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Okt 04 2011

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Fußball-Fernsehrechte: Pay-TV-Markt muss neu geregelt werden

Fußball-Exklusivvermarktung im TV: Pay-TV-Markt muss neu geregelt werden

EU-Gericht kippt Fußball-Exklusivvermarktung

Dieses Urteil hat weitreichende Folgen für die Finanzierung des Profifußballs – und droht, das bestehende Pay-TV-Konzept zu kippen: Die Exklusivvermarktung von Fernsehrechten im Profifußball verstößt gegen EU-Recht. Der Europäische Gerichtshof entschied, dass zum Empfang von Übertragungen im Bezahlfernsehen ausländische Decoderkarten nicht verboten werden dürfen.

Die Exklusivvermarktung von Fernsehrechten im Profifußball muss geändert werden. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied, dass zum Empfang von Übertragungen im Bezahlfernsehen ausländische Decoderkarten nicht verboten werden dürfen. Laut Gericht verstoßen Exklusivitätsrechte gegen EU-Recht, da sie den europäischen Binnenmarkt in nationale Märkte trennen.

Das Urteil dürfte große Auswirkungen auf den deutschen und europäischen Fernsehmarkt haben. Unter anderem könnte der Pay-TV-Sender Sky seine Exklusivrechte für Fußballübertragungen in Deutschland verlieren. Fans könnten in Zukunft Verträge mit ausländischen Anbietern abschließen, die Live-Spiele aus der Bundesliga oder anderen Ligen kostengünstiger anbieten als nationale Pay-Sender.

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge befürchtet vorab “gefährliche Zeiten” für den Profifußball. Die Preise für nationale Übertragungsrechte dürften nun gewaltig unter Druck geraten. Derzeit sorgen die TV-Erlöse in Deutschland immerhin für knapp ein Drittel der Gesamteinnahmen der Vereine.

Auslöser des Rechtsstreits war der Fall Karen Murphy, die in ihrem Pub im südenglischen Southsea im Jahr 2007 Live-Übertragungen von Spielen der Premier League gezeigt hatte.

Dazu nutzte die Wirtin jedoch keine Gaststättenlizenz des britischen Pay-TV-Senders BSkyB, sondern importierte einen Satelliten-Decoder des Anbieters Nova, der seinerzeit die Übertragungsrechte für Premier-League-Spiele in Griechenland besaß. Dadurch sparte Murphy rund 6000 Euro (5200 britische Pfund) pro Jahr.

Gegen das Urteil aus Luxemburg ist keine Berufung möglich. In dem Grundsatzurteil geht es auch um Fragen des Urheberrechts. Das höchste EU-Gericht entschied, dass einzelne Teile einer Übertragung wie beispielsweise die Hymne der Premier League geschützte Werke seien. Fußballspiele selbst seien hingegen keine geschützten Werke. In einem Lokal gezeigte Übertragungen, die die Auftaktvideo-Sequenz oder die League-Hymne enthielten, seien eine “öffentliche Wiedergabe”, die vom Urheber gebilligt werden müsste.

Quelle: sueddeutsche.de

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Jun 24 2011

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Deutschlandchef von TNT ist heimlicher Pay-TV-König

Heimlicher Pay-TV-König: Als Deutschland-Chef von Turner hat Hannes Heyelmann mit TNT Film, TNT Serie, Boomerang und Cartoon Network innerhalb weniger Jahre ein kleines Pay-TV-Imperium aufgebaut, das Sky in der Reichweite übertrumpft und auf allen Plattformen präsent ist.

Turner-Chef Hannes Heyelmann: Er ist der heimliche PayTV-König von Deutschland

Die technische Reichweite seiner Sender schlägt die von Sky mit links, seine Unabhängigkeit macht ihn zum Liebling der Plattformbetreiber und neue Programme kriegen ein riesiges Presseecho: Hannes Heyelmann ist der heimliche PayTV-König.

“Pragmatisch” ist das Wort, das am häufigsten fällt, wenn man sich in der Branche über Hannes Heyelmann erkundigt. In Zeiten von medienpolitischen Schachzügen, Terrain-Verteidigungen und festgefahrenen Fronten bei den großen Playern im Markt ist das ein vielleicht nüchternes, aber wertvolles Kompliment. Das kommt besonders von Plattformbetreibern, die große Hoffnungen setzen in den Deutschland-Chef von Turner Broadcasting System. Sein Sender TNT Serie zeigt ab heute die neue Steven Spielberg-Serie “Falling Skies”, die in den USA beim Muttersender TNT erst vergangenen Sonntag gestartet ist. Darüber schrieb in den vergangenen Tagen jede große deutsche Tageszeitung. So viel Aufmerksamkeit wünscht sich mancher FreeTV-Sender. Es scheint fast so als wenn Turner Broadcasting System einen Fluch gebrochen hätte.

Lange Zeit galten die großen amerikanischen Medienkonzerne in Deutschland als zahnlose Tiger. Manche Engagements waren kurios, wie so manches frühere Abenteuer von Rupert Murdoch bei uns. Andere waren je nach Sichtweise zu halbherzig oder übermütig, wie bei NBC Universal. Da sah es zwischenzeitlich zwar mal so aus als würde man das große Rad drehen und sogar im FreeTV angreifen wollen. Doch am Ende musste dann wieder einen Gang zurückschalten. Ähnlich wie bei Discovery und Sony Pictures. Erfolgreicher ist Disney. Man war sehr früh da. Sie haben, wie auch NBC Universal mit 13th Street, schon seit Ende der 90er Jahre eine lange Tradition in ihrer Nische aufgebaut. Wesentlich später erst fing Turner in Deutschland an. Es ist gerade einmal fünf Jahre her als am 1. Juni 2006 mit dem Cartoon-Sender Boomerang der erste für Deutschland lokalisierte Kanal von Turner startete.

Im Dezember 2006 folgten dann Cartoon Network und Turner Classic Movies als Vorläufer dessen, was später in TNT Film umbenannt wurde. Am 28. Januar 2009 kam dann TNT Serie hinzu. Damit entstand auf der Überholspur in weniger als vier Jahren eine ganze PayTV-Familie. Verantwortlich für den Erfolg ist einer der jüngsten TV-Manager Deutschlands: Hannes Heyelmann. 2006 wechselte er nach Stationen bei AOL Europe sowie Turner in Atlanta und London nach Deutschland. Mit 30 übernahm er im August 2007 die Verantwortung für das Entertainment-Angebot von Turner Broadcasting System in Deutschland. Seit Sommer 2009 ist er als Geschäftsführer für das gesamte Turner-Angebot in Deutschland, also auch den frei empfangbaren Nachrichtensender CNN International, verantwortlich. Jetzt ist er 34 und heimlicher König des PayTV in Deutschlands.

Mancher mag noch nichts von ihm gehört haben. Doch dass die Aufmerksamkeit beim PayTV in Deutschland sonst fast ausschließlich auf Sky ruht, wird ihn nicht stören. So lässt sich deutlich ruhiger in höchst repräsentativer Lage an der Münchener Leopoldstraße daran arbeiten, die große Marke Sky zu überholen. Bei der Reichweite hat es der Pragmatiker Heyelmann schon geschafft: Er ist mit seinen Kanälen Partner von Sky und im Einsteigerpaket jedes Abonnenten von Brian Sullivans’ Programmangebot dabei. Doch eben nicht nur das. Während andere taktieren und sich gegeneinander ausspielen, zählt für Heyelmann einfach Reichweite. Deshalb sind die Turner-Sender auf jeder nennenswerten PayTV-Plattform empfangbar. Kabelnetz- und IPTV-Betreiber sind spätestens seit dem Start der HD-Versionen von TNT Film und TNT Serie entzückt. Mehr als Syfy, 13th Street oder Disney Channel sind sie General Interest.

Turner profitiert also von Auseinandersetzungen der Plattformbetreiber mit Sky oder den privaten FreeTV-Sendern, wenn es um die Einspeisung von HD-Kanälen geht. Man bietet namhaften Content unter in kürzester Zeit bekannt gemachten Marken an. Das zieht. Und so verfügen die Sender TNT Film, TNT Serie, Boomerang und Cartoon Network längst über eine deutlich größere technische Reichweite als Sky. Man könnte im politikerdeutsch fast von Sky + x sprechen. Und bei so einer starken Basis lohnen sich auch Experimente. Wie mancher Wettbewerber versucht man sich an lokalen Produktionen, um damit im Falle von Turner besonders die Kindersender klar in Deutschland zu verorten. Hier hinkt man NBC Universal in Sachen Lokalisierung zwar noch etwas hinter her.

Doch nach dem, was man aus der Turner-Zentrale an der Leopoldstraße so hört, könnte sich das Ende 2011, Anfang 2012 auf radikale und in der Branche lange erwartete Weise ändern. Noch hüllt man sich dort offiziell in Schweigen, aber nach der Reichweite will man bei TNT Serie auch inhaltlich überholen. Details dazu sollen erst in einigen Wochen folgen. Vorerst ist man bei Turner noch ganz im “Falling Skies”-Fieber. Die Presse überschlug sich in den vergangenen Tagen mit Berichten über die Serie und war dabei meist positiv gestimmt. Eine so intensive Beschäftigung der Journalisten mit dem Programm würde sich Sky wünschen. Dort schauen die Journalisten jedoch eher auf den Schuldenstand. Diese Teilung der Presse-Aufmerksamkeit dürfte Hannes Heyelmann gefallen. Auch weil es von der Frage ablenkt, wieviel Turner in Deutschland momentan jedes Jahr noch drauf zahlt.

Quelle: turi2/dwdl

 

 

Deutschlandchef von TNT ist heimlicher Pay-TV-König.

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Jun 22 2011

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Möglicher Kauf? Al Jazeera an Orange Sport interessiert

Möglicher Kauf? Al Jazeera an Orange Sport interessiert
Al Jazeera hat Interesse an der Übernahme des französischen Pay-TV-Senders Orange Sport. France-Telecom-Tochter Orange sucht seit November 2010 nach einem Käufer für den kriselnden Kanal und droht ansonsten mit der Einstellung. Auch Canal Plus Gruppe, TF1 und ESPN gelten als potenzielle Interessenten.

22.06.2011, 12:48 Uhr, js
Der arabische Fernsehsender Al Jazeera ist Medienberichten zufolge an dem französischen Sportsender Orange Sport interessiert. Der Spartenkanal soll bis spätestens 2012 verkauft werden.

Wie der Branchendienst “Broadband TV News” am Mittwoch berichtete, habe das Management von Al Jazeera in einem Brief an die France-Telecom-Tochter Orange Interesse signalisiert, den kriselnden Sportkanal kaufen zu wollen oder ein Joint Venture zu gründen. Konkrete Gespräche zwischen den beiden Parteien hätten zwar noch nicht stattgefunden, würden aber vermutlich in Kürze anberaumt.

Im November des vergangenen Jahres hatte der Orange-Vorstandschef Stéphane Richard angekündigt, dass der Betrieb des Pay-TV-Kanals 2012 eingestellt werde, sollte sich nicht bald ein Käufer finden. Der Sender verliere derzeit 200 Millionen Euro jährlich. Entsprechend schwierig gestaltet sich für den Telekommunikationskonzern die Suche nach einem neuen Eigentümer.

Im Januar hatte Richard erklärt, noch in diesem Jahr eine Lösung für Orange Sport präsentieren zu wollen. Neben der Canal-Plus-Gruppe gelten der französische Eurosport-Eigentümer TF1 und der US-amerikanische Sportkanal-Gigant ESPN als potenzielle Interessenten.

Al Jazeera hatte im Mai bereits die internationalen TV-Rechte des französischen Fußballs für 200 Millionen Euro erworben. Erst am gestrigen Dienstag war bekannt geworden, dass der arabische Fernsehsender sich nun ebenfalls für die Übertragungsrechte der französischen Ligue 1 für den Zeitraum 2012 bis 2016 beworben hat. Neben Al Jazeera haben außerdem der Pay-TV-Sender Canal+ und der Telekommunikationsriese France Télécom-Orange Angebote hinterlegt, letzterer jedoch nur für die Mobil-TV-Rechte.

Quelle: turi2/DIGITALfernsehen

 

 

Möglicher Kauf? Al Jazeera an Orange Sport interessiert.

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Jun 09 2011

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Sky: Sender- und Kanal-Info´s – Seite 5

Abgelegt unter Sky Deutschland (Pay-TV)

Austriasat und Sky: Pay-Sender wechseln Transponder zum 01.07.2011

Austriasat und Sky: Pay-Sender wechseln Transponder

Zahlreiche Bezahlsender aus dem Sky-Welt-Extra-Paket und dem Angebot des österreichischen Anbieters Austriasat wechseln den Astra-Transponder. Nach einer Simulcast-Phase sind sie ab 01. Juli 2011nur noch über die neue Frequenz zu empfangen.

Wie der TV-Anbieter mitteilte, können beide Sender nur noch bis zum 30. Juni parallel auf der alten und neuen Frequenz empfangen werden. Ab 1. Juli wird der Transponder 11,875 GHz auf Astra 1M dann geräumt, was einen manuellen Suchlauf unumgänglich macht. Vom Umzug auf 10,921 GHz sind auch weitere Bezahlsender wie Boomerang, Cartoon Network, Eurosport 2, History, Kinowelt TV, Romance TV, Biography Channel und TNT Film betroffen, die unter anderem für Sky-Satellitenkunden im “Sky Welt”-Extra-Paket verbreitet werden.

Die neuen Empfangsparameter:

Satellit: Astra 1KR
Position: 19,2 Grad Ost
Transponder: 1.063
Frequenz: 10,921 GHz
Symbolrate: 22.000 MSym/s
Fehlerschutz (FEC): 7/8
Polarisation: horizontal

Quelle: DIGITALfernsehen

 

Sky: Sender- und Kanal-Info´s – Seite 5.

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Mrz 02 2011

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Sky: Bundesliga als Lockstoff

Abgelegt unter Sky Deutschland (Pay-TV)

Sky: Bundesliga als Lockstoff

Den nächsten Wettlauf um die Rechte an der Fußball-Bundesliga könnte die ARD verlieren, schreibt die SZ. Die DFL träumt von frischen Milliarden und Sky von neuen Abo-Verkäufen – warum den Traum nicht gemeinsam erfüllen?


Die Investoren regierten jedenfalls zurückhaltend auf den Bericht der “Süddeutschen Zeitung” (SZ): Die Aktie büßte in einem freundlichen Marktumfeld mehr als ein Prozent ein. Vielleicht sind es aber auch nur Gewinnmitnahmen, denn am Vortag hatten die Aktien im MDax rund fünf Prozent zugelegt.

Die SZ schreibt, dass die Deutsche Fußball-Liga (DFL) versuche, die Vergabe ihrer Fernsehrechte mit einem Szenario ohne ARD-Sportschau aufzuwerten. Zusätzlich zu dem bisherigen Verfahren mit ersten Berichten ab 18.30 Uhr setze die DFL auf ein zweites Szenario, wonach erst ab 21.45 Uhr im freien Fernsehen über die Bundesliga berichtet werden soll.

Die Vorteile überwiegen
Einem Händler sagte, die Rechte würden dem Bezahlsender deutlich mehr Exklusivität und damit mehr Abonnenten bringen. “Allerdings macht es die Rechte auch teurer und lockt weitere Bieter an”, so der Experte. Insgesamt überwögen seiner Meinung nach aber die positiven Auswirkungen für Sky.

Vielleicht spielt Sky aber auch nicht mehr im richtigen Stadion: Ebenso gut könnten nach SZ-Angaben Internet-Unternehmen nach den DFL-Plänen demnächst den öffentlich-rechtlichen Sender ablösen und als Erster eine Zusammenfassung des Ligageschehens im Internet anbieten.

Und das könnte dann richtig teuer werden: “Wenn Konzerne wie Google oder Yahoo ernsthaft um die Bundesligarechte mitbieten sollten, können sich die TV-Rechtesummen auch verdoppeln”, lautet die Prognose des Sponsoring-Experten Hartmut Zastrow.

Die Furcht vor den Branchengrößen
Der Vorstand des Unternehmens Sport+Markt erwartet auch Wettbewerb bei den Live-Rechten, die derzeit Sky hält. Es sei “eine Frage der Zeit, dass die Googles und Yahoos im großen Stil” mit TV-Sendern konkurrieren werden, sagte Zastrow.

“Wir haben eine klare Position und wollen die Sportschau erhalten”, sagte ein ARD-Sprecher dazu. Die Sportschau hatte 2003 ein Comeback nach mehr als zehnjähriger Unterbrechung gefeiert, in der RTL und Sat.1 die Bundesliga-Zusammenfassung gezeigt hatten.

Mehr Millionen für junge Ballspieler?
Auf jeden Fall würden die Bundesligavereine vom Modell einer Internetsportschau profitieren. Zum einen würde es bei den Rechten für frei empfangbare Bilder wieder Konkurrenz für die ARD geben.

Das Erste war bei der Rechtevergabe 2008 quasi konkurrenzlos, weil den privaten Sendern wie RTL und Sat.1 der Preis zu hoch war. Zum anderen würde das Aus der ARD-Sportschau den Wert der Pay-TV-Rechte steigern. Sie würde die Exklusivität erhöhen.

Noch immer ist der Bezahlsender Sky der mit Abstand wichtigste Geldgeber der Bundesliga und zahlt etwa die Hälfte der rund 412 Millionen Euro pro Jahr, die durchschnittlich bis 2013 eingenommen werden. Doch auch 20 Jahre nach der ersten Pay-TV-Übertragung ist der Premiere-Nachfolger defizitär.

Quelle: boerse.ard

 

Sky: Fußball-Bundesliga bald nur noch im Pay-TV?.

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Mrz 01 2011

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Sky: Fußball-Bundesliga bald nur noch im Pay-TV?

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Sky: Fußball-Bundesliga bald nur noch im Pay-TV?

Die Aktie des Bezahlsenders hat seit Jahresbeginn satte 80% zugelegt. Zuletzt gab es immer wieder Meldungen über steigende Abozahlen. Künftig könnten die regelrecht in die Höhe schnellen, nämlich wenn es die Bundesliga gar nicht mehr im Free-TV geben sollte.

Alexander Langhorst von der GSC Portfolio AG über die Aussichten von Sky: Angeblich will die Deutsche Fußball-Liga bei der Vergabe ihrer Fernsehrechte für die Fußball-Bundesliga die ARD-Sportschau außen vor lassen. Möglich, dass dann erst ab 21:45 Uhr im freien Fernsehen über die Bundesliga berichtet werden darf. Das würde Sky eindeutig mehr Exklusivität verleihen und könnte auch die Abonnentenzahlen weiter ansteigen lassen. “Allerdings dürften dann natürlich auch die Gebühren für die Fußball-Rechte deutlich anziehen” sagt Alexander Langhorst. Und operativ läuft es bei Sky nicht rund. Der Bezahlsender hält sich mit Kapitalerhöhungen und Finanzspritzen seines Großaktionärs über Wasser.

Sky: Mehr Bundesliga-Exklusivität?
Laut einem Bericht der “SZ” versucht die Deutsche Fußball-Liga die Vergabe ihrer Fernsehrechte mit einem Szenario ohne ARD-Sportschau aufzuwerten. Zusätzlich zu dem bisherigen Verfahren mit ersten Berichten ab 18.30 Uhr setze die DFL auf ein zweites Szenario, wonach erst ab 21.45 Uhr im freien Fernsehen über die Bundesliga berichtet werden soll. Einem Händler zufolge würde dies dem Bezahlsender deutlich mehr Exklusivität und damit mehr Abonnenten bringen. “Allerdings macht es die Rechte auch teurer und lockt weitere Bieter an”, so der Experte.

Quelle: Deutsches Anleger Fernsehen

 

Sky: Fußball-Bundesliga bald nur noch im Pay-TV?.

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Jan 18 2011

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Sky hat Interesse an Senderechten für Olympia 2014/16 und WM 2014

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Sky hat Interesse an Senderechten für Olympia 2014/16 und WM 2014

Spannende Entwicklungen auf dem Sportrechte-Markt: Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF haben die Verhandlungen für die TV-Rechte an Olympia 2014 und 2016 vorerst abgebrochen, zu unterschiedlich waren wohl die Vorstellungen des IOC (Internationales Olympisches Komitee) und den Fernsehpartnern. Auch in anderen europäischen Ländern – etwa in England – liegen sie aktuell auf Eis. Einige Beobachter brachten in diesem Zusammenhang schnell den Bezahlsender Sky ins Spiel, der schon einige Zeit mit Olympia liebäugelt.

„Wir haben für die Olympischen Spiele ein Angebot abgegeben und sind somit im Rennen. Als großer Sportsender muss man sich immer mit den Olympischen Spielen beschäftigen. Veranstaltungen wie Fußball-Weltmeisterschaften oder Olympia sind eine Chance für Markenkommunikation“, erklärte Sky Sport-Vorstand Carsten Schmidt.

Für Fußball-Weltmeisterschaften hat Sky aktuell keine Rechte. Für die WM 2014 sind die Verträge bereits unterzeichnet, hier hat Sport A, die Rechteagentur von ARD und ZDF, sowohl Free-TV als auch Pay-TV-Rechte erworben. Sport A soll diesbezüglich aber bereits in Verhandlungen mit Sky stehen. Noch keine Verträge gibt es derweil für die Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar.

Spannend werden nun zunächst einmal die Verhandlungen zur Europameisterschaft 2016 – die Europameisterschaften werden künftig nicht mehr mit 16, sondern mit 24 Teams gespielt, was die Attraktivität deutlich steigen lässt. Auch hier haben erste Gespräche mit zahlreichen deutschen Fernsehkanälen bereits stattgefunden.

Quelle: Quotenmeter 18.01.2011

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Jan 14 2011

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Sky will seine Pay-TV-Angebote auch am Bahnsteig etablieren

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Sky will seine Pay-TV-Angebote auch am Bahnsteig etablieren

Sky Deutschland richtet seine Geschäftskunden-Vermarktung neu aus und adressiert neue Branchen. Die Bezahlfernseh-Angebote sollen den Zuschauern künftig beispielsweise beim Zugfahren oder beim Arztbesuch begleiten.

Potenzial hat Uwe Müller, Vice President Business Solutions bei Sky, laut einer am Donnerstagabend verbreiteten Mitteilung beispielsweise bei der Deutschen Bahn und Medizinern ausgemacht: Das Sky-Erlebnis solle außerhalb der eigenen vier Wände nicht auf die Bars und Hotels beschränkt sein, sagte Müller. “Deshalb sollen die Menschen das hervorragende Programm von Sky auch im Wartezimmer beim Arzt, beim Training im Fitnessstudio oder zum Beispiel auch auf Bahnsteigen anschauen können”, so Müller weiter.

Mit der Ausweitung der Vermarktungsaktivitäten sei auch eine Neustrukturierung des bisherigen Geschäftsbereichs Bar & Hotel, der künftig Business Solutions heißt, verbunden, teilte Sky mit. Als Zielsetzung wurde formuliert, den gewerblichen Abonnenten eine effektivere Struktur und verbessertem Service zu bieten. Insbesondere die Kundenansprache und Betreuung beim Kunden vor Ort soll intensiviert werden.

Als “Qualitätsoffensive” bezeichnete Sky die Vorgehensweise, dass Aboangebote für gewerbliche Kunden ab sofort automatisch das HD-Angebot von Sky enthalten. Vorangetrieben werden soll das Geschäft durch fünf neu formierte Regionalteams sowie verschiedene nationale Key-Account-Manager. Dabei nimmt das Unternehmen das Thema selbst in die Hand: Die Zusammenarbeit mit der bisherigen Vertriebsagentur Dipro GmbH wurde beendet.

Quelle: DIGITALfernsehen 14.01.2011

Bauer sucht Frau demnächst im Wartezimmer beim Zahnarzt. Schlägt die Gesundheitsreform jetzt schon derart zu das die Ärzte am Narkosemittel sparen?

Sky will seine Pay-TV-Angebote auch am Bahnsteig etablieren.

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Jan 12 2011

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Sky Deutschland pumpt Murdoch wieder an

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Sky pumpt Murdoch wieder an

Frisches Geld für neue Fantasie

Hauptaktionär Rupert Murdoch muss das vierte Mal seit seinem Einstieg 2008 frisches Geld in Sky Deutschland schießen. Es werde gebraucht, um die “positive Geschäftsentwicklung zu unterstützen”, heißt es. Erfreulich: Der chronisch defizitäre Bezahlsender verzeichnet steigende Abonnentenzahlen.

Der chronisch defizitäre Bezahlsender Sky Deutschland braucht von seinem Großaktionär Rupert Murdoch noch mehr Geld. Die im Sommer vereinbarte 340 Mio. Euro schwere Geldspritze von Murdochs Medienkonzern News Corporation werde auf 400 Mio. Euro aufgestockt, teilte Sky mit.

Das Geld werde gebraucht, um die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Quartale zu unterstützen. Murdoch musste seit seinem Einstieg 2008 bereits vier Mal frisches Geld in das MDax-Unternehmen pumpen.

Im vierten Quartal 2010 – dem üblicherweise stärksten – gewann Sky 131.000 neue Abonnenten – deutlich mehr als die 39.000 des Vorjahreszeitraums. Insgesamt zählte das ehemals als Premiere bekannte Unternehmen damit Ende des Jahres 2,653 Millionen zahlende Kunden.

Trendwende?

Um in die schwarzen Zahlen zu kommen, braucht Sky Deutschland eigenen Angaben zufolge um die drei Millionen Kunden. “Nach der guten Entwicklung im dritten Quartal haben wir uns in allen wesentlichen Kennzahlen im vierten Quartal weiter deutlich verbessert”, sagte Sullivan. Besonders erfreulich aus Sicht des Konzerns ist der kräftige Zuwachs bei den HD-Kunden, die sinkende Kündigungsrate und der deutlich wachsende Umsatz pro Kunde, der im vierten Quartal 2010 auf etwa 30 Euro gestiegen sein soll.

“Auch wenn wir noch einen langen Weg vor uns haben, sehen wir uns durch die Entwicklung der Kennzahlen und Kundenzufriedenheit bestätigt”, sagte Sullivan.

Quelle: n.tv 12.01.2011

Sky: Ist Sky bald Pleite ? / Meldungen, Diskussionen etc. zum Unternehmen.

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Jan 12 2011

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Sky Deutschland-Aktie außer Rand und Band

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Sky Deutschland außer Rand und Band

Mit einem Plus von bis zu 16 Prozent auf 2,1320 Euro ragten im MDax die Aktien von Sky Deutschland am 12.01.2011 hervor. Börsianer sagten, Aussagen des Vorstands zum laufenden Geschäft hätten Käufer angelockt. „Vielleicht hat Bezahl-Fernsehen in Deutschland ja doch eine Zukunft“, erklärte ein Händler.

Quelle: focusmoney

Kursinfo 12.01.2011, 11:07 h: Xetra (Vortag 1,839 €) 2,081 € + 0,242 € (+ 13,16 %)

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