Archiv für das Tag 'lenovo'

Apr 30 2013

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Absage: Lenovo sieht in Google Glass keinen Nutzen

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Sowohl der Technik-Chef als auch der Europa-Chef des führenden Computer-Herstellers zweifeln am Konzept einer Augemented-Reality-Brille. Die von Google forcierte Gerätekategorie sei in den nächsten Jahren nicht relevant, so die Lenovo-Manager zur futurezone. Auch Smartwatches seien nur Spielzeug.

Sie gilt als jenes neue Gadget, das mit der größten Spannung erwartet wird: Google Glass. Seit ihrer Vorstellung 2012 beschäftigt das Gerät Technik-Fans und Entwickler. Seit wenigen Wochen ist nun die Entwickler-Version verfügbar und verschiedenste Test- und Erfahrungsberichte machen die Runde. Auch Google selbst rührt – mit Bedacht – die Werbetrommel. So meinte etwa Google-Vorstand Eric Schmidt, dass es zu Anfang mitunter eigenartig ist, jemandem mit Brille gegenüberzutreten. Auch in Sachen Privatsphäre und Datenschutz geht Google vorsichtig vor.

Nutzungsszenario fehlt
Kritik kommt nun von Seiten Lenovo, führend bei Computern und Notebooks. „Glass ist zwar nett, aber es fehlt das Nutzungsszenario und die Software. Das ist für die nächsten Jahre nicht relevant”, sagt Gianfranco Lanci zur futurezone. Er rechnet damit, dass sich solche Geräte, wenn überhaupt, erst in einigen Jahren etablieren. Erst dann werde man sich dem Thema ernsthaft widmen. „Wir machen sicherlich keine Produkte nur der Technik wegen. Wir steigen erst ein, wenn wir einen echten Nutzen für den Konsumenten sehen”, so Lanci.

Google Glass und Wearables uninteressant
Auch der Technik-Chef von Lenovo steht Google Glass, aber auch Wearables im Allgemeinen kritisch gegenüber. „Smartwatches und Glass sind sehr speziell. Aktuell haben sie keinerlei Kundenutzen, weshalb Lenovo hier auch nichts anbieten wird”, sagt George He zur futurezone. Eine Schwierigkeit sieht er etwa beim Design. Eine Brille ist immer eine Stil- und Modefrage. Wenn es nur wenige Modelle zur Auswahl gibt, wird das niemand tragen, glaubt der CTO. Hinzu kommt, dass das Gerät nicht mehr kann als ein Smartphone. „Konsumenten werden von Gadgets langsam müde. Das Smartphone kann bereits so viel, dass viele gar kein weiteres Gerät wollen.” Für He ist deshalb klar: „Es gibt keinen zwingenden Grund für Glass.”

Mails am Handgelenk
Auch Wearables sieht er äußerst kritisch. Laut dem Manager mache es keinen Sinn am Handgelenk angezeigt zu bekommen, dass eine eMail angetroffen ist. „Man kann genauso schnell das Smartphone zücken”, so He. Weiters führt er technische Hürden ins Treffen: „Von einer Uhr erwartet man, dass sie ein Jahr, wenn nicht sogar ein Leben lang mit einer Batterie läuft”, so der CTO. Das ist mit den aktuellen Modellen nicht möglich. Wenn man Smartwatches täglich oder wöchentlich laden muss, setze sich das laut dem Manager nicht durch. Generell muss man Lenovos Technik-Chef zufolge bei Uhren und Brillen derzeit viel zu viele Kompromisse eingehen, weshalb es nicht mehr als ein nettes Spielzeug ist.

Quelle: futurezone

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Mrz 13 2013

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Lenovo: Anzeichen für BlackBerry-Übernahme

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In einem Interview mit einer französischen Zeitung deutet der CEO des chinesischen Konzerns an, dass über den Kauf des Smartphone-Herstellers nachgedacht wird.

Wie Lenovo-CEO Yang Yuanqing gegenüber der französischen Wirtschaftszeitung Les Echos angibt, würde der Deal „Sinn machen”. Vorher wolle er aber den Markt noch genauer analysieren und verstehen, wie wichtig das Unternehmen in der Branche ist.

Zuletzt hat Lenovos Chief Financial Officer (CFO) Wong Wai Ming beim World Economic Forums in Davos angedeutet, dass der Konzern an einer Übernahme interessiert sei. „Wir werden nicht zögern, sobald sich die richtige Möglichkeit ergibt”, hieß es damals.

Analysten skeptisch
Ein Lenovo-Sprecher in Kanada spielte die Übernahmegerüchte herunter und sagte, Yuanqings Äußerungen bedeuteten nicht, dass man in dieser Richtung aktiv werde. Ähnlich sahen es Analysten. „Wir halten eine Übernahme von BlackBerry für unwahrscheinlich, vor allem kurzfristig betrachtet”, schrieben die Experten von Wells Fargo. Morningstar-Analyst Brian Colello gab zu Bedenken, dass die strikten kanadischen Übernahmegesetze einen solchen Schritt schwer machten. Die Regierung behandele den Konzern und seine Patente schließlich wie Kronjuwelen.

Aktien
Die neuerlich aufgeflammten Gerüchte hatten sehr schnell Auwirkungen auf die Aktie des Unternehmens, das sich zuletzt von Research in Motion (RIM) in BlackBerry umbenannt hat. Das Papier ist um 14,1 Prozent im Wert gestiegen, wie Bloomerg berichtet.

Der einstige Smartphone-Pionier befindet sich im Klammergriff der stetig wachsenden Rivalen Apple und Samsung. Im Januar wurde dann das neue „BlackBerry 10″ vorgestellt, das am 22. März in den USA in den Handel kommt. In Kanada, Großbritannien und 20 weiteren Ländern wird es bereits verkauft, Firmenangaben zufolge ist es stärker nachgefragt als erwartet.

“Alles oder nichts”
Experten zufolge geht es nun vor allem auf dem wichtigen US-Markt „um alles oder nichts”. Die Verzögerungen bei der Einführung des neuen Modells, Probleme im Management, Quartalsverluste und ein Stellenbau haben das Image der Kanadier stark angekratzt.

Lenovo ist bereits seit einigen Jahren auf Expansionskurs. Seit 2011 wurden unter anderem die Firmen Medion und NEC aufgekauft.

Quelle: futurezone

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Apr 13 2012

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Lenovo bringt iPad-Rivalen “IdeaTab S2109″

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Es ist dünner, hat mehr Lautsprecher und ist wahrscheinlich auch günstiger: Der chinesische Hersteller will das neue iPad von Apple sowohl über- als auch unterbieten und dabei wahrscheinlich einen harten Preiskampf führen. Noch aber fehlen enige wichtige Details zu dem angekündigten Gerät.

In einem YouTube-Video (siehe unten) bewirbt der chinesische Hightech-Hersteller Lenovo sein neuestes Tablet, mit dem man künftig Apple Marktanteile streitig machen will. Dem Video zufolge verfügt das etwas holprig auf “IdeaTab S2109″ getaufte Gerät in 9,7-Zoll-Größe über ein Unibody-Gehäuse verfügen, das nur 8,9 mm dünn ist. Zum Vergleich: Das neue iPad ist 9,4 mm dünn und somit eine Spur dicker als Lenovos Neuling.

Weiters spricht Lenovo von einer 1,3 Megapixel starken Front-Kamera für bessere Video-Konferenzen, vier auf dem Rücken verbauten Lautsprechern sowie einer Akkulaufzeit von zehn Stunden. Außerdem werden die vielen Anschluss-Möglichkeiten des Tablets (Micro-HDMI, Micro-USB-Anschluss sowie Micro-SD-Karten-Slot) in den Vordergrund gerückt. Bezüglich des Bildschirms bleibt es bei der Information, dass dieser einen Betrachtungswinkel von 171 Grad habe.

Wichtige Details fehlen

Software-seitig soll das IdeaTab S2109 mit Googles Betriebssystem
“Ice Cream Sandwich” (a.k.a. Android 4.0) ausgeliefert werden. Neben dem dort integrierten Google Play Store soll ein eigener Lenovo App Shop bereit stehen, die zusammen insgesamt mehr als 450.000 Apps bieten sollen.

Von dem Werbevideo offensichtlich bewusst ausgespart wurden Informationen zur Bildschirmauflösung, der Prozessorstärke und der Grafikleistung – also jenen Punkten, die Apple an seinem neuen iPad im Vergleich zu dessen Vorgänger verbessert hat. Auch eine rückwärtige Kamera ist in dem Video am Lenovo-Tablet nicht zu erkennen.

Anzunehmen ist, dass Lenovo einen harten Preiskampf führen und das neue Tablet billiger als das preisreduzierte iPad 2 (ab 399 Euro) machen wird. Wann und ob es in Österreich erhältlich sein wird, ist derzeit noch ungewiss.

Quelle: futurezone

via Lenovo bringt iPad-Rivalen “IdeaTab S2109″.

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Jan 11 2012

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K800: Lenovo enthüllt Smartphone mit Intel-CPU

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Auch Motorola rüstet von ARM auf Medfield um

Las Vegas (pte035/11.01.2012/13:55) – Lenovo hat heute, Mittwoch, auf der CES 2012 das K800-Smartphone angekündigt. Es wird das erste Telefon sein, in dem ein Prozessor der Atom-Reihe von Intel arbeiten wird. Zudem bietet das Android-Gerät auch darüber hinaus konkurrenzfähige Hardware. Auch Intel selbst hat für Aufregung gesorgt und heute eine langfristige Partnerschaft mit Motorola Mobility bekanntgegeben.

720p-Bildschirm mit 4,5 Zoll

Das K800 wird mit einer 1,6-GHz-CPU auf Basis der Z2460-Plattform (vormals “Medfield” genannt) und einem Grafikbeschleuniger des Typs “PowerVR SGX 540″ bestückt sein. Der im 32-Nanometer-Verfahren hergestellte Prozessor arbeitet mit nur einem Kern, Intel hat jedoch bereits Dualcore-Varianten angekündigt, die im Laufe des Jahres verfügbar werden sollen.

Auch die restlichen, bekannten Spezifikationen des Lenovo-Geräts entsprechen dem Stand der Zeit. Das Display mit einer Bilddiagonale von 4,5 Zoll löst mit 720p auf und erfüllt damit die Spezifikation “HD ready”. Für gute Bild- und Videoaufnahmen soll eine Kamera mit acht Megapixeln Auflösung sorgen. Für schnellen, mobilen Breitbandzugang sorgt HSPA+. Als Betriebssystem ist Android 2.3 “Gingerbread” vorinstalliert.

Das Telefon wird zuerst in China veröffentlicht und wird im Laufe des Quartals vom Provider “China Unicom” auf den Markt gebracht. Über die Veröffentlichung in weiteren Ländern und den Preis des Devices liegen noch keine Informationen vor.

Gelungener Einstand für Medfield

Auch Tablets und Handys von Motorola werden zukünftig mit Intel-Prozessoren ausgestattet werden. Erste Geräte dürften noch in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen.

“Unsere Bemühungen mit Lenovo und Motorola Mobility werden dabei helfen, Intel-Prozessoren in Smartphones zu etablieren und ein solides Fundament für 2012 und die weitere Zukunft zu schaffen, auf dem man aufbauen kann”, so der Kommentar von Intel-CEO Paul Otellini zur neuen Strategie.

Ein Smartphone-Protoyp, den Intel bereits Mitte Dezember präsentiert hatte, konnte in ersten Tests durchaus überzeugen. Wie VR-Zone.com berichtet, konnte der im K800 verbaute Prozessor in einem Benchmark Hardware von Samsung, Qualcomm und Nvidia hinter sich lassen. Ein Praxistest gegen Nvidias neue Tegra-3-Plattform steht jedoch noch aus.

Quelle: pressetext.com / Foto: trustedreviews.com

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Jan 10 2012

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Lenovo bringt erstes Smart-TV mit Android 4.0

IdeaTV K91 mit Dualcore-Prozessor verzichtet auf GoogleTV

Las Vegas (pte026/09.01.2012/16:00) – Der chinesische Hardwarehersteller Lenovo hat auf dem “Unveiled”-Event der CES 2012 das erste Smart-TV vorgestellt, das auf die neueste Android-Version 4.0 “Ice-Cream Sandwich” setzt. Das mit einem Zweikern-Prozessor von Qualcomm ausgestattete Gerät namens “IdeaTV K91″ kommt mit eigenem Interface und basiert nicht auf der GoogleTV-Plattform.

Eigene Plattform statt GoogleTV

Die Benutzeroberfläche des Systems hat Lenovo “Sandwich” getauft. Dies bezieht sich jedoch nicht auf die verwendete Ausgabe von Android, sondern auf die drei Kernkomponenten des Interfaces: Video-on-Demand, Apps über den Android Market und Lenovos eigene Plattform als auch Fernsehen.

Das K91 ist nicht mit Googles Service GoogleTV ausgerüstet. Dieser vereint konventionelles TV mit dem Web und Diensten wie Netflix, blieb aber in der Akzeptanz bislang unter den Erwartungen. Der Dienst basiert zudem auf der älteren Android-Version 3.1 “Honeycomb”.

Erster Fernseher mit Snapdragon-8060-CPU

Im Inneren von Lenovos webfähigen Fernseher werkt ein Snapdragon 8060 Prozessor von Qualcomm, der mit 1,5 GHz taktet und über zwei Kerne verfügt. Ein Gigabyte RAM steht für flotte Datenverarbeitung zur Verfügung. Nutzer finden acht Gigabyte integrierten Speicher vor, dazu kommt eine beiliegende SDHC-Karte mit einer Kapazität von zwei Gigabyte, die beliebig mit einem größeren Modell ersetzt werden kann.

Für Videochat als auch Zugriffssicherheit und die Ausübung elterlicher Kontrolle ist das Wohnzimmer-Unterhaltungsgerät zudem mit einer fünf Megapixel starken Webcam ausgerüstet. Über das eingebaute Mikrofon nimmt der Fernseher zudem Sprachkommandos entgegen. Die Standardfernbedienung wartet mit einem TouchPad als Komfortfunktion auf, optional ist ein dreiachsiges Gyro-Gamepad für Spielefreunde verfügbar.

Vorerst nur in China erhältlich

Besitzer des TV-Geräts werden Zugriff auf die noch in Entwicklung befindliche Cloud-Plattform von Lenovo haben, die vermutlich stark auf das Teilen von Medieninhalten auf Computern und verschiedenen anderen Endgeräten ausgelegt sein wird.

Der mit einem LED-Bildschirm ausgestattete K91 wird vorerst mit Bilddiagonalen von 42 und 50 Zoll angeboten werden. Der erste Testlauf erfolgt auf dem chinesischen Markt. Ab wann das Smart-TV erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt.

Quelle: pressetext / Foto: Lenovo

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