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Mrz 07 2013

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Amazon & Co.: Pornowelle erfasst E-Book-Shops

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Suche bei Amazon & Co. liefert hunderte einschlägige Inhalte

Seattle (pte015/06.03.2013/11:15) – Online-Shops für E-Books haben mit einem zunehmenden Pornografie-Problem zu kämpfen. Obwohl Anbieter wie Amazon, Apple oder Barnes & Noble sich eigenen Angaben zufolge vehement darum bemühen, ihre digitalen Vertriebsplattformen für elektronische Bücher von jeglichem “Schund und Schmutz” freizuhalten, zeigt sich in der Praxis ein deutlich anderes Bild. Wie eine aktuelle Analyse des Branchenportals Cnet aufdeckt, können User bei einigen der Firmen gleich mehrere hundert einschlägige Inhalte abrufen und per Mausklick für relativ wenig Geld auf ihren E-Reader laden.

“Wir haben Prozesse und Systeme etabliert, um E-Books aufzuspüren und zu entfernen, die nicht ausdrücklich unseren Content-Guidelines entsprechen”, erklärt Amazon als Reaktion auf den kürzlich veröffentlichten Cnet-Bericht. Konkret setze man vor allem auf eine spezielle Filtersoftware, die das komplette Video- und Bildmaterial des Online-Händlers nach ungeeigneten Inhalten durchforstet und bei einem Verstoß von der Plattform löscht. In einigen Fällen werde zudem auch eine händische Durchsicht und Kontrolle vorgenommen. “Auf diese Weise konnten wir bereits tausende solcher Inhalte entfernen”; betont der US-Konzern. “Wir sind aber darum bemüht, unseren Ansatz kontinuierlich zu verbessern”, heißt es weiter.

Direct Publishing als Problem

Im Fall von Amazon machen die Experten von Cnet in erster Linie den alternativen Vertriebsweg, der bei “Kindle Direct Publishing” (KDP) https://kdp.amazon.com angeboten wird, für die wachsende Porno-Misere verantwortlich. Dort, wo es Autoren möglich ist, ihre Bücher auch ohne Vertrag in digitaler Form zu veröffentlichen, sei es Nutzern ein Leichtes, ihre schmuddeligen Werke unter das Volk zu bringen, so das nüchterne Urteil nach Auswertung der Analyseergebnisse. Ähnlich gelagert sei die Problematik auch beim Buchhandelsriesen Barnes & Noble: Eine Suche nach den Wörtern “adult picture book” fördert im dortigen Nook-Store eine Liste mit hunderten von E-Books mit eindeutigen Erwachseneninhalten zu Tage, die über das firmeneigene “PubIt!”-System veröffentlicht worden sind.

Etwas besser stellt sich die Sachlage offenbar beim iPad-Hersteller Apple dar, der für sein besonders strenges Vorgehen in Bezug auf Sex-Zensur innerhalb seiner digitalen Angebote bekannt ist. Beim IT-Konzern aus Cupertino gebe es zwar auch ein alternatives Vertriebsmodell, im Vergleich zur Konkurrenz sei das eingesetzte System für Selbst-Veröffentlichungen aber wesentlich komplizierter und aufwendiger, urteilen die Cnet-Experten. User, die auf diesem Weg ein E-Book anbieten wollen, müssten etwa einen langwierigen Bewerbungsprozess durchlaufen.

Frühere Spam-Kritik

Dass alternative Vertriebswege wie Kindle Direct Publishing für ihre Anbieter nicht unproblematisch sein können, hat Amazon bereits des Öfteren am eigenen Leib erfahren müssen. Schon im Sommer 2011 hatten sich beispielsweise viele Kunden darüber beschwert, dass der Kindle-Shop zunehmend mit Spam zugemüllt wird. Auch in diesem Fall soll das KDP-Programm von verschiedenen Autoren missbraucht worden sein, um durch den Verkauf minderwertigen Materials schnell an Geld heranzukommen.

Quelle: pressetext.com

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Sep 27 2012

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Barnes & Noble: Nook HD als Tablet-Kampfansage

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Neue Geräte des Buchhändlers mit starkem Display und Billig-Preis


NOOK HD


NOOK HD+

New York (pte013/26.09.2012/11:15) – Die Buchhandelskette Barnes & Noble hat die neueste Generation seiner Tablets, das Sieben-Zoll-Modell Nook HD und den Nook HD+ im Neun-Zoll-Format, vorgestellt. Die leichtgewichtigen Android-Geräte konnten US-Medienvertreter bei der Präsentation beeindrucken, insbesondere durch gute Displays – der Siebenzöller bietet für seine Größenklasse eine Rekordauflösung. Auch der Preis kann sich sehen lassen. Denn in diesem Punkt sind die neuen Nooks eine echte Kampfansage an den wohl direktesten Konkurrenten, Amazons Fire-HD-Modelle.

Leicht und lesbar

Barnes & Noble hat bei den neuen Tablets sichtlich auf technische Werte geachtet. So bietet das Nook HD eine Auflösung von 1.440 mal 900 Pixel und eine Pixeldichte von 243 DPI. Das sticht die gängigen 1.280 mal 800 Pixel, die etwa Amazons Fire HD bietet, aus, und ist aktuell der Bestwert im Bereich der Sieben-Zoll-Tablets. Das größere Nook HD+ indes kann zwar mit dem Retina-Display des iPad nicht konkurrieren, bietet aber wie viele andere Neun- oder Zehn-Zoll-Tablets Full HD mit 1.920 mal 1.200 Pixel. In Sachen sinnvoller Betrachtungswinkel scheinen die Geräte wenigstens gleichauf mit den jeweiligen Amazon-Konkurrenten, vermerkt Cnet.

Als Prozessor nutzen die Nooks einen Texas Instruments OMAP 4470 mit 1,3 (Nook HD) bzw 1,5 (Nook HD+) Gigahertz-Taktung, was etwas mehr Leistung als bei den Amazon-Geräten verspricht. Zudem sind beide Modelle vergleichsweise leicht für ihre Größenklasse – das Nook HD wiegt rund ein Fünftel weniger als das Fire HD. Die Nooks punkten auch mit einem microSD-Kartenslot, der freilich auch nötig ist, denn die interne Speicherkapazität fällt halb so groß aus wie bei den aktuellen Amazon-Tablets. Ein weiteres Manko ist, dass die Barnes & Noble-Geräte keinen direkten HDMI-Ausgang bieten. Die Software wiederum basiert wie beim Hauptkonkurrenten auf Android 4.0.

Preis-Kampfansage

Amazon selbst hat mit seiner aktuellen Tablet-Generation, den Modellen Fire HD und Fire HD 8.9, für Aufsehen gesorgt, da diese die Konkurrenz preislich unter Druck setzen. Umso mehr muss man die Preisgestaltung von Barnes & Noble als echte Kampfansage verstehen. Mit 229 (**) respektive 269 Dollar sind Nook HD und und Nook HD+ nochmals um 20 beziehungsweise 30 Dollar billiger als der jeweils direkte Konkurrent. Als Erfolg für Barnes & Noble zu werten ist zudem, dass beispielsweise Gizmodo die Produktvorschläge des Nook-Shops sinnvoller gelöst findet als bei Amazon, da Kunden ein breiteres Spektrum an Literatur angeboten wird.

Indes blickt Barnes & Noble verstärkt in Richtung internationaler Märkte, wenngleich der Schwerpunkt dabei offenbar auf den E-Readern aus der Nook-Produktpalette liegt. Neben der Tablet-Präsentation hat das Unternehmen eine Reihe neuer Kooperationen mit britischen Handelsketten bekannt gegeben, die unter anderem den Nook Simple Touch in ihr Programm aufnehmen. Somit wird der klassische Buchhandelsriese in Großbritannien auch an dieser Front ein wichtigerer Herausforderer für den Online-Handelsgiganten Amazon.

Quelle: pressetext.com / Bilder: Barnes & Noble

(**)
Für die jeweilige 16 GB-Version.
Der Preis für die 8 GB-Variante des NOOK HD liegt bei 199 USD. Der Nook HD ist neben 16 GB noch in einer 32 GB-Ausführung für 299 USD zu haben.

via Barnes & Noble: Nook HD als Tablet-Kampfansage.

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