiert die Vorwürfe und gegenüber CNET: „Es ist allgemein bekannt, dass es unmöglich ist, Microsofts Vorgaben zu erfüllen und gleichzeitig moderne Web-Funktionalität zu bieten“. Neben Google gebe es außerdem noch 11.000 andere Webseiten, die das P3P-Protokoll nicht so umsetzen, wie von Microsoft gewünscht.

Platform for Privacy Preferences
P3P ist ein Protokoll, das darüber Aufschluss und Kontrolle geben soll, was mit personenbezogenen Daten beim Besuch einer Webseite passiert. So kann im Vorfeld festgelegt werden, wie mit den eigenen Daten im Internet umgegangen werden soll. Diese Angaben werden dann mit der Webseite, die P3P unterstützen muss, verglichen und der User bei Bedarf gewarnt. Der Internet Explorer ist derzeit der einzige Browser, der P3P standardmäßig integriert hat. Die jeweiligen Einstellungen sind in Microsofts Browser auch direkt mit den Sicherheitseinstellungen für Cookies verknüpft.

Laut Microsoft wurden die Untersuchungen nach den Kontroversen um ein ähnliches Verhalten in Apples Safari-Browser unternommen. Auch dort wurden bewusst Sicherheitseinstellungen umgangen, um entgegen den Einstellungen Cookies setzen zu können. Google reagierte auf die Vorwürfe sehr ähnlich und gab damals an, man habe lediglich auf „allgemein bekannte Weise Safari-Einschränkungen umgehen wollen“.

Quelle: futurezone

via Microsoft: Google umgeht Datenschutzoptionen.

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Okt 03 2011

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Amazons Silk-Browser wird von Datenschützern kritisiert

“Man in the Middle”

Sicherheitsexperten und Datenschützer sind sich nicht sicher, ob ihnen Amazons Taktik mit Silk gefällt.

Stein des Anstoßen ist, dass alles was Silk-Anwender im Internet machen, durch die Cloud-Dienste Amazons geschleust wird. Somit sei Amazon wie ein Internet-Provider und ein “Mann in der Mitte”-Proxy. Der Browser auf dem Amazons neuem Android-basierten Gerät Kindle Fire basiert wie Googles Chrome oder auch Apples Safari auf der WebKit-Engine.

Per Standard verbindet sich Silk mit Amazons Cloud-Dienst. Dieser rendert und komprimiert dann die angeforderten Seiten. Somit könne der Anwender laut Amazon schneller im Internet surfen und nicht so schnelle Prozessoren, wie der im Fire, würden weniger belastet werden.

Ebenso sollen SSL-Verbindungen über den Amazon-Proxy laufen. Sicherheits-Experte Chet Wisniewski von Sophos interpretiert, dass Amazon ein vertrauenswürdiges Zertifikat in Silk installieren wird. Somit könne Amazon im Auftrag der anfordernden Person einen Man-in-the-middle-SSL-Proxy betreiben und auch SSL-Verbindungen beschleunigen.

Ebenso will Amazon die aufgerufenen Seiten, die IP- und Mac-Adressen temporär speichern. Laut Amazon lösche man diese Daten aber nach 30 Tagen wieder.

Anwender müssen den Dienst aber nicht nutzen. Dieser lässt sich in Silk deaktivieren und somit würden Nutzer Webseiten wieder direkt aufrufen können. Die Electronic Frontier Foundation sieht hingegen eine besorgniserregende Verletzung der Privatsphäre. (jdo)

Quelle: tecchannel

 

via Amazons Silk-Browser wird von Datenschützern kritisiert.

 

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Jun 30 2011

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Neustart für Startpage – Diskrete Suchmaschine für Google-Fans

Neustart für Startpage – Diskrete Suchmaschine für Google-Fans
Google Suchergebnisse und absoluter Schutz der Privatsphäre

Zeist (pts006/30.06.2011/10:00) – Endlich können Google-Fans diskret und sicher surfen. Startpage http://www.startpage.com präsentiert sich nach einem umfassenden Relaunch in neuem Gewand (wem “Startpage” nichts sagt: der alte Name Ixquick dürfte bekannter sein). Die Suchmaschine bietet hervorragende Suchergebnisse – inklusive einem absoluten Schutz der Privatsphäre. Dazu kombiniert Startpage die leistungsstarken Suchergebnisse der beliebtesten Suchmaschine Google mit den preisgekrönten Datenschutz-Funktionen von Ixquick, der diskretesten Suchmaschine der Welt. Startpage entspricht den hohen Anforderungen der europäischen Datenschutzbestimmungen und ermöglicht so ein tracking-freies und damit unbeobachtetes Recherchieren im Internet.

Angriff auf die Privatsphäre

Angesichts der jüngsten Datenskandale gewinnt der Schutz der Privatsphäre an Bedeutung. Was viele Internet-User nicht wissen: Bei herkömmlichen Suchmaschinen werden die Suchanfragen der Nutzer gespeichert. Dabei werden nicht nur die IP-Adressen aufgenommen, sondern auch sogenannte Tracking-Cookies eingesetzt, mithilfe derer die Suchanfragen, der genaue Zeitpunkt der Suche und die angesteuerten Links in einem riesigen Datenspeicher abgelegt werden. Die sensiblen persönlichen Daten sind nicht nur eine Goldgrube für Marketingfirmen; sie wecken auch Begehrlichkeiten bei Regierungsorganisationen und Hackern. Internetuser, die mit Startpage suchen, sind vor solchen Angriffen auf ihre Privatsphäre sicher.

Startpage hat die weltweit wirksamsten Datenschutzrichtlinien:

* Keine Erfassung der IP-Adressen der Nutzer
* Keine Cookies zur Identifizierung
* Keine Sammlung privater Daten
* Keine Weitergabe von persönlichen Daten an Dritte
* Sichere, verschlüsselte Verbindungen (HTTPS/SSL)
* Ein kostenloser Proxy-Service, der anonymes Surfen im Internet ermöglicht

“Unser Geschäftsmodell beruht auf hervorragenden Suchfunktionen in Kombination mit absolutem Schutz der Privatsphäre”, betont Surfboard-CEO Robert E.G. Beens. Startpage wird auch in Zukunft innovative Funktionen und Dienstleistungen für verbesserten Datenschutz bieten. “Unser neuer Proxy-Service etwa ermöglicht es Nutzern, Websites von Drittanbietern anonym über die Server von Startpage aufzurufen, ohne von diesen Websites erfasst zu werden. Außerdem testen wir derzeit Möglichkeiten, einen wirklich sicheren E-Mail-Dienst anzubieten”, verrät Beens. “Denn schließlich ist ein Email weitgehend der Ersatz für Briefe. Doch leider ohne Briefgeheimnis. Man stelle sich vor, wir geben einen Brief auf und der Beamte am Postamt öffnet diesen und kopiert den Brief. Danach wird die Kopie im Postamt ohne zeitliches Limit abgelegt. Erst dann reicht der Beamte den Brief weiter, geöffnet versteht sich, um diesen letztendlich dem vorgesehenen Empfänger zustellen zu können. Und genau so ist der Vorgang beim Versand eines E-Mail’s. Unglaublich, aber ein alltäglicher Vorgang, den wir unbedingt ändern möchten.”

Während sich das Internet ständig weiterentwickelt, wird Startpage an seinem Engagement für den Schutz der Privatsphäre festhalten.

Über Startpage

Startpage kombiniert die leistungsstarken Suchergebnisse von Google mit den überzeugenden Privatsphäre-Einstellungen von Ixquick, der diskretesten Suchmaschine der Welt. Das Resultat: Hervorragende Suchergebnisse – inklusive absolutem Schutz der Privatsphäre. Startpage speichert keine IP-Adressen, persönliche Daten werden weder gesammelt noch an Dritte weitergegeben, auch werden keine Cookies im Browser der Nutzer hinterlassen, die eine Identifizierung möglich machen würden. Startpage bietet darüber hinaus eine sichere SSL-Verschlüsselung, eine Proxy-Option, die es ermöglicht, anonym im Internet zu surfen, eine komplett unabhängige Zertifizierung und viele weitere Features zum Schutz der Privatsphäre.

Quelle: pressetext.de

Hintergrund:

Suchmaschine Ixquick: Tracking Cookies sind gefährlich und unnötig

Datenschutz: Enttäuschende Kehrtwende bei Yahoo

 

 

Neustart für Startpage – Diskrete Suchmaschine für Google-Fans.

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Jan 28 2011

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Suchmaschine Ixquick: Tracking Cookies sind gefährlich und unnötig

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Suchmaschine Ixquick: Tracking Cookies sind gefährlich und unnötig

Datenschutz-freundlicher URL-Generator unterstützt schnüffelfreie Einstellungen


Zeist/Berlin (pts/28.01.2011/09:11) – Anlässlich des internationalen Datenschutztages (Data Privacy Day) warnt Robert Beens, CEO von Ixquick, der diskretesten Suchmaschine der Welt: “Tracking Cookies sind nicht nur unangenehm. Sie hinterlassen auch Spuren, die Vermarkter direkt zur Haustür der User führen”.

Darum hat es sich Beens zur Aufgabe gemacht, die Verbraucher über die Online-Spuren aufzuklären, die Cookies hinterlassen. Er ermutigt die zahlreichen Nutzer von Ixquick außerdem dazu, Tracking Cookies von ihren Computern zu löschen. Tracking Cookies gefährden die Privatsphäre ganz massiv, so Beens, der Werbetreibenden vorwirft, sich wie die Geier auf Informationen zu stürzen. “Man sollte diese kleinen Textdateien besser als ‘Stalker Cookies’ bezeichnen”, wettert Beens.

Was manche Internetfirmen mit den Informationen der User anstellen, ist einfach unverschämt, klagt Beens. “Viele Verbraucher sind sich gar nicht im Klaren darüber, wie die meisten großen Websites und Suchmaschinen die Cookie-Informationen und IP-Adressen abgreifen, um damit die Suchbegriffe der User, die Zeiten ihrer Besuche und die Links, die sie klicken, aufzuzeichnen.”

Beens weist darauf hin, dass gerade die von Suchmaschinen gesammelten Daten besonders stark in die Privatsphäre der User eingreifen, weil sie extrem private Informationen preisgeben können – etwa die Interessen eines Users, die Familiensituation sowie Krankheiten. Diese Nutzerprofile werden oft in gigantischen Datenbanken gespeichert und könnten so – ohne Wissen oder Einverständnis des Users – für Marketingzwecke gebraucht werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Daten im Rahmen eines Hackerangriffs oder eines Gerichtsbeschlusses an die Öffentlichkeit gelangen.

“Die Preisgabe von Informationen im Internet kann auf jeden User negativ zurückfallen”, warnt Beens. “Wenn jemand zum Beispiel nach Informationen über Diabetes sucht, könnte das künftig in seinem Suchprofil vermerkt sein und eventuell bei potenziellen neuen Arbeitgebern oder Versicherern eine rote Lampe aufleuchten lassen.”

Um dem Cookie-Problem zuleibe zu rücken, stellt die Suchmaschine Ixquick nun einen neuen URL-Generator vor, der es den Usern erlaubt, die Einstellungen der Ixquick-Suche anzupassen, ohne ein Cookie zu verwenden.

Ixquick wird zwar weiterhin eine datenschutzfreundliche anonyme Cookie-Option bieten, mit der man die Ixquick-Einstellungen speichern kann. Das Unternehmen ist aber überzeugt davon, dass es für die Nutzer sicherer ist, ihre Cookies komplett zu löschen. “Unser neuer URL-Generator wird die User ermutigen, genau dies zu tun, denn sie brauchen nicht mehr zu befürchten, dass ihnen beim Löschen der Cookies ihre gewohnten Ixquick-Einstellungen verloren gehen”, erklärt Beens.

Der Ixquick-URL-Generator codiert die benutzerdefinierten Einstellungen in eine anonyme URL, die entweder als Lesezeichen gespeichert oder dazu benutzt werden kann, eine datenschutzfreundliche Suchbox im Browser einzurichten. Wenn etwa jemand eine große Schrift und einen familienfreundlichen Filter bevorzugt, werden ihm unter der von ihm erstellten URL automatisch die Suchergebnisse nur so angezeigt, wie er es bei jedem Besuch gewohnt ist.

“Der URL-Generator ist ein weiterer Baustein für unser Angebot einer innovativen, datenschutzfreundlichen Suchmöglichkeit, die dabei helfen soll, die Art und Weise, wie heutzutage das Internet-Geschäft funktioniert, zu verändern”, so Beens. “Wir glauben, dass die Privatsphäre ein Grundrecht und die Basis einer freien Gesellschaft ist. Und wir unterstützen die Verbraucher dabei, alles zu genießen, was ihnen das Internet bietet, ohne dieses Recht aufgeben zu müssen.”

Sämtliche Informationen zu Datenschutz und Funktionalität sind unter ixquick.com abrufbar.

Über Ixquick
Ixquick ist eine international preisgekrönte Suchmaschine mit branchenweit einzigartigen Datenschutzrichtlinien. Ixquick ist außerdem die einzige Suchmaschine, die den AnwenderInnen Privatsphäre garantiert und keinerlei benutzerbezogene Daten aufzeichnet. Ixquick war auch die erste Suchmaschine, die SSL-Verschlüsselung angeboten hat, wodurch Lauscher von außen abgewehrt werden und ist die einzige, die einen kostenfreien Proxyservice innerhalb der Suchergebnisse zur Verfügung stellt. An den Start ging Ixquick 1998. Betreiber ist die holländische Surfboard Holding mit Sitz in Zeist.

Quelle: pressetext.at

Siehe hierzu auch:
Datenschutz im Internet: Mehr Aufklärung und Selbstverantwortung gefordert

Mozilla: Mit HTTP-Headern gegen Online-Tracking

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