Archiv für das Tag 'OLED'

Nov 14 2012

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Samsung: Flexible OLED-Displays bald marktreif

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Der südkoreanische Konzern könnte noch in der ersten Hälfte des kommenden Jahres mobile Geräte mit biegsamen OLED-Displays auf den Markt bringen.

Die Entwicklung biegsamer OLED-Displays befinde sich bei Samsung in der finalen Phase, berichtet das “Wall Street Journal” unter Berufung auf mit der Situation vetraute Personen. Die Displays, bei denen statt Glas Plastik zum Einsatz kommt, könnten noch im ersten Halbjahr 2013 marktreif sein, hieß es weiter. Samsung treibe Pläne zur Massenproduktion der Displays voran

Wann Geräte mit den flexiblen Displays auf den Markt kommen, sei noch unklar, so das “Wall Street Journal”. Berichte über ein Samsung Smartphone mit biegsamen OLED-Display kursieren bereits seit längerem. Im vergangenen März hieß es, Samsung werde noch 2012 mit dem Galaxy Skin ein solches Smartphone auf den Markt bringen.

Biegsame OLED-Displays sind bereits seit Jahren in Entwicklung. Neben Samsung präsentierten bereits auch Sony und LG erste Prototypen. Die Massenproduktion stellte bislang jedoch eine Hürde dar. Samsung hofft nun, das erste Unternehmen zu sein, dass Produkte mit flexiblen Displays auf den Markt bringt. Veröffentlichungsdatum gebe es aber noch keines, zitiert die Zeitung Samsung Manager Lee Chang-hoon.

Quelle: futurezone

via Samsung Smartphone mit flexiblem OLED-Display noch 2012.

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Mrz 12 2012

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Zeiss bringt OLED-Videobrille für 3D-Rundgänge

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Der deutsche Optik-Hersteller Zeiss wird im Sommer 2012 eine OLED-Videobrille auf den Markt bringen. Die auf der CeBIT präsentierte “cinemizer OLED” kann im Vergleich zur Zeiss-Vorgängerbrille mit höherer Auflösung und Kontrast aufwarten. Über die inkludierten Micro-Displays wird im Brillen-Inneren eine 40-Zoll-Oberfläche erzeugt. Bewegungssensoren ermöglichen das Eintauchen in virtuelle 3D-Welten, was Architekten, aber auch Schülern zugute kommen soll.

Anders als beim 2009 eingeführten Vorgängermodell, das vor allem als iPhone- und iPod-Zubehör vermarktet wurde, setzt Zeiss bei der neuen OLED-Version auf vielfältige Anschlüsse. So unterstützt die Brille HDMI und Video Composite, für iPhone/iPod wird ein separater Adapter angeboten. Die Auflösung liegt bei 870 mal 500 Pixel, was für 3D-Inhalte ordentlich ist, da im Gegensatz zu einem herkömmlichen 3D-fähigen Fernseher zwei Displays mit der jeweiligen Pixelanzahl zum Einsatz kommen.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Auch bei den Anwendungsszenarien will Zeiss sich dieses Mal nicht aufs Videoschauen beschränken und plant, die Brille verstärkt für 3D-Gaming, aber auch gänzlich andere Anwendungsgebiete wie Architektensoftware, Lernprogramme und zur Flugdrohnen-Steuerung einzusetzen. Auf der CeBIT wurde einige der erwähnten Szenarien bereits gezeigt. Damit man tatsächlich in virtuelle 3D-Welten eintauchen und sich in diesen umsehen kann, bietet Zeiss als optionales Zubehör aufsteckbare Bewegungssensoren an.

Auf der CeBIT konnten Besucher bereits eine Architektenlösung des Anbieters Inreal bestaunen. Der direkt an der Brille befestigte Headtracker ermöglicht die Wahl eines freien Blickwinkels, je nachdem welche Kopfbewegung man gerade durchführt. Damit können Kunden von Architekten die geplanten Räume aber auch die Umgebung rund um ein Haus oder eine Wohnanlage virtuell erkunden. Für die realistische Umgebung sorgt die CryEngine des Entwicklerstudios Crytek. Für die Fortbewegung im Raum ist zusätzlich ein handliches Steuerungsmodul vorgesehen.

Cyber-Schule der Zukunft
Die leichte Brille soll Zeiss zufolge aber auch in Klassenzimmern verstärkt zum Einsatz kommen. “Studien haben gezeigt, dass Kinder, aber auch Erwachsene viel aufnahmefähiger sind und sich Inhalte besser merken, wenn sie nicht abgelenkt werden”, erklärt Zeiss-Vertriebsleiter Andreas Klavehn im Gespräch mit der futurezone. Die neue Brille soll das Sichtfeld daher optimal zur Außenwelt abschließen. 3D-Inhalte, die über Bewegungssensoren von mehreren Seiten betrachtet werden können, seien für den Cyber-Classroom der Zukunft eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Schulbüchern, so Klavehn.

Einen Schritt weiter als mit dem nun angebotenen Bewegungssensor geht das an der Universität Ulm gegründete Start-up ImmerSight. Das von dem angehenden Ingenieurstrio Stefan Hörmann, Fabian Weiss und Dominik Nuß entwickelte System ermöglicht neben der 360-Grad-Rundumsicht mit insgesamt sechs Freiheitsgraden auch das natürliche Bewegen im virtuellen Raum. Statt einen Joystick bedienen zu müssen, können User tatsächlich Schritte im Raum machen oder in die Hocke gehen. Das System befindet sich derzeit noch im Prototyp-Stadium und soll in den kommenden Wochen und Monaten perfektioniert werden.

Verfügbarkeit und Preis
Wie Zeiss auf Anfrage der futurezone mitteilte, soll die neue Videobrille im Sommer 2012 zu einem Preis von etwa 600 Euro inklusive HDMI-Adapter auf den Markt kommen. Die Preise für den optionalen iOS-Adapter und den Bewegungssensor stehen noch nicht fest, sollen aber “unter 100 Euro” liegen. Für Brillenträger ist der cinemizer OLED ebenfalls geeignet. Dioptrien von -5 bis +2 können direkt am Brillenrand für jedes Auge ausgeglichen werden.

Quelle: futurezone / Bild: Carl Zeiss AG

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Mrz 09 2012

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Samsung Smartphone mit flexiblem OLED-Display noch 2012

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Samsung veröffentlicht verschiedenen Berichten zufolge noch dieses Jahr mit dem Galaxy Skin ein Smartphone mit flexiblem OLED-Display. Das biegsame Smartphone soll nur acht Millimeter dick sein und dürfte auf Android als Betriebssystem setzen.

Samsung wird noch dieses Jahr ein Smartphone mit flexiblem OLED-Display auf den Markt bringen. Das “Galaxy Skin” wäre damit das erste Smartphone, das auf diese Technik setzt. Das Konzept des Smartphones wurde bereits vergangenes Jahr auf der CES in Las Vegas vorgestellt und soll über ein vier Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln verfügen. Als Betriebssystem soll Android zum Einsatz kommen, wobei hier noch nicht feststeht, ob es die aktuelle Version Ice Cream Sandwich oder dessen Nachfolger Jelly Bean wird.

Beeindruckend angesichts seiner nur acht Millimeter dünnen Bauweise könnte vor allem die Ausstattung sein. Denn neben einem 1,2 GHz Prozessor sollen 1 GB RAM sowie eine Kamera mit acht Megapixel Auflösung verbaut werden. Das Galaxy Skin soll verschiedenen Meldungen zufolge offiziell im vierten Quartal vorgestellt und kurz danach veröffentlicht werden. Davor könnte aber bereits das neue Flaggschiff der Galaxy-Serie, das Galaxy S III auf den Markt kommen. Das soll schon im April mit einem Quadcore-Prozessor und einem Full-HD-Display mit 4,8 Zoll Bildschirmdiagonale dem iPhone Konkurrenz machen.

In einigen Videos auf YouTube kann das flexible Display des Galaxy Skin bereits in Aktion betrachtet werden. Eindrucksvoll ist dabei neben seiner Biegsamkeit auch die Robustheit im Vergleich zu anderen Displays.

Quelle: futurezone

via Samsung Smartphone mit flexiblem OLED-Display noch 2012.

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Feb 16 2012

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Samsung setzt verstärkt auf OLED-Displays für TV-Geräte

Zukunft der LCD-Sparte bleibt jedoch noch ungewiss

Seoul (pte001/16.02.2012/06:00) – Branchengerüchten zufolge will Samsung seine TV-Produktlinien um OLED-Entwicklungen erweitern. Zudem sollen bis zu 6,6 Bio. südkoreanische Won ( 5,9 Mrd. Dollar) in LCD-Display-Produkte investiert werden, berichtet das taiwanesische Branchenportal DigiTimes.

“Die Vorteile von OLED-Produkten sind besserer Kontrast, keine Blickwinkelabhängigkeit, dünne Einbaumaße, keine Hintergrundbeleuchtung und unter Umständen eine günstigere Alternative für die Produktion in naher Zukunft”, erklärt Michael Wöginger, Vorstand der Actron AG, einem Vertriebshandel für Display-Lösungen und Elektronikbauteile.

LCD-Outsourcing möglich

Vergangenes Jahr hat Samsung die Sony-Anteile des Joint Ventures S-LCD um 940 Mio. US-Dollar übernommen. Doch die Sparte schwächelt und Samsung hält mehrere Zukunftsszenarien für möglich. Die Verschmelzung der LCD- mit der gewinnbringenden OLED-Sparte ist ebenso denkbar, wie eine Verringerung der LCD-Fertigung.

Die finale Entscheidung wird erst noch getroffen. Experten rechnen damit, dass das Unternehmen die LCD-Fertigung auslagern wird, um sich verstärkt auf den OLED-Bereich zu konzentrieren. “Bereits im Januar auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas hatte Samsung sein erstes OLED-Produkt präsentiert. Der vorgestellte 55 Zoll große Super OLED-TV wird auch dieses Jahr in die Läden kommen”, meint ein Unternehmenssprecher.

OLED derzeit noch zu teuer

Auch Konkurrent LG plant eigene OLED-TV-Produkte Ende des Jahres vorzustellen. Es wird davon ausgegangen, dass LG die weiße OLED-Display-Technologie übernehmen wird. AU Optronics (AUO), einer der größten Hersteller für LCD-Flachbildschirme, will lediglich eine geringe Menge an OLED-TV-Produkten produzieren. Mittlere und kleinere Geräte wie Smartphones und Tablets stehen hier im Fokus.

AUO hat Ende 2011 einen 32-Zoll-OLED-TV präsentiert. Das Problem laut dem Unternehmen ist allerdings, dass die Preise noch recht hoch sind. Solange das der Fall ist, sei das Produkt uninteressant für den Konsumenten, heißt es. TV-Marken aus Taiwan sind sich aber einig, dass preisgünstige Modelle dieses Jahr folgen werden.

Quelle: pressetext.com

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Jan 12 2012

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Mit OLED und UltraHD gegen die Flat-TV-Krise

Die Verkäufe stagnieren, der Markt ist gesättigt: Hersteller von Flat-TVs flüchten sich in neue Technik, um TV-Verkäufe anzukurbeln. Als aussichtsreiche Lösung zeichnet sich UltraHD beziehungswiese 4K sowie OLED ab. Beides ist bis dato jedoch noch nicht ausgereift.

Sportgroßereignisse waren immer schon ein willkommener Anlass, um Konsumenten neue Fernsehgeräte schmackhaft zu machen, um die Bilderpracht in bestmöglicher Qualität zu genießen. Gerade 2012 wird sich dies wieder bewahrheiten, denn mit der Fußball-EM und den Olympischen Spielen stehen gleich zwei Spektakel der Sonderklasse auf dem Programm. Die Industrie hat diese Events auch bitter nötig, denn der TV-Markt ist gesättigt. “Die Boomphase der 2000-Jahre ist vorbei. Seit 2010 stagniert der Markt weltweit. In Europa ist jeder versorgt, nur die Schwellenländer sorgen für Nachfrage”, so Steve Bambridge vom Marktforscher GfK.

OLED als Hoffnungsträger
Neuen Schwung soll in den kommenden Jahren eine neue Bildschirmtechnik bringen, die bisheriges in Sachen Bildqualität übertrumpft: OLED. Dass Bildschirme auf Basis dieser Technik die aktuelle Generation an LCD/LED-Geräten ablösen wird, war nur eine Frage der Zeit. Bereits seit über acht Jahren werden Displays mit Organischen Licht Emittierenden Dioden auf Messen gezeigt. Doch bislang konnten Besucher die extrem dünnen, besonders farbprächtigen Geräte nur in kleinen Größen bewundern. Modelle über 22 Zoll waren zu teuer oder technisch nicht machbar.

Auf der diesjährigen CES zeichnet sich nun ein Durchbruch ab. LG zeigt ein OLED-Gerät mit 55 Zoll, Samsung präsentiert ebenfalls eines mit 55 Zoll – und nennt es “Super OLED”. Sony wiederum zeigt seine Eigenentwicklung Crystal LED (CLED), die die gleichen Vorzüge bei anderer Konstruktionsweise und Technik bieten soll.

Dünn, scharf, kraftvoll
Alle Geräte sind nur wenige Millimeter dünn, möglich wird dies aufgrund der OLEDs. Werden bei aktuellen LCD-Fernsehern die Pixel mit Licht Emittierenden Dioden (LEDs) zum Leuchten gebraucht, erledigt dies bei den OLEDs eine hauchdünne Schicht organischen Materials. Wird diese unter Strom gesetzt, beginnt sie zu leuchten. Neben der Platzersparnis bringt die neue Technik weitere Vorteile: Sie kann Licht bedeutend schneller ein- und ausschalten. Dies resultiert in einem TV-Bild ohne Verwischer oder Ruckler. Die Darstellung wirkt insgesamt brillanter und schärfer.

Verwirrung bei der Umsetzung
Die Technik hat jedoch auch Nachteile: Bei Bilddarstellung mit kräftigen, hellen Farben kommt es mitunter zu mehr Stromverbrauch als bei LCDs. Des Weiteren altern die verschiedenfärbigen OLEDs (verbaut sind Rot, Grün, Blau) unterschiedlich schnell, was zu Farbenstichen führt. LG löst dies mit vier weißen OLEDs, wovon drei mit Farbfiltern arbeiten (RGB) und das vierte den Lichtausstoß verstärkt. Sony wiederum verbaut sechs Millionen Nano-LEDs bei CLED und bringt die Pixel so zum Strahlen. Hinter jedem einzelnen Pixel sitzen LEDs in den Farben Rot, Grün und Blau. Marktführer Samsung, der als einziger auf klassisches OLED setzt, glaubt hingegen, das Problem des Farbstichs im Griff zu haben.

UltraHD-Geräte ohne UltraHD-Inhalte
Da bei der Herstellung der OLED-TVs erfolgreich neuen Techniken angewandt werden konnten, sind die ersten großen Modelle überraschend günstig. Samsung etwa peilt 5000 Euro für sein Modell an und will in der zweiten Jahreshälfte starten. Bedeutend teuer ist hingegen eine andere Entwicklung, die sich auf der CES abzeichnet. LG (84 Zoll), Toshiba (55 Zoll), Sony und Sharp zeigen Geräte, die Inhalte mit einer noch höheren Bildqualität darstellen. Der Startpreis liegt bei 10.000 Euro. Der Nachfolge-Standard von FullHD (1920×1080) heißt UltraHD (in der Filmindustrie auch 4K genannt) und bietet viermal so viele Pixel (3840×2160). Besonders Sony setzt auf den neuen Standard, da der Konzern mit dem eigenen Filmstudio direkten Zugriff auf passende Inhalte hat. An denen mangelt es nämlich deutlich.

Extrem hohe Datenraten
Dies ist auch die Hauptkritik an diesem Format, weshalb es in den nächsten fünf Jahren sicher nicht massenmarkt-tauglich wird. TV-Stationen haben erst kürzlich auf HD umgestellt, ein nochmals Aufrüsten ist aus Budgetgründen auszuschließen. Auch Blu-rays in diesem Format gelten als unwahrscheinlich, brauchte eine Minute 4K-Film rund ein Gigabyte. Bislang ist es nur bei YouTube erlaubt, Filme mit dieser Auflösung hochzuladen. Was noch hinzukommt: Die hohe Auflösung macht erst in TVs mit über 50 Zoll einen Sinn, was den Großteil der Wohnzimmer ausschließt.

4K für brillenloses 3D
Geht es nach den Herstellern, wird die höhere Pixelzahl vor allem für brillenloses 3D eingesetzt. Mit diesen Geräten ist es nämlich möglich, die nötigen Perspektiven parallel und ohne großen Qualitätsverlust anzuzeigen. Toshibas (mit Facetracking via Kamera) und Sonys Modelle beherrschen dies bereits. Auf der CES konnte deren Autostereoskopie ausprobiert werden – und hinterließ einen überraschend positiven Eindruck.

Quelle: futurezone

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Okt 27 2011

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Prototyp: Nokia zeigt biegbares Handy mit flexiblem Screen

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Nokia hat auf der Hausmesse Nokia World in London einen Prototyp eines Smartphones mit flexiblem OLED-Display und Gehäuse gezeigt. Kontrolliert wird es nicht per Touchscreen, sondern durch biegen und verdrehen.

Der „Nokia Kinectic Prototype“ sieht auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Smartphone mit großem Display aus. Aber spätestens wenn man statt Wischbewegungen mit biegen, knicken und verdrehen durch Menüs scrollt und Bilder vergrößert oder verkleinert, wird der Unterschied deutlich. Das Konzept ist nicht neu. Forscher der Queens University in Ontario, Kanada, haben mit dem Paper Phone ein ähnliches Konzept vorgestellt. Im Gegensatz zum Paper Phone sieht der Nokia-Prototyp aber auch wirklich wie ein Smartphone aus und hat ein Farb-Display.

Möglich wird die Flexibilität durch ein OLED-Display. Der Prototyp ist relativ robust, übersteht Stürze und kann theoretisch sogar wasserfest gebaut werden. Ein weiterer Vorteil, den ein Nokia-Mitarbeiter genannt hat: Es passt sich in der Hosentasche dem Körper an. Hat man das Handy in der Gesäßtasche, soll man sich dennoch halbwegs bequem hinsetzen können. Ganz unverwüstlich ist der Prototyp aber nicht. Würde man versuchen ihn zusammenzuklappen, bricht er.

Komponenten
Laut Nokia war es relativ einfach die Software zur Biege-Steuerung zu machen. Neben zoomen und scrollen kann, je nach Anwendung, etwa im Musik-Player auch die Lautstärke geändert oder der nächste oder vorherige Track angewählt werden.

Die Schwierigkeit bei diesem Konzept, an dem Nokia seit mehreren Jahren arbeitet, ist die Hardware. Neben dem flexiblen Display muss auch eine Lösung für einen Akku gefunden werden – der Prototyp hing an der Steckdose. Laut einem Nokia-Mitarbeiter wäre ein biegbarer Akku in Zukunft denkbar oder ein Akku, dessen Zellen nicht fix zusammenhängen, sondern mit Kabeln miteinander verbunden sind.

Wann ein solches Gerät in Serienproduktion gehen könnte, wollte Nokia nicht verraten. Derzeit scheitere es vor allem an den Komponenten, da die Zulieferer die Komponenten nicht in ausreichender Stückzahl herstellen können. Die Produktion der Teile sei noch zu aufwändig und teuer.

Quelle: futurezone.at / Foto: Gregor Gruber

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Feb 22 2011

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Samsung entwickelt flexibles AM-OLED Display

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Samsung entwickelt flexibles AM-OLED Display

Samsung Mobile Display stellt ein flexibles AM-OLED-Display (active matrix organic light emitting diode) mit 4,5″ Zoll für Mobiltelefone und Smartphones vor. Mit einer Bildauflösung von 800 × 480 Bildpunkten (WVGA) und sehr biegsamen Eigenschaften. OLED-Displays bestehen aus mehreren organischen Schichten. Der kleine Samsung OLED-Bildschirm bietet eine sehr schnelle Reaktionszeit, sehr hohen Kontrast und einen sehr niedrigen Energieverbrauch. Gerade bei Mobiltelefonen ist der Bildschirm der größte Energieverbraucher. Die Reaktionszeit eines OLED ist mit mit ca. 0,001 Millisekunden noch schneller als bei aktuellen Plasma-TV. LCD-Panel bieten im realen Fernsehbetrieb nicht einmal 2 Millisekunden.

Allerdings ist der größte Nachteil noch die geringe Lebensdauer von OLED-Displays. Die Zukunft wird zeigen, inwieweit OLED-Displays zukünftige LCD-Displays ersetzen können, denn die Produktionskosten von OLED sind niedriger als bei aktuellen LED LCD-Panels.

Flexible AM-OLED sind sehr belastbar – auch mit Hammer

Wie dieses Video anhand eines flexiblen AM-OLED eines Smartphones im Rohbau zeigt, bringt selbst der gewaltvolle Einsatz eines Hammers ein OLED nicht zur Zerstörung. Den Einsatz eines Gummi- oder Plastikhammers übersteht das OLED-Display einwandfrei. Auch die Biegsamkeit dieses kleinen OLED-Bildschirmes ist faszinierend.

Organic Light Emitting Diodes (OLED) sind selbstleuchtend und benötigen daher keine aufwendige Hintergrundbeleuchtung mehr, wie ein LCD-TV mit herkömmlicher CCFL- oder auch moderner LED-Hintergrundbeleuchtung. Der Stromverbrauch kann dadurch erheblich gesenkt werden und auch Farben, Helligkeit sowie Kontrast, sind noch weitaus lebendiger und höher als mit herkömmlichen LED- oder CCFL-Backlights (Hintergrundbeleuchtungen).

Quelle: big screen

via Samsung entwickelt flexibles AM-OLED Display.

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