Archiv für das Tag 'icloud'

Mai 17 2012

Profile Image of holgi-w

[Studie] Sicherheitsmängel bei Online-Speichern

Das Fraunhofer Institut für Sicherheit Informationstechnologie (SIT) hat in einer Studie festgestellt, dass es bei Cloud-Speicherdiensten oft schwere Mängel in Punkto Sicherheit gibt. Keiner der getesteten Anbieter konnte die Sicherheitsanforderungen vollständig erfüllen, teilweise fehlte eine ordentliche Verschlüsselung.

Das SIT kommt nach der Auswertung der Studienergebnisse zu folgendem Schluß: Die Sicherheit von Cloud-Speicherdiensten ist oft mangelhaft. Neben technischen Mängeln fanden die Tester auch Schwächen in der Benutzerführung. Das kann dazu führen, dass vertrauliche Daten sich mithilfe von Suchmaschinen finden lassen. „Für manche private Nutzung mag der eine oder andere Dienst ausreichen”, sagt Institutsleiter Michael Waidner. „Bei sensiblen Unternehmensdaten sollte man aber lieber genau überlegen, ob die Sicherheitsvorkehrungen wirklich ausreichen.”Getestet wurden neben dem Marktführer Dropbox auch sechs weitere Cloud-Speicherdienste, dazu gehörten CloudMe, CrashPlan, Mozy, TeamDrive, Ubuntu One sowie der Schweizer Anbieter Wuala. Noch nicht getestet wurden die Cloud-Speicherdienste Sky Drive von Microsoft und Google Drive.

Verschlüsselung und Kommunikation
Beim dem Test konzentrierte sich das SIT-Team vor allem auf die Verschlüsselung der Daten sowie auf die Absicherung der Kommunikation. Jeder Anbieter wies Sicherheitsmängel auf, und selbst die grundsätzlichen Sicherheitsanforderungen konnte kein Dienst vollständig erfüllen: So verwenden manche Anbieter bei der Absicherung der Datenübertragung in die Cloud keines der sicheren Standard-Protokolle. Abwertungen gab es auch, wenn Daten unverschlüsselt in die Cloud gewandert sind. Das geschieht beispielsweise bei Dropbox. „Dropbox verschlüsselt die Daten erst, wenn sie in der Cloud sind”, sagt Waidner. „Der Anbieter bekommt die Daten also im Klartext, und der Nutzer muss dann darauf vertrauen, dass vertrauliche Daten auch vertraulich bleiben.”

Bei einigen Diensten glaubten die Nutzer fälschlicherweise, dass ihre sensiblen Informationen nur wenigen Personen zugänglich sind, während sie in Wahrheit unbemerkt von jedermann eingesehen werden können. „Für gruppentaugliche Verschlüsselung fehlt es noch an überzeugenden Konzepten, um das Ideal einer sicheren Speicherung von Daten in einer Umgebung, die man als unsicher betrachtet, auch tatsächlich zu erreichen”, so Waidner. Fraunhofer SIT hat die Anbieter vor Veröffentlichung der Studie über die Ergebnisse informiert.

Quelle: futurezone

Siehe auch:
Sicheres Cloud-Computing (1) – Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke
Sicheres Cloud-Computing (2) – Verschlüsselte Cloud: So lagern Sie Dateien sicher in der Wolke
TrueCrypt: Laufwerke, Partitionen und Wechselmedien verschlüsseln

via [Studie] Sicherheitsmängel bei Online-Speichern.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Apr 25 2012

Profile Image of holgi-w

Sicheres Cloud-Computing (1) – Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke

Apple, Facebook, jetzt auch Google mit seinem Speicherdienst Drive: Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Web-Diensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.

Jetzt auch noch Google. Am Dienstag (24.04.2012) präsentierte der Internetkonzern seinen Datei-Speicherdienst Google Drive – und reihte sich damit ein in ein breites Angebot kostenloser Gigaybyte-Speicher im Web.

Verabschieden Sie sich schon einmal von den Dateien auf ihrer Festplatte. Damit Texte, Kontakte, Musik und Filme überall erreichbar sind, auf verschiedenen Computern, auf Smartphones und Tablets, wandern diese Daten künftig in die Cloud. Das heißt, auf an das Internet angeschlossene Server, die in großen, weltweit verteilten Rechenzentren stehen.

Das ist praktisch, der lästige Umgang mit Dateien, das Synchronisieren, die Backups, das Umkopieren, alles entfällt. Wir Nutzer klicken und stupsen nur noch Inhalte auf Ihren Bildschirmen hin und her. Zum Beispiel E-Books auf dem Kindle: Nach dem Kauf landet die Datei automatisch auf den angeschlossenen Lesegeräten, ohne dass der Nutzer sich um Dateien kümmern müsste. Liest man auf einem der Geräte bis zu einer bestimmten Seite, wissen das auch die anderen Geräte.

Oder Fotos auf dem iPhone: Die werden automatisch in die Apple-Cloud hochgeladen, wenn man das nicht abstellt. Die Musik, die man über Facebook-Apps hören kann, kommt über das Internet gestreamt. Ähnliches gilt für Dokumente, die mit Google Docs bearbeitet werden: Wo genau diese Daten gespeichert sind, wie oft, in welcher Form, ist für den Nutzer intransparent, aber auch irrelevant.

Der Preis dafür ist die Abhängigkeit von den Cloud-Betreibern. Deren Systeme sind im Zweifel zwar denen von Privatanwendern überlegen, wer kann sich schon mehrfach redundante Backups und technisches Personal rund um die Uhr leisten? Dennoch sind auch Cloud-Betreiber nicht vor Pannen gefeit, wie etwa die Blackberry-Nutzer während der Cloud-Katastrophe im Oktober 2010 erfahren mussten. Vor kurzem erst streikten Apples iCloud-Mail-Dienste für viele Nutzer. Doch die Abhängigkeit ist noch größer.

Gefangen in der Google-Cloud

Mit zum Teil kostenlosen Angeboten locken derzeit eine Handvoll Konzerne – Facebook, Google, Apple, Microsoft, Yahoo und Amazon – Privatanwender in ihre Wolke. Und das ist ein Problem, wie der slowenische Philosoph Slavoj Zizek kritisiert. Denn die Cloud-Technik ist verbunden mit einer zunehmenden vertikalen Integration, mahnt der Theoretiker der neuen Linken: Google bietet nicht nur Textverarbeitung und Musikspeicher an, sondern stattet Telefone und Tablets mit Software aus, verkauft obendrein Musik und Videos.

Auch Apple und Amazon bieten, vertikal integriert, nicht nur Hardware und Software, sondern auch noch die Medieninhalte mit an. Alles von einem Anbieter. In Verbindung mit den mehr (Facebook) oder weniger (Apple) erfolgreichen sozialen Netzwerken ergeben sich somit riesige, integrierte Verkaufsplattformen. Das führt dazu, dass wir alle stets an den langen Leinen der Konzerne hängen, wenn wir eines ihrer Geräte benutzen, wie der Harvard-Jurist Jonathan Zittrain warnt. Mehr noch: Den Zugang zu den Kunden, die dazu verleitet werden, möglichst viele ihrer Daten von einem Anbieter verwalten zu lassen, können auch andere Firmen bekommen. Oder Regierungsbehörden.

Turbo-Philosoph Zizek spricht von einer Konzernherrschaft über den Cyberspace. “Zwei oder drei Unternehmen mit einem Quasi-Monopol können nicht nur die Preise festsetzen, sondern auch die Software auswählen, die sie anbieten.” Was in der Wolke schwebt, entscheidet eine Handvoll Firmen, nach “kommerziellen und ideologischen” Interessen. Der Nutzer gibt die Kontrolle ab – Richard Stallman, Aktivist für freie Software, sagt deswegen: “Dieses neue Web ist voller Verlockungen – doch wir müssen ihnen widerstehen.”

Zentralrechner mit herrischem Systemadministrator

So gesehen hat die Cloud – zumindest für Privatanwender – mehr etwas von einem Vergnügungspark mit Aufsicht oder einem Zentralrechner mit herrischem Systemadministrator. Wer sich nicht an die Hausordnung hält, dem wird die Zuckerwatte weggenommen und die Rechenzeit gekürzt. Die kostenlosen Dienste verdienen außerdem daran, dass sie ihre Nutzer möglichst umfassend ausforschen, um gezielte Werbung verkaufen zu können.

Die Cloud wird zum goldenen Käfig – und es schuld daran sind nicht allein die Hausregeln. Denn worüber die Betreiber von Cloud-Infrastruktur mit 99,9999-prozentiger Ausfallsicherheit und zig Millionen zufriedener Kunden ungern reden: Ihre Datenspeicher stehen bei Strafverfolgern und Sicherheitsbehörden hoch im Kurs. Auf ihnen liegen private Nachrichten, Abbilder von Beziehungsnetzwerken, Fotos und Dokumente, die einen intimen Blick ins Privatleben einer Person zulassen.

Google listet zwar auf, wie viele Regierungsanfragen der Konzern bekommt – in den USA wie in anderen Ländern existieren jedoch Gesetze, die es den Firmen sogar verbieten, die Betroffenen auch nur über einen Antrag auf Datenherausgabe zu informieren. Gegen solche Maulkörbe können Firmen im Interesse ihrer Nutzer zwar juristisch vorgehen – sie müssen den finanziellen und zeitlichen Aufwand aber nicht auf sich nehmen.

Ohne zusätzliche Vorkehrungen wie eine End-to-End-Verschlüsselung geben Nutzer ihre Daten bei vielen kostenlosen Angeboten den Unternehmen und womöglich sogar Behörden oder Hackern ungeschützt preis.

Wie Sie Ihre Daten in der Wolke sichern können, lesen Sie hier: Sicheres Cloud-Computing (2) – Verschlüsselte Cloud: So lagern Sie Dateien sicher in der Wolke

Quelle: Ole Reißmann, spon

via Sicheres Cloud-Computing (1) – Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Apr 25 2012

Profile Image of holgi-w

Sicheres Cloud-Computing (2) – Verschlüsselte Cloud: So lagern Sie Dateien sicher in der Wolke

Einem Web-Dienstleister sensible Daten anvertrauen? Briefe, Mails, Fotos? Wer auf Nummer sicher gehen will, kann Dateien vor dem Upload in die Cloud verschlüsseln. Wir zeigen Ihnen, wie einfach das mit einer kostenlosen Software funktioniert.

Viele Anbieter von Cloud-Speicherdiensten können auf die Daten ihrer Nutzer zugreifen, gerade bei kostenlosen Angeboten. Selbst wenn die Unternehmen mit einer Verschlüsselung der Dateien werben, findet diese zum Beispiel bei Dropbox erst auf dem Server selbst statt. Den Schlüssel hat das Unternehmen.

Um Dateien wirklich sicher in der Cloud zu lagern, müssen die Daten schon auf dem eigenen Rechner verschlüsselt werden, und der Schlüssel darf dem Anbieter nicht bekannt sein. Ein Unternehmen, das mit einer solchen Speicherlösung wirbt, ist zum Beispiel die Firma Lacie mit ihrem Angebot Wuala. Die zugehörige Software für Windows, Mac, Android und iOS-Geräte schickt nur fertig verschlüsselte Dateien in die Cloud. Fünf Gigabyte sind kostenlos, mehr Speicherplatz kostet Geld.

Aber auch bei anderen Anbietern lässt sich mit Hilfe eines kostenlosen Programms eine sichere Verschlüsselung nachrüsten – zum Beispiel mit Truecrypt. Mit diesem Programm lassen sich ganze Festplatten verschlüsseln, oder aber sogenannte Datei-Container anlegen. Diese lassen sich wie ein ganz normales Laufwerk in das System einbinden.

Lagert man einen solchen Datei-Container bei einem Cloud-Service wie Dropbox, sind die Daten sicher. Dafür lassen sich zusätzliche Dropbox-Funktionen wie der Zugriff auf mehrere Versionen einer Datei oder über Apps nicht nutzen. Für reine Backup-Lösungen bietet sich die Verschlüsselung hingegen an.

Quelle: spon

Siehe auch: Sicheres Cloud-Computing (1) – Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke

via Sicheres Cloud-Computing (2) – Verschlüsselte Cloud: So lagern Sie Dateien sicher in der Wolke.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Jun 12 2011

Profile Image of holgi-w

Namensrechte: Klage gegen Apple wegen iCloud

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

Namensrechte: Klage gegen Apple wegen iCloud

Eine kleine Firma macht dem Technologie-Giganten Apple den Namen iCloud streitig und verklagt den Konzern vor einem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Arizona. Das Unternehmen iCloud Communications gebe es seit 2005, heißt es.

Mit dem Internet-Datenspeicher iCloud will Apple seine Erfolgsgeschichte fortschreiben, doch erst einmal muss der Technologieriese um die Namensrechte für den neuen Dienst kämpfen. Die US-Firma iCloud Communications macht ältere Ansprüche geltend und hat Klage vor dem Bezirksgericht von Arizona eingereicht. Apple äußerte sich zunächst nicht dazu.

Ähnliches Produkt
iCloud Communications nutze den Namen seit der Gründung im Jahr 2005, heißt es in der am Donnerstag eingereichten und am Freitag (09/10.06.2011) veröffentlichten Klageschrift. Nach dem großen Rummel um den neuen Dienst des iPad- und iPhone-Herstellers würde jedoch alle Welt bei iCloud zuerst an Apple denken, moniert der Kläger. Darunter leide das eigene Produkt, das mit dem von Apple identisch oder ihm zumindest sehr ähnlich sei.

iCloud Communications verlangt nun von Apple eine Entschädigung in ungenannter Höhe. Um die eigene Forderung zu unterstreichen, zählt das Unternehmen aus Arizona in der Klageschrift eine ganze Reihe von Fällen auf, bei denen Apple die Namensrechte anderer missachtet habe: beim iPhone-Handy, beim iPad-Tablet und auch beim Konzernnamen Apple, um den es lange einen Streit mit der Beatles-Plattenfirma Apple Corp. gegeben hatte.

Kleines i als Markenzeichen
Apple-Gründer Steve Jobs hatte mit der Rückkehr ins Unternehmen das kleine „i“ am Anfang von Produktnamen zum Markenzeichen gemacht. Erst kamen die iMac-Computer, dann die iPod-Musikplayer. Schon beim iPhone wurde Apple allerdings Anfang 2007 von dem Netzwerkausrüster Cisco verklagt, weil dieser mit dem Kauf einer kleineren Firma auch ein Produkt mit dem Namen eingekauft hatte. Die Unternehmen einigten sich schließlich nach mehrwöchigen Verhandlungen. Einmal wich Apple auch wegen Namensrechten von dem „i“-Schema ab. Die Wohnzimmer-Box zum Abspielen von Video und Musik sollte ursprünglich iTV heißen, wegen möglichem Ärger mit dem britischen Fernsehkonzern ITV kam sie jedoch als AppleTV auf den Markt.

Streit wegen App Store

Auch Apple selbst weiß Markennamen zu verteidigen. So streitet der Konzern mit dem Online-Einzelhändler Amazon, weil dieser seine Download-Plattform mit Programmen für das Google-Betriebssystem Android Appstore genannt hat. Apple beansprucht den Begriff „App Store“ als Marke für sich und findet, dass der Name des Amazon-Dienstes dem zu nahe kommt. Zugleich schlugen sich Apple-Rivalen wie Microsoft auf Seite von Amazon.

Quelle: futurezone

 

Namensrechte: Klage gegen Apple wegen iCloud.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Jun 01 2011

Profile Image of holgi-w

Steve Jobs geht für Musikdienst iCloud auf die Bühne

Abgelegt unter PC-Ecke

Steve Jobs geht für Musikdienst iCloud auf die Bühne
Der Chef als Wolkenschieber: Am kommenden Montag (06.06.2011) wird der charismatische Apple-Gründer Steve Jobs den lange erwarteten Streaming-Musikdienst iCloud und das neue mobile Betriebssystem iOS 5 für iPads und iPhones auf der Bühne der Entwicklermesse WWDC vorstellen. iCloud soll dabei den Segen der großen Musiklabels haben, berichtet das “Wall Street Journal”.

Der ernsthaft erkrankte Steve Jobs hatte sich eigentlich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und die Öffentlichkeit gemieden. Ungewöhnlich ist auch, dass Apple auf die gewohnte Geheimnistuerei verzichtet. Jobs ist vermutlich stolz darauf, die Rechteverhandlungen mit den großen Musiklabels Warner, Sony, EMI und Universal erfolgreich geführt zu haben. Mit den hartleibigen Musikvertretern hat er seit Gründung von iTunes jahrelange Erfahrung. Nun kann Apple wohl den ersten Musikdienst aus der Datenwolke präsentieren, der den Segen der Plattenlabels hat – der Amazon und Google für ihre Dienste noch fehlt. Erwartet wurde ein Streaming-Musikservice von Apple eigentlich schon seit der Übernahme des Musikportals Lala.com im Jahr 2009. Inzwischen hat Apple fleißig gearbeitet, unter anderem wurde ein teures Datencenter in North Carolina hochgezogen, das mit der erwartet hohen Menge an Musikstreams auch klarkommt. Vorteil für den Nutzer von iCloud: Erworbene Musikstücke sind nicht mehr an ihre physische Speicherung auf bestimmten Geräte gebunden, sondern können jederzeit aus der Datenwolke im Internet abgerufen werden.

Steve Jobs stellt Apple-Neuheiten persönlich vor

Trotz Krankheit wird Steve Jobs auf der Entwicklerkonferenz WWDC die neuesten Apple-Produkte persönlich vorstellen. Er und sein Team zeigen dort die neuen Betriebssystemse für Mac sowie iPhone und iPad.
Neben Mac OS X Lion und iOS 5 steht am kommenden Montag (6. Juni) auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) die Premiere des Musikdienstes iCloud, der die Vorteile verteilter Rechenzentren im Netz nutzt, auf dem Programm.

Apple veröffentlichte am Dienstag den Fahrplan für die Entwicklerkonferenz, zu der alljährlich die Apple-Gemeinde aus aller Welt nach Kalifornien strömt. Die Veranstaltung gehört zu den absoluten Pflichtterminen für Steve Jobs, der sie auch dieses Mal eröffnen wird. Doch seitdem sich der Apple-Gründer und Konzernchef Mitte Januar eine gesundheitsbedingte Auszeit genommen hat, werden seine raren öffentlichen Auftritte mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Bislang war unklar, ob Jobs kommt.

Apple-Gemeinde bangt um Jobs

Es ist weder bekannt, was Jobs genau fehlt, noch wann er wieder voll ins Tagesgeschäft einsteigen kann, aus dem er sich ausgeklinkt hatte. Umso begieriger saugt die Apple-Gemeinde jede winzige Neuigkeit zu seinem Zustand auf. Jobs hat eine Krebserkrankung und eine Lebertransplantation hinter sich. Das US-Blatt „National Inquirer“ hatte ihm im Februar nur noch sechs Wochen zu leben gegeben – ein Irrtum. Bei seinen wenigen zwischenzeitlichen Auftritten wirkte Jobs allerdings geschwächt.
Apple ist derzeit so erfolgreich unterwegs wie kaum ein zweites Unternehmen. Zuletzt wirbelte der kalifornische Elektronikkkonzern mit dem Tablet-Computer iPad den gesamten Markt durcheinander, nachdem ihm dies schon zuvor mit dem iPhone und dem Musikspieler iPod gelungen war. Jobs gilt als geistiger Vater all dieser Erfolgsprodukte, entsprechend nervös reagierten sowohl Fans als auch Anleger auf das Bekanntwerden seiner gesundheitlichen Probleme.

iCloud-Start nun sicher

Die Apple-Aktie stieg am Dienstag im frühen Handel um fast zwei Prozent, als Jobs´ Erscheinen auf der Entwicklerkonferenz publik wurde. Zudem ist nun klar, dass Apple zu seinen beiden Rivalen Amazon und Google aufschließt und ebenfalls einen Cloud-Musikdienst anbietet. Dabei wird die Musik in dem Moment, in dem der Nutzer sie hören will, aus dem Internet gezogen statt zuvor aufs Gerät heruntergeladen. Apple gehört dank seinem iTunes-Store zu den mächtigsten Anbietern im Online-Musikgeschäft.

Beim Mac-Betriebssystem Mac OS X steht der Wechsel vom Snow Leopard zu Lion an. Die Software ist die Basis der Mac-Computer, deren Absatz in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf 3,8 Millionen Geräte gestiegen ist.

Quelle: turi2/focus

 

Steve Jobs geht für Musikdienst iCloud auf die Bühne.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare