Archiv für das Tag 'musik-streaming'

Jun 16 2014

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ProSiebenSat.1 plant milliardenschweres Digitalgeschäft

ProSiebenSat.1 plant milliardenschweres Digitalgeschäft

Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 plant den Ausbaus seines Geschäfts abseits des klassischen Fernsehens. Das Digitalgeschäft soll sich bis 2018 auf eine Milliarde Euro verdoppeln.

„Unsere Strategie ist es, unabhängiger von Werbeeinnahmen zu werden und in neue digitale Geschäftsmodelle zu investieren“, sagte Digitalvorstand Christian Wegner dem Magazin „Wirtschaftswoche“. In den letzten zwei Jahren lag die Wachstumsrate des Konzerns bei 40 Prozent und sei zur Hälfte durch Übernahmen geprägt gewesen, erklärte Wegner. Auch in den kommenden Jahren will man daher weitere Online-Händler kaufen und so im Digitalgeschäft stark weiterwachsen.

Beteiligung an Deezer

ProSiebenSat.1 hatte erst vor kurzem angekündigt, sich am Musikstreaming-Dienst Deezer zu beteiligen. In das Geschäft bringt der TV-Konzern seinen eigenen Streaming-Dienst Ampya ein, den die Münchner erst im Juni 2013 an den Start gebracht hatten. Gemeinsam wollen die Anbieter Marktführer in Deutschland werden. Auch andere Sender verdienen immer mehr Geld mit Online-Geschäftsmodellen, zum Beispiel mit digitalen Musikanbietern und Verkaufsplattformen im Internet. Die RTL-Group steigerte den Digitalumsatz im letzten Jahr um 26 Prozent auf 236 Millionen Euro. Sie ist mittlerweile der weltweit drittgrößte Anbieter auf der Videoplattform YouTube.

Quelle: futurezone 14.06.2014

via ProSiebenSat.1 plant milliardenschweres Digitalgeschäft.

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Okt 04 2011

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Übernahme: Musik-Dienst Rhapsody kauft Napster

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

US-Anbieter reagiert vermutlich auf den US-Start von Spotify

Der Name Napster flößte einst der Musikindustrie Angst ein – jetzt wird der Dienst von einem Konkurrenten gekauft. Unter der Marke der einst populärsten Online-Tauschbörse wurde zuletzt Musik im Abo-Modell angeboten. Der nach einem ähnlichen Prinzip arbeitende Rivale Rhapsody übernimmt Napster von der amerikanischen Elektronik-Kette Best Buy, ein Preis wurde am Montag (03.10.2011) nicht genannt. Best Buy behält jedenfalls einen Minderheitsanteil an Napster.

Rhapsody hat eigenen Angaben zufolge 13 Millionen Songs in seiner Datenbank, Napster will gar 15 Millionen Titel im Angebot haben. Mit der Übernahme reagiert Rhapsody wohl auf den Start des schwedischen Musikstreaming-Dienstes Spotify in den USA, der für viel Wirbel und positive Resonanz gesorgt hat.

In den 90er Jahren hatte Napster als erste große Tauschplattform für MP3-Songs zeitweise mehr als 60 Millionen Nutzer. Klagen der Musikindustrie ließen Napster jedoch 2001 verstummen. Die Software-Firma Roxio setzte unter dem Namen später einen legalen Abo-Dienst auf, der 2008 für rund 120 Millionen Dollar von Best Buy übernommen wurde.

Quelle: futurezone

Mehr zum Thema:
Musik-Streaming: Spotify-Start in den USA rückt näher


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Jun 12 2011

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Musik-Streaming: Spotify-Start in den USA rückt näher

Musik-Streaming: Spotify-Start in den USA rückt näher

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify hat mit der Universal Music Group eine Vereinbarung für die USA abgeschlossen. Damit sind drei von vier Major-Labels an Bord und das europäische Unternehmen hat gute Chancen, noch diesen Sommer in den USA durchzustarten.

Neben Universal sind auch die Deals mit Sony und EMI unterschrieben. Lediglich mit der Warner Music Group gibt es noch keine Vereinbarungen, berichtet “All Things Digital”. Aus gut informierten Kreisen ist jedoch zu hören, dass die beiden Parteien einer Einigung immer näher kommen und man bei Spotify optimistisch sei, dass eine Vereinbarung zustande kommen wird.

Harte Verhandlungen
Der Musik-Streaming-Dienst versucht seit zwei Jahren, den US-Markt zu erobern, doch die Verhandlungen mit den Major-Labels gestalteten sich als langwierig. Diesen Sommer, frühestens im Juli, könnte es soweit sein und der Dienst würde dann in direkte Konkurrenz zu Amazons Cloud Player, Google Music und Apples iCloud treten.

„All Things Digital“ geht davon aus, dass Spotify seinen Dienst in den USA um 10 US-Dollar pro Monat anbieten wird. Dort gibt es allerdings bereits ähnliche Streaming-Angebote, die Konkurrenz ist groß. Der Unterschied zu den Services von Amazon, Google und Apple ist, dass man bei Spotify eine Abo-Gebühr zahlt, um auf Songs, die man noch nicht besitzt, zugreifen zu können. Amazon, Google und Apple stellen mit ihren Cloud-Musik-Diensten dagegen eine Art „Online-Locker“ dar, bei denen man Musik-Dateien, die man bereits erworben hat, in der Cloud speichern und via Smartphone oder PC abrufen kann.

Freemium-Modell

Spotify funktioniert in Europa als „Freemium“-Modell, das heißt, dass User eine bestimmte Anzahl von Songs pro Monat kostenlos hören können und danach gegen eine monatliche Abo-Gebühr unbeschränkten Zugang zur Musikdatenbank bekommen, die sich via PC oder Smartphone abrufen können. In Deutschland ist der Dienst noch nicht offiziell gestartet, hierzulande gibt es mit Simfy aber einen Anbieter, der ein ähnliches Modell auf den Markt gebracht hat.

Quelle: futurezone

Hintergrund:

Spotify-Musikdienst greift iTunes mit eigenem Store an

Facebook integriert Spotify – aber nicht für Deutschland

Kabel Deutschland mit kostenloser Musik-Flatrate von Simfy

 

Musik-Streaming: Spotify-Start in den USA rückt näher.

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