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Jul 10 2012

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Google Nexus 7: Billigtablet mit Highend-Charme

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uf der Entwicklerkonferenz Google I/O stellte der Internetkonzern sein erstes eigenes Tablet vor. Die futurezone konnte das von Asus produzierte Gerät bereits ausgiebig testen und kommt zu dem Schluss: Das Nexus 7 ist in seiner Größen- und Preisklasse derzeit kaum zu schlagen. Display und Leistung überzeugen, Abstriche muss man außerhalb der USA vor allem beim verfügbaren Content machen.

Es wurde im Vorfeld schon lange erwartet und die Präsentation des Nexus 7 im Rahmen der Google I/O war dann eigentlich nur noch Formsache und keine Überraschung mehr. Was jedoch mehr überrascht als die Tatsache, dass Google jetzt auch ein eigenvermarktetes Tablet in petto hat, ist der Umstand, wie viel dieses im Billigsegment angesiedelte Gerät letztlich bietet.

Schon die ersten internationalen Reaktionen fielen überwiegend positiv aus und auch ein erster schneller Blick der futurezone auf das 200-Dollar-Google-Tablet konnte weitgehend überzeugen. Im ausführlichen Test zeigt sich nun: Das Nexus 7 ist ein heißer Anwärter auf den Titel “Bestes Gerät in dieser Preisklasse” und kann in manchen Punkten durchaus auch mit dem Highend-Tablet-König, Apples iPad, mithalten.

Leichtgewichtig und transportabel
Aufgrund seiner Größe und des geringen Gewichts (340 Gramm) kommt das Nexus 7 besonders handlich und leicht daher. Im Vergleich: Amazons Kindle Fire hat ebenfalls 7 Zoll, wiegt aber 414 Gramm. Das Tablet lässt sich einfach in einer Hand halten und passt in eine größere Hosen- oder Jackentasche. Typische E-Ink-Reader sind allerdings leichter und daher bei längerem Einsatz bequemer in der Hand zu halten als das Tablet.

Generell erweist sich das Nexus 7 als angenehm transportabel und so ist es gut vorstellbar, es regelmäßig bei sich zu tragen, was bei größeren Tablets schon wieder komplizierter wird. Mit 10,5 Millimeter ist das Nexus 7 zwar einen Hauch dicker als das iPad (9 Millimeter), im Vergleich zum Kindle Fire aber wiederum ein kleines bisschen dünner. Hinzu kommt, dass das Nexus 7 wartungsfreundlich gebaut ist. Die Rückseite ist leichter abnehmbar als bei anderen Tablets. Die Webseite iFixit hat dies anschaulich demonstriert. Beim iPad hingegen haben selbst Bastler kaum eine Chance das Unibody-Gehäuse zu knacken, um einzelne Teile selbst zu tauschen.

Das Tablet ist in zwei Varianten verfügbar, 8 GB (199 Dollar) oder 16 GB Speicher (50 Dollar Aufpreis) – wobei der tatsächliche zur freien Verfügung stehende Speicher 2 GB kleiner ist und sich daher eher gleich das 16-GB-Modell empfiehlt. Weiters steht 1 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. NFC, GPS und Bluetooth sind ebenfalls vorhanden.

Display und Leistung
Ausgestattet ist das Google-Tablet mit einem Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixel und einer Pixeldichte von 216 ppi. Die meisten anderen 7-Zoll-Tablets verfügen meist nur über Displays um die 170 ppi. Das Display besteht aus kratzfestem Corning Glass, das eine Stufe unter dem noch widerstandsfähigeren Gorilla Glass liegt. Wie sich auch in der Benutzung zeigte, macht das Display wirklich einiges her, vor allem, wenn man bedenkt, dass man es hier mit einem Billig-Tablet zu tun hat. Schriften sind sowohl bei Büchern und Magazinen als auch beim Surfen im Web – im Zuge des Tests mit Chrome – scharf und angenehm zu lesen. Auch Bilder und Videos sehen gut aus, die Farbdarstellung ist in Ordnung, wobei die Farben weniger gesättigt als bei Tablets mit AMOLED-Display sind. Bei Websites mit weißen Hintergrund ist ein leichter Rotstich zu bemerken. Bei maximaler Helligkeit ist das Display des Nexus 7 auch noch in der Sonne zum Lesen von Texten nutzbar.

Die wahrscheinlich größte Stärke des Nexus 7 ist die starke Performance, die deutlich über dem Erwartbaren dieser Tablet-Klasse liegt. Ein Nvidia Tegra3 Quadcore-Prozessor – die Kerne takten mit jeweils 1,3 GHz – sorgt für ordentlich Power, die sich bei der Nutzung bemerkbar macht und das Tablet deutlich aufwertet. Die Touch-Eingabe funktioniert reibungslos und flott, Ruckler sind eine seltene Ausnahme.

Hitzig
Allerdings fällt auch auf, dass das Tablet beim Surfen (via Apps und Browser) an der linken Seite relativ schnell, relativ warm wird. Dies ist wohl dem Tegra3 Prozessor zuzuschreiben, der für seine Hitzeentwicklung bekannt ist. Ein ähnliches Bild zeigte sich etwa im Test mit LGs Smartphone Optimus 4X HD (futurezone-Bericht hier).

Im Benchmark-Test (Quadrant Standard) erzielte das Nexus 7 einen Wert von 3648 und reiht sich damit hinter dem Asus Transformer Prime TF201 (1,4 GHz) ein, das auf 4081 Punkte kommt. Beim Grafik-Benchmark NenaMark2 erzielt das Nexus 7 56 fps (Bilder pro Sekunde). Zum Vergleich: Das Asus Transformer Pad Infinity (ebenfalls Tegra3 Quadcore, 1,6 GHz) schafft nur 32,6 fps.

Design und Verarbeitung
Für seine Preisklasse bietet das Nexus 7 eine auffallend gute Verarbeitung. Das Tablet macht trotz seines geringen Preises einiges her und wirkt keineswegs billig oder schlecht zusammengebaut. Die Rückseite ist gummiert und macht in der weißen Variante einen schicken Eindruck. Der Lautsprecher befindet sich unten an der Rückseite. Die Tonqualität ist ok, aber nicht überragend, zudem erscheint die Lautstärke ein wenig leise. Es empfiehlt sich daher, Kopfhörer zu benutzen. Der Anschluss dafür findet sich rechts am unteren Rand, ebenso wie bei den Nexus-Handys. Am rechten oberen Rand sind Einschaltknopf, und darunter die Lautstärkeregelung angebracht. Weiters findet man am unteren Rand einen Micro-USB-Anschluss, über den auch das Ladekabel angesteckt wird.

Ein wenig Kritik könnte man daran üben, dass sowohl der obere als auch der untere Rand relativ breit ausgefallen sind, obwohl es keine physischen oder Softtouch-Tasten, sondern nur Display-Buttons gibt und dadurch eigentlich Platz verschwendet wird.

Kamera und Akku
Oben an der Vorderseite befindet sich die 1,2-Megapixel Frontkamera. Diese ist aber nur für Videotelefonie und ähnliches, nicht zum Fotos machen gedacht. Eine Rückkamera gibt es nicht, Google hat standardmäßig keine Kamera-App auf dem Tablet vorinstalliert.

Für die Energieversorgung ist ein 4325 mAh Akku zuständig, der mit einer langen Laufzeit punkten kann. Auch bei voller Helligkeit hält dieser bis zu zehn Stunden durch, spielt man oder surft im WLAN, sind bis zu acht Stunden Dauernutzung realistisch. Damit kann zwar das iPad noch mithalten, vergleichbare 7-Zoll-Geräte allerdings nicht.

Jelly Bean
Dass das Nexus 7 flott und flüssig läuft, ist nicht nur dem starken Prozessor, sondern auch der äußerst gelungenen neuen Android-Version Jelly Bean (4.1) geschuldet. Google brachte mit dem eigentlich kleinen Update deutlich mehr und größere Verbesserungen gegenüber Ice Cream Sandwich als zuvor erwartet wurde. Die gesamte Bedienung läuft “butterweich” wie Google es auch bereits bei der Präsentation von “Project Butter” beschrieb. Touch-Eingaben laufen flüssig und schnell, ebenso kann man ohne Aussetzer oder Verzögerungen zwischen Homescreen und anderen Anwendungen wechseln.

Auf dem Tablet ähnelt die Oberfläche sehr stark jener am Handy und wirkt für geübte Android-Nutzer daher auch sofort vertraut. Benachrichtigungen werden nun auch wie bei den Smartphones oben angezeigt und können von dort nach unten ausgeklappt werden. Erstmals unter Jelly Bean ist auch Googles eigener Browser Chrome auf dem Nexus 7 standardmäßig vorinstalliert.

Die Präsentation der Inhalte und Anwendungen geht ein wenig weg von der typischen App-an-App-Reihung. Auf dem Nexus-Tablet wird viel über Widgets dargestellt bzw. darunter zusammengefasst. Man kann sich Widgets zu diversen thematischen Schwerpunkten auf den Screen legen und darunter Apps zusammenfassen, außerdem gibt es Felder mit potenziellen Empfehlungen.

Das neue Feature “Google Now”, das sein Potenzial bei weitem noch nicht ausnutzt, wird auf neuartige Weise mit längerem Halten des Homebuttons aktiviert und öffnet sich dann in einem kleinen Bogen mit dem Google-Logo über den gesamten Screen. Darunter kann man Karten mit aktuellen Infos zu Wetter, Verkehr, Reisen oder Lokalen erstellen und sich immer genau das anzeigen lassen, was man an Ort und Stelle gerade braucht. Dazu gibt es auch Googles neue Spracheingabe, die erstaunlich gut funktioniert – das alles gilt bislang jedoch vor allem für die US-Variante.

Unterhaltungsgerät
Google positioniert das Nexus 7 zweifelsohne als Unterhaltungs-Tablet. Der Fokus liegt stark auf dem Konsum von Büchern, Magazinen, Musik und Videos. Sämtliche Inhalte – so wünscht es sich zumindest Google – können aus dem Play Store heruntergeladen werden. Zur Organisation dieser Inhalte sind auf dem Gerät standardmäßig auch gleich zahlreiche Widgets auf den Screens verteilt. “MyLibrary” zeigt Inhalte gesammelt an, dazu zählen Musik und Bücher ebenso wie Videos. Was zuletzt geöffnet wurde, wird vorne im Widget prominent gereiht (am größten und als erstes angezeigt).

Aufgrund des guten Displays und der handlichen Größe des Nexus 7 könnte das Tablet durchaus zum Entertainment-Begleiter im Alltag werden. Magazine etwa lassen sich sehr schön durchblättern, auch zum Lesen ist das Gerät angenehm. Bei den Büchern kann man zwischen einem Tages- (weißer Hintergrund) und einem Nachtmodus (schwarzer Hintergrund) wählen. Die Schriften lassen sich nicht – wie etwa bei Magazinen oder im Browser – durch Fingerbewegung zoomen, sondern man muss die Schriftgröße in den Einstellungen wählen.

Während die Videowiedergabe im großen und ganzen auch gut funktioniert, gab es im Zuge des Tests jedoch auch immer wieder kleinere Ladeprobleme und Ruckler. Dies kann beim Streaming am jeweiligen WLAN-Netzwerk liegen, geschah jedoch mehrmals und in unterschiedlichen Netzwerken. Hinzu kommt, dass der Konsum von Videos auf einem 7-Zoll-Bildschirm wohl Geschmacksache ist und manchen sicherlich zu klein sein wird.

Frustpotenzial für Nicht-US-Nutzer
Der Content, auf den das Nexus 7 so stark setzt, ist leider auch einer seiner größten Schwachpunkte – jedenfalls für alle User außerhalb der USA. Denn für Nicht-US-Bürger ist derzeit kaum etwas an Inhalten verfügbar. Services wie Google Books oder Google Music sind aufgrund fehlender Lizenzvereinbarungen nicht nutzbar. Während die User in den USA mittlerweile neben TV-Serien-Streams, Filme sogar zum Download erwerben können, ist davon hierzulande auf weiter Flur noch nichts zu erwarten.

Was außerdem fehlt
Verzichten muss man beim Nexus 7 auf einen Micro-SD-Kartenslot. Wieso Google hier darauf keinen Wert gelegt hat, könnte sich dadurch erklären lassen, dass man versucht, die eigenen Streaming-Services und Cloud-Angebote zu pushen. Auch eine USB- oder Videoschnittstelle gibt es nicht. Beide Modelle (8 sowie 16 GB) sind nur mit WLAN verfügbar, 3G-Versionen sind vorerst keine vorgesehen.

Eine konkrete Ankündigung für den Verkaufsstart in Österreich ist noch immer ausständig. Man kann aber eventuell für Herbst mit dem Gerät rechnen. Immerhin hat Asus zuletzt bereits einen Release-Termin für Italien im September angekündigt und auch schon einen Preis für die 16-GB-Variante genannt, der sich auf 249 Euro belaufen wird.

Fazit
Trotz kleiner Abstriche bei der Hardware ist das Nexus 7 mehr als seinen Preis wert und könnte theoretisch auch teurer verkauft werden. Das Preis-Leistungsverhältnis darf entsprechend als außerordentlich gut bezeichnet werden. Einem iPad kann das Google-Tablet in bestimmten Punkten zwar noch nicht ganz das Wasser reichen, ein direkter Vergleich ist aber auch nur begrenzt sinnvoll, und in der Kategorie der 7-Zoll-Tablets ist es derzeit wohl an erster Stelle zu reihen. In vielen Punkten überrascht das Gerät durchaus mit Highend-Qualitäten und könnte so letztlich nicht nur – was auf der Hand liegt – dem Kindle Fire Konkurrenz machen. Dem Amazon-Tablet ist das Nexus 7 jedenfalls in so gut wie jeder Hinsicht überlegen. Aufgrund eines fehlenden Kartenslots ist zur größeren 16 GB-Version zu raten.

Die größte Enttäuschung siedelt sich im Content-Bereich an, weil sich viele der Angebote noch ausschließlich auf die USA beschränken. Wer sich darum weniger kümmert und das Tablet einfach zum Surfen oder für eigene Musik- und Videosammlungen nutzen will, wird trotzdem seine Freude mit dem Gerät haben. Ob ein Nutzer nun eher zur Größenordnung eines 10-Zoll- oder eines 7-Zoll-Tablets tendiert, bleibt ohnehin Geschmacksache. Beides kann seine Vorteile und Nachteile mit sich bringen und hängt vom jeweiligen Use-Case ab. Alles in allem ist Google ein überraschend guter Wurf für einen überraschend niedrigen Preis gelungen.

Spezifikationen

OS: Android 4.1 Jelly Bean

Prozessor: 1.3GHz Nvidia Tegra 3 Quad-Core-Prozessor

Arbeitsspeicher: 1GB RAM

Interner Speicher: 8 oder 16 GB

Display: 7 Zoll IPS-Display (1280 x 800 Pixel)

Akku: 4325 mAh Akku

Maße: 198,5 x 120 x 10,45mm

Gewicht: 340g

Quelle: futurezone

via Nexus 7: Googles erster Tablet-PC.

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Jun 29 2012

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Hands-on: Google-Tablet Nexus 7 zeigt sich flüssig und leicht

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Am Mittwoch (27.06.2012) hat Google im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz sein erstes eigenvermarktetes Tablet präsentiert. Die futurezone konnte bereits einen ersten Blick auf das Gerät mit Android Jelly Bean (4.1) werfen.

Ein 7-Zoll-Display, eine Bildschirmauflösung von 1280 x 800 Pixel, ein Tegra 3 Quadcore-Prozessor und versprochene neun Stunden Akkulaufzeit – mit derlei Spezifikationen will das neue Google-Tablet Nexus 7 (hergestellt von Asus), bei den Nutzern punkten. Darüber hinaus werden WLAN, HD-Video-Wiedergabe und ein NFC-Chip geboten. Die futurezone hat sich von dem Gerät, das potenziell sowohl dem iPad als auch insbesondere dem Kindle Fire Konkurrenz machen könnte, bereits einen Ersteindruck geholt.

Leichtgewicht mit guter Verarbeitung
Was sofort auffällt, ist das geringe Gewicht des 7-Zoll-Tablets. Die nur 340 Gramm machen es zu einem angenehm leichten Begleiter im Alltag. So lässt sich das Gerät auch gut mit einer Hand halten und geht aufgrund seiner Größe fast schon als überdimensionales Smartphone durch. Der Gedanke verflüchtigt sich allerdings angesichts einer fehlende 3G-Variante auch schnell wieder. Ebenfalls nicht vorhanden ist ein SD-Kartenslot, den sucht man aber auch bei anderen Tablets (iPad) vergeblich.

Obwohl sich das Gerät eher im günstigen Preissegment ansiedelt, wirkt die Verarbeitung – an die Konferenzbesucher wurde eine Version mit weißer Rückseite ausgeteilt – auf den ersten Blick recht hochwertig. Der Lautsprecher befindet sich als schmaler Schlitz unten an der gummierten Rückseite. Kopfhörer-Anschluss und Ladekabel-Anschluss sind an der Unterseite, Einschaltknopf sowie Lautstärkeregelung an der rechten oberen Seite.

Jelly Bean läuft flüssig
Die neue Android-Version Jelly Bean (4.1) macht sich beim ersten Ausprobieren auf dem Tablet jedenfalls gut. Die schon zuvor von Google propagierte Flüssigkeit von Jelly Bean ist durchaus spürbar. Das Gerät reagiert schnell und man kann ohne Probleme zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln, was auch der starken Ausstattung mit einem Quadcore-Prozessor, 1 GB RAM und der Nvidia GPU zu danken ist. Das Nexus 7 ist das erste Gerät, auf dem nun auch der Chrome-Browser standardmäßig vorinstalliert ist.

Fokus auf Unterhaltung
Nicht ganz so schnell wie die Bedienung selbs, erfolgte der Start eines Videos. Bei den ersten Versuchen, brauchte es einige Sekunden, bis das Video nach dem Play-Drücken tatsächlich losging – inwiefern dabei auch die WLAN-Verbindung eine Rolle spielte, ist schwer zu beurteilen. Zum Konsum eines Videos empfiehlt es sich jedenfalls, Kopfhörer zu benutzen. Die Audioausgabe über den Lautsprecher ist zwar sauber und in Ordnung, aber die Lautstärke doch begrenzt. Die Qualität der Videos ist gut, der Screen macht auch ansonsten einiges her und eignet sich zum Lesen eines Artikels ebenso wie zum Anschauen von Videos.

Klar ist, dass das Nexus 7 stark auf Unterhaltung, also den Konsum von Büchern, Magazinen, Musik und Videos ausgelegt ist. Auf dem Homescreen ist etwa mit “My Library” eine Auswahl von Unterhaltungsinhalten vorinstalliert. Weiters gibt es ein Magazin-, ein Buch- und ein Film-Widget.

Ob sich die breite Nutzerschaft beim Videoschauen und Magazin-Lesen mit der Größe von 7 Zoll zufrieden geben wird, ist eine andere Frage. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt jedenfalls und bereits nach dem Kurztest deutet eigentlich alles darauf hin, dass Google im 7-Zoll-Bereich mit dem Nexus 7 ganz vorne mitspielen kann.

Quelle: futurezone

via Nexus 7: Googles erster Tablet-PC.

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Jun 27 2012

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Asus bestätigt Google Nexus-Tablet

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Die Gerüchte um das günstige Nexus-Tablet von Google wurden von einem Asus-Manager bereits vor der für heute (27.06.2012) geplanten offiziellen Vorstellung bestätigt. Demnach werde das Gerät nach wie vor den Markennamen von Asus tragen und zu einem Preis von 199 Euro verkauft.

Nach dem Start eigener Mobiltelefone bläst der US-Internetriese Google auch auf dem Wachstumsmarkt der Tablet-Computer zum Angriff. Google werde schon in Kürze einen eigenen Flach-PC präsentieren, sagte ein Manager des Technologiekonzerns Asustek aus Taiwan am Mittwoch. Die für die Asus-Marke bekannte Firma produziert zusammen mit den Amerikanern den ersten Google-Tablet-Computer, der demnach vor allem mit dem Amazon -Gerät Kindle Fire konkurrieren soll. Das Amazon-Produkt läuft bereits mit dem Google-Betriebssystem Android.

Angriff auf Apple
Medien zufolge nimmt Google mit seinem Tablet-PC auch den Platzhirsch Apple ins Visier. Zuletzt hatte sich Microsoft in den vom iPad dominierten Markt vorgewagt. Auf den einschlägigen Technologie-Seiten im Internet wird seit Wochen darüber spekuliert, dass Google auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz seinen ersten eigenen Flach-Computer vorstellen könnte. Am Mittwoch berichtete zunächst die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass der auch für seine Nexus-Handys bekannte Konzern noch in dieser Woche auf eben diesem Treffen ein solches Gerät präsentieren werde. Der Google-Tablet-PC dürfte demnach 199 Dollar kosten und auch den Asus-Markennamen tragen. Das Gerät werde eine Bildschirmdiagonale von sieben Zoll haben und neue Anwendungen der Android-Software in den Vordergrund stellen, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf zwei mit den Plänen vertraute Personen weiter. Auf dem Android-Betriebssystem laufen viele iPad-Konkurrenzprodukte, darunter auch die Galaxy-Serie von Samsung.

Amazon als wahres Ziel
Apple beherrscht mit seinem iPad das Boom-Segment der Tablet-Computer. Der Konzern kontrolliert einen Marktanteil von 68 Prozent, gefolgt von Samsung und Lenovo. Erst dann folgt Amazon mit einem Anteil von etwas mehr als vier Prozent. Der Tablet-PC Kindle Fire, auf den es Google nun abgesehen hat, wird von der Google-Software Android betrieben und ermöglicht Nutzern den Zugriff auf digitale Bücher, Filme und Musik aus dem Repertoire des Online-Kaufhauses. Der Suchmaschinenbetreiber hat zwar mit Google Play einen eigenen App-Store, über den Programme für diverse Anwendungen verkauft werden. Einen Dienst wie Amazon hat Google aber nicht.

„Das zielt auf Amazon”, sagte der Asustek-Manager zum geplanten Tablet-PC. Google müsse sich mit einem eigenen auf Android zugeschnittenen Angebot profilieren. Der Manager äußerte sich nicht zum Starttermin, Ausführungen und dem Preisniveau für das neue Gerät. Google lehnte eine Stellungnahme ab. Für die Produktion seiner Nexus-Handys hat der Internet-Konzern bereits mit anderen Technologieunternehmen wie Samsung aus Südkorea und dem wie Asus in Taiwan ansässigen HTC zusammengearbeitet.

Kampf vor Gericht
Ihren erbitterten Kampf um die Vorherrschaft auf den Smartphone- und Tablet-Märkten tragen die Industriegrößen auch vor Gericht aus. Dabei errang Apple in seinem Patentstreit mit Samsung zuletzt einen wichtigen Etappensieg. Eine US-Richterin gab am Dienstag Apples Antrag auf eine einstweilige Verfügung statt, die dem südkoreanischen Rivalen den Verkauf des Tablet-Computers Galaxy Tab 10.1 in den USA untersagt. Samsung dürfe den Markt nicht mit Nachahmer-Produkten überschwemmen, begründete Richterin Lucy Koh ihre Entscheidung. Die Südkoreaner können in Berufung gehen.

Quelle: futurezone

via Google will Tablet-PC´s unter eigenem Namen verkaufen.

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