Archiv für das Tag 'netzwelt'

Mrz 04 2013

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Evernote gehackt – Alle Passwörter betroffen

Wie Evernote in einem Blog-Post mitteilt, haben sich Unbekannte Zugriff auf User-Informationen verschafft. Sowohl User-Namen, als auch E-Mail-Adressen und Passwörter sollen gestohlen worden sein. Eine unmittelbare Gefahr herrscht laut Evernote nicht, alle User sind aber aufgerufen, ihre Passwörter zu ändern.

Wer sich heute bei Evernote einloggen will, wird aufgefordert, ein neues Passwort zu wählen. Die Erklärung folgt auf dem offiziellen Blogeintrag von Evernote, der nach Bekanntwerden des Hacks aber nur schwer zu erreichen war. In diesem gibt Evernote zu Protokoll, dass man am 28. Februar unautorisierte Aktivitäten bemerkt.

Die entwendeten Passwörter stellen zwar kein unmittelbares Risiko dar, da diese verschlüsselt auf dem Server gespeichert waren. Aus Sicherheitsgründen müssen Evernote-User dennoch das Passwort austauschen.

Quelle: futurezone

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Mrz 04 2013

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Facebook: Absturz zur nervigsten Plattform

Belanglose Statusmeldungen und Werbung vergraulen User

Palo Alto/Götzens (pte003/04.03.2013/06:10) – Nachdem zwei bedeutende Journalisten von CNN und dem Wall Street Journal ihren Facebook-Account gekündigt und dies öffentlich verkündet hatten, versucht die Plattform nun verstärkt die jüngeren Nutzer davon zu überzeugen, dass sie dennoch “cool” ist. Gründe für die Verabschiedung der Profile ist einerseits die Sorge um das medial omnipräsente Problem des Datenschutzes. Auch “Sponsored Stories” werden als überaus nervig empfunden. Dadurch, dass beide sehr prominente Medienschaffende in den USA sind, fürchtet das soziale Netzwerk nun um Nachahmer.

Auch Facebooks Produkt-Direktor Blake Ross hat sich vom Medium verabschiedet, da er zu der Erkenntnis gekommen ist, dass das Portal auch für Jugendliche immer unbeliebter wird. Facebook gibt zu, vor allem bei dieser Zielgruppe weniger Reichweite zu erlangen, rechtfertigt sich jedoch mit der Aussage, dass viele junge Nutzer ähnliche Dienste in Anspruch nehmen oder mit Facebook verbinden wie beispielsweise Instagram.

Überladen und unattraktiv

“Facebook ist selbst schuld, dass es an Beliebtheit verliert. Werbung und Marketing steht mittlerweile im Mittelpunkt der Plattform. Zudem stellt das enorme Anwachsen des Freundeskreises und die damit einhergehenden unerwünschten Statusmeldungen ein Problem dar”, erläutert Social-Media-Spezialist Günter Jaritz von social-media-consulting.at.

Das Abschalten solcher Meldungen liege jedoch nicht im Interesse des Portals, wodurch die Einstellungsänderungen überaus kompliziert und schlecht auffindbar sind. “Der erste Trend, der sich verzeichnen lässt, ist das extreme ‘Ausmüllen’ der Freunde oder das generelle Kündigen des Accounts”, so Jaritz. Zudem melden sich zunehmend Unternehmen als klassische Profilseiten an, was grundsätzlich nicht erlaubt ist. Deren Anfragen würden von immer mehr Nutzern als nervig empfunden.

Verlagerung auf mobile Dienste

“Der riesige anfängliche Facebook-Hype hat sich mittlerweile auf ein normales Niveau eingependelt”, sagt der Experte und ergänzt, dass diese Entwicklung absehbar war. Gerade die jüngere Generation würde auf Dienste wie SMS oder WhatsApp zurückgreifen, da auch hier Gruppen gestaltet werden können, Kontroversen und Beschimpfungen jedoch nicht wie bei Facebook üblich sind.

Quelle: pressetext.com

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Feb 26 2013

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Schweden: Piratenpartei kappt Verbindung zu Pirate Bay

Angesichts drohender Gerichtsprozesse hat die schwedische Piratenpartei beschlossen, ihre Verbindungen zu The Pirate Bay zu kappen und die Torrent-Website nicht mehr zu hosten.

Die schwedische Piraten-Chefin Anna Troberg sagte der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag (26.02.2013), dass ihre Partei für The Pirate Bay in Schweden nicht mehr Server zur Verfügung stelle. Man habe damit auf ein am selben Tag auslaufendes Ultimatum der schwedischen „Gerechtigskeitsallianz“ (früher „Antipiraten-Agentur“) reagiert, die mit einer Klage gedroht hatte.

Nach Trobergs Angaben wird The Pirate Bay jetzt über Server der norwegischen Piratenpartei sowie der Schwesternpartei im spanischen Katalonien weiterbetrieben.

Troberg sagte, ihre Partei wolle „nach wie vor für die Freiheit im Internet kämpfen“. Sie meinte weiter: „Wir können aber unsere begrenzten Möglichkeiten nicht für kostspielige und langwierige Gerichtsverfahren einsetzen.“ Pirate Bay werde weiterhin „von der internationalen Familie der Piratenparteien geschützt“.

Quelle: futurezone

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Nov 10 2012

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Ägypten will Porno-Netz abdrehen

Technisch aufwendig – Versuche auch in anderen muslimischen Staaten

Kairo (pte029/09.11.2012/13:50) – Ägypten will versuchen, den Zugriff auf sämtliche pornografische Internetseiten zu blockieren. Das hat Staatsanwalt Abdel Maguid Mahmoud diese Woche in Kairo verkündet. Die Regierung müsse Schritte einleiten, um pornografische Inhalte, die mit den Werten und Traditionen des ägyptischen Volks nicht konsistent sind oder den Interessen des Staates zuwiderlaufen, aus dem nationalen Netz fernzuhalten. Interne Kritiker glauben, dass das Vorhaben technisch nicht umgesetzt werden kann und wollen lieber mit Aufklärungskampagnen gegen Pornos vorgehen, wie Cnet berichtet.

Konservativer Trend

Schon 2009 hat es in Ägypten ein Gerichtsurteil gegeben, das Porno-Seiten im Netz für illegal erklärt hat. Eine Umsetzung lässt bislang aber auf sich warten. Auch Telekommunikationsminister Hany Mahmoud glaubt aber, dass ein Blockieren von Pornoseiten technisch kaum durchführbar ist. Er sagt, die Regierung solle besser Geld in Kampagnen investieren, die das Bewusstsein für den schädlichen Einfluss von Pornografie stärken. Auch andere muslimische Länder versuchen, Online-Pornoverbote durchzusetzen. Im Juli 2012 hat Indonesien begonnen, Pornoseiten zu blockieren.

Dabei wurde der Zugang zu mehr als einer Mio. Internetseiten gesperrt. Die Aktion begann vor dem islamischen Fastenmonat Ramadan, soll aber auch weiterhin fortgesetzt werden. Auch andere Länder, etwa im Nahen Osten, versuchen regelmäßig, Internet-Pornografie zu blockieren, um ihre Bevölkerung zu schützen.

Schlechtes Vorbild

“Das übliche pornografische Material ist frauenverachtend und von Männern dominiert. Für Personen, die nicht in der Lage sind, das einzuordnen, entstehen daraus negative Impulse, die auch eine reale Beziehung auf Augenhöhe erschweren. In muslimischen Ländern, wo meist weniger offen mit Sex umgegangen wird, ist diese Gefahr vielleicht sogar größer als bei uns”, sagt Sexualtherapeutin Gerti Senger (gerti-senger.at). Ein Verbot sei im Netz aber nicht möglich und verstärke oft sogar den Reiz von Online-Pornografie.

“Für junge Leute ist Pornografie besonders schädlich. Eine Sozialisierung durch solche Inhalte führt zu negativen Frauen- und Beziehungsbildern. Gefährdet sind hier vor allem einsame Menschen ohne Rückhalt durch Familie oder Freunde. Hier hilft nur Aufklärung durch Freunde und im geringeren Maße Eltern und Schule”, so Senger. Positiv ist der Einfluss von Pornografie aber auch bei gesetzten Persönlichkeiten nicht. “Hier entstehen unrealistische Erwartungen an das Sexualleben. Zudem brauchen regelmäßige Konsumenten oft immer härteres Material”, erklärt die Expertin.

Quelle: pressetext.com

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Sep 27 2012

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Neuseeland entschuldigt sich bei Kim Dotcom

Der neuseeländische Ministerpräsident John Key hat sich beim Megaupload-Gründer offiziell entschuldigt.

Neuseelands Regierungschef John Key hat sich wegen einer illegalen Abhöraktion bei dem deutschstämmigen Megaupload-Gründer Kim Dotcom entschuldigt. Die Sicherheitsdienste hatten den bei Auckland wohnenden Internetunternehmer, dem in den USA Urheberrechtsverletzungen in großem Stil vorgeworfen werden, abgehört, wie die Regierung am Donnerstag einräumte. Bei einem Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung sei das aber nicht zulässig gewesen, sagte Key.

Dotcom fordert Kooperation
„Ich habe mich bei Dotcom entschuldigt”, sagte er vor der Presse. „Ich nehme die Entschuldigung an”, twitterte Dotcom kurz darauf. „Zeigen Sie, dass es Ihnen ernst ist, in dem sie eine volle, transparente und unabhängige Untersuchung zu dem ganzen Mega-Fall befürworten.” Ein Gericht hatte bereits die Razzia, die zu Dotcoms Festnahme im Januar führte, als illegal bezeichnet.

Kamf gegen Auslieferung
Nach Ansicht der Amerikaner war Megaupload eine illegale Tauschbörse für Musik und andere Dateien. Den Copyright-Inhabern seien Einnahmen im dreistelligen Millionenbereich entgangen. In den USA droht Dotcom – in Deutschland seinerzeit bekannt als Kim Schmitz – eine lange Haftstrafe. Er kämpft gegen die Auslieferung und die illegale Abhöraktion erschwert die Position der neuseeländischen Ermittler.

Quelle: futurezone

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Sep 03 2012

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Pirate-Bay-Gründer Gottfrid Svartholm Warg in Kambodscha festgenommen

Dem abgetauchten Pirate-Bay-Gründer Gottfrid Svartholm Warg droht die Auslieferung nach Schweden. Die Polizei ergriff ihn in der Hauptstadt Kambodschas, angeblich auf schwedisches Gesuch hin; in seiner Heimat ist Svartholm Warg im Jahr 2011 zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Gottfrid Svartholm Warg, einer der Gründer des BitTorrent-Verzeichnisses “The Pirate Bay”, ist am Donnerstag in Kambodscha festgenommen worden. Das berichteten zunächst schwedische Medien, dann katapultierte das prominente Blog TorrentFreak die Nachricht durchs Netz. Sie blieb dennoch vorerst ein Gerücht. Jetzt hat ein Sprecher der Kambodschanischen Polizei die Festnahme gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigt.

Nach Gottfrid Svartholm Warg wurde international gefahndet. Wegen Beihilfe zur Verletzung des Urheberrechts wurde er im November 2011 zu einer Haftstrafe von 12 Monaten und einer Geldbuße verurteilt. Ergriffen wurde der 27-jährige Schwede, bekannt auch unter dem Spitznamen “Anakata”, in seiner Wohnung in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh, wo er sich offenbar bekanntermaßen schon seit längerem aufhielt.

Ein Polizeisprecher sagte gegenüber der AFP, Svartholm Warg sei auf Ersuchen der schwedischen Regierung festgenommen worden, wegen eines “Vergehens, das mit Informationstechnologie zu tun hat”. Der Sprecher wies darauf hin, dass es kein Auslieferungsabkommen zwischen Schweden und Kambodscha gebe, “aber wir werden in unsere Gesetze schauen und sehen, wie wir den Fall handhaben können”. Die schwedische Botschaft war laut AFP für eine Stellungnahme bisher nicht zu erreichen.

Das gleichermaßen beliebte wie gefürchtete Konzept “The Pirate Bay” besteht seit 2003 und funktioniert bis heute – Beschlagnahmung, Abschaltung und Sperren zum Trotz. Die Plattform selbst stellt selbst keine Dateien mit urheberrechtlich geschützten Inhalten – wie Filme oder Musikstücke – bereit, sondern kleine Hinweisdateien. Mit deren Hilfe können sich Anbieter und Nachfrager bestimmter Dateien gegenseitig finden. Das erklärt die etwas sperrige “Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung”, die Svartholm Warg zur Last gelegt wird. Seine zum Teil wesentlich prominenteren Mitstreiter wurden in einem separaten Prozess verurteilt.

Gottfrid Svartholm Warg ist bereits vor Jahren abgetaucht; er soll gesundheitliche Probleme gehabt haben, die ihn auch davon abhielten, nach Schweden zu reisen und vor Gericht zu erscheinen. Zu dem Zeitpunkt, als das Urteil gegen ihn bestätigt wurde, galt er als nicht auffindbar.

Quelle: web.de/zdnet

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Aug 30 2012

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Wirbel um Halbnackt-Darstellung Michelle Obamas

Kritiker werfen spanischer Zeitschrift Verharmlosung der Sklaverei vor

Madrid/Wien (pte013/29.08.2012/10:30) – Die künstlerische Abbildung einer halbnackten Michelle Obama bringt einer spanischen Zeitschrift derzeit Rassismus-Vorwürfe. Das “Magazine de Fuera de Serie”, eine Beilage der Tageszeitung “El Mundo”, setzte für sein Titelbild den Kopf der First Lady der USA per Photoshop auf ein Gemälde aus dem Jahr 1800, das eine schwarze Frau mit offenen Brüsten darstellt. Eine Welle der Empörung schwappte durch zahlreiche Internet-Foren, wobei viele Kritiker Bezüge zur Sklaverei und deren Verharmlosung herstellen.

Weiße Vormachtstellung

“Journalisten und Grafiker haben das Gefühl, mit Menschen schwarzer Hautfarbe nach Belieben verfahren zu können. Wie seriös und kompetent diese auch auftreten mögen, es ist ihnen egal. Der aktuelle Fall zeigt ungeheure Respektlosigkeit, weiße Vormachtstellung und Rassismus”, urteilt Simon Inou, Journalist und Leiter des Vereins zur Förderung interkultureller Medienarbeit M-Media.or.at.

Das Titelbild stellt eine sitzende Michelle Obama dar, mit bloßer Brust und umgeben von einer US-Flagge. “Keine Zeitschrift würde es wagen, mit einer halbnackten Laura Bush, Hilary Clinton oder Barbara Bush zu titeln. Die erste schwarze First Lady der USA wurde jedoch mittels Photoshop wieder zur Sklavin gemacht, unterwürfig und machtlos. Das war kein Missgeschick, sondern Kalkül”, so der Wiener Medienexperte.

Konträre Botschaft

Zurück geht das Bild auf das Louvre-Gemälde “Portrait d’une négresse”, das ursprünglich die Freiheit der schwarzen Bevölkerung und die Rechte der Frau zum Ausdruck bringen sollte – es entstand sechs Jahre nach Abschaffung der Sklaverei in Frankreich. Fraglich ist, ob die nun abgebildete Michelle-Obama-Version von Marie-Guillemine Benoist darauf Bezug nehmen wollte: Auch andere berühmte Nacktbilder hat die Künstlerin zur Portraitierung von Prominenten – darunter Schwarze wie Weiße – verwendet.

Der zugehörige Artikel in der Zeitschrift handelt von der Popularität Michelle Obamas und ihrer Schlüsselrolle für die mögliche Wiederwahl ihres Gatten bei der US-Präsidentenwahl im November. “Der Journalist Pablo Scarpellini lüftet Geheimnisse der Frau, die nicht nur das Herz Barack Obamas gewonnen hat”, lautet die Ankündigung auf der Homepage des Magazins, wobei auf das Sprichwort “Hinter jedem großen Mann steht eine große Frau” Bezug genommen wird.

Vorbildwirkung ignoriert

Dem Magazine de Fuera de Serie muss klar gewesen sein, dass ein flüchtiges Betrachten des Bildes völlig andere Assoziationen als der Text hervorruft, so Inou. Das Ergebnis sei für Schwarze eine Katastrophe. “Nachdem Michelle Obama früher eine exzellente Anwältin war und sich auch jetzt als First Lady nie etwas zuschulden kommen ließ, gilt sie als ‘Role Model’ schlechthin. Wer das bewusst missachtet, verletzt viele Menschen – auf sehr ähnliche Weise wie kürzlich die Urinfleck-Darstellung von Papst Benedikt XVI.”

Quelle: pressetext.com / Bild: Magazine de Fuera de Serie

via Wirbel um Halbnackt-Darstellung Michelle Obamas.

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Aug 30 2012

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Google prescht mit YouTube-Objekterkennung vor

Nach Patentierung steht Werbelink-Tagging von Videos bevor

Mountain View/Graz (pte002/30.08.2012/06:05) – YouTube-Videos werden Betrachter schon bald mit Werbelinks zu den gesehenen Inhalten versorgen. Darauf deutet das soeben erteilte Patent “Automatic large scale video object recognition” von Google: Lebende und nicht-lebende Objekte in Videos werden anhand typischer Merkmale identifiziert und mit Daten einer Vektor-Datenbank abgeglichen, ehe ihnen ein Name zugeordnet wird. Die Beschlagwortung (Tagging) der Inhalte durch den Autor könnte somit überflüssig werden.

Videos als Werbeflächen

Bislang konzentrierte sich Objekterkennung auf statische Bilder – wie etwa Facebook Gesichter auf Fotos erkennt oder Googles “Goggles” Gegenstände, wobei im Bild Links auf dazu passende Webseiten geliefert werden. Die Absicht des aktuellen Patents sei dieselbe, urteilt Horst Bischof, Leiter des Instituts für maschinelles Sehen und Darstellen der TU Graz: “Alles, was kommerziell interessant ist, kann somit in Videos künftig automatisch getaggt werden – Weinflaschen oder Autos etwa.”

Neu sei am Patent die hohe Geschwindigkeit des Objekt-Scans, der somit in großem Maßstab oder bei umfangreichem Videomaterial angewendet werden kann. Die Technik wird hingegen bereits seit über zehn Jahren erforscht. “Technisch wäre längst alles da, einzig die Verfügbarkeit der Infrastruktur entscheidet über die Umsetzung in die Praxis. Google hat hier dank seiner Cloud-Server de facto einen großen Vorsprung”, so Bischof. Trotz des Patents dürften auch andere Videoanbieter bald nachziehen, denn: “Es gibt mindestens fünf, sechs weitere Methoden der Objekterkennung.”

Manuelle Beschlagwortung vor dem Aus

Das Branchenportal engadget.com http://engt.co/Q0I6Zj sieht die Erstellung von YouTube-Schlagwörtern ohne Zutun des Nutzers als “logische Verwendungsart der Technik” – dies spare beim Hochladen eines Videos Zeit. “Somit löst man das Problem, dass schlecht beschriftete Videos nie wieder gefunden werden können”, so auch der Grazer Informatikexperte. Auf anderen Portalen wird ein denkbarer Einsatz in der Augmented-Reality-Brille Google Glasses diskutiert.

Quelle: pressetext.com

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Aug 27 2012

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Facebook speichert bewusst falsche Standorte

Datenmissbrauch für Rasterfahndung befürchtet

Boston/Wien (pte011/27.08.2012/13:55) – Eine Facebook-Nutzerin aus Boston hat festgestellt, dass auf ihr Konto aus Orten, die mehr als 600 Kilometer entfernt sind, mehrmals zugegriffen wurde. Zunächst dachte sie, dass sie von der Polizei beobachtet wird und richtete sich an einen Journalisten, der den Fall jetzt aufgeklärt hat. Facebook speichert den Standort seiner Nutzer und ist dabei sehr ungenau. Diese verpfuschten Daten könnten für Facebook-Enthusiasten aber ein böses Nachspiel haben.

Intransparente Dienste

“Es gibt auf Facebook eine Reihe von Diensten, die den Aufenthaltsort der Anwender feststellen und für Werbemaßnahmen verwenden. Diese Dienste sind viel zu intransparent. Die Nutzer können nicht nachvollziehen, wie die Daten entstehen und wofür sie verwendet werden”, sagt Hans Zeger von der ARGEDaten.at.

Journalist Dan Tynan der Zeitschrift pcworld.com hat sich der Sache angenommen und untersuchte das Facebook-Protokoll der Bostonerin, die ihm schilderte, wie sie auf das Phänomen gestoßen ist: “Ich habe festgestellt, dass auf mein Konto aus Virginia und Washington D.C. zugegriffen wurde. Danach habe ich mein Passwort und die Sicherheitseinstellungen geändert – vergebens.”

Tynan stellte fest, dass auch in seinem Protokoll Zugriffe aus weit entfernten Orten verzeichnet sind. “Laut Facebook habe ich mich in New York eingeloggt, obwohl ich nicht einmal in der Nähe war.” Der Journalist kontaktierte Facebook und fragte nach, wie die Standortdaten generiert werden. Facebook antwortete unkonkret. “Wir nutzen Informationen von Mobilfunkbetreibern und den Endgeräten unserer Nutzer. In manchen Fällen können wir den Nutzer aber nicht genau orten. Deswegen wird ein beliebiger Standort angezeigt”, erklärt Facebook-Sprecher Frederic Wolens.

Rasterfahndung über Facebook

Facebook gibt also offiziell zu, dass Standorte seiner Nutzer festgestellt werden. Es ist aber sehr problematisch, dass die Daten inkorrekt sind. “Die Informationen werden für Geo-Marketing verwendet, dadurch kann lokale Werbung angezeigt werden. Facebook versucht damit endlich an Geld zu kommen. Das bisherige Geschäftsmodell funktioniert nicht – der Aktienkurs gibt mir Recht”, so Zeger. Laut dem Datenschutzexperten könnte es ein noch viel größeres Problem geben: “Facebook muss den Behörden bei strafrechtlichen Verfolgungen alle Daten zur Verfügung stellen.”

Im schlimmsten Fall könnten die falschen Ortsangaben dazu führen, dass die Polizei die Daten nicht hinterfragt und einem fälschlicherweise ein Verbrechen unterstellt. Zeger kann sich sogar vorstellen, dass Sicherheitsbehörden auf Facebook Rasterfahndungen durchführen könnten: “Auf Facebook könnte nach Verhaltensmustern gesucht werden. Dabei würden die Grenzen absolut überschritten.” Der Experte versucht aber zu beruhigen und geht davon aus, dass die Daten nur für Werbemaßnahmen verwendet werden. “Je mehr Daten gesammelt werden, desto gezielter ist das Marketing”, so Zeger.

Quelle: pressetext.com

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Aug 20 2012

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eBay beendet Verkauf von Hokuspokus

Konzern verbietet immaterielle Güter, um Ärger zu vermeiden

San Jose (pte013/20.08.2012/12:01) – Das Online-Auktionshaus eBay hat bekanntgegeben, dass ab 30. August 2012 beinahe 100.000 derzeit verfügbare Artikel nicht mehr angeboten werden dürfen. Vor allem immaterielle Güter werden in Zukunft verboten, der Großteil der betroffenen Angebote lässt sich der Esoterik zuordnen. Liebes- und andere Zauber sowie Flüche, Geistheilungen, Seancen und Gebete sind in Zukunft nicht mehr bei eBay zu finden. Auch materielle Produkte wie Zaubertränke und verfluchte oder gesegnete Gegenstände verschwinden von den digitalen Regalen. eBay erhofft sich so viele Reklamationen zu ersparen.

Routine-Aufräumarbeiten

Laut eBay ist die Streichung der Angebote Teil eines Großputzes, der mit falsch kategorisierten Produkten und Verstößen gegen die Geschäftsbedingungen aufräumen soll. Die Beschwerden enttäuschter Zauberspruch-Käufer sind für die Plattform aber ein Ärgernis, dem nicht nachgetrauert werden wird. Verboten wird ab Ende des Monats unter anderem das Anbieten von Ratschlägen, Zaubersprüchen, Flüchen, Heraufbeschwörungen irgendwelcher Geister oder Kreaturen, Magie, Glücksbringer, Gebete, Segnungen, Wahrsagerei, Zaubertränke und Wunderheilerei. Aber auch weltliche Produkte wie Heimarbeit und Listen von Unternehmen mit Großhandelspreisen sollen verschwinden.

Das Angebot an spirituellen Dienstleistungen und Produkten bei eBay ist riesig. Die einfache Erreichbarkeit von Opfern zieht Scharlatane aller Couleur an. “Wahrsager und ähnliche Rattenfänger sind ein Riesenproblem. Durch das Internet, das den Kontakt zu potenziellen Opfern vereinfacht, hat sich die Situation noch verschlimmert. Das Angebot ist gewachsen. Die möglichen Schäden für die Opfer sind einerseits finanziell, andrerseits kann es aber auch zu falschen Entscheidungen kommen, die gesundheitsschädlich sind”, sagt Ingo Heinemann von der Aktion für Geistige und Psychische Freiheit agpf.de.

Widerstand im Netz

In der Online-Fangemeinde der Esoterik-Anbieter regt sich Widerstand gegen die Entscheidung von eBay. Die Petition “Verbannt unsere Wahrsager nicht” hat seit dem 11. August bereits über 1.000 Unterstützungserklärungen gesammelt. Die Kritiker werfen eBay vor, dass die Auswahl der Güter, die immateriellen Nutzen versprechen, willkürlich getroffen wurde. Rosenkränze und Kreuze seien nämlich nicht betroffen. Ein eBay-Sprecher erwidert, dass “Gegenstände, die einen materiellen Wert besitzen, die aber auch für rituelle Zwecke genutzt werden können, wie etwa Bücher, Kristalle und ähnliches, normalerweise erlaubt bleiben”.

Durch geschicktes Umformulieren der Angebots-Texte wird es einigen Anbietern jedoch gelingen, ihre Waren und Dienste weiterhin bei eBay zu verkaufen. Andere werden sich aber schon bald nach Alternativen umsehen müssen. Einige zufriedene Kunden wird das sicherlich ärgern. Der Anbieter “Magickandmysticism” etwa, der beispielsweise “Vampir-Liebhaberinnen-Sex-Geister” für rund 100 Euro das Stück verkauft, hat 100 Prozent positive Rückmeldungen von 100 Käufern vorzuweisen. “Unglaubliche Energieabstrahlung des Geists, beinahe anfassbar. Danke”, heißt es an einer Stelle.

Quelle: pressetext.com

via eBay beendet Verkauf von Hokuspokus.

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