Archiv für das Tag 'filmförderung'

Apr 27 2013

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ZDF weist Kritik der Kinobranche zurück

Hamburg, 26.04.2013 – Die ARD wird auch künftig für die Pflege der Kino-Filmkultur einstehen. Mit diesem Bekenntnis zum deutschen Kinofilm reagierte die in der ARD für Film zuständige MDR-Intendantin Professor Dr. Karola Wille auf die Veröffentlichung einer gemeinsamen Resolution von Verbänden der Filmbranche. Das Film-Engagement sei auch in den Programmleitlinien für die Jahre 2013/2014 ausdrücklich festgeschrieben und schließe Kino-Koproduktionen mit ein.

“Die ARD hat in den vergangen Jahren die Mittel für Kinofilme erhöht. Darüber hinaus leisten wir nicht nur unseren Pflichtbeitrag gemäß der Filmförderabgabe, sondern stellen freiwillig zusätzliche Gelder und Sachleistungen zur Verfügung”, sagte Wille in Leipzig. In ihrem Gemeinschaftsprogramm habe die ARD auch neue prominente Sendetermine geschaffen, dazu zähle unter anderen das “Sommerkino im Ersten” um 20:15 Uhr. Auch in den Dritten Programmen gebe es für Kinofilme attraktive Sendeplätze. Wichtige Kriterien der Auswahl für Fiktionales seien Akzeptanz und Relevanz sowie Vielfalt und natürlich handwerkliche Qualität.

“Die Landesrundfunkanstalten der ARD sind und bleiben verlässliche Partner des deutschen Kinos”, unterstrich Karola Wille. Die ARD befinde sich im kontinuierlichen und konstruktiven Austausch mit den Film-Verbänden. Wichtig sei es dabei, dass die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen aller Institutionen in diesem Prozess angemessen gewürdigt werden.

Quelle: MDR Kommunikation, Walter Kehr, mdr.de

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Apr 25 2013

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ZDF weist Kritik der Kinobranche zurück

Programmdirektor Himmler: ZDF hat Kinoförderung ausgeweitet

Mainz, 25.04.2013 – Das ZDF weist die Kritik der Kinobranche am öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit Nachdruck zurück. Es sei schlicht nicht wahr, so ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler heute (25.04.2013) in Mainz, dass das ZDF sein Engagement beim deutschen Film reduziere. Himmler: “Das ZDF hat seit 2008 die Kinofilmförderung im Gegenteil sogar ausgeweitet. Wir haben mehr Filme mit höheren Beteiligungsquoten gefördert.”

Die Leistung des ZDF liegt in absoluten Zahlen etwa auf dem Niveau der ARD, obwohl das ZDF weder über vergleichbare Gebührenmittel noch über vergleichbare Programmplätze verfügt. Das ZDF hält an diesem Engagement fest. Zudem engagiert sich das ZDF seit Jahren finanziell in der Filmförderung der Filmförderungsanstalt (FFA) sowie den regionalen Filmförderinstitutionen. Das finanzielle Engagement in der Filmförderung wurde über die Jahre substantiell erhöht und kommt der deutschen Filmwirtschaft zugute.

Das FFG (Filmförderungsgesetz) selbst knüpft unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes für die Bemessung der Filmförderabgabe an die jährlichen Gesamtinvestitionen der Rundfunkanstalt für den Erwerb von Kinofilmen an und legt den Abgabensatz mit 2,5 Prozent fest. Das ZDF überschreitet auf freiwilliger Basis diese gesetzliche Abgabenverpflichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks um ein Vielfaches.

Das ZDF ist seit seiner Gründung ein verlässlicher Partner des deutschen Kinos. 2012 wurden dabei sowohl ambitionierte Produktionen wie der Film “Das radikal Böse” von Regisseur Stefan Ruzowitzky, die Komödie zum Thema Integration “300 Worte Deutsch” sowie vor allem Filme für die ganze Familie wie “Das kleine Gespenst”, “Pettersson und Findus” oder “Hanni und Nanni 3″ koproduziert. Die Redaktion “Das kleine Fernsehspiel” unterstützt maßgeblich den deutschen Filmnachwuchs und leistet damit einen großen Beitrag für die Ausbildung der Kinoschaffenden von morgen.

Die Süddeutsche Zeitung hat heute aus einem Kommuniqué der Filmwirtschaft zitiert, in dem die Produzenten-Allianz, der Schauspieler-Verband, die Kamera- und Drehbuchgilden, die Deutsche Filmakademie, die AG Doc sowie die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft massive Kritik an Umfang und Qualität der Filmförderung durch ARD und ZDF üben. In dem Papier werden ARD und ZDF laut SZ aufgefordert, dauerhaft 3,5 Prozent der Gesamtetats in deutsche Kinofilme umzuleiten. Zudem wird eine bessere Präsenz der Filme im Programm verlangt.

Quelle: ZDF-Pressestelle

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Apr 26 2012

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rbb startet Kino-Initiative in Kooperation mit dem Medienboard

Berlin, 25.04.2012 – Unter dem Titel LEUCHTSTOFF startet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) eine neue Filminitiative. In Koproduktion mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg baut der Sender sein erfolgreiches Engagement als Kinokoproduzent aus und unterstützt verstärkt Kinofilme aus Berlin und Brandenburg. “Mit der Initiative LEUCHTSTOFF fördert der rbb Dokumentationen und Spielfilme, die durch herausragende Qualität, großes Engagement und Leidenschaft beeindrucken”, sagt rbb-Intendantin Dagmar Reim. “Wir freuen uns auf Geschichten, die mit uns zu tun haben – mit unserer Region und unserem Leben.”

Geplant sind zunächst drei Dokumentarfilme und zwei Spielfilme im Jahr. Dafür stellt der rbb 500.000 Euro zur Verfügung. Hinzu kommt ca. 1 Mio. Euro aus Fördermitteln, die das Medienboard, ARTE und weitere Sender beisteuern.

“Wir freuen uns sehr, dass mit LEUCHTSTOFF die Filmaktivitäten der Partner gebündelt werden. Es gibt besonders hier in der Region viele spannende Geschichten und interessante Filmemacher, die von diesen Synergien profitieren. Das gilt sowohl für die etablierten Filmemacher als auch für den filmischen Nachwuchs. Die Filme aus der Region sind stark und zusammen sind wir stärker”, sagt Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin Filmförderung beim Medienboard Berlin-Brandenburg.

Gegenwärtig entstehen zwei LEUCHTSTOFF-Produktionen: der Spielfilm “Am Himmel der Tag” von Pola Beck und der Dokumentarfilm von Judith Keil und Antje Kruska “Land in Sicht”. Geplant sind außerdem der Spielfilm “Schönefeld Boulevard” von Sylke Enders im Herbst 2012 und der Dokumentarfilm “ANDERSON” (AT) von Annekatrin Hendel. Stoffe für weitere Projekte können ab sofort über Produktionsfirmen eingereicht werden.

LEUCHTSTOFF ist als Langzeit-Projekt gedacht und versteht sich nicht als reines Filmfinanzierungsmodell, sondern als dramaturgische Werkstatt. In einer LEUCHTSTOFF-Arbeitsgruppe arbeiten Kolleginnen und Kollegen verschiedener rbb-Redaktionen zusammen und bündeln ihr Know-How für künftige Spiel- und Dokumentarfilmprojekte. So bietet der rbb Beratung und Kontakte, Stoffkritik und Stoffentwicklung, Produktionsbeteiligung sowie Unterstützung beim Kinostart.

Unter dem Label LEUCHTSTOFF-HOCHSCHULFILME wird es eine enge Zusammenarbeit mit den beiden Filmhochschulen in Berlin und Potsdam-Babelsberg geben. In Zukunft legen dffb und HFF, Medienboard und rbb ein gemeinsames Abschlussfilm-Programm auf. Hintergrund dafür ist der Wunsch beider Hochschulen, Studentenfilme schneller und zügiger, radikaler und damit frischer entwickeln und drehen zu können. Ab 2013 sollen acht gemeinsam finanzierte Abschlussfilme entstehen – je vier pro Hochschule.

Quelle: rbb, Presse & Information, Claudia Korte

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