Archiv für das Tag 'internet'

Aug 30 2012

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Wirbel um Halbnackt-Darstellung Michelle Obamas

Kritiker werfen spanischer Zeitschrift Verharmlosung der Sklaverei vor

Madrid/Wien (pte013/29.08.2012/10:30) – Die künstlerische Abbildung einer halbnackten Michelle Obama bringt einer spanischen Zeitschrift derzeit Rassismus-Vorwürfe. Das “Magazine de Fuera de Serie”, eine Beilage der Tageszeitung “El Mundo”, setzte für sein Titelbild den Kopf der First Lady der USA per Photoshop auf ein Gemälde aus dem Jahr 1800, das eine schwarze Frau mit offenen Brüsten darstellt. Eine Welle der Empörung schwappte durch zahlreiche Internet-Foren, wobei viele Kritiker Bezüge zur Sklaverei und deren Verharmlosung herstellen.

Weiße Vormachtstellung

“Journalisten und Grafiker haben das Gefühl, mit Menschen schwarzer Hautfarbe nach Belieben verfahren zu können. Wie seriös und kompetent diese auch auftreten mögen, es ist ihnen egal. Der aktuelle Fall zeigt ungeheure Respektlosigkeit, weiße Vormachtstellung und Rassismus”, urteilt Simon Inou, Journalist und Leiter des Vereins zur Förderung interkultureller Medienarbeit M-Media.or.at.

Das Titelbild stellt eine sitzende Michelle Obama dar, mit bloßer Brust und umgeben von einer US-Flagge. “Keine Zeitschrift würde es wagen, mit einer halbnackten Laura Bush, Hilary Clinton oder Barbara Bush zu titeln. Die erste schwarze First Lady der USA wurde jedoch mittels Photoshop wieder zur Sklavin gemacht, unterwürfig und machtlos. Das war kein Missgeschick, sondern Kalkül”, so der Wiener Medienexperte.

Konträre Botschaft

Zurück geht das Bild auf das Louvre-Gemälde “Portrait d’une négresse”, das ursprünglich die Freiheit der schwarzen Bevölkerung und die Rechte der Frau zum Ausdruck bringen sollte – es entstand sechs Jahre nach Abschaffung der Sklaverei in Frankreich. Fraglich ist, ob die nun abgebildete Michelle-Obama-Version von Marie-Guillemine Benoist darauf Bezug nehmen wollte: Auch andere berühmte Nacktbilder hat die Künstlerin zur Portraitierung von Prominenten – darunter Schwarze wie Weiße – verwendet.

Der zugehörige Artikel in der Zeitschrift handelt von der Popularität Michelle Obamas und ihrer Schlüsselrolle für die mögliche Wiederwahl ihres Gatten bei der US-Präsidentenwahl im November. “Der Journalist Pablo Scarpellini lüftet Geheimnisse der Frau, die nicht nur das Herz Barack Obamas gewonnen hat”, lautet die Ankündigung auf der Homepage des Magazins, wobei auf das Sprichwort “Hinter jedem großen Mann steht eine große Frau” Bezug genommen wird.

Vorbildwirkung ignoriert

Dem Magazine de Fuera de Serie muss klar gewesen sein, dass ein flüchtiges Betrachten des Bildes völlig andere Assoziationen als der Text hervorruft, so Inou. Das Ergebnis sei für Schwarze eine Katastrophe. “Nachdem Michelle Obama früher eine exzellente Anwältin war und sich auch jetzt als First Lady nie etwas zuschulden kommen ließ, gilt sie als ‘Role Model’ schlechthin. Wer das bewusst missachtet, verletzt viele Menschen – auf sehr ähnliche Weise wie kürzlich die Urinfleck-Darstellung von Papst Benedikt XVI.”

Quelle: pressetext.com / Bild: Magazine de Fuera de Serie

via Wirbel um Halbnackt-Darstellung Michelle Obamas.

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Aug 30 2012

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Google prescht mit YouTube-Objekterkennung vor

Nach Patentierung steht Werbelink-Tagging von Videos bevor

Mountain View/Graz (pte002/30.08.2012/06:05) – YouTube-Videos werden Betrachter schon bald mit Werbelinks zu den gesehenen Inhalten versorgen. Darauf deutet das soeben erteilte Patent “Automatic large scale video object recognition” von Google: Lebende und nicht-lebende Objekte in Videos werden anhand typischer Merkmale identifiziert und mit Daten einer Vektor-Datenbank abgeglichen, ehe ihnen ein Name zugeordnet wird. Die Beschlagwortung (Tagging) der Inhalte durch den Autor könnte somit überflüssig werden.

Videos als Werbeflächen

Bislang konzentrierte sich Objekterkennung auf statische Bilder – wie etwa Facebook Gesichter auf Fotos erkennt oder Googles “Goggles” Gegenstände, wobei im Bild Links auf dazu passende Webseiten geliefert werden. Die Absicht des aktuellen Patents sei dieselbe, urteilt Horst Bischof, Leiter des Instituts für maschinelles Sehen und Darstellen der TU Graz: “Alles, was kommerziell interessant ist, kann somit in Videos künftig automatisch getaggt werden – Weinflaschen oder Autos etwa.”

Neu sei am Patent die hohe Geschwindigkeit des Objekt-Scans, der somit in großem Maßstab oder bei umfangreichem Videomaterial angewendet werden kann. Die Technik wird hingegen bereits seit über zehn Jahren erforscht. “Technisch wäre längst alles da, einzig die Verfügbarkeit der Infrastruktur entscheidet über die Umsetzung in die Praxis. Google hat hier dank seiner Cloud-Server de facto einen großen Vorsprung”, so Bischof. Trotz des Patents dürften auch andere Videoanbieter bald nachziehen, denn: “Es gibt mindestens fünf, sechs weitere Methoden der Objekterkennung.”

Manuelle Beschlagwortung vor dem Aus

Das Branchenportal engadget.com http://engt.co/Q0I6Zj sieht die Erstellung von YouTube-Schlagwörtern ohne Zutun des Nutzers als “logische Verwendungsart der Technik” – dies spare beim Hochladen eines Videos Zeit. “Somit löst man das Problem, dass schlecht beschriftete Videos nie wieder gefunden werden können”, so auch der Grazer Informatikexperte. Auf anderen Portalen wird ein denkbarer Einsatz in der Augmented-Reality-Brille Google Glasses diskutiert.

Quelle: pressetext.com

via Google prescht mit YouTube-Objekterkennung vor.

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Aug 27 2012

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Facebook speichert bewusst falsche Standorte

Datenmissbrauch für Rasterfahndung befürchtet

Boston/Wien (pte011/27.08.2012/13:55) – Eine Facebook-Nutzerin aus Boston hat festgestellt, dass auf ihr Konto aus Orten, die mehr als 600 Kilometer entfernt sind, mehrmals zugegriffen wurde. Zunächst dachte sie, dass sie von der Polizei beobachtet wird und richtete sich an einen Journalisten, der den Fall jetzt aufgeklärt hat. Facebook speichert den Standort seiner Nutzer und ist dabei sehr ungenau. Diese verpfuschten Daten könnten für Facebook-Enthusiasten aber ein böses Nachspiel haben.

Intransparente Dienste

“Es gibt auf Facebook eine Reihe von Diensten, die den Aufenthaltsort der Anwender feststellen und für Werbemaßnahmen verwenden. Diese Dienste sind viel zu intransparent. Die Nutzer können nicht nachvollziehen, wie die Daten entstehen und wofür sie verwendet werden”, sagt Hans Zeger von der ARGEDaten.at.

Journalist Dan Tynan der Zeitschrift pcworld.com hat sich der Sache angenommen und untersuchte das Facebook-Protokoll der Bostonerin, die ihm schilderte, wie sie auf das Phänomen gestoßen ist: “Ich habe festgestellt, dass auf mein Konto aus Virginia und Washington D.C. zugegriffen wurde. Danach habe ich mein Passwort und die Sicherheitseinstellungen geändert – vergebens.”

Tynan stellte fest, dass auch in seinem Protokoll Zugriffe aus weit entfernten Orten verzeichnet sind. “Laut Facebook habe ich mich in New York eingeloggt, obwohl ich nicht einmal in der Nähe war.” Der Journalist kontaktierte Facebook und fragte nach, wie die Standortdaten generiert werden. Facebook antwortete unkonkret. “Wir nutzen Informationen von Mobilfunkbetreibern und den Endgeräten unserer Nutzer. In manchen Fällen können wir den Nutzer aber nicht genau orten. Deswegen wird ein beliebiger Standort angezeigt”, erklärt Facebook-Sprecher Frederic Wolens.

Rasterfahndung über Facebook

Facebook gibt also offiziell zu, dass Standorte seiner Nutzer festgestellt werden. Es ist aber sehr problematisch, dass die Daten inkorrekt sind. “Die Informationen werden für Geo-Marketing verwendet, dadurch kann lokale Werbung angezeigt werden. Facebook versucht damit endlich an Geld zu kommen. Das bisherige Geschäftsmodell funktioniert nicht – der Aktienkurs gibt mir Recht”, so Zeger. Laut dem Datenschutzexperten könnte es ein noch viel größeres Problem geben: “Facebook muss den Behörden bei strafrechtlichen Verfolgungen alle Daten zur Verfügung stellen.”

Im schlimmsten Fall könnten die falschen Ortsangaben dazu führen, dass die Polizei die Daten nicht hinterfragt und einem fälschlicherweise ein Verbrechen unterstellt. Zeger kann sich sogar vorstellen, dass Sicherheitsbehörden auf Facebook Rasterfahndungen durchführen könnten: “Auf Facebook könnte nach Verhaltensmustern gesucht werden. Dabei würden die Grenzen absolut überschritten.” Der Experte versucht aber zu beruhigen und geht davon aus, dass die Daten nur für Werbemaßnahmen verwendet werden. “Je mehr Daten gesammelt werden, desto gezielter ist das Marketing”, so Zeger.

Quelle: pressetext.com

via Facebook speichert bewusst falsche Standorte.

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Apr 14 2012

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439 Mio. Haushalte surfen weltweit kabellos

Anteil wächst weiter – Südkorea unangefochtener Spitzenreiter

Wien (pte004/13.04.2012/06:10) – Der internationale Marktforscher Strategic Analytics http://www.strategyanalytics.com hat einen Bericht veröffentlicht, demzufolge weltweit schon 439 Mio. Haushalte Heim-WLAN für den Zugang zum Internet verwenden. Das entspricht einem Viertel aller Haushalte mit Internetzugang. Bis zum Ende des Jahres soll diese Zahl sogar noch um zwölf Prozent auf 492 Mio. Haushalte anwachsen. Der Hauptwachstumsmarkt für Heim-WLAN ist die Volksrepublik China, wo schon Heute die größte Zahl der drahtlosen Heimnetzwerke zu finden ist.

Deutschland belegt laut Studie mit einer WLAN-Quote von 71,7 Prozent aller Internetanschlüsse in Haushalten Platz drei hinter England und Spitzenreiter Südkorea, das einen WLAN-Anteil von über 80 Prozent ausweist. “In Ländern wie Deutschland, wo die Penetration hoch ist, gibt es kaum mehr Wachstumspotenzial für drahtlose Netzwerke. Unter dem Stichwort ‘Heimvernetzung’ gibt es aber einen gewissen Druck zu WLANs. Immer mehr Geräte sind mit entsprechenden Schnittstellen ausgestattet. Drahtlose Netzwerke sind da sehr praktisch”, sagt Bernd Klusmann vom BITKOM.org.

China befeuert Wachstum

Momentan gibt es in China lediglich in 25 Prozent der Internet-Haushalte WLAN. In den nächsten fünf Jahren sollen 110 Mio. Haushalte zusätzlich mit drahtlosen Heimnetzwerken ausgestattet werden. Unter der Annahme, dass ein durchschnittlicher Haushalt vier Personen umfasst, werden Ende 2012 schon 1,9 Mrd. Menschen – rund 27 Prozent der Weltbevölkerung – über drahtlose Heimnetzwerke im Internet surfen. Das wird ganzen 73 Prozent der bis dahin prognostizierten 678 Mio. Breitbandverbindungen ausmachen.

Ein Einbruch des Wachstums oder gar eine Ablöse der drahtlosen Heimnetzwerke durch mobiles Internet ist derzeit eher nicht wahrscheinlich. “Das Preisniveau von Technologien wie UMTS oder LTE kann derzeit nicht mit herkömmlichen Internetangeboten konkurrieren. Sinkende Preise und steigender Datenverkehr bergen für die Mobilfunkbetreiber zudem die Gefahr einer Überlastung des Netzes”, so Klusmann. Mit Ausnahme ländlicher Gebiete, wo es Breitband nur via LTE-Modem gibt, wird das drahtlose Heimnetzwerk samt vorgeschaltetem Provider auf absehbare Zeit die beliebteste Zugangsvariante bleiben.

Quelle: pressetext.com

via 439 Mio. Haushalte surfen weltweit kabellos.

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Jun 30 2011

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Neustart für Startpage – Diskrete Suchmaschine für Google-Fans

Neustart für Startpage – Diskrete Suchmaschine für Google-Fans
Google Suchergebnisse und absoluter Schutz der Privatsphäre

Zeist (pts006/30.06.2011/10:00) – Endlich können Google-Fans diskret und sicher surfen. Startpage http://www.startpage.com präsentiert sich nach einem umfassenden Relaunch in neuem Gewand (wem “Startpage” nichts sagt: der alte Name Ixquick dürfte bekannter sein). Die Suchmaschine bietet hervorragende Suchergebnisse – inklusive einem absoluten Schutz der Privatsphäre. Dazu kombiniert Startpage die leistungsstarken Suchergebnisse der beliebtesten Suchmaschine Google mit den preisgekrönten Datenschutz-Funktionen von Ixquick, der diskretesten Suchmaschine der Welt. Startpage entspricht den hohen Anforderungen der europäischen Datenschutzbestimmungen und ermöglicht so ein tracking-freies und damit unbeobachtetes Recherchieren im Internet.

Angriff auf die Privatsphäre

Angesichts der jüngsten Datenskandale gewinnt der Schutz der Privatsphäre an Bedeutung. Was viele Internet-User nicht wissen: Bei herkömmlichen Suchmaschinen werden die Suchanfragen der Nutzer gespeichert. Dabei werden nicht nur die IP-Adressen aufgenommen, sondern auch sogenannte Tracking-Cookies eingesetzt, mithilfe derer die Suchanfragen, der genaue Zeitpunkt der Suche und die angesteuerten Links in einem riesigen Datenspeicher abgelegt werden. Die sensiblen persönlichen Daten sind nicht nur eine Goldgrube für Marketingfirmen; sie wecken auch Begehrlichkeiten bei Regierungsorganisationen und Hackern. Internetuser, die mit Startpage suchen, sind vor solchen Angriffen auf ihre Privatsphäre sicher.

Startpage hat die weltweit wirksamsten Datenschutzrichtlinien:

* Keine Erfassung der IP-Adressen der Nutzer
* Keine Cookies zur Identifizierung
* Keine Sammlung privater Daten
* Keine Weitergabe von persönlichen Daten an Dritte
* Sichere, verschlüsselte Verbindungen (HTTPS/SSL)
* Ein kostenloser Proxy-Service, der anonymes Surfen im Internet ermöglicht

“Unser Geschäftsmodell beruht auf hervorragenden Suchfunktionen in Kombination mit absolutem Schutz der Privatsphäre”, betont Surfboard-CEO Robert E.G. Beens. Startpage wird auch in Zukunft innovative Funktionen und Dienstleistungen für verbesserten Datenschutz bieten. “Unser neuer Proxy-Service etwa ermöglicht es Nutzern, Websites von Drittanbietern anonym über die Server von Startpage aufzurufen, ohne von diesen Websites erfasst zu werden. Außerdem testen wir derzeit Möglichkeiten, einen wirklich sicheren E-Mail-Dienst anzubieten”, verrät Beens. “Denn schließlich ist ein Email weitgehend der Ersatz für Briefe. Doch leider ohne Briefgeheimnis. Man stelle sich vor, wir geben einen Brief auf und der Beamte am Postamt öffnet diesen und kopiert den Brief. Danach wird die Kopie im Postamt ohne zeitliches Limit abgelegt. Erst dann reicht der Beamte den Brief weiter, geöffnet versteht sich, um diesen letztendlich dem vorgesehenen Empfänger zustellen zu können. Und genau so ist der Vorgang beim Versand eines E-Mail’s. Unglaublich, aber ein alltäglicher Vorgang, den wir unbedingt ändern möchten.”

Während sich das Internet ständig weiterentwickelt, wird Startpage an seinem Engagement für den Schutz der Privatsphäre festhalten.

Über Startpage

Startpage kombiniert die leistungsstarken Suchergebnisse von Google mit den überzeugenden Privatsphäre-Einstellungen von Ixquick, der diskretesten Suchmaschine der Welt. Das Resultat: Hervorragende Suchergebnisse – inklusive absolutem Schutz der Privatsphäre. Startpage speichert keine IP-Adressen, persönliche Daten werden weder gesammelt noch an Dritte weitergegeben, auch werden keine Cookies im Browser der Nutzer hinterlassen, die eine Identifizierung möglich machen würden. Startpage bietet darüber hinaus eine sichere SSL-Verschlüsselung, eine Proxy-Option, die es ermöglicht, anonym im Internet zu surfen, eine komplett unabhängige Zertifizierung und viele weitere Features zum Schutz der Privatsphäre.

Quelle: pressetext.de

Hintergrund:

Suchmaschine Ixquick: Tracking Cookies sind gefährlich und unnötig

Datenschutz: Enttäuschende Kehrtwende bei Yahoo

 

 

Neustart für Startpage – Diskrete Suchmaschine für Google-Fans.

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Jan 28 2011

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Suchmaschine Ixquick: Tracking Cookies sind gefährlich und unnötig

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Suchmaschine Ixquick: Tracking Cookies sind gefährlich und unnötig

Datenschutz-freundlicher URL-Generator unterstützt schnüffelfreie Einstellungen


Zeist/Berlin (pts/28.01.2011/09:11) – Anlässlich des internationalen Datenschutztages (Data Privacy Day) warnt Robert Beens, CEO von Ixquick, der diskretesten Suchmaschine der Welt: “Tracking Cookies sind nicht nur unangenehm. Sie hinterlassen auch Spuren, die Vermarkter direkt zur Haustür der User führen”.

Darum hat es sich Beens zur Aufgabe gemacht, die Verbraucher über die Online-Spuren aufzuklären, die Cookies hinterlassen. Er ermutigt die zahlreichen Nutzer von Ixquick außerdem dazu, Tracking Cookies von ihren Computern zu löschen. Tracking Cookies gefährden die Privatsphäre ganz massiv, so Beens, der Werbetreibenden vorwirft, sich wie die Geier auf Informationen zu stürzen. “Man sollte diese kleinen Textdateien besser als ‘Stalker Cookies’ bezeichnen”, wettert Beens.

Was manche Internetfirmen mit den Informationen der User anstellen, ist einfach unverschämt, klagt Beens. “Viele Verbraucher sind sich gar nicht im Klaren darüber, wie die meisten großen Websites und Suchmaschinen die Cookie-Informationen und IP-Adressen abgreifen, um damit die Suchbegriffe der User, die Zeiten ihrer Besuche und die Links, die sie klicken, aufzuzeichnen.”

Beens weist darauf hin, dass gerade die von Suchmaschinen gesammelten Daten besonders stark in die Privatsphäre der User eingreifen, weil sie extrem private Informationen preisgeben können – etwa die Interessen eines Users, die Familiensituation sowie Krankheiten. Diese Nutzerprofile werden oft in gigantischen Datenbanken gespeichert und könnten so – ohne Wissen oder Einverständnis des Users – für Marketingzwecke gebraucht werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Daten im Rahmen eines Hackerangriffs oder eines Gerichtsbeschlusses an die Öffentlichkeit gelangen.

“Die Preisgabe von Informationen im Internet kann auf jeden User negativ zurückfallen”, warnt Beens. “Wenn jemand zum Beispiel nach Informationen über Diabetes sucht, könnte das künftig in seinem Suchprofil vermerkt sein und eventuell bei potenziellen neuen Arbeitgebern oder Versicherern eine rote Lampe aufleuchten lassen.”

Um dem Cookie-Problem zuleibe zu rücken, stellt die Suchmaschine Ixquick nun einen neuen URL-Generator vor, der es den Usern erlaubt, die Einstellungen der Ixquick-Suche anzupassen, ohne ein Cookie zu verwenden.

Ixquick wird zwar weiterhin eine datenschutzfreundliche anonyme Cookie-Option bieten, mit der man die Ixquick-Einstellungen speichern kann. Das Unternehmen ist aber überzeugt davon, dass es für die Nutzer sicherer ist, ihre Cookies komplett zu löschen. “Unser neuer URL-Generator wird die User ermutigen, genau dies zu tun, denn sie brauchen nicht mehr zu befürchten, dass ihnen beim Löschen der Cookies ihre gewohnten Ixquick-Einstellungen verloren gehen”, erklärt Beens.

Der Ixquick-URL-Generator codiert die benutzerdefinierten Einstellungen in eine anonyme URL, die entweder als Lesezeichen gespeichert oder dazu benutzt werden kann, eine datenschutzfreundliche Suchbox im Browser einzurichten. Wenn etwa jemand eine große Schrift und einen familienfreundlichen Filter bevorzugt, werden ihm unter der von ihm erstellten URL automatisch die Suchergebnisse nur so angezeigt, wie er es bei jedem Besuch gewohnt ist.

“Der URL-Generator ist ein weiterer Baustein für unser Angebot einer innovativen, datenschutzfreundlichen Suchmöglichkeit, die dabei helfen soll, die Art und Weise, wie heutzutage das Internet-Geschäft funktioniert, zu verändern”, so Beens. “Wir glauben, dass die Privatsphäre ein Grundrecht und die Basis einer freien Gesellschaft ist. Und wir unterstützen die Verbraucher dabei, alles zu genießen, was ihnen das Internet bietet, ohne dieses Recht aufgeben zu müssen.”

Sämtliche Informationen zu Datenschutz und Funktionalität sind unter ixquick.com abrufbar.

Über Ixquick
Ixquick ist eine international preisgekrönte Suchmaschine mit branchenweit einzigartigen Datenschutzrichtlinien. Ixquick ist außerdem die einzige Suchmaschine, die den AnwenderInnen Privatsphäre garantiert und keinerlei benutzerbezogene Daten aufzeichnet. Ixquick war auch die erste Suchmaschine, die SSL-Verschlüsselung angeboten hat, wodurch Lauscher von außen abgewehrt werden und ist die einzige, die einen kostenfreien Proxyservice innerhalb der Suchergebnisse zur Verfügung stellt. An den Start ging Ixquick 1998. Betreiber ist die holländische Surfboard Holding mit Sitz in Zeist.

Quelle: pressetext.at

Siehe hierzu auch:
Datenschutz im Internet: Mehr Aufklärung und Selbstverantwortung gefordert

Mozilla: Mit HTTP-Headern gegen Online-Tracking

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Jan 27 2011

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Datenschutz im Internet: Mehr Aufklärung und Selbstverantwortung gefordert

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Datenschutz im Internet: Mehr Aufklärung und Selbstverantwortung gefordert

Data Privacy Day am 27. Januar: Überraschende Umfrage-Ergebnisse bei 123people

Wien (pts/27.01.2011/11:32) – Am 27. Januar ist Data Privacy Day. Er wurde 1981 vom Europarat ins Leben gerufen und wird heute von 29 Ländern und Dutzenden von Firmen und Organisationen auf der ganzen Welt unterstützt. Zentrales Ziel des Internationalen Tages des Datenschutzes ist es, das Bewusstsein der User im Umgang mit ihren persönlichen Daten zu schärfen. Das zur Zeit auf verschiedenen Ebenen heftig – und oftmals populistisch – diskutierte Thema “Persönlichkeitsschutz und Datenrecht im Internet” hat 123people.com, die weltweit größte Online-Personensuchmaschine, zu einer Umfrage unter seinen 45 Mio. Usern veranlasst. Erste Ergebnisse der Studie zeigen überraschende Ergebnisse: Über 70 Prozent der Befragten sehen ihre Privatsphäre durch das Internet gefährdet. Gleichzeitig fordern User aber nicht mehr Gesetze zum Schutz ihrer Online-Privatsphäre, sondern sind sich ihrer Selbstverantwortung durchaus bewusst.

“Der enorme Anstieg von kostenlosen Inhalten und Dienstleistungen im Internet wie Social Networks, Suchmaschinen oder Blogs hat zu einer unvermeidbaren Verwertung von user-bezogenen Informationen geführt”, erklärt Bernhard Hoetzl, Chief Marketing Officer von 123people. “Dass Informationen und Inhalte kosten, beginnen immer mehr Menschen zu verstehen. Als Personensuchmaschine ist es eine unserer Aufgaben, Menschen ein unmittelbares Instrument in die Hand zu geben, um ihren digitalen Fußabdruck in einer zunehmend transparenten Welt zu überprüfen und dadurch verwalten zu können.”

Eine aktuell von 123people in 13 Ländern zum Thema Datenschutz durchgeführte Nutzerbefragung, die auch Straßen-Interviews umfasste, hat nun erste neue und durchaus auch kontroverse Erkenntnisse zutage gebracht. Luca Sartoni, Social Media und Internet Marketing Teamleiter bei 123people, stellt fest, dass über 70 Prozent aller User ihre Privatsphäre durch das Internet gefährdet sehen. Dass beispielsweise ein Viertel der deutschsprachigen User es bereits bereut hat, eine persönliche Information online gestellt zu haben, deutet er als Hinweis darauf, dass hier noch sehr viel Aufklärungs- und Informationsbedarf besteht.

Interessante Ergebnisse liefert auch der Vergleich zwischen den einzelnen Ländern: Die Mehrheit der User im deutschsprachigen Raum sind der Meinung, dass private Unternehmen für den Schutz der Online-Privatsphäre verantwortlich gemacht werden können. Hingegen sehen fast ein Drittel der Befragten aus den USA, Großbritannien und Kanada ihre Daten lieber in den Händen der Regierung. Der Umfrage zufolge hat bereits jeder zehnte Nutzer weltweit aufgrund seines Online-Profils negative Erfahrungen bei der Jobsuche gemacht. In Spanien wurde sogar ein Fünftel der Befragten bei einer Bewerbung abgelehnt oder hat aufgrund ihres digitalen Fußabdruckes den Job verloren.

“Die Ergebnisse zeigen, dass das Thema Online-Privatsphäre in allen Ländern sehr ernst genommen wird, aber auch das Bewusstsein für mehr Selbstverantwortung steigt”, fasst Bernhard Hoetzl die Umfrage zusammen. “Gesetze werden die Privatsphäre der User nie vollumfänglich schützen können, da letztlich jeder User für seinen digitalen Fussabdruck selbst verantwortlich ist. Um ein offenes Internet zu erhalten, braucht es nicht nur einen respektvollen Umgang mit unseren persönlichen Daten, sondern wir müssen diese auch regelmässig überprüfen, um sie in weiterer Folge aktiv managen zu können. 123people ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Instrument, um dies zu tun.”

Über 123people
Seit Februar 2008 optimiert 123people.com die Personensuche im Internet. Mit monatlich rund 45 Millionen Unique Visitors ist 123people eines der beliebtesten und größten Internet-Personensuchservices weltweit.

Das Unternehmen mit Sitz in Wien bietet eine Online-Personensuche, mit der jeder User einfach, schnell, kostenlos, zuverlässig und in Echtzeit Informationen über sich selbst oder über andere Menschen im Internet findet. Die Suchergebnisse stammen sowohl aus globalen, als auch aus länderspezifischen, frei im Internet verfügbaren Datenquellen. Derzeit ist 123people in dreizehn Ländern und zehn Sprachen verfügbar. Seit März 2010 ist 123people Teil der französischen PagesJaunes Groupe.

Quelle: pressetext.at

Datenschutz im Internet: Mehr Aufklärung und Selbstverantwortung gefordert.

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Sep 12 2010

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Fernsehen bleibt das meistgenutzte Medium

Digital-Kingdom.dk.

Fernsehen bleibt das meistgenutzte Medium

Das Fernsehen ist in Deutschland weiterhin das meistgenutzte Mediun. Das ist eines der Ergebnisse der Langzeitstudie “Massenkommunikation”, die im Auftrag von ARD und ZDF seit 1964 ungefähr alle fünf Jahre durchgeführt wird. Für die mittlerweile zehnte Untersuchung wurden im Zeitraum vom 11. Januar bis 21. März 2010 insgesamt 4503 repräsentativ ausgewählte Personen ab 14 Jahren telefonisch über ihr Medienverhalten befragt.

Der Studie zufolge wurde das Fernsehen 2010 von den Deutschen im Schnitt 220 Minuten pro Tag genutzt. 187 Minuten entfallen auf das Radio, 83 Minuten auf das Internet. Bei der zuletzt durchgeführten Untersuchung im Jahr 2005 kam das Internet lediglich auf 44 Minuten. Für das Lesen der Tageszeitung werden 23 Minuten täglich aufgewendet, für Bücher 22 Minuten, für Zeitschriften sechs Minuten. Für die junge Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen spielt das Internet eine größere Rolle als im Gesamtvergleich: Zwischen 15.00 und 18.00 Uhr ist das Netz sogar mittlerweile das meistgenutzte Medium.

Insgesamt neun Stunden und 43 Minuten sind die Deutschen pro Tag mit der Nutzung von Medien beschäftigt. Im Vergleich zur letzten Studie ist der Trend erstmals rückläufig: 2005 wurden exakt zehn Stunden Mediennutzung ermittelt. Fast 80 Prozent der Gesamtbevölkerung nutzen zwischen 20.30 und 21.00 Uhr ein Medium.

“Fernsehen ist und bleibt ein Leitmedium”, bilanziert ZDF-Intendant Markus Schächter als Vorsitzender der ARD/ZDF-Medienkommission. Die Studie räume einmal mehr mit der Mär auf, dass sich die Medien gegenseitig verdrängten. “Wer den Anschluss an die jungen Generationen nicht verlieren will, muss auf allen relevanten Plattformen wie dem Internet präsent sein. Dies gilt insbesondere für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dessen Auftrag die plattformunabhängige Versorgung der Bevölkerung mit Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung umfasst”, kommentiert hr-Intendant Helmut Reitze, der stellvertretende Vorsitzende der Medienkommission.

Gefragt wurde auch nach der Zukunft des Fernsehens. Der Aussage, ob Fernsehen auch in zehn Jahren seine Bedeutung behalten wird, stimmten 94 Prozent ‘voll und ganz’ beziehungsweise ‘weitgehend’ zu. 95 Prozent legen auch in Zukunft Wert darauf, Fernsehen in den eigenen vier Wänden “auf einem großen Bildschirm in guter Qualität zu genießen”.

Quelle: ARD/ZDF

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Sep 05 2010

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iTunes 10: Apples Ping bereits jetzt mit Spam überflutet

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Digital-Kingdom.dk.

iTunes 10: Apples Ping bereits jetzt mit Spam überflutet

Apples musikbezogenes soziales Netzwerk Ping ist gerade einmal zwei Tage alt und schon wird es zur Spielwiese für Spammer. Cyberkriminelle ködern Nutzer mit heimtückischen Tricks.

Zwar handelt es sich laut Sophos derzeit noch größtenteils um harmlosen Spam beziehungsweise Scam und nicht um aggressive Würmer. Security-Experten sind dennoch alarmiert. “Wie bei allen sozialen Netzwerken wird auch dieses interessanter für Cyberkriminelle, je mehr Benutzer daran teilnehmen”, erklärt Thorsten Urbanski vom deutschen Security-Spezialisten G Data. Soziale Netzwerke bieten für Spammer den Vorteil, dass sie besonders zielgruppenorientiert arbeiten können. “Man kann nach bestimmten Personengruppen suchen und diese dann wie beim Direktmarketing ansprechen”, so Urbanski. Bei Ping ist etwa die Suche nach Fans bestimmter Künstler oder bestimmter Musikrichtungen denkbar.
Besucht ein Nutzer auf Ping die Seite eines Künstlers, so dauert es tatsächlich nicht lang, bis der User in den Kommentaren auf die ersten Einladungen zu dubiosen Umfragen stoßen. Mit Slogans wie “Free iPhone” versuchen die Spammer, Ping-User auf ihre Seiten zu locken. Zusätzlich erleichtert wird den Störenfrieden ihre Tätigkeit, weil Apple keine wirkungsvollen Schutzmaßnahmen bei der Anmeldung zum sozialen Netzwerk nutzt, heißt es seitens der Securityfirma Sophos.
Müssten sich Nutzer vor der Anmeldung etwa durch ihre Kreditkartennummer identifizieren, so würde dies den Spammern ihre Arbeit erheblich erschweren, so Sophos. Freilich würde eine solche Maßnahme auch Nutzer aus dem sozialen Netzwerk ausschließen, die über keine Kreditkarte verfügen.
Obwohl das in iTunes 10 integrierte soziale Netzwerk ein Anziehungspunkt für Spammer zu sein scheint, empfiehlt das Security-Unternehmen dennoch den Umstieg auf die aktuelle Version. Zwar würden die Nutzer darin mit Spam konfrontiert, dafür sind 13 potenzielle Sicherheitsprobleme aus der Vorgängerversion behoben worden.
Freilich befindet sich nicht nur das neu erschienene Social Network von Apple im Fadenkreuz von Spammern und Cyberkriminellen. Auch andere Netzwerke wie Facebook sind schon seit längerer Zeit Brutstätten für Malware und Spammer. Über soziale Netzwerke können Cyberkriminelle sehr viele Nutzer auf Spam- und Phishing-Seiten locken, wo nicht nur faule Versprechungen rund um Gratis iPods gemacht werden. Usern können dort auch wirklich Viren untergejubelt und persönliche Daten entwendet werden.
Als Schutz empfiehlt Sicherheitsexperte Urbanski, sich nie ohne aktuelle Antivirenlösung im Internet zu bewegen. Doch auch das alleine reicht nicht. “Man muss mit offenen Augen durchs Internet surfen”, sagt er. “Wenn man auf eine neue Seite kommt, sollte man auch mal oben in die Adresszeile schauen, wo man sich überhaupt befindet”.
Zudem sollten Internetnutzer nicht zu freigiebig mit ihren Daten umgehen. Auf Ping könnten Cyberkriminelle ihre Opfer etwa mit dem Versprechen auf dubiose Homepages locken, dass dort exklusive Konzertfotos warten. Es liegt allerdings an den Nutzern, sich zu überlegen, ob es wirklich notwendig ist, seine volle Adresse und Bankverbindung anzugeben, um einige Fotos anzusehen – oder ob es sich nicht vielleicht doch um eine gefährliche Falle handelt.


Quelle: tecchannel 04.09.2010

Siehe auch den Artikel Was sind “Social Bookmarks”? Und braucht man “Twitter”?

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