Archiv für das Tag 'Politik'

Apr 26 2013

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ZDF-Chefredakteur Peter Frey kritisiert Stefan Raabs Teilnahme am “Kanzlerduell”

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“Keine Showbühne für Mätzchen von Moderatoren”

Heidelberg, 25.04.2013 – Im Exklusiv-Interview mit dem Mediendienst kress kritisiert ZDF-Chefredakteur Peter Frey den ProSieben-Moderator Stefan Raab scharf. In dem Gespräch, das im gedruckten kressreport 9/13 (EVT: 3. Mai) erscheint, stellt Frey die “politische Kompetenz” des TV-Unterhalters in Frage. Auslöser für die Breitseite aus der Chefetage des Mainzer Senders ist die Tatsache, dass Stefan Raab nun zur Riege der Moderatoren zählt, die ARD, ZDF, RTL und die ProSiebenSat.1-Gruppe in das geplante “Kanzlerduell” zwischen Angela Merkel und Herausforderer Peer Steinbrück entsenden.

“Wir brauchen fürs Duell keinen Unterhaltungsmoderator, um junges Publikum zu erreichen”, sagt Frey und verweist auf die TV-Quoten des zurückliegenden “Kanzlerduells”. “ARD und ZDF hatten 2009 bei den unter 50-Jährigen einen Marktanteil von 23,7 Prozent, Sat. 1 hatte 3,4 Prozent. Das wird nicht anders werden, wenn jetzt ProSieben überträgt”, so der ZDF-Chefredakteur. “Im Duell, das die herausragende Informationssendung des Wahljahres ist, müssen die Kandidaten und nicht die Moderatoren im Vordergrund stehen. Als Werbeplattform für einen Nischensender eignet sich dieses Ereignis nicht.”

Anders als mit dem einstigen Sat.1-Vertreter Peter Limbourg, der die Sendergruppe verlassen hat und nun Deutsche Welle-Intendant ist, erwartet sich Frey vom “Absolute Mehrheit”-Polittalker Raab keinen echten Gewinn fürs “Kanzlerduell”. “Es muss eine solide, seriöse und von politischer Kompetenz geprägte Gesprächsführung herauskommen”, sagt Peter Frey im Gespräch mit kress. “Das Duell ist keine Showbühne für die Mätzchen von Moderatoren. Nach der Sendung soll Deutschland nicht darüber diskutieren, ob Raab auch Politik kann, sondern wer die oder der bessere im Kanzleramt ist.”

Auszüge aus dem Interview mit Peter Frey, das in der Langfassung auch die Kollegen von der ARD hart angeht, sind ab sofort unter www.kress.de zu lesen.

Quelle: Birte Bühnen, Mitglied der Chefredaktion, kress.de

 

ZDF-Chefredakteur Peter Frey kritisiert Stefan Raabs Teilnahme am “Kanzlerduell”.

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Jun 30 2011

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US-Wahl 2012: Obama lässt im Web nichts aus

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US-Wahl 2012: Obama lässt im Web nichts aus
“Wahlkampf 2.0″ soll alle Elemente der digitalen Kanäle nutzen

Washington (pte003/30.06.2011/06:05) – In den USA ist der politische Wettstreit für die Präsidentschaftswahlen 2012 bereits in vollem Gange. Im Kampf um das höchste politische Amt setzen die konkurrierenden Parteien dabei vor allem auf das Internet als Wahlkampfhelfer. Vorreiter in dieser Hinsicht ist der amtierende Präsident Barack Obama http://www.barackobama.com , der bereits einen “Wahlkampf 2.0″ angekündigt hat, der alle Möglichkeiten moderner Kommunikationstechnologien ausnutzen soll, um eine erfolgreiche Wiederwahl zu ermöglichen. Von E-Mail-Spendenaufrufen über spezielle Twitter-Aktionen bis hin zu einem Gewinnspiel für ein persönliches Abendessen mit dem US-Präsidenten ist dabei so gut wie alles vertreten.

“Eine Wahlkampagne kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie es versteht, alle unterschiedlichen Elemente der digitalen Kanäle – E-Mails, Textnachrichten, Webseiten, Mobile Apps und soziale Netzwerke – in ein gemeinsames Programm zu integrieren”, stellt der Chefstratege der digitalen Obama-Wahlkämpfer, Joe Rospars, gegenüber dem US-Portal Newsvine klar. Mit der aktuell gestarteten Kampagne werde man die Bemühungen im Online-Bereich, die schon 2008 überaus erfolgreich gewesen seien, auf ein bislang völlig ungeahntes neues Level hochtreiben.

Kontakt zur jungen Bevölkerung

“Die steigende Bedeutung des Internets für die politische Kommunikation ist unbestritten”, meint Peter Filzmaier, Leiter des Departments für Politische Kommunikation an der Donau-Universität Krems http://www.donau-uni.ac.at. Dies gelte vor allem für Wahlkampfbemühungen. “Parteien und Kandidaten können über das Web auch solche Zielgruppen ansprechen, die sie ansonsten nur sehr schwer erreichen würden. Insbesondere um den Kontakt zur jüngeren Bevölkerung zu finden, ist das Web heute der geeignete Weg”, ist Filzmaier überzeugt

Dass das Obama-Team es wie kaum jemand anderes versteht, das Netz für politische Zwecke einzusetzen, habe schon der Wahlkampf 2008 bewiesen. “Die wahre Leistung von Obama war es, dass er es wie noch kein anderer Politiker vor ihm verstanden hat, herkömmliche Wahlkampfmethoden mit neuen Formen der Online-Wahlwerbung zu kombinieren”, betont Filzmaier. Die kommunikative Präsenz im Web alleine könne aber kein Garant für einen schlussendlichen Wahlerfolg sein.

Neun Mio. Twitter-Follower

Ob Obama mit seinem “Wahlkampf 2.0″ das Ziel der Wiederwahl erreichen kann, wird frühestens am Tag der US-Präsidentschaftswahl, dem 6. November 2012, ersichtlich sein. Fest steht allerdings jetzt schon, dass der derzeitige Amtsinhaber über eine gewaltige Online-Anhängerschaft verfügt. So verfolgen alleine auf dem Micro-Blogging-Portal Twitter rund neun Mio. User die Meldungen ihres Lieblingspolitikers.

Quelle: pressetext.de

 

US-Wahl 2012: Obama lässt im Web nichts aus.

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Jun 20 2011

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Chinas Beamte stehlen bei Flucht 123 Mrd. Dollar

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Chinas Beamte stehlen bei Flucht 123 Mrd. Dollar
Internes Dokument der Zentralbank bezichtigt 18.000 Personen

London/Peking (pte008/17.06.2011/11:20) – Die so stark wie nie wachsende Volksrepublik China kämpft gegen Korruption in den eigenen Reihen. Wie aus einem streng vertraulichen Bericht der chinesischen Zentralbank hervorgeht, haben chinesische Regierungsbeamte über einen Zeitraum von 15 Jahren rund 800 Mrd. Yuan (rund 123,6 Mrd. Dollar) aus dem Land geschmuggelt. Erste Zieladresse waren hierbei vor allem die USA. Bis 2008 sind dem Report nach zwischen 16.000 bis 18.000 Beamte und Angestellte staatlicher Unternehmen mit beträchtlichen Geldsummen aus dem Land getürmt.

Für Unternehmen interessant

“Das Phänomen ist nicht neu. Schließlich geht es um die Sicherung eigener Vorteile in einem Umfeld, das marktwirtschaftlich und politisch demokratisch organisiert ist”, erläutert Werner Rügemer, Vorsitzender der Business Crime Control http://businesscrime.de. Dem Insider nach ist China die kommende Wirtschaftsmacht, was von allen Seiten Begehrlichkeiten weckt. “Diese Leute sind für ausländische Investoren hochinteressant.”

Wie die britische Financial Times heute, Freitag, schreibt, datiert der interne Bericht auf Mitte Juni 2008. Erst diese Woche wurde der insgesamt 67 Seiten fassende Report auf der Webseite der Geldwäscheabteilung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – und sorgte für Empörung in chinesischen Zeitungen. Kurz nach den ersten kritischen Berichten von Blättern wie Shanghai Daily entschieden sich die Behörden jedoch dazu, das Dokument wieder offline zu nehmen.

Geld in USA, Kanada, Australien

Da die Informationen nach wie vor im World Wide Web zu finden sind, kommen immer mehr Details ans Licht. So ist das Schreiben in zwei Teile gegliedert. Im ersten wird angeführt, wer genau in welche Länder geflohen ist. Im zweiten Teil werden die unterschiedlichen Tricks der Beschuldigten benannt, über die das Geld aus China geschmuggelt wurde. Neben den USA waren Kanada, Australien, die Niederlande, Thailand, Malaysia sowie Russland Fluchtziele.

“Obwohl in China Todesstrafe auf Korruption steht, werden Entscheidungen oft eingekauft”, verdeutlicht auch Uwe Dolata, Anti-Korruptionsexperte und Sprecher des Bundes Deutscher Kriminalbeamter http://bdk.de. “Vor allem Personen, die über Schlüsselfunktionen verfügen, sind anfällig für Korruption durch ausländische Unternehmen, die Marktzugang in China haben wollen. Viele Chinesen sehen zudem Vorteile der Freiheit.”

Transfer über Kasinos und fremde Konten

Beliebtster Weg, um die Beträge außer Landes zu schaffen, waren vor allem Überweisungen auf westliche Konten. So soll ein früherer Angestellter des chinesischen Finanzministeriums eine Million Yuan auf das Konto des im Ausland studierenden Sohnes überwiesen haben. Ein anderer Politiker, der sich der Loyalität zu seinem Arbeitgeber nicht mehr verpflichtet fühlte, soll das Geld über das Konto einer Geliebten in Hong Kong ist Ausland transferiert haben.

Die Geldtransaktionen zeigen zuweilen auch skurrile Methoden. So soll ein Parteimitglied das Geld in Kasinos geschleust haben, die sich in der Sonderverwaltungszone Macao befinden. Wieder andere Personen hätten die Summen in Auslandsinvestitionen gesteckt oder große Mengen Luxusgüter per Kreditkarte gezahlt. Später seien die Ausgaben dann über schwarze Kassen ausgeglichen worden, heißt es in einem Bericht des Wall Street Journals.

Quelle: pressetext.de

 

Chinas Beamte stehlen bei Flucht 123 Mrd. Dollar.

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Mai 16 2011

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Bizarre Web-Theorien: Osama bin Laden lebt!

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Auch wenn sich die US-Regierung mit dem erfolgreichen Abschluss der Fahndung nach Osama bin Laden rühmt, will das Social Web ihn einfach nicht sterben lassen. Mit jedem Tag wächst die Zahl der wilden Verschwörungstheorien um den Tod des ehemaligen Terrorfürsten. Bin Ladens unerwartetes Ableben, die schnelle Seebestattung und das Zurückhalten eines Beweisfotos lassen allerlei krude Verschwörungstheorien hochkochen. Wir haben Sie zusammengetragen.

Der dubiose DNA-Test
Kaum war Osama bin Laden tot, war schon die Identität der Leiche bestätigt. Dieser Speed-DNA-Test wirft seit einiger Zeit Fragen auf. DNA-Tests dauern in der Tat länger als nur ein paar Stunden. Aus den USA mehren sich nun die Berichte, wonach zu dem Zeitpunkt, als der DNA-Test verkündet wurde, noch gar kein Ergebnis feststehen konnte. Vielmehr soll die Identifikation auf Basis eines Gesichtserkennungsprogramms durchgeführt worden sein.

Osama war nie in Pakistan
Man sucht Osama bin Laden über ein ganzes Jahrzehnt. Und dann soll er gleich nebenan gewohnt haben? Vermutlich hätte jeder seine Zweifel, wenn der meistgesuchte Terrorist der Welt ein Nachbar gewesen sein soll. So ergeht es seit einiger Zeit auch den Bewohnern der pakistanischen Stadt Abbottabad, wie auch die “Tagesschau” berichtet. Dass es nun noch nicht mal ein offizielles Beweisfoto gibt, bekräftigt viele Pakistaner in ihrem Glauben an eine Verschwörung der USA. Eingeleitet von der amerikanischen Regierung, um endlich die Truppen aus Afghanistan abziehen zu können. Ein Grund für die Osama-Sympathie dürfte die Abneigung gegen die USA sein. In Umfragen erhielt der Mann, der Tausende Menschenleben auf dem Gewissen haben dürfte, regelmäßig Zustimmungswerte von annähernd 50 Prozent.

Osama ist schon 2001 gestorben, an einem Gendefekt
Natürlich sei Osamas Tod nur ein genialer PR-Coup, um Obama weiter im Amt zu halten, glauben die Anhänger der Tea-Party-Bewegung um Sarah Palin. Auf thepartynation fragt man sich, warum es von der Exekution Saddam Husseins ein Video gibt, aber der meistgesuchte Verbrecher spurlos verschwindet. “Glauben Sie, wir sind dumm, Mister President?”, fragt Anhänger Jeff Waller.
Eine andere Art der Verschwörung glaubt Steve R. Pieczenik, von der Tea Party als Top-Insider gehandelt, zu erkennen. Seiner Meinung nach sei Bin Laden schon 2001 gestorben. “Nicht etwa, weil Spezialeinheiten ihn getötet hätten, sondern weil er am Marfan-Syndrom litt”, zitiert die taz Ausführungen auf seiner Webseite prisonplanet. Eine Genkrankheit, die das Bindegewebe befällt?

Die seltsame Seebestattung
Die meisten Ungereimtheiten wirft allerdings die Seebstattung Osamas auf. Die US-Regierung erklärt, damit die muslimische Tradition zu wahren. Stimmt gar nicht, erklärt Jamal Malik, Professor für Islamwissenschaft an der Universität Erfurt, gegenüber dem Focus: “Eine Seebestattung im Islam ist unüblich. Verstorbene müssen an Land beigesetzt werden. Eine Ausnahme ist es, wenn jemand auf See stirbt und die Leiche anfangen könnte, zu verwesen, bevor man an Land kommt. In diesem Fall wäre es zulässig, einen Körper über Bord zu geben.” Der Verdacht vieler: Man wolle Spuren des Kampfes beseitigen. Andere Blogger merken an, dass Osamas letzte Residenz rund 1000 Kilometer vom Meer entfernt liegt. Wie man so schnell diese Distanz überwinden konnte und zeitgleich eine komplette DNA-Analyse absolvieren konnte, liefert genug Stoff für moderne Mythenbildung.

Osama-Videos sind ein Fake
Ein Fund der US-Ermittler lässt die Gerüchteküche hochbrodeln. Insgesamt fünf Aufnahmen reichte die Regierung an TV-Sender weiter, allesamt ohne Ton und unbekannten Datums. Ein Video zeigt einen arabischen Mann, von hinten gefilmt, mit grauem Haar und in eine Decke gehüllt, der sich im TV die Berichterstattung über Al Qaida anschaut. Das Video soll einen schwachen Bin Laden zeigen. Angeblich sind die Ermittler verwundert, warum Osama seine linke Hand zum Zappen nutzt, wo er doch in seiner Akte als Rechtshänder geführt wird. Während sie eine bleibende Verletzung durch eine Schusswunde vermuten, halten viele Blogger das angebliche Beweisdokument für ein Fake-Video.

Osama ist Fiktion
Auf die Spitze treibt der Vizekanzler des tschechischen Präsidenten Václav Klaus, Petr Hájek, den Verschwörungshype. Seine Meinung: “Bin Laden ist eine mediale Fiktion. Sein Leben und sein Tod unter mystischen Umständen kommen mir vor wie ein modernes Märchen für Erwachsene, wo es traditionell nur Gute und Böse gibt. Manche glauben da aber ernsthaft dran, weil ja schließlich das Fernsehen darüber berichtet habe“, zitieren Nachrichtenagenturen den 60-jährigen gelernten Journalisten. Osamas Tod sei inszeniert worden, weil in den USA bald der Präsidentschaftswahlkampf in die heiße Phase gehen würde. “Da können wir uns noch auf einiges gefasst machen.“

Quelle: meedia

 

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