Archiv für das Tag 'Innovation'

Apr 27 2012

Profile Image of holgi-w

Handy-Wäsche: Akku-Ladegerät eliminiert Keime

Abgelegt unter Handy-Ecke

“PhoneSoap” reinigt verseuchte Bakterienschleudern mit UV-Licht

Las Vegas (pte012/26.04.2012/10:30) – Smartphones sind nicht nur hochmoderne internetfähige Kommunikationszentralen, sondern auch beliebte Brutstätten für Bakterien und Keime. Um Handy-User vor gefährlichen Infektionen und Virusattacken zu schützen, haben findige US-Entwickler nun ein neuartiges Zubehör-Gadget namens “PhoneSoap” vorgestellt, das die Sauberkeit der täglichen Begleiter sicherstellen soll. Hinter der auf den ersten Blick etwas verwirrenden Bezeichnung verbirgt sich eine Art “Waschcontainer” für Handys, der verseuchte Geräte mittels UV-Licht von Bakterien befreit und ganz nebenbei auch noch den Akku wieder auflädt.

Killer: ultraviolette Strahlung

“Haben Sie sich jemals gefragt, wie schmutzig Ihr Mobiltelefon eigentlich ist? Es ist weit schlimmer als Sie vermuten”, erklären die Erfinder der innovativen “Handyseife” auf ihrer Homepage. Handys seien heute bei den Nutzern andauernd im Einsatz. “Wir waschen unsere Hände, wenn sie schmutzig sind, aber nicht unsere Handys. Das bedeutet, dass sich all die Keime, die von den Händen entfernt worden sind, noch immer weiter ungehindert auf unseren Lieblingsgeräten ausbreiten können”, so die Schilderung. Diese würden noch dazu zumeist in warmen Hosen- oder Jackentaschen aufbewahrt, einem perfekten Brutplatz für Bakterien.

Die Funktionsweise von PhoneSoap ist denkbar einfach: Wer sein Smartphone von unsichtbaren Keimen und Bakterien befreien will, muss es hierfür einfach in das Zubehörteil stecken, das von außen wie eine Containerbox aussieht. Die Bakterienbekämpfung im Inneren übernimmt UV-C-Licht, das in der physikalischen Entkeimungstechnik vor allem in Krankenhäusern seine technische Anwendung findet. Die ultraviolette Strahlung durchdringt die Zellwände von bakteriellen Keimen, zerstört deren DNA und macht sie auf diese Weise unschädlich.

Auf User-Spenden angewiesen

Das UV-Licht bestrahlt das eingeschlossene Handy von zwei Seiten und tötet dabei alle gegenwärtig vorhandenen Keime ab. Um zu vermeiden, dass das Mobiltelefon bei diesem Prozess Schäden nimmt, bleibt die säubernde Strahlung jeweils nur drei bis fünf Minuten eingeschaltet. Während des “Waschvorganges” wird zudem auch gleichzeitig der Akku des Geräts aufgeladen. Unterstützt werden sowohl Apple Connector als auch herkömmliche Micro-USB-Kabel.

PhoneSoap ist aber noch kein fertiges Produkt, sondern befindet sich im Entwicklungsstadium. Ob die prinzipiell sinnvolle Idee tatsächlich den Weg in den Handel finden wird, ist bislang noch unklar. Entscheidend hierfür ist die weitere Entwicklung auf der Crowd-Funding-Webseite KickStarter.com , wo das Projekt zurzeit bereits mehr als 13.000 Dollar an User-Spenden lukrieren konnte. Die Zielvorgabe, die eine Realisierung finanzieren soll, liegt bei 18.000 Dollar.

Quelle: pressetext.com

via Handy-Wäsche: Akku-Ladegerät eliminiert Keime.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Jan 25 2012

Profile Image of holgi-w

Sony bringt RGBW und HDR auf Mobilgeräte

Abgelegt unter Handy-Ecke

Technische Innovationen sollen Qualität von Fotos und Filmen heben

Tokio (pte002/24.01.2012/06:05) – Elektronikriese Sony arbeitet an Verbesserungen seiner Kamerasensoren für Mobilgeräte. Smartphones und Tablets sollen künftig Fotos in RGBW-Kodierung schießen und Filme in HDR aufnehmen können. Dies soll zu besseren Shots bei schlechten Lichtverhältnissen und weniger überblendeten, bewegten Bildern führen.

Bessere Lichtnutzung

Der RGBW-Standard wird bereits in einigen Kompaktkameras verwendet und wird auch von einigen kommenden TV-Geräten unterstützt werden, darunter auch Neuvorstellungen der vergangenen Consumer Electronics Show. Neben den üblichen RGB-Farbinformationen, die zur Bilddarstellung über rote, gelbe und blaue Pixel dienen, wird bei RGBW zusätzliche Informationen über den Weißanteil des Bildes gespeichert.

Dies ermöglicht bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen, etwa bei zunehmender Dunkelheit oder einem hohen Kunstlichtanteil. Insbesondere in Kombination mit einem Backside-Illumination-Sensor (BSI) kann dadurch mithilfe des vorhandenen Restlichts eine gleichmäßigere und intensivere Beleuchtung von digitalen Fotos realisiert werden, ohne dabei starkes Rauschen auszulösen oder Farben zu verzerren. Ob der BSI-Standard ebenfalls Teil der neuen Sensorgeneration ist, bleibt abzuwarten.

Video zeigt Qualitätsgewinn durch HDR

Via High-Dynamic-Range-Aufnahmen (HDR) wiederum können Überblendungseffekte reduziert werden, insbesondere wenn in einer Szene stark unterschiedliche Kontrast- und Lichtverhältnisse auftreten. Ein von Sony veröffentlichtes Beispielvideo demonstriert den Ergebnisunterschied zwischen einer Aufnahme nach herkömmlicher Technik und via HDR-Berechnung.

Gerüchteweise soll bereits eine ganze Reihe verschiedener Hersteller die neuen Sony-Sensoren auf ihrer Bestellliste haben. Die Entwicklung entspricht dem beobachtbaren Trend, dass Unternehmen zunehmend in die Verbesserung der Bildqualität und neue Optimierungs-Features investieren statt hauptsächlich auf die beständige Steigerung der Aufnahmedimensionen zu setzen. Die neue Chip-Reihe liefert Bilder in einer Größe von maximal 13 Megapixel.

Quelle: pressetext.com

via Sony bringt RGBW und HDR auf Mobilgeräte.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Dez 05 2011

Profile Image of holgi-w

3D: Innovation macht Handy-Display noch schärfer

Abgelegt unter Handy-Ecke

Marktreife 2012 – Technologie vor allem für kleine Bildschirme geeignet

Los Angeles (pte004/05.12.2011/06:15) – Bei 3D-Displays, die keine speziellen Brillen erfordern, müssen Nutzer bislang noch mitunter große Abstriche bei der Bildqualität in Kauf nehmen. Schon der Blickwinkel muss exakt stimmen, ansonsten verlieren die Bilder an Schärfe. Dem US-Unternehmen MasterImage 3D http://masterimage3d.com soll nun ein kleiner, aber bedeutender Schritt gelungen sein, berichtet CNET. Die sogenannte Cell-Matrix-Parallax-Barrier-Technologie verzeiht veränderte Blickwinkel eher und liefert deutlich bessere Bilder.

Für portable Geräte konzipiert

Um die 3D-Effekte zu sehen, ist keine Brille erforderlich – allerdings sollte der Abstand zwischen den Augen und dem Bildschirm nicht allzu groß sein, um optimale Ergebnisse zu liefern. Schon allein deshalb ist die Technik eher für Handys oder portable Spielekonsolen geeignet als für Computer oder TV-Geräte. Ein weiterer Pluspunkt für den mobilen Einsatz: Die 3D-Displays funktionieren sowohl im Quer- als auch im Hochformat. Auch ein Einsatz bei Bildschirmen in Flugzeugsitzen ist denkbar, so der Hersteller.

Bislang existieren nur Prototypen, aber schon auf der CES im Januar sollen erste 7- und 11-Zoll Displays gezeigt werden. Die ersten Geräte, die mit der neuen Technologie ausgestattet sind, könnten schon im Herbst kommenden Jahres auf den Markt gelangen. Dann sollen die Nutzer zum Beispiel 3D-Kinofilme in guter Qualität auf mobilen Geräten ansehen können – doch auch für Spiele, E-Books und andere Anwendungen sind die Displays geeignet.

Quelle: pressetext.com / Foto © masterimage3d.com

via 3D: Innovation macht Handy-Display noch schärfer.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Sep 29 2011

Profile Image of holgi-w

Indiens 35-Dollar-Tablet startet am 5. Oktober 2011

Abgelegt unter PC-Ecke

Experte: “Kann extrem wichtige Hilfe für Informationszugang sein”

Neu Delhi (pte032/29.09.2011/14:03) – Nach mehrfachen Verzögerungen verkündete Indiens Minister für Human Resources Development http://education.nic.in , Kapil Sibal, nun den Starttermin für das 35-Dollar-Pad. Am 5. Oktober wird das Tablet der Öffentlichkeit vorgestellt, bis dahin wird weiter über die Ausstattung und den Namen gerätselt. Das Gerät soll zukünftig in Schulen und Universitäten Verwendung finden. Dr. Martin Goller, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Internationalen Büros des Deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung http://internationales-buero.de, sieht darin großes Potenzial, um der armen, ländlichen Bevölkerung besseren Zugang zu Informationen zu erschließen.

IT für Bildung, gegen Korruption

“Das ist kein Traum, sondern Realität”, so Sibal bei der Bekanntgabe des Termins. Nach dem Scheitern eines ähnlich ambitionierten 10-Dollar-Laptop-Projektes waren nach zahlreichen Verzögerungen in der Medienwelt bereits breite Zweifel zu vernehmen. Kommenden Mittwoch soll nun der Tag der Wahrheit sein.

Das günstige Tablet soll laut dem Minister “alle Grundfunktionen, die jeder andere Computer ausführen kann” beherrschen und einen großen Beitrag zur Modernisierung des indischen Bildungssystems leisten. Der Auslieferung der tragbaren Computer wird ein Programm zur Verbesserung der Lehrqualität folgen. Sibal sieht die Investition in IT auch als Beitrag zur Bekämpfung der Korruption in Politik und Wirtschaft.

Indien im Aufbruch

Indien-Experte Goller bestätigt die Bemühungen Indiens zur Technisierung und Verbesserung des Bildungswesens. “Man unternimmt große Anstrengungen, um dem Bildungsdruck durch die große, junge Bevölkerung gerecht zu werden. Es werden zahlreiche Schulen und Universitäten gebaut, in einem Ausmaß, dass in Europa nicht vorstellbar wäre”, schildert er. “Es gibt auf dem Land viele Mobiltelefone, aber nur wenig Bibliotheken. Ein solches Tablet kann eine Vielfalt an Informationen zugänglich machen, die man sonst nicht hat”, so Goller.

Doch auch über die Bildungsschiene hinaus bemüht sich das Land um die Verbesserung der Lebensbedingungen der in der Peripherie lebenden, meist armen Bevölkerung, erklärt der Fachmann. Das dem indischen Forschungsministerium untergeordnete “Council of Scientific and Industrial Research” (CSIR) http://csir.res.in arbeitet an der Entwicklung günstiger Medikamente, Gesundheitsbehelfe und technischer Innovationen. Im Rahmen des CSIR-800-Projektes gelang die Konstruktion des weltweit günstigsten Traktors.

Rätsel um die Hardware

Unklarheit herrscht derweil noch über den Namen und die Hardwarekomponenten des kommenden Tablets. Gesichert ist, dass das Gerät auf Basis von Linux läuft, über WLAN-Konnektivität, einen USB-Anschluss, einen Videoausgang und eine Tastatur verfügt. Mit nur zwei Watt Stromverbrauch soll ein Betrieb auch in Gegenden mit schlechter Energieinfrastruktur ermöglicht werden. Laut Sibal könnten die Produktionskosten für das Gerät noch einmal deutlich sinken und einen Kostenfaktor von unter 20 Dollar erreichen.

Verschiedenen Quellen zufolge wird unter der Haube ein Freescale-i.MX233-System mit einem mindestens 500 MhZ starken ARM9-Prozessor werkeln. Der resistive Touchscreen soll eine Diagonale von sieben Zoll umfassen und eine Auflösung von 800×480 Pixeln bieten. Beim Betriebssystem könnte es sich um eine spezielle Adaption von Android handeln, der interne Flashspeicher soll einen Platzumfang von zwei Gigabyte bieten und per Speicherkarte erweiterbar sein.

Die Bildungstechnologie-Initiative der indischen Regierung soll die rund 25.000 Colleges und über 500 Universitäten des Milliardenstaates vernetzen. Ziel ist es, an allen Institutionen Breitbandinternet verfügbar zu machen und Lernmaterialien sowie Video-Kurse online zu stellen.

Quelle: pressetext.com

 

via Indiens 35-Dollar-Tablet startet am 5. Oktober 2011.

 

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Sep 26 2011

Profile Image of holgi-w

Wheelmap zeigt barrierefreie Orte

Wheelmap zeigt barrierefreie Orte

 

Portal lässt User selbst bewerten, Apps im Kommen

Berlin (pte001/24.09.2011/06:00) – Mit Wheelmap http://wheelmap.org können Menschen mit Behinderung Orte nach ihrer Barrierefreiheit bewerten. Die Seite zeigt ähnlich Google Maps eine Karte an, auf der von den Usern selbst Standorte von Restaurants, Schulen usw. nach dem Ampelprinzip beurteilt werden können. “Das System ist technisch gesehen weltweit verfügbar. Wir bieten auch schon 12 Sprachen an. Der Großteil der gut ausgezeichneten Orte befindet sich aber nach wie vor in Deutschland, Österreich und der Schweiz”, so Raul Krauthausen, Vorsitzender des Vereins Sozialhelden http://sozialhelden.de und Initiator des Projekts.

Menschen halten Projekt am Leben

Eine vollständige Auszeichnung rollstuhlgerechter Orte werde es aber nicht geben: “Eine Stadt verändert sich. Eine vollkommene Abdeckung ist dadurch unmöglich. Andererseits ist das gerade die Idee, dass die Karte von den Menschen vor Ort am Leben und somit aktuell gehalten wird”, so Krauthausen. Zudem gibt es Wheelmap erst seit circa einem Jahr. “Zunächst geht es auch um Sichtbarkeit. In Zukunft wollen wir aber auch Orte ansprechen, dass sie nicht rollstuhlgerecht sind.” Damit soll sanfter Druck auf Unternehmer ausgeübt werden. Immerhin gibt es allein in Deutschland rund 1,6 Millionen Rollstuhlfahrer.

Nicht nur für Rollstuhlfahrer

Krauthausen hat auch gute Argumente, warum das Projekt nicht nur für Rollstuhlfahrer wichtig ist: Wer beispielsweise einen sogenannten Rollator benutzt, ist vor die gleichen Anforderungen und Schwierigkeiten gestellt.

Zusätzlich ist der Begriff der Behinderung für den bescheidenen Sozialhelden eine philosophische Frage: In Rekurs auf ein Zitat des Erziehungswissenschafters Volker Schönwiese “Behindert ist, wer Hilfe braucht” geht Krauthausen noch ein Stück weiter. Denn jeder brauche in seinem Leben zeitweise Hilfe. Sei es als Kleinkind oder im hohen Alter. Die richtige Unterscheidung muss demnach zwischen behinderten und nur phasenweise behinderten Menschen gezogen werden.

Schön länger steht eine App für das iPhone zum Downoad bereit. Damit kann Wheelmap dem Ziel, vor Ort Einträge zu aktualisieren noch besser gerecht werden. Krauthausen: “Wir wollen natürlich noch Apps für weitere Betriebssysteme liefern.” Die App für Android soll Anfang Oktober fertig sein.

Quelle: pressetext.de

 

via Wheelmap zeigt barrierefreie Orte.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare