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Nov 21 2011

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Microsofts 40-Zoll-Tablet vor Marktstart

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Oberfläche kann bis zu 50 Touchpoints erkennen


Surface 2.0: Konzeptbild demonstriert Einsatz in der Medizin (Foto: Microsoft)

Redmond (pte020/18.11.2011/12:45) – Das “Samsung SUR40 for Microsoft Surface”-Tablet, kurz “Surface 2.0″, soll im Frühjahr 2012 auf den Markt kommen. Gestern, Donnerstag, wurden Vorbestellungen für Reseller geöffnet. Das Gerät bietet einen 40-Zoll-Touchscreen, der bis zu 50 Berührungen simultan verarbeiten kann. Microsoft http://microsoft.com verspricht breite Verwendbarkeit.

“PixelSense” unterscheidet Berührungen

Das immens große Display des tischgroßen Tablet-PCs bietet eine native Auflösung von 1.920×1.080 Pixel und zeigt seine Inhalte somit bei einem Kontrastverhältnis von 2.000:1 in HD-Qualität an.

Der Bildschirm kann bis zu 50 Berührungen auf einmal erfassen, damit ist die gleichzeitige Interaktion mehrerer Personen auf einmal möglich. Dank dem integrierten “PixelSense”-System können auch Finger, Hände und Gegenstände unterschieden werden.

Starke Hardware soll für Leistung bürgen

Befeuert wird das Riesen-Gadget von einem AMD-Athlon-X2-Prozessor, dessen zwei Kerne auf 2,9 GHz getaktet sind und von einer eigenen Grafikberechnungseinheit unterstützt werden. Für geringe Ladezeiten und flüssigen Betrieb sollen vier Gigabyte Arbeitsspeicher sorgen, Inhalte können auf der internen Festplatte abgelegt werden. Diese fasst eine Gesamtdatenmenge von 320 Gigabyte.

Erweiterbar ist das mit Windows 7 laufende Gerät über vier USB-2.0-Anschlüsse, für Konnektivität sorgt ein Ethernet-Port. Sollte der Nutzer seine Inhalte auf einem noch größeren Bildschirm wiedergeben oder per Beamer an die Wand werfen wollen, so ermöglicht dies der eingebaute HDMI-Ausgang.

Microsoft verspricht Vielseitigkeit

Mit zehn Zentimetern ist die neue Version nur noch halb so dick wie ihr Vorgänger. Dieser ist seit 2008 erhältlich und wird unter anderem in verschiedenen Hard Rock Cafes, Microsoft-Stores, Sheraton Hotels als auch bei Disney und anderen Unternehmen eingesetzt.

Microsoft sieht für das rund 8.400 Dollar (rund 6.200 Dollar) eine breite Palette an Einsatzmöglichkeiten, die sich von Bildungseinrichtungen über den Medizinsektor bis hin zur Geldwirtschaft reicht. Das Surface-2.0-SDK ist bereits seit Monaten verfügbar. Es ermöglicht Entwicklern, Applikationen für den voluminösen Tablet-PC zu schreiben.

Ein ähnliches Projekt, ein Tisch mit Touch-Oberfläche, der die Steuerung eines iPhones erlaubt, entpuppte sich letzten Oktober als gelungene Inszenierung einer Werbeagentur – leider nur als Werbegag.

Quelle: pressetext.com

via Microsofts 40-Zoll-Tablet vor Marktstart.

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Okt 24 2011

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Weiterer Android-Hersteller zahlt an Microsoft

Abgelegt unter Handy-Ecke

Der US-Software-Konzern kassiert bei mehr als der Hälfte aller Android-Geräte mit

Am Sonntag (23.10.2011) gab der US-Software-Konzern Microsoft eine Lizenzvereinbarung mit dem Herteller Compal bekannt. Der taiwanesische Original Design Manufacturer (ODM) produziert Android-Smartphones und Tablets im Auftrag anderer Unternehmen und setzt jährlich 28 Milliarden Dollar um. Es sei bereits die zehnte Vereinbarung, die Microsoft mit Herstellern oder Zulieferern von Android-Geräten abgeschlossen habe, schrieben die Microsoft-Justiziare Brad Smith und Horacio Gutierrez in einem Blog-Posting. Neun davon seien allein in den vergangenen vier Monaten abgeschlossen worden. Mit dem jüngsten Lizenzabkommen kassiere Microsoft von der Hälfte aller Unternehmen, die Android-Geräte herstellen, Lizenzgebühren, so die Microsoft-Anwälte weiter.

Microsoft verdiene vermutlich mit Android-Geräte mehr als mit seinem eigenen mobilen Betriebssystem Windows Phone 7, zitierte Ars Technica Marktbeobachter. Ende September willigte etwa auch Samsung in einem Patentabkommen ein, Lizenzzahlungen an Microsoft für Android-Smartphones und Tablets zu leisten.

Patentklagen
In den vergangenen Monaten häuften sich Patentklagen gegen Android-Hersteller. Google, das Android als offenes und für Hersteller kostenloses mobiles Betriebssystem anbietet, sieht sich schon länger Attacken von Wettbewerbern wie Microsoft oder Apple ausgesetzt und kündigte jüngst die mehr als zwölf Milliarden Dollar teure Übernahme des Motorola-Mobilfunkgeschäfts an, um mit dessen Patent-Portfolio mehr Munition in Patentstreitikeiten zu haben.

Zuletzt kritisierte Google Lizenzforderungen von Microsoft an Android-Hersteller scharf: „Es ist die selbe Taktik, die wir immer wieder von Microsoft sehen. Da sie es nicht schaffen, im Smartphone-Markt erfolgreich zu sein, greifen sie zu rechtlichen Mitteln, um Gewinne aus der Leistung anderer zu erpressen und das Innovationstempo zu bremsen“.

Quelle: futurezone.at

Siehe auch:
Patentdeal: Microsoft verdient an Samsungs Android-Handys ab sofort mit

via Weiterer Android-Hersteller zahlt an Microsoft.

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Okt 14 2011

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Sky geht mit Microsofts XBox360 auf Kundenfang – Ausbau von “Sky Go”

Abgelegt unter Sky Deutschland (Pay-TV)

Microsoft und Sky mit gemeinsamem Entertainmentangebot
Inhalte von Sky Go sind ab diesem Winter für Sky Kunden über Xbox 360 verfügbar

14. Oktober 2011 – Microsoft und Sky Deutschland bringen noch mehr hochwertige Unterhaltung in die deutschen Wohnzimmer: Ab diesem Winter können die umfangreichen Inhalte von Sky Go auf der Xbox 360 Konsole genutzt werden. Dann steht Xbox Live Mitgliedern mit einer Goldmitgliedschaft und einem Sky Go Abonnement eine große Auswahl der Pakete Sky Fußball Bundesliga, Sky Sport und Sky Film auch auf der Konsole zur Verfügung. Dank der innovativen Bewegungssteuerung Kinect für Xbox 360 können alle Inhalte auf völlig neue Art bedient werden.

„Durch die Kooperation von Xbox und Sky treffen zwei der innovativsten Entertainmentanbieter Deutschlands zusammen. So bieten wir Konsumenten ein einzigartiges und umfassendes Unterhaltungsangebot, das jeden Geschmack bedient“, so Oliver Kaltner, General Manager Consumer Channels Group (CCG) bei Microsoft Deutschland.

Brian Sullivan, CEO Sky Deutschland AG: „Mit dem Launch von Sky Go haben wir eine neue faszinierende Fernsehdimension eröffnet. Die Partnerschaft mit Microsoft, die Sky Go auf der Xbox verfügbar macht, ist eine fantastische Entwicklung, die zwei der faszinierendsten Home-Entertainment-Marken in einem einzigen Angebot erlebbar macht. Unser Ziel ist es, fortwährend Innovationen zu entwickeln und damit sicherzustellen, dass Sky Kunden unser hochqualitatives und exklusives Programm wann und wo immer sie möchten und über so viele Endgeräte wie möglich nutzen können. Die Kooperation mit Microsoft ist der nächste Schritt in die Zukunft des Fernsehens.“

Um Sky Go über Xbox Live nutzen zu können, sind eine Xbox Live Goldmitgliedschaft sowie ein Sky Abonnement inklusive Sky Go nötig. Je nach Interesse und gebuchtem Sky Paket stehen Inhalte der exklusiven Angebote Sky Fußball Bundesliga, Sky Sport oder Sky Film zur Verfügung und können direkt über die Konsole angesehen werden. Mit Kinect für Xbox 360 lässt sich das gekaufte Angebot zusätzlich zum Controller ganz einfach per Handbewegung oder Sprachbefehl steuern, was die Handhabung besonders einfach und das Entertainmentprogramm von Sky für jedermann leicht bedienbar macht.

Sky Go ist der innovative Service von Sky, der die Nutzung des Sky Programms noch flexibler macht. Ob im Web, auf dem Tablet, dem Smartphone oder jetzt der Xbox 360 Konsole – zu Hause oder unterwegs: Mit Sky Go genießen Zuschauer ihr Programm immer dort, wo sie es möchten. Ab 18. Oktober ist Sky Go gratis verfügbar für alle Sky Premium HD Kunden sowie alle Sky Kunden mit einem Zweitkartenabonnement.

Xbox Live erfindet durch die Zusammenarbeit mit namhaften Partnern Unterhaltung immer wieder neu. Durch die Kooperation mit Sky können sich Nutzer jetzt auf noch mehr hochwertiges Entertainment im eigenen Wohnzimmer freuen.

Um das komplette Angebot von Xbox Live nutzen zu können, ist eine Xbox Live Goldmitgliedschaft notwendig – eine einjährige Mitgliedschaft ist auf dem Xbox Live Marktplatz oder im Handel für 59,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) erhältlich.

Quelle: Sky

 

via Sky geht mit Microsofts XBox360 auf Kundenfang – Ausbau von “Sky Go”.

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Okt 12 2011

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Boomendes Mobil-Internet bedrängt Spielekonsolen

Printmedien und Bücher leiden auch unter neuen Nutzer-Gewohnheiten

Berlin (pte021/12.10.2011/13:58) – Mehr als acht Mio. Deutsche nutzen das Internet über mobile Endgeräte, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. Da das Zeitbudget für Mediennutzung begrenzt ist, wirkt sich dieser Trend auf viele Mediengattungen aus. Verlierer sind hauptsächlich Spielekonsolen und Druckerzeugnisse. “Die technische Infrastruktur ist mittlerweile gegeben und die Tageszeitungen und News-Portale stehen schon bereit, um vom mobilen Web-Boom zu profitieren. Bücher- und Zeitschriftenverlage sind in Europa noch nicht ganz so gut aufgestellt”, sagt Markus Hübner von Brandflow http://www.brandflow.at.

Explodierende Nutzerzahlen

Der Mobile-Internet-Boom hält ungebrochen an. 7,3 Mio. Menschen überlegen allein in Deutschland sich demnächst ein Smartphone zuzulegen, 3,7 Mio. wollen möglichst bald einen Tablet-Computer. Das hat das Marktforschungsinstitut Allensbach http://www.ifd-allensbach.de in 9.043 für die Gesamtbevölkerung repräsentativen persönlichen Interviews erfragt. Die viele Zeit, die Bundesbürger mit ihren neuen Spielzeugen verbringen, fehlt für den Konsum anderer Medien. Eine vom Marktforscher GFK MRI http://www.gfkmri.com durchgeführte Befragung von 3.000 Tablet-Besitzern in den USA zeigt, welche Arten von Medienkonsum am häufigsten zurückgeschraubt werden.

Nintendo, Microsoft und Sony rüsten sich schon seit längerem gegen die mobile Konkurrenz, da Videospiele eine der beliebtesten Anwendungen für mobile Endgeräte sind. 59 Prozent der US-amerikanischen Befragten gaben an, seit der Anschaffung eines Tablets weniger Zeit vor Konsolen und deren portablen Pendants zu verbringen. 44 Prozent sagten, sie läsen seltener gedruckte Bücher. Analoge Zeitungen werden von 43 Prozent weniger oft genutzt, bei gedruckten Magazinen verzeichnen 40 Prozent einen Lese-Rückgang.

“Mobile Endgeräte sind für den Zugriff unterwegs optimiert. Ich glaube nicht, dass sie Bücher und Magazine in Situationen wie zu Hause verdrängen werden”, so Hübner. In geringerem Umfang leidet auch das Zeitbudget für Fernsehen, Kino, Sport und sogar Freunde und Familie unter der Anschaffung eines Tablets.

Mobile Kunden

Die beliebtesten mobilen Angebote sind Facebook und Google, genau wie beim stationären Internet. Die Bild-Zeitung ist ebenfalls sehr populär für unterwegs. 27 Prozent der Online-Bild-Leser greifen über mobile Endgeräte auf das Angebot der Boulevardzeitung zu. Der durchschnittliche Anteil mobiler Zugriffe bei deutschen Medien beträgt elf Prozent.

Quelle: pressetext.com

 

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Sep 29 2011

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Patente: Google wirft Microsoft Erpressung vor

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Das Patentabkommen zwischen Microsoft und Samsung hat scharfe Kritik von Google ausgelöst. Der Internet-Konzern kritisierte: „Es ist die selbe Taktik, die wir immer wieder von Microsoft sehen. Da sie es nicht schaffen, im Smartphone-Markt erfolgreich zu sein, greifen sie zu rechtlichen Mitteln, um Gewinne aus der Leistung anderer zu erpressen und das Innovationstempo zu bremsen“.

Zuvor hatten Microsoft und Samsung sich gegenseitig den Zugang zu ihren Patenten geöffnet. Als Teil des Deals werde Samsung Lizenzzahlungen für Smartphones und Tablets mit dem Google-Betriebssystem Android leisten, betonte Microsoft. Nach dem taiwanischen Konkurrenten HTC ist Samsung bereits der zweite Android-Gerätehersteller, der ein Patentabkommen mit dem Windows-Riesen abschließt.

Android-Geräte verletzen laut Microsoft Patente
Google sieht die Zahlungen naturgemäß negativ. Denn eine zusätzliche Abgabe wie jetzt an Microsoft macht die Geräte teurer und damit weniger attraktiv für Hersteller und Verbraucher. Microsoft beharrt aber auf dem Recht, sein intellektuelles Eigentum zu verteidigen. „Bisher haben wir noch kein einziges Android-Gerät gesehen, dass nicht unsere Patente verletzen würde“, sagte Microsoft-Justiziar Brad Smith dem US-Blog „All Things Digital“. Vielleicht sei mit dem Einlenken von Samsung eine kritische Masse erreicht, sodass andere Anbieter folgen würden.

In den vergangenen Monaten häuften sich Patentklagen gegen Android-Hersteller, nicht zuletzt von Apple mit seinem iPhone. Google sieht sich schon länger Attacken von Wettbewerbern wie Microsoft oder Apple ausgesetzt und kündigte jüngst die mehr als zwölf Milliarden Dollar teure Übernahme des Motorola-Mobilfunkgeschäfts an, um mit dessen Patent-Portfolio mehr Munition in dem Konflikt zu haben.

Samsung wiederum machte ebenfalls deutlich, dass der Konzern nicht alles auf eine Karte setzen will: Die Südkoreaner wollen mit Microsoft bei der Weiterentwicklung und Vermarktung des Konkurrenz-Betriebssystems Windows Phone zusammenarbeiten.

Quelle: futurezone

 

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Sep 26 2011

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Microsoft patentiert modulares Smartphone

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Microsoft patentiert modulares Smartphone

 

Keyboard kann mit Gamepad, Bildschirm oder externem Akku ersetzt werden

Redmond (pte027/23.09.2011/15:56) – Microsoft http://microsoft.com könnte bald wieder ein eigenes Smartphone bauen. Ein kürzlich in den USA eingereichter Patentantrag mit der Nummer 20110230178 legt dies jedenfalls nahe. Er beschreibt ein Windows-Telefon mit ausziehbarem Element, in das entweder eine Tastatur, ein Gamepad oder ein zusätzlicher Akku gesteckt werden kann.

Microsoft-Patent 20110230178: Der Software-Riese aus Redmond patentierte ein Smartphone mit modularer Zusatzausstattung.

Rückkehr nach Kin-Debakel?

Der letzte Ausflug der Redmonder in den Bereich der Eigenbau-Smartphones war nicht von Erfolg gekrönt. Das in sehr eigenwilliger Optik gestaltete und mit der Einbindung von Social Networks angepriesene “Kin” floppte. Seitdem konzentrierte sich das Unternehmen ausschließlich auf die Entwicklung des Betriebssystems Windows Phone 7. Nun scheint man einen weiteren Anlauf zu unternehmen, wohl auch in der Hoffnung, Boden auf Android und iOS gut machen zu können.

Das Patent sieht ein flaches Slider-Phone mit wenigen Touch-Tasten und einem großen Display vor. Die ausziehbare Unterseite verfügt über ein eingebettetes Dock, in dem standardmäßig eine Tastatur untergebracht ist. Diese kann jedoch einfach entnommen und durch anderweitige Teile ersetzt werden, die im Endeffekt wohl separat verkauft werden.

Noch keine Pläne bekannt

Konkret beschreibt das Dokument ein einfaches Gamepad, das mit einem kleinen Analogstick und vier Buttons bestückt ist. Genannt wird auch eine einschiebbare Touchoberfläche, die unter anderem als Fernbedienung mit W-LAN-Funktion verwendet werden kann. Last, but not least, beinhaltet das Konzept auch einen externen Akku, der ganz ohne lästigem Kabel die Betriebsdauer des Telefons erhöht.

Was Microsoft mit dem noch namenlosen Modul-Smartphone letztlich vor hat, ist noch nicht bekannt.

Patentantrag beim US Patent & Trademark Office

Quelle: pressetext.de / Bild: Microsoft

 

via Microsoft patentiert modulares Smartphone.

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Sep 15 2011

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Windows Store dockt am Internet Explorer 10 an

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Windows Store dockt am Internet Explorer 10 an

 

Auf der Entwicklerkonferenz Build hat Microsoft erstmals Einblicke in den geplanten Windows Store gegeben, über den die neuen Metro Style Apps für Windows 8, aber auch Desktop-Programme erworben werden können. Um die eigene App besser in den Vordergrund zu rücken, fungiert im Internet Explorer 10 das Icon der aufgerufenen Webseite als Direktlink zum Windows Store.

Wie Microsoft in einem Entwickler-Briefing veranschaulichte, kann die eigene Webseite auf diese Art einfach mit der eigenen App verknüpft werden. Hat der Besucher der Webseite die App noch nicht erworben, landet dieser direkt im neuen Windows Store, wenn er auf das Icon neben der Webseitenadresse klickt. Besitzt er die App bereits, kann der Besucher sie direkt aus dem Browser heraus starten


Beim Klicken auf das Icon neben der Adressleiste öffnet sich die Verknüpfung zur App

In-App-Einkäufe auch über Dritte
Microsoft zufolge können die neuen Metro Style Apps ausschließlich über den Windows Store erworben werden. Wie bei etablierten Store-Anbietern sind In-App-Käufe vorgesehen, diese müssen aber nicht über den Windows Store getätigt werden, wie der Microsoft-Verantwortliche Ted Dworkin auf Nachfrage der futurezone bestätigte. Das Lizenzmodell für Metro Style Apps sieht einen accountbasierten Erwerb vor. Das bedeutet, dass eine einmal erworbene App auf mehreren Geräten genutzt werden kann. Neben kostenpflichtigen und Gratis-Apps wird es auch die Option zeitlich oder inhaltlich begrenzter Testversionen im Store geben.

Über die Account-Identifikation ist noch nichts bekannt. Microsoft wird – wie der Mitbewerb – die Anzahl der mit einem Account verknüpften Geräte beschränken. Erklärtes Ziel sei es jedoch, Usern die maximale Freiheit zu geben, einmal erworbene Apps auf alle eigenen Geräte mitnehmen und verwenden zu können, unterstrich Dworkin. Von diesem accountbasierten Modell ausgenommen sind allerdings herkömmliche Desktop-Apps, die in Zukunft aber ebenfalls über den Windows Store vermarktet werden können.

Jede App wird auf Malware untersucht
Die Freigabe von Apps im Store erfolgt nach technischer und inhaltlicher Überprüfung und soll so transparent wie möglich gestaltet sein, so Microsoft. Jede App wird vor der Freigabe zudem auf Malware überprüft. Bei der Auflistung und Darstellung der App im Store wird sich Microsofts Angebot wenig von den anderen Stores unterscheiden. Um User die Orientierung zu erleichtern, können die Angebote nach Kategorien, Preis, Bewertungen und Datum geordnet werden. In der App-Beschreibung soll zudem klar ersichtlich sein, auf welche Funktionen – wie etwa Geolocation, Kamera oder andere Sensoren – die App zurückgreift.

Derzeit können Entwickler noch keine Apps für den Store einreichen. In der Entwicklerversion von Windows 8 ist aber bereits ein Zertifizierungs-Tool inkludiert, mit dem die technische Überprüfung der App hinsichtlich Windows 8 durchgeführt werden kann.

Quelle: futurezone.at / Foto: Martin Stepanek

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Sep 15 2011

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AOL, Yahoo und Microsoft schließen Werbedeal

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

AOL, Yahoo und Microsoft schließen Werbedeal

Webgiganten wollen Google-Dominanz die Stirn bieten

New York (pte016/15.09.2011/12:15) – Mit AOL, Yahoo und Microsoft schließen sich die drei führenden IT-Unternehmen der 90er-Jahre im Werbesektor zusammen, um Googles Dominanz zu brechen. Dazu soll bereits am Dienstag (14.09.2011) in Manhattan ein Treffen von Vertretern der drei Unternehmen sowie Mitgliedern der Werbewirtschaft stattgefunden haben. Das streng geheime Treffen wurde vorerst von keinem der drei Unternehmen kommentiert.

“Es ist noch zu früh, um eine definitive Beurteilung darüber abzugeben. Es ist natürlich gut, wenn der Wettbewerb dadurch tatsächlich angekurbelt wird: Das hilft, die Preisdisziplin zu bewahren”, gibt sich Volker Nickel, Pressesprecher des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft http://zaw.de noch skeptisch.

Bessere Angebote an Werber

Hintergrund ist, dass die drei Unternehmen hinsichtlich der Werbeeinnahmen zunehmend Boden gegenüber Google eingebüßt haben. Die Lösung der drei Konzerne besteht darin, sich einen gemeinsamen Werbe-Pool zu schaffen und damit der Werbewirtschaft attraktivere Angebote zu machen. Langfristig soll sich dieser Plan rechnen, auch wenn es den Marketing-Teams zunächst schwer fallen dürfte, Werbeplatz auf der Seite der Konkurrenz zu verkaufen.

Die IT-Konzerne hoffen mit ihrem Schulterschluss auch andere Online-Verleger anzulocken, die der Partnerschaft beitreten. Die Allianz soll speziell auch die Abhängigkeit von externen Werbenetzwerken verringern, die Werbelücken bisher mit wenig interessantem Material gefüllt haben. Diese Werberestposten laufen üblicherweise auf dem unterem Ende der Seite oder auf Unterseiten und würden zu einem verringerten Preis verkauft.

Mit dem Schulterschluss könne man auch in diesem Bereich attraktivere Angebote machen und mehr Kontrolle über die Inhalte bewahren. David Hallerman, Analyst des Marktforschers eMarketer http://emarketer.com , bemerkt, dass die Zusammenarbeit “ein für Einkäufer passendes Targeting bieten könnte sowie Markensicherheit und einen guten Preis für eine gute Reichweite”.

Hindernisse auf dem Weg

Allerdings erwarten die drei Unternehmen auf dem Weg zur Kooperation noch einige Hindernisse: Einerseits muss dazu die Technologie zur Inseratschaltung vereinheitlicht werden. Zusätzlich kommt noch die Frage nach der Koordination. Kann man sich einigen, wird ein Beginn dieses partnerschaftlichen Projekts bereits in diesem Jahr kolportiert. Es ist jedoch nicht verwunderlich, dass es schnell gehen soll: Hält Google doch derzeit laut eMarketer rund 76 Prozent des Marktes.

Quelle: pressetext.de

 

 

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Mai 10 2011

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Milliardendeal: Microsoft vor Kauf von Skype

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

Milliardendeal: Microsoft vor Kauf von Skype

Der Windows-Konzern verhandelt den teuersten Zukauf in der Unternehmensgeschichte. Dabei hat Skype bislang kaum einen ehemaligen Eigner glücklich gemacht. Microsoft dürfte es vor allem um den boomenden Smartphonemarkt gehen.

Microsoft plant US-Medienberichten zufolge den Kauf von Skype für 8,5 Mrd. Dollar. In dem Preis seien auch die Schulden des Onlinetelefondienstes enthalten, hieß es bei einer mit der Angelegenheit vertrauten Person. Das Vorhaben könne schon am Dienstag (10.05.2011) bekanntgegeben werden.

Microsoft wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Bei Skype war zunächst niemand erreichbar. Skype werde von den Banken Goldman Sachs und JP Morgan beraten. Microsoft verzichte auf Berater.

Möglicherweise ist der Preis das Ergebnis eines Bieterwettstreits: Anfang Mai hatte es in Kreisen geheißen, Facebook und Google hätten Interesse an der früheren Ebay -Tochter, die sich in Besitz von Finanzinvestoren befindet.

Bei Skype können Nutzer untereinander kostenlos über das Internet telefonieren, auch mit Videobildern. Geld verdiente das Unternehmen bisher vor allem mit günstigen Anrufen zum herkömmlichen Telefonnetz. Skype hatte 2010 mehr als 500 Millionen registrierte Nutzer, die mit dem Dienst rund um den Globus telefonierten. Davon zahlten allerdings nur 8,1 Millionen Kunden für diesen Service. Skype entwickelt Premiumdienste wie Gruppenvideokonferenzen oder Firmenaccounts.

Microsoft kann den Dienst unter anderem für sein aktuell schwächelndes Smartphonegeschäft gut gebrauchen. Mit Skype sind auch Videotelefonate per Handy möglich. Microsoft bietet über seine Live-Plattform bereits Videotelefonate über PC an. Für Firmenkunden gibt es die Chatfunktion über die Lync-Plattform. Microsoft-Chef Steve Ballmer will derzeit erklärtermaßen den Vorsprung von Google bei der Onlinewerbung verkürzen. Eine Übernahme von Skype wäre die bislang größte von Microsoft und überstiege im Wert jene der Online-Werbefirma Aquantive für 6 Mrd. Dollar aus dem Jahre 2007. Aquantive war eine Holding diverser Unternehmen, die in der Onlinewerbung tätig sind.

Bei den derzeit boomenden Smartphones war Microsoft einer der Pioniere – wurde zuletzt jedoch von Apple mit seinem iPhone und dem Google-Betriebssystem Android abgehängt. Eine Partnerschaft mit dem ebenfalls schwächelnden Handyweltmarktführer Nokia soll die Wende bringen. Erste Nokia-Handys mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone dürften allerdings erst im kommenden Jahr auf den Markt kommen.

“Microsoft hat viele Baustellen in seinem Internetgeschäft, ob Skype ein Allheilmittel ist, bleibt abzuwarten”, sagte Kunal Bajaj von der Beratungsfirma Analysys Mason India in Neu Dehli der Nachrichtenagentur Bloomberg. “Die Leute gehen zu Skype um zu telefonieren, darüber hinaus wird nicht viel mehr geboten in Sachen soziales Netzwerk, Instant Messaging oder Status-Aktualisierungen.”

Skype wurde 2003 gegründet. 2005 wurde die Firma für 3,1 Mrd. Dollar von Ebay gekauft. Der Internettelefoniedienst passte doch nicht so gut zum Geschäft der Handelsplattform wie erwartet. 2009 übernahm eine Investorengruppe unter Beteiligung von Silver Lake, dem Canada Pension Plan Investment Board und Andreessen Horowitz den Mehrheitsanteil. Ebay behielt aber einen Anteil von 30 Prozent, der jetzt doch noch viel Geld bringen könnte.

Besonders gut würden es die Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis treffen: Sie hatten beim Verkauf an Ebay abkassiert und halten noch 14 Prozent, weil ihnen eine Schlüsseltechnologie des Dienstes gehört. Dieser Anteil dürfte jetzt wieder gut 1 Mrd. Dollar einbringen.

Ursprünglich hatte Skype für 2010 seinen Börsengang geplant, diesen dann aber auf 2011 verschoben. Dem “Wall Street Journal” zufolge sollte die Aktienplatzierung 1 Mrd. Dollar einbringen. In der Vergangenheit habe das Unternehmen sich aber bereits für 5 bis 6 Mrd. Dollar zum Kauf angeboten. Einer Verlautbarung aus April zufolge betragen die Schulden von Skype 775 Mio. Dollar und eine sich erneuernde Kreditlinie von 30 Mio. Dollar.

Microsoft, dessen größtes Geschäft nach wie vor das Betriebssystem Windows und die Office-Büroprogramme sind, versucht schon seit Jahren, mit Milliardeninvestitionen neue Geschäftsfelder zu erschließen, mit wechselndem Erfolg. Aktuell setzt der früher auf fest installierte Software fixierte Konzern auf das sogenannte Cloud Computing – die Bereitstellung von Software und Daten aus dem Internet.
Nach einer jahrelangen Durststrecke läuft auch das Spielegeschäft mit der Xbox-Konsole, die Microsoft zudem als Unterhaltungszentrale im Wohnzimmer etablieren will. Bei der Internetsuche knabberte Microsofts Suchmaschine Bing in einer Allianz mit Yahoo zuletzt dem Marktführer Google einige Prozentpunkte Marktanteil ab.

Quelle: ftd

 

Milliardendeal: Microsoft vor Kauf von Skype.

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Apr 13 2011

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Microsoft zeigt Preview vom Internet Explorer 10

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Microsoft zeigt Internet Explorer 10 Preview

Nur wenige Wochen nach dem offiziellen Release vom Internet Explorer 9 hat Microsoft auf der Entwickler-Konferenz MIX ein Preview des Internet Explorer 10 vorgestellt.

Dean Hachamovitch, Vizepräsident von Microsofts Internet-Explorer-Team, hat auf der MIX in Las Vegas ein Preview des Internet Explorer 10 vorgestellt. Das Plattform Preview 1 ist seit 12.04.2011 als Download für Entwickler verfügbar. Es lassen sich damit auch Demos des Internet Explorer 10 live ausprobieren.

Mit dem Internet Explorer 10 will man bei Microsoft auf die Weiterentwicklung von nativem HTML5-Support setzen. Websites und HTML5 würden am besten laufen, wenn die Browser für das Betriebssystem optimiert seien, heißt es. Diesen Weg habe man mit dem Internet Explorer 9, der am 14. März offiziell veröffentlicht wurde, bereits eingeschlagen und wolle man mit dem Internet Explorer 10 fortsetzen. Alles, was die Prozesse verlangsame (wie Layer und Bibliotheken) werde vermieden.

Der Internet Explorer 10 werde seit etwa drei Wochen entwickelt und alle acht bis zwölf Wochen Updates bekommen, heißt es weiter in einem Blogeintrag. Ab sofort könne man als Entwickler Standards wie das CSS3 Multi-column Layout, das CSS3 Grid Layout und das CSS3 Flexible Box Layout selbst in Tests ausprobieren.

Quelle: futurezone

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