Archiv für das Tag 'itunes'

Nov 21 2011

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Financial Times trickst Apple aus

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

Anwendung verbucht ohne App-Store über eine Mio. Kunden

London (pte018/21.11.2011/13:31) – Die Financial Times (FT) hat bekanntgegeben, dass die Web-App des Unternehmens seit Juni von mehr als einer Mio. Usern verwendet worden ist. Die britische Wirtschaftszeitung war eines der ersten Printmedien, das sich gegen Apples restriktive Richtlinien erhoben und den mobilen Markt auf eigene Faust erschlossen hat. Der Erfolg könnte Apple unter Druck setzen, seine Konditionen anzupassen. “Etwaige Konsequenzen bleiben abzuwarten. Medieninhalte machen nur einen kleinen Teil des App-Geschäftsmodells aus. Wie gut Apples Bedingungen sind, hängt von der Fähigkeit der Verlage ab, gemeinsam aufzutreten um zu verhandeln”, sagt Medienberaterin Katja Riefler von risolutions.de.

Mobil-Boom

Als Apple das iPad präsentiert hat, wurde die Firma vielerorts zum Retter der Printmedien stilisiert. Die Euphorie fand ein jähes Ende, als Apple seine Bedingungen für den Zugang zum App-Store präsentierte. Verlage müssen 70 Prozent des Umsatzes und die Hoheit über die Abonnementendaten abgeben, wenn sie im Apfelladen vertreten sein wollen. Die FT wollte das nicht akzeptieren und beschloss, ihr eigenes Glück zu schmieden. Die Web-App des Unternehmens bietet ähnliche Funktionalität wie eine native Applikation, kann aber ganz normal über jeden Browser abgerufen werden. “Noch haben Web-Apps einige Defizite. HTML5 ist aber dabei, die Lücke zu schließen”, erklärt Riefler.

Mittlerweile kommen 20 Prozent der Zugriffe auf das Web-Angebot der FT über die App zustande. “Der mobile Markt ist mittlerweile enorm wichtig für Medienunternehmen. Smartphones sind inzwischen weit verbreitet und die Zahl der Tablets steigt schnell”, sagt Riefler. Das erfolgreiche Modell der FT lässt sich allerdings nicht ohne weiteres kopieren. “Die FT ist eine starke Marke, deren Online-Angebot schon lange vor der App kostenpflichtig war. Das sind spezielle Voraussetzungen. Die Verlage müssen verschiedene Modelle ausprobieren und wahrscheinlich mehrere Einnahmequellen schaffen, um im Internet zu florieren”, erklärt Riefler.

Konkurrenz für Apple

Apple war der Vorreiter was mobile Endgeräte betrifft. Mittlerweile hat die Konkurrenz aber aufgeholt. “Eine Premiummarke kann den Markt nicht alleine beherrschen”, so Riefler. Die wachsende Zahl der Mitbewerber schwächt Apples Position als Medienanbieter ebenso wie Firmen, die auf eine Präsenz im App-Store verzichten. Für die User steht laut Riefler hauptsächlich der bequeme Zugang zu Medien im Mittelpunkt. Mit Web-Apps lässt sich das relativ einfach realisieren. Für starke Marken, aber auch Nischenprodukte, kann sich ein Alleingang durchaus lohnen und zur lukrativen Einnahmequelle werden.

Quelle: pressetext.com

 

siehe dazu auch den Artikel Apple-Boykott: Financial Times umgeht iTunes.

 

 

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Okt 06 2011

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Apple: Die Gadgets einer Generation

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Die zweite Jobs-Ära in der Retrospektive

Cupertino (pte022/06.10.2011/13:59) – Nach seiner Rückkehr an die Spitze des Unternehmens führte Steve Jobs Apple zurück in die schwarzen Zahlen. Mit dem Apple Store eröffnete er einen neuen Vertriebsweg, die i-Produktreihe revolutionierte Medienkonsum, Computernutzung und Telefonie des beginnenden Jahrtausends und definierte die Technik für eine ganze Generation.

Das “i” taucht auf

Angesichts der stetigen Sticheleien zwischen eingefleischten Windows- und Mac-Nutzern ist es fast ironisch, dass Steve Jobs erste Ankündigung eine Kooperation mit Microsoft war, um die Office-Software aus Redmond auf MacOS zu portieren. Zusätzlich investierte das Unternehmen von Bill Gates 1997 die Summe von 150 Mio. Dollar in Vorzugsaktien des angeschlagenen Konzerns. Kurz darauf erblickte das Konzept des “Apple Stores” das Licht der Welt und erschloss einen neuen Build-to-Order-Vertriebsweg über das Netz.

1998 führte Apple das zum Erkennungszeichen avancierte kleine “i” in die Produktbenennung ein. Der iMac trat als All-in-One-Lösung das Erbe der frühen Macintosh-Modelle an. Gleichzeitig stockte man das eigene Softwareportfolio auf, es erschienen iMovie und Final Cut Pro, das auf einer Entwicklung von Macromedia basierte. Es folgten im weiteren Verlauf Shake, GarageBand und iPhoto, die das “iLife” genannte Bündel schließlich komplettierten.

2001 eröffneten die ersten zwei Ladengeschäfte in Tysons Corner und Glendale. Mittlerweile betreibt Apple über 350 Shops weltweit. Viele davon befinden sich in Einkaufszentren, jedoch hat Apple im Laufe der Zeit auch eine Vielzahl eigenständiger Flagship-Stores errichtet.

Das Phänomen iPod

Am 23. Oktober 2001 stellte Jobs den iPod vor. Der mit einer Festplatte ausgestattete Musikplayer bot mit fünf bzw. zehn Gigabyte für damalige Verhältnisse enorm viel Platz für ein portables Gerät und ermöglichte über das neuartige “Touch Wheel” trotzdem einfache Navigation durch große Musiksammlungen. Steve Jobs war hauptverantwortlich für die Entwicklung der Nutzeroberfläche.

Im Laufe der Zeit diversifizierte sich die Serie, die Modelle Classic, Mini, Shuffle, Nano und – als letzter Neuzugang – Touch bedienten erfolgreich verschiedene Ansprüche. Der Begriff “iPod” wurde zum Synonym für MP3-Player. Mittlerweile bietet der iPod-Touch eine Kombination aus Multimediaplayer, Spielkonsole und Gerät zum Internetsurfen. Obwohl im Laufe der Zeit zahlreiche “iPod-Killer” verschiedener Hersteller veröffentlicht wurden, ist Apple in diesem Segment weiterhin mit großem Abstand Marktführer in vielen Ländern.

Auch im Bereich des digitalen Medienvertriebs darf sich Apple zu den erfolgreichen Pionieren zählen. Das 2003 gestartete iTunes bildet nunmehr die Basis für das Ökosystem vieler Apple-Geräte und ist der erfolgreichste Online-Musikstore weltweit.

Mac goes Intel

Mitte des vergangenen Jahrzehnts sagte Apple schließlich der eigenen, proprietären Hardwareplattform für Desktop- und Mobilcomputer ade. Jobs kündigte an, dass man künftig auf Intel-Prozessoren setzen werde.

Im Januar 2006 waren neue Modelle des MacBook Pro und iMac schließlich die ersten Rechner, die mit einem Dualcore-Prozessor des amerikanischen Chipherstellers ausgerüstet waren. Über “Bootcamp” hatten die Nutzer erstmals die Möglichkeit, auf ihrem Rechner sowohl Windows als auch MacOS zu betreiben.

iPhone macht Smartphones mehrheitsfähig

Während Apple-Rechner bis heute in den USA keinen zweistelligen Marktanteil erreichen und Microsoft übermächtig bleibt, begann Apples Sturm auf die mobile Elektronik im Jahr 2007. Zwei Jahre zuvor war das erste Telefonexperiment, ein in Kooperation mit Motorola entwickeltes “Musicphone” namens “ROKR E1″ gefloppt, nun präsentierte Apple ein selbst entworfenes Smartphone mit eigenem Betriebssystem: Das iPhone.

Mit einem durchdachten Bedienkonzept nebst Multitouch-Gesten, iTunes-Integration und einem Browser mit optimierter Web-Darstellung war man der Konkurrenz abermals einen Schritt voraus und definierte einen neuen Markt. Das iPhone legte den Grundstein für die Massentauglichkeit des Smartphones, das zuvor als Produkt für den Business-Sektor galt.

Der Absatz des iPhones hat sich in vier Jahren beinahe verhundertfacht. Verkaufte Apple im ersten Quartal 2007 nur rund 250.000 Stück, so waren es zwischen April und Juni 2011 bereits über 20 Mio. Telefone. Der jüngste Spross der Serie, das iPhone 4S, wurde vergangenen Dienstag (04.10.2011) präsentiert.

Tablet als weiterer Coup

Ähnliches gelang den Masterminds aus Cupertino mit dem iPad, dessen Veröffentlichung eine Welle an Folgeentwicklungen konkurrenzierender Unternehmen auslöste. Auch damit hat man – so scheint es – einerseits den Nerv der Zeit getroffen und gleichzeitig einen weiteren Markt geschaffen.

Von allen Sorgen befreit ist Apple jedoch nicht. Internetriese Google hat mit Android eine konkurrenzfähige Plattform geschaffen, die sich im Bereich der Smartphones an die Spitze katapultiert hat. Microsoft will mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Windows Phone ebenfalls Marktanteile zurückerobern. Der Innovationsdruck ist höher denn je.

Ungewisse Zukunft

Wenngleich Apple rund 50.000 Mitarbeiter beschäftigt, so war der prominenteste und wichtigste Kopf des letzten Jahrzehnts zweifelsohne Steve Jobs. Die Produkte, die das Unternehmen unter seiner Ägide veröffentlichte, definierten die Gadgets einer ganzen Generation. Ob mit seinem Ableben der Ideenmotor nun zu stottern beginnt, wird sich zeigen. Sein Tod bedeutet auf jeden Fall ein jähes Ende für den Kult um seine Person (siehe Nach Jobs Tod: Vergötterung läuft ins Leere). Ein Umstand, dessen Folgen in vielerlei Hinsicht noch nicht absehbar sind.

Quelle: pressetext.com

Teil 1 der Retrospektive:
Steve Jobs: Vom Apple I zum Macintosh

 

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Jun 09 2011

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Apple-Boykott: Financial Times umgeht iTunes

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Apple-Boykott: Financial Times umgeht iTunes
Verlag wehrt sich gegen 30-Prozent-Abgabe bei Abo-Einnahmen

London (pte027/08.06.2011/13:10) – Die britische Wirtschaftszeitung Financial Times (FT) http://www.ft.com/home/uk wehrt sich gegen die restriktive Firmenpolitk, die Apple in seinem iTunes Store an den Tag legt. Um die neuen Bestimmungen, die Verleger ab dem 30. Juni 2011 dazu zwingen, 30 Prozent der Einnahmen aus ihren digitalen Abonnements an Apple abzutreten, zu umgehen, hat das Finanzblatt nun selbst die Initiative ergriffen und eine eigene Web-basierte App für Smartphones und Tablets entwickelt. Diese lässt sich ganz einfach über den Browser nutzen, ein Herunterladen via iTunes ist somit nicht mehr nötig.

“Wir sind nicht auf ein Kooperationsabkommen mit Apple angewiesen, um unsere digitale Vertriebsstrategie erfolgreich umsetzen zu können”, gibt sich Rob Grimshaw, Managing Director der FT-Webseite, gegenüber dem Guardian selbstbewusst. Die Verhandlungen mit dem IT-Riesen aus Cupertino seien derzeit in einer Pattsituation festgefahren. Die Entwicklung einer eigenen App, die auch ohne iTunes auskommt, bezeichnet Grimshaw als eine “nüchterne, pragmatische Geschäftsentscheidung”: “Wir schauen uns sehr genau an, was wir an Drittanbieter bezahlen. Ich halte es nicht für richtig, dass sich Apple ein Drittel des Umsatzes schnappt.”

Unzufriedenheit bei Verlagen

Die FT ist bei weitem nicht das einzige Zeitungshaus, das sich mit der Geschäftspolitik von Apple nicht anfreunden kann. Laut Guardian-Bericht haben bereits mehrere Branchenvertreter damit begonnen, sich nach brauchbaren Vertriebsalternativen zum iTunes Store umzusehen. Bei der FT selbst hatte man schon im April damit gedroht, eventuell auf andere Vertriebskanäle auszuweichen, falls der iPad-Hersteller seine Abo-Politik nicht grundlegend überdenken sollte.

“Auch die deutschen Verlage sehen das Modell von Apple sehr kritisch”, erklärt Erik Staschöfsky vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) http://www.bdzv.de. Trotz dieses Umstandes versuche man aber dennoch, auf einer “partnerschaftlichen Ebene Lösungen zu finden”. Die Entscheidung der FT, ihre Inhalte auch ohne die Unterstützung Apples digital vertreiben zu wollen, sei aber ein “starkes Zeichen der Unzufriedenheit aus der Branche”, so Staschöfsky.

Kundeninfos an Apple

Dass sich die Verleger der FT gegen eine Kooperation mit Apple entscheiden haben, liegt vor allem an den neuen Richtlinien, die der aktuelle Marktführer im boomenden App-Geschäft Ende Juni in seinem iTunes Store installieren will. Demnach müssen Verlage bald nicht nur 30 Prozent ihrer digitalen Abo-Einkünfte abtreten, sondern auch wichtige Kundeninformationen, die auf diese Weise gesammelt werden, an Apple weiterzugeben. “Aus unserer Sicht wäre es ein klarer Rückschritt, wenn wir eine Vereinbarung eingehen, die uns den direkten Zugang zu unseren Lesern versperrt”, betont FT-Managing-Director Grimshaw.

Quelle: pressetext.de

 

Apple-Boykott: Financial Times umgeht iTunes.

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Jun 01 2011

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Steve Jobs geht für Musikdienst iCloud auf die Bühne

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Steve Jobs geht für Musikdienst iCloud auf die Bühne
Der Chef als Wolkenschieber: Am kommenden Montag (06.06.2011) wird der charismatische Apple-Gründer Steve Jobs den lange erwarteten Streaming-Musikdienst iCloud und das neue mobile Betriebssystem iOS 5 für iPads und iPhones auf der Bühne der Entwicklermesse WWDC vorstellen. iCloud soll dabei den Segen der großen Musiklabels haben, berichtet das “Wall Street Journal”.

Der ernsthaft erkrankte Steve Jobs hatte sich eigentlich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und die Öffentlichkeit gemieden. Ungewöhnlich ist auch, dass Apple auf die gewohnte Geheimnistuerei verzichtet. Jobs ist vermutlich stolz darauf, die Rechteverhandlungen mit den großen Musiklabels Warner, Sony, EMI und Universal erfolgreich geführt zu haben. Mit den hartleibigen Musikvertretern hat er seit Gründung von iTunes jahrelange Erfahrung. Nun kann Apple wohl den ersten Musikdienst aus der Datenwolke präsentieren, der den Segen der Plattenlabels hat – der Amazon und Google für ihre Dienste noch fehlt. Erwartet wurde ein Streaming-Musikservice von Apple eigentlich schon seit der Übernahme des Musikportals Lala.com im Jahr 2009. Inzwischen hat Apple fleißig gearbeitet, unter anderem wurde ein teures Datencenter in North Carolina hochgezogen, das mit der erwartet hohen Menge an Musikstreams auch klarkommt. Vorteil für den Nutzer von iCloud: Erworbene Musikstücke sind nicht mehr an ihre physische Speicherung auf bestimmten Geräte gebunden, sondern können jederzeit aus der Datenwolke im Internet abgerufen werden.

Steve Jobs stellt Apple-Neuheiten persönlich vor

Trotz Krankheit wird Steve Jobs auf der Entwicklerkonferenz WWDC die neuesten Apple-Produkte persönlich vorstellen. Er und sein Team zeigen dort die neuen Betriebssystemse für Mac sowie iPhone und iPad.
Neben Mac OS X Lion und iOS 5 steht am kommenden Montag (6. Juni) auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) die Premiere des Musikdienstes iCloud, der die Vorteile verteilter Rechenzentren im Netz nutzt, auf dem Programm.

Apple veröffentlichte am Dienstag den Fahrplan für die Entwicklerkonferenz, zu der alljährlich die Apple-Gemeinde aus aller Welt nach Kalifornien strömt. Die Veranstaltung gehört zu den absoluten Pflichtterminen für Steve Jobs, der sie auch dieses Mal eröffnen wird. Doch seitdem sich der Apple-Gründer und Konzernchef Mitte Januar eine gesundheitsbedingte Auszeit genommen hat, werden seine raren öffentlichen Auftritte mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Bislang war unklar, ob Jobs kommt.

Apple-Gemeinde bangt um Jobs

Es ist weder bekannt, was Jobs genau fehlt, noch wann er wieder voll ins Tagesgeschäft einsteigen kann, aus dem er sich ausgeklinkt hatte. Umso begieriger saugt die Apple-Gemeinde jede winzige Neuigkeit zu seinem Zustand auf. Jobs hat eine Krebserkrankung und eine Lebertransplantation hinter sich. Das US-Blatt „National Inquirer“ hatte ihm im Februar nur noch sechs Wochen zu leben gegeben – ein Irrtum. Bei seinen wenigen zwischenzeitlichen Auftritten wirkte Jobs allerdings geschwächt.
Apple ist derzeit so erfolgreich unterwegs wie kaum ein zweites Unternehmen. Zuletzt wirbelte der kalifornische Elektronikkkonzern mit dem Tablet-Computer iPad den gesamten Markt durcheinander, nachdem ihm dies schon zuvor mit dem iPhone und dem Musikspieler iPod gelungen war. Jobs gilt als geistiger Vater all dieser Erfolgsprodukte, entsprechend nervös reagierten sowohl Fans als auch Anleger auf das Bekanntwerden seiner gesundheitlichen Probleme.

iCloud-Start nun sicher

Die Apple-Aktie stieg am Dienstag im frühen Handel um fast zwei Prozent, als Jobs´ Erscheinen auf der Entwicklerkonferenz publik wurde. Zudem ist nun klar, dass Apple zu seinen beiden Rivalen Amazon und Google aufschließt und ebenfalls einen Cloud-Musikdienst anbietet. Dabei wird die Musik in dem Moment, in dem der Nutzer sie hören will, aus dem Internet gezogen statt zuvor aufs Gerät heruntergeladen. Apple gehört dank seinem iTunes-Store zu den mächtigsten Anbietern im Online-Musikgeschäft.

Beim Mac-Betriebssystem Mac OS X steht der Wechsel vom Snow Leopard zu Lion an. Die Software ist die Basis der Mac-Computer, deren Absatz in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf 3,8 Millionen Geräte gestiegen ist.

Quelle: turi2/focus

 

Steve Jobs geht für Musikdienst iCloud auf die Bühne.

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Sep 05 2010

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iTunes 10: Apples Ping bereits jetzt mit Spam überflutet

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Digital-Kingdom.dk.

iTunes 10: Apples Ping bereits jetzt mit Spam überflutet

Apples musikbezogenes soziales Netzwerk Ping ist gerade einmal zwei Tage alt und schon wird es zur Spielwiese für Spammer. Cyberkriminelle ködern Nutzer mit heimtückischen Tricks.

Zwar handelt es sich laut Sophos derzeit noch größtenteils um harmlosen Spam beziehungsweise Scam und nicht um aggressive Würmer. Security-Experten sind dennoch alarmiert. “Wie bei allen sozialen Netzwerken wird auch dieses interessanter für Cyberkriminelle, je mehr Benutzer daran teilnehmen”, erklärt Thorsten Urbanski vom deutschen Security-Spezialisten G Data. Soziale Netzwerke bieten für Spammer den Vorteil, dass sie besonders zielgruppenorientiert arbeiten können. “Man kann nach bestimmten Personengruppen suchen und diese dann wie beim Direktmarketing ansprechen”, so Urbanski. Bei Ping ist etwa die Suche nach Fans bestimmter Künstler oder bestimmter Musikrichtungen denkbar.
Besucht ein Nutzer auf Ping die Seite eines Künstlers, so dauert es tatsächlich nicht lang, bis der User in den Kommentaren auf die ersten Einladungen zu dubiosen Umfragen stoßen. Mit Slogans wie “Free iPhone” versuchen die Spammer, Ping-User auf ihre Seiten zu locken. Zusätzlich erleichtert wird den Störenfrieden ihre Tätigkeit, weil Apple keine wirkungsvollen Schutzmaßnahmen bei der Anmeldung zum sozialen Netzwerk nutzt, heißt es seitens der Securityfirma Sophos.
Müssten sich Nutzer vor der Anmeldung etwa durch ihre Kreditkartennummer identifizieren, so würde dies den Spammern ihre Arbeit erheblich erschweren, so Sophos. Freilich würde eine solche Maßnahme auch Nutzer aus dem sozialen Netzwerk ausschließen, die über keine Kreditkarte verfügen.
Obwohl das in iTunes 10 integrierte soziale Netzwerk ein Anziehungspunkt für Spammer zu sein scheint, empfiehlt das Security-Unternehmen dennoch den Umstieg auf die aktuelle Version. Zwar würden die Nutzer darin mit Spam konfrontiert, dafür sind 13 potenzielle Sicherheitsprobleme aus der Vorgängerversion behoben worden.
Freilich befindet sich nicht nur das neu erschienene Social Network von Apple im Fadenkreuz von Spammern und Cyberkriminellen. Auch andere Netzwerke wie Facebook sind schon seit längerer Zeit Brutstätten für Malware und Spammer. Über soziale Netzwerke können Cyberkriminelle sehr viele Nutzer auf Spam- und Phishing-Seiten locken, wo nicht nur faule Versprechungen rund um Gratis iPods gemacht werden. Usern können dort auch wirklich Viren untergejubelt und persönliche Daten entwendet werden.
Als Schutz empfiehlt Sicherheitsexperte Urbanski, sich nie ohne aktuelle Antivirenlösung im Internet zu bewegen. Doch auch das alleine reicht nicht. “Man muss mit offenen Augen durchs Internet surfen”, sagt er. “Wenn man auf eine neue Seite kommt, sollte man auch mal oben in die Adresszeile schauen, wo man sich überhaupt befindet”.
Zudem sollten Internetnutzer nicht zu freigiebig mit ihren Daten umgehen. Auf Ping könnten Cyberkriminelle ihre Opfer etwa mit dem Versprechen auf dubiose Homepages locken, dass dort exklusive Konzertfotos warten. Es liegt allerdings an den Nutzern, sich zu überlegen, ob es wirklich notwendig ist, seine volle Adresse und Bankverbindung anzugeben, um einige Fotos anzusehen – oder ob es sich nicht vielleicht doch um eine gefährliche Falle handelt.


Quelle: tecchannel 04.09.2010

Siehe auch den Artikel Was sind “Social Bookmarks”? Und braucht man “Twitter”?

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