Archiv für das Tag 'megaupload'

Jul 08 2013

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Filehoster Mega ab sofort mit Android-App

Für Kim Dotcoms Filehosting-Dienst wurde am Donnerstag eine offizielle Android-App veröffentlicht. iOS- und Windows-Apps für den Megaupload-Nachfolger sollen demnächst nachfolgen.

Die kostenlose Android-App Mega bietet alle grundlegenden Funktionen des Dienstes. So können die eigenen Files durchsucht, organisiert sowie Dateien hoch- und heruntergeladen werden können. Wie etwa auch bei der Konkurrenz von Dropbox können Kamerafotos automatisch in den Mega-Account hochgeladen werden.

Bereits einen Tag nach Veröffentlichung haben sich die App laut den Statistiken bei Google Play zwischen 100.000 und 500.000 User heruntergeladen. Bislang wurden von knapp 1.500 Usern Bewertungen abgegeben, von denen die überwiegende Mehrheit fünf Sterne vergeben haben.

Quelle: futurezone

via Filehoster Mega ab sofort mit Android-App.

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Sep 27 2012

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Neuseeland entschuldigt sich bei Kim Dotcom

Der neuseeländische Ministerpräsident John Key hat sich beim Megaupload-Gründer offiziell entschuldigt.

Neuseelands Regierungschef John Key hat sich wegen einer illegalen Abhöraktion bei dem deutschstämmigen Megaupload-Gründer Kim Dotcom entschuldigt. Die Sicherheitsdienste hatten den bei Auckland wohnenden Internetunternehmer, dem in den USA Urheberrechtsverletzungen in großem Stil vorgeworfen werden, abgehört, wie die Regierung am Donnerstag einräumte. Bei einem Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung sei das aber nicht zulässig gewesen, sagte Key.

Dotcom fordert Kooperation
„Ich habe mich bei Dotcom entschuldigt”, sagte er vor der Presse. „Ich nehme die Entschuldigung an”, twitterte Dotcom kurz darauf. „Zeigen Sie, dass es Ihnen ernst ist, in dem sie eine volle, transparente und unabhängige Untersuchung zu dem ganzen Mega-Fall befürworten.” Ein Gericht hatte bereits die Razzia, die zu Dotcoms Festnahme im Januar führte, als illegal bezeichnet.

Kamf gegen Auslieferung
Nach Ansicht der Amerikaner war Megaupload eine illegale Tauschbörse für Musik und andere Dateien. Den Copyright-Inhabern seien Einnahmen im dreistelligen Millionenbereich entgangen. In den USA droht Dotcom – in Deutschland seinerzeit bekannt als Kim Schmitz – eine lange Haftstrafe. Er kämpft gegen die Auslieferung und die illegale Abhöraktion erschwert die Position der neuseeländischen Ermittler.

Quelle: futurezone

via Neuseeland entschuldigt sich bei Kim Dotcom.

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Mrz 20 2012

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MegaUpload: Gefälschte Abmahnungen im Umlauf

Interessanter Artikel aus der Chip vom 20.03.2012 14.00 h, den ich hier gerne nachreiche.

MegaUpload: Gefälschte Abmahnungen im Umlauf

Die MegaUpload-Affäre hat nun auch Betrüger auf den Plan gerufen. Seit kurzem sind zahlreiche E-Mails mit angeblichen Filesharing-Abmahnungen im Umlauf. Auf Grund der extrem professionellen Aufmachung ist die Gefahr, auf die Fakes hereinzufallen, deutlich größer als bei anderen derartigen Fällen.

Bereits die E-Mail, die den Betreff “Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung – Filesharing” trägt, wirkt sehr seriös und ist in feinstem Anwalts-Deutsch geschrieben. Dies wird jedoch noch durch das angehängte PDF-File getoppt: Darin befindet sich das komplette vermeintliche Anwaltsschreiben inklusive Briefkopf als Scan.

Abmahnung im Namen von Sony, Warner & Co.

In dem Schreiben gibt die Kanzlei Dr. Kroner und Kollegen aus München an, mit der Wahrung der rechtlichen Interessen von EMI Music Germany, SONY BMG Music Entertainment, Universal Music, Warner Music Group, Warner Bros., DreamWorks SKG und Paramount Pictures beauftragt worden zu sein. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Kanzlei Mitglied der Schufa Holding AG sei.

Dem Adressaten wird in der Mail beziehungsweise dem angehängten Brief vorgeworfen, “urheberrechtlich geschützte Filmwerke, TV Serien und Musik-Dateien der o. g. Firmen” heruntergeladen zu haben. Als “Beweis” wird eine Tabelle mit vermeintlichen Einwahl-Daten und IP-Adressen vorgelegt. Angeblich wurde der Empfänger der Mail mittels dieser Daten als Inhaber des fraglichen Internet-Anschlusses ermittelt.

Auf Grund der Wortwahl und der (korrekten) Angabe zahlreicher Paragraphen aus Urheberrechtsgesetz und Telekommunikationsgesetz wirkt das Schreiben auf den ersten Blick authentisch. Während viele andere Schreiben dieser Art vor Rechtschreib- oder Grammatikfehlern nur so strotzen, ist die Mail der angeblichen Kanzlei Dr. Kroner und Kollegen nahezu perfekt gestaltet.

Fake-Abmahnung erst auf den zweiten Blick erkennbar

Nur wer das Schreiben nach dem ersten Schreck etwas genauer unter die Lupe nimmt, wird erkennen, dass es sich dabei um eine äußerst raffinierte Fälschung handelt. Die im Briefkopf angegebene Adresse offenbart die ersten Ungereimtheiten: Die angebliche Anschrift Maximilianstrasse 13 in München verweist mitnichten auf ein klassisches Bürogebäude, sondern gehört zu den Maximilianhöfen, einer Einkaufspassage mit zahlreichen Designer-Boutiquen und extrem gutbetuchter Kundschaft. Dies allein kann jedoch noch nicht als Beweis für ein Fake gelten, da es möglich – wenn auch unwahrscheinlich – ist, dass sich in den Etagen über den Luxus-Shops vielleicht doch noch ein Anwaltsbüro befindet.

Aber auch die angegebenen Telefonnummern lassen Zweifel an der Seriosität des Schreibens aufkommen: Dr. Kroner und Kollegen ist offenbar die einzige Kanzlei Deutschlands, die ausschließlich auf dem Mobiltelefon erreichbar ist. Auch die E-Mail-Adresse von der aus die “Abmahnung” verschickt wurde (kanzlei@kroner-kollegen.de), hält nur dem ersten Blick stand. Wer die Domain aufruft erhält aktuell lediglich eine Platzhalterseite des Registrars United Domains. Der Google-Cache hingegen offenbart eine (inzwischen gelöschte) Website, die die angebliche Kanzlei und ihre sechs Anwälte vorstellte.

Mangelndes technisches Wissen und eine nicht-existente Kanzlei

Die Domain selbst ist auf eine Person mit osteuropäisch klingendem Namen und Wohnsitz in Wien registriert. Zu dem Namen passt sehr gut, dass die Abmahn-Gebühren auf ein Konto in der Slowakei überwiesen werden soll. Überhaupt lässt der geforderte Betrag einige Alarmglocken schrillen: Ausgehend von einem Streitwert von 10.000 Euro errechnet die Kanzlei Abmahnkosten in Höhe von 891,31 Euro, was durchaus ins gängige Abmahn-Schema passt. Allerdings ist die Kanzlei bereit, auf einen Großteil der Forderung zu verzichten, wenn eine Vergleichssumme von “nur” 146,95 Euro innerhalb einer festgesetzten Frist gezahlt wird. Dies ist völliger Blödsinn, da für die Berechnung von Abmahnkosten feste Regeln existieren – eine Art Frühbucher-Rabatt wäre also nicht rechtens.

Aber auch der Grund für die Abmahnung ist nicht frei von Widersprüchen: So heißt es im Betreff des Anschreibens, es gehe um “Abmahnkosten Nutzung Filesharing-Dienste hier Megaupload.com”. Im weiteren Verlauf des Textes ist jedoch die Rede davon, dass der Nutzer “als Teilnehmer eines so genannten Peer-to-Peer Netzwerkes” urheberrechtlich geschütztes Material heruntergeladen habe. Da es sich bei MegaUpload jedoch nicht um einen P2P-Dienst handelte, sind diese zwei Aussagen technisch nicht miteinander vereinbar.

Der letzte und mit Abstand wichtigste Beweis, dass es sich bei der Mail um einen Betrugsversuch handelt, kommt von einer höchst offiziellen und nicht anzuzweifelnden Instanz: Ein Blick in das Bundesweite Amtliche Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer offenbart, dass die Kanzlei Dr. Kroner und Kollegen dort nicht eingetragen ist und dementsprechend schlicht nicht existiert.

CHIP Online meint:
Wir haben selten eine derart gute Betrugs-E-Mail gesehen, wie die angebliche MegaUpload-Abmahnung. Auf Grund der professionellen Aufmachung und des vermeintliches Entgegenkommens bei der Abmahngebühr, dürfte manch einer mit schlechtem Gewissen bereit sein, die knapp 150 Euro zu zahlen, um seinen Kopf aus einer imaginären Schlinge zu ziehen. Wer die Mail allerdings etwas genauer unter die Lupe nimmt, wird schnell feststellen, dass eine solche Überweisung genauso sinnvoll ist, wie wenn man sein Geld sprichwörtlich zum Fenster hinausschmeißt. Wir appellieren daher an alle Empfänger einer solchen Mail, die elektronische Post einfach zu löschen und auf keinen Fall zu überweisen. (cel)

Quelle: Chip / Bild: Screenshot eleven.de

via MegaUpload: Abmahnwelle schüchtert Nutzer ein.

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Mrz 20 2012

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MegaUpload: Abmahnwelle schüchtert Nutzer ein

Anwaltskanzlei fordert via E-Mail zur “Geldstrafe” von 150 Euro auf

Berlin (pte002/20.03.2012/06:05) – Der E-Mail-Sicherheitsanbieter eleven http://eleven.de warnt vor Abmahnungen wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen im Zuge der Abschaltung der Filehosting-Plattform MegaUpload. Die E-Mails werden im Namen der Münchner Rechtsanwaltskanzlei Kroner & Kollegen mit der Betreffzeile “Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung – Filesharing” versendet. Die eleven-Experten gehen von einem Betrugsversuch aus.

Ruhe bewahren wichtig

“Wenn man so eine E-Mail erhält und man sich keiner Schuld bewusst ist, ist es zunächst wichtig Ruhe zu bewahren und die Inhalte genau durchzulesen”, erklärt eleven-Sprecher Sascha Krieger im Gespräch mit pressetext. “Man sollte erst einmal nichts zahlen, wenn man sich nicht sicher ist, ob das Schreiben legitim ist und gegebenenfalls einen Anwalt kontaktieren.”

Die Kanzlei behauptet in ihrer E-Mail berühmte Studios wie Sony BMG, Universal Music, Warner Bros. und DreamWorks SKG zu vertreten. Zudem gibt sie an, der Empfänger hätte urheberrechtsgeschütztes Audio- und Video-Material im Wert von 10.000 Euro über die Filehosting-Plattform MegaUpload, die erst kürzlich geschlossen wurde, heruntergeladen. Der Nutzer wird daher aufgefordert 149,95 Euro zu zahlen. Passiert das nicht in der angegeben Frist, seien 891,31 Euro fällig.

Inhaltliche und formale Fehler enthalten

“In dem Schreiben fehlen sowohl Festnetz- als auch Faxnummern – es wird ausschließlich eine Handynummer angegeben”, so Krieger. “Außerdem ist keine Unterschrift vorhanden, was für einen seriösen Anwalt sehr unüblich ist.”

Die E-Mail wirkt auf den ersten Blick seriös, doch gibt es durch inhaltliche und formale Fehler einige Anzeichen für einen Betrugsversuch. So wird MegaUpload fälschlicherweise als Filesharing-Plattform beschrieben. Des Weiteren sind die heruntergeladenen Inhalte unbenannt sowie ohne Unterlassungserklärung und sonstigen fehlenden Pflichtangaben wie Signatur und Angaben zur zuständigen Rechtsanwaltskammer.

Quelle: pressetext.com

via MegaUpload: Abmahnwelle schüchtert Nutzer ein.

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Mrz 12 2012

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Filehoster profitieren von Megaupload-Ende

Der Anteil Megauploads hat sich mittlerweile auf seine Mitbewerber verteilt. Größter Profiteur ist Putlocker, deren Anteil von 6 Prozent auf 28 Prozent gesprungen ist. Auch Rapidshare gibt nach dem Ende Megauploads wieder ein Lebenszeichen von sich.

Das Ende des beliebtesten One-Click-Hosters Megaupload brachte einigen Konkurrenten offenbar unverhoffte Kundenzuwächse. Das zeigt eine Studie von Palo Alto Networks, die dafür den Traffic von knapp 1.600 Netzwerken überwachten und mit dem Zustand vor Megaupload verglichen. Megaupload war bis zuletzt noch für knapp 25 Prozent des Filesharing-Traffics verantwortlich und lag damit bis zu zehn Prozent vor seinen stärksten Konkurrenten. Mittlerweile hat sich dieser Anteil auf einige wenige verteilt.

Anteil vervierfacht
Der größte Profiteur ist Putlocker, deren Anteil von 6 Prozent am webbasierten Filesharing auf 28 Prozent sprang. Auch Rapidshares Anteile stiegen sprunghaft von 8 Prozent auf 15 Prozent an. Insgesamt wurden 241 Anbieter von Filesharing untersucht. Einige beliebte Webseiten mussten allerdings auch leichte Verluste hinnehmen. Mediafire zum Beispiel wurde vor der Einstellung von Megaupload noch auf 60 Prozent aller untersuchten Seiten verwendet, nun sind es nur mehr 54 Prozent. Ähnliche minimale Verluste verzeichneten auch 4share, Filestube und Filesonic.

Auch legale Verwendung möglich
Auch wenn Filesharing-Diensten der Ruf der Illegalität hinterherjagt, so haben diese Dienstleister mittlerweile auch ihre Verwendung in Firmen gefunden. Besonders bei Dateien, die zu groß für Emails sind, werden derartige Dienste gerne verwendet. Die Studie von Palo Alto zeigt, dass mittlerweile 92 Prozent aller Unternehmen auf webbasiertes Filesharing setzen, wobei hierzu auch Clouddienste wie Dropbox und Box.net gezählt werden.

Quelle: futurezone

via Filehoster profitieren von Megaupload-Ende.

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Feb 02 2012

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MegaUpload: Daten sind vorerst sicher

Projekt “MegaRetrieval” will Wiederherstellung erwirken

San Francisco (pte015/02.02.2012/13:00) – Nach der Schließung des Filehosters MegaUpload durch die amerikanischen Behörden, fürchten viele ehemalige Nutzer nun um den Verlust wichtiger, abgelegter Daten. Nun haben sich die Electronic Frontier Foundation (EFF) und Carpathia Hosting eingeschaltet und die Website MegaRetrieval http://megaretrieval.com gestartet. Sie wollen daran arbeiten, dass Betroffene ihre Inhalte sichern können. Rebecca Jeschke vom Media Relations Team der EFF erklärt das alle Daten vorerst sicher sind.

Takedown mit Folgen

Die Inhaftierung von Kim “Kimgle” Dotcom, vormals Schmitz, hat hohe Wellen in- und außerhalb des Netzes geschlagen. Während auf der einen Seite darauf verwiesen wird, dass der MegaUpload-Gründer sich sehr wohl bewusst war, dass sein Dienst auch für die Lagerung von illegalen Software- und Medienkopien verwendet wurde, sprechen Kritiker auf der anderen Seite von Gefahr für die Offenheit des Internets und verweisen auf die legalen Verwendungsmöglichkeiten von Filehosting-Services. Verschwörungstheoretiker vermuten gar, dass der plötzliche Takedown eine Folge von angeblichen Plänen von Schmitz war, eine eigene Contentplattform für Musik zu starten.

Nach dem Aus für MegaUpload haben zahlreiche ähnliche Dienste ihr eigenes Angebot entweder stark eingeschränkt oder gar komplett stillgelegt. In der Zwischenzeit läuft die Suche nach Betroffenen, die nun nicht mehr auf ihre Dateien und Dokumente zugreifen können. In einer konzertierten Aktion suchen Piraten-Parteien weltweit nach Betroffenen, um eine Sammelklage gegen die US-Behörden einzubringen.

Server-Eigentümer spielen mit

Ein anderes Unterfangen unternimmt die EFF in Kooperation mit dem Hostingdienst Carpathia Hosting. Auch sie suchen über das Projekt “MegaRetrieval” nach “Opfern” der Schließung von Dotcoms Speicherdienst.

“Derzeit sammeln wir Informationen über Leute, die ihren rechtmäßigen Content bei der Beschlagnahmung verloren haben”, erklärt Jeschke im Gespräch mit pressetext. Sorgen, dass die Daten auf den MegaUpload-Servern bereits heute, Donnerstag, gelöscht werden könnten, sind aber unbegründet.

“Diese Woche hat uns die Regierung mitgeteilt, dass die Behörden nun fertig mit der Untersuchung der Server sind, und ihre Besitzer – Carpathia Hosting und Cogent – die Daten nun löschen lassen könnten. Jedoch haben beide eingewilligt, die Inhalte auf den Servern zu belassen. Es sieht auch so aus, dass MegaUpload selbst sich darum bemüht, den Usern dabei zu helfen, wieder Zugang zu erhalten.”

Hilfe derzeit nur für US-Bürger

Die EFF will auf rechtlichem Wege jenen helfen, die ihre rechtmäßigen Inhalte beim Takedown verloren haben. Es wird betont, dass das Projekt natürlich nicht dafür gedacht sei, bei der Wiederherstellung von “Warez” und Co zu helfen. Aktuell bietet man den Service nur für US-Bürger an. Ob man zukünftig auch Bewohnern anderer Länder unter die Arme greifen wird, teilte Jeschke auf Anfrage nicht mit.

Carpathia Hosting erklärt, dass man keinen direkten Zugriff auf die Nutzerinhalte hat, weswegen eine Wiederherstellung ultimativ auch von der Kooperationsbereitschaft der Justiz abhängig ist. Sollten die Daten der ehemaligen MegaUpload-Nutzer gelöscht werden müssen, wird man zumindest eine Woche im Voraus darüber informieren.

Quelle: pressetext.com

via MegaUpload: Daten sind vorerst sicher.

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Jan 20 2012

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Filesharing-Seite „Megaupload“ gesperrt – Drei Deutsche festgenommen, Hackerangriff auf FBI-Seiten

20.01.2012 · Der Kampf gegen Raubkopien im Internet geht weiter: Amerikanische Behörden haben die Datentausch-Plattform “Megaupload” stillgelegt und die Festnahmen mehrerer Betreiber veranlasst. Prompt schlagen die Netzaktivisten zurück.

Die amerikanischen Behörden haben eine zentrale Online-Plattform für den Austausch von illegal kopierten Daten stillgelegt und die Festnahme von mehreren Betreibern veranlasst. Zu ihnen gehören auch drei Deutsche, darunter der Hacker und Internet-Unternehmer Kim Schmitz. Netzaktivisten aus dem Umkreis der Anonymous-Bewegung reagierten mit Attacken auf Webseiten der amerikanischen Bundeskriminalpolizei FBI, des amerikanischen Justizministeriums und der Musikindustrie. Die Eskalation folgte nur einen Tag nach einer massiven Protestkampagne von Netzaktivisten gegen eine Verschärfung des Urheberrechts in den Vereinigten Staaten.

Die amerikanischen Behörden werfen der jetzt stillgelegten Plattform Megaupload massive Urheberrechtsverletzungen vor. Das FBI veranlasste die Festnahme von drei Deutschen und eines Niederländers. In Coateville nördlich von Auckland durchsuchten 70 Beamte ein Anwesen der Betreiber von Megaupload. Dort wurden nach Angaben der Polizei Wertgegenstände und Geld im Wert von sechs Millionen neuseeländischen Dollar (etwa 3,7 Millionen Euro) sichergestellt. Darunter waren ein Rolls Royce Phantom sowie mehrere Gemälde.

Bodyguards hätten den Beamten am frühen Morgen zunächst den Zutritt zu dem Anwesen verwehrt, teilte die Polizei mit. Auf den Gelände seien zwei Gewehre sichergestellt worden. Der zuständige Richter des Bezirks North Shore lehnte eine Freilassung der Festgenommenen gegen Kaution ab. Die vier sollen am kommenden Montag erneut vor Gericht erscheinen.

Sieben Verdächtige wurden angeklagt, darunter auch mehrere deutsche Staatsbürger. Der Gründer von Megaupload ist der aus Deutschland stammende Kim Schmitz, der seinen Namen in Kim Dotcom geändert hat und „auch als Kim Tim Jim Vestor bekannt ist“, wie das amerikanische Justizministerium mitteilte. Der 37-Jährige mit deutscher und finnischer Staatsbürgerschaft lebte demnach zuletzt in Hongkong und Neuseeland.

Nach der Razzia überzogen Hacker die Webauftritte von FBI und Justizministerium mit Distributed-Denial-of-Service-Attacken. Dabei werden die Web-Server mit Unmengen von sinnlosen Datenanfragen überfluten und lahmgelegt. Die Webseiten waren daraufhin mehrere Stunden nicht mehr erreichbar. Auf Twitter bezeichneten Anonymous-Aktivisten die Angriffe als Rache für den Schlag gegen Megaupload. Ebenfalls angegriffen wurden die Webseiten des amerikanischen Musikindustrie-Verbandes RIAA und des Musik-Marktführers Universal Music Group.

Bei Megaupload konnten Daten aller Art hochgeladen werden. Nach den Vorwürfen der amerikanischen Behörden waren darunter auch in großem Stil illegal kopierte Musik, Filme, Fernsehprogramme und digitale Bücher. Den Vorwürfen zufolge geschah dies mit Wissen der Betreiber. Megaupload habe mehr als 175 Millionen Dollar illegalen Gewinn gemacht und den rechtmäßigen Eigentümern der Inhalte einen Schaden von deutlich über einer halben Milliarde Dollar zugefügt, erklärte das Justizministerium. Ein weiterer Vorwurf lautet auf Geldwäsche.

Megaupload hatte in der Vergangenheit immer wieder Vorwürfe zurückgewiesen, das Angebot diene vor allem dem illegalen Austausch von geschützten Inhalten. Rechteinhaber hätte die Möglichkeit, Verstöße gegen das Urheberrecht zu melden und die fraglichen Dateien löschen zu lassen.

Das Urheberrecht im Netz ist gerade ein heiß diskutiertes Thema in den Vereinigten Staaten. Erst am Mittwoch gab es eine große Internet-Protestaktion gegen neue Gesetzespläne, die unter anderem die Sperrung von Webseiten erlauben sollen. Kritiker dieser Pläne warnen, dass damit eine Zensur-Infrastruktur geschaffen werde, die auch in anderen Fällen zum Einsatz kommen könnte. Aus Protest war unter anderem das englischsprachige Online-Lexikon Wikipedia einen Tag lang nicht erreichbar.

Quelle: FAZ/dpa

via “MegaUpload” wg. illegalem Filesharing gesperrt.

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Okt 04 2011

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Pirate-Bay-Gründer starten Filehosting-Dienst

Bayfiles mit 500 MB kostenlosen Speicherplatz oder unbegrenzten Premium-Account für fünf Euro monatlich

Die Gründer der Torrent-Tracker-Site The Pirate Bay, Fredrik Neij und Peter Sunde, haben den Filehosting-Dienst Bayfiles gestartet. Der Dienst der ähnlich wie Rapidshare oder Megaupload funktioniert, bietet seinen Nutzern die Möglichkeit Files online zu speichern und auch anderen zum Download zur Verfügung zu stellen. BitTorrent werde von Internet-Anbietern zunehmend gedrosselt oder gefiltert, sagte Bayfile-Gründer Neij gegenüber TorrentFreak. Bei HTTP sei dies für gewöhnlich nicht der Fall. Bayfiles wird von Hongkong aus betreiben.

Den Konflikt mit Rechteinhabern wollen Neij und Sunde vermeiden. Eine Suche nach von anderen Nutzern hochgeladenen Files wird von Bayfiles nicht angeboten. In den Nutzungsbedingungen wird darauf verwiesen, dass Files, die Urheberrechte verletzen, gelöscht werden. Bayfiles behält sich auch das Recht vor, Nutzer, die gegen die Bedingungen verstoßen, zu sperren. Nutzer können zwischen 500 MB kostenlosem Speicherplatz oder einem Premium-Account wählen, bei dem für fünf Euro im Monat unbegrenzter Speicherplatz zur Verfügung steht.

Quelle: futurezone

 

via Pirate-Bay-Gründer starten Filehosting-Dienst.

 

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