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Mrz 12 2012

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Wettbewerb: Auch Firefox und Internet Explorer gehackt

Nach dem Chrome-Hack (Wettbewerb: Google-Browser Chrome konnte in fünf Minuten geknackt werden) wurden auch Sicherheitsücken bei dessen Browser-Rivalen gefunden. Die Security-Experten, die die Browser geknackt haben, wurden im Rahmen des Pwn2Own-Wettbewerbs mit Preisgeldern von bis zu 60.000 Dollar belohnt. Als nächstes soll Apples Safari dran glauben müssen.

Im Rahmen des Hacker-Wettbewerbs Pwn2Own wurden nach Googles Chrome-Browser (die futurezone berichtete) auch dessen Konkurrenten gehackt. So schafften es die beiden Security-Experten Vincenzo Iozzo und Willem Pinckaers, dem Firefox über eine bisher unbekannte Sicherheitslücke – ein so gnannter “Zero Day Exploit” – Schadcode unterzujubeln. Sie verdienten sich damit ein Preisgeld von 30.000 Dollar. Geknackt wurde der Firefox 10.0.2 unter Windows 7 SP 1, bei dem Hack wurden mit DEP und ALSR zwei wichtige Sicherheitsfunktionen des Windows-Betriebssystems ausgehebelt. Besonders anfällig ist Firefox offensichtlich, weil er anders als andere Browser keine Sandbox-Technologie bietet.

60.000 Dollar für Chrome- und IE-Hack
Diese Sandbox-Technologie schützte aber weder Chrome noch den Internet Explorer. Experten des Sicherheits-Unternehmens Vupen konnten den Internet Explorer 9 auf Windows 7 knacken und mit Hilfe einer präparierten Webseite Schad-Software auf dem betreffenden Rechner installieren. Vupen war es auch, die den Chrome-Browser von Google in nur fünf Minuten in die Knie zwangen. Die Firma hat sich mit den Hacks 60.000 Dollar verdient – ganz dem Geschäftsmodell des Unternehmens entsprechend.

Apple blieb verschont

Nun liegt es an den Browser-Herstellern, die Sicherheitslücken zu schließen. Google hat das bereits getan. Als einziger Anbieter ist bis dato Apple mit seinem Safari von Hacks verschont geblieben. Allerdings hat Vupen in einem Tweet bereits verlautbart, einen “Zero Day Exploit” auch in dem Apple-Browser entdeckt zu haben.

Quelle: futurezone

via Wettbewerb: Auch Firefox und Internet Explorer gehackt.

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Okt 01 2010

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Chefentwickler des Internet Explorer wechselt zu Google

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Digital-Kingdom.dk.

Chefentwickler des Internet Explorer wechselt zu Google

Chris Wilson ist seit 1995 bei Microsoft für den Browser verantwortlich. Zuvor entwickelte er die Windows-Version von NCSA Mosaic. Bei Google darf er wegen einer Konkurrenzausschlussklausel ein Jahr nicht an Chrome arbeiten.


Browser-Veteran Chris Wilson will in Zukunft lieber für Google anstatt für Microsoft arbeiten

Chris Wilson, einer der wichtigsten Architekten des Internet Explorer, hat Microsoft verlassen und wird im November zu Google wechseln. In seiner Funktion als “Principal Program Manager” erstellte er zuletzt die Entwicklerspezifikationen für die IE9-Javascript-Engine “Chakra”.

Chakra erzielt in Benchmarks Werte, die nah an Googles V8-Engine liegen. Bei Google wird er allerdings aufgrund einer Konkurrenzausschlussklausel mindestens ein Jahr nicht an Chrome arbeiten, sondern offiziell als “Developer Advocate” tätig sein, wie die Seattle Times berichtet.

Wilson ist ein Veteran in der Windows-Browser-Entwicklung. Bereits 1993 arbeitete er an der ersten Windows-Version von NCSA Mosaic. Nach einem kurzen Intermezzo beim Webhoster Spry wechselte er 1995 zu Microsoft und war dort für die ersten Versionen des Internet Explorer verantwortlich, die auf vom NCSA lizenziertem Source-Code basierten. Er entwickelte zunächst die erste Implementierung von CSS im Internet Explorer.

Über seine Tätigkeit bei Microsoft hinaus arbeitete Wilson in verschiedenen Standardisierungsgremien zu HTML, CSS, XSL und DOM. Derzeit ist er stellvertretender Vorsitzender der “HTML working group”.

Wilson verlässt Microsoft nicht, ohne indirekt ein paar Seitenhiebe zu verteilen: Er habe dem Internet Explorer so viel geholfen, wie er konnte. Er erspare sich die Details seiner Entscheidung und sei froh, für eine Firma zu arbeiten, die so viel in die Web-Plattform für Nutzer und Entwickler investiere. Er hoffe, dort nicht nur nichts Böses, sondern aktiv Gutes tun zu können, schreibt er in seinem Blog.

Quelle: zdnet.de / Foto: cwilso.com

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