Archiv für das Tag 'Motorola'

Mai 31 2014

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Motorola gibt Fabrik in Texas nach einem Jahr auf

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Motorola gibt Fabrik in Texas nach einem Jahr auf

Der Handy-Pionier Motorola macht seine mit viel Pomp eröffnete US-Fabrik in Texas nach nur einem Jahr dicht.

„Wir haben festgestellt, dass der nordamerikanische Markt außerordentlich hart ist“, sagte Motorola-Manager Rick Osterloh dem „Wall Street Journal“ am 30.05.2014. Das Werk beschäftigt demnach noch rund 700 Mitarbeiter.

Motorola gehört derzeit noch zu Google und wird gerade an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo verkauft. Die Entscheidung, das Werk in Texas zu schließen, sei unabhängig davon getroffen worden, sagte Osterloh.

Leuchtturm-Projekt

Die Fabrik war von Motorola und Google vor einem Jahr als ein Leuchtturm-Projekt zur Rückkehr nach Asien abgewanderter Elektronik-Produktion in die USA gefeiert worden. In dem früheren Nokia-Werk in Fort Worth wird das Smartphone Moto X montiert, das Kunden mit der Möglichkeit einer individuellen Anpassung zum Beispiel durch unterschiedliche Gehäuse-Rückseiten überzeugen sollte.

Es verkaufte sich jedoch nicht so gut wie gedacht, sodass sich die Montage in den USA nicht rentierte, räumte der für die Produktionskette zuständige Motorola-Manager Mark Randall ein.

Quelle: futurezone

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Apr 26 2013

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Patente: Motorola bekommt nur Cent-Beträge

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Im Patentkrieg der IT-Industrie hat ein US-Gericht Milliarden-Forderungen von Motorola und Google einen Dämpfer verpasst. Ein Richter sprach Motorola nur wenige Cent statt geforderter Dollar-Beträge als angemessene Lizenzgebühren zu. Der Windows-Konzern Microsoft, der die fraglichen Patenten in seinen Geräte und Software verwendet, feierte die Entscheidung als Erfolg.

Motorola hatte 2,25 Prozent vom Preis eines Geräts für die Verwendung von Patenten für bestimmte Video-Software und WLAN-Technologien gefordert. Da die Patente zum Grundstock von Standards gehören, müssen sie von Motorola zur „fairen” Konditionen zugänglich gemacht werden.Die beiden Unternehmen streiten sich aber über den angemessenen Preis.

Millionen statt Milliarden
Richter James Robart ging nun den ungewöhnlichen Schritt, konkrete Beträge für die Lizenzen festzulegen. So urteilte er, dass Microsoft für die Nutzung der Motorola-Patente für die oft verwendete Video-Technologie H.264 jeweils 0,555 US-Cent pro Xbox-Konsole oder Kopie des Betriebssystems Windows zahlen müsse. Bei den WLAN-Patenten legte der Richter den Preis auf 3,471 US-Cent fest. Bei Motorolas 2,25-Prozent-Forderung hätten die Lizenzgebühren jeweils mehrere Dollar betragen und hätten sich auf einige Milliarden summieren können.

Der Richter argumentierte, dass die Motorola-Patente nur einen geringen Teil der gesamten besonders wichtigen Standard-Schutzrechte ausmachten. Microsoft-Manager David Howard sprach von einem Erfolg für die Verbraucher, weil Technologien damit erschwinglich blieben.

Quelle: futurezone

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Sep 19 2012

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Motorola stellt RAZR i mit Intel-Prozessor vor

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Neues Smartphone enthält 2 GHz Atom Chip, besitzt ein 4,3 Zoll Display, Android Ice Cream Sandwich, eine 8 Megapixel Kamera mit bis zu 10 Serienbildern pro Sekunde und NFC. Flugzeugaluminium und Kevlar sollen das Gerät besonders robust und wasserabweisend machen.

In London erblickt das Motorola RAZR i das Licht der Öffentlichkeit. Das Gerät mit 4,3 Zoll Super-AMOLED-Touchscreen setzt auf einen Atom Prozessor der Medfield-Generation und ist damit eines der wenigen Smartphones mit Intel-Chip. Das elektronische Single-Core-Herz schlägt mit 2 GHz und bezieht Strom aus einem 2000 mAh-Akku.

Als Betriebssystem dient Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich, wobei ein Upgrade auf Jelly Bean geplant ist. Motorola betont auch die Leistung der 8 Megapixel Kamera, die in weniger als einer Sekunde startklar ist. Der Serienbildmodus erlaubt bis zu 10 Bilder pro Sekunde (fps). Im Smartphone integriert ist auch ein NFC-Chip, der etwa kontaktloses Bezahlen ermöglicht.

Who-is-Who an Materialien

Die eingesetzten Materialien lesen sich wie ein Who-is-Who der Hightech-Welt: Das Gehäuse besteht aus Flugzeugaluminium, das Display ist mit Corning Gorilla Glas geschützt und gegen Angriffe aus dem Hinterhalt gibt es Kevlar an der Rückseite. Der Materialmix soll auch wasserabweisend sein und das Gerät etwa vor verschüttetem Kaffee bewahren.

Das RAZR i kommt ab 1. Oktober 2012 in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Brasilien, Argentinien und Mexico in die Läden. Voraussichtlicher Preis: 399 Euro. Über einen Österreich-Start ist noch nichts bekannt.

Quelle: futurezone

Bildergalerie (externer Link zu motorola.de)

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Jan 11 2012

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K800: Lenovo enthüllt Smartphone mit Intel-CPU

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Auch Motorola rüstet von ARM auf Medfield um

Las Vegas (pte035/11.01.2012/13:55) – Lenovo hat heute, Mittwoch, auf der CES 2012 das K800-Smartphone angekündigt. Es wird das erste Telefon sein, in dem ein Prozessor der Atom-Reihe von Intel arbeiten wird. Zudem bietet das Android-Gerät auch darüber hinaus konkurrenzfähige Hardware. Auch Intel selbst hat für Aufregung gesorgt und heute eine langfristige Partnerschaft mit Motorola Mobility bekanntgegeben.

720p-Bildschirm mit 4,5 Zoll

Das K800 wird mit einer 1,6-GHz-CPU auf Basis der Z2460-Plattform (vormals “Medfield” genannt) und einem Grafikbeschleuniger des Typs “PowerVR SGX 540″ bestückt sein. Der im 32-Nanometer-Verfahren hergestellte Prozessor arbeitet mit nur einem Kern, Intel hat jedoch bereits Dualcore-Varianten angekündigt, die im Laufe des Jahres verfügbar werden sollen.

Auch die restlichen, bekannten Spezifikationen des Lenovo-Geräts entsprechen dem Stand der Zeit. Das Display mit einer Bilddiagonale von 4,5 Zoll löst mit 720p auf und erfüllt damit die Spezifikation “HD ready”. Für gute Bild- und Videoaufnahmen soll eine Kamera mit acht Megapixeln Auflösung sorgen. Für schnellen, mobilen Breitbandzugang sorgt HSPA+. Als Betriebssystem ist Android 2.3 “Gingerbread” vorinstalliert.

Das Telefon wird zuerst in China veröffentlicht und wird im Laufe des Quartals vom Provider “China Unicom” auf den Markt gebracht. Über die Veröffentlichung in weiteren Ländern und den Preis des Devices liegen noch keine Informationen vor.

Gelungener Einstand für Medfield

Auch Tablets und Handys von Motorola werden zukünftig mit Intel-Prozessoren ausgestattet werden. Erste Geräte dürften noch in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen.

“Unsere Bemühungen mit Lenovo und Motorola Mobility werden dabei helfen, Intel-Prozessoren in Smartphones zu etablieren und ein solides Fundament für 2012 und die weitere Zukunft zu schaffen, auf dem man aufbauen kann”, so der Kommentar von Intel-CEO Paul Otellini zur neuen Strategie.

Ein Smartphone-Protoyp, den Intel bereits Mitte Dezember präsentiert hatte, konnte in ersten Tests durchaus überzeugen. Wie VR-Zone.com berichtet, konnte der im K800 verbaute Prozessor in einem Benchmark Hardware von Samsung, Qualcomm und Nvidia hinter sich lassen. Ein Praxistest gegen Nvidias neue Tegra-3-Plattform steht jedoch noch aus.

Quelle: pressetext.com / Foto: trustedreviews.com

via K800: Lenovo enthüllt Smartphone mit Intel-CPU.

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Apr 13 2011

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Netzwerksparte von Motorola geht zu Nokia Siemens

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Motorola-Netzwerksparte bald bei NSN

Chinesischer Konkurrent Huawei gibt Widerstand gegen Milliardendeal auf

Der Telekom-Ausrüster Nokia Siemens Networks kommt der Übernahme der Motorola-Netzwerksparte einen entscheidenden Schritt näher. Der chinesische Konkurrent Huawei gibt seinen erbitterten Widerstand gegen den Milliardendeal auf. Motorola und Huawei gaben am Mittwoch (13.04.2011) in einer gemeinsamen Erklärung bekannt, dass sie ihre gegenseitigen Klagen zurückziehen.

Huawei hatte Motorola seit 2000 Netzwerkprodukte geliefert, die die Amerikaner dann unter eigenem Namen weiterverkauften. Die Chinesen wollten verhindern, dass Firmengeheimnisse in die Hände des europäischen Konkurrenten Nokia Siemens Networks (NSN) fallen. Nun heißt es, Nokia Siemens werde auch vertrauliche Informationen von Huawei zur Wartung von Motorola-Technik nutzen dürfen.

Der chinesische Konzern gehört zu den schärfsten Rivalen von NSN. Laut Medienberichten war Huawei selbst an dem Motorola-Netzwerkbereich interessiert.

Nach Klage von Huawei wird der 1,2 Milliarden Dollar schwere Verkauf der Motorola-Sparte derzeit noch vertieft von chinesischen Wettbewerbshütern geprüft. Sie räumten sich dafür Anfang März bis zu 60 Tage Zeit ein.

Motorola hatte keine Verwendung für seine Netzwerksparte mehr, nachdem sich der Traditionskonzern in einen Privatkunden- und einen Firmenkunden-Teil aufspaltete.

Quelle: futurezone

 

Netzwerksparte von Motorola geht zu Nokia Siemens.

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