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Mai 05 2014

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HD+ meldet knapp 1,5 Millionen zahlende Kunden

HD+ meldet knapp 1,5 Millionen zahlende Kunden

Die umstrittene Digital-Plattform HD+ sieht sich weiter auf Erfolgskurs. In der Bilanz zum ersten Quartal 2014 kann das Unternehmen weiteren Kundenzuwachs verbuchen.

Trotz der technischen Restriktionen verfügte HD+ zum 31. März 2014 über 1,496 Millionen zahlende Kunden. In den ersten drei Monaten des Jahres konnten somit rund 83.000 Kunden hinzugewonnen werden (Stand 31.12.2013: 1,412 Mio.). Gegenüber dem Vorjahresquartal 2013 hat HD+ um 392.000 Kunden zugelegt. Zu den knapp 1,5 Millionen zahlenden Nutzern kommen noch weitere 1,2 Millionen Haushalte, die sich zur Zeit noch in der kostenlosen zwölfmonatigen Testphase befinden.

“Wir sind mit dem Start ins neue Jahr äußerst zufrieden”, kommentiert Geschäftsführer Wilfried Urner die jüngsten Zahlen. “Das Wachstum sowohl bei der Zahl der Kunden auf knapp 1,5 Millionen als auch beim Senderangebot belegt die Attraktivität und große Nachfrage nach hochauflösendem Fernsehen.”

Das Astra-Tochterunternehmen steht seit Jahren nicht nur wegen der “Servicepauschale” für vermeintliche Free-TV-Programme, sondern auch wegen kundenunfreundlicher technischer Einschränkungen in der Kritik. Zum 6. Mai wird nun die zu Jahresbeginn bereits angekündigte Entgelterhöhung vollzogen: Der Preis für eine einjährige Verlängerung steigt ab 6. Mai von aktuell 50 Euro auf 60 Euro, der Preis für eine HD+ Karte von 55 Euro auf 65 Euro.

Trotz Preiserhöhung rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Anstieg der Kundenzahlen. Impulse setzen soll vor allem der Fußball. Die bevorstehende WM sorgt für mehr Nachfrage bei neuen TV-Geräten. Dass die Qualifikationsspiele der deutschen Nationalelf künftig in hochauflösender Qualität nicht mehr bei den unverschlüsselt ausgestrahlten ARD und ZDF übertragen werden, sondern bei RTL, soll weitere Fußballfans zu HD+ locken.

Quelle: Michael Brandes/wunschliste

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Okt 31 2012

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HD+ wird 1080 Tage alt: 1080 Luftballons färben Münchens Himmel bunt

München/Unterföhring, 31.10.2012 – Mit einer Charity-Aktion feierte die HD PLUS GmbH am 30.10.2012 ihren dritten Geburtstag im Münchener Olympiapark. Mit dabei waren die Kinderhilfsorganisationen Artists for Kids, die Peter Maffay Stiftung und HORIZONT e. V.

HD+ wird 1080 Tage alt. Aus diesem Anlass hat sich die Plattform, über die 14 private Fernsehsender ihr Programm in brillanter HD-Auflösung ausstrahlen, etwas ganz Besonderes einfallen lassen: 1080 Luftballons stiegen gestern von der Dachterrasse des Restaurants Coubertin im Münchener Olympiapark in den Himmel. Damit färbten sie den bewölkten Herbsthimmel, nein, nicht weiß-blau, sondern leuchtend bunt – wie die Bilder, die HD+ in einer brillanten Auflösung von 1080 Zeilen auf den Fernseher bringt.

Die Luftballonaktion nutzt die HD PLUS GmbH, um drei Münchener Kinderhilfsorganisationen zu unterstützen: Das Unternehmen spendet zehn Mal 1.080 Euro an Artists for Kids, die Peter Maffay Stiftung und HORIZONT e. V. Dafür wurden in den vergangenen Tagen über die Homepage www.hd-plus.de Paten für die 1080 Ballons gesucht. Der Clou: Die Paten haben sich für eine Wunschorganisation entschieden, die von der HD PLUS GmbH unterstützt werden soll. Aus den zurückgesendeten Karten werden 10 Stück gezogen und entsprechend zugeordnet.

Timo Schneckenburger, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der HD PLUS GmbH, zeigte sich begeistert von der Aktion: “Wir wollten den dreijährigen Geburtstag, also die ersten 1080 Tage von HD+, auf sympathische Art und Weise feiern. So haben wir uns überlegt, 1080 Luftballons steigen zu lassen und auch Kindern eine Freude zu bereiten. Dafür haben wir drei namhafte Münchener Kinderhilfsorganisationen ausgewählt, die unsere Luftballonaktion zu einem unvergesslichen Tag gemacht haben.”

Thomas Beck von Artists for Kids: “Wir bedanken uns ganz herzlich bei der HD PLUS GmbH für die Einladung in den Olympiapark und gratulieren zum dritten Geburtstag. Uns hat besonders gefreut, dass wir mit einigen Kinder teilnehmen durften, die sich sehr über die Aktion gefreut haben.”

Albert Luppart von der Peter Maffay Stiftung: “Zunächst wünschen wir HD+ alles Gute! Wir freuen uns, als Peter Maffay Stiftung an diesem schönen Event dabei zu sein und 1080 Luftballons für einen guten Zweck steigen zu lassen. Mit tollen Partnern wie Artists for Kids und HORIZONT e. V. sind wir hier im Dreierbunde zum dritten Geburtstag erschienen und hoffen, dass so eine Aktion auch wiederholt wird.”

Christine Lindemann von HORIZONT e. V.: “Auch wir von HORIZONT e. V. möchten uns ganz herzlich für diese schöne Einladung zum Geburtstag von HD+ bedanken. Wir haben ebenfalls gerade unseren 15. Geburtstag gefeiert – ein Grund mehr, sich gemeinsam zu freuen!”

Quelle: Frank Lilie, Pressesprecher HD PLUS GmbH

via HD+ wird 1080 Tage alt: 1080 Luftballons färben Münchens Himmel bunt.

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Okt 31 2012

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3. Quartal 2012: HD+ verbucht erstmals mehr als eine dreiviertel Million zahlende Haushalte

- Weitere zwei Millionen Haushalte nutzen HD+ in der Gratisphase
- Zahl der aktiven HD-Haushalte klettert insgesamt auf 2,8 Millionen
- Wilfried Urner: “Drei Jahre nach dem Start ist HD+ eine unverrückbare Größe im deutschen Fernsehmarkt.”

Unterföhring, 31.10.2012 – Knapp drei Jahre nach dem Start zieht die HD PLUS GmbH eine durchweg positive Bilanz, die sich auch in den aktuellen Quartalszahlen widerspiegelt. Zum 30. September 2012 wurden erstmals mehr als eine dreiviertel Million zahlende HD+ Haushalte gezählt (761.456). Zwischen Juli und September gewann HD+ damit 127.000 neue Kunden. Das Drei-Monats-Wachstum lag über dem Anstieg im 2. Quartal 2012 (121.000), dem bisherigen Rekordquartal. Im Vergleich zum Vorjahr hat HD+ seine Kundenbasis annähernd verdreifacht (30.09.2011: 267.289).

Deutlich gestiegen ist auch das Potenzial künftiger zahlender Haushalte. Die Zahl der HD+ Haushalte in der Gratisphase kletterte in der 12-Monatsbetrachtung um 23 Prozent auf 2.039.175 (30.09.2011: 1.662.235). Insgesamt stieg die Zahl der aktiven HD+ Haushalte – zahlende Haushalte sowie Haushalte in der Gratisphase – binnen Jahresfrist um 45 Prozent auf 2.800.631 (30.09.2011: 1.929.524). Für das 4. Quartal erwartet HD+ einen neuen Höchstwert. Aufgrund des großen Potenzials von Haushalten, deren Gratisphase in den nächsten Wochen endet, rechnet HD+ weiterhin damit, die Marke von einer Million zahlenden Haushalten vor dem 31. Dezember zu erreichen.

Wilfried Urner, Vorsitzender der Geschäftsführung der HD PLUS GmbH: “Nur drei Jahre nach dem Start im November 2009 ist HD+ eine unverrückbare Größe im deutschen Fernsehmarkt und ein wichtiger Wachstumstreiber. Die Rekordmarken im 3.Quartal unterstreichen diese Entwicklung. Und der HD+ Impuls wirkt nachhaltig. HDTV wird auf viele Jahre ein wichtiger Wachstumstreiber für die gesamte Fernsehbranche bleiben.” Besonders profitieren wird nach Ansicht von Urner dabei der HD-Empfang über Satellit. “HD-Empfang über Satellit bietet den Haushalten die bestmögliche Kombination aus Vielfalt, Qualität und Preis.” Besonders erfreulich sei, dass HDTV im 3. Quartal 2012 nach der Analogabschaltung weiter an Bedeutung zugelegt habe. “Der Anteil der HD-Receiver an allen verkauften Satelliten-Receivern liegt wieder klar über 50 Prozent. Im September erreichten HD+ und Sky HD-Receiver, über die HD+ ebenfalls empfangen werden kann, gemeinsam einen Rekordanteil von 70 Prozent an allen verkauften Sat-HD-Receivern.”

Drei Jahre nach dem Start am 1. November 2009 ermöglicht HD+ deutschlandweit exklusiv über ASTRA-Satellit den Empfang von 14 HD-Angeboten privater Free-TV-Sender. Weitere HD-Programme können mit jedem HD+ Empfangsgerät ohne zusätzliche Kosten empfangen werden (siehe dazu “Über HD+“). Folgende 14 Programme bietet HD+ derzeit über Satellit exklusiv in Deutschland: RTL HD, Sat.1 HD, ProSieben HD, VOX HD, kabel eins HD, RTL II HD, SUPER RTL HD, N24 HD, TELE 5 HD, SPORT1 HD, DMAX HD, Nickelodeon HD, sixx HD und COMEDY CENTRAL HD.

HD+ Kennzahlen: 3. Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahr

30.09.2012 30.09.2011 Veränderung
Aktive HD+ Haushalte(1) 2.800.631 1.929.524 +871.107
davon HD+ Haushalte
in Gratisphase(2) 2.039.175 1.662.235 +376.940
davon zahlende HD+ Haushalte(3) 761.456 267.289 +494.167

HD+ Kennzahlen: 3. Quartal 2012 im Vergleich zum 2. Quartal 2012

30.09.2012 30.06.2012 Veränderung
Aktive HD+ Haushalte(1) 2.800.631 2.622.153 +178.478
davon HD+ Haushalte
in Gratisphase(2) 2.039.175 1.987.863 +51.312
davon zahlende HD+ Haushalte(3) 761.456 634.290 +127.166

(1) Haushalte, in denen HD+ Sender derzeit empfangen werden.

(2) Haushalte, die die 12-monatige Gratisphase nutzen.

(3) Haushalte, in denen Kunden die jährliche Servicepauschale in Höhe von 50 Euro bezahlt haben.

Quelle: Daten beruhen auf Analysen der GfK, dem Reporting der HD PLUS GmbH und von Partnern.

Quelle: Frank Lilie, Pressesprecher HD PLUS GmbH

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Mrz 29 2012

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SUPER RTL sendet ab 1. Mai 2012 in HD

Abgelegt unter TV (nur Sat)

SUPER RTL sendet ab 1. Mai in HD – “Bob der Baumeister”, “Timmy das Schäfchen” und “Robin Hood” erstrahlen in hochauflösender Qualität

Köln, 29.03.2012 – Kleine und große TV-Zuschauer kommen bei SUPER RTL in Kürze in den Genuss gestochen scharfer Bilder und können ihre Lieblinge und Helden in bester optischer Qualität bestaunen. Der Familiensender Nummer eins in Deutschland strahlt ab dem 1. Mai in HD aus und beschert Kindern und Eltern damit noch intensivere Fernseherlebnisse. Sowohl in der Daytime als auch in der abendlichen Primetime wird eine Vielzahl der beliebten Formate mit brillanter Bildqualität aufwarten.

Im Vorschulprogramm begrüßen “Bob der Baumeister”, “Die Oktonauten”, “Thomas und seine Freunde” und “Timmy das Schäfchen” ihre kleinen Fans morgendlich mit hochauflösenden Bildern. Auch Disney-Programmhighlights und internationale Produktionen wie “Sally Bollywood” werden nachmittags und am Vorabend ins HD-Gewand gekleidet. In der Primetime profitieren dann Formate wie “Robin Hood” von der HD-Technik.

SUPER RTL ist der bei Kindern beliebteste deutsche Fernsehsender mit TV- und Internet-Angeboten für die ganze Familie. Unter den Dachmarken TOGGO und TOGGOLINO bündelt das Unternehmen TV-Formate, Online-Angebote und Freizeitaktivitäten, die Kindern Spaß machen und sie altersgerecht ansprechen. TOGGO richtet sich an Kinder von 6 bis 13 Jahren, TOGGOLINO orientiert sich an den Bedürfnissen und Sehgewohnheiten von Vorschülern. In der Primetime bietet SUPER RTL mit seinen familienfreundlichen Unterhaltungsangeboten die richtige Mischung, um Eltern und Kindern gemeinschaftliche TV-Erlebnisse zu ermöglichen.

SUPER RTL HD ist ab 1. Mai über Satellit via HD+ empfangbar, weitere Verbreitungswege sind in Vorbereitung. Der Sender, an dem die Bertelsmann-Tochter RTL Group und der US-Konzern Walt Disney mit je 50 Prozent beteiligt sind, hatte im September 2011 die HD-Pläne bekannt gegeben.

Quelle: kommunikation.superrtl.de

via SUPER RTL sendet ab 1. Mai 2012 in HD.

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Dez 11 2011

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Kartellamt und Medienhüter haben keine Probleme mit “HD+” als Pay-TV

Der Plattformbetreiber SES Astra hatte bislang stets vermieden, “HD+” als Pay-TV zu bezeichnen – auch, wenn es faktisch nichts anderes ist; schließlich muss die Kundschaft für werbeunterbrochene, mit technischen Restriktionen bei der Aufzeichnung und beim Time-Shifting behaftete verschlüsselte Programme 50 Euro jährlich auf den Tisch blättern.

Doch jetzt hat der Konzern in einer Broschüre zu “HD+” die Satelliten- Plattform ganz unverhohlen als idealen Einstieg ins Pay-TV für Free-TV-Sender bezeichnet (siehe unten “Zitat des Tages:…”). Ist das schon ein Hinweis darauf, dass eines Tages die bislang kostenlosen privaten SD-Kanäle abgeschaltet werden und die Zuschauer damit gezwungen werden, für die HD-Ableger zu bezahlen?

Der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) lägen derartige Pläne derzeit nicht vor, teilte eine Sprecherin auf Anfrage der SAT+KABEL mit. Alle Sender der “HD+”-Plattform hätten eine gültige rundfunkrechtliche Zulassung. Aus rechtlicher Sicht sei es dabei unerheblich, ob ein Programm über Werbung oder über Entgelte finanziert werde, solange die Zulassungsvoraussetzungen gegeben seien.

Auch aus kartellrechtlicher Sicht sind die Pay-TV-Ankündigungen von SES Astra ohne Bedeutung. Das teilte der Pressesprecher des Bundeskartellamts gegenüber der SAT+KABEL mit. Ebenso habe die Aussage in der Broschüre keine Bedeutung für das laufende Ermittlungsverfahren gegen die Fernsehsender von ProSiebenSat.1 und RTL.

Gegenstand des Ermittlungsverfahrens sei lediglich die Frage, ob die Einführung der Grundverschlüsselung in den unterschiedlichen Übertragungswegen auf Absprachen zwischen den Sendern beruhe, so das Kartellamt. Ob sich diese Absprachen auch auf die “HD+”-Plattform erstreckten, sei derzeit nicht zu sagen, da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien, hieß es.

Zitat des Tages zur umstrittenen “HD+”-Satellitenplatform von SES Astra

Unser Zitat des Tages stammt diesmal aus einer Broschüre zu “HD+”, das die umstrittene Satelliten-Plattform ganz unverhohlen als idealen Einstieg ins Pay-TV für Free-TV-Sender bezeichnet.

“For example, HD+ in Germany is a High Definition (HDTV) platform that offers smaller private broadcasters the possibility of encrypting their HD signal and transitioning audiences from a free-to-air Standard Definition (SD) to a low cost pay–HDTV model. We use a prepay card to reduce the worries about commitment.”

SES Astra hatte bislang zum einen stets vermieden, “HD+” als Pay-TV zu bezeichnen – auch, wenn es nichts anderes ist, schließlich muss die Kundschaft für werbeunterbrochene, mit technischen Restriktionen bei der Aufzeichnung und beim Time-Shifting behaftete Programme 50 Euro jährlich auf den Tisch blättern.

Zum anderen erläutert der Satz mit entwaffnender Ehrlichkeit, dass man die Zuschauer liebend gerne von der kostenfreien SD-Variante zum HD-Pendant locken würde – eine entsprechende Entwicklung ist absehbar, irgendwann werden die regulär aufgelösten Programme abgeschaltet, dann gäbe es für Zuschauer nur noch das kostenpflichtige “HD+”. Das ZItat ist einer Broschüre entnommen, die hier im PDF-Format abrufbar ist (Seite “P04″).

Quelle: sat+kabel

via Kartellamt und Medienhüter haben keine Probleme mit “HD+” als Pay-TV.

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Dez 11 2011

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“HD+”-Facebook-Seite ist für SES Astra bislang Schuss ins Knie – viel Kritik

Die “HD+”-Plattform des Satellitenbetreibers SES Astra, die ein Dutzend verschlüsselter Sender mit partiellen HD-Inhalten gegen 50 Euro Gebühr im Jahr samt technischen Restriktionen bei der Aufzeichnung und Archivierung ausstrahlt, hat sich mit ihrer neu aufgeschalteten Facebook-Präsenz bislang noch keinen Gefallen getan.

n den Nutzerkommentaren überwiegen deutlich die negativen und ablehnenden Stimmen. Surfer hinterlassen auf der Pinnwand unter anderem Anmerkungen wie: “Im Ausland kennt man keine Vorspulsperre. Wieso soll das in Deutschland nötig sein?”, “Was viele hier vergessen: ProSieben und Sat.1 haben von Oktober 2005 bis Mitte 2007 bereits mal unverschlüsselt und ohne Gängelung in HD ausgestrahlt” oder auch ” ‘Dank’ HD- hat mein Icord nur noch 90 Minuten Timeshift! Und in der älteren Firmware gab es den Bug mit dem springenden EPG. Also ‘vielen Dank’ ”

“Warum sollte ich für etwas, das auch frei zugänglich ist, Geld bezahlen? Als früher das s/w fernsehen vom farbfernsehen abgelöst wurde, musste ich ja auch nichts extra zahlen, um Daktari endlich in Farbe sehen zu können.”, heißt es an anderer Stelle, zudem werden die Hotline-Kosten gerügt: “Teure Hotline: Für HD+ muss man nicht nur 50€ im Jahr bezahlen, sondern wenn man Probleme hat, wird die Hotline erst recht teuer: knapp 50 Cent die Minute aus dem Festnetz.”

HDplus-Vertriebschef Timo Schneckenburger hatte am Montag noch die Hoffnung geäußert, mit den Surfern in einen “guten, konstruktiven Dialog im Netz” zu treten (siehe weiter unten “Umstrittene “HD+”-Plattform freut sich auf “konstruktiven Diaolog” über Facebook). Von einem echten Dialog auch mit den beteiligten TV-Sendern ist bislang kaum etwas zu spüren, die Postings werden aber durchweg mit den bekannten Hinweisen beantwortet.

Ein Facebook-Poster schrieb denn auch: “Aufarbeitung von Kritik? Hallo HD-Plus-Team! Wie ich sehe müsst Ihr ja viel Kritik einstecken. Ich kann mir vorstellen, dass dies nicht unbedingt viel Spaß macht! Werden die ganzen Wünsche, Anregungen und kritischen Anmerkungen auch irgendwie weiter transportiert? Damit meine ich nicht euch als Facebook-Crew (und auch nicht ausschließlich HD+) sondern viel mehr die privaten Sendeanstallten.”

Das bleibt in der Tat abzuwarten. Konkrete Ankündigungen, beispielsweise die Vorspulsperren aufzuheben oder eine Archivierung auf externe Speicher zuzulassen, fehlen bisher. Die SES-Astra-Plattform polarisiert, stößt vor allem bei langjährigen Satellitenzuschauern auf massive Ablehnung. Die Situation hat sich auch durch ein Software-Update im November nicht wirklich entschärft, seither klagen Leser der SAT+KABEL über Bildausfälle und Artefakte.

HDplus-Chef Wilfried Urner hält die negativen Äußerungen an “HD+” für eine Medienkampagne, SES Astra warf der SAT+KABEL in der Vergangenheit bereits “tendenziöse Berichterstattung” vor. Bislang haben gut 1.300 Nutzer auf den “Gefällt mir”-Button geklickt. Aktuell zahlen rund 300.000 Zuschauer 50 Euro im Jahr für den Bezug der Programme, im kommenden Jahr sollen es deutlich mehr sein, die sogenannte Conversion-Rate liegt bei rund 60 Prozent. Sechs von zehn Zuschauern haben sich also in der Vergangenheit für eine Weiterführung nach der zwölfmonatigen Gratis-Phase entschieden.


Umstrittene “HD+”-Plattform freut sich auf “konstruktiven Diaolog” über Facebook

Die umstrittene “HD+”-Plattform des Satellitenbetreibers SES Astra, die ein Dutzend verschlüsselter Sender mit partiellen HD-Inhalten gegen 50 Euro Gebühr im Jahr samt technischen Restriktionen bei der Aufzeichnung und Archivierung ausstrahlt, trommelt jetzt auch via YouTube und Facebook.

Zudem wurde die hauseigene Web-Site neu gestaltet, teilte die HDplus Gesellschaft am Montag mit. Die Facebook-Präsenz ist hier zu finden, bei beim Video-Portal YouTube an dieser Stelle. Gezeigt werden sollen Videos, vermeintlich “lesenswerte Artikel” und Programmtipps, außerdem sind Gewinnspiele geplant.

Ob der Wunsch des HDplus-Vertriebschef Timo Schneckenburger in Erfüllung geht, mit den Surfern in einen “guten, konstruktiven Dialog im Netz” zu treten, bleibt abzuwarten. Die SES-Astra-Plattform polarisiert, stößt vor allem bei langjährigen Satellitenzuschauern auf massive Ablehnung. Die Situation hat sich auch durch ein Software-Update im November nicht wirklich entschärft, seither klagen Leser der SAT+KABEL über Bildausfälle und Artefakte.

Quelle: sat+kabel

via “HD+”-Facebook-Seite ist für SES Astra bislang Schuss ins Knie – viel Kritik.

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Nov 25 2011

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Neuer HD-Sat-Receiver Humax iCord Mini – für 380 Euro mit 500 GByte

Neuer HD-Sat-Receiver Humax iCord Mini – für 380 Euro mit 500 GByte

Der südkoreanische Hersteller Humax hat mit dem iCord Mini einen neuen digitalen Satelliten-Receiver vorgestellt, der knapp 380 Euro kosten soll, eine 500 GByte große SATA-Festplatte und eine Smartcard für die verbraucherunfreundliche Satellitenplattform “HD+” von SES Astra mitbringt.

Die Karte ist nur zwölf Monate lang gratis gültig, danach fällt eine Pay-TV-Gebühr von 50 Euro jährlich an. Derzeit werden 12 Sender über “HD+” verbreitet, mit mehr oder weniger starkem Antel an nativem HD-Material. Eine “CI+”-Schnittstelle, die ebenfalls Restriktionen wie Archivierungssperren, begrenztes Time-Shifting oder Aufnahmeverbote mit sich bringt, ist zudem an Bord und erlaubt darüber unter anderem den Empfang der Bezahlkanäle von Sky mit einem optionalen Conditional Access Modul (CAM).

Ohne Hürden nutzen und aufzeichnen lassen sich mit dem iCord Mini alle unverschlüsselten HD-Programme der öffentlich-rechtlichen und privarten Sender von ARD, ZDF, Arte, Servus-TV und Anixe, außerdem britische hochauflösender Programme von BBC, Channel4 und ITV, die unverschlüsselt über Satellit ausgestrahlt werden.

Per HbbTV gibt es Zugriff auf das Humax-eigene TV-Portal – sofern der Receiver mit dem Internet verbunden ist, außerdem unterstützt die Box den DLNA-Standard – nicht kopiergeschützte TV-Aufzeichnungen, Xvid-, JPEG- oder MP3-Dateien lassen sich damit von einem zentralen Media-Server auf den Bildschirm holen. Als Anschlüsse stehen HDMI, ein Digital-Audio-Ausgang, SCART-Buchse und zwei USB-Ports an der Front- und Rückseite des Gerätes bereit. Ob diese auch für Aufnahmen genutzt werden können oder lediglich als Zuspieler für Audio-, Bild- oder Videodateien per Speicher-Stick dienen, ließ Humax in einer Mitteilung am Donnerstag (24.11.2011) offen.

Quelle: sat+kabel Donnerstag, den 24. November 2011 um 12:10 Uhr

via Neuer HD-Sat-Receiver Humax iCord Mini – für 380 Euro mit 500 GByte.

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Nov 25 2011

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“HD+”: 305.000 Abonnenten – 63 Prozent zahlen nach Gratis-Phase

Der Satellitenbetreiber SES Astra hat am Donnerstag (24.11.2011) finale Zahlen für seine umstrittene “HD+”-Plattform vorgelegt, über die derzeit zwölf private und mit Werbung unterbrochene Sender verschlüsselt samt Aufnahme-, Archivierungs- und Time-Shifting-Restriktionen versehene TV-Sender ausgestrahlt werden. 305.000 Abonnenten hat die Tochter HD plus GmbH seit dem Start vor zwei Jahren gewonnen.

Ende Oktober bezogen insgesamt 1,86 Millionen Haushalte “HD+”, der überwiegende Anteil schaut noch kostenfrei. Von den 482.113 Kunden, deren zwölfmonatige Gratisphase zwischen dem 1. November und dem 31. Oktober endete, haben 305.481 verlängert, 176.632 entschieden sich dagegen, teilte SES Astra mit. Die sogenannte Conversion-Rate liegt damit bei 63 Prozent aller Haushalte, gab im Vergleich zu den letzten Zahlen nach (66 Prozent). In ihrer Bilanz hatte die Konzernmutter SES nur schwammige Angaben gemacht und von einer Quote “deutlich über 50 Prozent” gesprochen. Gut zwei Millionen Digital-Receiver mit “HD+”-Logo sind im Markt, 66 Modelle verfügbar. Bei 1,56 Millionen Haushalten steht die “HD+”-Verlängerung innerhalb der nächsten zwölf Monate an. Ob die Conversion-Rate weiter absinkt, bleibt abzuwarten.

HD plus Chef Wilfried Urner geht indes davon aus, dass bereits im nächsten Jahr die Grenze von einer Million zahlender ” HD+”-Kunden überschritten wird und glaubt auch nicht daran, dass die Quote der Zahler maßgeblich bröckelt: “Eine Umwandlungsquote von fast zwei Dritteln beim Wechsel aus einer kostenfreien Testphase in eine Bezahlphase ist im gesamten Medienbereich einmalig und liegt damit deutlich über unseren Erwartungen”, erklärte er. “HD+” habe den “Lakmus-Test als Massenprodukt” endgültig bestanden, rührte der Manager die Werbetrommel und bezeichnete die Plattform als “besonders kundenfreundliches Angebotsmodell”.

Urner bezieht sich dabei offenbar nur auf die Möglichkeit, “HD+” ohne Abonnement und Vertragsverpflichtungen jährlich zu zahlen. Denn “kundenfreundlich” sind die Einschränkungen der ausgestrahlten Sender sicher nicht – so lassen sich Spielfilme oder Serien beispielsweise nicht auf externe Speichermedien archivieren, Werbesprünge sind in Aufnahmen nicht erlaubt, auch das Time-Shifting wird zeitlich eingeschränkt. Beliebig weitere Restriktionen sind jederzeit aktivierbar, dass sie zurückgenommen werden, ist kaum zu erwarten. SES Astra und die beteiligten Privatsender RTL, Sat.1, ProSieben, Vox, Kabel1, N24, Tele5, Sport1, RTL2, Sixx, Nickelodeon und Comedy-Central dürften die aktuellen Zahlen vielmehr als Bestätigung sehen – obwohl bislang nur 305.000 Zahler generiert wurden.

Erstaunlich klingt auch eine repräsentative Umfrage von TNS-Infratest: 97 Prozent der “HD+”-Haushalte sind mit der Bildqualität demnach “sehr zufrieden” oder “zufrieden”. Die meisten Inhalte der Kanäle werden noch hochskaliert ausgestrahlt und haben mit echtem HDTV nichts zu tun. Die nach wie vor mangelhafte Quote der hochauflösenden Sendungen sorgt immer wieder für scharfe Kritik in einschlägigen Online-Foren – schließlich kostet das Angebot 50 Euro im Jahr. 80 Prozent sind mit der Anzahl der verfügbaren Programme einverstanden. Mit Blick auf das Preis-Leistungsverhältnis halten 78 Prozent der von TNS-Infratest befragten Kunden “HD+” für ein “faires Angebot”. An der Umfrage hatten sich 1.049 Personen ab 18 Jahren in Haushalten mit Satellitenempfang beteiligt. Etwa zwei Drittel der Bundesbürger kann mit dem Begriff “HD+” inzwischen etwas anfangen.

Am Donnerstag gab die HD plus GmbH außerdem den offiziellen Startschuss für “HD+ SmartTV” – ein interaktives TV-Portal auf Basis des HbbTV-Standards. Nur spezielle Digital-Receiver können dies nutzen. Angeboten werden wie üblich Inhalte wie Nachrichten, Sport und Wetter. Sechs Receiver-Hersteller haben entsprechende Geräte für das Weihnachtsgeschäft im Markt oder planen die Auslieferung Anfang kommenden Jahres.

Quelle: sat+kabel Donnerstag, den 24. November 2011 um 09:46 Uhr

via “HD+”: 305.000 Abonnenten – 63 Prozent zahlen nach Gratis-Phase.

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Jun 01 2011

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Sky unzufrieden mit HD-Situation im Kabel – “HD+”-Restriktionen werden fallen

Abgelegt unter Sky Deutschland (Pay-TV)

Während der Pay-TV-Anbieter Sky via Satellit bis Ende des Jahres die Ausstrahlung von bis zu 30 hochauflösenden Sendern anstrebt, ist das Angebot im Kabel noch sehr überschaubar. Ein Zustand, der auch dem Bezahlsender selbst nicht gefällt.

“Es ist kein neues Phänomen, dass das Kabelangebot sich vom Satellitenangebot unterscheidet, richtig ist aber auch, dass wir intensiv daran arbeiten, allen unseren Kunden ein sich ständig verbesserndes Angebot machen zu können”, sagte Sky-Distributionschef Holger Enßlin am Dienstag gegenüber dem Branchendienst “DWDL”.

Alles andere als erfreut ist Enßlin über die Tatsache, dass der Kabelnetzbetreiber Unitymedia derzeit nur einen HD-Sender von Sky ausstrahlt. “Das ist in der Tat nicht das, was wir uns für unsere Kunden vorstellen. Unitymedia verfolgt eine HD-Strategie über deren Erfolg ich kein Urteil fällen vermag”, so Enßlin.

Kabel-BW hat Vorreiterrolle

Als Ziel für Nordrhein-Westfalen und Hessen, Heimat des Kabelnetzers Unitymedia, wünsche sich der Distributionschef ähnliche Zustände wie in Baden-Württemberg. Die dortigen Wachstumszahlen sprächen für die Strategie von Kabel-BW.

Im Zusammenhang mit den verbraucherfreindlichen Restriktionen bei den “HD+”-Sendern glaubt Enßlin fest daran, “dass sich das Thema über die Zeit von selbst erledigt, weil der berechtigte Druck der Konsumenten größer wird und die ‘HD+’-Sender letztlich nicht gegen die Wünsche ihrer Kunden agieren werden”.

Der Pay-TV-Anbieter Sky schaltet die verschlüsselten “HD+”-Sender von ProSiebenSat.1 und RTL ab Mittwoch (1. Juni) auf den Smartcards seiner Kundschaft frei.

Quelle: satundkabel.de

via Sky unzufrieden mit HD-Situation im Kabel – “HD+”-Restriktionen werden fallen.

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Feb 10 2011

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Private planen keinen Zweikanalton über HD+

Private planen keinen Zweikanalton über HD+ Plus

Die beiden privaten Sendergruppen Pro Sieben Sat 1 und die RTL-Group wollen ihre HDTV-Sender nicht im Zweikanalton ausstrahlen. Der erhöhte technische Aufwand ist nach Angaben der Sender-Verantwortlichen nicht zu rechtfertigen.

RTL-Sprecherin Bettina Klauser sagte dem Branchenportal “AreaDVD”, Zweikanalton stelle in der Tat einen interessanten Mehrwert dar. “Jedoch lässt sich derzeit der dafür notwendige, erheblich erhöhte technische Aufwand noch nicht rechtfertigen.” In Deutschland ist die Ausstrahlung einer zweiten Tonspur bei den unverschlüsselt ausgestrahlten Privatsendern rechtlich allein schon deshalb nicht möglich, weil die mit den Rechteinhabern geschlossenen Verträge die europaweite Free-to-Air-Verbreitung der Originaltonspur nicht erlauben.

Der Einkauf der Senderechte wäre in solchen Fällen deutlich teurer, weil die Lizenzen theoretisch für alle nationalen Märkte, die vom Footprint des jeweiligen Satelliten erfasst werden, erworben werden müssten. Bei der Verbreitung über die Bezahlplattform HD+ wäre dieser Aspekt durch die eingesetzte Codierung, die den Empfang außerhalb der nationalen Grenzen unterbindet, vernachlässigbar. In Österreich und der Schweiz sind Zweikanal-Ausstrahlungen dank der Grundverschlüsselung von Sendern wie SF und ORF keine Seltenheit.

Der Empfang des Originaltones neben dem deutschen Synchronton könnte ein Anreiz sein, um sich für die Bezahlplattform der privaten HDTV-Angebote zu entscheiden, glauben Marktbeobachter. In einigen Ländern wie Spanien, wo fremdsprachige Filme wie in Deutschland synchronisiert werden, gehört die Möglichkeit, den Originalton zu empfangen, längst zum Standard. In Skandinavien und den Benelux-Staaten hat sich seit jeher die Ausstrahlung der Originalfassung mit Untertiteln durchgesetzt.

Quelle: DIGITALfernsehen

Private planen keinen Zweikanalton über HD+.

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