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Aug 17 2012

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Nokias Windows-8-Phone kommt vermutlich im September 2012 – Bilder zeigen neue Lumia-Smartphones

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Mehrere Bilder zeigen womöglich die Front der für September erwarteten Nokia-Smartphones auf Basis von Windows Phone 8. Mit 4,3 Zoll sowie 4 Zoll in der Diagonale dürften die Geräte eher in der Oberklasse für Smartphones anzusiedeln sein.

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Nachdem bereits vergangene Woche mit dem Lumia Phi ein bislang unveröffentlichter Prototyp eines Nokia-Smartphones in China gesichtet wurde, hat nun ein Nutzer auf dem chinesischen Forum WPXAP.com weitere Bilder zu einem möglichen Windows Phone 8-Modell veröffentlicht. Diese zeigen die Vorderseite von zwei bislang unbekannten Smartphones. Eines der beiden Modelle misst knapp 4,3 Zoll in der Diagonale und hat deutlich schmalere Ränder als das andere Modell.

Das zweite Bild zeigt ein Gerät, das dem bislang veröffentlichten Bildmaterial zum Lumia Phi stark ähnelt. Allerdings wurden hier einige Anpassungen vorgenommen, zum Beispiel wurde der untere Bereich, in dem sich die Soft-Keys befinden, deutlich gestreckt. Gerüchten zufolge plant Nokia am 5.September, anlässlich der Hausmesse Nokia World, zwei neue Smartphones vorzustellen. Diese könnten bereits mit dem neuen Betriebssystem Windows Phone 8 ausgestattet sein.

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Quelle: futurezone / Bilder: wpdang.com/wpxap.com

via Nokias Windows-8-Phone kommt vermutlich im September 2012.

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Jun 11 2012

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[Test] Nokia Lumia 610 im Test: Windows Phone light

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Nach dem neuen Flaggschiff folgt nun ein neues Einsteigermodell von Nokia. Mit dem Lumia 610 will man einen günstigen Anreiz für den Einstieg in die Welt der Windows-Smartphones bieten. Doch Nokia entschied sich leider dazu, an den falschen Enden zu sparen.

Eigentlich hat Nokia bereits mit dem Lumia 710 ein Einsteiger-Smartphone in seiner Windows Phone-Reihe, doch mit dem Lumia 610 möchte man eine noch günstigere Alternative anbieten. Diese wird nun zeitgleich mit dem neuen Flaggschiff, dem Lumia 900, auf den Markt gebracht. Doch bereits im Vorfeld wurden einige Probleme mit dem Lumia 610 bekannt. So soll es durch seinen geringen Arbeitsspeicher für viele Apps des Windows Phone Marketplace nicht kompatibel sein. Und auch die offizielle Preisempfehlung von Nokia verwundert: mit 269 Euro liegt es weit über den ursprünglich erwarteten 189 Euro, die das Gerät im Einsteigersegment platziert hätten. Die futurezone hat das Lumia 610 getestet und dabei auch einen ausführlichen Blick auf die umstrittenen Punkte geworfen.

Design
In Designfragen liegt Nokia durch seine langjährige Erfahrung immer noch um eine Nasenspitze vorn. Das beweist man auch wieder beim Lumia 610. Obwohl das Gehäuse aus gewöhnlichen Plastik besteht, wirkt es nie billig, auch nicht wenn man es in die Hand nimmt. Der leicht abnehmbare Gehäusedeckel knarzt nicht und lässt sich, im Gegensatz zu anderen Modellen aus dieser Preisklasse, nicht eindrücken. Die knapp 132 Gramm sind relativ schwer für ein Smartphone, allerdings gut verteilt, sodass das zusätzliche Gewicht kaum auffällt. Auch das Handling des Smartphones ist hervorragend. Die Unterseite ist leicht angeschrägt und an den Ecken abgerundet. So lässt es sich angenehm mit einer Hand halten und bedienen.

Die Vorderseite zeichnet sich vor allem durch den Kunststoffrahmen im Metallic-Look aus, der dem Gerät ein edles Aussehen verleiht. Bis auf das Nokia-Logo und die drei für die Bedienung erforderlichen Soft-Keys ist nichts auf der Vorderseite zu sehen. Leider hat sich Nokia dafür entschieden, kein Gorilla-Glas zu verbauen, sodass das Glas auf der Vorderseite nicht vor Kratzern geschützt ist. Im Test erwies es sich allerdings nicht als anfällig für Kratzer, Schlüssel oder Kleingeld sollte man ohne Schutzhülle dennoch nicht in der selben Tasche aufbewahren.

Auf der Rückseite ist neben dem obligatorischen Nokia-Logo lediglich die 5-Megapixel-Kamera und der LED-Blitz zu sehen. Alle Anschlussmöglichkeiten befinden sich an der Oberseite des Lumia 610. Ein simpler microUSB- und ein 3,5mm-Klinkenanschluss müssen ausreichen, zur drahtlosen Datenübertragung befinden sich Bluetooth 2.1 und WLAN (802.11 b/g/n) mit an Bord. An der rechten Seite befinden sich neben dem Power-Knopf, der mittig platziert ist, die Lautstärkewippe sowie ein Auslöseknopf für die Kamera, mit der die Kamera-App schnell gestartet und Schnappschüsse im Querformat gemacht werden können.

Display
Das Lumia 610 hat mit einem 3,7 Zoll LCD-Display einen vergleichsweise kleinen Bildschirm. Doch diese Wahl bringt auch einen großen Vorteil mit sich. Da Windows Phone 7 nur eine einzige Auflösung unterstützt – 480 x 800 Pixel – hat man eine deutlich höhere Pixeldichte als selbst das aktuelle Topmodell Lumia 900. Mit 220 ppi erreicht man zwar nur einen eher durchschnittlichen Wert, doch der reicht aus, um eine Stufenbildung zu vermeiden.

Im direkten Vergleich mit dem AMOLED-Display des Lumia 900 wird jedoch ein großer Unterschied deutlich. Während das farbenfrohe Windows Phone 7.5 auf dem Lumia 900 wundervoll zur Geltung kommt, wirken die Farben auf dem Lumia 610 relativ blass. Besonders das Schwarz ist sehr matt und erreicht nie das Niveau des Flaggschiffs, das auf die “ClearBlack”-Technologie zurückgreifen kann. Dennoch ist das Display dank seiner ordentlichen Helligkeit auch bei starker Sonneneinstrahlung gut lesbar und hat einen annehmbaren Betrachtungswinkel.

Batterielaufzeit
Blickt man auf die Spezifikationen des Lumia 610, so wird man zunächst mit Kopfschütteln reagieren. Wie auch in vielen anderen Modellen kommt hier nämlich ein Qualcomm Snapdragon S1 (MSM 7227A) zum Einsatz, der allerdings hier lediglich mit 800 MHz getaktet ist – viele andere Modelle, wie das Huawei Ascend G300 oder das LG Optimus L7 nutzen die volle Leistung von 1 GHz aus. Doch im Hinblick auf die Akkulaufzeit macht die niedrig getaktete CPU durchaus Sinn.

Denn obwohl lediglich ein 1.300 mAh-Akku (tauschbar) zum Einsatz kommt, hielt der Akku bei normaler Nutzung knapp zwei Tage – ein guter Wert für ein Windows Phone. Nokia selbst gibt an, dass mit dem Lumia 610 bis zu 10,5 Stunden im GSM-Netz telefoniert werden könne.

Kamera

Die 5 Megapixel-Kamera des Lumia 610 ist ident mit der des Lumia 710. Somit bleiben auch die Kritikpunkte bestehen: die Bilder sind unterbelichtet und bei schwachen Lichtverhältnissen entsteht ein starkes Bildrauschen. Auch die Bedienung ist nicht gerade gelungen – trotz eigens verbautem “Auslöser”. Dieser ermöglicht das schnelle Starten der Kamera-App, kann allerdings auch nicht über den langsamen Autofokus hinwegtäuschen. Das dürfte vermutlich auf die langsame CPU zurückzuführen sein.

Videos können in VGA-Qualität bei 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Das schafft das Lumia 610 recht ordentlich und ohne Ruckeln. Bei der Videoaufnahme funktioniert der Autofokus deutlich besser und stellt sich schnell auf rasch wechselnde Gegebenheiten ein.

Performance
Die Leistung des Lumia 610 ist wirklich herausragend. Während bei günstigen Android-Smartphones Ruckler und lange App-Ladezeiten keine Seltenheit sind, geht beim Lumia 610 nahezu alles ebenso schnell von statten wie beim großen Bruder Lumia 710, das immerhin mit einem deutlich potenteren 1,4 GHz Prozessor ausgestattet ist. Apps starten rasch, beim Wechsel zwischen verschiedenen Bildschirmen gibt es keinerlei Ruckler und auch die Animationen der Live-Widgets sind ebenso schnell und hübsch wie beim Flaggschiff.

Doch beim Lumia 610 gibt es überall dort, wo Licht ist, auch Schatten. Denn leider entschied sich Nokia dafür, lediglich 256 MB RAM zu verbauen. Dadurch funktionieren einige Apps, wie Angry Birds oder Skype, auf dem Lumia 610 nicht. Für Angry Birds wurde allerdings bereits eine “optimierte” Version angekündigt, die auch mit dem halbierten Speicher funktionieren soll. Doch da 512 MB RAM mittlerweile auch im Einsteiger-Bereich Standard sind, ist es unverständlich, dass Nokia gerade hier knausert.

Damit wird auch die Arbeit für App-Entwickler nicht gerade erleichtert, die Microsoft derzeit zu locken versucht. Mittlerweile zählt der Windows Phone Marketplace 100.000 Apps. Damit liegt man zwar immer noch weit hinter Googles Play Store und Apples App Store, doch Microsofts Pendant ist stetig im Wachsen begriffen, allein in den letzten sechs Monaten kamen 50.000 neue Apps hinzu. Eine stärkere Fragmentierung der Hardware-Spezifikationen könnten dieses Wachstum hemmen.

Ausstattung
Insgesamt stehen auf dem Lumia 610 acht Gigabyte Speicher zur Verfügung, Erweiterungsmöglichkeit per microSD gibt es keine. Nokia kündigte vier verschiedene Farbvarianten an – Schwarz, Weiß, Cyan und Fuchsia – allerdings kann man sich jederzeit mit farbigen Soft Covers, die für jeweils knapp 10 Euro verfügbar sind, umentscheiden. Diese wirken allerdings relativ billig und geben dem Smartphone nur wenig Schutz. Sonstige Ausstattung ist, abgesehen von A-GPS und verschiedenster Nokia-Software, rar gesät. Neben dem Ladegerät findet sich lediglich noch In-Ear-Kopfhörer in der Verpackung des Lumia 610.

Fazit
Das Lumia 610 macht nichts wirklich falsch, hat aber derzeit noch keine wirklichen Argumente, die für es sprechen würden. Denn die schärfste Konkurrenz kommt derzeit aus dem eigenen Haus: das Lumia 710, der “große Bruder”, ist bereits jetzt für knapp 200 Euro erhältlich und bietet die deutlich bessere Ausstattung – und vollen Zugriff auf den Windows Marketplace. Sollte der Straßenpreis für das Lumia 610 nicht auf knapp 150 Euro fallen, wird ihm ein jähes Ende drohen.

Alternativen
Die derzeit beste Alternative zum Lumia 610 ist, wie bereits erwähnt, das Lumia 710, das derzeit um knapp 200 Euro verfügbar und somit sogar um knapp 20 Euro günstiger erhältlich ist als das eigentliche “Einsteiger-Modell”. Fans von kleinen Displays erhalten mit dem Sony Xperia U um knapp 220 Euro einen ansprechenden Einstieg in die Smartphone-Welt, allerdings mit Android 2.3. Ein Update auf die neueste Version Ice Cream Sandwich soll bald folgen.

Daten

Modell: Nokia Lumia 610

Display: 3,7 Zoll LCD-Display mit 480 x 800 Pixel (WVGA)

Prozessor: 800 MHz Single Core (Snapdragon S1 – 7227A)

RAM: 256 MB

Speicher: 8GB intern, kein microSD-Kartenslot

Betriebssystem: Windows Phone 7.5

Anschlüsse/Extras: Micro-USB, 3,5mm Klinke, WLAN (b/g/n), Bluetooth 2.1

Kamera: 5MP Rückseite

Videos: Aufnahme in VGA-Qualität bei 30 fps

Maße: 119.24 x 62.18 x 11.95 mm, 131.5 Gramm

Preis: 269 Euro UVP in Schwarz, Weiß, Cyan oder Fuchsia

Quelle: futurezone

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Jun 11 2012

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[Test] Nokia 808 PureView: Tolle 41 Megapixel im Symbian-Käfig

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Das Nokia 808 PureView ist eines der ungewöhnlichsten Handys des Jahres 2012. Das Smartphone ist mit einer Kamera mit 41 Megapixel ausgestattet. Während die Möglichkeiten, die diese Pixelpower bietet, zukunftsträchtig sind, wirken das Betriebssystem und das Design des Geräts fast schon altmodisch.

Es war die Ankündigung auf der Handy-Messe Mobile World Congress im Februar, die alle anderen dort vorgestellten Smartphones und Tablets in den Schatten stellte. Es ist auch mit Sicherheit eines der interessantesten Gadgets des Jahres, aber kein Kandidat für das Smartphone des Jahres. Denn während das Nokia 808 PureView eine revolutionäre Kamera-Technik mit 41 Megapixel nutzt, ist das Handy-Drumherum nicht konkurrenzfähig mit aktuellen Smartphones wie dem HTC One X oder dem Samsung Galaxy SIII. Die futurezone hat das Nokia 808 getestet und die Kamera gegen jene von aktuellen Smartphones und gegen eine Spiegelreflexkamera antreten lassen.

Klassischer Nokia-Look
Die Front ist ein generisches Nokia-Design: unspektakulär, aber auch ohne Mängel. Das Gorilla-Glas bedeckt die gesamte Front, der Rand zwischen Glas und Gehäuse ist dezent und flach und fällt so weder optisch nach in der Handhabung negativ auf. Über dem Nokia-Logo ist ein Schlitz im Glas für den Lautsprecher. Darin sammelt sich aber leicht Schmutz an.

An der Unterseite ist eine Tastenleiste. Im Standby-Modus sind die Tasten nicht beleuchtet, wodurch die Front einen harmonisch, schwarzen Look erhält. Die mittlere Taste öffnet im Homescreen das App-Menü und befördert einem aus den Apps zurück auf den Homescreen.

Der Megapixel-Buckel
Die Rückseite offenbart das Highlight des 808: die 41 Megapixel-Kamera. Der chrome-farbene Buckel mit Kameralinse, Xenon-Blitz und Mikrofon, steht demonstrativ über das dunkelgraue Plastik-Gehäuse hinaus. Dadurch ist das Handy 13,9mm dick. Das Gerät ist trotz des Buckels gut ausbalanciert, was aber nicht über das recht hohe Gewicht von 169 Gramm hinwegtäuschen kann. Die Kameralinse ist durch ein Glas geschützt. Unter dem Glas ist auch noch ein automatischer Schutz direkt vor der Linse, der aufgeht, wenn die Kamera App aktiv ist. Entweder ist Nokia jetzt ein Vertreter des Sprichworts „doppelt hält besser”, oder der 41MP-Sensor muss vor beständigem Lichteinfall geschützt werden.

Das Handling ist dementsprechend gewöhnungsbedürftig. Für ein Gerät mit 4-Zoll-Display wiegt es einfach zu viel. Beim Halten ist man auch oft in Versuchung, den Zeigefinger auf den Kamera-Buckel zu legen. Da dieser aber eher rutschig ist, während die restliche Rückseite angeraut und damit angenehm griffig ist, fühlt sich das nicht besonders gut an.

Ansonsten macht das 808 einen stabilen Eindruck. Die Lautsprechertasten an der rechten Seite sind angenehm groß und gut zu erreichen. Weniger überzeugen kann der Schieberegler für die Display-Sperre. Im Testzeitraum entsperrte sich das 808 mehrmals in der Hosentasche, und vom Schieberegler ging bald ein Teil der Farbe ab.

Die Symbian-Bremse
Das 808 nutzt als Betriebssystem “Symbian Belle”. Obwohl das Smartphone einen 1,3GHz-Prozessor und 512MB RAM hat, wirkt die Bedienung träge und umständlich – alles benötigt einen Klick mehr als bei anderen Handy-Betriebssystemen. Besonders deutlich fällt dies im Browser auf. Die Seiten werden langsam geladen, das Scrollen ruckelt und auch Pinch-to-Zoom ist nur mit Verzögerungen möglich.

Die Darstellung von textlastigen Webseiten ist durch die Auflösung von 640×360 Pixel nicht besonders hübsch. Zudem scheint der Touchscreen gelegentlich nicht so empfindlich zu reagieren, wie er eigentlich sollte.

Der Vorteil von Symbian ist nach wie vor der langanhaltende Akku. Auch beim 808 muss man schon sehr viel fotografieren und filmen, um den 1400mah Akku in weniger als zwei Tagen zu leeren. Die Sprachqualität des 808 beim Telefonieren ist gut. Der Gesprächspartner ist angenehm laut zu hören.

Die Kamera App
Die Kamera App kann über das Icon oder das Durchdrücken der Zwei-Wege-Auslösetaste an der rechten Seite aufgerufen werden. Es stehen drei Modi zur Auswahl: Automatisch, Szenen und Kreativ. Bei “Automatisch” kann nur der Blitz ein- oder ausgeschaltet werden, die Fotos werden mit 5 Megapixel aufgenommen. Bei Szenen stehen die üblichen Modi, wie Makro, Porträt, Sport und Nachtaufnahmen zur Verfügung. Ein HDR- und ein Panorama-Modus fehlen.

Der Kreativ-Modus ist der interessanteste, mit dem auch das Potenzial der 41-Megapixel-Kamera ausgespielt werden kann. Im Kreativ-Modus können drei Voreinstellungen gespeichert werden. In jeder Voreinstellung ist es möglich, Sensormodus (PureView oder maximale Auflösung), die Auflösung (nur bei PureView, 3, 5 oder 8MP), das Seitenverhältnis (4:3 oder 16:9), die Bildqualität (normal oder Superfein), Farbtöne (normal, lebhaft, Sepia, Schwarzweiß) und den Aufnahmemodus (normal, Belichtungsserie, Intervall, Selbstauslöser) zu wählen, sowie mit Reglern Sättigung, Schärfe und Kontrast vorzuwählen. Ein Vorteil des großen Sensors ist, dass die 5MP und 8MP sowohl im 4:3 als auch im 16:9-Format zur Verfügung stehen. Bei aktuellen Smartphones wird die Auflösung der Fotos oft reduziert, wenn vom 4:3 zum 16:9-Format gewechselt wird.

Sind die Einstellungen getroffen, stehen auf der linken Seite die Icons für Blitz, Belichtungskorrektur, Weißabgleich, ISO und de Graufilter zur Verfügung. Das Icon für den Fokusmodus hatte anscheinend keinen Platz mehr – bei einem höher auflösenden Display wäre es sich wohl ausgegangen. Um die Fokusauswahl aufzurufen, muss man mit dem Finger für etwa eine Sekunde auf das Display drücken. Zur Auswahl stehen Unendlich, Hyperfokal, Makros und Automatisch.

Makro-Modus und der PureView Zoom
Technisch bedingt ist die Mindestdistanz zum Objekt im Makro-Modus 17cm – im normalen Fokus-Modus sind es 23cm. Das erscheint zwar im Vergleich zu anderen Smartphone weit weg, aber die PureView-Technologie erlaubt es, bis zu 3x hineinzuzoomen, wenn mit 3, 5 oder 8 Megapixel fotografiert wird. Im Grunde ist es ein Digitalzoom. Da der Sensor 41 Megapixel groß ist und nur ein 3-, 5- oder 8-Megapixel-Ausschnitt gewählt wird, ist der Zoom frei von Qualitätsverlusten – das schafft derzeit kein anderes Smartphone auf dem Markt.

Auch bei der Aufnahme von FullHD-Videos kann verlustfrei gezoomt werden – sogar bis zu vierfach. Gezoomt wird entweder mit Pinch-to-Zoom, über die Lautstärkenlasten oder durch das Streichen mit einem Finger an der linken Display-Seite.

Lücken in der Kamera-App
Die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten der Kamera-App sind vorbildlich, dennoch hat sie Mängel. Neben dem Fehlen eines Fokus-Icons drehen sich die Icons bzw. die Menüs nicht mit, wenn mit der Kamera im Hochformat fotografiert wird.

Auch mit dem Fokus gibt es Probleme. Drückt man die Kamerataste am rechten Rand leicht, wird in einem Bereich in der Bildmitte fokussiert. Ist korrekt scharf gestellt, sollte das in der Mitte eingeblendete Kästchen grün aufleuchten. Ist nicht fokussiert, rot. Es wird öfters ein grünes Kästchen eingeblendet, obwohl das Bild am Display mehr als deutlich unscharf ist. Dieses Problem tritt hauptsächlich bei einfärbigen Flächen auf. Bei beweglichen Motiven, auch wenn sie sich nur langsam bewegen, braucht der Fokus zu lange, weshalb Aufnahmen (auch bei gutem Licht) häufig eine Unschärfe haben. Diese wird aber erst am Computer oder Flat-TV sichtbar, am kleineren Handy-Display ist sie nicht auszumachen.

Ein weiteres Problem ist die automatische Gesichtserkennung, die nicht ausgeschaltet werden kann. Im Test erkannte etwa das 808 ein Gesicht in einer roten Fassade, einer Computer-Tastatur, einer PET-Colaflasche und einem Knoten in einer dicken Schnur. Will man den Fokuspunkt aber auf einem anderen Motiv haben, z.B. dem, was hinter der Colaflasche ist, muss man per Fingerdruck den Fokuspunkt manuell setzen.

Für die wenigsten ein Manko aber trotzdem verwunderlich ist, dass man in der Kamera-App nicht auf die Frontkamera schalten kann, um Selbstporträts zu machen.

Bildqualität Testszenario
Um die Bildqualität des Nokia 808 zu testen, wurde es mit mehreren Geräten verglichen. Sowohl Samsung als auch HTC wollen besonders gute Kameras in ihren Geräten verbaut haben. Im 5-Megapixel-Modus tritt das 808 gegen das HTC One V (5MP) an, bei 8-Megapixel gegen Samsungs Flaggschiff Galaxy SIII (8MP). Da keine Mittelformat-Kamera mit 40 Megapixel beim Testen zur Verfügung steht, muss in diesem Bereich die Vollformat-DSLR Canon 5D Mark II (21MP) zum Vergleich herhalten. Bei allen Geräten wurde im Automatik-Modus fotografiert – Einstellungen wie ISO, Weißabgleich und Belichtung wurden den Smartphones und der Kamera überlassen. Die Bilder wurden in der höchsten Qualitätsstufe im JPG-Format aufgenommen.

Es wurden verschiedenen Fotografie-Szenarien getestet: Außenaufnahmen bei gutem Licht und wenig Licht, Innenaufnahmen, Makro-Aufnahmen, Videomodus und Zoom. Mit dem 808 wurden die Bilder mit 5MP, 8MP und 38MP im 4:3-Format gemacht. Der Sensor hat zwar 41MP, effektiv davon sind die Bilder aber aufgrund der Form und der Linse in voller Auflösung 38 Megapixel groß.

Außenaufnahmen bei gutem Licht
Nokia verspricht bei den Aufnahmen im PureView-Modus besonders gute Bilder, da mehrere Pixel des 41MP-Sensors zu einem „perfekten Pixel” (Zitat Nokia) zusammengesetzt werden. Im 5MP-Modus werden je sieben Pixel zu so einem „perfekten Pixel” kombiniert. In der Praxis wird dieses Versprechen großteils eingehalten.

Vergrößert man die Fotos am Computer auf 100 Prozent, liegen Welten zwischen den Aufnahmen des One V, SIII und 808. Sowohl beim One V als auch SIII fällt eine starke Komprimierung auf. Bei den 5MP-und 8MP-Aufnahmen gibt es kein Komprimierungs-Grieseln, die Bilder sind scharf und sehr detailreich. Eine derartig gute Bildqualität gab es nicht einmal bei Digicams mit 5 oder 8 Megapixel und gibt es schon gar nicht bei jetzigen Smartphones. Bei Aufnahmen mit 38MP ist das Handy-typische Komprimierungsrauschen sichtbar. Bei der DSLR gibt es dieses Grieseln nicht.

Bei den Außenaufnahmen bei gutem Licht tendiert das 808 zum Unterbelichten. Dadurch sehen die Bilder im Vergleich zum One V und Galaxy SIII oft trist aus. Hier muss man manuell nachhelfen, indem man die Helligkeit erhöht und je nach Bedarf das Farbschema von normal auf lebhaft umstellt. Schwierigkeiten hat das 808 auch bei Gegenlicht. Auf dieses reagiert es empfindlicher als die anderen Geräte im Test. Dadurch sehen manche Bilder blass aus und so, als würde ein leichter Schleier darüber liegen.

Aufnahmen bei wenig Licht
Nokia verspricht eine „überlegene Lowlight-Performance, die es möglich macht mit dem 808 selbst unter den am meisten herausfordernden Lichtsituationen Bilder zu machen”. Bilder machen kann man natürlich immer, wie sie aussehen, ist eine andere Frage.

Das 808 profitiert wieder vom Wegfall des Komprimierungsgrieseln im 5MP- und 8MP-Modus. Aber das ISO-Rauschen ist dennoch vorhanden. Um es gering zu halten, erhöht das 808 im Automatik-Modus lieber die Belichtungszeit, anstatt den ISO-Modus. Durch den eher strengen Kamera-Auslöseknopf ist dadurch die Chance sehr hoch, eine Aufnahme bei wenig Licht zu verwackeln. Kriegt man ein scharfes Bild, sehen die Aufnahmen auf dem Computer in 5 und 8MP meist noch immer gut aus – den 38MP-Modus sollte man bei wenig Licht nicht verwenden.

Im Vergleich zum One V und SIII verfälscht das 808 die Farben bei Aufnahmen mit wenig Licht. Das One V und SIII sind näher an den Bildern der DSLR dran, die die Fotos am farbneutralsten und (wenig überraschend) mit dem wenigsten Bildrauschen aufgenommen hat. Sollen die Fotos mit dem 808 bei wenig Licht besser werden, sollte man also auch den Weißabgleich selbst einstellen.

Wenn die Bilder scharf sind, weist das 808 weniger Bildstörungen und mehr Schärfe als das One V auf. Dafür sind beim One V die Chancen geringer zu verwackeln. Das SIII ist bei Nahaufnahmen sehr aggressiv mit dem ISO-Wert, weshalb die Fotos ein sehr starkes Rauschen haben. Für das Handy-Display reicht das, am Computer sehen die Bilder nicht mehr gut aus. Dafür ist beim SIII aber auch fast jedes Bild scharf, während beim 808 fast jedes unscharf ist bei Aufnahmen mit wenig Licht.

Blitz
Der versteckte Trumpf bei Aufnahmen mit wenig Licht ist der Xenon-Blitz des 808. Laut Nokia hat er eine Reichweite von bis zu 3,5 Meter. Die Optimalbedienungen für die 3,5 Meter konnten im Test nicht erreicht werden (es waren eher 2,5 Meter) aber der Xenon-Blitz sticht die LED-Blitze anderer Smartphones locker aus.

Sowohl bei Makro-Aufnahmen als auch Porträts leuchtete der Blitz das Motiv gut aus. Ein wenig störend ist, dass der Blitz, obwohl die Gesichtserkennung ein Gesicht erkennt, nicht automatisch in den Modus zum Vermeiden von roten Augen wechselt. Bei Porträt-Aufnahmen mit Blitz neigt das 808 dazu, die Helligkeit rein auf das Motiv anzupassen. Hier wäre noch eine Aufhell-Funktion als Blitz-Modus wünschenswert gewesen, damit man auch noch etwas vom Hintergrund sieht. Bei Porträts mit Blitz sieht es häufig so aus, als wären sie in finsterer Nacht entstanden.

Zoom
Verlustfrei Zoomen mit dem Handy, obwohl es keinen optischen Zoom gibt – auch das ist ein gewagtes Versprechen, und auch das kann das Nokia 808 erfüllen. Bei 5 und 8MP steht ein dreifacher Zoom zur Verfügung. Die Zoombilder des 808 übertrumpfen die Zoombilder des One V und SIII natürlich bei weitem.

Es macht keinen Unterschied, ob man die Bilder mit 5 oder 8MP macht und heranzoomt oder später von einem 38MP-Bild am Computer den gewünschten Ausschnitt herausholt. Bei 100-Prozent-Vergrößerung sieht man das Komprimierungsgrieseln bei den 5MP und 8MP-Aufnahmen, da eben nicht mehr aus mehreren Pixeln eines zusammengesetzt, sondern eben der entsprechende Ausschnitt vom 38MP-Bild aufgenommen wird.

Nokia verspricht auch eine Tiefenunschärfe bei Porträts und Makro-Aufnahmen in Spiegelreflexkamera-Qualität. Wenn das beim 808 der Fall ist, ist das auch bei den meisten anderen, aktuellen Smartphones so. Im Porträt- bzw. Makro-Modus war der Tiefenschärfe-Effekt beim One V und SIII vergleichbar mit dem 808.

Video
Das Nokia 808 nimmt in FullHD auf, genauso wie das SIII. Das One V muss hier passen, da es nur 720p schafft. Bei den Videos gibt es nicht viel Unterschied. Bei beiden sind bewegliche Motive nicht flüssig, sondern scheinen zu ruckeln. Die Bildstabilisierung des 808 ist nicht so gut, wie man es gerne hätte, und auch hier ist wieder die Tendenz zur Unterbelichtung.

Allerdings kann man auch hier verlustfrei zoomen – sogar bis zu 4-fach. Der Autofokus braucht zu lange, um nach den Zoomen scharf zu stellen. Eine Berührung aufs Display hilft, sorgt aber für zusätzlicher Wackler im Video. Neben dem Zoom punktet das 808 gegenüber dem SIII auch mit dem rückseitigen Mikrofon. Die Tonaufnahmen in den Videos klingen um ein vielfaches besser als beim SIII.

Fazit
Mann muss schon sehr in Gadgets verliebt sein, um für das Nokia 808 den empfohlenen Verkaufspreis von 639 Euro zu zahlen. Die PureView-Technologie ist toll, aber das Handy rundherum ist es nicht. Ein Display mit 640×360 Pixel in dieser Preisklasse ein No-go und Symbian… ist nun mal Symbian.

Bleibt zu hoffen, dass Nokia sein Versprechen einhält und die PureView-Technologie in Windows Phones implementiert. Denn die ist wirklich viel versprechend. Zwar nicht wegen den 38-Megapixel-Riesenfotos, aber der wirklich guten 5MP und 8MP-Fotos, den verlustfreien Zoom und der guten Tonaufnahme bei Videos.

Als Zweithandy, nur um die Kamerafunktionen zu nutzen, macht das 808 auch eher weniger Sinn. Denn in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram sind oft sogar 5MP zuviel, um ein Foto schnell zu posten. Und eine sehr gute Digicam kriegt man für weniger als 639 Euro, die man als zusätzliches Gerät statt dem Handy mitnehmen kann.

Daten

Modell: Nokia 808 PureView

Display: 4 Zoll AMOLED-Display 360 x 640 Pixel

Prozessor: 1,3 GHz Singlecore ARM 11

RAM: 512MB

Speicher: 16GB intern, MicroSD-Kartenslot

Betriebssystem: Symbian Belle

Anschlüsse/Extras: Micro-USB, 3,5mm Klinke, WLAN, Bluetooth 3.0, NFC, HDMI

Kamera: 41MP Rückseite, VGA Front

Video: 1080p mit 30 Bilder/s

Maße: 123,9 x 60,2 x 13,9 mm, 169 Gramm

Preis: 639 Euro UVP, in Schwarz, Weiß

Quelle: futurezone

via [Test] Nokia 808 PureView: Tolle 41 Megapixel im Symbian-Käfig.

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Jun 07 2012

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[Test] Nokia Lumia 900 im Test: Größer, nicht besser

Abgelegt unter Handy-Ecke

Mit dem Lumia 900 ist der große Bruder des Lumia 800, Nokias erstem Windows Phone-Smartphone, verfügbar. Das Display ist von 3,7 Zoll auf 4,3 Zoll angewachsen, die restlichen Spezifikationen sind gleich. Bei der Verarbeitung kann das 900 nicht mit der des Lumia 800 mithalten.

Das Nokia Lumia 900 ist das vierte Smartphone der Finnen, das als Betriebssystem Microsofts Windows Phone nutzt. Gleichzeitig ist es auch das größte Windows-Phone-Modell im Nokia-Sortiment und das am besten ausgestattete. Zumindest in den USA, denn die dort verfügbare Version des 900 unterstützt LTE, während Europäer mit HSDPA+ Vorlieb nehmen müssen. Die futurezone hat das Lumia 900 getestet.

Design
„Wuchtig” ist eines der ersten Worte, die einem in den Sinn kommen, wenn man das Lumia 900 aus der Packung nimmt. Mit 160 Gramm ist es ein echter Brocken und wiegt so viel wie das Windows-Phone HTC Titan, das ein 4,7 Zoll großes Display hat. Auch die Dicke ist mit 11,5mm ausgeprägter als beim Titan (9,9mm) oder dem Android-Handy Samsung Galaxy SIII (4,8 Zoll Display, 133 Gramm, 8,6mm dick).

Mitgrund für das Gewicht ist das massive Polycarbonat-Gehäuse, das auch schon beim N9 und Lumia 800 verwendet wurde. Da es ein Unibody ist, kann nichts wackeln oder knacksen. Dafür ist aber auch der Akku nicht austauschbar. Einen MicroSD-Kartenslot gibt es nicht. Das einzige, was man beim Lumia 900 öffnen kann, ist der Micro-SIM-Slot – und dazu muss man das mitgelieferte Tool verwenden. Man muss schon ziemlich fest mit der Spitze des Metallstücks in das Loch drücken, damit das Fach aufspringt. Die SIM-Kartenhalterung, die dann zum Vorschein kommt, wirkt fragil und sollte vorsichtig behandelt werden.

Es gibt noch weitere Änderungen im Vergleich zum Lumia 800, die nicht zum Besseren ausgefallen sind. Eines der schönsten Design-Features beim 800 ist das leicht gewölbte Glas, das nahezu nahtlos in das Polycarbonat-Gehäuse übergeht. Beim 900 ist die Wölbung verschwunden und ein zusätzlicher, erhobener Rand zwischen Display-Glas und Gehäuse aufgetaucht. Das ist nicht nur unschön, sondern ein zusätzlicher Schmutzmagnet. Auch der große Lautsprecherschlitz an der Oberseite ist ein Flankerl-Sammler, wenn das Handy in der Hosen- oder Handtasche verstaut wird.

Handling
Die Textur des Polycarbonat-Gehäuses des Lumia 900 ist rauer als beim 800. Dadurch fühlt es sich nicht so geschmeidig wie das 800 an und vermittelt einen weniger edlen Eindruck. Billig fühlt es sich deshalb aber nicht an, das hohe Gewicht und das massive Gehäuse vermitteln einen robusten Eindruck.

Das massive Gehäuse ist aber auch gleichzeitig nicht dem Handling förderlich. Die angewachsene Display-Größe in Kombination mit dem dicken Gehäuse macht das Gerät nicht für kleine Hände geeignet. Aber auch User mit großen Händen können etwas Probleme bekommen. Hält man das Handy in der linken Hand, sind die Lautstärkenregler an der rechten Seite nur schwer zu bedienen, da die Tasten flach und schwerer zu drücken als beim Lumia 800 sind.

Display
Das Display hat eine Diagonale von 4,3 Zoll. Es ist ein AMOLED-Bildschirm mit Nokias „ClearBlack”-Technologie. Es hat kräftige, fast schon übersättigte Farben, gute Kontraste und ist bei voller Helligkeit auch im direkten Sonnenlicht noch ablesbar. Im direkten Vergleich mit dem Lumia 800 ist das Display eine Spur dunkler. Das iPhone 4S-Display ist deutlich heller und farbneutraler, während das Lumia 900 einen leichten Farbstich hat, der weiße Flächen im Browser gräulich scheinen lässt.

Die Windows-Phone-Standard-Auflösung von 800×480 Pixel ist für die Kachel-Ansicht und die meisten Apps völlig ausreichend. Nur beim Betrachten von textlastigen Websites würde man sich eine höhere Pixeldichte wünschen. Durch den Wegfall des gewölbten Glases, fällt leider auch der „wie gedruckt” Effekt des N9 und Lumia 800 weg.

Leistung
Das 800 und 900 nutzen beide eine 1,4GHz Single-Core-CPU und 512MB RAM. Bei den Laden von Apps gibt es keine Unterschiede, auch das Wechseln von Apps ist in gewohnter Windows-Phone-Geschwindigkeit. Im direkten Vergleich mit dem 800 reagiert der Touchscreen des 900 eine Spur träger. Ohne den Vergleich fällt die Mini-Verzögerung im Alltagsgebrauch nicht auf. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist in Ordnung, hier gibt es weder viel zu bemängeln, noch zu loben.

Der Akku ist mit 1830mah größer als der des HTC Titan (1600mah) und damit Windows-Phone-Spitzenreiter. Das AMOLED-Display des Lumia 900 ist zwar ein Stromfresser, bei automatischer Helligkeit sorgt der große Akku aber dennoch für eine Laufzeit von bis zu zwei Tagen. Wer öfters mal Spiele spielt und Videos schaut, muss nach einem bis eineinhalb Tage aufladen.

Die Kamera entspricht der des Lumia 800. Sie hat 8 Megapixel und nimmt Videos in 720p auf. Auch das deutliche Grieseln bei Indoor-Aufnahmen, die Tendenz zu weicheren Aufnahmen statt Schärfe und die oft zu blassen Farben bei Aufnahmen gab es schon beim Lumia 800. Dafür gibt es aber auch wieder den recht guten Zwei-Wege-Kameraauslöse-Knopf auf der rechten Seite des Gehäuses.

Fazit
Das Lumia 900 ist eine gute Idee, mit einer mäßigen Umsetzung. Das fehlende, gewölbte Glas nimmt den Glamour-Effekt, den das Lumia 800 hatte. Das „Upscaling” hat dem 900 nicht gut getan, ähnlich, wie das HTC Sensation XL nicht mit dem normalen HTC Sensation mithalten konnte.

Wenn man ein Windows Phone sucht und kein großes Display braucht, greift man besser zum Lumia 800. Ist das große Display Pflicht, ist das HTC Titan die bessere Wahl, das mit einem Straßenpreis von 400 Euro den des Lumia 900 um 100 Euro unterbietet. Wenn es nicht Windows Phone sein muss, gibt es mit dem HTC One S (Straßenpreis 450 Euro) eine günstigere und gute Android-Alternative, die ebenfalls ein 4,3-Zoll-AMOLED-Display hat.

Daten

Modell: Nokia Limia 900

Display: 4,3 Zoll AMOLED-Display, 480 x 800 Pixel

Prozessor: 1,4 GHz Singlecore Snapdragon APQ8055

RAM: 512MB

Speicher: 16GB intern

Betriebssystem: Windows Phone 7.5

Anschlüsse/Extras: Micro-USB, 3,5mm Klinke, WLAN (b/g/n), Bluetooth 2.1

Kamera: 8 MP Rückseite, 1 MP Front

Video: 720p mit 30 Bilder/s

Maße: 127,8 x 68,5 x 11,5 mm, 160 Gramm

Preis: 579 Euro UVP, in Schwarz, Weiß, Cyan

Quelle: futurezone

Siehe auch:
Nokia-Flaggschiff Lumia 900 hat schweren Softwarefehler

via [Test] Nokia Lumia 900 im Test: Größer, nicht besser.

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Mai 16 2012

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Wachablöse bei Handys: Samsung überholt Nokia

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Sinkende Nachfrage lässt globalen Markt zu Jahresbeginn schrumpfen

Stamford/Duisburg (pte018/16.05.2012/13:45) – Der südkoreanische Elektronikriese Samsung ist zum weltweit größten Handy-Hersteller avanciert und hat somit Nokia nach 14-jähriger Marktführerschaft von Platz eins verdrängt. Dies hat das Marktforschungsunternehmen Gartner heute (16.05.2012) bekannt gegeben. Samsung verfügte im ersten Quartal 2012 mit 86,6 Mio. verkauften Geräten über einen Marktanteil von 20,7 Prozent. Nokia kommt nur auf 83,2 Mio. Handys und 19,8 Prozent.

Finnen verschlafen Entwicklung

“Das ist keine große Überraschung, da sich die Finnen zu lange auf ihrer guten Position ausgeruht haben”, verrät Torsten Gerpott, Experte für Telekommunikationswirtschaft an der Mercator School of Management http://www.msm.uni-due.de. “Dieser Rückschritt zeichnete sich seit einiger Zeit ab, da Nokia über kein vernünftiges Betriebssystem verfügt und dadurch stark an Wettbewerbsfähigkeit einbüßt”, so Gerpott.

Nach Samsung und Nokia rangiert Apple mit 33,1 Mio. verkauften Handys und 7,9 Prozent Marktanteil auf Platz drei. Doch aufgrund des hohen Verkaufspreises seines iPhones macht der US-Riese die größten Gewinne in der Branche. Laut Gartner sind iPhones auf dem Smartphone-Markt mittlerweile mit 22,3 Prozent vertreten. Bei den Betriebssystemen hat Googles Android mit 56,1 Prozent Marktanteil die Nase vorn. Die etablierten Konzerne müssen sich allerdings verstärkt auf Konkurrenz aus China und Taiwan einstellen. Der chinesische Hersteller ZTE stieg mit einem Marktanteil von 4,2 Prozent zur Nummer vier auf, gefolgt von Huawei, RIM, Motorola, Sony und HTC.

Globaler Markt schrumpft leicht

In den ersten drei Monaten wurden 114,4 Mio. Smartphones verkauft. Ein Zuwachs von knapp 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Trotz dieses Smartphone-Booms ist der Handy-Markt geschrumpft. Die Nachfrage nach einfachen Mobiltelefonen ist um zwei Prozent auf 419,1 Mio. Stück zurückgegangen. Erstmals seit dem zweiten Quartal 2009 führt dies zu einem Rückgang der globalen Handy-Branche. Grund dafür ist vorwiegend die schleppende Nachfrage in der Region Asien/Pazifik, hieß es vonseiten Gartners.

Quelle: pressetext.com

Wachablöse bei Handys: Samsung überholt Nokia.

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Apr 11 2012

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Nokia-Flaggschiff Lumia 900 hat schweren Softwarefehler

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Das Lumia 900 beendet ohne erkennbaren Grund Datenverbindungen. Grund sei ein Softwarefehler, der bis zum 16. April behoben sein soll. Als Ersatz bietet Nokia 100 Dollar-Gutscheine für den Netzbetreiber AT&T an.

Nokia scheint einfach kein Glück zu haben: das Lumia 900, aktuelles Flaggschiff von Nokias Smartphone-Serie, weist einen schwerwiegenden Softwarefehler auf, der ohne erkennbaren Grund Datenverbindungen unterbricht. Das Problem sei auf einen Fehler im Speichermanagement zurückzuführen und soll dementsprechend bald behoben sein. Eine Lösung soll ab dem 16. April verfügbar sein, heißt es in einer Presseaussendung von Nokia. Kunden, die bis zum 21. April ein Lumia 900 erwerben, erhalten nun als Entschädigung eine 100 Dollar-Gutschrift von Nokia für den Netzbetreiber AT&T, der das Smartphone in den USA bislang exklusiv verkauft.

Guter Start
Der offizielle Verkaufsstart des Lumia 900 am vergangenen Freitag (06.04.2012) war erstaunlich gut verlaufen und gibt Nokia Hoffnung, wieder Boden auf dem hart umkämpften Smartphonemarkt gut zu machen. Kurz nach dem Verkaufsstart belegten die beiden Farbvarianten schwarz und cyan bereits Platz 1 und 2 der Amazon-Rangliste für Mobiltelefone und konnten damit auch das Droid Razr Maxx 4G überholen. Für den 22. April wird mit dem weißen Modell eine weitere Farbvariante erwartet. Der offizielle Verkaufsstart für das LTE-Modell in Europa soll im Mai erfolgen.

Quelle: futurezone 11.04.2012

Erste Eindrücke des Nokia Lumia 900 – Stand 11.01.2012

Alle guten Dinge sind drei: Nach dem N9 und Lumia 800 kommt das Lumia 900 im selben, gelungenen Design – nur größer. Die futurezone konnte sich einen ersten Eindruck des 4,3-Zoll Windows Phone-Handys verschaffen.

Mit dem Lumia 900 hat Nokia auf der Consumer Electronics Show 2012 das dritte Smartphone mit Microsofts Betriebssystem Windows Phone vorgestellt. Es ist zwar das erste WP-Handy mit LTE, sieht aber ansonsten wie ein alter Bekannter aus. Wie auch schon das N9 und das Lumia 800 setzt auch das Lumia 900 auf ein aus einem Stück Polycarbonat gefrästem Gehäuse. Allerdings wurde es etwas aufgeblasen: Das AMOLED-Display hat eine Diagonale von 4,3 Zoll.

Durch das Design ist das Lumia 900 größer als andere Smartphones mit 4,3-Zoll-Display, hält sich aufgrund der Gehäuseform aber sehr angenehm. Was leider nicht den Sprung vom N9/Lumia 800 zum Lumia 900 geschafft hat, ist das nach außen gewölbte Glas des Displays. Dies hat beim N9 für eine besonders hohe Darstellungsqualität gesorgt. Beim Lumia 900 ist das Glas flach. Die Darstellung ist aufgrund der AMOLED-Technologie des Displays trotzdem nach wie vor gut. Die Auflösung entspricht dem Windows-Phone-Standard 800×480.

Die Frontkamera, die beim Lumia 800 nicht vorhanden war, befindet sich beim Lumia 900 links oben. Schade, dass hier nicht die ungewöhnliche Positionierung des N9 übernommen wurde, bei dem die Frontkamera an der Unterseite zu finden ist.

Über die Leistung kann noch nicht geurteilt werden, da das Vorführgerät noch eine instabile Softwareversion hat. Für das ausgestellte Lumia 900 wurde Windows Phone Mango adaptiert und mit 4G-Treibern ausgestattet. Es dürfte aber kaum Unterschiede zum Lumia 800 geben, da sowohl Prozessor als auch RAM ident sind.

Quelle: futurezone

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Mrz 16 2012

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Nokia snow: Konzept-Smartphone mit Windows Phone und simplem Design

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Nokia snow ist ein von Mohamed Magdy Mahmoud konzipiertes und entwickeltes Konzept eines Windows Phone von Nokia. Zur Ausstattung des Nokia Snow gehört ein 4” großer Super-Amoled-Plus-Touchscreen mit einer Auflösung von 1000×600 Pixel, eine Kamera mit 14,1 Megapixel und LED-Blitz von Carl Zeiss auf der Rückseite, eine mit 2 Megapixel für Videotelefonie auf der Frontseite, ein microSD-Slot, Micro HDMI, MicroUSB 3.0 und USB “on-the-go” wie es Nokia bereits beim N8 eingebaut hat.

Des weiteren gibt es einen 3,5 mm Audio-Eingang, Stereo-Lautsprecher, ein Mikrofon zur aktiven Geräuschunterdrückung und mit dem Lautstärketasten und dem Kameraauslöser auch noch die entsprechenden Bedienelemente auf der rechten Außenseite. Die Spezifikationen klingen also zumindest sehr realistisch und auch das Design stößt nicht an die Grenzen des Möglichen. Das simple Design mit dem Glasgehäuse und Chrom-Elementen am Rand ist natürlich das Highlight des Nokia snow.

Quelle: mobiflip

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Feb 08 2012

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[Test] Nokia Lumia 710: Bunt und bauchig

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Nach dem Lumia 800 ist mit dem Lumia 710 das zweite Nokia-Handy mit Windows Phone 7.5 Betriebssystem erhältlich. Die Software ist bekannt und auch das Design ist nicht neu: Das Lumia 710 recycelt das Gehäuse des Nokia 603. Dennoch ist es ein gutes Mittelklasse-Handy. Die futurezone hat es getestet.

So wie schon das Lumia 800 sein Design vom Nokia N9 geerbt hat, ist auch das Lumia 710 ein alter Bekannter. Das Gehäuse stammt vom Nokia 603, einem Smartphone mit Symbian-Betriebssystem, das im Oktober 2011 vorgestellt wurde.

Das gesamte Gerät ist trotz Kunststoff-Gehäuse äußerst robust. Ein Knirschen entlockt man dem 710 nur, wenn man ziemlich fest die Mitte des 3,7 Zoll großen Touchscreens drückt. Mit 126 Gramm ist das Smartphone nicht besonders schwer. In Kombination mit den bauchigen Rundungen der Rückseite, der Dicke von 12,5 Millimeter und auch der wenig elegant anmutenden Form der Front, wirkt das 710 sehr wuchtig – sowohl in der Betrachtung, als auch im Gebrauch. An der rechten, unteren Ecke ist noch eine Schlaufe, um Handyschmuck, Handschlaufen oder anderes Zubehör anzubringen.

Handling
Die Rundungen haben auch einen Vorteil: Dadurch liegt das Smartphone relativ gut und sicher in der Hand. Für zusätzlichen Halt sorgt die gummiartige Oberfläche der Akku-Abdeckung, die die gesamte Rückseite, sowie große Teile des linken und rechten Rahmens des Handys einnimmt. Während das 710 in zwei Frontfarben (Schwarz und Weiß) erhältlich ist, gibt es fünf färbige Wechselcover (je 5 Euro) für die Rückseite.

Die Farben Pink, Blau und Schwarz haben eine gummiähnliche Oberfläche – die weißen und gelben Cover weisen die rutschhemmenden Eigenschaften nicht auf. Schade, dass nicht auch die einstellbaren Akzentfarben um die Farben der Covers erweitert wurden – so könnte man passend zum gelben Cover auch gelbe Kacheln haben. Zumindest Rosa und Blau ist vorhanden, um die Windows-Phone-Oberfläche farblich den entsprechenden Akkuabdeckungen anzupassen.

Tasten
Die Bedientasten des 710 sind wenig gelungen. Zwar integrieren sie sich optisch äußert unauffällig ins Gesamtbild, um die Form des Smartphones nicht zu zerstören, dafür sind sie aber nicht allzu einfach zu treffen. Die Standby-Taste an der Oberseite ist zwar schon sehr versteckt, hat aber zumindest einen guten Druckpunkt. Die Lautstärkentasten an der rechten Seite sind aber zu sehr eingelassen und noch dazu ziemlich flach – hier drückt man schon mal den Rahmen über oder unter der gewünschten Taste und wundert sich, warum nichts passiert. Die Kamerataste rechts unten ist eine Zweiwege-Taste. Leicht drücken, um zu fokussieren geht ganz gut. Um auszulösen, muss aber die Taste komplett durchgedrückt werden, was aufgrund des zu hohen Widerstands dazu führt, dass man das gesamte Handy beim Drücken leicht bewegt. Das kann schon mal zu verwackelten Aufnahmen führen.

Auch die Tasten physische Tastenreihe an der Front sind etwas zu schwergängig zur komfortablen Benutzung. Außerdem knirscht die Such-Taste, wenn sie gedrückt wird. Das schmälert etwas den wertigen und robusten Gesamteindruck vom 710.

Ausstattung
Wie schon beim Lumia 800 muss man auch beim Lumia 710 eine Micro-SIM-Karte verwenden. Der interne Speicher ist 8GB groß, einen MicroSD-Kartenslot gibt es nicht. Das 3,7-Zoll-Display nutzt Nokias ClearBlack-LCD-Technologie und hat eine Auflösung von 800×480 Pixel. Es hat zwar weniger kräftige Farben als ein AMOLED-Display, ist aber gut lesbar und auch für die Außenverwendung bei Sonnenlicht hell genug. Die Farbechtheit ist ebenfalls sehr gut, nur in der höchsten Helligkeitsstufe des Displays waschen die Farben etwas aus. Allerdings könnte das Glas des Displays ein wenig gleitfreudiger sein.

Kamera
Die Kamera hat fünf Megapixel und das 710 nimmt Videos in 720p auf. Die Kamera hat eine starke Tendenz zur Unterbelichtung, weshalb viele Bilder zu dunkel sind und Details von dunklen Motiven häufig verschwinden. Bei Kunstlicht und wenig Licht ist zudem ein starkes Bildrauschen auf den Fotos sichtbar.

Um gute Resultate zu erzielen, sollte man die Einstellungen in der Kamera-App manuell vornehmen. Ein wenig störend beim Fotografieren ist auch, dass der Autofokus gut eine Sekunde braucht um überhaupt aktiv zu werden, nachdem die Kamerataste halb gedrückt wurde. Auch der automatische Weißabgleich reagiert manchmal träge.

Leistung
Das Betriebssystem Windows Phone 7.5 ist dasselbe wie beim Nokia 800. Dazu kommen noch die vorinstallierten Nokia-Apps Navigation und Karten, sowie Nokia-Musik und die App-Highlights. Bei der T-Mobile-Version des Nokia 710 ist noch MobileTV (kostenpflichtig) und TopApps vorinstalliert, die Apps vorschlägt.

Ins Stocken gerät das 710 kaum. Es nutzt denselben 1,4GHz-Singlecore-Prozessor wie das Lumia 800 und hat ebenfalls 512MB RAM. Das Navigieren durch die Menüs und das Surfen im Web ist angenehm schnell und flüssig. Lediglich zwischen dem Drücken der Standby-Taste und dem Angehen des Displays vergeht manchmal eine Sekunde.

Bei der Sprachqualität gibt es keine Auffälligkeiten, die Stimme des 710-Users wird gut übertragen und auch die Stimme des Gesprächspartners ist klar verständlich. Verbindungsaussetzer, wie sie beim Test des Lumia 800 aufgetreten sind, kamen beim 710 nicht vor. Auch der “Zitterbug” des Displays trat nicht auf.

Der Akku hat 1300mah, dennoch ist das 710 recht genügsam. Einen Tag kommt man bei normaler Nutzung mit Leichtigkeit aus, im Normalfall sollten eineinhalb Tage möglich sein.

Fazit
Für einen Preis von etwa 300 Euro bei Preisvergleichsportalen (319 Euro UVP, ab 0 Euro bei T-Mobile und A1, ab 1 Euro bei Orange) bekommt man mit dem Nokia Lumia 710 ein durchaus zufriedenstellendes Mittelklasse-Handy. Bei Android-Smartphones in dieser Preisklasse ist das Surfen und Navigieren weniger flott und auch die Display-Auflösung liegt häufig unter den 800×480 des Nokia 710. Eine Alternative in dieser Preiskategorie wäre das Android-Handy SonyEricsson Arc S, das ab 319 Euro erhältlich ist. Das ist dann auch deutlich dünner und leichter als das Lumia 710 und hat ein 4,2-Zoll-Display.

Wenn es ein günstiges Windows Phone sein soll und man mit dem wuchtigen Formfaktor leben kann, spricht nichts gegen das 710. Den direkten Konkurrenten, das Windows Phone HTC Radar, schlägt das 710 aufgrund des etwas niedrigeren Preises, des schnelleren Prozessors und des eine Spur besseren Displays. Und die Investition in ein Wechselcover für das 710 ist auch nicht verkehrt. Redaktionsfavorit ist die Kombination schwarzes Handy, gelbes Cover.

Daten
Modell: Nokia Lumia 710
Betriebssystem: Windows Phone 7.5 “Mango”
Display: 3,7 Zoll ClearBlack-LCD, 800×480 Pixel
Prozessor: 1,4GHz Single Core Qualcomm Snapdragon
RAM: 512MB
Speicher: 8GB
Kamera: 5 Megapixel, Videos in 720p
Dimensionen: 119 x 62,4 x 12,5 mm, 126 Gramm
Preis: 319 Euro UVP, verfügbar in den Farben Schwarz und Weiß

Quelle: futurezone / Foto: Gregor Gruber

via [Test] Nokia Lumia 710: Bunt und bauchig.

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Feb 08 2012

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Nokia liefert Symbian-Update Belle aus

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Überarbeitete Oberfläche im Mittelpunkt der Neuerungen

Wie bereits vergangene Woche versehentlich angekündigt, hat der finnische Hersteller am Dienstag (07.02.2012) mit der Auslieferung der neuen Symbian-Version Belle gestartet. Neben den aktuellen Handys Nokia 700, 701 und 603 steht das Betriebssystem-Update auch für das Nokia X7, N8, C6-01, C7, E7, E6 und Nokia Oro zur Verfügung. Weitere Modelle sollen in Kürze folgen.

Im Mittelpunkt der Neuerungen stehen Verbesserungen beim User-Interface. Neben einem überarbeiteten E-Mail-Widget, das Platz für mehr Informationen bietet, können User ihre Apps und Widgets nun statt auf drei auf bis zu sechs Home-Screens unterbringen. Das Update umfasst 278 Megabyte ist nur über USB-Anschluss am Computer und das Hilfsprogramm Nokia Suite zu installieren. Nokia empfiehlt, vor dem Upgrade die Daten auf dem Telefon zu sichern. Eine Übersicht über die Verfügbarkeit in Deutschland findet sich auf der Nokia-Belle-Seite.

Quelle: futurezone

via Nokia liefert Symbian-Update Belle aus.

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Jan 26 2012

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Nokia: Über 1,5 Milliarden S40-Handys verkauft

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Die Software-Plattform wird seit 1999 auf verschiedenen Mobiltelefonen angeboten. Der Meilenstein wurde nun in São Paulo überschritten.

Nokia hat laut eigenen Angaben weltweit mehr als 1,5 Milliarden Geräte mit der mobilen Software-Plattform Series 40 verkauft. „Wir sind unglaublich stolz diesen Meilenstein erreicht zu haben“, erklärt Nokias Vizepräsidentin Mary McDowell in einer Stellungnahme. Das Gerät, mit dem die Marke überschritten wurde, war ein Nokia Asha 303, das in São Paulo von einer 21-jährigen Brasilianerin gekauft wurde.

Series 40 basiert auf Nokia OS und gilt als meistverbreitete mobile Plattform weltweit. Erstmals wurde sie 1999 auf dem Nokia 7110 eingesetzt. Seit damals wurde die Software immer wieder aktualisiert und weiterentwickelt, die aktuellste Version wurde 2005 veröffentlicht.

Quelle: futurezone

via Nokia: Über 1,5 Milliarden S40-Handys verkauft.

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