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Mai 11 2013

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Nächste Xbox angeblich doch ohne Online-Zwang

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Analyst erwartet starken Fokus auf Konsole als Fernseh-Plattform

London/Milton Keynes (pte029/07.05.2013/13:30) – Entgegen bisheriger Gerüchte wird die nächste Xbox, die am 21. Mai offiziell enthüllt wird, doch keine durchgängige Internet-Verbindung erfordern, so Ars Technica unter Berufung auf eine Microsoft-interne E-Mail. Laut Ed Barton, Director für Digital Media Strategies bei StrategyAnalytics.com , wäre mit Blick auf den globalen Markt ein Online-Zwang auch eher hinderlich. “Das könnte vielleicht in den USA, Großbritannien oder Nordeuropa funktionieren, wäre aber in Südeuropa und den Emerging Markets problematisch”, erklärt er.

Das aktuell an die Öffentlichkeit gelangte Schreiben deutet auch darauf hin, dass Microsofts neue Konsole ein Blu-ray-Laufwerk und einen TV-Eingang haben wird. Für den Analysten ist das keine Überraschung. “Microsoft wird wahrscheinlich einige sehr interessante Ankündigungen machen, wie man über die Xbox fernsehen kann”, meint Barton. Allgemein geht er davon aus, dass die nächste Generation mehr noch als schon die Xbox 360 eher Rundum-Entertainment-Center als nur Konsole sein wird.

Online ist gut, Zwang ist schlecht

Der E-Mail zufolge soll die nächste Xbox der Tatsache Rechnung tragen, dass User in vielen Fällen erwarten, dass die Konsole einfach auch ohne Internet-Zugang funktioniert – beispielsweise bei Einzelspieler-Games. Für Barton kommt das angesichts des Aufschreis, den es bei PC-Spielen mit Online-Zwang wie jüngst bei “SimCity” oder davor “Diablo 3″ insbesondere angesichts von Problemen beim Start gab, nicht überraschend. “Die Botschaft der Gamer-Community ist ebenso klar wie lautstark”, erklärt er. Allerdings hält er durchaus für möglich, dass auch Einzelspieler-Titel eine einmalige Internet-Verbindung für die Aktivierung erfordern werden.

Diese Einmal-Verbindung ist auch in aufstrebenden Märkten eine Option, wo sich ein voller Online-Zwang angesichts der noch geringeren Breitband-Durchdringung als eine große Hürde für den Verkaufserfolg entpuppen könnte. Laut Barton ist aber wahrscheinlich, dass Microsoft versuchen wird, Spieler beispielsweise durch Zusatzfeatures doch zu einer möglichst dauerhaften Internet-Verbindung zu animieren. “Mit Blick auf die möglichen Einnahmen bedeutet das ein Vielfaches des Werts eines Kunden, der seine Xbox nie mit dem Internet verbindet”, erklärt er.

Fernsehen ist Trumpf

Barton geht zudem davon aus, dass Microsoft mit der nächsten Xbox noch stärker am – deutlich größeren – Film- und Fernsehkuchen mitnaschen will. Statt nur wie bei der Xbox 360 Inhalte über einen Online-Markt anzubieten, dürfte die neue Konsole nach Einschätzung des Analysten auch als “eine Art Set-top-Box” fungieren, mit der Kunden Pay-TV-Angebote direkt empfangen werden. Zwar sei zu erwarten, dass der Schwerpunkt zumindest anfangs auf dem US-Markt liegen wird, doch wäre beispielsweise auch Sky Deutschland ein potenzieller Partner. Da die Konsole ohnehin eine große Festplatte haben dürfte, sollte sie auch gut als digitaler Videorekorder herhalten können.

Wahrscheinlich ist Barton zufolge auch, dass Microsoft von der Xbox 360 bekannte Konzepte wie die Gestensteuerung oder Smartphones und Tablets als Zweitbildschirm noch vertiefen wird. Um Blu-ray führt dem Analysten für Microsoft zufolge ohnehin kein Weg. “Sie brauchen die Kapazität”, erklärt er. Jüngste Gerüchte, dass zähe Lizenzverhandlungen dazu führen könnten, dass die nächste Xbox erst 2014 auf den Markt kommt, sieht er eher skeptisch. “Sie muss einfach vor Weihnachten starten”, meint er. Es sei durchaus denkbar, dass Microsoft Blu-ray-lizenztechnisch in einen eher sauren Apfel beißt, um nur ja das wichtige Vorweihnachtsgeschäft nicht zu verpassen.

Quelle: pressetext.com

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Apr 30 2013

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Xbox Next: Publisher entscheidet über Online-Zwang

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Am 21. Mai wird die neue Xbox enthüllt. Bis dahin wird weiter spekuliert, ob die Konsole nur mit Internet-Anschluss funktioniert oder nicht. Ein neuer Bericht legt nun nahe, dass die Spielehersteller entscheiden können, ob die Netzanbindung verpflichtend ist.

Im Vorfeld des Starts der neuen Konsolen-Generation wird vor allem über ein Thema diskutiert: Muss das Gerät zum Spielen am Internet hängen oder nicht? Im Zuge der PlayStation 4 Präsentation wurde betont, wie sehr das Gerät durch das Internet profitiert, etwa durch automatische Updates im Hintergrund oder soziale Aspekte. Dass die Konsole auch offline funktioniert wurde erst im Nachhinein, auf Anfrage erklärt. Auch bei der kommenden Xbox steht ein Online-Zwang im Raum, über den in den vergangenen Wochen wiederholt diskutiert wurde.

Spielestudio entscheidet
Laut einem neuen Bericht von Polygon könnte Microsoft die Verantwortung nun auf die Publisher abschieben. So bietet die Konsole grundsätzlich die Möglichkeit des Always-On-Prinzips, ob es genutzt wird liegt allerdings bei den Studios. Diese können dann bestimmen, ob für DRM und Kopierschutz-Zwecke eine Verbindung aufgebaut wird und in welchem Maß.

So können Spiel ohne DRM und Online-Check ebenso auf der neuen Xbox laufen, wie Games, die einmal eine Verbindung zum Server aufbauen. Eine Variante wie etwa beim neuen SimCity, die eine permanente Internet-Verbindung vorschreibt, ist auch möglich. Sollten sich diese Insider-Informationen bestätigen, nähert sich die neue Xbox somit auch beim DRM weiter dem PC an.

Videos teilen und Fremden folgen
Abseits der Kopierschutz- und Online-Funktionalität erwähnt der Bericht auch eine Video-Funktion, wie sie die PS4 haben wird. So soll es auch bei der Xbox möglich sein, In-Game-Videos aufzunehmen und einfach über Online-Netzwerke zu teilen. Bei den sozialen Aspekten soll sich die neue Xbox zudem an Twitter orientieren, in dem man Fremden folgen kann. Des Weiteren sollen Achievements für Spiele nachträglich ausgeweitet werden können. So sollen Entwickler auch nach der Veröffentlichung eines Titels reagieren können, in dem sie die Motivation der Spieler durch neue Herausforderungen ankurbeln.

Quelle: futurezone

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