Archiv für das Tag 'betrug'

Nov 08 2012

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Social Media: Betrüger locken durch Instagram-Fake-Accounts mit Gratis-Flügen

Falsche Airline-Accounts bei Instagram haben tausende Fans

Washington (pte002/06.11.2012/06:05) – Betrüger haben vor kurzem damit begonnen, Instagram-Accounts im Namen von Fluggesellschaften zu eröffnen und mit falschen Angeboten für Gratis-Flüge Follower zu sammeln. Unter anderem wurden verschiedene Fake-Profile für Delta Airlines, American Airlines und JetBlue entdeckt, wie Cnet berichtet. Die falschen Profile erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein Betrüger-Account im Namen von Delta hat bereits deutlich über 20.000 Follower. Über die Beweggründe der Profil-Fälscher ist bisher nichts bekannt, für die betroffenen Airlines werden die falschen Versprechen bereits zum Problem.

Tickets für Gefolgschaft

Im Gegensatz zu manch anderem sozialen Netzwerk gibt es bei Instagram keine verifizierten Profile, deren Echtheit überprüft wurde. Deshalb kann jeder ein Profil im Namen einer Airline eröffnen. Die meisten bisher bekannten falschen Fluggesellschaften-Profile sind nach dem Muster “Airline_giveaways” benannt. Die Accounts versprechen einer variierenden Anzahl von Usern, die bereit ist, den Accounts zu folgen und das mit ihren Freunden zu teilen, kostenlose Flugtickets. Außer dem Angebot für die Gratis-Reise und einigen Bildern sind die falschen Accounts meist leer.

“Für Unternehmen wären verifizierte Accounts eine gute Lösung. Bis sich das überall durchgesetzt hat, liegt es aber in der Verantwortung der Firmen zu prüfen, was in ihrem Namen bei sozialen Medien passiert. Monitoring ist wichtig. Erkennt ein Unternehmen frühzeitig einen Betrugsversuch, kann das betroffene Netzwerk rechtzeitig informiert werden und entsprechend reagieren. Erreicht ein Fake-Profil viele Menschen, ist der Imageschaden für das soziale Netzwerk meist am größten. Aber auch der Ruf des Unternehmens kann leiden”, erklärt Social-Media-Experte Günter Jaritz (social-media-consulting.at).

Auch eine Kontaktmöglichkeit und Details zum versprochenen Gratis-Ticket fehlen. Deshalb wenden sich die meisten User, die auf die Masche hereinfallen, in Erwartung ihres Gewinns direkt an die Airline. Das wird für die Fluggesellschaften schon langsam zum Problem, da der Andrang enttäuschter Betrogener über sämtliche Kanäle zunimmt. JetBlue hat deshalb bereits bei Twitter klargestellt, dass das Unternehmen gar keinen offiziellen Instagram-Account hat. Auch Instagram selber hat nach Beschwerden bereits einige der falschen Airline-Accounts gelöscht.

Keine Motive beklannt

Weshalb die falschen Profile überhaupt kreiert wurden, ist nicht bekannt. Die Betreiber haben bislang keine Versuche gestartet, ihren unrechtmäßig gewonnene Online-Gefolgschaft zu nutzen. Spam scheint als Beweggrund wegzufallen, da die Betrogenen sonst bereits mit ungewollter Werbung überhäuft worden wären. Es scheint fast als wollten die Initiatoren den Fluggesellschaften lediglich einen Streich spielen. Instagram hat sich bisher nicht offiziell zu den falschen Profilen geäußert. Häufen sich solche Fälle, wird das Unternehmen aber wohl eine Änderung seiner Nutzungsregeln andenken müssen.

“Für Privatpersonen macht eine Verifizierung der Accounts keinen Sinn, sondern schränkt die Freiheit ein”, beschreibt Jaritz die Gratwanderung, die soziale Medien unternehmen müssen. Für Firmen muss eine entsprechende Regelung aber wohl gefunden werden. “Auch die Konkurrenz könnte ein Unternehmen so angreifen”, erklärt Jaritz eine weitere Gefahr des bestehenden Systems.

Quelle: pressetext.com

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Jan 03 2012

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Falsche Spotify-App im Windows Phone Marketplace

Abgelegt unter Handy-Ecke

Entwickler verlangt zudem Geld für den Download aus dem Marketplace

Vom beliebten Musik-Streaming-Dienst Spotify aus Schweden, der im vergangenen Jahr auch in Österreich gestartet ist (in Deutschland ist dieser Dienst – leider – bislang nicht verfügbar), ist nun eine falsche App im Windows Phone Marketplace aufgetaucht. Die App heißt ebenfalls “spotify”, doch statt des Musik-Streaming-Services bekommen Nutzer, die die App herunterladen, eine Sammlung von Musik-bezogenen Nachrichten-Feeds und YouTube-Videos. Die falsche App kostet zudem 0,99 US-Dollar (0,79 Cent), während die Original-App des Streaming-Anbieters kostenlos erhältlich ist, schreibt “The Verge”.

Der Entwickler der App mit der Namensgleichheit, khanamish, hat zwei weitere Apps im Windows Phone Marketplace veröffentlicht, die jeweils über eigene Namenskreationen verfügen und sich den Themen Finanzen und Sport widmen. Nutzer beschweren sich bereits über die Irreführung des Angebots. Es ist daher fraglich, wie lange die App noch im Marketplace zu finden sein wird. Der App Store von Microsoft fürs Windows Phone hatte erst vor kurzem die Grenze von 50.000 veröffentlichten Apps überschritten.

Quelle: futurezone

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Sep 23 2011

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Full Tilt antwortet, Gus Hansen bricht sein Schweigen, Greg Raymer auf CNN

Es ist der vierte Tag der jüngsten Full Tilt Poker Saga und die Medienwelt berichtet immer noch über die Story.

Wir befinden uns im vierten Tag nach dem aktuellen Skandal rundum Full Tilt Poker und das Interesse der Medienwelt macht keine Anzeichen abzuebben.

Full Tilts Antwort
Im Wall Street Journal haben gestern die Anwälte von Full Tilt Poker auf die Vorwürfe reagiert, dass das Unternehmen ein riesiges Schneeballsystem gewesen sei.

“Während die Regierung offensichtlich Einwände gegen die zugrundeliegenden Geschäfte von Full Tilt Poker erhoben hat, lässt eine vernünftige Interpretation der Sachlage nur die Schlussfolgerung zu, dass der weltweite Betrieb des Anbieters kein sogenanntes Schneeballsystem ist,” sagte Ian Imrich, ein Anwalt von Chris Ferguson.

Der Anwalt von Ray Bitar, Jeff Ifrah fügte hinzu: “Ein Schneeballsystem benötigt ein Anlageinstrument, um eine gewisse Höhe von Erträgen zu erreichen. Nichts von diesen Dingen ist hier passiert, eventuell wurde das Unternehmen jedoch schlecht geführt.”

Das spiegelt Ifrahs Aussage gegenüber PokerStrategy.com wider, in der er sagte: “Die Kommentare bezüglich eines Schneeballsystems erschließen sich mir nicht. Der Begriff ‘Schneeballsystem’ taucht in der Anklageschrift selber nicht auf und ein derartiges Vergehen wird Full Tilt auch nicht zur Last gelegt. Die Situation ist eher mit einer in Schieflage geratenen Bank zu vergleichen – es gab schlecht verwaltete Konten, fehlerhafte Entscheidungen und unprofitable Investitionen. Aber wer würde schon eine gescheiterte Bank als Schneeballsystem bezeichnen?”

Gus Hansen bricht sein Schweigen
Anderenorts hat Team Full Tilt Mitglied Gus Hansen sein Schweigen gebrochen und erklärte in der dänischen Zeitung EB.dk: “Mir war nicht bewusst, was dort passiert ist.”

Genauer übermittelte sein Agent Erik Balck Sørensen die Aussage, dass ihnen die Vorgänge innerhalb des Unternehmens definitiv nicht bewusst gewesen waren:

“Bis zum Black Friday war Gustav davon überzeugt, Teil eines gut geölten und funktionierenden Unternehmens zu sein, das einen professionellen Aufsichtsrat besaß, der Spielerkonten und Geschäftskonten deutlich voneinander abgrenzte.”

“Wir wollen nicht über mögliche Szenarien spekulieren, aber falls die Vorwürfe des US-Department of Justice wahr sind, dann sieht die Realität deutlich anders aus, als das was man uns intern gesagt hatte.”

Im weiteren Verlauf des Interviews wird zudem erklärt, dass Gus sich bei weitem nicht an der Spitze des Unternehmens befand und außerdem wird bestätigt, dass er noch eine beträchtliche Menge an Geld auf der Seite hat.

Greg Raymer auf CNN
Der Weltmeister und kurzzeitige Red Pro (nur einmal hat er ein Full Tilt Aufnäher getragen) Greg Raymer hat vor kurzem ein Interview auf CNN beendet.

Sorgen der Mitarbeiter

Die Nachrichtenagentur Reuters hat sich entschlossen, ein Thema in den Fokus zu rücken, dem bisher wenig Aufmerksamkeit zuteil wurde: Die Mitarbeiter des Unternehmens. Mehrere Mitarbeiter des 550 Mann starken, mehrsprachigen Personals von Pocket Kings in Dublin wurden interviewt, damit sie ihre Sicht der Dinge schildern können.

“Im Moment sitzen wir hier nur und können den ganzen Tag rein gar nichts tun. Wir können nur die aktuellen Nachrichten auf Poker-Webseiten und in Foren verfolgen. Schon seit 3 Monaten können wir nichts tun. Wenn du noch nicht entlassen wurdest, fragst du dich nur: ‘Was passiert als Nächstes?’ Es gibt eine Menge Ungewissheit”, sagte ein anonymer französischer Mitarbeiter.

“Sie sagen uns nur das Nötigste. Es gibt keine Kommunikation. Das meiste erfahren wir nur durch Online-Foren,” sagte ein anderer französischer Mitarbeiter, der Angst hat, seinen Job zu verlieren.


via PokerStrategy.com

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Sep 22 2011

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Poker-Seite Full Tilt unterschlägt Millionen

Poker-Seite Full Tilt unterschlägt Millionen

 

Die Betreiber des Onlinepoker-Anbieters Full Tilt Poker sollen ihre Kunden jahrelang mit Hilfe eines Schneeballsystems um insgesamt 440 Millionen US-Dollar betrogen haben. Full Tilt Poker gibt die Schuld einem Drittunternehmen.

“Full Tilt war keine legale Pokerfirma, sondern ein weltweit angelegtes Betrugsschema.” Mit dieser Aussage ließ Preet Bharara, zuständiger Staatsanwalt in Manhattan, aufhorchen. Denn fünf Monate nachdem die US-Behörden mit Full Tilt Poker eine der weltweit größten Onlinepoker-Seiten beschlagnahmen und deren Besitzer verhaften ließen, werden erstmals Details zum Fall veröffentlicht.

Kunden warten auf ihr Geld
Neben Full Tilt Poker wurde zum selben Zeitpunkt auch die Domain PokerStars mitsamt aller Gelder beschlagnahmt. Die US-Behörden bezahlten gegenüber den zahlreichen Kunden die ausstehenden 120 Millionen US-Dollar aus – im Gegensatz zu Full Tilt Poker. Hier wurden die angeblich knapp 150 Millionen US-Dollar, die das Unternehmen seinen Kunden schuldet, nicht ausbezahlt. Aus einer Ergänzung der Anklageschrift geht nun auch hervor, warum: Full Tilt Poker hat dieses Geld nicht mehr.

440 Millionen US-Dollar Schaden

Obwohl Full Tilt Poker gegenüber seinen Kunden insgesamt mehr als 390 Millionen US-Dollar Verbindlichkeiten hatte, befanden sich auf den Konten des Onlinepoker-Anbieters zuletzt lediglich knapp 60 Millionen US-Dollar. Der Großteil soll in die Taschen einiger Vorstandsmitglieder geflossen sein. Darunter befinden sich zwei in den USA bekannte Pokerspieler, Howard Lederer und Christoph Ferguson. Lederer allein soll das Unternehmen um knapp 42 Millionen US-Dollar gebracht haben, insgesamt sollen mehr als 440 Millionen US-Dollar an Vorstandsmitglieder ausgezahlt worden sein.

Schneeballsystem – Full Tilt dementiert
Um weiterhin Gelder an Spieler auszahlen zu können, hatte sich Full Tilt Poker auf die Einzahlungen neuer Spieler verlassen – der Ansicht der US-Behörden nach ein Schneeballsystem unter dem Deckmantel einer professionellen Pokerplattform. Die Webseite von Full Tilt Poker ist derzeit erreichbar, allerdings können dort nur mehr allgemeine Informationen nachgelesen werden. In einer bereits im August veröffentlichten Presseaussendung schiebt Full Tilt Poker die Schuld auf ein für die Zahlungsabwicklung zuständiges Drittunternehmen und beschuldigt dieses des Diebstahls von 42 Millionen US-Dollar. Allerdings hätte man die Verluste stets gedeckt, sodass kein Spieler betroffen sei.

Quelle: futurezone

via US-Staatsanwalt: “Full Tilt Poker war ein globales Betrugssystem”.

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Ein Kommentar

Sep 21 2011

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US-Staatsanwalt: “Full Tilt Poker war ein globales Betrugssystem”

US-Staatsanwalt: “Full Tilt Poker war ein globales Betrugssystem”

 

Die Pokerstars, die Full Tilt Poker betrieben haben, sollen Einsätze der Spieler in Höhe von 390 Millionen US-Dollar auf die eigenen Konten transferiert haben.

Die Betreiber von Full Tilt Poker sollen Gelder der Spieler auf ihre eigenen Konten überwiesen haben. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf US-Ermittler. Die Bundesanwaltschaft hat dazu am 20. September 2011 eine Zivilklage eingereicht. Den Onlinepokerspielern hatte das Unternehmen versichert, dass das Geld auf sicheren Konten angelegt und jederzeit abrufbar sei. Full Tilt Poker gilt als der zweitgrößte virtuelle Pokerraum der Welt.

“Full Tilt war kein legitimes Poker-Unternehmen, sondern ein globaler Ponzi-Trick”, sagte Staatsanwalt Preet S. Bharara aus Manhattan. Charles Ponzi war einer der größten Betrüger der US-amerikanischen Geschichte. Ein Ponzi-Trick ist im englischen Sprachraum eine Bezeichnung für Pyramidenspiele und Schneeballbetrugssysteme.

Die Strafverfolger stießen im Frühjahr 2011 auf die Unregelmäßigkeiten, als sie andere Probleme bei Full Tilt Poker und den zwei weiteren Pokerplattformen Poker Stars und Absolute Poker untersuchten. Alle drei Unternehmen sind außerhalb der USA angesiedelt und seit April 2011 wegen Betrugs und Geldwäsche für US-Bürger gesperrt.

Spieler bei Full Tilt Poker waren in der Vergangenheit sicher gewesen, dass sie ihr eingezahltes Spielgeld und ihre Gewinne jederzeit einziehen könnten. Hier hatte sich die Plattform eine gute Reputation erarbeitet. Nach der Schließung von Full Tilt Poker wurden zusammen mit US-Ermittlern Pläne ausgearbeitet, um allen Spielern die Einsätze zurückzugeben. Doch die vorhandene Deckung der Konten erwies sich als unzureichend. Die Rückzahlungen verlangsamten sich und blieben schließlich ganz aus.

Der zum Management von Full Tilt gehörende Pokerstar Howard Lederer soll sich 42 Millionen US-Dollar überwiesen haben. Chris Ferguson erhielt 25 Millionen US-Dollar und schuldet dem Unternehmen weitere 60 Millionen US-Dollar, so die New York Times.

Quelle: golem

 

via US-Staatsanwalt: “Full Tilt Poker war ein globales Betrugssystem”.

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Apr 01 2011

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Facebook-Betrug: Kriminelle immer überzeugender

Abgelegt unter PC-Ecke

Facebook-Betrug: Kriminelle immer überzeugender

Neben Schock-Videos auch Zynga-Games beliebte Aufhänger

Ingolstadt (pte/01.04.2011/06:05) – Cyberkriminelle haben Facebook-User zwar schon länger im Visier, werden aber immer professioneller. “Die Qualität der Betrügereien ist sehr gestiegen”, warnt Christian Funk, Virenanalyst bei Kaspersky, im Gespräch mit pressetext. Dazu zählen unter anderem gute Lokalisierungen. Ein Schock-Video zu einem angeblichen Achterbahn-Unfall im Europa-Park hat diese Woche User geködert – und zwar in laut dem Experten bemerkenswert fehlerfreiem Deutsch.

Neben Schock- oder Sexvideos sind mittlerweile auch Zynga-Spiele wie FarmVille oder CityVille oft Aufhänger für betrügerische Facebook-Apps. “Etliche Mio. Leute spielen diese Games. Das ist ein gefundenes Fressen für Cyberkriminelle”, sagt Funk. Für die Nutzer ist es oft nicht einfach, die Betrügereien als solche zu erkennen – doch betont der Experte, dass es relativ klare Zeichen gibt.

Warnsignale

Im Fall des angeblichen Europa-Park-Unfalls will eine App auf Profildaten zugreifen und Wall-Postings erstellen, um das Video anzuzeigen. Das ist ein echtes Warnsignal, da das echte YouTube-Videos nicht machen. Bei Betrügereien zu Zynga-Spielen hilft das nur bedingt, denn die legitimen Games selbst verlangen genau diese und oft auch weitere Rechte. Die falschen Apps sehen zudem oft täuschend echt aus. Zwar kann man am Link erkennen, ob dieser wirklich beispielsweise zu FarmVille führt. Doch muss der Nutzer dazu wissen, wie echte Links aussehen und beispielsweise, welche Kennnummer die App hat.

Für Durchschnittsuser das vielleicht beste Warnsignal ist somit die Sprache. “Betrügereien sind immer sehr, sehr reißerisch geschrieben, in einem Stil, den seriöse Anbieter nicht nutzen würden”, erläutert Funk. Wenn in einem Posting beispielsweise mit all zu hysterischen Worten die Möglichkeit beworben wird, sich nur für kurze Zeit kostenlos Spielwährung sichern zu können, sollten beim User die Alarmsirenen heulen. “Wenn ein Freund, der nie auf Englisch postet, plötzlich etwas Englisches auf der Wall hat, ist das ein gutes Zeichen, das etwas nicht stimmt”, betont zudem der Experte.

Immer professioneller

Neben Englisch war bei Online-Betrugsversuchen bislang oft auch ein auffallend schlechtes Deutsch verräterisch – sogar bei aktuellen Kampagnen wie jüngst einer Abmahn-Abzocke per E-Mail. Das ändert sich zunehmend, warnt Funk unter Verweis auf das angebliche Europa-Park-Video. Dieses zeigt zudem, wie gekonnt Kriminelle ihre Betrügereien mittlerweile aufziehen. Der Lock-Nachrichten umfasst nämlich auch scheinbar persönliche Kommentare des angeblichen Posters in sauberem Deutsch.

“Solche Kommentare sind durch die Facebook-APIs problemlos zu automatisieren”, sagt der Experte. Für Cyberkriminelle hat das den Vorteil, dass ihre Postings immer überzeugender werden und somit eher User in die Falle locken. Geld machen die Hintermänner dabei beispielsweise durch Umfragen, zu denen die User getrieben weden, oder heimlich eingeblendete Werbung. Das ist teils sehr profitabel. “Ich kenne einen Fall, in dem 9.600 Dollar im Monat gemacht wurden”, so Funk. Das war im Sommer 2010 mit einem Klassiker unter den Betrugs-Aufhängern – den 101 heißesten Frauen der Welt.

Quelle: pressetext.at

 

Facebook-Betrug: Kriminelle immer überzeugender.

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Jan 12 2011

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OLG Frankfurt: Abofallen sind gewerbsmäßiger Betrug

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

Gericht: Abofallen sind gewerbsmäßiger Betrug

Die Betreiber von Abofallen im Internet werden von den Gerichten zukünftig wohl härter behandelt. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Frankfurt handelt es sich um gewerbsmäßigen Betrug.

Bisher wurde ein hartes Vorgehen gegen die Anbieter oft abgelehnt, da die Hinweise auf zusätzliche Kosten zumindest im Kleingedruckten standen. Dort seien sie den Opfern durchaus zugänglich gewesen – wenn auch unter erschwerten Bedingungen.

Laut einem Bericht der Anwaltskanzlei FPS hat sich dies in einem aktuellen Fall geändert. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hatte zwei Betreiber einer Abofalle wegen Betrugs angeklagt. Die Klage wurde vom zuständigen Landgericht zuerst abgewiesen.

Das Oberlandesgericht hat nun entschieden, dass die Hauptverhandlung doch eröffnet werden müsse. In dem Beschluss wurde demnach ausführlich begründet, dass im vorliegenden Fall ein Betrug vorliegt.

“Da der Sachverhalt im Wesentlichen unstreitig ist, wird es aller Voraussicht nach zu einer Verurteilung kommen. Es handelt sich um einen gewerbsmäßigen Betrug, so dass die Mindeststrafe sechs Monate Haft beträgt”, erklärte Hauke Hansen von FPS Rechtsanwälte & Notare.

Quelle: winfuture

OLG Frankfurt: Abofallen sind gewerbsmäßiger Betrug.

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Sep 07 2010

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Trügerische Werbung: Firmen tricksen mit Stiftung-Warentest-Logo

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Digital-Kingdom.dk.

Trügerische Werbung: Firmen tricksen mit Stiftung-Warentest-Logo

Ob beim Kindersitz oder bei der Geldanlage: Viele Verbraucher vertrauen der Stiftung Warentest. Gute Noten der Konsumwächter sind für die Unternehmen deshalb Gold wert. Doch nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen missbrauchen viele Firmen das Gütesiegel – zum Teil mit frechem Schwindel.

Hamburg – Mal wird ein Detail verschwiegen, mal wird einfach ein Urteil erfunden: Bei der Werbung mit Logos der Stiftung Warentest beweisen deutsche Firmen jede Menge Einfallsreichtum. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen überschreiten viele Unternehmen dabei die Grenze der Legalität.

Besonders kreativ zeigen sich die Betreiber von “PillenVZ”, auf ihrer Website listen sie “seriöse Online-Apotheken” auf, die Viagra und weitere Mittel gegen Erektionsstörungen verkaufen – rezeptfrei. Im nüchternen weiß-blauen Layout der Seite sticht das rote Logo der Stiftung Warentest heraus: “Potenzmittelapotheken im Test” steht da, fett gedruckt ist die Note “sehr gut” – in der Ausgabe 2/2010.

Das Problem: In dieser Ausgabe, dem Februar-Heft, wurden keine Apotheken getestet, und auch keine Potenzmittel. Zuletzt hatten die Konsumwächter Viagra und Co. im September 2009 bewertet – allerdings ohne Noten zu verteilen. Für die Potenzpillen gab es lediglich die Urteile “mit Einschränkung geeignet” und “wenig geeignet”.

Die Werbung auf “PillenVZ” ist also schlicht und einfach erfunden, der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat die Betreiber deshalb abgemahnt und aufgefordert, das Logo innerhalb von zehn Tagen zu entfernen. Bislang ohne Erfolg, auch zwei Wochen nach der Abmahnung ist die Werbung auf der Seite unverändert. Im Impressum der Website steht eine Adresse in Panama, eine schriftliche Anfrage von SPIEGEL ONLINE blieb unbeantwortet, die angegebene Telefonnummer funktioniert nicht.

Gute Testurteile steigern den Marktwert

Der Fall zeigt, wie dreist manch Unternehmer mit dem guten Ruf der Tester Geschäfte macht. Pro Jahr mahnt der VZBV im Auftrag der Stiftung Warentest hundert Fälle von unlauterer Werbung ab, fordert die Firmen auf, die Werbung zu ändern und zieht im Extremfall vor Gericht.

Meist ist das zwar nicht nötig, die Unternehmen geben zu 80 Prozent eine Unterlassungserklärung ab, in weiteren zehn Prozent der Fälle einigt man sich gütlich. Doch für die Konsumwächter sind die Werbetricks trotzdem ein Ärgernis. Die Stiftung Warentest hat einen extrem guten Ruf, 96 Prozent der Deutschen kennen sie, keiner Institution vertrauen die Verbraucher mehr, laut einer Forsa-Umfrage genießt sie sogar höhere Wertschätzung als Polizei und Rotes Kreuz. Für Firmen sind gute Noten daher höchst lukrativ – um bis zu 30 Prozent steigern sie laut Studien den Marktwert eines Produkts.

Damit steigt aber auch der Anreiz, bei der Werbung die Grenze des Erlaubten auszutesten. Um ihren Ruf zu schützen, hat die Stiftung Warentest daher eine Anwaltskanzlei eingeschaltet. Diese klopft die Reklame der Firmen auf unlautere Methoden ab. Alle Verstöße werden an die Verbraucherzentrale gemeldet, die dann die juristische Auseinandersetzung übernimmt – bis September 2010 sind bereits mehr als 70 Fälle aufgelaufen.

Die Liste der abgemahnten Firmen liest sich wie ein Who’s who des deutschen Einzelhandels. Nicht nur die Discounter Aldi, Netto, Penny und Lidl sind dabei, auch die Supermarktketten Real und Rewe sowie Karstadt bekamen Abmahnungen. Ebenso die Norisbank, die Signal Iduna Bausparkasse und kleine Unternehmen wie ein Berliner Buchladen (siehe Fotostrecke oben).

“Menschlicher Fehler”

Die Zahl der Abmahnungen habe sich in den vergangenen Jahren zwar nicht substantiell erhöht, sagt Kerstin Hoppe, Referentin bei der Verbraucherzentrale. “Doch die Unternehmen haben ihre Methoden geändert, sie sind kreativer geworden.” Früher hätten es die Firmen ganz gerne mal unterlassen, in der Werbung das Veröffentlichungsdatum eines Tests anzugeben. Damit konnten die Verbraucher nicht überprüfen, ob Konkurrenzprodukte mittlerweile besser getestet wurden. Diese Form der Trickserei habe nachgelassen, sagt Hoppe. Doch nach wie vor benutzen Firmen gute Ergebnisse, obwohl diese aufgrund eines aktuelleren Tests überholt sind – und damit laut den Bedingungen der Stiftung nicht mehr für Werbezwecke benutzt werden dürfen. Ein neues Phänomen sei zudem, dass die Firmen die Note für ein einzelnes Produkt auf eine komplette Serie übertragen – ohne dass diese je getestet wurde.

So geschehen bei Real: Im Januar warb die Handelskette in einem Prospekt für den Kinderwagen “Malibu” und die Babyschale “Zero Plus” – im Set kosteten die Produkte 237 Euro, knapp 22 Euro weniger als die Summe der Einzelpreise. Direkt über dem Kinderwagen prangte das Logo der Stiftung Warentest, mit der Note “gut” (2,1). Das Problem dabei: Getestet wurde nicht der Kinderwagen, sondern nur die Babyschale. Laut VZBV ein Fall von unlauterer Werbung, “da das Testlogo groß auf dem Kindersitz abgebildet ist” und nur “in unscheinbarer kleiner Schrift” auf die Babyschale hingewiesen werde.

Auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE teilte ein Real-Sprecher mit, es handle sich bei der Werbung um einen “menschlichen Fehler”. Im ursprünglichen Layout sei das Logo der Stiftung Warentest “unterhalb des Kinderwagens und somit am unteren Bildende” platziert worden. Kurz bevor der Prospekt in den Druck ging, habe jedoch die Werbeabteilung entschieden, dass noch der “Hinweis auf den Finanzkauf-Service integriert werden müsse”, also die Möglichkeit des Kunden, per Raten zu bezahlen. Das habe zu dem endgültigen Layout geführt.

Es handle sich um “einen unglücklichen und ärgerlichen Fehler”, gibt der Sprecher zu. Es liege aber keine Absicht vor, zudem ergebe sich aus dem Begleittext des Logos, welcher Artikel getestet wurde. Für Verbraucherschützerin Hoppe ist das kein Argument. Der Hinweis gehe völlig unter, wenn “man die optische Gesamtaufteilung betrachtet”.

Man habe den Hinweis nun zum Anlass genommen, die Werbung für einen ähnlichen Artikel “entsprechend klarer zu gestalten”, um solche Missverständnisse künftig auszuschließen, teilte Real mit.

Unlautere Werbung hat kaum Konsequenzen

Mit ähnlichen Argumenten verteidigt sich auch Lidl: Die Verbraucherschützer mahnten den Discounter im Juni ab – ebenfalls wegen der Übertragung eines Testergebnisses auf nicht getestete Produkte. Eine Lidl-Sprecherin teilte mit, bei der Werbung sei dem Unternehmen “leider ein Druckfehler unterlaufen”. Konkret ging es um die Werbung für das Wetterschutz-Holzgel Baufix. Der Farbton Nussbaum wurde im Mai 2006 mit “gut” bewertet, Lidl warb mit dem Ergebnis allerdings für die gesamte Produktpalette. Laut Stiftung Warentest ist das unlauter, da die Ergebnisse bei verschiedenen Farbtönen ganz unterschiedlich ausfallen. Gefragt, wie Lidl generell mit den Test-Siegeln umgehe, heißt es: “Wir bemühen uns stets, die entsprechenden Vorgaben bei der Verwendung der Siegel der Stiftung Warentest umzusetzen.”

Lidl ist bis heute das einzige Unternehmen, das für irreführende Werbung mit dem Logo Geld bezahlt hat. Im Januar 2009 einigte sich der Discounter in einem Vergleich mit der VZBV darauf, dem Staat wegen des Gebrauchs eines veralteten Testurteils 25.000 Euro zu erstatten. Das Gesetz sieht diese Gewinnabschöpfung vor, wegen der hohen juristischen Hürden kam es jedoch erst einmal dazu.

Der Betrag klingt angesichts möglicher Umsatzsteigerungen mit dem Gütesiegel läppisch. Der Grund: Die klagenden Verbraucherschützer setzen den Streitwert stets sehr niedrig an. Denn die Verbände tragen bei den Prozesskosten das gesamte Risiko, eine Niederlage vor Gericht kann sie da schnell finanziell überfordern.

Das bedeutet: Die Unternehmen haben selbst dann kaum etwas zu befürchten, wenn sie bei ihren Tricksereien ertappt werden.

Quelle: SpOn

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Sep 07 2010

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Betrugsmasche im RTL-Videotext

Digital-Kingdom.dk.

Betrugsmasche im RTL-Videotext

Über eine im RTL-Videotext geschaltete Werbeseite eines angeblichen Reisebüros sind bundesweit etliche Kunden betrogen worden. Nach Recherchen des NDR-Magazins “Markt” erhielten Betroffene, die über eine Teletextseite bei “Paradies-Reisen” ihren Urlaub gebucht hatten, nach der Überweisung des Geldbetrages keine Reiseunterlagen. Sie konnten ihren Urlaub nicht antreten.

Die Betrüger hatten vier Wochen lang auf den RTL-Seiten geworben. Zusätzlich wurde eine Website auf den Namen des Reisebüros geschaltet und eine Mitarbeiterin für das Verschicken von Buchungsbestätigungen angeworben. Nach Angaben von RTL haben sich bisher 14 Betroffene direkt beim Sender gemeldet. Die tatsächliche Zahl dürfte jedoch deutlich höher sein. Allein von der angeworbenen Mitarbeiterin wurden 40 Bestätigungen verschickt. Den Schaden beziffert “Markt” allein in diesem Fall auf rund 80.000 Euro.

In einem Beitrag des Verbrauchermagazins nehmen Betroffene RTL in die Mitverantwortung: “Ich hab nur Wut auf RTL. Auf die Betrüger natürlich auch. Aber dass die das geschafft haben, dass so ein großer Sender auf die reinfällt, das find ich schon ganz schön traurig”, so eine Kundin von “Paradies-Reisen”, die 2164 Euro für einen Mallorca-Urlaub überwiesen hat. Eine Entschädigung der Betroffenen lehnt der Privatsender jedoch ab. “Vor dem Hintergrund können wir den Geschädigten an dieser Stelle lediglich empfehlen, gegen den möglichen Schädiger Strafanzeige zu stellen”, heißt es in einer Stellungnahme der für das Videotext-Angebot verantwortlichen Tochterfirma RTL Interactive. Bei der Überprüfung des Werbetreibenden habe man zuvor keine Beanstandungen gehabt. Vermutlich sei die Gewerbeanmeldung von “Paradies-Reisen” gefälscht worden.

Quelle: NDR

Damit Ihr nicht lange suchen müsst:
Der entsprechende Beitrag (Dauer 7:20 min) aus der Sendung “Markt” vom 30.08.2010 ist in der Mediathek des NDR abrufbar. Hier der Link dazu: NDR-Mediathek. Klick auf “Mediathek starten” und schon gehts los.

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