Archiv für das Tag 'jelly bean'

Okt 02 2012

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Android 4.1 “Jelly Bean” noch nicht weit verbreitet

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Die Verbesserungen beim Google-Betriebssystem Android kommen nur mit Verspätung bei der Smartphone- und Tablet-Kundschaft an. Die aktuelle Version 4.1 mit der Bezeichnung „Jelly Bean” hat drei Monate nach ihrer Einführung nur einen Anteil von 1,8 Prozent, wie das Android-Entwicklerportal am Dienstag (02.10.2012) mitteilte.

Die vor rund einem Jahr eingeführte Version 4.0 „Ice Cream Sandwich” ist zu 23,7 Prozent bei den Nutzern von Android-Geräten angekommen. Der größte Anteil entfällt mit insgesamt 55,8 Prozent noch auf das bereits Ende 2010 eingeführte Android 2.3 „Gingerbread”. Die Daten beruhen auf einer Auswertung von Zugriffen auf den Online-Shop Google Play.

Starke Fragmentierung

Diese Zahlen zeigen deutlich, dass Android die Update-Problematik und die Fragmentierung der Betriebssystemversionen nicht in den Griff bekommt. Android kann von den Geräteherstellern frei verwendet und individuell angepasst werden. Viele Hardware-Anbieter scheuen nach Angaben von Experten den Aufwand, ein bereits ausgeliefertes System nachträglich auf die neuere Version des Basissystems zu aktualisieren.

Sehr viel schneller erfolgt der Update-Zyklus beim Apple-System iOS, da das kalifornische Unternehmen zugleich Hardware- und Software-Hersteller ist und einen unkomplizierten Weg zur Aktualisierung älterer Geräte anbieten kann.

Quelle: futurezone

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Sep 25 2012

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Samsung Galaxy SIII erhält Android 4.1 Jelly Bean

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Das lange Warten hat ein Ende. Wie einige europäische User berichten, hat Samsung damit begonnen, die aktuelle Android-Version 4.1 (Jelly Bean) nun endlich an Galaxy-SIII-Geräte auszuliefern. Einem Medienbericht zufolge soll der Roll-out in Polen starten. Neben dem Jelly-Bean-Update werden auch Samsung-spezifische Erweiterungen mitgeliefert.

Wie das US-Portal The Verge von Samsung erfahren haben will, ist heute, Montag, der offizielle Starttermin. Ob auch österreichische User bereits in den Genuss des Updates gekommen sind, ist derzeit unbekannt. Eine Anfrage der futurezone an Samsung Österreich, wann das Update hierzulande ausgeliefert werden soll, wurde bislang noch nicht beantwortet.

Auch Galaxy SII erhält Update
Als gesichert gilt laut The Verge allerdings, dass auch ältere Galaxy-Phones und –Tablets in den Genuss der aktuellen Android-Variante kommen. So wurde von Samsung bestätigt, dass auch das Galaxy SII, Note, S Advance, Chat, Ace 2, Beam, Ace Plus, Mini 2, S Duos sowie die vier Tablets Tab 2 7.0, Tab 7.0, Tab 2 10.1 und Note 10.1 von dem Update profitieren sollen. Google hatte Jelly Bean bereits Ende Juni im Rahmen der Entwicklerkonferenz I/O offiziell präsentiert.

Neben den neuesten Android-Funktion wie eine verbesserte Sprachsuche sowie eine flüssigere Bedienung gibt Samsung beim Update auch einige neue Samsung-Funktionen bei, wie ein „Easy-Modus“, mit dem sich die beliebtesten Apps und Widgets aufrufen lassen, sowie ein Blockierfunktion, die ähnlich zu Apples eingeführtem „Do not disturb“- Modus unerwünschte Anrufe und Nachrichten für einen gewissen Zeitraum blockieren könnte.

Quelle: futurezone

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Sep 19 2012

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Motorola stellt RAZR i mit Intel-Prozessor vor

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Neues Smartphone enthält 2 GHz Atom Chip, besitzt ein 4,3 Zoll Display, Android Ice Cream Sandwich, eine 8 Megapixel Kamera mit bis zu 10 Serienbildern pro Sekunde und NFC. Flugzeugaluminium und Kevlar sollen das Gerät besonders robust und wasserabweisend machen.

In London erblickt das Motorola RAZR i das Licht der Öffentlichkeit. Das Gerät mit 4,3 Zoll Super-AMOLED-Touchscreen setzt auf einen Atom Prozessor der Medfield-Generation und ist damit eines der wenigen Smartphones mit Intel-Chip. Das elektronische Single-Core-Herz schlägt mit 2 GHz und bezieht Strom aus einem 2000 mAh-Akku.

Als Betriebssystem dient Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich, wobei ein Upgrade auf Jelly Bean geplant ist. Motorola betont auch die Leistung der 8 Megapixel Kamera, die in weniger als einer Sekunde startklar ist. Der Serienbildmodus erlaubt bis zu 10 Bilder pro Sekunde (fps). Im Smartphone integriert ist auch ein NFC-Chip, der etwa kontaktloses Bezahlen ermöglicht.

Who-is-Who an Materialien

Die eingesetzten Materialien lesen sich wie ein Who-is-Who der Hightech-Welt: Das Gehäuse besteht aus Flugzeugaluminium, das Display ist mit Corning Gorilla Glas geschützt und gegen Angriffe aus dem Hinterhalt gibt es Kevlar an der Rückseite. Der Materialmix soll auch wasserabweisend sein und das Gerät etwa vor verschüttetem Kaffee bewahren.

Das RAZR i kommt ab 1. Oktober 2012 in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Brasilien, Argentinien und Mexico in die Läden. Voraussichtlicher Preis: 399 Euro. Über einen Österreich-Start ist noch nichts bekannt.

Quelle: futurezone

Bildergalerie (externer Link zu motorola.de)

via Motorola stellt RAZR i mit Intel-Prozessor vor.

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Aug 15 2012

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Android 4.1: Das lange Warten auf Jelly Bean

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Die neueste Version von Android bringt eine Reihe von nützlichen Verbesserungen wie Offline-Spracheingabe und den Assistenten “Google Now”. In den Genuss der neuen Funktionen sind bislang nur Besitzer von Google-Nexus-Smartphones gekommen. Die futurezone zeigt, welche anderen Smartphones mit dem Update ausgestattet werden sollen.

Mit jedem größeren Update des Android wird auch eine der größten Schwächen des mobilen Betriebssystems sichtbar: Durch die enorm große Zahl an verschiedenen Android-Geräten ist es nicht möglich, die neueste Version zeitnah auf alle Geräte zu bringen. Eine große Zahl aktueller Smartphones und Tablets muss auf das Update (zumindest über den offiziellen Weg) gar komplett verzichten, da die Hersteller es für nicht möglich oder notwendig erachten.

Google
Der Suchmaschinenriese und Schöpfer von Android hat mit dem G1 und dem Nexus One (beide HTC), sowie mit dem Nexus S und Galaxy Nexus (beide Samsung) bereits vier Flagship-Geräte für sein Betriebssystem veröffentlicht. Da diese Smartphones auf einer unangepassten (“Stock”-)Variante von Android basieren, sind sie traditionell die ersten Geräte, die offizielle Updates bekommen. Für das Nexus S und das Galaxy Nexus wird das Update auf Jelly Bean bereits seit 26. Juli 2012 ausgeliefert.

Das G1 und das Nexus One sind bereits zu alt und erhalten seit längerem keine offiziellen Updates mehr.

Samsung
Die Koreaner gelten derzeit als der erfolgreichster Hersteller von Android-Smartphones, gerieten aufgrund undurchsichtiger Update-Politik in Vergangenheit aber immer wieder in die Kritik der User. Aufsehen erregte unter anderem die Tatsache, dass das populäre Smartphone Galaxy S kein Update auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) erhielt, das fast baugleiche Nexus S hingegen schon.

Um seinen Ruf zu verbessern, setzt Samsung bei den aktuellen Modellen offenbar auf schnelle Updates. Laut Berichten von Sammobile.com ist Jelly Bean für das aktuelle Flaggschiff Galaxy S III bereits fertig, es werde nur noch auf das letzte “OK” von Google gewartet. Ein genaues Datum, wann die Version ausgeliefert wird, gibt es noch nicht, aber es dürfte im dritten oder spätestens vierten Quartal 2012 soweit sein. Es wäre auch möglich, dass Samsung das Update zur Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA) Ende August ankündigt, gleichzeitig mit einer schwarzen Version des Smartphones.

Nicht ganz fix ist ein Update für den Vorgänger Galaxy S II. Erste Tests seien zwar positiv verlaufen, dennoch stehe noch nichts fest. Sollte sich Samsung gegen ein Update auf Android 4.1 entscheiden, sollen die Kunden laut sammobile.com jedoch ein “Value Pack”-Update erhalten, wie es schon beim Galaxy S der Fall war. Dabei werden die wichtigsten neuen Funktionen von Samsung einfach auf die ältere Android-Version portiert. Beim Galaxy Note stellt sich die Situation ähnlich wie beim Galaxy S II dar. Zwar deutet alles auf ein Update hin, es gibt aber noch keine offizielle Stellungnahme von Samsung.

Mit welchem Betriebssystem das neue Galaxy Note II, das ebenfalls bei der IFA vorgestellt werden soll, ausgeliefert wird, ist noch unklar. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Jelly Bean früher oder später auch für dieses Gerät verfügbar sein wird.

HTC
HTC hat bereits Updates auf Jelly Bean für seine Smartphones One X und One S bestätigt. Ob auch das Einsteigermodell One V die neueste Version bekommen wird, ist derzeit noch unklar. Beim geplanten Veröffentlichungsdatum hält sich der taiwanesische Konzern noch zurück, man kann aber davon ausgehen, dass es spätestens im vierten Quartal soweit sein wird.

Sony
Der Hersteller ließ sich bislang keine konkreten Angaben zu seinen Update-Plänen entlocken. Laut einem offiziellen Statement werde derzeit evaluiert, “für welche Smartphones sich Jelly Bean am Besten eignet”. Es lässt sich vermuten, dass das Flaggschiff Xperia S eines der ersten Geräte sein wird, für das Jelly Bean verfügbar ist.

LG
LG will ebenfalls kein offizielles Statement zu seinen Update-Plänen abgeben. Derzeit heißt es nur, es werde untersucht, für welche Geräte die Aktualisierung sinnvoll sei. Dabei kommen Gerüchten zufolge nur Geräte in Frage, die 2012 erschienen sind. Dazu zählen die Modelle Optimus L5, sowie das L7 und das Quad-Core-Smartphone 4X HD.

Huawei
Auch der chinesische Hersteller Huawei will kein offizielles Statement zu seinen Update-Plänen abgeben. Man kann nur vermuten, dass zumindest die neuen Modelle Ascend P1, sowie Ascend D quad aktualisiert werden. Fraglich ist, ob auch das Budget-Modell Ascend G300 aktualisiert wird.

Inoffizielle Updates
Wer nicht auf die offiziellen Aktualisierung warten will, hat die Möglichkeit, auf inoffizielle Updates zurückzugreifen. Jene sind in der Regel wesentlich schneller verfügbar und auch für Geräte erhältlich, für die keine offizielle Aktualisierung geplant ist. Die populärste Reihe inoffizieller Betriebssysteme ist CyanogenMod, das für über 60 verschiedene Endgeräte erhältlich ist. Vor kurzem wurde die finale Version 9 veröffentlich, das auf Android 4.0 basiert. Version 10, dessen Basis Jelly Bean ist, befindet sich derzeit in der Beta-Phase.

Auf Basis von Cyanogen gibt es eine nahezu unüberschaubare Anzahl an weiteren Modifikationen für verschiedene Geräte. Ein guter Anlaufpunkt, um sich in die Custom Roms einzulesen, ist das Forum XDA-Developers.

Wer sich entscheidet, ein inoffizielles ROM auf sein Smartphone aufzuspielen, sollte immer bedenken, dass dabei auch immer das Risiko besteht, sein Telefon unbenutzbar zu machen (Brick). Auch die Garantie verfällt in der Regel beim Installieren fremder Firmwares.

Quelle: futurezone

via Android 4.1: Das lange Warten auf Jelly Bean.

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Jul 10 2012

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Google Nexus 7: Billigtablet mit Highend-Charme

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uf der Entwicklerkonferenz Google I/O stellte der Internetkonzern sein erstes eigenes Tablet vor. Die futurezone konnte das von Asus produzierte Gerät bereits ausgiebig testen und kommt zu dem Schluss: Das Nexus 7 ist in seiner Größen- und Preisklasse derzeit kaum zu schlagen. Display und Leistung überzeugen, Abstriche muss man außerhalb der USA vor allem beim verfügbaren Content machen.

Es wurde im Vorfeld schon lange erwartet und die Präsentation des Nexus 7 im Rahmen der Google I/O war dann eigentlich nur noch Formsache und keine Überraschung mehr. Was jedoch mehr überrascht als die Tatsache, dass Google jetzt auch ein eigenvermarktetes Tablet in petto hat, ist der Umstand, wie viel dieses im Billigsegment angesiedelte Gerät letztlich bietet.

Schon die ersten internationalen Reaktionen fielen überwiegend positiv aus und auch ein erster schneller Blick der futurezone auf das 200-Dollar-Google-Tablet konnte weitgehend überzeugen. Im ausführlichen Test zeigt sich nun: Das Nexus 7 ist ein heißer Anwärter auf den Titel “Bestes Gerät in dieser Preisklasse” und kann in manchen Punkten durchaus auch mit dem Highend-Tablet-König, Apples iPad, mithalten.

Leichtgewichtig und transportabel
Aufgrund seiner Größe und des geringen Gewichts (340 Gramm) kommt das Nexus 7 besonders handlich und leicht daher. Im Vergleich: Amazons Kindle Fire hat ebenfalls 7 Zoll, wiegt aber 414 Gramm. Das Tablet lässt sich einfach in einer Hand halten und passt in eine größere Hosen- oder Jackentasche. Typische E-Ink-Reader sind allerdings leichter und daher bei längerem Einsatz bequemer in der Hand zu halten als das Tablet.

Generell erweist sich das Nexus 7 als angenehm transportabel und so ist es gut vorstellbar, es regelmäßig bei sich zu tragen, was bei größeren Tablets schon wieder komplizierter wird. Mit 10,5 Millimeter ist das Nexus 7 zwar einen Hauch dicker als das iPad (9 Millimeter), im Vergleich zum Kindle Fire aber wiederum ein kleines bisschen dünner. Hinzu kommt, dass das Nexus 7 wartungsfreundlich gebaut ist. Die Rückseite ist leichter abnehmbar als bei anderen Tablets. Die Webseite iFixit hat dies anschaulich demonstriert. Beim iPad hingegen haben selbst Bastler kaum eine Chance das Unibody-Gehäuse zu knacken, um einzelne Teile selbst zu tauschen.

Das Tablet ist in zwei Varianten verfügbar, 8 GB (199 Dollar) oder 16 GB Speicher (50 Dollar Aufpreis) – wobei der tatsächliche zur freien Verfügung stehende Speicher 2 GB kleiner ist und sich daher eher gleich das 16-GB-Modell empfiehlt. Weiters steht 1 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. NFC, GPS und Bluetooth sind ebenfalls vorhanden.

Display und Leistung
Ausgestattet ist das Google-Tablet mit einem Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixel und einer Pixeldichte von 216 ppi. Die meisten anderen 7-Zoll-Tablets verfügen meist nur über Displays um die 170 ppi. Das Display besteht aus kratzfestem Corning Glass, das eine Stufe unter dem noch widerstandsfähigeren Gorilla Glass liegt. Wie sich auch in der Benutzung zeigte, macht das Display wirklich einiges her, vor allem, wenn man bedenkt, dass man es hier mit einem Billig-Tablet zu tun hat. Schriften sind sowohl bei Büchern und Magazinen als auch beim Surfen im Web – im Zuge des Tests mit Chrome – scharf und angenehm zu lesen. Auch Bilder und Videos sehen gut aus, die Farbdarstellung ist in Ordnung, wobei die Farben weniger gesättigt als bei Tablets mit AMOLED-Display sind. Bei Websites mit weißen Hintergrund ist ein leichter Rotstich zu bemerken. Bei maximaler Helligkeit ist das Display des Nexus 7 auch noch in der Sonne zum Lesen von Texten nutzbar.

Die wahrscheinlich größte Stärke des Nexus 7 ist die starke Performance, die deutlich über dem Erwartbaren dieser Tablet-Klasse liegt. Ein Nvidia Tegra3 Quadcore-Prozessor – die Kerne takten mit jeweils 1,3 GHz – sorgt für ordentlich Power, die sich bei der Nutzung bemerkbar macht und das Tablet deutlich aufwertet. Die Touch-Eingabe funktioniert reibungslos und flott, Ruckler sind eine seltene Ausnahme.

Hitzig
Allerdings fällt auch auf, dass das Tablet beim Surfen (via Apps und Browser) an der linken Seite relativ schnell, relativ warm wird. Dies ist wohl dem Tegra3 Prozessor zuzuschreiben, der für seine Hitzeentwicklung bekannt ist. Ein ähnliches Bild zeigte sich etwa im Test mit LGs Smartphone Optimus 4X HD (futurezone-Bericht hier).

Im Benchmark-Test (Quadrant Standard) erzielte das Nexus 7 einen Wert von 3648 und reiht sich damit hinter dem Asus Transformer Prime TF201 (1,4 GHz) ein, das auf 4081 Punkte kommt. Beim Grafik-Benchmark NenaMark2 erzielt das Nexus 7 56 fps (Bilder pro Sekunde). Zum Vergleich: Das Asus Transformer Pad Infinity (ebenfalls Tegra3 Quadcore, 1,6 GHz) schafft nur 32,6 fps.

Design und Verarbeitung
Für seine Preisklasse bietet das Nexus 7 eine auffallend gute Verarbeitung. Das Tablet macht trotz seines geringen Preises einiges her und wirkt keineswegs billig oder schlecht zusammengebaut. Die Rückseite ist gummiert und macht in der weißen Variante einen schicken Eindruck. Der Lautsprecher befindet sich unten an der Rückseite. Die Tonqualität ist ok, aber nicht überragend, zudem erscheint die Lautstärke ein wenig leise. Es empfiehlt sich daher, Kopfhörer zu benutzen. Der Anschluss dafür findet sich rechts am unteren Rand, ebenso wie bei den Nexus-Handys. Am rechten oberen Rand sind Einschaltknopf, und darunter die Lautstärkeregelung angebracht. Weiters findet man am unteren Rand einen Micro-USB-Anschluss, über den auch das Ladekabel angesteckt wird.

Ein wenig Kritik könnte man daran üben, dass sowohl der obere als auch der untere Rand relativ breit ausgefallen sind, obwohl es keine physischen oder Softtouch-Tasten, sondern nur Display-Buttons gibt und dadurch eigentlich Platz verschwendet wird.

Kamera und Akku
Oben an der Vorderseite befindet sich die 1,2-Megapixel Frontkamera. Diese ist aber nur für Videotelefonie und ähnliches, nicht zum Fotos machen gedacht. Eine Rückkamera gibt es nicht, Google hat standardmäßig keine Kamera-App auf dem Tablet vorinstalliert.

Für die Energieversorgung ist ein 4325 mAh Akku zuständig, der mit einer langen Laufzeit punkten kann. Auch bei voller Helligkeit hält dieser bis zu zehn Stunden durch, spielt man oder surft im WLAN, sind bis zu acht Stunden Dauernutzung realistisch. Damit kann zwar das iPad noch mithalten, vergleichbare 7-Zoll-Geräte allerdings nicht.

Jelly Bean
Dass das Nexus 7 flott und flüssig läuft, ist nicht nur dem starken Prozessor, sondern auch der äußerst gelungenen neuen Android-Version Jelly Bean (4.1) geschuldet. Google brachte mit dem eigentlich kleinen Update deutlich mehr und größere Verbesserungen gegenüber Ice Cream Sandwich als zuvor erwartet wurde. Die gesamte Bedienung läuft “butterweich” wie Google es auch bereits bei der Präsentation von “Project Butter” beschrieb. Touch-Eingaben laufen flüssig und schnell, ebenso kann man ohne Aussetzer oder Verzögerungen zwischen Homescreen und anderen Anwendungen wechseln.

Auf dem Tablet ähnelt die Oberfläche sehr stark jener am Handy und wirkt für geübte Android-Nutzer daher auch sofort vertraut. Benachrichtigungen werden nun auch wie bei den Smartphones oben angezeigt und können von dort nach unten ausgeklappt werden. Erstmals unter Jelly Bean ist auch Googles eigener Browser Chrome auf dem Nexus 7 standardmäßig vorinstalliert.

Die Präsentation der Inhalte und Anwendungen geht ein wenig weg von der typischen App-an-App-Reihung. Auf dem Nexus-Tablet wird viel über Widgets dargestellt bzw. darunter zusammengefasst. Man kann sich Widgets zu diversen thematischen Schwerpunkten auf den Screen legen und darunter Apps zusammenfassen, außerdem gibt es Felder mit potenziellen Empfehlungen.

Das neue Feature “Google Now”, das sein Potenzial bei weitem noch nicht ausnutzt, wird auf neuartige Weise mit längerem Halten des Homebuttons aktiviert und öffnet sich dann in einem kleinen Bogen mit dem Google-Logo über den gesamten Screen. Darunter kann man Karten mit aktuellen Infos zu Wetter, Verkehr, Reisen oder Lokalen erstellen und sich immer genau das anzeigen lassen, was man an Ort und Stelle gerade braucht. Dazu gibt es auch Googles neue Spracheingabe, die erstaunlich gut funktioniert – das alles gilt bislang jedoch vor allem für die US-Variante.

Unterhaltungsgerät
Google positioniert das Nexus 7 zweifelsohne als Unterhaltungs-Tablet. Der Fokus liegt stark auf dem Konsum von Büchern, Magazinen, Musik und Videos. Sämtliche Inhalte – so wünscht es sich zumindest Google – können aus dem Play Store heruntergeladen werden. Zur Organisation dieser Inhalte sind auf dem Gerät standardmäßig auch gleich zahlreiche Widgets auf den Screens verteilt. “MyLibrary” zeigt Inhalte gesammelt an, dazu zählen Musik und Bücher ebenso wie Videos. Was zuletzt geöffnet wurde, wird vorne im Widget prominent gereiht (am größten und als erstes angezeigt).

Aufgrund des guten Displays und der handlichen Größe des Nexus 7 könnte das Tablet durchaus zum Entertainment-Begleiter im Alltag werden. Magazine etwa lassen sich sehr schön durchblättern, auch zum Lesen ist das Gerät angenehm. Bei den Büchern kann man zwischen einem Tages- (weißer Hintergrund) und einem Nachtmodus (schwarzer Hintergrund) wählen. Die Schriften lassen sich nicht – wie etwa bei Magazinen oder im Browser – durch Fingerbewegung zoomen, sondern man muss die Schriftgröße in den Einstellungen wählen.

Während die Videowiedergabe im großen und ganzen auch gut funktioniert, gab es im Zuge des Tests jedoch auch immer wieder kleinere Ladeprobleme und Ruckler. Dies kann beim Streaming am jeweiligen WLAN-Netzwerk liegen, geschah jedoch mehrmals und in unterschiedlichen Netzwerken. Hinzu kommt, dass der Konsum von Videos auf einem 7-Zoll-Bildschirm wohl Geschmacksache ist und manchen sicherlich zu klein sein wird.

Frustpotenzial für Nicht-US-Nutzer
Der Content, auf den das Nexus 7 so stark setzt, ist leider auch einer seiner größten Schwachpunkte – jedenfalls für alle User außerhalb der USA. Denn für Nicht-US-Bürger ist derzeit kaum etwas an Inhalten verfügbar. Services wie Google Books oder Google Music sind aufgrund fehlender Lizenzvereinbarungen nicht nutzbar. Während die User in den USA mittlerweile neben TV-Serien-Streams, Filme sogar zum Download erwerben können, ist davon hierzulande auf weiter Flur noch nichts zu erwarten.

Was außerdem fehlt
Verzichten muss man beim Nexus 7 auf einen Micro-SD-Kartenslot. Wieso Google hier darauf keinen Wert gelegt hat, könnte sich dadurch erklären lassen, dass man versucht, die eigenen Streaming-Services und Cloud-Angebote zu pushen. Auch eine USB- oder Videoschnittstelle gibt es nicht. Beide Modelle (8 sowie 16 GB) sind nur mit WLAN verfügbar, 3G-Versionen sind vorerst keine vorgesehen.

Eine konkrete Ankündigung für den Verkaufsstart in Österreich ist noch immer ausständig. Man kann aber eventuell für Herbst mit dem Gerät rechnen. Immerhin hat Asus zuletzt bereits einen Release-Termin für Italien im September angekündigt und auch schon einen Preis für die 16-GB-Variante genannt, der sich auf 249 Euro belaufen wird.

Fazit
Trotz kleiner Abstriche bei der Hardware ist das Nexus 7 mehr als seinen Preis wert und könnte theoretisch auch teurer verkauft werden. Das Preis-Leistungsverhältnis darf entsprechend als außerordentlich gut bezeichnet werden. Einem iPad kann das Google-Tablet in bestimmten Punkten zwar noch nicht ganz das Wasser reichen, ein direkter Vergleich ist aber auch nur begrenzt sinnvoll, und in der Kategorie der 7-Zoll-Tablets ist es derzeit wohl an erster Stelle zu reihen. In vielen Punkten überrascht das Gerät durchaus mit Highend-Qualitäten und könnte so letztlich nicht nur – was auf der Hand liegt – dem Kindle Fire Konkurrenz machen. Dem Amazon-Tablet ist das Nexus 7 jedenfalls in so gut wie jeder Hinsicht überlegen. Aufgrund eines fehlenden Kartenslots ist zur größeren 16 GB-Version zu raten.

Die größte Enttäuschung siedelt sich im Content-Bereich an, weil sich viele der Angebote noch ausschließlich auf die USA beschränken. Wer sich darum weniger kümmert und das Tablet einfach zum Surfen oder für eigene Musik- und Videosammlungen nutzen will, wird trotzdem seine Freude mit dem Gerät haben. Ob ein Nutzer nun eher zur Größenordnung eines 10-Zoll- oder eines 7-Zoll-Tablets tendiert, bleibt ohnehin Geschmacksache. Beides kann seine Vorteile und Nachteile mit sich bringen und hängt vom jeweiligen Use-Case ab. Alles in allem ist Google ein überraschend guter Wurf für einen überraschend niedrigen Preis gelungen.

Spezifikationen

OS: Android 4.1 Jelly Bean

Prozessor: 1.3GHz Nvidia Tegra 3 Quad-Core-Prozessor

Arbeitsspeicher: 1GB RAM

Interner Speicher: 8 oder 16 GB

Display: 7 Zoll IPS-Display (1280 x 800 Pixel)

Akku: 4325 mAh Akku

Maße: 198,5 x 120 x 10,45mm

Gewicht: 340g

Quelle: futurezone

via Nexus 7: Googles erster Tablet-PC.

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Jun 29 2012

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Adobe kündigt Ende von Flash für Android an

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Nach der Ankündigung im vergangenen Jahr macht Adobe nun Ernst: die neueste Version des Android-Betriebssystems, Jelly Bean, wird nicht mehr unterstützt. Des weiteren sind Neuinstallationen über den Play Store ab dem 15. August nicht mehr möglich.

Der Softwarekonzern zieht einen deutlichen Schlussstrich unter Flash für Android und gab am Donnerstag (28.06.2012) bekannt, dass es für die neueste Android-Version Jelly Bean keine offizielle Flash-Unterstützung geben werde. Der Download von Flash über den Play Store wird voraussichtlich möglich sein, ob das Plugin allerdings auch ohne Anpassungen von Adobe mit Android 4.1 kompatibel sein wird, bleibt unklar. Und auch hier muss man schnell sein, denn Flash wird ab dem 15. August aus dem Play Store entfernt um weitere Installationen zu verhindern.

Keine Zukunft für Flash
Adobe gab bereits vergangenen November bekannt, dass es in Zukunft keine Flash-Versionen mehr für mobile Plattformen geben werde und künftig nur Sicherheitsupdates nachgereicht werden. Der Entwickler von Flash will sich in Zukunft verstärkt der Weiterentwicklung von HTML5 sowie der hauseigenen AIR-Plattform widmen.

Quelle: futurezone

via Adobe kündigt Ende von Flash für Android an.

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Jun 29 2012

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Hands-on: Google-Tablet Nexus 7 zeigt sich flüssig und leicht

Abgelegt unter PC-Ecke

Am Mittwoch (27.06.2012) hat Google im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz sein erstes eigenvermarktetes Tablet präsentiert. Die futurezone konnte bereits einen ersten Blick auf das Gerät mit Android Jelly Bean (4.1) werfen.

Ein 7-Zoll-Display, eine Bildschirmauflösung von 1280 x 800 Pixel, ein Tegra 3 Quadcore-Prozessor und versprochene neun Stunden Akkulaufzeit – mit derlei Spezifikationen will das neue Google-Tablet Nexus 7 (hergestellt von Asus), bei den Nutzern punkten. Darüber hinaus werden WLAN, HD-Video-Wiedergabe und ein NFC-Chip geboten. Die futurezone hat sich von dem Gerät, das potenziell sowohl dem iPad als auch insbesondere dem Kindle Fire Konkurrenz machen könnte, bereits einen Ersteindruck geholt.

Leichtgewicht mit guter Verarbeitung
Was sofort auffällt, ist das geringe Gewicht des 7-Zoll-Tablets. Die nur 340 Gramm machen es zu einem angenehm leichten Begleiter im Alltag. So lässt sich das Gerät auch gut mit einer Hand halten und geht aufgrund seiner Größe fast schon als überdimensionales Smartphone durch. Der Gedanke verflüchtigt sich allerdings angesichts einer fehlende 3G-Variante auch schnell wieder. Ebenfalls nicht vorhanden ist ein SD-Kartenslot, den sucht man aber auch bei anderen Tablets (iPad) vergeblich.

Obwohl sich das Gerät eher im günstigen Preissegment ansiedelt, wirkt die Verarbeitung – an die Konferenzbesucher wurde eine Version mit weißer Rückseite ausgeteilt – auf den ersten Blick recht hochwertig. Der Lautsprecher befindet sich als schmaler Schlitz unten an der gummierten Rückseite. Kopfhörer-Anschluss und Ladekabel-Anschluss sind an der Unterseite, Einschaltknopf sowie Lautstärkeregelung an der rechten oberen Seite.

Jelly Bean läuft flüssig
Die neue Android-Version Jelly Bean (4.1) macht sich beim ersten Ausprobieren auf dem Tablet jedenfalls gut. Die schon zuvor von Google propagierte Flüssigkeit von Jelly Bean ist durchaus spürbar. Das Gerät reagiert schnell und man kann ohne Probleme zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln, was auch der starken Ausstattung mit einem Quadcore-Prozessor, 1 GB RAM und der Nvidia GPU zu danken ist. Das Nexus 7 ist das erste Gerät, auf dem nun auch der Chrome-Browser standardmäßig vorinstalliert ist.

Fokus auf Unterhaltung
Nicht ganz so schnell wie die Bedienung selbs, erfolgte der Start eines Videos. Bei den ersten Versuchen, brauchte es einige Sekunden, bis das Video nach dem Play-Drücken tatsächlich losging – inwiefern dabei auch die WLAN-Verbindung eine Rolle spielte, ist schwer zu beurteilen. Zum Konsum eines Videos empfiehlt es sich jedenfalls, Kopfhörer zu benutzen. Die Audioausgabe über den Lautsprecher ist zwar sauber und in Ordnung, aber die Lautstärke doch begrenzt. Die Qualität der Videos ist gut, der Screen macht auch ansonsten einiges her und eignet sich zum Lesen eines Artikels ebenso wie zum Anschauen von Videos.

Klar ist, dass das Nexus 7 stark auf Unterhaltung, also den Konsum von Büchern, Magazinen, Musik und Videos ausgelegt ist. Auf dem Homescreen ist etwa mit “My Library” eine Auswahl von Unterhaltungsinhalten vorinstalliert. Weiters gibt es ein Magazin-, ein Buch- und ein Film-Widget.

Ob sich die breite Nutzerschaft beim Videoschauen und Magazin-Lesen mit der Größe von 7 Zoll zufrieden geben wird, ist eine andere Frage. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt jedenfalls und bereits nach dem Kurztest deutet eigentlich alles darauf hin, dass Google im 7-Zoll-Bereich mit dem Nexus 7 ganz vorne mitspielen kann.

Quelle: futurezone

via Nexus 7: Googles erster Tablet-PC.

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