Archiv für das Tag 'datenschutz'

Mai 11 2013

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Einweg-Bilder: Snapchat-Versprechen widerlegt

Abgelegt unter Handy-Ecke

Vor allem Anwälte und Polizei könnten davon profitieren

Orem/Wien (pte019/10.05.2013/13:48) – Snapchat-Bilder können doch wiederhergestellt werden. Das Hauptargument und Erfolgskonzept von Snapchat war bislang das automatische Löschen von versandten Fotos zwischen Usern nach zehn Sekunden. Aus diesem Grund wird die App zu einem großen Teil für “Sexting” unter Jugendlichen genutzt. Das Unternehmen DecipherForensics.com hat nun jedoch einen Weg gefunden, die Bilder auf Android-Geräten für umgerechnet rund 200 bis 400 Euro und innerhalb weniger Tage wiederherzustellen. Vor allem für Anwälte, Polizeibeamte, aber auch Privatpersonen kann die Wiederherstellung von großer Bedeutung sein.

Zwischenspeicherung ermöglicht Reparatur

Laut Datenschutz-Experte Georg Markus Kainz von Quintessenz http://quintessenz.at wird dadurch die Nutzerzahl von Snapchat nicht zurückgehen. “Die Menschen müssen aber beginnen zu verstehen, dass alle Bilder und andere Daten elektronisch auf jeglichem Gerät zwischengespeichert werden und dadurch wiederherstellbar sind”, betont er.

Die Zwischenspeicherung sei die Basis der Technik. Alle Tools, die das Gegenteil versprechen, seien heuchlerisch und würden lediglich dem Nutzer etwas vorgaukeln. “Im Internet wird nie das Original verschickt, so wie bei Briefen, sondern immer nur Kopien”, führt Kainz aus. Das Original würde demnach vervielfältigt.

Funde belasten statt entlasten

Das Wiederherstellen der Snapchat-Daten hat dem Spezialisten zufolge auch bei Strafverfolgung keinerlei Vorteile. “In Amerika verwenden sie den Spruch: ‘Alles was Sie sagen, kann und wird vor Gericht gegen Sie verwendet werden.’ Es wird aber nicht das verwendet, was für einen spricht und als Alibi entlasten könnte – somit entsteht ein Ungleichgewicht”, führt Kainz aus.

Diejenigen, die “Echt-Kriminalität” betreiben, wüssten zudem, wie sie sich datentechnisch schützen können. Konsequenzen habe das Wiederherstell-Verfahren nur für Otto Normalverbraucher.

Quelle: pressetext.com

via Einweg-Bilder: Snapchat-Versprechen widerlegt.

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Apr 26 2013

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Mobile Endgeräte im Visier von Hackern

Sensible Daten von Tablets und Smartphones am besten extern sichern

Teutschenthal (pts006/26.04.2013/09:00) – Tablets und Smartphones stehen bei Endanwendern derzeit besonders hoch im Kurs. Die Technik-Branche vermeldet beim Absatz eine Rekordmarke nach der anderen. Zum Weihnachtsgeschäft 2012 fiel die nächste: Namhafte Elektronik-Fachmärkte verbuchten bei den Tablets einen Anstieg der Verkaufszahlen um bis zu 300 Prozent. Und auch die Smartphones standen zum vergangenen Weihnachtsfest wieder ganz oben auf den Wunschlisten der Deutschen.

Die Gründe für den Siegeszug der mobilen Begleiter liegen auf der Hand: Die große Mobilität, die hohe Erreichbarkeit und die mittlerweile umfangreiche Bandbreite an Funktionen, die es sogar mit denen herkömmlicher PCs aufnehmen können, werden von den Anwendern besonders geschätzt. Das gilt auch für den geschäftlichen Bereich. Denn auch in immer mehr Unternehmen gehören Tablets und Smartphones schon zur Grundausstattung der Mitarbeiter – vor allem in gehobenen Positionen. “Diese Beliebtheit der mobilen Endgeräte verführt natürlich auch dazu, auf diesen sensible Informationen über sich selbst, über das eigene Unternehmen oder gar zu Kunden und Geschäftspartnern zu speichern, was allerdings alles andere als empfehlenswert ist”, warnt Manuela Gimbut, Geschäftsführerin der DIGITTRADE GmbH.

Schließlich machen sich zunehmend auch Hacker die Beliebtheit dieser neuen Medien zunutze. Binnen nur eines Jahres brachten sie 30.000 neue Viren und andere Schadsoftware in Umlauf, die gezielt Smartphones und Tablets ins Visier nehmen. Seine mobilen Begleiter vor diesen Gefahren – beispielsweise durch den Einsatz von Antivirensoftware – zu schützen, ist unabdingbar. “Ein 100-prozentiger Schutz, vor allem der eigenen Daten, lässt sich so allerdings nicht realisieren. Daher sollten sich Anwender Gedanken machen, wie sie ihre sensiblen Daten unterwegs auf anderem Wege vor dem Zugriff unbefugter Dritter schützen können”, empfiehlt Manuela Gimbut.

Einige Anwender greifen dabei bereits auf die Cloud zurück. Das Arbeiten mit der Cloud setzt aber eine regelmäßig gute Internet-Verbindung voraus, die nicht immer und überall verfügbar ist. Zudem bedeutet die Nutzung von “Online-Speichern” meist auch, dass die eigenen sensiblen Daten an einen externen Dienstleister, der die Cloud betreibt, transferiert werden müssen. “Wer gerade unterwegs unabhängig von Clouds sowie der damit verbundenen Notwendigkeit einer Internetverbindung mit sensiblen Daten arbeiten und zugleich Herr über seine Daten bleiben will, der sollte auf mobile hardwareverschlüsselte Festplatten zurückgreifen”, so die DIGITTRADE-Geschäftsführerin.

Hierzu steht mit der High Security-Festplatte HS256S einer der weltweit sichersten mobilen Datenträger bereit. Auf dem mit dem renommierten Datenschutzgütesiegel des ULD sowie dem europaweit anerkannten European Privacy Seal (EuroPriSe) ausgezeichneten Datenträger können Tablet- und Smartphone-Nutzer ihre sensiblen Daten dank einer 256-Bit Full-Disk-Hardwareverschlüsselung nach AES im CBC-Modus für unbefugte Dritte unzugänglich aufbewahren. Dabei gewährleistet die weltweit einzigartige Zwei-Faktor-Authentifizierung aus Smartcard und achtstelliger PIN einen hochsicheren Zugriffsschutz. Der kryptografische Schlüssel, mit dem die Daten auf der HS256S verschlüsselt werden, wird dabei außerhalb der Festplatte und über eine PIN geschützt auf der Smartcard gespeichert: Er kann darüber hinaus vom Anwender selbst erstellt, kopiert, verändert und – bei Bedarf – zerstört werden. Damit realisiert die entlang der Anforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelte, mobile Sicherheitsfestplatte Datenschutz auf höchstem Niveau.

Mit Hilfe von USB-OTG-Adaptern, welche kostengünstig bei Internet-Versandhäusern erhältlich sind, können externe, hardwareverschlüsselte Festplatten wie die HS256S nach einigen Modifizierungen schnell an Smartphones und Tablets angeschlossen werden. Über den Dateimanager sind die mobilen Datentresore dabei ebenso einfach zu handhaben wie normale Festplatten. “Wer sich Gedanken um einen erhöhten Stromverbrauch macht, kann zudem zu einem separaten Netzteil greifen”, gibt Manuela Gimbut einen weiteren Tipp.

Weitere Informationen unter http://www.digittrade.de?refID=88

Quelle: pressetext.com

via Mobile Endgeräte im Visier von Hackern.

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Apr 24 2013

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KiKA “TRICKBOXX”: Was passiert mit meinen Daten im Netz?

Erfurt, 24.04.2013 – Jeder, der regelmäßig im Internet surft, muss irgendwann persönliche Daten im Netz angeben, um Angebote von Internetseiten in vollem Umfang nutzen zu können. Das ist manchmal erforderlich und stößt bei Internetnutzern nicht immer auf Verständnis. Denn es bleiben Fragen: Was passiert mit den Daten im Internet? Was kann man tun, damit nicht zu viele persönliche Informationen ins Netz gelangen? Und wie können vertrauliche Angaben überhaupt geschützt werden? Antworten und Details zum Thema “Datenschutz” gibt es in der “TRICKBOXX” (KiKA) am Sonntag, 28. April um 15:45 Uhr bei KiKA.

“TRICKBOXX”-Moderator Juri Tetzlaff will es genau wissen und hat unter Schülern gefragt: Was sind für dich persönliche Daten? Was glaubst du – welche persönlichen Informationen von dir sind im Netz unterwegs? Was könnte damit geschehen? Die Reaktionen der Schüler zeigt “TRICKBOXX”. Außerdem ist Juri zu Gast bei Professor Marko Schuba von der FH Aachen, einem Experten für Sicherheit in Datennetzen. Er erklärt, warum sogenannte “Datenangler” an persönlichen Angaben interessiert sind. Die Zuschauer erfahren darüber hinaus, was sie alles von sich im Internet preisgeben, ohne es überhaupt zu wissen.

“TRICKBOXX” zeigt, wie KiKA mit persönlichen Auskünften seiner Internetnutzer umgeht. Das Thema “Datenschutz” nimmt bei KiKA einen hohen Stellenwert ein: Junge Internetnutzer erfahren kindgerecht auf www.kika.de, warum KiKA Daten abfragt und was danach mit diesen passiert. Eltern finden außerdem Tipps, wie sie ihre Kinder im Internet besser schützen können. Darüber, wie KiKA selbst mit diesen Informationen umgeht, geben die Selbstverständnis- und Datenschutzerklärung auf den Elternseiten Auskunft. Eltern wissen damit ganz genau, welche Angaben, wie und für welchen Zeitraum überhaupt gespeichert werden.

Zuschauer, die alle Fakten rund um den Datenschutz im Internet kennen lernen möchten, sollten diese “TRICKBOXX” nicht verpassen. Zu sehen am Sonntag, 28. April um 15:45 Uhr bei KiKA.

Verantwortliche Redakteure bei KiKA sind Matthias Huff und Gunnar Gerstel.

Quelle: Der Kinderkanal von ARD und ZDF, Marketing & Kommunikation, kika-presse.de

via KiKA “TRICKBOXX”: Was passiert mit meinen Daten im Netz?.

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Apr 22 2013

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Sky Österreich: 25 Klauseln in AGB unzulässig

Das Oberlandesgericht Wien (OLG Wien) hat 25 Klauseln der Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Bezahlfernsehsender Sky Österreich für unzulässig erklärt. Das Unternehmen betonte, dass dieses Urteil für Kunden keine Auswirkung habe, da die Klauseln bereits geändert wurden.

Bereits im Vorjahr hatte das Handelsgericht Wien 21 der 26 Klauseln als unzulässig eingestuft, woraufhin aber der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in Berufung ging, um auch die restlichen fünf seiner Ansicht nach ungesetzlichen Klauseln zu kippen. Bei vier dieser Klauseln hat der VKI nun offenbar recht bekommen. Die Entscheidung des OLG Wien (PDF) fiel in einer nichtöffentlichen Sitzung.

Auch Papierrechnung wieder Thema
Mit den jetzt für rechtswidrig erklärten Vertragsklauseln wollte sich Sky Österreich unter anderem vorbehalten, Gewährleistungsrechte einzuschränken, über die Vertragsstrafe hinaus weitere Schadenersatzansprüche geltend zu machen, für die Ausstellung einer Papierrechnung Extrakosten zu verrechnen, dem Kunden bei Wechsel oder Verkleinerung des Abonnements eine neuerliche zwölfmonatige Bindefrist vorzuschreiben oder Rechte und Pflichten aus dem Abonnementvertrag ohne Zustimmung des Kunden an einen Dritten zu übertragen.

Datenschutzgesetz: Verstöße festgestellt
Zudem seien Verstöße gegen das Datenschutzgesetz festgestellt worden, da der Verbraucher beispielsweise nicht erkennen könne, an wen und zu welchem Zweck seine Daten weitergegeben werden, kritisierte im Vorjahr die ursprüngliche Klägerin, die Arbeiterkammer Tirol.

Sky Österreich darf nun weder diese Klauseln oder sinngleiche mit Verbrauchern geschlossenen Verträgen zugrundelegen oder sich auf diese berufen, soweit diese unzulässigerweise vereinbart wurden, so das OLG.

Keine Auswirkungen für Kunden
Sky betonte in einem Statement folgendes: “Ein gutes und faires Verhältnis zu den Kunden sei dem Unternehmen wichtig. Daher haben wir unsere Vertragsbedingungen schon vor längerer Zeit selbst entsprechend geändert und die beanstandeten Klauseln angepasst.” Die Entscheidung des OLG habe somit keine Auswirkungen für die Kunden, so Sky.

Quelle: futurezone

via Sky Österreich: 25 Klauseln in AGB unzulässig.

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Jun 09 2012

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Last.fm: Alle User sollen ihr Passwort ändern

Während LinkedIn bereits das FBI zur Ermittlung wegen mehrerer Millionen im Netz aufgetauchter Passwort-Hashs einschaltetet und auch die Dating-Seite eHarmony seine User warnte, könnte offenbar auch die beliebte Musikplattform Last.fm von dem Datenleck betroffen sein. In einer Stellungnahme auf der Seite fordert Last.fm nun alle seine User auf, ihre Passwörter zu ändern.

Man untersuche gerade das Auftauchen von Last.fm-User-Passwörter im Netz und werde die User auf Twitter auf dem Laufenden halten, teilte Last.fm auf seiner Seite mit. Ob und inwiefern die offenbar aufgetauchten Passwörter mit dem LinkedIn-Leck zusammenhängen ist derzeit noch unklar. Letztere haben sich erneut in einem Blogeintrag zu Wort gemeldet und erstmals die Zahl von 6,5 Millionen verschlüsselten Passwörtern bestätigt, die im Netz aufgetaucht sind.

LinkedIn versucht zu beruhigen
Bis lang gebe es noch keine Meldung, dass eines der betroffenen LinkedIn-Konten unautorisiert aufgerufen worden sei. Nach derzeitigem Wissensstand seien zudem nur eine kleine Anzahl von Passwörter geknackt und publiziert worden, die E-Mail-Logins seien zudem ebenfalls noch nicht im Netz aufgetaucht, heißt es in dem Blogeintrag. Das Sicherheitsunternehmen Sophos bezweifelt diese Version der Geschichte jedoch.

Quelle: futurezone

via Datengau: Millionen Passwörter von LinkedIn entwendet / evtl. auch Last.fm betroffen.

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Jun 08 2012

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Datengau: Millionen Passwörter von LinkedIn entwendet (Update)

60 Prozent der LinkedIn-Passwörter geknackt

Von den 6,5 Millionen LinkedIn-Passwort-Hashes, die in einem russischen Hacker-Forum aufgetaucht ist, waren bereits am frühen Donnerstagmorgen (07.06.2012) mehr als 60 Prozent entschlüsselt. Das berichtet die Sicherheitsfirma Sophos, die das Business-Netzwerk für seine laschen Sicherheitsvorkehrungen kritisiert.

Nach einer Analyse der über 100 Megabyte großen Hash-Liste kommt Sophos auf 5,8 Millionen eindeutige Passwort-Hashes, von denen wiederum 3,5 Millionen bereits geknackt wurden und bereits im Klartext im Netz auftauchten. Sophos zufolge sei es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch alle restlichen Passwörter der aufgetauchten Liste entschlüsselt würden. LinkedIn selbst hat den Vorfall erstmals bestätigt, sprach nebulös allerdings nur von einigen Passwörtern, die kompromittiert wurden.

Schlechte Sicherheitsmaßnahmen
Kritisiert wird vor allem, dass LinkedIn offenbar auf das unspektakuläre Hashing-Protocol SHA-1 setzte und auf zusätzliche Sicherheitsmethoden bei der Verschlüsselung verzichtete. Um die verschlüsselte Speicherung von Passwörtern sicherer zu gestalten kommt laut Sophos vielerorts ein Vorgang namens „Salting“ zum Einsatz. Dabei wird dem vom User gewählten Passwort vor dem Hashing-Vorgang eine zufällig gewählte Reihe von Buchstaben und Ziffern angehängt.

„Dass so eine große Organisation wie LinkedIn nur SHA-1 zur Passwort-Sicherung verwendet, ist enttäuschend“, wird Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski von Computerworld zitiert. Laut LinkedIn wurde der Zugang zu kompromittierten Profilen bereits gesperrt. Falls User ihr LinkedIn-Passwort auch bei anderen Services verwenden, sollten auch bei diesen das Passwort geändert werden.

Quelle: futurezone

via Datengau: Millionen Passwörter von LinkedIn entwendet.

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Jun 07 2012

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Datengau: Millionen Passwörter von LinkedIn entwendet

Etwa 6,5 Millionen Nutzer sollen von einem massiven Datenleck bei dem Business-Netzwerk betroffen sein. Sicherheitsexperten raten Mitgliedern dringend zur Passwort-Änderung.

Nutzern des Online-Netzwerks LinkedIn wird dazu geraten, schnell ihr Passwort zu wechseln. Laut Medienberichten sind auf einer russischen Webseite an die 6,5 Millionen Kennwörter aufgetaucht. Cert.at hat eine Warnung ausgegeben. Es handle sich zwar um verschlüsselte Passwörter, die jedoch prinzipiell recht einfach entzifferbar, also auf den Klartext zurückrechenbar seien.

Cert.at geht davon aus, dass die Angreifer nicht nur im Besitz der gehashten (verschlüsselten) Passwörter sind, sondern auch die zugehörigen Benutzernamen kennen. Betroffen seien zunächst einmal LinkedIn-Benutzer, deren Passwort in der Liste ist. “Allerdings sehen wir einen lang anhaltenden Trend, dass viele Passwörter auf unterschiedlichsten Dienste wiederverwendet werden. Somit sind auch diese Accounts gefährdet”, heißt es in einer Aussendung von Cert.at. Es sollte nicht nur das LinkedIn-Passwort, sondern ebenso das Passwort auf allen anderen Seiten und Services geändert werden, wo es wiederverwendet wurde.

LinkedIn prüft
Bei LinkedIn hieß es zunächst, es werde geprüft, ob wirklich Daten gestohlen wurden. Das weltgrößte Berufs-Online-Netzwerk hat insgesamt mehr als 150 Millionen Mitglieder. Nach einem ersten Eindruck von Experten wie Mikko Hypponen von der Sicherheitssoftware-Firma F-Secure könnten die im Netz aufgetauchten Daten durchaus echt sein.

Quelle: futurezone

via Datengau: Millionen Passwörter von LinkedIn entwendet.

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Mai 18 2012

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Datenschutz: Twitter tritt “Do-not-Track”-Initiative bei

Ab sofort kann über ein Opt-Out-Cookie das Datensammeln des Mikroblogging-Dienstes verhindert werden. Bislang war dazu Zusatzsoftware notwendig. Zeitgleich kündigte der Internetkonzern allerdings personalisierte Lösungen an, die auf dem Surfverhalten seiner Nutzer basieren sollen.

Der Mikroblogging-Dienst Twitter will seinen Nutzern künftig die Möglichkeit geben, die Weitergabe von Daten auch ohne das Blocken von Javascript oder Cookies zu verhindern und tritt der “Do-not-Track”-Initiative bei. Das gab Ed Felten, Cheftechniker der Federal Trade Commission, der US-amerikanischen Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde, nun bekannt. Das “Opt-Out”-Cookie wurde bereits in Twitter implementiert und wird in einer kürzlich veröffentlichten Supportseite ausführlich erläutert.

Gegenwehr von Google, Facebook und Yahoo
Die “Do-not-Track”-Initiative wurde 2011 von Mozilla, dem Entwickler des Browsers Firefox, durch die Entwicklung des Protokolls begründet. Seit Firefox 4 ist das Feature implementiert, mittlerweile unterstützen auch der Internet Explorer 9 und der aktuelle Safari die Lösung. Googles Browser Chrome lässt sich per Plugin auf den kommenden W3C-Standard nachrüsten. Derzeit arbeitet das für Internet-Standards zuständige World Wide Web Consortium (kurz W3C) an der Standardisierung des Verfahrens. Dabei sprechen sich aber vor allem die Internetkonzerne Facebook, Google und Yahoo gegen eine Implementierung des Standards aus, da personalisierte Werbung einen Großteil ihres Umsatzes ausmacht.

Für und gegen Datenschutz
Absurderweise kündigte Twitter mit den “angepassten Empfehlungen” zeitgleich eine Lösung an, die auf dem gesammelten Surfverhalten des Twitter-Nutzers basiert. Derzeit würden nahezu allen Nutzern bei der Registrierung die selben Empfehlungen angezeigt. Das soll sich nun mit dem neu entwickelten Empfehlungsalgorithmus ändern, der auf “den Besuchen auf Webseiten im Twitter-Ökosystem basiert.” Damit sind Seiten gemeint, die einen Twitter-Button oder Widget implementiert haben.

Quelle: futurezone

via Datenschutz: Twitter tritt “Do-not-Track”-Initiative bei.

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Mai 18 2012

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Facebook: Auch mit neuen Nutzungsbestimmungen – alle Daten gehören den Usern

Köln, 17.05.2012 – Punktsieg für die Initiative “Europe versus Facebook”: Vor dem Börsengang des Unternehmens an diesem Freitag (18.05.2012) hat Facebook auf Nachfrage von stern TV zugesichert, dass seine Nutzer die volle Kontrolle über ihre Daten behalten. Vergangene Woche hatte Facebook neue Nutzungsbestimmungen angekündigt, zu denen es die User wissen ließ, Facebook sei “der verantwortliche Dateninhaber für Deine persönliche Informationen”. Jetzt räumte Facebook ein: “Die Übersetzung ‘Dateninhaber’ ist unglücklich, ‘Datenverwalter’ wäre treffender. Denn, um es ganz klar zu sagen: Die Daten gehören selbstverständlich den Nutzern”, erklärte Robert Ardelt von Facebook Europa in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber stern TV.

Der Datenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein Thilo Weichert zweifelt an den Zusagen von Facebook: “Alles, was Facebook macht, verstößt gegen das Datenschutzrecht”, sagte Weichert im Studiogespräch mit Moderator Hallaschka. “Das beginnt mit der Nichtlöschung von Daten, und geht weiter mit dem Mitloggen sämtlicher Nutzungsdaten nicht nur der Facebook-Mitglieder, sondern auch von Leuten, die auf eine Seite mit dem Facebook-Button gehen.” Seine Behörde habe das Unternehmen mehrfach aufgefordert, Belege für den behaupteten Datenschutz zu liefern: “Facebook sagt immer nur ‘Vertraue uns’. Aber Beweise haben wir bis heute nicht gesehen.”

Auch der Gründer der Initiative “Europe versus Facebook” Max Schrems, ein Jurastudent aus Wien, ist skeptisch. Schrems kämpft seit einem Jahr für mehr Transparenz und Mitbestimmung bei Facebook. Der Vorwurf der Initiative: Das soziale Netzwerk speichere vom Nutzer gelöschte Nachrichten, Chats und Einträge. “Facebook sagt, dass nicht mehr wir die Eigentümer von dem sind, was da steht, sondern Facebook Irland der Bestimmer und Eigentümer für alle Daten weltweit ist”, sagte Schrems bei stern TV “Das ist datenschutzrechtlich praktisch eine Enteignung des Nutzers.”

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.sterntv.de und www.iutv.de

Quelle: Anabel Bermejo, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit I&U TV

Facebook: Auch mit neuen Nutzungsbestimmungen – alle Daten gehören den Usern.

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Mai 07 2012

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Safari-Cookies: Google vor Millionenstrafe

Der Internetkonzern verhandelt derzeit über die Höhe der Strafe. Insider sprechen von zehn Millionen US-Dollar oder mehr. Google soll Sicherheitssperren in Apples Browser Safari mittels Cookies umgangen haben.

Google verhandelt aktuell mit der US-Handelsbehörde FTC über das Ausmaß der Strafzahlungen, nachdem Sicherheitssperren im Apple-Browser Safari mittels Cookies umgangen wurden. Wie Bloomberg berichtet, sprechen Insider von Strafzahlungen in Höhe von zehn Millionen Dollar oder mehr. Es wäre das erste Mal, dass die FTC eine solche Strafe aufgrund von Datenschutz-Verletzungen verhängt. Laut der Handelskommission sei es unzulässig, durch das Einschalten von Cookies die Privatsphäre-Einstellungen eines Nutzers zu umgehen.

Google hatte einen Weg gefunden, beim Safari-Browser ohne Zustimmung der Nutzer die Cookies zu hinterlassen. Mit diesen kleinen Dateien, kann das Verhalten im Netz teilweise nachverfolgt werden. So konnte Google auch gegen den Willen der User personalisierte Werbung anzeigen.

“Wir werden natürlich mit allen Behörden zusammenarbeiten, die auf uns mit Fragen zukommen”, so ein Google-Sprecher. Weiter wollte er die kolportierten Verhandlungen nicht kommentieren. Auch die FTC will sich derzeit nicht öffentlich äußern.

Abkommen unterzeichnet
Erst im vergangenen Jahr hatte Google ein Abkommen mit der FTC unterschrieben, wonach sich der Konzern zu einem strengeren Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer verpflichtet. Aufgrund des erneuten Verstoßes könnten die Strafzahlungen nun tatsächlich in den zweistelligen Millionenbereich gehen.

Quelle: futurezone

via Microsoft: Google umgeht Datenschutzoptionen.

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