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Mai 16 2012

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Ingenieur: Raumschiff “USS Enterprise” könnte 2032 fertig sein

Abgelegt unter Off Topic / Humor

Ein-Billionen-Dollar-Schiff größer als Burj-Khalifa-Wolkenkratzer in Dubai

New York (pte008/16.05.2012/11:09) – Mit einer gewagten Ansage erobert aktuell ein Ingenieur unter dem Pseudonym “BTE Dan” das Web. Er hat auf der Website “Build The Enterprise” http://buildtheenterprise.org ein Umfangreiches Konzept nebst Plänen für den realen Bau des Raumschiff Enterprise der ersten Generation veröffentlicht. Die Umsetzung des aus “Star Trek” bekannten Allvehikels soll nicht nur den Weg zum Mars binnen 90 Tagen bewältigen können, sondern wäre auch das größte, jemals von Menschen errichtete Gefährt überhaupt.

Konstruktion im Weltraum nötig

Konkret sieht der Tüftler eine Länge von etwa 960 Meter für das gesamte Schiff vor. Damit würde das monströse Fluggerät unter anderem den in Dubai stehenden Wolkenkratzer “Burj Khalifa” übertrumpfen, der sich 830 Meter in den Himmel empor streckt. Der Eiffelturm würde damit sogar um mehr als das Dreifache übertroffen.

Ein Raumfahrzeug dieser Größenordnung kann laut BTE Dan nicht sinnvoll auf der Erde konstruiert werden. Die Bauelemente müssten auf dem Boden hergestellt und anschließend ins All gebracht werden, wo das Schiff stückweise zusammengesetzt würde. Dafür würde die Enterprise sowohl als Transportmittel, Raumstation und Hafen für andere Schiffe fungieren.

Laser schmilzt Eiskrusten

Zur Ausstattung des in der ursprünglichen Ausgabe der Sci-Fi-Serie von Kapitän James Tiberius Kirk durch die “unendlichen Weiten des Weltraums” navigierten Raumschiffs zählt auch ein 100-Megawatt-Laser. Während außerirdische Konkurrenz für Weltraumschlachten derweil fehlt, könnte der gebündelte Lichtstrahl Löcher in vereiste Planetenoberflächen schmelzen, um schwimmende Forschungsgeräte die darunter liegenden Ozeane erkunden zu lassen.

Ihre Energie würde die Enterprise gemäß den Plänen des Erfinders aus einem 1,5-Gigawatt-Atomreaktor beziehen. Die Ionen-Impulsantriebe wiederum sollen mit dem Edelgas Argon betrieben werden. In den oberen Decks, die wie beim Filmvorbild in einer scheibenförmigen Konstruktion untergebracht sind, befinden sich Lager, Schutzräume, Hangars und Lifte, während Teleskope und Sensoren in der Spitze untergebracht sind. Für Schwerkraft an Bord soll ein rotierendes Rad mit einem Durchmesser von über 530 Metern sorgen.

Kosten: 1.000.000.000.000 Dollar

BTE Dan beschreibt sich selbst als “Systemtechniker, der 30 Jahre bei einem Fortune-500-Unternehmen gearbeitet hat”. Er sieht sein Design als funktionstauglich an. Das fertige Schiff könnte laut seiner Vorstellung der Reihe nach verschiedene Planeten abfliegen und dort Rover und andere Forschungsvehikel aussetzen. Anderthalb Monate würde ein Marsflug dauern, der Mond wäre in drei Tagen erreicht.

“Wir haben die technologischen Kapazitäten, um eine erste Generation der USS Enterprise zu bauen – also lasst es uns tun”, schreibt BTE Dan auf seiner von großem Ansturm regelmäßig in die Knie gezwungenen Website. Er hält die Fertigstellung des Riesenraumschiffs in einem Zeitraum von 20 Jahren für möglich, demnach könnte der Jungfernflug schon 2032 stattfinden.

Ganz billig ist der Bau freilich nicht. Nach der Kalkulation von Dan würde das Unterfangen eine Bio. Dollar (rund 786 Mrd. Euro) verschlingen. Sofern es keine internationalen Anstrengungen gibt und die USA das Projekt allein umsetzen müssten, rechnet er mit der Notwendigkeit steuerlicher Adaptierungen für die erfolgreiche Finanzierung.

Quelle: pressetext.com

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via Ingenieur: Raumschiff “USS Enterprise” könnte 2032 fertig sein.

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Apr 27 2012

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Handy-Wäsche: Akku-Ladegerät eliminiert Keime

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“PhoneSoap” reinigt verseuchte Bakterienschleudern mit UV-Licht

Las Vegas (pte012/26.04.2012/10:30) – Smartphones sind nicht nur hochmoderne internetfähige Kommunikationszentralen, sondern auch beliebte Brutstätten für Bakterien und Keime. Um Handy-User vor gefährlichen Infektionen und Virusattacken zu schützen, haben findige US-Entwickler nun ein neuartiges Zubehör-Gadget namens “PhoneSoap” vorgestellt, das die Sauberkeit der täglichen Begleiter sicherstellen soll. Hinter der auf den ersten Blick etwas verwirrenden Bezeichnung verbirgt sich eine Art “Waschcontainer” für Handys, der verseuchte Geräte mittels UV-Licht von Bakterien befreit und ganz nebenbei auch noch den Akku wieder auflädt.

Killer: ultraviolette Strahlung

“Haben Sie sich jemals gefragt, wie schmutzig Ihr Mobiltelefon eigentlich ist? Es ist weit schlimmer als Sie vermuten”, erklären die Erfinder der innovativen “Handyseife” auf ihrer Homepage. Handys seien heute bei den Nutzern andauernd im Einsatz. “Wir waschen unsere Hände, wenn sie schmutzig sind, aber nicht unsere Handys. Das bedeutet, dass sich all die Keime, die von den Händen entfernt worden sind, noch immer weiter ungehindert auf unseren Lieblingsgeräten ausbreiten können”, so die Schilderung. Diese würden noch dazu zumeist in warmen Hosen- oder Jackentaschen aufbewahrt, einem perfekten Brutplatz für Bakterien.

Die Funktionsweise von PhoneSoap ist denkbar einfach: Wer sein Smartphone von unsichtbaren Keimen und Bakterien befreien will, muss es hierfür einfach in das Zubehörteil stecken, das von außen wie eine Containerbox aussieht. Die Bakterienbekämpfung im Inneren übernimmt UV-C-Licht, das in der physikalischen Entkeimungstechnik vor allem in Krankenhäusern seine technische Anwendung findet. Die ultraviolette Strahlung durchdringt die Zellwände von bakteriellen Keimen, zerstört deren DNA und macht sie auf diese Weise unschädlich.

Auf User-Spenden angewiesen

Das UV-Licht bestrahlt das eingeschlossene Handy von zwei Seiten und tötet dabei alle gegenwärtig vorhandenen Keime ab. Um zu vermeiden, dass das Mobiltelefon bei diesem Prozess Schäden nimmt, bleibt die säubernde Strahlung jeweils nur drei bis fünf Minuten eingeschaltet. Während des “Waschvorganges” wird zudem auch gleichzeitig der Akku des Geräts aufgeladen. Unterstützt werden sowohl Apple Connector als auch herkömmliche Micro-USB-Kabel.

PhoneSoap ist aber noch kein fertiges Produkt, sondern befindet sich im Entwicklungsstadium. Ob die prinzipiell sinnvolle Idee tatsächlich den Weg in den Handel finden wird, ist bislang noch unklar. Entscheidend hierfür ist die weitere Entwicklung auf der Crowd-Funding-Webseite KickStarter.com , wo das Projekt zurzeit bereits mehr als 13.000 Dollar an User-Spenden lukrieren konnte. Die Zielvorgabe, die eine Realisierung finanzieren soll, liegt bei 18.000 Dollar.

Quelle: pressetext.com

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Apr 20 2012

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Terahertz-Wellen: Smartphones sollen durch Wände sehen

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CMOS-Technologie ermöglicht günstige Herstellung

Dallas/Berlin (pte016/19.04.2012/11:35) – Forscher der University of Technology in Dallas http://utdallas.edu arbeiten an einem Bildgebungs-Chip, der künftig Smartphones und anderen Mobilgeräten erlauben könnte, durch Gegenstände und Wände zu sehen. Dazu macht man sich das Terahertz-Wellenspektrum zu Nutze. Thorsten Göbel, Forscher am Berliner Heinrich-Hertz-Institut der Fraunhofer-Gesellschaft spricht im pressetext-Interview über die Anwendungspotenziale des Frequenzbereiches.

Terahertz-Technik wird mobil

Ein von Kenneth O und seinem Team entwickeltes Verfahren ermöglicht die Bildgebung unter Nutzung von Wellen im Terahertz-Spektrum, ohne dafür eine Reihe von Linsen verbauen zu müssen. Der Mikrochip, der letztlich die auftreffende Strahlung zu Bildern macht, basiert auf komplementärem Metall-Oxid-Halbleitern, kurz CMOS. Diese ist längst etabliert, in zahlreichen Geräten zu finden und erlaubt billige Herstellung.

Nach Ansicht von O lassen sich Chip und Empfänger in ein Telefon verbauen, um dieses mit “Durchsicht” auszustatten. Die Wissenschaftler versuchen nun, genau dies zu realisieren, beschränken sich aus Gründen der Privatsphäre jedoch auf eine Erfassungsreichweite von rund zehn Zentimetern. Auf diesem Wege ließen sich weitere Anwendungen mobil machen, darunter die Prüfung von Geld oder Dokumenten auf Echtheit.

Zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten

Göbel ortet noch Hürden in Sachen “Durchblick”. “Um tatsächlich durch oder in eine Wand hinein zu sehen benötigt man neben einem empfindlichen Detektor noch eine ausreichend starke THz-Strahlungsquelle”, schildert der Fachmann. Darüberhinaus sieht er jedoch viel Potenzial im Terahertz-Spektrum, das mit einem Frequenzbereich von circa 100 Gigahertz bis zehn Terahertz zwischen Mikrowellen- und Infrarotstrahlung angesiedelt ist.

“Terahertz-Strahlung ermöglicht die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung zur Qualitätskontrolle, etwa um Keramiken oder Kunststoffe auf Fehler zu untersuchen”, erläutert Göbel. “Darüber hinaus ergeben sich Nutzungsmöglichkeiten in der Biologie oder Chemie, da viele Moleküle, beispielsweise Flüssigkristalle, charakteristische Eigenschaften im Terahertz-Bereich zeigen.” Ebenso stehen zahlreiche andere Anwendungsgebiete in der Wissenschaft zur Diskussion.

Dass das Terahertz-Spektrum erst seit wenigen Jahren intensiv erforscht wird, ist kein Zufall, so Göbel. “Es war lange nicht möglich oder extrem aufwendig, Wellen in diesem Frequenzbereich zu erzeugen, da die Technologie noch nicht soweit war. Erst seit Anfang der 90er-Jahre wird immer mehr geforscht und publiziert.”

Quelle: pressetext.com

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Sep 29 2010

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Nokia-Touchscreen macht Icons fühlbar

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Digital-Kingdom.dk.

Nokia-Touchscreen macht Icons fühlbar

Wechselstrom sorgt für raues Texturgefühl am Finger


Nokias N900: Zukunftsvision haptisches Oberflächen-Feedback

Cambridge (pte/29.09.2010/13:50) – Fühlbare Texturen beispielsweise bei Icons sind der mögliche nächste Schritt in der Entwicklung von Touchscreens. Forscher bei Nokia Research haben bereits einen N900-Prototypen mit entsprechender Technologie ausgestattet, berichtet NewScientist. “Die Idee ist, dass alles auf dem Touchscreen taktiles Feedback liefern kann”, so der Nokia-Forscher Piers Andrew. Möglich macht das, dass die Haut elektrisch ausgelöste Schwingungen spürt.

Fühlbarer Strom

Der Nokia-Ansatz basiert auf einem seit den 1950ern bekannten Effekt, durch den sich glatte nichtleitende Oberflächen-Beschichtungen rau anfühlen können, wenn an einem Metall darunter eine Wechselspannung liegt. Die Forscher gehen davon aus, dass das an der wechselnden elektrostatischen Anziehung zwischen dem Metall und leitenden Hautschichten liegt.

Um dieses Prinzip zu nutzen, haben die Forscher ein LCD-Display erst mit einer dünnen Lage eines transparenten Leiters überzogen. Darüber wurde eine weitere Dünnschicht gelegt, die aus einem durchsichtigen isolierenden Material besteht. Eine Wechselspannung regt die leitende Schicht zu Schwingungen an. Streicht nun ein User mit dem Finger über den Touchscreen, fühlt er dadurch eine Oberflächentextur.

Kinderschuhe

Noch steckt das Konzept aber in einer sehr frühen Entwicklungsphase. Der aktuelle Prototyp kann nämlich nur eine Textur auf der gesamten Bildschirmfläche erzeugen. Damit sich beispielsweise verschiedene Icons auch unterschiedlich anfühlen, müssten unterschiedliche Bereiche mit verschiedenen Frequenzen schwingen. Ferner ist das Berührungserlebnis manchen Usern eher unangenehm, so Andrew. Nokia hat seine Technologie in den USA bereits zum Patent angemeldet, doch droht von vielen Seiten Konkurrenz.

Beispielsweise hat der finnische Spezialist für haptische Interfaces Senseg im Sommer mit einem japanischen Hersteller Prototypen entsprechender Touchscreens gezeigt. Apple soll ebenfalls bereits daran arbeiten, präziseres taktiles Feedback zumindest für Onscreen-Tastaturen zu bieten. Zudem gibt es Projekte an verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen.

Quelle: pressetext.austria / Bild: Nokia

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