Archiv für das Tag 'HTC'

Jul 08 2013

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Quartalszahlen: HTC bleibt hinter Erwartungen zurück

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Nettogewinn stieg zwar an, langfristiger Erfolg wird jedoch angezweifelt.

Der taiwanesische Konzern HTC veröffentlichte am Freitag sein Quartalsergebnis. Dank guter Verkäufe des neuen HTC One stieg der Nettogewinn auf 32 Millionen Euro, nachdem das Vorquartal ein Rekordtief gebracht hatte. Der Umsatz lag bei 1,8 Milliarden Euro. Doch verfehlte HTC, so wie Samsung, damit die Analystenerwartungen. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2012 wird der Absturz offensichtlich. Damals lag der Gewinn bei 190 Millionen, der Umsatz bei 2,35 Milliarden Euro.

Konkurrenz
Die Experten gehen davon aus, dass die Umsatzsteigerung nur vorübergehender Natur sein wird und bereits im dritten Quartal vorbei sein könnte. „HTC könnte neue Produkte bringen im dritten Quartal, aber die Konkurrenz von Apple und chinesischen Marken ist groß”, sagte Analyst Peter Liao von Nomura Securities.

Quelle: futurezone

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Feb 26 2013

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Gruner+Jahr beliefert neues HTC-Modell mit Content

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Verlagshaus erhofft sich mehr Traffic – Andere könnten folgen

Hamburg (pte014/25.02.2013/13:58) – Das Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr beliefert in Zukunft das neue HTC-Smartphonemodell “One” mit Inhalten seiner Titel. Konkret wird der redaktionell produzierte Content in den neuen, auf dem Startbildschirm vorzufindenden “Blink Feed” eingebettet. Neben personalisierten Informationen rund um Facebook, Twitter und Co können “One”-Nutzer dadurch in Sekundenschnelle auf die digitalen Nachrichten von “Stern”, “11freunde”, “Neon” oder “Brigitte” zugreifen.

“Reichweite generieren”

“Bei der Kooperation geht es uns vor allem darum, Aufmerksamkeit und Reichweite im Nachrichten- und People-Segment zu generieren”, erklärt Oliver von Wersch, Sprecher der Geschäftsführung, den Grund für den getätigten Schritt. Das Verlagshaus erhofft sich dadurch mehr Traffic. HTC zahlt für diese Partnerschaft.

Als mögliche weitere Blink-Feed-Lieferer sind Axel Springer und der Spiegel Verlag im Gespräch. In den USA ist der taiwanesische Handyhersteller bereits in Kooperationen mit AOL und den Schwester-Angeboten der Huffington Post sowie Engadget eingegangen.

Mehrere Mio. verkaufte Stück erwartet

“Wir haben festgestellt, dass Nutzer alle sechs Minuten auf ihr Smartphone schauen”, sagt André Lönne, Executive Director bei HTC für die DACH-Region. Hinter den Aufmacher-Fotos im Blink Feed sind die Artikel in mobil optimierter Form zu finden. Der Konzern will mit dieser Art von Livestream seinen Usern einen schnellen und aktuellen Überblick der Nachrichtenlage sowie über persönliche Benachrichtigungen ermöglichen.

Lönne geht davon aus, dass von dem neuen Modell mit dem integrierten Blink Feed 2013 mehrere Mio. Stück alleine im DACH-Raum verkauft werden. Von dem prophezeiten Erfolg des HTC-Flagschiffes wollen auch die Hamburger profitieren. Gruner + Jahr gehen damit als erstes großes deutsches Verlagshaus in diese Richtung und versuchen mit der zunehmneden Digitalisierung der Medienbranche Schritt zu halten. Erst vor kurzem musste Gruner + Jahr die angesehene Financial Times Deutschland aus Kostengründen einstellen.

 

Quelle: pressetext.com

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Aug 20 2012

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HTC verliert Anschluss an Apple, Samsung und Co.

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Umsatzflaute durch Missmanagement und fehlendes Werbe-Engagement

Taipei/Wien (pte015/20.08.2012/13:30) – Der einst marktführende Mobiltelefon-Hersteller HTC verliert gegenüber Mitbewerbern global seine Überlegenheit. Die Umsätze des taiwanesischen Unternehmens sind im zweiten Quartal um 27 Prozent gefallen. Der Konzern befürchtet auch im dritten Quartal ein einbrechendes Geschäft. Dieser Fall entspricht der Hälfte der gesamten Einnahmen der vergangenen drei Monate. Damals waren die Umsätze noch auf ihrem Höhepunkt. Zudem ist der Aktienkurs seit 2011 um 70 Prozent gesunken.

Sandwich typisches Szenario

Der extreme Umsatzverlust wirft nicht nur die Frage auf, was das Management verabsäumt hat, sondern auch, ob es im Konkurrenzkampf zwischen Samsung und Apple überhaupt noch einen dritten Gegner geben kann. Laut Daniel Chang von Macquarie.com steuert die Smartphone-Industrie auf ein Sandwich typisches Szenario zu, in welchem Samsung und Apple die klaren Gewinner sind.

“Produkte von Samsung haben nicht nur die klare Ambition Apple zu übertreffen, sondern stellen aufgrund ihrer positiven Entwicklung auch eine vergleichbare Alternative zu Apple dar. Außerdem investiert Samsung mehr Geld und einen größeren Aufwand als HTC in seine Werbung”, sagt Karim Taga, Managing Director von Arthur D. Little Austria. Nichtsdestotrotz habe HTC zur enormen Entwicklung von Android beigetragen, der Hersteller anderer Betriebssysteme nicht folgen konnten.

Marketing und Zielgruppe wichtig

Folglich sind für einen solchen Konkurrenzkampf nicht nur die Herstellung innovativer Produkte, sondern auch die erfolgreiche Vermarktung und die Entstehung einer treuen Kundschaft entscheidend. Laut Pierre Ferragu, Analyst bei Bernstein, investieren Apple und Samsung viermal so viel wie HTC in den Verkauf von Smartphones. Nomura-Analyst Aaron Jeng zufolge haben die anderen Handyhersteller bessere Beziehungen zu Einzelhändlern, erhalten mehr Marketing-Unterstützung als HTC und weisen deshalb eine breitere Vertriebsbasis auf.

Quelle: pressetext.com

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Aug 15 2012

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Android 4.1: Das lange Warten auf Jelly Bean

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Die neueste Version von Android bringt eine Reihe von nützlichen Verbesserungen wie Offline-Spracheingabe und den Assistenten “Google Now”. In den Genuss der neuen Funktionen sind bislang nur Besitzer von Google-Nexus-Smartphones gekommen. Die futurezone zeigt, welche anderen Smartphones mit dem Update ausgestattet werden sollen.

Mit jedem größeren Update des Android wird auch eine der größten Schwächen des mobilen Betriebssystems sichtbar: Durch die enorm große Zahl an verschiedenen Android-Geräten ist es nicht möglich, die neueste Version zeitnah auf alle Geräte zu bringen. Eine große Zahl aktueller Smartphones und Tablets muss auf das Update (zumindest über den offiziellen Weg) gar komplett verzichten, da die Hersteller es für nicht möglich oder notwendig erachten.

Google
Der Suchmaschinenriese und Schöpfer von Android hat mit dem G1 und dem Nexus One (beide HTC), sowie mit dem Nexus S und Galaxy Nexus (beide Samsung) bereits vier Flagship-Geräte für sein Betriebssystem veröffentlicht. Da diese Smartphones auf einer unangepassten (“Stock”-)Variante von Android basieren, sind sie traditionell die ersten Geräte, die offizielle Updates bekommen. Für das Nexus S und das Galaxy Nexus wird das Update auf Jelly Bean bereits seit 26. Juli 2012 ausgeliefert.

Das G1 und das Nexus One sind bereits zu alt und erhalten seit längerem keine offiziellen Updates mehr.

Samsung
Die Koreaner gelten derzeit als der erfolgreichster Hersteller von Android-Smartphones, gerieten aufgrund undurchsichtiger Update-Politik in Vergangenheit aber immer wieder in die Kritik der User. Aufsehen erregte unter anderem die Tatsache, dass das populäre Smartphone Galaxy S kein Update auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) erhielt, das fast baugleiche Nexus S hingegen schon.

Um seinen Ruf zu verbessern, setzt Samsung bei den aktuellen Modellen offenbar auf schnelle Updates. Laut Berichten von Sammobile.com ist Jelly Bean für das aktuelle Flaggschiff Galaxy S III bereits fertig, es werde nur noch auf das letzte “OK” von Google gewartet. Ein genaues Datum, wann die Version ausgeliefert wird, gibt es noch nicht, aber es dürfte im dritten oder spätestens vierten Quartal 2012 soweit sein. Es wäre auch möglich, dass Samsung das Update zur Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA) Ende August ankündigt, gleichzeitig mit einer schwarzen Version des Smartphones.

Nicht ganz fix ist ein Update für den Vorgänger Galaxy S II. Erste Tests seien zwar positiv verlaufen, dennoch stehe noch nichts fest. Sollte sich Samsung gegen ein Update auf Android 4.1 entscheiden, sollen die Kunden laut sammobile.com jedoch ein “Value Pack”-Update erhalten, wie es schon beim Galaxy S der Fall war. Dabei werden die wichtigsten neuen Funktionen von Samsung einfach auf die ältere Android-Version portiert. Beim Galaxy Note stellt sich die Situation ähnlich wie beim Galaxy S II dar. Zwar deutet alles auf ein Update hin, es gibt aber noch keine offizielle Stellungnahme von Samsung.

Mit welchem Betriebssystem das neue Galaxy Note II, das ebenfalls bei der IFA vorgestellt werden soll, ausgeliefert wird, ist noch unklar. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Jelly Bean früher oder später auch für dieses Gerät verfügbar sein wird.

HTC
HTC hat bereits Updates auf Jelly Bean für seine Smartphones One X und One S bestätigt. Ob auch das Einsteigermodell One V die neueste Version bekommen wird, ist derzeit noch unklar. Beim geplanten Veröffentlichungsdatum hält sich der taiwanesische Konzern noch zurück, man kann aber davon ausgehen, dass es spätestens im vierten Quartal soweit sein wird.

Sony
Der Hersteller ließ sich bislang keine konkreten Angaben zu seinen Update-Plänen entlocken. Laut einem offiziellen Statement werde derzeit evaluiert, “für welche Smartphones sich Jelly Bean am Besten eignet”. Es lässt sich vermuten, dass das Flaggschiff Xperia S eines der ersten Geräte sein wird, für das Jelly Bean verfügbar ist.

LG
LG will ebenfalls kein offizielles Statement zu seinen Update-Plänen abgeben. Derzeit heißt es nur, es werde untersucht, für welche Geräte die Aktualisierung sinnvoll sei. Dabei kommen Gerüchten zufolge nur Geräte in Frage, die 2012 erschienen sind. Dazu zählen die Modelle Optimus L5, sowie das L7 und das Quad-Core-Smartphone 4X HD.

Huawei
Auch der chinesische Hersteller Huawei will kein offizielles Statement zu seinen Update-Plänen abgeben. Man kann nur vermuten, dass zumindest die neuen Modelle Ascend P1, sowie Ascend D quad aktualisiert werden. Fraglich ist, ob auch das Budget-Modell Ascend G300 aktualisiert wird.

Inoffizielle Updates
Wer nicht auf die offiziellen Aktualisierung warten will, hat die Möglichkeit, auf inoffizielle Updates zurückzugreifen. Jene sind in der Regel wesentlich schneller verfügbar und auch für Geräte erhältlich, für die keine offizielle Aktualisierung geplant ist. Die populärste Reihe inoffizieller Betriebssysteme ist CyanogenMod, das für über 60 verschiedene Endgeräte erhältlich ist. Vor kurzem wurde die finale Version 9 veröffentlich, das auf Android 4.0 basiert. Version 10, dessen Basis Jelly Bean ist, befindet sich derzeit in der Beta-Phase.

Auf Basis von Cyanogen gibt es eine nahezu unüberschaubare Anzahl an weiteren Modifikationen für verschiedene Geräte. Ein guter Anlaufpunkt, um sich in die Custom Roms einzulesen, ist das Forum XDA-Developers.

Wer sich entscheidet, ein inoffizielles ROM auf sein Smartphone aufzuspielen, sollte immer bedenken, dass dabei auch immer das Risiko besteht, sein Telefon unbenutzbar zu machen (Brick). Auch die Garantie verfällt in der Regel beim Installieren fremder Firmwares.

Quelle: futurezone

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Jul 07 2012

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[Test] HTC Desire C im Test: Unscharfes Android 4.0

Abgelegt unter Handy-Ecke

Mit dem Desire C hat nun auch HTC ein Einsteigermodell, das unter 200 Euro kosten soll, in Stellung gebracht. Die Ähnlichkeit zu den Vorgängern, dem Explorer und der Wildfire-Serie, ist unübersehbar. Ob HTC mit dem Desire C ein flotter Smartphone-Einstieg gelungen ist, hat die futurezone im Test überprüft.

Die One-Serie hat nach langer Zeit wieder Ordnung in das Lineup von HTC gebracht. Umso verwunderlicher war es, als HTC im Mai mit dem Desire C ein weiteres Einsteigermodell ankündigte. Eigentlich war dieser Bereich bereits durch das One V abgedeckt worden, doch das Desire C soll noch ein Stücken günstiger sein und unter die magische Marke von 200 Euro fallen. Ob dem taiwanischen Konzern mit dem Desire C ein gutes Einsteigergerät gelungen ist, das auch Sonys und Huaweis Modellen Paroli bieten kann, hat die futurezone getestet.

Design
Jedem Besitzer eines HTC Wildfire dürfte das Design des Desire C bekannt vorkommen. Tatsächlich ist der Name des neuen Modells etwas irreführend. Mit der erfolgreichen Desire-Serie hat das Desire C bis auf den Namen nichts gemein, eigentlich ist es der Nachfolger des HTC Explorer und der Wildfire-Modelle. Die Abmessungen des Desire C sind nahezu ident zum Wildfire und auch in allen anderen Gesichtspunkten sucht man verzweifelt mit der Lupe nach Unterschieden zum zwei Jahre alten Vorgänger. Positiv zu bemerken ist jedoch, dass das Gewicht auf 98 Gramm reduziert wurde und das Gerät dadurch sehr angenehm in der Hand liegt.

Auch wenn das Desire C offiziell nicht zur One-Serie zählt, so weist es dennoch einige optische Merkmale der Top-Modelle auf. So sitzt auch hier die Kamera mittig auf der Rückseite wie ein Bullauge und ist farblich umrandet – wie auch beim One S. Auch beim sonstigen Design versucht HTC offenbar ein wenig Konstanz in seine Ice Cream Sandwich-Modelle zu bringen. Die klassischen drei Soft-Keys sowie die relativ knappen Abstände vom Display zum Rand verleihen dem günstigen Smartphone ein edles Aussehen.

Leider hat HTC beim Desire C spürbar am Gehäuse gespart. Der Gehäusedeckel aus Plastik knarzt unangenehm bei der Bedienung und hinterlässt einen billigen Eindruck. Auch die Lautstärkewippe wackelt etwas, allerdings kann das angesichts der ansonsten gelungenen Bedienung verschmerzt werden. Designtechnisch gelungen ist überraschenderweise das Innenleben des Desire C, das, wie auch der Akku, in Rot gehalten ist.

Display
Verwöhnt HTC Käufer der One-Serie mit einem Super AMOLED oder Super LCD 2-Bildschirm, so muss man hier mit einem schwach aufgelösten TFT-Display Vorlieb nehmen. Beim ersten Blick auf das Display reibt man sich zunächst verwundert die Augen oder wird die Brille überprüfen, denn das verwaschene Bild sorgt für Zweifel an der eigenen Sehkraft. Mittlerweile hat HTC per Update nachgebessert und dem Display ein wenig mehr Schärfe verliehen. Allerdings bleiben Objekte aufgrund der geringen Pixeldichte von 165 ppi (pixel per inch) nach wie vor sehr verwaschen, auch durch größeren Abstand zum Bildschirm verbessert sich das Bild nicht wirklich.

Die Entscheidung für den 3,5 Zoll-Bildschirm ist ohnehin fragwürdig, denn die Auflösung hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert und ist bei 320 mal 480 Pixeln geblieben. Hier hätte man sich ein Vorbild an Sony nehmen können, das im Konkurrenzmodell Xperia U auf ein TFT-Display mit 266 ppi setzt. Die Farben sind gut gelungen, wirken aber im Vergleich zu Super-AMOLED-Bildschirmen etwas blass. Auch dem Schwarz fehlt es ein wenig an Kontrast. Dem steht eine durchschnittliche Helligkeit gegenüber, die zwar für Lesen im Freien ausreicht, aber dennoch nicht an andere Modelle aus dieser Preisklasse heranreichen.

Benchmarks
Im Desire C werkelt mit dem MSM7225A (Qualcomm Snapdragon S1) die selbe CPU wie auch im Vorgänger, dem HTC Explorer. Mit 600 MHz befindet man sich aber bereits am unteren Ende der Leistungsspanne. Umso erstaunlicher ist, dass Ice Cream Sandwich und Sense 4.0 flüssig laufen und kaum Verzögerungen verursachen. Anspruchsvolle Anwendungen wie Spiele lässt die CPU allerdings nicht zu, die beiden Rockstar-Titel Max Payne und GTA 3 konnten gar nicht erst gestartet werden.

In den Benchmarks konnte das Desire C auch trotz 512 MB RAM sowie schnellem internen Speicher den Flaschenhals CPU nicht überwinden und ist das derzeit mit Abstand langsamste Ice-Cream-Sandwich-Smartphone. Die Ergebnisse befinden sich in etwa auf dem Niveau des bereits zwei Jahre alten Samsung Galaxy S. Bei 3D-Anwendungen stößt die verbaute Adreno 200 GPU allerdings schnell an ihre Grenzen und drückt die Ergebnisse daher etwas.

Das ist auch der Grund für die optisch etwas reduzierte Sense-Oberfläche. Wie beim One V hat HTC die 3D-Effekte gestrichen, das Wetter-Widget ist nicht mehr animiert und der schicke 3D-Taskmanager wurde durch den Google-eigenen ersetzt. Dennoch ist die Oberfläche nach wie vor sehr hübsch und funktional und ist eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den Vorgängerversionen von Sense. Wer jedoch glaubt, dass die niedrige Taktfrequenz dem Smartphone eine längere Akkulaufzeit beschert, der irrt. Der tauschbare 1.230 mAh Lithium-Ionen-Akku ist bereits nach etwas mehr als einem Tag durchschnittlicher Nutzung erschöpft.

Kamera
Im Desire C kommt eine 5-Megapixel-Kamera zum Einsatz, die auch zum Aufnehmen von Videos in VGA-Qualität eingesetzt werden kann. Die Qualität der Bilder ist durchschnittlich und reicht für gelegentliche Schnappschüsse. Ein LED-Blitz ist allerdings nicht vorhanden. Die Aufnahmen können, wie bereits von HTC bekannt, mit verschiedensten vorgefertigten Filtern versehen werden. Die Geschwindigkeit des Autofokus ist aufgrund der schwachen CPU ebenfalls zu gering für schnelle Aufnahmen, von Serienaufnahmen ganz zu schweigen.

Fazit
Magere Performance, schwaches Display – einzig Ice Cream Sandwich rettet das HTC Desire C und bewahrt es vor einem vernichtenden Urteil. HTC wollte offenbar mit dem Desire C eine günstige Alternative für den Smartphone-Einstieg liefern, doch das ist dem taiwanischen Konzern nur bedingt gelungen. Die kompakte Bauweise sowie das hübsche Design werden viele Kunden zu schätzen wissen, doch müssen diese auch über verwaschene Bilder auf dem Display hinwegsehen sowie auf ressourcenhungrige Apps und Spiele verzichten. Für das Desire C spricht aber nach wie vor Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich sowie die sehr übersichtliche und trotz begrenzter Ressourcen gut funktionierende Oberfläche Sense 4.0.

Alternativen
Die derzeit beste Alternative in dieser Preisklasse stellt das Sony Xperia U dar, das bereits um knapp 210 Euro erhältlich ist. Das günstige Smartphone bietet umfangreiche Multimediafunktionen, ein gutes Display mit hoher Pixeldichte sowie einen starken Dualcore-Prozessor. Einzig auf Ice Cream Sandwich muss man derzeit noch verzichten, Sony hat allerdings bereits ein Update auf die neue Version angekündigt. Aber auch HTC bietet mit dem One V eine gute Alternative für den Einstieg in den Smartphone-Markt, das sich durch das letzte Softwareupdate deutlich verbessert hat. Für 260 Euro erhält man ein Smartphone mit Unibody-Gehäuse, gutem Super LCD2 Display sowie der aktuellen Android-Version Ice Cream Sandwich.

Daten

Modell: HTV Desire C

Display: 3,5 Zoll TFT-Display – 320 x 480 Pixel

Prozessor: 600 MHz ARM Cortex A5

RAM: 512 MB

Speicher: 4GB intern, microSD-Kartenslot (bis zu 32 GB)

Betriebssystem: Android 4.0 mit Sense 4.0

Anschlüsse/Extras: Micro-USB, 3,5mm Klinke, WLAN (b/g/n), Bluetooth 2.1

Kamera: 5MP Rückseite

Videos: Aufnahme in VGA-Qualität (Rückseite)

Maße: 107.2 x 60.6 x 11.95 mm, 98 Gramm

Preis: 219 Euro UVP

Quelle: futurezone

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Jun 08 2012

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HTC kein Startpartner für Windows 8

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Die schlechten Nachrichten für den Smartphone-Entwickler HTC reißen nicht ab. Bereits zum zweiten Mal innerhalb drei Quartale musste der taiwanesische seine Umsatzerwartungen senken. Neben dem schwächelnden Europa-Geschäft soll nun auch Microsoft dem Unternehmen die kalte Schulter zeigen.

Microsoft traue HTC nicht zu, genügend Geräte zu verkaufen und das notwendige Know-how für Spitzen-Tablets zu haben und habe das Unternehmen deshalb vom Kreis der Startpartner für das neue Betriebssystem Windows 8 ausgeschlossen, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

Minus 13 Prozent
Am Mittwoch (06.06.2012) hatte HTC mitgeteilt, dass die Erlöse im zweiten Geschäftsquartal lediglich bei 91 Milliarden Taiwan-Dollar (2,4 Mrd Euro) liegen dürften. Dies wären 13 Prozent weniger, als Ende April noch prognostiziert. Auch die Erwartungen für die operative Marge kürzte HTC von elf auf neun Prozent. Hauptgrund für den düsteren Ausblick sei ein enttäuschend verlaufenes Geschäft in Europa, sagte HTC-Finanzchef Chang Chialin. Ein Patentstreit mit dem iPhone-Hersteller Apple führte zudem zu Lieferverzögerungen in den USA.

Für HTC ist es bereits die zweite Prognosesenkung innerhalb von drei Quartalen. Das Unternehmen hat zunehmend Probleme, mit der Konkurrenz Schritt zuhalten. Sobald Apple das iPhone 5 auf den Markt bringt, dürfte sich der Druck noch erhöhen, schätzt Roxy Wong, Analyst der Mirae Asset Securities. Andere Hersteller wie Samsung würden dann die Preise senken. HTC könne entweder mitmachen und weiter an Profitabilität einbüßen oder die Preise stabil halten und dann aber Umsatz verlieren.

Quelle: futurezone

via HTC kein Startpartner für Windows 8.

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Mai 16 2012

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HTC stellt Einsteigermodell Desire C vor

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Smartphone mit Android 4 für 219 Euro

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HTC hat mit dem Desire C (ab Anfang Juni 2012, 219 Euro) ein neues Einsteiger-Smartphone vorgestellt. Es wird in den Farben Rot, Weiß und Schwarz verfügbar sein. Das Desire C misst 107,2 x 60,6 x 11,95 mm und wiegt 98 Gramm. Als Betriebssystem kommt Android 4.0 zum Einsatz, darüber liegt HTCs eigene Benutzeroberfläche Sense 4.

Das Gehäuse ist aus Metall, das 3,5 Zoll große LCD-Display hat die Auflösung 320 x 480 Pixel. Der Akku hat eine Kapazität von 1230 mAh. Wie auch schon bei den Modellen der One-Serie ist der Equalizer Beats Audio vorhanden, der die Klangqualität beim Musikhören mit Kopfhörern verbessern soll. Der interne Speicher ist 4GB groß und kann durch eine MicroSD-Karte erweitert werden. Bei Dropbox können zwei Jahre lang 25GB Speicher kostenlos genutzt werden.

Der Cortex A5-Prozessor hat 600MHz, der RAM ist 512MB groß. Die Rückkamera hat 5 Megapixel, einen fixen Fokus und nimmt Videos in VGA-Qualität auf. Das Desire C wird es auch in einer Version mit NFC-Modul geben, allerdings nur bei ausgewählten Providern.

Quelle: futurecone / Bild: HTC

via HTC stellt Einsteigermodell Desire C vor.

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Apr 20 2012

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HTC One V im Test: Ein geknickter Androide

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Nach dem “mittleren” Modell One S hat sich nun auch das Einsteigermodell One V dem futurezone-Test stellen müssen. Dabei brilliert der Nachfolger des Legend mit seinem Super-LCD-2-Bildschirm, enttäuscht allerdings auf ganzer Linie bei der Performance.

Während HTC bei seinen beiden Spitzenmodellen One S und X einen Superlativ nach dem anderen liefert – dünnstes Smartphone, erster Quadcoreprozessor, kratzfeste Beschichtung – gibt sich der taiwanische Smartphone-Hersteller bei seinem Einsteigermodell One V eher konserativ. Die Ausstattung des Legend-Nachfolgers ist sehr spärlich und auf das Notwendigste beschränkt. Im futurezone-Test zeigt sich, ob das Smartphone auch mit magerer Ausstattung und ansprechendem Design überzeugen kann.

Design und Handhabung
Dass das One V der Nachfolger des Legend ist, lässt sich nicht leugnen. Die Gestaltung des Geräts ist auf den ersten Blick nahezu ident zu dessen zwei Jahre alten Vorgänger. Doch die feinen Unterschiede zeigen sich erst bei näherer Betrachtung. Der Offensichtlichste: Der Bildschirm ist um 0,5 Zoll größer und misst nun 3,7 Zoll. Dadurch hat das gesamte Gerät etwas an Größe gewonnen, gleichzeitig aber dennoch im direkten Vergleich Gewicht verloren. Das One V wiegt mit 115 Gramm deutlich weniger als das Legend (126g) und liegt nahezu gleichauf mit dem großen Bruder One S (119,5g).

Hier hat aber das S dank der größeren Fläche, auf dem sich das Gewicht besser verteilen kann (1,4 g/cm2), die Nase vorn. Denn trotz der zusätzlichen 4,5g fühlt sich das One S spürbar leichter an als das V (1,6 g/cm2). Das verleiht dem One V im Zusammenspiel mit dem Aluminium-Unibody einen robusten Eindruck, der aber trotz Gorilla-Glas nicht aktiv auf die Probe gestellt werden sollte. Denn im Gegensatz zum Samsung Galaxy Xcover ist das One V nicht IP-zertifiziert und somit gibt HTC keine Garantie auf Spritzwasser-, Staub- oder Stoßfestigkeit.

Das One V lässt sich dank seiner Abmessungen angenehm mit einer Hand halten und bedienen. Einzig die Bedienung der Tastatur im Hochformat erweist sich oft als umständlich, da die Abstände zwischen den Tasten relativ gering sind. So muss beim Tippen meist die zweite Hand zu Hilfe genommen oder in das Querformat gewechselt werden.

Der Knick
Der berühmte HTC-”Knick” sorgte 2009 bei dessen Einführung am HTC Hero noch für große Diskussionen. Doch das Design konnte nach einer Weile auch die Skeptiker überzeugen und wurde – in etwas entschärfter Fassung – am Legend und einigen anderen Modellen fortgesetzt. Nach zwei Jahren traut sich HTC nun erstmals wieder an das markante Design heran.

Erstmals bleibt der Knick dabei vollkommen frei von jeglichen Bedienelementen. Während beim Hero noch zwei Hardwareknöpfe sowie ein optisches Trackpad vorhanden waren, ist beim One V nur mehr das blanke Aluminium des Unibody-Gehäuses zu sehen. Die Rückseite des Knicks ist zugleich auch das einzige abnehmbare Bauteil am Smartphone. Die Kunststoffabdeckung verbirgt neben dem SIM- und microSD-Karten-Einschub auch die Lautsprecher der Hausmarke Beats Audio. Die Abdeckung mag komfortabel für den raschen Wechsel der SIM-Karte sein, doch sie stört auch das Gesamtbild des Smartphones, da bereits leichter Druck ausreicht um den griffigen Kunststoff durchzubiegen. Eine etwas robustere Ausführung wie beim One S wäre hier wünschenswert gewesen. Die Oberfläche des Aluminium-Unibodys ist im Gegensatz zu den beiden anderen Modellen nicht eloxiert oder auf eine andere Weise behandelt. Daher kann es auch etwas leichter zu Kratzern kommen, wobei sich das One V im Test nicht als sonderlich anfällig hierfür erwies. Auf Schlüssel und Smartphone in der selben Hosentasche sollte aber trotzdem verzichtet werden.

Der Winkel des Knicks ist etwas stärker als beim Vorgänger. Das One V lässt sich dennoch angenehm in der Hosentasche tragen. Nur Fans von engen Jeans könnten mit den knapp drei Millimetern, die die Spitze des Knicks über das Display ragt, ein Problem haben. Generell lässt sich der Knick des One V als optisches “Gimmick” bezeichnen, das keine nennenswerten Vorteile im Alltag bringt. Wäre hier, wie beim HTC Legend, ein optisches Trackpad verbaut worden, ließe sich das V deutlich einfacher bedienen.

Bedienung
Wie für ein Ice-Cream-Sandwich-Modell üblich, sind beim One V drei Soft-Keys verbaut: ein Zurück, ein Home- sowie ein Taskmanager-Button. Neben diesen beiden Knöpfen finden sich noch der Power-Knopf oben rechts sowie eine Lautstärkewippe auf der rechten Seite am Smartphone. Auch wenn das auf den ersten Blick sehr puristisch erscheint, so ist das für die Bedienung von Ice Cream Sandwich voll und ganz ausreichend. Das Problem des fehlenden Menu-Buttons wurde hier deutlich besser gelöst als bei anderen Modellen. Der Menu-Button ist nach wie vor für zahlreiche Apps, die noch nicht für Ice Cream Sandwich optimiert wurden, erforderlich und wird als zusätzliche Taste am Bildschirm simuliert. Das funktioniert bei größeren Displays, wie dem des One S, recht gut, kostet aber auf kleinen Bildschirmen wertvollen Platz. Um dem zu entgehen wird beim One V über längeren Druck auf die Taskmanager-Taste der Menu-Button simuliert – eine elegante Lösung.

Display – One X “light”
Wie auch das Spitzenmodell der One-Serie, das X, setzt das V auf ein Display mit Super LCD 2-Technologie. Doch klarerweise muss man hier einige Abstriche im Vergleich zum 4,7 Zoll großen HD-Display des Flaggschiffs machen. Das 3,7 Zoll große Display hat lediglich eine Auflösung von 480×800 Pixel und somit eine Pixeldichte von 252 Pixel per Inch. Das liegt auf dem selben Niveau wie das des One S (256 ppi), aber deutlich unter dem One X (312 ppi). Obwohl die beiden Modelle in der Pixeldichte nahezu gleichauf liegen, ist es, im Gegensatz zum S, beim V sehr schwer einzelne Pixel zu erkennen. Auch die “scharfkantigen” Ränder, die beim Super AMOLED Display des One S zu beobachten waren, sind hier nicht vorhanden.

Dafür büßt das Display des One V allerdings etwas an Helligkeit ein, bleibt aber trotz alledem auch im Tageslicht gut lesbar. Auch die Farben wirken im Vergleich zum Super AMOLED-Dispay etwas blass. Dafür überzeugt das Weiß des Super LCD 2-Displays eher. Auch der Betrachtungswinkel des Displays ist herausragend. Die Farben bleiben selbst aus dem kleinsten Winkel gleich und das Bild scharf.

Kamera
Die Kamera setzt, wie die beiden anderen Geräte der One-Serie, auf die eigens entwickelte ImageSense-Technologie. Dazu zählen neben dem ImageChip auch einige Anpassungen in der Kamerasoftware, die nun auch Serienbildaufnahme und einige Softwarefilter mitliefert. Die Kamera ist nahezu baugleich mit den Kameras des S und X, bietet jedoch nur eine Auflösung von 5 Megapixeln. Auch die Videoaufnahme ist nur bis 720p möglich. Alle anderen Funktionen, wie Schnappschüsse während der Videoaufnahme, Gesichtserkennung sowie Lächelaufnahme sind mit an Bord. Eine Frontkamera fehlt beim One V, sodass Gesichtsentsperrung per “Face Unlock” nicht möglich ist.

Internes
Bei der Ausstattung zeigt sich HTC etwas zurückhaltend. Lediglich 4 GB an Telefonspeicher, wovon im Test allerdings lediglich ein Gigabyte zum Speichern von Apps und anderen Inhalten zur Verfügung stand. Sehr mager, der Speicher lässt sich allerdings per microSD auf bis zu 32 GB erweitern. Auch bei den Schnittstellen erhält der Benutzer nur Schonkost: WLAN (802.11 b/g/n), Bluetooth 4.0, 3,5-mm-Audioanschluss und eine Micro-USB-Schnittstelle. Es fehlt die Unterstützung für DLNA und MHL, über das beim One S und X ein HDMI-Adapter angeschlossen werden kann.

Laufzeit
Das One V gibt sich deutlich genügsamer als dessen “Geschwister”. Das dürfte auch am Snapdragon S2 liegen, der im Zusammenspiel mit dem 1.500 mAh Akku auch bei intensiver Nutzung knappe 10 bis 12 Stunden durchhält. Bei moderater Nutzung kommt das One V bis zu zwei Tage ohne Ladegerät aus. Der Akku ist fest verbaut.

Software
Wie auch bei den anderen Geräten der One-Serie ist hier Android 4.0.3 mit Sense 4.0 im Einsatz. Doch da die Leistung des One V deutlich niedriger ist, wurde auf einige Effekte verzichtet. Widgets bleiben starr und ohne Animationen, der Übergang zwischen den Homescreens ist schlicht und ohne 3D-Effekte. Auch die dynamischen Lockscreens mit Informationen zu Wetter, Aktien oder Sozialen Netzwerken sind auf dem One V nicht verfügbar. Lediglich das Starten von vordefinierten Anwendungen wie SMS oder E-Mail ist nach wie vor über den Lockscreen möglich. Weitere Abstriche müssen allerdings nicht gemacht werden.

Performance – der wunde Punkt
In den Benchmarks sorgt das One V nicht für überwältigende Ergebnisse. Der doch etwas betagtere Snapdragon S2 von Qualcomm, der bereits im HTC Desire HD zum Einsatz kam, bietet lediglich eine mit dem Samsung Galaxy S vergleichbare Leistung. Das mag zwar reichen um die (reduzierten) Effekte der Sense-Oberfläche flüssig darzustellen, doch aus GTA 3 wird zeitweise ein Daumenkino. Für das Spielen unzureichend, für den alltäglichen Gebrauch und den gelegentlichen Videodreh in 720p ausreichend.

Fazit

Das HTC One V ist ein solides Smartphone in schlichter, aber dennoch ansprechender Optik. Da HTC leider – mit Ausnahme der Kamera – veraltete Technik verbaut, ist das One V als Einsteigermodell in dieser Preisklasse aufgrund der harten Konkurrenz nur mäßig interessant. Sollte der Preis auf 200 Euro fallen, ist das One V eine ernstzunehmende Option. Doch in der derzeitigen Form ist es nur ein schwaches Upgrade für Fans des HTC Legend und des berühmten Knicks.

Alternativen
Für etwas weniger Geld (250 Euro) erhält man bereits jetzt mit dem Nokia Lumia 710 ein Smartphone in der gleichen Größe, das über einen etwas stärkeren Prozessor verfügt. Auch das Samsung Galaxy W (250 Euro) setzt auf den selben 1,4 GHz starken Qualcomm-Prozessor und ist im direkten Vergleich mit dem Lumia 710 deutlich leichter (110 g). Das Motorola Atrix liegt auf dem selben Preisniveau wie das One V und bietet einen etwas größeren qHD-Bildschirm (960×540 bei 4 Zoll). Derzeit gibt es allerdings noch kein Update auf Androids aktuelle Version Ice Cream Sandwich. Dieses wurde allerdings für das dritte Quartal in Aussicht gestellt.

Technische Daten

Modell: HTC One V

Display: 3,7 Super LCD 2-Display mit 480 x 800Pixel

Prozessor: 1 GHz Single Core (Qualcomm Snapdragon S2)

RAM: 512 MB

Speicher: 4GB, MicroSD-Slot (bis zu 32 GB)

Betriebssystem: Android 4.0.3 mit Sense 4.0

Anschlüsse/Extras: Micro-USB, 3,5mm Klinke, WLAN (b/g/n), Bluetooth 4.0

Kamera: 5MP Rückseite

Videos: 720p Rückkamera

Maße: 120.3 x 59,7 x 9,24 mm, 115 Gramm

Preis: 299 Euro UVP in schwarz, grau oder violett

Quelle: futurezone

Siehe auch:
HTC One V: Android 4.0.3 mit HTC Sense 4.0 in Aktion

via HTC One V im Test: Ein geknickter Androide.

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Apr 20 2012

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HTC One X im Test: Stark und unauffällig

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Das HTC One X ist das Spitzenmodell des Smartphone-Trios, das den taiwanesischen Hersteller wieder auf Erfolgskurs bringen soll. Während Display und Kamera überzeugen können, sind es die Akkuleistung und das fast schon zu dezente Design, die das Flaggschiff von HTC ausbremsen.

Das One X strahlt eine gewisse Eleganz aus. Die reflektierende Glasoberfläche der Front nimmt links und rechts fast die komplette Fläche ein und lässt den Rand des Unibody-Polycarbonatgehäuses fast vollständig verschwinden. Auch oben und unten wurde der Rand so klein wie möglich gehalten. Der Lautsprecher ist im Gehäuse integriert, ebenso die LED-Anzeige, die dezent durch die Lautsprecher-Bohrungen hindurchleuchtet. Die Seitenflächen sind glänzend, während die Vorder- und Rückseite des Gehäuses matt ist, was überraschend gut harmoniert. Der leicht erhobene Rand zwischen Display und Gehäuse ist unauffällig genug, um den eleganten Look nicht zu beeinträchtigen.

Der Nachteil des eleganten Looks: Er ist fast schon zu unauffällig – zumindest bei der grauen Version des One X. Man sieht dem Smartphone nicht an, dass es ein Highend-Gerät mit einem UVP von 599 Euro ist. Der einzige Akzent des One X befindet sich auf der Rückseite. Die Kameralinse ist erhoben, der „Hügel” ist im Look von gebürstetem Alumnium gehalten. Hübsch sieht das allerdings nicht aus. Die Kamera wirkt wie ein Störfaktor im Design. Ein weiterer Nachteil ist, dass das Glas der Linse relativ schutzlos Berührungen und möglichen Kratzern ausgesetzt ist.

Handling
Die Rückseite des Gehäuses ist nicht strukturiert, auch nicht wirklich rau, weist aber rutschfeste Eigenschaften auf. Die Kanten sind an allen Rändern abgerundet, wodurch das Handy gut in der Hand liegt. Die Lautstärken-Tasten an der rechten Seite sind angenehm groß, wodurch auch die flache Höhe nicht negativ auffällt. Der Standby-Schalter ist, wie bei HTC-Geräten üblich, wieder an der Oberseite. Bei einer Display-Diagonale von 4,7 Zoll ist dieser nicht gerade einfach zu erreichen.

Die drei Softtouch-Tasten an der Unterseite reagieren flott und präzise. Im Dunkeln sind die Tasten automatisch solange beleuchtet, bis auch das Dispay eingeschaltet ist.

Um die Micro-SIM-Karte einzulegen, wird, ganz im Stil vom iPhone, mit einem kleinen Metallstift in ein Loch an der Oberseite des Gehäuses gestochen. Der Metallstift ist im Lieferumfang enthalten – sollte er mal verloren gehen, hilft die Büroklammer aus.

Display
Das 4,7 Zoll große Display ist eine der größten Stärken des One X. Es ist ein Super-LCD-Bildschirm mit einer Auflösung von 1280×720 Pixel. Im Gegensatz zu Samsungs PenTile-Displays ist es eine echte 720p Auflösung, ohne den Einsatz von Subpixeln. Die Darstellung ist sehr scharf, die Farben sind kräftig und dabei natürlicher als bei AMOLED-Displays. Im direkten Vergleich fällt besonders Weiß angenehm auf. Beim One X ist es wirklich weiß, während es beim Galaxy Nexus einen Blaustich hat.

Die maximale Helligkeit ist ausreichend, um auch bei direktem Sonnenlicht noch etwas zu erkennen. Die automatische Helligkeitsregelung des Displays ist tendenziell zu hell. Das beansprucht den nur 1800mAh Akku noch zusätzlich und ist Mitgrund für die eher enttäuschende Akkulaufzeit.

Software
Wie auch das One S nutzt das One X Android 4.0.3 mit HTCs eigener Oberfläche Sense. Die Version 4 von Sense sieht auf dem 4,7-Zoll-Display zwar gut aus, aber immer noch altmodisch, im Vergleich zur puren Android 4.0-Oberfläche. Lediglich die Tab-Anzeige, die geöffnete Apps als zur Seite durchscrollbare Fenster anzeigt, wirkt modern. Als Trost gibt es dafür Sense-übliche Zuckerl, wie das automatische Lauterstellen des Klingeltons, wenn sich das Smartphone in der Hosentasche befindet oder die Möglichkeit im Browser per Schnelleinstellung Flash ein- oder auszuschalten und die Desktop-Seite statt der mobilen Website anzeigen zu lassen.

Leistung
Die 1,5GHz Quad-Core-CPU unterliegt zwar im Benchmark dem Dual-Core-Prozessor des One S, liefert aber genügend Leistung. Im Vergleich mit dem Galaxy Nexus ist aber kein klarer Sieger auszumachen. So lädt zwar die Kamera-App beim One X deutlich schneller, dafür ist das Galaxy Nexus beim Laden anderer Apps einen Hauch flotter. Ein wenig lästig ist, dass selbst durch das Deaktivieren der Animationen einige Animationen von Sense bleiben, die das One X zeitweise träger erscheinen lassen, als es eigentlich ist.

Enttäuschend ist die Ausdauer des One X. Der 1800mAh-Akku ist bei normaler Nutzung am Ende des Tages leer. Hauptursache dürfte das Super-LCD-Display sein, dessen Qualität zwar ausgezeichnet, aber auch entsprechend stromhungrig ist. Der Akku ist genauso fix eingebaut wie der Speicher von 32GB – einen MicroSD-Kartenslot gibt es nicht. Dafür ist aber ein NFC-Modul vorhanden.

Die Tonqualität beim Telefonieren ist in Ordnung, jedoch ist der Gesprächspartner oft etwas zu leise zu hören, obwohl die Lautstärke auf der maximalen Stufe ist.

Negativ fällt die hohe Temperaturentwicklung des One X auf. Surfen im WLAN, über 3G oder Telefonieren von mehr als 15 Minuten Länge heizen das One X deutlich höher als die eigene Körpertemperatur auf, was nicht besonders angenehm ist, wenn man es danach in die Hosentasche steckt.

Die Kamera entspricht der des One S. Sie liefert meist gute Ergebnisse, nur die für HTC-übliche, etwas zu starke Komprimierung ist auch hier wieder bemerkbar, wenn man die Fotos auf einem größeren Display (Flat-TV, Bildschirm) betrachtet. Vorbildlich sind die verschiedenen Filter und Modi, wie HDR-Fotografie und der Panorama-Modus.

Fazit
Das One X gehört aufgrund seiner Ausstattungsmerkmale, des hervorragenden Displays und der guten Verarbeitung zu den besten Android-Smartphones, die derzeit verfügbar sind. Eine Alleinherrschaft an deren Spitze gelingt ihm aber nicht, aufgrund der zu geringen Akku-Laufzeit und der Zwangsbeglückung mit Sense. Sense 4.0 ist zwar nicht schlecht aber es hat einfach einen leicht angestaubten Beigeschmack.

Technische Daten

Modell: HTC One X

Display: 4,7 Super LCD-Display mit 1280 x 720 Pixel

Prozessor: 1,5 GHz Quad Core (NVIDIA Tegra 3)

RAM: 1GB

Speicher: 32GB, kein MicroSD-Slot

Betriebssystem: Android 4.0.3 mit Sense 4.0

Anschlüsse/Extras: Micro-USB (MHL), 3,5mm Klinke, WLAN (b/g/n), Bluetooth 4.0

Kamera: 8MP Rückseite, 1,3MP Front

Videos: 1080p Rückkamera, 720p Front

Maße: 134,36 x 69,9 x 8,9 mm, 130 Gramm

Preis: 599 Euro UVP in Grau oder Weiß

Quelle: futurezone

via HTC One X im Test: Stark und unauffällig.

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Apr 07 2012

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HTC One S im Test: Das heimliche Flaggschiff

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Mit der One-Serie stattet HTC erstmals seine Smartphones mit der aktuellen Android-Version Ice Cream Sandwich aus. Das One S, das “mittlere” Modell, entpuppt sich dabei im futurezone-Test als das Highlight der Serie, das in einigen Punkten sogar das aktuelle Flaggschiff One X übertrumpft.

Vor zwei Jahren lieferte der taiwanische Smartphonehersteller HTC mit dem Desire eines der beliebtesten Smartphones des Jahres 2010 ab. Durch den schnellen Qualcomm-Prozessor, den 3,7 Zoll AMOLED-Bildschirm (spätere Modelle mit Super-LCD) und den vergleichsweise geringen Preis wurde das Smartphone schnell zu einem der beliebtesten Modelle der aktiven Android Entwickler-Community. Auch heute noch gibt es regelmäßig neue Custom-ROMs für das mittlerweile betagte Modell. HTC konnte nie wieder ein derart beliebtes Modell liefern, auch der direkte Nachfolger Desire S hatte keine Chance gegen das Samsung Galaxy S. Doch nun schickt sich HTC mit dem One S an, einen würdigen Nachfolger des Desire zu liefern. Wie der futurezone-Test zeigt, ist das mehr als gelungen – denn das “mittlere” Modell der neuen One Serie ist das derzeit schnellste Smartphone auf dem Markt.

Haptik
Das Gerät liegt gut in der Hand und lässt sich durch seine dünne Bauweise (8,9 mm an der dicksten Stelle) recht angenehm in der Hosentasche tragen. Doch hier zeigt sich wiederum, wieso eine Rückkehr des klassischen “HTC-Knicks”, der bei den älteren Modellen üblich war, durchaus von Vorteil wäre. Denn oftmals hat man das Smartphone durch die geringen Unterschiede der beiden Seiten genau verkehrt in der Hand und bemerkt das erst, wenn man nach dem Power-Knopf sucht. Nach einer Weile legt sich das aber und man bemerkt auch ohne Blick auf das Smartphone die feinen Unterschiede im Design.

Design
HTC hat bei der One S-Serie definitiv das Augenmerk auf ein ansprechendes Design gelegt. Das 4,3 Zoll große Super AMOLED-Display füllt den Großteil der Vorderseite und ist mit dem für Ice Cream Sandwich optimierten Drei-Knopf-Layout, der 1,3 Megapixel-Frontkamera sowie den Aussparungen für den Lautsprecher bewusst minimalistisch gehalten. Dabei hat es HTC sogar ein kleines Stückchen zu weit getrieben, denn hinter dem Lautsprechergitter verbirgt sich die Benachrichtigungs-LED, die in verschiedenen Farben verpasste Anrufe, Nachrichten oder andere Ereignisse anzeigen soll. Die LED ist allerdings etwas zu tief im Gehäuse, sodass ihr Betrachtungswinkel stark eingeschränkt ist und die blinkende LED leicht übersehen werden kann. Hier hätte man durchaus den großen Bereich über dem Display nutzen können, in dem lediglich der Helligkeitssensor verbaut ist.

Die Rückseite wird von der blau (in der schwarzen Variante rot) umrandeten 8 Megapixel Kamera dominiert, die wie ein Bullauge in der Mitte des Smartphones sitzt. Rechts daneben befindet sich der LED-Blitz. Highlight der One S-Serie ist aber definitiv der Aluminium-Unibody, der, je nach Farbvariante, mit unterschiedlichen Verfahren behandelt wird. Während die von der futurezone getestete metallic-grau Variante mit einer nur wenige Mikrometer dünnen Eloxalschicht überzogen ist, bietet die schwarze Version eine keramikähnliche Oberfläche, die durch das Micro Arc Oxidation-Verfahren (auch bekannt als Plasmakeramik-Technologie) erzeugt wird. Beide Verfahren sollen das Gehäuse vor Kratzern schützen. Doch gerade bei dem mit Micro Arc Oxidation-Verfahren behandelten Variante lehnt sich HTC weit aus dem Fenster: das Gehäuse sei nach der Behandlung dermaßen widerstandsfähig, dass man – “im Gegensatz zum iPhone 4S” – keine Schutzhülle benötigt. Dabei wird auch der komplette Unibody schwarz gefärbt – im Gegensatz zur metallic-grauen Variante, die auf der Rückseite einen leichten Farbverlauf hat.

Abmessungen
HTC spricht beim One S vom dünnsten Smartphone, das man je gebaut hat. Tatsächlich ist es mit seinen 7,8 mm (an der dicksten Stelle 8,9 mm) nicht weit vom derzeit dünnsten verfügbaren Smartphone, dem Motorola RAZR mit 7,1 mm, entfernt. Doch mittlerweile hat Huawei bereits mit dem Ascend P1 S ein noch dünneres Modell vorgestellt, das lediglich 6,7 Millimeter misst. Durch seinen 4,3-Zoll-Bildschirm lässt es sich am Besten mit dem Samsung Galaxy S II vergleichen, das unwesentlich kürzer (125,3 mm zu 130,9 mm) ist. Auch in der Breite gibt es nur marginale Unterschiede, wobei hier HTC (65 mm) den Abstand des Displays zum Rand etwas geringer halten konnte als Samsung (66,1 mm).

Display
Als einziges Gerät der One-Serie verfügt das S über ein Super AMOLED-Display des südkoreanischen Konkurrenten Samsung. Die Auflösung beträgt 540 x 960 Pixel (qHD), wodurch das Display auf eine Pixeldichte von 256 ppi kommt. Damit liegt es aber deutlich hinter dem iPhone 4S (330 ppi) und dem Samsung Galaxy Nexus (316 ppi). Aus der Distanz (mehr als 30 cm) wirkt das Bild des One S gestochen scharf. Rückt man allerdings etwas näher, so sind – im Gegensatz zur Konkurrenz von Apple und Samsung – deutlich Pixel erkennbar und die Schrift wirkt relativ scharfkantig.

Die Farben sind, wie bei Super AMOLED-Displays üblich, kräftig und wirken zeitweise etwas überzeichnet. Ein eindeutiger Farbstich lässt sich aber nicht erkennen. Offenbar scheint HTC die Probleme mit den Samsung PenTile RGBG Displays unter Kontrolle bekommen zu haben, da diese ansonsten, wie auch beim Galaxy Nexus, zu einem leichten Blaustich neigen. Das Display enttäuscht nur in einem Punkt: die Helligkeit. Diese ist zwar für ein Lesen im Freien ausreichend, hätte aber bei einem Smartphone dieser Preisklasse doch etwas höher sein dürfen.

Laufzeit
Auch wenn der Unibody des One S einen echten Blickfang darstellt und das Smartphone robuster macht, so gibt es auch ein großes Manko. Denn ähnlich wie beim iPhone ist auch beim One S der 1650 mAh starke Akku fest verbaut und für den normalen Benutzer nicht zugänglich. Im futurezone-Test hielt eine volle Akkuladung knapp acht Stunden bei verstärkter Nutzung (Telefonie, SMS, Internet, automatische Helligkeit) durch. Das ist zwar ein normaler Wert für ein Smartphone dieser Größe, doch hier hätte man durchaus, wie beim One X, einen 1800 mAh Akku verbauen und das Smartphone dafür einen Millimeter dicker machen können. Bei moderater Nutzung (nur Telefonie, SMS, keine Hintergrunddienste) hält das One S knapp eineinhalb Tage durch.

Kamera
Mit der neuen One-Serie liefert HTC auch erstmals seine hauseigene ImageSense-Technologie aus. Dazu setzt man auf einen eigens entwickelten Kamerachip, den ImageChip, der für den Autofokus nach eigenen Angaben lediglich 0,2 Sekunden benötigen soll. Dank der geringen Auslösezeit und dem schnellen Dual-Core-Prozessor kann das One S auch Bilder im Serienmodus schießen. Dazu hält man einfach den Finger auf den Auslöser und kann sofort danach in einem neuen Fenster das Bildmaterial sichten und gegebenenfalls löschen. Die verbaute f/2.0 Linse mit 28 mm Brennweite soll knapp 40 Prozent lichtempfindlicher sein als die Kamera des iPhone 4S. Die Ergebnisse der Kamera können sich dementsprechend sehen lassen – auch bei schwachen Lichtverhältnissen lassen sich mit der 8 Megapixel-Kamera ordentliche Schnappschüsse machen. Bei Bedarf unterstützt ein LED-Blitz die Kamera bei Aufnahmen, allerdings hat dieser nur einen schwachen Nutzen und erweist sich als Taschenlampe oder zusätzliche Beleuchtung bei der Videoaufnahme als hilfreicher.

Instagram auf Android – wozu?
Die Kamera-App des One S kommt dank Sense 4.0 mit einigen zusätzlichen Funktionen daher. So gibt es 15 eingebaute Softwarefilter, die bereits bei der Vorschau angewandt werden. Dabei gibt es neben dem klassischen Sepia-Filter auch einen Verzerrungsfilter und einen Filter, der die 8 Megapixel Aufnahme in kleine Punkte und deren dominante Farben zerlegt. Die Fülle der Filter erinnert an die iOS-App Instagram, die nahezu idente Funktionen bietet.

Videofunktion

Von dem flotten Dual-Core-Prozessor profitiert auch die Videoaufnahme, die in FullHD (1080p) bei 30 Bildern pro Sekunde möglich ist. Die Aufnahme geht ohne Ruckeln von statten, auch schnelle Bewegungen und rasche Wechsel des Fokus stellen für das One S kein Problem dar. Beim Filmen sollte man allerdings eine ruhige Hand haben, denn trotz aktivierter Stabilisatorfunktion sind die Aufnahmen gelegentlich doch recht zittrig.

HTC verspricht in der Produktbeschreibung, dass man “Fotos schießen kann, während man HD-Videos aufnimmt”. Offenbar gilt das aber nicht für FullHD-Aufnahmen, denn hierbei wird zwar der Auslöser für Bilder eingeblendet, dieser löst allerdings einen Bug in der Kamerasoftware aus, durch den alle Bedienelemente wirkungslos werden, die Aufnahme aber trotz allem weiterläuft. Daher ist man dann gezwungen, die App per Taskmanager zu beenden. Bei allen anderen Auflösungen tritt dieser Fehler nicht auf.

Internes
Videos, Musik, Bilder und Apps landen allesamt auf dem 16 GB internen Speicher, wovon allerdings nur 12 GB tatsächlich nutzbar sind. Einen microSD-Kartenslot gibt es nicht, auf diesen wurde aus Platzmangel verzichtet. Generell bietet das One S bis auf den Micro-USB-Anschluss lediglich einen Einschub für microSIM-Karten. Um Speichermangel vorzubeugen, liefert HTC einen Dropbox Account mit 25 GB Speicher auf zwei Jahre mit.

Sound
Beats Audio – groß und fett prangt das Logo des im vergangenen August von HTC gekauften Audiosystemherstellers auf der Rückseite des HTC One S. Doch der Anteil des neuen Aushängeschildes von HTC am One S ist überschaubar. Neben den mitgelieferten Kopfhörern mit Freisprechfunktion gibt es nun auch die Beats Audio Funktion, die den Klang deutlich verbessern soll. Im Endeffekt ist der Unterschied kaum hörbar, die Titel werden durch die aktivierte Funktion allerdings deutlich basslastiger. Metal-Fans freut das, Klassik-Enthusiasten eher weniger. Daher ist der Nutzen der neuen Funktion doch eher begrenzt, auch vor allem da keine Einstellungen daran vorgenommen werden können – es bietet lediglich die Wahl zwischen Ein oder Aus.

Performance
Eigentlich sollte ja das Flaggschiff eines Smartphoneherstellers die beste Leistung bieten. Doch im Falle der One-Serie übertrumpft offenbar das “mittlere Kind” den großen Bruder One X. Obwohl – im Gegensatz zum Quad Core Tegra 3 des One X – “nur” ein 1,5 GHz Dual Core Snapdragon S4 von Qualcomm im Inneren des One S seine Arbeit verrichtet, erweist sich das One S nicht nur rein subjektiv als schnell, auch die Benchmarks bestätigen seine Dominanz.

Doch auch hier muss man wieder relativieren: der Tegra 3 bleibt, wenn auch nur knapp, nach wie vor der leistungsstärkste Chip für grafiklastige Anwendungen. Sobald die CPU etwas stärker gefordert wird, hat der Snapdragon S4 die Nase vorne. Besonders stark merkt man dies beim Starten oder Wechseln zwischen Apps, das absolut ohne merkbares Ruckeln geschieht. Auch aktuelle Vorzeigetitel wie GTA III laufen absolut flüssig auf dem One S.

Software

HTC hat glücklicherweise bei der One-Serie auf die neue Android-Version Ice Cream Sandwich (Version 4.0.3) gesetzt. Das war zuvor Sony bei seinem Flaggschiff Xperia S nicht gelungen, dort kündigte man lediglich ein Update auf die neue Android-Generation an. Mit Ice Cream Sandwich haben zahlreiche kleine Verbesserungen ihren Weg in das Google Betriebssystem gefunden, unter anderem Face Unlock (Entsperren mit Gesichtserkennung) und ein neuer Taskmanager.

Am deutlichsten erkennbar ist ein wahres Ice Cream Sandwich-Smartphone allerdings am neuen Tastenlayout – nur mehr drei Tasten zieren die Unterseite des One S. Zurück, Home und eine Taste für den Taskmanager ersetzen das klassische Vier-Tasten-Layout. Im Test funktionierte das erstaunlich gut, lediglich der simulierte Menu-Button in einigen nicht für ICS optimierten Apps fiel negativ auf.

HTC Sense

Während Ice Cream Sandwich außer Kritik steht, so sorgt die HTC-eigene Oberfläche Sense immer wieder für Diskussionsstoff. Oft als Leistungsbremse kritisiert, ist beim One S nichts davon zu merken. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Homescreens geht flüssig von statten, die Animationen sind eine nette Zierde und lassen sich Bedarf auch deaktivieren. Apps lassen sich durch simples Aufeinanderziehen in Ordner gruppieren und Benachrichtigungen können nun – wie bereits aus der Custom ROM Cyanogenmod bekannt – einzeln “weggeschoben” werden. Auch die verschiedenen Lockscreens bieten hilfreiche Funktionen, wie das Starten von Apps direkt vom Lockscreen aus oder das Anzeigen von Zusatzinformationen wie Wetter, aller Sozialen Netzwerke oder einfach aktuellen Terminen.

Fazit
In einem anderen Universum wäre das One S wohl HTCs Flaggschiff. Ausgezeichnete Leistung, extrem dünn, Unibody und Ice Cream Sandwich – schlagkräftige Argumente im Wettbewerb mit Samsung, Apple und Co. Ob diese, auch in Anbetracht des für Mai erwarteten Samsung Galaxy S III, ausreichen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Doch in Anbetracht des derzeitigen Verkaufspreises von 499 Euro, der sich wohl im freien Verkauf auf knapp 400 Euro einpendeln dürfte, stellt das One S einen attraktiven Einstieg in die Welt von Ice Cream Sandwich dar. Einzige Minuspunkte dabei sind der nicht tauschbare Akku, der fehlende microSD-Kartenslot sowie für manch einen die HTC Sense Oberfläche.

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Vergleich zwischen dem HTC One S, seinen Vorgängern und aktuellen Modellen

Alternativen
HTC hat derzeit in diesem Segment einzig und allein ernsthafte Konkurrenz durch Samsung. Mit den beiden Modellen Samsung Galaxy S II und dem Samsung Galaxy Nexus, die beide derzeit zu einem Preis von knapp 400 Euro erhältlich sind, erhalten Ungeduldige bereits jetzt für etwas weniger Geld einen flotten Einstieg in die neue Android-Version. Da das Galaxy Nexus bei einem leicht größeren und hochauflösenden Bildschirm (1280×720 bei 4,7 Zoll) als Googles Referenzmodell immer aktuelle Updates erhält, ist es für Technikenthusiasten die erste Wahl. Wer dann doch nicht so tief in die Tasche greifen möchte, kann beim One V (800×480 bei 3,7 Zoll) zuschlagen, das um knapp 300 Euro mit einem 1 GHz Prozessor, 512 MB RAM, 4 GB internen Speicher sowie einer 5 Megapixel-Kamera ausgestattet ist.

Technische Daten

Modell: HTC One S

Display: 4,3 Super AMOLED-Display mit 540 x 960 Pixel

Prozessor: 1,5 GHz Dual Core (Qualcomm Snapdragon S4)

RAM: 1GB

Speicher: 16GB, kein MicroSD-Slot

Betriebssystem: Android 4.0.3 mit Sense 4.0

Anschlüsse/Extras: Micro-USB, HDMI, 3,5mm Klinke, WLAN (b/g/n), Bluetooth 4.0

Kamera: 8MP Rückseite, 1,3MP Front

Videos: 1080p Rückkamera, 720p Front

Maße: 130,9x65x7,8 mm, 119,5 Gramm

Preise: 499 Euro UVP in Metallic-grau oder Schwarz

Quelle: futurezone

via HTC One S im Test: Das heimliche Flaggschiff.

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