Archiv für das Tag 'kinect'

Jun 12 2014

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Microsoft plant Kinect-Smartphone noch vor Weihnachten 2014

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Microsoft plant Kinect-Smartphone noch vor Weihnachten 2014

“McLaren” mit Windows Phone verspricht berührungslose Steuerung

Redmond (pte012/10.06.2014/10:15) – Microsoft plant noch dieses Jahr ein erstes Smartphone auf den Markt zu bringen, das dank Kinect-artigen Features eine berührungslose Steuerung ermöglicht. Dabei handelt es sich um ein Gerät mit Entwickler-Codenamen “McLaren”, wie The Verge unter Berufung auf Insiderquellen berichtet. An der intern “3D Touch” genannten Technologie habe Nokia demnach schon seit einigen Jahren gearbeitet. Geplant ist offenbar, dass das Modell als Nachfolger zum Lumia 1020 und zumindest in den USA rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft startet.

Schon seit einigen Jahren flammen immer wieder Gerüchte auf, dass Features ähnlich der Konsolen-Bewegungssteuerung Kinect auch Smartphones erobern sollen. Nun macht Microsoft anscheinend Ernst. Laut Insidern will der Konzern noch dieses Jahr ein erstes Flaggschiff-Gerät starten, das dank 3D Touch ohne tatsächliche Bildschirmberührungen – und somit Fingertapser – auskommt. Dazu sollen zudem Sensoren kommen, die erkennen, wie der Nutzer das Smartphone hält. Damit wäre es möglich unerwünschte Änderungen der Bildschirmausrichtung zu unterbinden.

Exklusive Berührungslosigkeit

Dank Anpassungen am Nutzerinterface wird es mit 3D Touch möglich sein, beispielsweise Live-Kacheln anzutippen, ohne dabei wirklich den Bildschirm zu berühren. Dem Vernehmen nach plant Microsoft, das zunächst als Alleinstellungsmerkmal für hauseigene Smartphones zu nutzen. Auf Windows Phones anderer Hersteller wie Samsung oder HTC soll die Technologie anfangs nicht verfügbar sein. Allerdings geht der Konzern laut Bericht aktiv auf Entwickler zu, um eine Unterstützung des Features in Apps und Games zu erreichen – was schwer werden dürfte, sollte geplant sein, dass 3D Touch auch langfristig Microsoft-Geräten vorbehalten bleibt.

Allgemein ist das Ziel, dass Kinect-Smartphones die Handhabung erleichtern. So soll es unter anderem möglich sein, Anrufe einfach durch Ans-Ohr-Halten des Geräts anzunehmen. Bei Ablegen auf einem Tisch wird sich automatisch der Lautsprecher einschalten, während ein Einstecken Anrufe beendet. Zusätzliche Sensoren erkennen zudem, wie das Gerät gehalten wird. Das soll verhindern, dass sich die Bildschirmausrichtung unerwünscht dreht. Das kommt bei aktuellen Smartphones, die zur automatischen Ausrichtung die integrierten Bewegungssensoren nutzen, relativ schnell vor, wenn man sich beispielsweise mit dem Smartphone in der Hand hinlegt.

Quelle: pressetext.com 10.06.2014

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Feb 02 2012

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Microsoft veröffentlicht Kinect für Windows

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Wie bereits im Januar auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas angekündigt, hat Microsoft nun die Version 1.0 seines Kinect Software Development Kit (SDK) für Windows veröffentlicht. Mit dem offiziell zur Verfügung gestellten Werkzeug-Tool sollen Entwickler animiert werden, Applikationen für Windows 7 und 8 zu programmieren.

Das ursprünglich für die Xbox 360 entwickelte Gesten- und Sprachsteuerungsmodul soll in Zukunft auch auf PCs, Laptops, aber auch auf Tablets oder etwa Fernseher genutzt werden können. Laut Microsoft konnten in den ersten zwei Monaten nach Markteinführung etwa acht Millionen Kinect-Sensoren verkauft werden.

Verbesserungen gegenüber der Beta-Version

Version 1.0 bringt Microsoft zufolge eine Reihe von Verbesserungen gegenüber der Beta 2 mit sich, die bereits im November 2011 veröffentlicht wurde. Dazu gehört, dass nun bis zu vier Kinect-Sensoren gleichzeitig auf einem Computer eingesetzt werden können. Neben einer präziseren Bewegungserfassung soll auch die Spracherkennung verbessert worden sein.

Im Gegensatz zur ursprünglichen Kinect-Variante legt Microsoft bei Kinect für Windows auch hohes Augenmerk darauf, dass die Kamera Bewegungen erfassen und verarbeiten kann, die sehr nah am Sensor (40 cm) stattfinden. Damit soll gewährleistet werden, dass Kinect auch am Desktop bzw. bei Laptops verwendet werden kann, wo der Abstand zum Gerät viel geringer ist als etwa beim Spielen von Videogames über Konsole und Fernseher.

Quelle: futurezone

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Jan 19 2012

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Hört aufs Wort: die ZDFmediathek für Xbox 360 / Videoportal jetzt auch auf Spielekonsole verfügbar

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Mainz, 18.01.2012 – Die ZDFmediathek ist jetzt auf einer weiteren Plattform verfügbar: der Spielekonsole Xbox 360 von Microsoft. Nach dem Launch der Mediathek-App für Smartphones und Tablets gilt die nächste Entwicklungsstufe des erfolgreichen Videoportals wieder dem großen Bildschirm.

Nutzer der Xbox können von jetzt an die Mediathek in Verbindung mit dem modernen Navigationskonzept der Konsole nutzen. Der Kinect-Sensor erkennt Stimme und Befehle des Nutzers und führt Anweisungen ganz einfach auf Zuruf oder per Handbewegung aus. So kann mit einem Wink ganz bequem durch das Angebot geblättert oder vor- und zurückgespult werden. Auch hört das Gerät aufs Wort und startet sofort die “angesagte” Sendung.

Mit der ZDFmediathek stehen Nutzern aller Geräteklassen etwa 75 Prozent des ZDF-Programms als On-Demand-Video zur Verfügung. Alle bekannten Sendungen und Programm-Schwerpunkte des ZDF-Hauptprogramms sowie der Digitalkanäle ZDFinfo, ZDFkultur und ZDFneo sind als “Sendung-verpasst-Angebot” oder online first, also vor dem TV-Sendetermin, verfügbar.

Auch die Xbox-Mediathek ist wie alle anderen ZDF-Onlineangebote kostenfrei. Ein kostenpflichtiger Account ist nicht erforderlich.

Quelle: ZDF-Pressestelle

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Nov 28 2011

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Bewegungssteuerung Kinect wird fix in TV-Geräte integriert

Microsoft plant angeblich, die Bewegungssteuerung Kinect fix in zukünftige TV-Geräte einzubauen. Die Technik könnte es Nutzern etwa ermöglichen, ohne Fernbedienung und nur per Handbewegung umzuschalten.

Die Verbreitung der Bewegungssteuerung Kinect soll offenbar deutlich angetrieben werden. Wie The Daily berichtet, plant Hersteller Microsoft, die Bewegungssteuerung fix in TV-Geräte der nächsten Generation einzubauen. Kinect solle damit in so viele Wohnzimmer wie nur möglich gebracht werden. Bei den Herstellern der TV-Geräte sind dem Bericht zufolge unter anderem Vizio und Sony mit an Bord.

Die Technik könnte es etwa ermöglichen, auf die Fernbedienung zu verzichten und per Handbewegung umzuschalten, oder den jeweiligen Nutzer direkt zu identifizieren und so das Programm anzupassen. Mit dem Schritt gerät Microsoft ein Mal mehr in Konkurrenz zu Google und Apple, die derzeit ebenfalls an TV-Geräten arbeiten.

Erst Mitte der Woche wurde von Microsoft offiziell bekannt gegeben, dass eine Kinect-Version für PCs erscheinen wird. Die Version soll Geräte in kurzer Distanz besonders gut erfassen, damit Bewegungen von Personen am Schreibtisch auch gut erkannt werden.

Quelle: futurezone

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Nov 23 2011

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Microsoft entwickelt Kinect für Windows-PCs

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Microsoft entwickelt Kinect für Windows-PCs

Die Bewegungssteuerung wird speziell für den Gebrauch am Schreibtisch modifiziert. Sie soll zunächst für ein kommerzielles Programm eingesetzt werden, bei dem Unternehmen Anwendungen für Kinect entwickeln. Ergänzt wird die neue Hardware durch eine verbesserte Entwickler-Software.

Die Modifikationen an der Kinect-Einheit für PCs umfassen die Kürzung des USB-Kabels und eine Anpassung der zwei darin enthaltenen Kameras, wie Microsoft im Firmenblog ankündigt. Letztere werden nun auch Objekte in relativ kurzer Distanz (40 bis 50 Zentimeter) präzise erfassen können. Bisher war das Kinect-System auf Wohnzimmer-Distanzen und die Xbox 360 Spielkonsole ausgerichtet. Mit Kinect für den PC können auch die Bewegungen von Personen, die vor einem Bildschirm am Schreibtisch sitzen, erkannt werden.

Microsoft profitiert von Bastler-Ideen
Ein eigenes Inkubator-Programm namens “Kinect Accelerator” soll Startup-Unternehmen Entwicklungen für Kinect schmackhaft machen. Microsoft will zehn Unternehmen mit jeweils 20.000 Dollar auf die Sprünge helfen. Bis 25. Jänner 2012 läuft die Anmeldefrist für das Programm, an deren Ende ein eigenes Investoren-Event abgehalten wird.

Welche Möglichkeiten Kinect für Entwickler bietet, hat Microsoft kürzlich in einem selbstproduzierten Video gezeigt, das zum einjährigen Jubiläum der Bewegungssteuerung veröffentlicht wurde. Das Unternehmen zeigt sich darin begeistert, dass seine Hardware von Elektronik-Bastlern für eine Vielfalt unterschiedlicher Zwecke verwendet wird – auch wenn ein Kommentator zynisch anmerkt, er würde Kinect nicht unbedingt dafür einsetzen, um Bomben zu entschärfen.

http://www.youtube.com/watch?v=diy7rkWkDtU&feature=player_embedded

Quelle: futurezone

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Okt 23 2011

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HoloDesk verschmilzt Echtwelt und Virtualität

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HoloDesk verschmilzt Echtwelt und Virtualität

Projekt von Microsoft Research zeigt Zukunft der Interaktion


HoloDesk: Interaktion zwischen Mensch und Virtualität (Foto: MS Research)

Cambridge, Massachusetts (pte002/21.10.2011/06:00) – Ein Projekt von Microsoft Research http://research.microsoft.com im amerikanischen Cambridge läßt die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt verschmelzen. “HoloDesk” erlaubt dem User, mit seinen bloßen Händen digitale Gegenstände anzufassen und zu bewegen. Die Umsetzung basiert unter anderem auf der Tiefenerfassung der Xbox-Kinect-Kamera.

Grenzaufhebung

Das Verknüpfen von Bewegung und digitalen Inhalten ist mittlerweile Gang und Gäbe. Den Pionier im Entertainment-Bereich gab Nintendo mit der Wii-Konsole, Microsoft und Sony folgten mit den eigenen, weiterentwickelten Adaptionen “PlayStation Move” und “Xbox Kinect”.

Der Redmonder Softwareriese hat jedoch ein ambitioniertes Forschungsteam in den eigenen Laboren am Start, die nun den Schritt von der indirekten Bewegungssteuerung zur Verschmelzung von Mensch und virtueller Welt wagen. Ein erstes Video des Projektes HoloDesk zeigt nun den Stand ihrer Bemühungen.

Das Setup ermöglicht es dem Nutzer, mit seinen Händen digitale 3D-Gegenstände zu bewegen und zu beeinflussen. Auch ist die eingesetzte Technik in der Lage, Dinge wie ein Blatt Papier oder einen kleinen Kübel zu erkennen und ebenfalls zum interaktiven Bestandteil zu machen.

Kinect virtualisiert Hand

Das System besteht aus einem normalen Bildschirm, einem sogenannten “Beamsplitter”, einer handelsüblichen Webcam und einem Kinect-Sensor. Ein Rechner und der “Strahlenteiler” sorgen für die Projektion der digitalen Inhalte, die Kamera wiederum verfolgt die Augenbewegungen des Benutzers und bewirkt die Korrektur der Darstellungs-Perspektive.

Über die Tiefenkamera des Kinect-Moduls werden die Hände des Users erfasst und als dreidimensionales Punktmodell übersetzt. Der Computer gleicht die Daten mit der 3D-Szene ab und setzt das Modell unsichtbar dorthin, wo der Benutzer seine Hand auf dem Beamsplitter wahrnimmt und dementsprechend mit der digitalen Umgebung interagieren kann.

Microsoft erforscht Zukunft der Bedienung

HoloDesk hat laut den Forschern das Potenzial zur Anwendung in zahlreichen Gebieten. Neben Spielen und physikalischen Experimenten bietet sich die Technologie etwa für “Virtual Rapid Prototyping” und kollaboratives Arbeiten an.

Das Projekt gehört zu einer ganzen Reihe an Versuchen, mit denen Microsoft neuartige Bedienformen erforscht. Darunter fällt auch das Experiment PocketTouch, das die Bedienung von berührungsempfindlichen Displays durch Kleidung hindurch verwirklicht.

Quelle: pressetext.com

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Jun 08 2011

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“Zoom”: Linsenaufsatz gegen Kinect-Platzbedarf

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“Zoom”: Linsenaufsatz gegen Kinect-Platzbedarf
Aufsteckmodul ein Highlight in der E3-Gadgetparade


Zoom für Kinect: Gadget gegen Platzprobleme

Los Angeles (pte004/08.06.2011/06:10) – Der Zubehörspezialist Nyko http://www.nyko.com hat anlässlich der Electronic Entertainment Expo (E3) einen Linsenaufsatz für Microsofts Xbox-Bewegungssensor Kinect vorgestellt. Der “Zoom” verspricht die Möglichkeit, Kinect-Games mit deutlich weniger Abstand zum Fernseher zu spielen – also auch in Räumen, wo Kinect bisher aufgrund des Platzbedarfs nicht sinnvoll nutzbar war.

Die Kinect-Linse ist freilich nur eines von vielen Gadgets, die es auf der E3 zu entdecken gilt. Die Palette reicht vom “Game Selector Case”, mit dem Nintendo-3DS-Nutzer zwischen drei Games wechseln können, ohne dazu das Spielmodul wechseln zu müssen, bis hin zu einem Spezial-Aufsatz für den PlayStation-Move-Controller im Phaser-Look.

Platzspar-Modul

Viele Tests haben den Platzbedarf von Kinect als etwas problematisch ausgemacht. Wenigstens zwei Meter sollten User vom Sensor und damit Fernseher entfernt sein, damit Kinect gut funktioniert. Nyko zufolge reduziert Zoom den nötigen Abstand um 40 Prozent – etwa 1,2 Meter sollten also ausreichen. Dank Weitwinkellinsen kommen laut Hersteller zwei Spieler zudem mit einem Spielfeld aus, das sonst nur breit genug für einen wäre. Das Aufsteckmodul soll 30 Dollar kosten, zum Starttermin gibt es noch keine Details.

Für Nutzer von tragbaren Konsolen ist es bisweilen lästig, dass sie zum Wechsel zwischen Games das entsprechende Modul austauschen müssen. Gerade unterwegs geht so schnell einmal ein Spielmodul verloren. Memorex http://www.memorex.com bringt daher mit dem Game Selector Case (20 Dollar) ein Gehäuse, das bis zu drei Cartridges fasst. Spieler können so ohne Aufwand zwischen ihren Lieblingstiteln wechseln. Diese Idee ist zwar nicht ganz neu – doch ist das Memorex-Modell das erste, das auch Nintendos aktuelles 3D-Handheld 3DS unterstützt.

Controller für alle

Microsofts Präsentationen auf der E3 drehen sich zu einem guten Teil darum, dass die Bewegungssteuerung Kinect breite Anwendungsmöglichkeiten bietet. So wird das Rennspiel “Forza Motorsport 4″ sich Head-Tracking und Spracherkennung zunutze machen. Zugleich zeigt der für Oktober vorgesehene Titel, dass Controller lägst nicht tot sind. Denn etwa zeitgleich erscheint Microsofts “Xbox 360 Wireless Speed Wheel”, das Racing-Fans gerade bei Forza Motorsport 4 mit haptischem Feedback und einer Rumble-Funktion lockt.

Für große Begeisterung bei Star-Trek-Fans hat auf der E3 indes ein Produkt gesorgt, zu dem es außer Illustrationen bislang wenig zu sehen gibt. Für 2012 ist ein PlayStation-3-Spiel im Star-Trek-Universum geplant, dass eine Move-Steuerung nutzt. Für diesen Titel arbeitet Paramount an einen Aufsatz für den Move-Controller, durch den er wie eine Phaser-Pistole aussieht.

Quelle: pressetext.de / Bild: nyko.com

 

“Zoom”: Linsenaufsatz gegen Kinect-Platzbedarf.

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Feb 23 2011

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Kinect und Move bringen Games-Markt in Bewegung

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Kinect und Move bringen Games-Markt in Bewegung


Handheld-Segment schleppt sich zur nächsten Geräte-Generation

Berlin (pte/23.02.2011/13:30) – Neue Technologien wie die Bewegungssteuerungen Kinect für Microsofts Xbox 360 und PlayStation Move haben den taumelnden Videospielmarkt aufgefangen. In der zweiten Jahreshälfte 2010 zogen die Umsätze in der Industrie wieder merklich an, womit die Anbieter schrumpfende Geschäfte verhindern konnten. Während Spiele für PC und Konsole stark gefragt waren, hat der mobile Gaming-Bereich jedoch ausgelassen, zeigt der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) anhand von Daten der GfK. Das Handheld-Segment setzt bei der nächsten Geräte-Generation daher ebenfalls auf technische Neuerungen.

Allein in der Bundesrepublik gingen im Vorjahr rund 57,8 Mio. Computerspiele über die Ladentische. Der Umsatz der Entwickler hat sich bei 1,56 Mrd. Euro damit stabil entwickelt, obwohl der Markt zur Jahreshälfte noch mit minus vier Prozent in den roten Zahlen steckte. Wachstumsimpulse brachten besonders Kinect und Move sowie das damit einhergehende neue Angebot an Games. Einen starken Anstieg verzeichnete außerdem der Markt für PC-Spiele.

Smartphones vs. Mobilkonsolen

Der Handheld-Bereich hat den Turnaround im Jahresverlauf hingegen nicht geschafft und aufgrund eines starken Preisverfalls mit kräftigen Umsatzeinbußen enttäuscht. Von Smartphones und Tablets weht den Entwicklern im mobilen Segment ein kalter Wind entgegen. Die Titel für Nintendos DS und Sonys PlayStation Portable (PSP) hinterließen ein Minus von 22 Prozent bei Erlösen von 230 Mio. Euro. Sony bringt eine neue Version der PSP auf den Markt und Nintendo setzt mit der 3D-fähigen 3DS nun alles auf eine Karte.

2011 gehen die Branchenkenner von einer weiteren Erholung für den Games-Markt aus. Insbesondere der digitale Vertrieb via Downloads gewinnt zunehmend an Bedeutung. Außerdem soll die neue Generation an mobilen Geräten dem Handheld-Segment zur Kehrtwende verhelfen. Vorerst gehen die Experten von einem dreiprozentigen Wachstum für die Branche aus.

Quelle: pressetext.at

Kinect und Move bringen Games-Markt in Bewegung.

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Feb 22 2011

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Microsoft Kinect kommt auf den PC

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Microsoft gibt Kinect für PC-Entwickler frei

Kostenloses Kit mit Sensor-Komplettzugriff noch im Frühjahr 2011

New York/Wien (pte/22.02.2011/12:10) – Microsoft Bewegungssteuerung Kinect steht Entwicklern künftig auch offiziell auf dem PC zur Verfügung. Microsoft Research hat soeben ein Software Development Kit (SDK) angekündigt, mit dem Möglichkeiten von Kinect noch weiter ausgelotet werden sollen. Verfügbar ist das SDK noch im Frühjahr als kostenloses “Starter Kit” für nicht-kommerzielle Entwickler und Forscher, zu einem noch nicht veröffentlichten Termin soll dann die kostenpflichtige Lizenz-Version folgen.

Hacker als Teil des Konzepts

Bereits kurz nach Markteinführung im November 2010 für die Xbox 360 knackten Hacker Kinect und machten es auch für PC und das Web zugänglich. Microsoft duldete und förderte diese Weiterentwicklung ausdrücklich, nun liefert man nach ersten Gerüchten mit dem SDK auch die offizielle Unterstützung nach. “Bisher hatten die Entwickler Zugriff auf Treiber und Bilddaten. Jetzt wird der Komplettzugriff möglich, auch auf den Kinect-Sensor”, so XBox-Manager Thomas Kritsch.

Der Entwicklungsspielraum wird damit noch wesentlich größer, zudem sieht Microsoft den Schritt als Beitrag zu natürlicheren Benutzeroberflächen und langfristig zu mehr Intuition in der Computernutzung. Wie weit Kinect für Windows gehen soll, lässt Microsoft derzeit noch offen. So sei etwa eine kommerzielle Cross-Media-Plattform für Spiele laut Kritsch noch nicht geplant, denn vorerst wolle man die weitere Entwicklung abwarten.

Xbox 360 hat weiter Vorrang

Hausintern hat jedenfalls die Xbox weiter klare Priorität. “Kinect wurde für die Xbox 360 geschaffen und auch alle derzeitigen Kinect-Entwicklungen Microsofts sind für die Konsole, wobei 2011 mehrere spannende Veröffentlichungen bevorstehen. Kinect-Spiele für den PC sind zumindest derzeit nicht geplant”, stellt Kritsch klar. Eine Aussage, die aus Sicht Microsofts nur vernünftig ist – angesichts einer installierten Basis von über acht Mio. Kinect-Einheiten, die allein rund um Weihnachten über die Ladentische gingen.

Quelle: pressetext.at

Microsoft Kinect kommt auf den PC.

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Jan 25 2011

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Prinzessin Leia: Kinect ermöglicht Holo-TV

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Prinzessin Leia: Kinect ermöglicht Holo-TV

MIT-Team nutzt Star-Wars-Szene als Technologiedemonstration

Cambridge (pte/25.01.2011/13:30) – Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben Prinzessin Leias holografischen Hilferuf aus Star Wars nachgestellt, um zu demonstrieren, dass holografisches Fernsehen in greifbare Nähe rückt. “Der Schwerpunkt unserer Arbeit an digitaler Holografie ist, dass wir versuchen, ein Consumer-Produkt zu schaffen”, betont Michael Bove, Leiter der Object-Based Media Group am MIT Media Lab. Daher hat das Team nur auf handelsübliche Grafikchips sowie Microsofts Kinect-Sensor als 3D-Kamera gesetzt. Damit haben sie die bislang höchste Bildfrequenz bei Holovideo-Streaming erzielt.

Echtes 3D in billig

Wie Bove betont, gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen holografischen Bildern und bei aktuellen Filmen gängigen 3D-Technologien. Letztere vermitteln zwar ein Gefühl der Tiefe, zeigen aber aus jedem Sichtwinkel das gleiche Bild. Ein Hologramm dagegen sieht jeder Betrachter abhängig von seiner Blickrichtung anders aus. Dazu wird das Bild bei der digitalen Holografie aus einer Reihe sogenannter Beugungsmuster rekonstruiert. Eine Herausforderung liegt gerade bei Echtzeitübertragung darin, die aufgenommenen Videodaten schnell genug in diese Muster umzurechnen.

Bisherige Ansätze haben eine ganze Anordnung von Kameras genutzt, um die nötigen Aufnahmen zu machen. Boves Team dagegen setzt auf einen einzelnen Kinect-Sensor als preisgünstige Alternative. Ein herkömmlicher Laptop überträgt die Daten an einen PC mit drei Grafikprozessoren, der die Beugungsmuster umrechnet. So ist es den Forschern gelungen, ohne großen Hardwareaufwand und damit verbundene Kosten ein Holovideo-Streaming zu ermöglichen. Dabei schafft ihre Lösung immerhin eine Wiedergabe mit 15 Bildern pro Sekunde (Frames per Second, fps).

Leia-Demonstration

Für eine Demonstration hat sich die MIT-Doktorandin Edwina Portocarrero als Prinzessin Leia verkleidet und deren holografischen Hilferuf an Obi-Wan Kenobi nachgespielt. Dabei zeigt sich, dass die Auflösung des Kinect-Systems noch lange nicht an das Film-Vorbild herranreicht. “Prinzessin Leia wurde dort nicht in Echtzeit übertragen, sondern war gespeichert”, betont allerdings Bove. Die Live-Übertragung von Hologrammen ist die größere Herausforderung, nicht zuletzt aufgrund der großen Datenmengen.

Auch zeigt die Demonstration, dass Streaming mit 15 fps zwar beeindruckend ist, aber für den wirklichen Massenmarkt nicht ruckelfrei genug wirkt. Damit wirklich der Eindruck fließender Bewegungen entsteht, wäre eine Bildfrequenz wie im Fernsehen nötig. Das sind 25 oder 30 fps nach europäischem PAL bzw. amerikanischem NTSC-Standard. Doch das MIT-Team ist zuversichtlich, dass es mit seinem Holovideo-System auf die Dauer mit NTSC vergleichbare Frameraten erreichen wird.

Quelle: pressetext.at

Demovideo zum Holovideo-Streaming:

Prinzessin Leia: Kinect ermöglicht Holo-TV.

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