Archiv für das Tag 'facebook'

Mrz 04 2013

Profile Image of holgi-w

Facebook: Absturz zur nervigsten Plattform

Belanglose Statusmeldungen und Werbung vergraulen User

Palo Alto/Götzens (pte003/04.03.2013/06:10) – Nachdem zwei bedeutende Journalisten von CNN und dem Wall Street Journal ihren Facebook-Account gekündigt und dies öffentlich verkündet hatten, versucht die Plattform nun verstärkt die jüngeren Nutzer davon zu überzeugen, dass sie dennoch “cool” ist. Gründe für die Verabschiedung der Profile ist einerseits die Sorge um das medial omnipräsente Problem des Datenschutzes. Auch “Sponsored Stories” werden als überaus nervig empfunden. Dadurch, dass beide sehr prominente Medienschaffende in den USA sind, fürchtet das soziale Netzwerk nun um Nachahmer.

Auch Facebooks Produkt-Direktor Blake Ross hat sich vom Medium verabschiedet, da er zu der Erkenntnis gekommen ist, dass das Portal auch für Jugendliche immer unbeliebter wird. Facebook gibt zu, vor allem bei dieser Zielgruppe weniger Reichweite zu erlangen, rechtfertigt sich jedoch mit der Aussage, dass viele junge Nutzer ähnliche Dienste in Anspruch nehmen oder mit Facebook verbinden wie beispielsweise Instagram.

Überladen und unattraktiv

“Facebook ist selbst schuld, dass es an Beliebtheit verliert. Werbung und Marketing steht mittlerweile im Mittelpunkt der Plattform. Zudem stellt das enorme Anwachsen des Freundeskreises und die damit einhergehenden unerwünschten Statusmeldungen ein Problem dar”, erläutert Social-Media-Spezialist Günter Jaritz von social-media-consulting.at.

Das Abschalten solcher Meldungen liege jedoch nicht im Interesse des Portals, wodurch die Einstellungsänderungen überaus kompliziert und schlecht auffindbar sind. “Der erste Trend, der sich verzeichnen lässt, ist das extreme ‘Ausmüllen’ der Freunde oder das generelle Kündigen des Accounts”, so Jaritz. Zudem melden sich zunehmend Unternehmen als klassische Profilseiten an, was grundsätzlich nicht erlaubt ist. Deren Anfragen würden von immer mehr Nutzern als nervig empfunden.

Verlagerung auf mobile Dienste

“Der riesige anfängliche Facebook-Hype hat sich mittlerweile auf ein normales Niveau eingependelt”, sagt der Experte und ergänzt, dass diese Entwicklung absehbar war. Gerade die jüngere Generation würde auf Dienste wie SMS oder WhatsApp zurückgreifen, da auch hier Gruppen gestaltet werden können, Kontroversen und Beschimpfungen jedoch nicht wie bei Facebook üblich sind.

Quelle: pressetext.com

via Facebook: Absturz zur nervigsten Plattform.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Nov 14 2012

Profile Image of holgi-w

Höchstgericht bestätigt Facebook-Verbot für den ORF

Der Österreichische Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat das sogenannte Facebook-Verbot für den ORF bestätigt. Die Beschwerde des öffentlich-rechtlichen Senders gegen einen entsprechenden Bescheid des Bundeskommunikationssenats wurde „als unbegründet abgewiesen“, hieß es am Mittwoch (14.11.2012) in einer Presseaussendung des VwGH.

Im Juni hatte der VwGH dem ORF im Streit um insgesamt 39 Facebook-Seiten aufschiebende Wirkung eingeräumt. Ob der ORF seine Facebook-Auftritte nun umgehend wieder einstellen muss, war zunächst nicht klar. Der ORF kündigte eine Stellungnahme im Lauf des Tages an.

Beschränkung
Der Verwaltungsgerichtshof kam, wie schon vor ihm der BKS und die Medienbehörde KommAustria, zu dem Schluss, dass es das Ziel des Gesetzgebers war, „derartige Online-Angebote aus Wettbewerbsgründen grundsätzlich anderen Medienunternehmen vorzubehalten”. Facebook sei ein weltweit stark verbreitetes und populäres soziales Netzwerk, das Formen der digitalen Kommunikation ermögliche, „die der Gesetzgeber dem ORF nur beschränkt und im Hinblick auf soziale Netzwerke nur insofern zubilligen wollte, als ein Zusammenhang mit der eigenen tagesaktuellen Online-Überblicksberichterstattung besteht”.

Die Vorgeschichte
Medienbehörde KommAustria und Bundeskommunikationssenat (BKS) hatten im Frühjahr 2012 festgestellt, dass die Facebook-Aktivitäten des ORF nicht mit dem ORF-Gesetz im Einklang sind. Die KommAustria hatte im November 39 entsprechende Facebook-Angebote des öffentlich-rechtlichen Senders beanstandet, der ORF beim BKS dagegen Beschwerde eingelegt. Dieser lehnte die ORF-Berufung Anfang Mai als unbegründet ab, woraufhin sich ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz an Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof wandte. Der VfGH lehnte eine aufschiebende Wirkung ab, der VwGH räumte diese ein. Das entsprechende Verfahren vor dem VfGH ist noch anhängig.

Quelle: futurezone

via ORF zieht sich von Social-Media-Seiten zurück.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Aug 27 2012

Profile Image of holgi-w

Facebook speichert bewusst falsche Standorte

Datenmissbrauch für Rasterfahndung befürchtet

Boston/Wien (pte011/27.08.2012/13:55) – Eine Facebook-Nutzerin aus Boston hat festgestellt, dass auf ihr Konto aus Orten, die mehr als 600 Kilometer entfernt sind, mehrmals zugegriffen wurde. Zunächst dachte sie, dass sie von der Polizei beobachtet wird und richtete sich an einen Journalisten, der den Fall jetzt aufgeklärt hat. Facebook speichert den Standort seiner Nutzer und ist dabei sehr ungenau. Diese verpfuschten Daten könnten für Facebook-Enthusiasten aber ein böses Nachspiel haben.

Intransparente Dienste

“Es gibt auf Facebook eine Reihe von Diensten, die den Aufenthaltsort der Anwender feststellen und für Werbemaßnahmen verwenden. Diese Dienste sind viel zu intransparent. Die Nutzer können nicht nachvollziehen, wie die Daten entstehen und wofür sie verwendet werden”, sagt Hans Zeger von der ARGEDaten.at.

Journalist Dan Tynan der Zeitschrift pcworld.com hat sich der Sache angenommen und untersuchte das Facebook-Protokoll der Bostonerin, die ihm schilderte, wie sie auf das Phänomen gestoßen ist: “Ich habe festgestellt, dass auf mein Konto aus Virginia und Washington D.C. zugegriffen wurde. Danach habe ich mein Passwort und die Sicherheitseinstellungen geändert – vergebens.”

Tynan stellte fest, dass auch in seinem Protokoll Zugriffe aus weit entfernten Orten verzeichnet sind. “Laut Facebook habe ich mich in New York eingeloggt, obwohl ich nicht einmal in der Nähe war.” Der Journalist kontaktierte Facebook und fragte nach, wie die Standortdaten generiert werden. Facebook antwortete unkonkret. “Wir nutzen Informationen von Mobilfunkbetreibern und den Endgeräten unserer Nutzer. In manchen Fällen können wir den Nutzer aber nicht genau orten. Deswegen wird ein beliebiger Standort angezeigt”, erklärt Facebook-Sprecher Frederic Wolens.

Rasterfahndung über Facebook

Facebook gibt also offiziell zu, dass Standorte seiner Nutzer festgestellt werden. Es ist aber sehr problematisch, dass die Daten inkorrekt sind. “Die Informationen werden für Geo-Marketing verwendet, dadurch kann lokale Werbung angezeigt werden. Facebook versucht damit endlich an Geld zu kommen. Das bisherige Geschäftsmodell funktioniert nicht – der Aktienkurs gibt mir Recht”, so Zeger. Laut dem Datenschutzexperten könnte es ein noch viel größeres Problem geben: “Facebook muss den Behörden bei strafrechtlichen Verfolgungen alle Daten zur Verfügung stellen.”

Im schlimmsten Fall könnten die falschen Ortsangaben dazu führen, dass die Polizei die Daten nicht hinterfragt und einem fälschlicherweise ein Verbrechen unterstellt. Zeger kann sich sogar vorstellen, dass Sicherheitsbehörden auf Facebook Rasterfahndungen durchführen könnten: “Auf Facebook könnte nach Verhaltensmustern gesucht werden. Dabei würden die Grenzen absolut überschritten.” Der Experte versucht aber zu beruhigen und geht davon aus, dass die Daten nur für Werbemaßnahmen verwendet werden. “Je mehr Daten gesammelt werden, desto gezielter ist das Marketing”, so Zeger.

Quelle: pressetext.com

via Facebook speichert bewusst falsche Standorte.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Jul 07 2012

Profile Image of holgi-w

Fake-Namen bei Facebook: Freunde sollen Pseudonyme aufdecken

Vermutet Facebook einen Fake-Namen, fragt die Plattform den Freundeskreis aus, ob der Name der verdächtigten Person tatsächlich stimmt.

Das Online-Netzwerk startete diese Woche (KW 27/12) eine Aktion gegen Nutzer mit Pseudonymen. Facebook hält in seinen AGB genau fest, dass Mitglieder sich mit ihrem echtem Namen registrieren müssen. Dass sich daran nicht alle halten, ist klar – und Facebook ein Dorn im Auge. Um die Lügner zu überführen, wird nun der Freundeskreis ausgefragt, wie Heise berichtet.

Beim Einloggen sahen einige User diese Woche eine Meldung, die sie aufforderte den Namen eines Freundes zu verifizieren. Unter dem Vorwand Facebook verbessern zu wollen und unter Zusicherung von Anonymität, wurde gefragt, ob der Name echt ist. Für die Methode, hinter dem Rücken eines Nutzer Freunde ausfragen, erntete Facebook heftige Kritik. Es ist von “Spitzelnachrichten” die Rede, von einer “Sauerei” durch “Stasibook”.

Quelle: futurezone

via Fake-Namen bei Facebook: Freunde sollen Pseudonyme aufdecken.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Jun 27 2012

Profile Image of holgi-w

Internetseite zerrt peinliche Postings ans Licht

Kritik an mangelndem Sicherheitsbewusstsein der Facebook-Nutzer

London (pte028/27.06.2012/12:30) – Der 18-jährige Brite Callum Haywood hat eine Internetseite programmiert, die peinliche Facebook-Postings unvorsichtiger User veröffentlicht, wie CNN berichtet. “We Know What You’re Doing” (WKWYD) http://weknowwhatyouredoing.com durchsucht öffentliche Facebook-Postings nach bestimmten Stichwörtern und stellt die Ergebnisse unter den Kategorien Drogenkonsum, Lästern über den Vorgesetzten, verkatert und Neue Telefonnummer aus. Der Zugriff erfolgt völlig legal über Facebooks Graph-Schnittstelle. Haywood will mit der Aktion erreichen, dass die Menschen sich über die Wichtigkeit der Privatsphäreneinstellungen bewusst werden.

Unliebsame Konsequenzen

Facebook-Nutzer, die ihre Privatsphäreneinstellungen vernachlässigen, können durch WKWYD viel Ärger bekommen. Die Seite durchsucht Facebook Postings gezielt nach Sätzen wie “Ich hasse meinen Boss”. Neben Problemen am Arbeitsplatz können Einträge über Drogenkonsum oder die neue Telefonnummer unangenehme bis strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

“Der Warnzweck wird hier überschritten. Zwar erkennen viele Menschen das Problem erst, wenn ihnen ein Nachteil entsteht, solche Aktionen werden aber nicht gern gesehen. Durch die vielen Einträge und mangelnde Suchfunktion hält sich der Schaden bei WKWYD in Grenzen”, sagt Phillipp Kramer von der Hamburger Datenschutzgesellschaft hamdg.de. Haywood bereut seine Erfindung aber nicht: “Die Menschen, deren Postings zu sehen sind, wissen vermutlich nicht, dass die Einträge von allen gesehen werden können und von Facebook mit Freuden an andere Seiten weitergegeben werden. Es ist nicht mein Fehler, wenn sie entlassen werden, sondern ihrer.”

Auf WKWYD finden Betroffene auch gleich eine Anleitung, wie sie solche Lecks künftig verhindern können. Die Seite, die erst seit Montag dieser Woche online ist, hat in ihren ersten 27 Stunden bereits mehr als 100.000 Unique Visitors verzeichnet. Das Interesse an den potenziell gefährlichen Postings ist also groß. “Leuten einen Vorwurf zu machen, weil sie zu ‘blöd’ für Datenschutz sind, ist nicht richtig. Diese Entwicklung steht erst am Anfang, wir müssen uns darum kümmern, dass ein Bewusstsein für die Problematik entsteht. Die Menschen haben oft keine Lust auf komplizierte Einstellungen”, so Kramer.

Hohe Komplexität

Selbst Menschen, die sich der Gefahren bewusst sind, reagieren oft nicht, weil die Mitgliedschaft in einem sozialen Netzwerk zu wichtig für sie ist. “Sie ärgern sich zwar, aber nicht genug, um eine Alternative zu suchen”, so Kramer. Für eine andere Gruppe sind die Einstellungen einfach verwirrend. “Die Gruppe von Personen, die zwar auf die Technologie angewiesen ist, sich aber aus Desinteresse oder mangelndem Verständnis nicht um die entsprechenden Einstellungen kümmert, ist gefährdet. Hier ist nicht nur Eigenverantwortung, sondern auch der Staat gefordert”, erklärt Kramer.

Dass die Menschen sich über die Risiken bewusst werden, ist aber ein langer Prozess. “Es ist komplexer als bei einer Bankkarte. Es gibt aber bereits Fortschritte, etwa bei der Komplexität der verwendeten Passwörter. Wer Facebook verwendet, muss sich auch mit den Hintergründen befassen”, so Kramer.

Quelle: pressetext.com

via Internetseite zerrt peinliche Postings ans Licht.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Mai 18 2012

Profile Image of holgi-w

Facebook: Auch mit neuen Nutzungsbestimmungen – alle Daten gehören den Usern

Köln, 17.05.2012 – Punktsieg für die Initiative “Europe versus Facebook”: Vor dem Börsengang des Unternehmens an diesem Freitag (18.05.2012) hat Facebook auf Nachfrage von stern TV zugesichert, dass seine Nutzer die volle Kontrolle über ihre Daten behalten. Vergangene Woche hatte Facebook neue Nutzungsbestimmungen angekündigt, zu denen es die User wissen ließ, Facebook sei “der verantwortliche Dateninhaber für Deine persönliche Informationen”. Jetzt räumte Facebook ein: “Die Übersetzung ‘Dateninhaber’ ist unglücklich, ‘Datenverwalter’ wäre treffender. Denn, um es ganz klar zu sagen: Die Daten gehören selbstverständlich den Nutzern”, erklärte Robert Ardelt von Facebook Europa in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber stern TV.

Der Datenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein Thilo Weichert zweifelt an den Zusagen von Facebook: “Alles, was Facebook macht, verstößt gegen das Datenschutzrecht”, sagte Weichert im Studiogespräch mit Moderator Hallaschka. “Das beginnt mit der Nichtlöschung von Daten, und geht weiter mit dem Mitloggen sämtlicher Nutzungsdaten nicht nur der Facebook-Mitglieder, sondern auch von Leuten, die auf eine Seite mit dem Facebook-Button gehen.” Seine Behörde habe das Unternehmen mehrfach aufgefordert, Belege für den behaupteten Datenschutz zu liefern: “Facebook sagt immer nur ‘Vertraue uns’. Aber Beweise haben wir bis heute nicht gesehen.”

Auch der Gründer der Initiative “Europe versus Facebook” Max Schrems, ein Jurastudent aus Wien, ist skeptisch. Schrems kämpft seit einem Jahr für mehr Transparenz und Mitbestimmung bei Facebook. Der Vorwurf der Initiative: Das soziale Netzwerk speichere vom Nutzer gelöschte Nachrichten, Chats und Einträge. “Facebook sagt, dass nicht mehr wir die Eigentümer von dem sind, was da steht, sondern Facebook Irland der Bestimmer und Eigentümer für alle Daten weltweit ist”, sagte Schrems bei stern TV “Das ist datenschutzrechtlich praktisch eine Enteignung des Nutzers.”

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.sterntv.de und www.iutv.de

Quelle: Anabel Bermejo, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit I&U TV

Facebook: Auch mit neuen Nutzungsbestimmungen – alle Daten gehören den Usern.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Mai 16 2012

Profile Image of holgi-w

General Motors will Facebook-Werbung stoppen

Abgelegt unter Allgemein

Der Autobauer möchte auf der sozialen Plattform zukünftig keine Werbeeinblendungen mehr schalten. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf einen General-Motors-Manager. Der Konzern sei zum Schluss gekommen, dass die Anzeigen kaum Kunden erreichten und würden ihre Strategie auf Facebook daher überdenken.

Der Bericht kommt für Facebook zu einem ungünstigen Zeitpunkt, versucht das Unternehmen vor seinem gehypten Börsengang doch gerade, seine Anleger von seinem Geschäftsmodell zu überzeugen, das im Wesentlichen auf Werbung aufbaut. Allein General Motors soll der Zeitung zufolge zehn Millionen Dollar für Facebook-Werbung ausgegeben haben. Weitere 30 Millionen Dollar wurden angeblich in die Content-Produktion und Betreuung des Facebook-Auftritts durch eine Agentur gesteckt.

Höhenflug und kein Ende
Ungeachtet einiger warnender Stimmen, scheint dem prognostizierten Höhenflug an der Börse nichts mehr im Weg zu stehen. Erst gestern, Dienstag, hatte Facebook aufgrund der starken Nachfrage die Anteilsscheine verteuert. Am späten Abend berichteten US-Medien schließlich, das soziale Netzwerk wolle statt 340 Millionen Anteilsscheinen jetzt 420 Millionen anbieten, was je nach Ausgabepreis bis zu 15 Mrd. Euro in die Kassen spülen könnte. Die US-Börsenaufsicht SEC solle am Mittwochmorgen von den Plänen informiert werden, hieß es beim Sender CBNC.

Quelle: futurezone

via General Motors will Facebook-Werbung stoppen.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Mai 16 2012

Profile Image of holgi-w

Umfrage in USA: Nutzer trauen Facebook nicht

Ein Großteil der Facebook-Nutzer klickt laut aktueller Umfrage nie Werbung an und traut dem Sozialen Netzwerk nicht im Umgang mit sensiblen Daten, wie zum Beispiel Zahlungsinformationen. Dennoch ist das Interesse an der Plattform und den Aktien ungebrochen.

Das Soziale Netzwerk zählt derzeit mehr als 900 Millionen Mitglieder. Trotz dieser gewaltigen Nutzerbasis hat der Internetkonzern aber dennoch ein Vertrauensproblem. Denn wie eine Umfrage des US-amerikanischen Fernsehsenders CNBC zeigt, würden mehr als 57 Prozent der Facebook-Nutzer niemals Werbung auf Facebook anklicken, weitere 26 Prozent sagen, dass sie ohnehin nie auf Werbung im Internet klicken. Lediglich vier Prozent gaben an, des öfteren auf Werbung im Internet zu klicken. Das ist insbesondere für Facebook, deren Geschäftsmodell zu großen Teilen auf Werbung basiert, ein Problem. Im ersten Quartal 2012 erwirtschaftete Facebook mehr als 82 Prozent seines Umsatzes (1,06 Milliarden US-Dollar) mit Werbung.

Kein Vertrauen in Credits
Wie die Studie zeigt, haben nur wenige Facebook-Nutzer Vertrauen in die Sicherheit ihrer Daten. 59 Prozent der Nutzer haben nach eigenen Angaben wenig bis gar kein Vertrauen in Facebook. Daher fällt es vielen Nutzern schwer, ihre Zahlungsdaten an den Internetriesen weiterzugeben. Versuche mit sogenannten Facebook Credits waren bereits in der Vergangenheit gescheitert, nun wird nach einem adäquaten Zahlungsmodell gesucht. Das Interesse an der Facebook-Aktie ist dennoch ungebrochen und wird vor allem durch junge, private Anleger gestützt. Die Umfrage wurde zwischen 3. und 7. Mai 2012 mit insgesamt 1004 Personen ab 18 Jahren durchgeführt. Die Schwankungsbreite wurde mit 3,9 Prozent angegeben.

Ungünstiger Zeitpunkt
Die Ergebnisse dieser Studie könnten zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt für Facebook kommen. Viele Großanleger zweifeln bereits seit einiger Zeit daran, ob Facebook sein Wachstum, auch in wirtschaftlicher Hinsicht, aufrecht erhalten könne. Dennoch ist die Aktie bereits überzeichnet und soll zu einem deutlich höheren Ausgabepreis verkauft werden, als ursprünglich geplant. Mit einem Gesamtvolumen von 16 Milliarden US-Dollar könnte der für Freitag geplante Börsengang einer der größten der Finanzgeschichte werden.

Quelle: futurezone

Siehe auch:
General Motors will Facebook-Werbung stoppen

via Umfrage in USA: Nutzer trauen Facebook nicht.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Mai 14 2012

Profile Image of holgi-w

Facebook zerstört Mobilfunk-Providern SMS-Geschäft

Abgelegt unter Handy-Ecke

Auch andere Anbieter offerieren Konkurrenzprodukte

Palo Alto (pte022/14.05.2012/12:07) – SMS, eine der Haupt-Einnahmequellen für Mobilfunk-Anbieter, erhält zunehmend Konkurrenz durch kostenlose Online-Dienste, die auch vom Handy aus genutzt werden können. Neben Alternativangeboten wie WhatsApp, Skype oder Telefonhersteller-spezifischen Diensten gibt es eine noch größere Gefahr für die Umsätze der Provider: Facebook gräbt der SMS mit seinen diversen Funktionen den Löwenanteil des Wassers ab, berichtet zdnet.com. Die Verteidigungsstrategie der Telekommunikationsunternehmen, SMS in die Tarife zu inkludieren, wird nicht ewig aufgehen.

“Momentan steigt das SMS-Volumen in Österreich immer noch an. 2011 wurden über sieben Mrd. Kurznachrichten verschickt. Diese Entwicklung ist sicher den All-Inclusive-Tarifen zu verdanken. Gerade Jugendliche nutzen die Frei-SMS ausgiebig. Der Trend geht aber trotzdem in Richtung WhatsApp und Co, die SMS-Wachstumskurve ist zuletzt abgeflacht. Welche Konkurrenzprodukte genutzt werden, ist schwer zu erfassen. Facebook ist sicher auch ein Thema”, sagt Tom Tesch von Orange Austria.

Groß-Offensive gestartet

Im August 2011 hat Facebook seinen Messenger für Android und iPhone präsentiert. Im Oktober desselben Jahres kam eine Version für Blackberry auf den Markt. Die Windows-Version folgte im März 2012, jeweils eine für Mac und iPad optimierte Fassung sollen in Kürze folgen. In den USA geht die SMS-Nutzung bereits zurück. Auch in einigen europäischen Ländern ist bereits eine Verlagerung des Nachrichten-Versende-Verhaltens feststellbar, wie StrandReports.com herausfand. Andere Angebote zwar auch eine Bedrohung für die SMS, Facebook nimmt aber eine Sonderstellung ein.

Mit über 900 Mio. monatlich aktiven Nutzern ist Facebook praktisch allgegenwärtig. Vor allem für junge Menschen ist praktisch der gesamte Freundeskreis mit einem Klick zu erreichen. Zudem bietet Facebook Möglichkeiten, die eine SMS nicht kopieren kann. Das einfache Versenden von Dateien, problemlose Kommunikation mit mehreren Adressaten und ab Sommer sogar Videotelefonie. Für eine Kontaktaufnahme mit Freunden via Facebook muss ein Anwender sich noch nicht einmal eine Telefonnummer merken. Aus diesen Gründen werden sich auch andere Anbieter, die um SMS-Abtrünnige buhlen, warm anziehen müssen.

Abwehrschlacht der Provider

Um die Gratis-Konkurrenz auf Abstand zu halten, haben die meisten Mobilfunkanbieter begonnen, SMS-Dienste in ihre Tarife zu integrieren. Ein Verzicht auf die SMS-Funktionalität ist in den meisten Verträgen nicht vorgesehen. So zahlen die meisten Kunden mit ihren Pauschalen weiterhin brav für das Kurznachrichten-Angebot. Wären die SMS nicht inkludiert, würde die Migration hin zu moderneren Alternativen noch schneller voranschreiten.

Die Telekommunikationsunternehmen schmieden derweil Pläne, um die Kunden auch in Zukunft an bezahlte Kurznachrichtendienste zu binden. “Dieses Jahr wurde in Barcelona eine auf LTE basierende Nachfolgetechnologie präsentiert, über die auch Multimedia-Inhalte verschickt werden können. Allerdings benötigt diese Technik ein ausgebautes LTE-Netz, das vielerorts erst im Entstehen ist”, so Tesch.

Ob die Option, große Dateien zu versenden, wirklich ausreicht, um Kunden von den kostenlosen Diensten zurückzuholen, wird sich zeigen. “Ist die Technik in neuen Geräten schon integriert, wird sie auch genutzt, sobald eine genügende Zahl entsprechender Geräte im Umlauf ist”, hofft Tesch. Aufgeben will die Telekommunikationsindustrie das Geschäft mit den Kurznachrichten jedenfalls noch nicht.

Quelle: pressetext.com

via Facebook zerstört Mobilfunk-Providern SMS-Geschäft.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Mai 07 2012

Profile Image of holgi-w

ORF zieht sich von Social-Media-Seiten zurück

Ö3 und FM4 verabschiedeten sich mit einer kurzen Nachricht von Facebook.

„Liebe illegale Fans! Es waren schöne Jahre mit euch auf Facebook. Don`t be afraid, babies – wir geben nicht so schnell auf!” Mit diesen Worten verabschiedet sich das ORF-Radio FM4 derzeit offiziell von seinen zuletzt mehr als 129.000 Facebook-Fans. Die FM4-Seite wurde ebenso wie jene von Hitradio Ö3 den Fans vermacht. Bei der Ö3-Facebookseite ist nun der Hinweis zu lesen, dass der Sender selbst „nach einer Entscheidung der Medienbehörden wegen gesetzlicher Einschränkungen keine eigene Facebook-Seite betreiben darf” und daher keine offiziellen Meldungen aus den Ö3-Studios in Heiligenstadt mehr schalten wird.

Fans führen FM4-Seite weiter
Auch die FM4-Seite wurde übergeben „an eine kleine Gruppe engagierter FM4-Fans, die ab sofort die Seite an unserer statt betreuen werden”, hieß es. Wie der Branchendienst horizont.at berichtet, legt der ORF seit Mittwoch auf Anraten seiner Rechtsabteilung kontinuierlich Social-Media-Plattformen lahm. Er folgt damit einer Feststellung von Medienbehörde KommAustria und Bundeskommunikationssenat (BKS), die zu dem Schluss gekommen waren, dass die Facebook-Aktivitäten des ORF nicht mit dem ORF-Gesetz im Einklang sind. Der ORF hatte seinerseits angekündigt, sich in dieser Causa an die Höchstgerichte wenden zu wollen.

Quelle: futurezone

via ORF zieht sich von Social-Media-Seiten zurück.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Ältere Einträge »