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Okt 16 2012

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Hands-on: Das neue Asus Padfone 2 überzeugt

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Asus hat den Nachfolger des Handy-Tablet-Hybriden Padfone vorgestellt. Das Padfone 2 ist eine deutliche Verbesserung zu seinem Vorgänger und macht schon in einem ersten Hands-On der futurezone einen ordentlichen Eindruck und überzeugt durch schnelle Leistung und ein gutes Display.

Das Padfone 2 fühlt sich sehr gut an. Die in konzentrischen Kreisen geriffelte Plastik-Rückseite ist griffig und vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Das gesamte Gerät wirkt sehr massiv, was auch auf den fest verbauten Akku zurückzuführen ist. Der Micro-SIM-Kartenslot befindet sich an der Oberseite und wird, ähnlich wie beim iPhone, mit einem Tool oder einer Büroklammer geöffnet.

Die Kanten des Padfone 2 sind angenehm abgerundet. Der hübsche Gesamteindruck wird nur durch ein Plastikelement an der Unterseite leicht getrübt, das farblich nicht ganz mit der restlichen Front harmoniert. Auch ein kleiner Spalt ist zwischen der Front und dem Plastikunterteil sichtbar. Schön gelöst ist hingegen der Lautsprecher, der nicht wie bei anderen Smartphones ein Gitter oder eine Leiste mit Löchern ist, sondern eine durchgehende, Chrom-farbene Leiste.

Das 4,7-Zoll-Display des Padfone 2 ist besonders hell. Auch bei der maximalen Helligkeit, bzw. dem „Outdoor-Modus”, waschen die Farben nicht aus. Der Betrachtungswinkel ist sehr gut, auch bei reduzierter Display-Helligkeit.

Leistung
In Benchmarks schneidet das Padfone 2 durch seinen neuen Cortex A15 Quadcore-Prozessor und den 2GB RAM außergewöhnlich gut ab. AnTuTu liefert 8517 Punkte, Quadrant 7540 und Vellamo 1982.

Auch beim Navigieren auf aufwendigen Websites und Pinch-to-Zoom-Gesten kommt es nicht ins Stocken. Lediglich bei der Handschrifterkennung dauert das Umwandeln des Gekritzels in Text etwas länger – dafür sind die Ergebnisse trotz Touchscreen-Sauklaue aber meist akkurat. Als Betriebssystem ist derzeit noch Android 4.0 installiert, ein Upgrade auf Jelly Bean 4.1 ist angedacht.

Kamera
Die Kamera-App liefert die versprochenen sechs Bilder pro Sekunde in voller Auflösung, wenn man mit dem Finger auf dem Touchscreen-Auslöser bleibt. Lässt man ihn los, kann man auswählen, welche Bilder man behalten und welche man löschen will.

Neben einem HDR-Modus gibt es auch einen Beauty-Modus, der mit mehreren Parametern angepasst werden kann. Über einen Regler kann man etwa die Wangen dünner machen – das Resultat wird in Echtzeit am Display angezeigt, noch bevor man das Foto macht. Die Ergebnisse sehen aber manchmal mehr nach Alien-Mutationen als verhübschten Porträts aus.

Dock
Das mitgelierte Tablet-Dock hat zwar immer noch ein 10,1 Zoll Display mit 1280 x 800 Pixel, aber auch von diesem ist der Betrachtungswinkel besser geworden. Die maximale Helligkeit des eigentlichen Padfone 2 erreicht das Dock-Display aber nicht, ebenso wenig wie die Schärfe der Asus-Tablets mit 1920 x 1200 Pixel Auflösung.

Die Verarbeitung des Docks ist in Ordnung. Rund um das Display ist jedoch ein leicht erhobener Rand, wie bei vielen andere Tablets auch, der nicht besonders hübsch ausschaut und sich auch nicht gut anfühlt. Im Querformat liegt das Tablet-Dock gut in der Hand, da es mit 645 Gramm (inklusive Smartphone) nicht besonders schwer ist. Es ist auch angenehm dünn, da es nur im Bereich des gedockten Smartphones dicker wird. Im Hochformat hält es sich etwas seltsam, wenn die Finger halb auf dem angedockten Handy und halb auf der Dock-Rückseite aufliegen.

Stabil durch Dichtung
Obwohl der Andock-Mechanismus des Padfone 2 jetzt ohne Klappe auskommt, steckt das Handy stabil im Dock und konnte auch durch heftiges Schütteln nicht zum Herausfallen gebracht werden. Dafür sorgen ua. Gummidichtungen an der linken und rechten Seite des Docks. Eine mechanische Sperre, wie etwa ein Knopf, den man drücken muss, ist dadurch nicht nötig. Will man das Padfone 2 wieder als Smartphone nutzen, schiebt man es einfach aus dem Dock heraus.

Die Handschrifterkennung und Notizfunktion macht im Dock aufgrund des größeren Displays natürlich mehr Sinn als am Smartphone. Die Übersetzfunktion funktioniert auf beiden Geräten gut. Dazu drückt man auf das eingeblendete Icon, das sichtbar ist, wenn die Funktion aktiviert wurde. Jetzt zieht man mit dem Finger einfach eine Linie über das Wort oder den Satz, den man übersetzt haben will. Damit die Übersetzung angezeigt wird, muss eine Online-Verbindung vorhanden sein.

Steckt das Padfone 2 im Tablet-Dock, können Fotos nur mit maximal 5,5 Megapixel aufgenommen werden. Das liegt daran, dass das Smartphone im Hochformat im Tablet-Dock steckt und deshalb nur ein Teil des Sensorbereichs genutzt werden kann, um ein Bildschirm-füllendes Querformat-Bild zu erhalten.

Quelle: futurezone

 

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Jul 13 2012

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Full-HD-Tablet Asus TF700T Transformer Pad Infinity im Test

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Asus legt bei seiner Transformer-Serie nach und bringt das Tablet mit der Typenbezeichnung TF700T auf den Markt. Mit einer Auflösung von 1920 x 1200 und IPS+ ist das Infinity derzeit der Displaykönig unter den Android-Tablets.

Asus bringt mit dem Infinity eines der ersten Android-Tablets mit Full-HD-Auflösung auf den Markt. Mit 1920 x 1200 bei einer Diagonale von 10.1 Zoll (25,7 Zentimeter) ergibt sich eine Pixeldichte von 224ppi. Zum Vergleich: Das Asus Transformer Prime kommt mit seiner Auflösung von 1280 x 800 auf gerade einmal 149ppi.

Das Transformer Pad Infinity ist somit neben dem Acer Iconia Tab A700 das hochauflösendste Android-Tablet am Markt. Die beiden Geräte werden derzeit nur vom neuen iPad übertroffen, das mit einer Auflösung von 2048 x 1536 auf eine Pixeldichte von 264ppi kommt.

Der erste Eindruck
Asus setzt abermals auf einen Bildschirm mit Super IPS+ samt LED-Hintergrundbeleuchtung. In der Praxis macht das Display einen guten und hellen Eindruck. Im Unterschied zum neuen iPad und zu aktuellen High-End-Smartphones ist es beim Infinity mit freiem Auge – allerdings unter einiger Anstrengung – möglich, die einzelnen Pixel am Screen zu erkennen. Besonders deutlich wird das etwa beim sogenannten Treppeneffekt bei der Schriftdarstellung.

In Sachen Verarbeitung gibt es beim Transformer Pad Infinity nichts auszusetzen. Die Rückseite aus gebürsteten Aluminium erinnert sehr an die der Asus Zenbooks und wirkt durchwegs stabil. Im Vergleich zum Infinity Prime zieht die Oberfläche weit weniger Fingerabdrücke an und wirkt dadurch hochwertiger.

Die Maße betragen 263 x 180,8 x 8,5 mm, das Gewicht liegt bei 568 Gramm. Bei den Abmessungen hat sich im Vergleich zum Prime wenig getan, das Infinity ist lediglich 0,2 mm dünner. Die Verarbeitung bietet keinen Grund zum Klagen, das Gehäuse ist stabil, es lassen sich keine Schwachstellen ausmachen. Erstmals setzt Asus bei seinen Tablets außerdem auf das weiterentwickelte Gorilla Glass 2.

Empfangsprobleme
Beim Vorgänger Transformer Prime wurde kurz nach Veröffentlichugsdatum bekannt, dass es Probleme mit WLAN- und GPS-Empfang gibt. Asus bestätigte das und bot verärgerten Kunden an, einen kostenlosen GPS-Dongle nachzuliefern.

Als Grund für die Probleme wurde damals die Gehäuserückseite genannt, die den problemlosen Empfang verhindere. Beim Transformer Infinity hat man reagiert und an der Oberseite der Rückseite auf Kunststoff anstatt Aluminium gesetzt.

Auch Samsung hat seine Tablets ähnlich designt, um Empfangsproblemen vorzubeugen. Die Taktik scheint aufzugehen, das Infinity wies im Test einen durchwegs guten Empfang auf, sowohl bei WLAN, als auch bei GPS.

Anschlüsse
Bei den Anschlüssen gibt es wenig Neues zu berichten, so ist neben dem proprietären Ladekabel noch ein Anschluss für ein microUSB-Kabel, sowie eine 3,5mm-Klinke für Kopfhörer vorhanden. Auch einen Slot für microSD-Karten gibt es, der integrierte Speicher lässt sich damit um bis zu 32 GB aufstocken.

Darüber hinaus sind im Infinity noch zwei Kameras integriert. Die Hauptkamera an der Rückseite fotografiert mit maximal acht Megapixel, Videos können nicht nur in Full-HD abgespielt, sondern auch aufgenommen werden. Die Front-Kamera fotografiert mit 1,2 Megapixel.

Die Docking-Station
Wie bei den anderen Transformer-Geräten kann man das Prime Infinity auch in einen passenden Tastatur-Dock stecken. Dadurch, dass im Dock ein zweiter Akku eingebaut ist, wird die Betriebsdauer deutlich erhöht. Außerdem wird das Gerät um einen SD-Karten-Slot sowie um einen vollwertigen USB-Anschluss erweitert.

Das Innenleben und die Leistung
Wie schon das Transformer Prime setzt auch das Infinity auf einen Chipsatz aus Nvidias Tegra-3-Serie. Getaktet ist die Quad-Core-CPU mit 1,6 Ghz, zusätzlich sind ein GB RAM vorhanden. Funken kann das Infinity in den WLAN-Standards b/g/n, zusätzlich ist Bluetooth in der energiesparenden Version 4.0 vorhanden.

Bei der Leistung ähnelt das Infinity sehr stark dem Transformer Prime. Im Quadrant-Benchmark kommt das Tablet auf 4190 Punkte, also gut 100 Punkte mehr als der Vorgänger. Im AnTuTu-Benchmark konnten im Test 12.840 Punkte erreicht werden, der Browsermark von Rightware kam auf einen Wert von 122.219 Punkte.

Die Software
Das Transformer Pad Infinity ist mit der Android-Version 4.0.3 (Ice Cream Sandwich) ausgestattet. Dazu gibt es eine Reihe Asus-eigener Apps. Darunter finden sich auch durchaus nützliche Programme wie etwa MyCloud, worüber eine Remote-Desktop-Verbindung zum eigenen Rechner hergestellt werden kann.

Darüber hinaus ist noch Nvidias Tegra Zone vorhanden, über die Spiele gefunden werden können, die speziell auf den eingebauten Chipsatz abgestimmt sind.

Der Akku
Um trotz des hochgetakteten Chips über genügend Leistung zu verfügen, kann man das Infinitiy in drei verschiedenen Leistungsmodi betreiben: “Normal”, “Ausgeglichen” und im Energiesparmodus. Dabei wird der Prozessortakt begrenzt, wodurch natürlich auch die Leistung sinkt.

Im Normalmodus und beim Abspielen eines 720p Videos in Endlosschleife schaffte das Infinity eine Laufzeit von rund 8,5 Stunden. Damit ist es eine Spur schlechter als der Bruder Transformer Pad Infinity. Die Akkuleistung steigt, wenn man die Tastatur anschließt. Im Test waren so rund 14 Stunden Akkulaufzeit möglich.

Fazit
Das Transformer Pad Infinity zählt derzeit zu den leistungsstärksten und besten Android-Tablets am Markt, wird aber in Sachen Rechenleistung von High-End-Smartphones wie dem HTC One X oder dem Samsung Galaxy S III übertroffen.

Besitzer des Vorgänger-Serie Transformer Prime sollten sich ein Upgrade zwei Mal überlegen, da die Leistung der beiden Tablets annähernd gleich ist und der wahrnehmbare Unterschied aufgrund der Auflösung nicht derart markant ausfällt. Auch der Anschaffungspreis ist mit 599 Euro (64GB, UVP) noch relativ hoch.

In Kombination mit der Tastatur kommt das Infinity auf 719 Euro. Demnächst soll auch eine Variante mit 32 GB erscheinen, ein Verkaufspreis wurde aber noch nicht genannt.

Wer derzeit überlegt, sich ein Tablet anzuschaffen anzuschaffen und viel Wert auf die Displaydarstellung legt, kann beim Infinity zugreifen, sollte dabei aber auch das neue iPad in Betracht ziehen, dessen Display noch eine Spur hochauflösender ausfällt. Jenes ist in der kleinsten Ausführung mit 16 GB Speicher auch schon ab etwa 460 Euro zu haben.

Daten

Modell: Asus Transformer Pad Infinity TF700T

Display: 10,1 Zoll LCD-Display – 1920 x 1200 Pixel

Prozessor: Quad-Core 1,6 GHz, Nvidia Tegra 3 Chipsatz

RAM: 1 GB

Speicher: 64 GB, microSD-Kartenslot (bis zu 32 GB)

Betriebssystem: Android 4.0 (Ice Cream Sandwich)

Anschlüsse/Extras: Micro-USB, 3,5mm Klinke, WLAN (b/g/n), Bluetooth 4.0

Kamera: 8 Megapixel Rückseite, 1,2 Megapixel Front

Videos: Aufnahme in 1080p

Maße: 263 x 180,8 x 8,3 mm, 586 Gramm

Preis: 599 Euro UVP (64 GB) **)

Quelle: futurezone / Bild: Asus

**)
Preis und Verfügbarkeit
Der Verkauf des ASUS Transformer Pad Infinity (TF700T-1I128A und TF700T-1B130A) im Bundle mit der Docking-Tastatur beginnt ab Ende Juni in Deutschland und Österreich zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 719,- Euro inkl. MwSt.. Ab Mitte Juli wird das ASUS Transformer Pad Infinity auch ohne Docking-Tastatur (TF700T-1I127A und TF700T-1B129A) im Handel erhältlich sein. Die Modelle werden standardmäßig mit einem Netzkabel, einer Garantiekarte, einer Kurzanleitung sowie einem Reinigungstuch ausgeliefert.

Quelle: Asus

via Full-HD-Tablet Asus TF700T Transformer Pad Infinity im Test.

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Jul 10 2012

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Google Nexus 7: Billigtablet mit Highend-Charme

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uf der Entwicklerkonferenz Google I/O stellte der Internetkonzern sein erstes eigenes Tablet vor. Die futurezone konnte das von Asus produzierte Gerät bereits ausgiebig testen und kommt zu dem Schluss: Das Nexus 7 ist in seiner Größen- und Preisklasse derzeit kaum zu schlagen. Display und Leistung überzeugen, Abstriche muss man außerhalb der USA vor allem beim verfügbaren Content machen.

Es wurde im Vorfeld schon lange erwartet und die Präsentation des Nexus 7 im Rahmen der Google I/O war dann eigentlich nur noch Formsache und keine Überraschung mehr. Was jedoch mehr überrascht als die Tatsache, dass Google jetzt auch ein eigenvermarktetes Tablet in petto hat, ist der Umstand, wie viel dieses im Billigsegment angesiedelte Gerät letztlich bietet.

Schon die ersten internationalen Reaktionen fielen überwiegend positiv aus und auch ein erster schneller Blick der futurezone auf das 200-Dollar-Google-Tablet konnte weitgehend überzeugen. Im ausführlichen Test zeigt sich nun: Das Nexus 7 ist ein heißer Anwärter auf den Titel “Bestes Gerät in dieser Preisklasse” und kann in manchen Punkten durchaus auch mit dem Highend-Tablet-König, Apples iPad, mithalten.

Leichtgewichtig und transportabel
Aufgrund seiner Größe und des geringen Gewichts (340 Gramm) kommt das Nexus 7 besonders handlich und leicht daher. Im Vergleich: Amazons Kindle Fire hat ebenfalls 7 Zoll, wiegt aber 414 Gramm. Das Tablet lässt sich einfach in einer Hand halten und passt in eine größere Hosen- oder Jackentasche. Typische E-Ink-Reader sind allerdings leichter und daher bei längerem Einsatz bequemer in der Hand zu halten als das Tablet.

Generell erweist sich das Nexus 7 als angenehm transportabel und so ist es gut vorstellbar, es regelmäßig bei sich zu tragen, was bei größeren Tablets schon wieder komplizierter wird. Mit 10,5 Millimeter ist das Nexus 7 zwar einen Hauch dicker als das iPad (9 Millimeter), im Vergleich zum Kindle Fire aber wiederum ein kleines bisschen dünner. Hinzu kommt, dass das Nexus 7 wartungsfreundlich gebaut ist. Die Rückseite ist leichter abnehmbar als bei anderen Tablets. Die Webseite iFixit hat dies anschaulich demonstriert. Beim iPad hingegen haben selbst Bastler kaum eine Chance das Unibody-Gehäuse zu knacken, um einzelne Teile selbst zu tauschen.

Das Tablet ist in zwei Varianten verfügbar, 8 GB (199 Dollar) oder 16 GB Speicher (50 Dollar Aufpreis) – wobei der tatsächliche zur freien Verfügung stehende Speicher 2 GB kleiner ist und sich daher eher gleich das 16-GB-Modell empfiehlt. Weiters steht 1 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. NFC, GPS und Bluetooth sind ebenfalls vorhanden.

Display und Leistung
Ausgestattet ist das Google-Tablet mit einem Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixel und einer Pixeldichte von 216 ppi. Die meisten anderen 7-Zoll-Tablets verfügen meist nur über Displays um die 170 ppi. Das Display besteht aus kratzfestem Corning Glass, das eine Stufe unter dem noch widerstandsfähigeren Gorilla Glass liegt. Wie sich auch in der Benutzung zeigte, macht das Display wirklich einiges her, vor allem, wenn man bedenkt, dass man es hier mit einem Billig-Tablet zu tun hat. Schriften sind sowohl bei Büchern und Magazinen als auch beim Surfen im Web – im Zuge des Tests mit Chrome – scharf und angenehm zu lesen. Auch Bilder und Videos sehen gut aus, die Farbdarstellung ist in Ordnung, wobei die Farben weniger gesättigt als bei Tablets mit AMOLED-Display sind. Bei Websites mit weißen Hintergrund ist ein leichter Rotstich zu bemerken. Bei maximaler Helligkeit ist das Display des Nexus 7 auch noch in der Sonne zum Lesen von Texten nutzbar.

Die wahrscheinlich größte Stärke des Nexus 7 ist die starke Performance, die deutlich über dem Erwartbaren dieser Tablet-Klasse liegt. Ein Nvidia Tegra3 Quadcore-Prozessor – die Kerne takten mit jeweils 1,3 GHz – sorgt für ordentlich Power, die sich bei der Nutzung bemerkbar macht und das Tablet deutlich aufwertet. Die Touch-Eingabe funktioniert reibungslos und flott, Ruckler sind eine seltene Ausnahme.

Hitzig
Allerdings fällt auch auf, dass das Tablet beim Surfen (via Apps und Browser) an der linken Seite relativ schnell, relativ warm wird. Dies ist wohl dem Tegra3 Prozessor zuzuschreiben, der für seine Hitzeentwicklung bekannt ist. Ein ähnliches Bild zeigte sich etwa im Test mit LGs Smartphone Optimus 4X HD (futurezone-Bericht hier).

Im Benchmark-Test (Quadrant Standard) erzielte das Nexus 7 einen Wert von 3648 und reiht sich damit hinter dem Asus Transformer Prime TF201 (1,4 GHz) ein, das auf 4081 Punkte kommt. Beim Grafik-Benchmark NenaMark2 erzielt das Nexus 7 56 fps (Bilder pro Sekunde). Zum Vergleich: Das Asus Transformer Pad Infinity (ebenfalls Tegra3 Quadcore, 1,6 GHz) schafft nur 32,6 fps.

Design und Verarbeitung
Für seine Preisklasse bietet das Nexus 7 eine auffallend gute Verarbeitung. Das Tablet macht trotz seines geringen Preises einiges her und wirkt keineswegs billig oder schlecht zusammengebaut. Die Rückseite ist gummiert und macht in der weißen Variante einen schicken Eindruck. Der Lautsprecher befindet sich unten an der Rückseite. Die Tonqualität ist ok, aber nicht überragend, zudem erscheint die Lautstärke ein wenig leise. Es empfiehlt sich daher, Kopfhörer zu benutzen. Der Anschluss dafür findet sich rechts am unteren Rand, ebenso wie bei den Nexus-Handys. Am rechten oberen Rand sind Einschaltknopf, und darunter die Lautstärkeregelung angebracht. Weiters findet man am unteren Rand einen Micro-USB-Anschluss, über den auch das Ladekabel angesteckt wird.

Ein wenig Kritik könnte man daran üben, dass sowohl der obere als auch der untere Rand relativ breit ausgefallen sind, obwohl es keine physischen oder Softtouch-Tasten, sondern nur Display-Buttons gibt und dadurch eigentlich Platz verschwendet wird.

Kamera und Akku
Oben an der Vorderseite befindet sich die 1,2-Megapixel Frontkamera. Diese ist aber nur für Videotelefonie und ähnliches, nicht zum Fotos machen gedacht. Eine Rückkamera gibt es nicht, Google hat standardmäßig keine Kamera-App auf dem Tablet vorinstalliert.

Für die Energieversorgung ist ein 4325 mAh Akku zuständig, der mit einer langen Laufzeit punkten kann. Auch bei voller Helligkeit hält dieser bis zu zehn Stunden durch, spielt man oder surft im WLAN, sind bis zu acht Stunden Dauernutzung realistisch. Damit kann zwar das iPad noch mithalten, vergleichbare 7-Zoll-Geräte allerdings nicht.

Jelly Bean
Dass das Nexus 7 flott und flüssig läuft, ist nicht nur dem starken Prozessor, sondern auch der äußerst gelungenen neuen Android-Version Jelly Bean (4.1) geschuldet. Google brachte mit dem eigentlich kleinen Update deutlich mehr und größere Verbesserungen gegenüber Ice Cream Sandwich als zuvor erwartet wurde. Die gesamte Bedienung läuft “butterweich” wie Google es auch bereits bei der Präsentation von “Project Butter” beschrieb. Touch-Eingaben laufen flüssig und schnell, ebenso kann man ohne Aussetzer oder Verzögerungen zwischen Homescreen und anderen Anwendungen wechseln.

Auf dem Tablet ähnelt die Oberfläche sehr stark jener am Handy und wirkt für geübte Android-Nutzer daher auch sofort vertraut. Benachrichtigungen werden nun auch wie bei den Smartphones oben angezeigt und können von dort nach unten ausgeklappt werden. Erstmals unter Jelly Bean ist auch Googles eigener Browser Chrome auf dem Nexus 7 standardmäßig vorinstalliert.

Die Präsentation der Inhalte und Anwendungen geht ein wenig weg von der typischen App-an-App-Reihung. Auf dem Nexus-Tablet wird viel über Widgets dargestellt bzw. darunter zusammengefasst. Man kann sich Widgets zu diversen thematischen Schwerpunkten auf den Screen legen und darunter Apps zusammenfassen, außerdem gibt es Felder mit potenziellen Empfehlungen.

Das neue Feature “Google Now”, das sein Potenzial bei weitem noch nicht ausnutzt, wird auf neuartige Weise mit längerem Halten des Homebuttons aktiviert und öffnet sich dann in einem kleinen Bogen mit dem Google-Logo über den gesamten Screen. Darunter kann man Karten mit aktuellen Infos zu Wetter, Verkehr, Reisen oder Lokalen erstellen und sich immer genau das anzeigen lassen, was man an Ort und Stelle gerade braucht. Dazu gibt es auch Googles neue Spracheingabe, die erstaunlich gut funktioniert – das alles gilt bislang jedoch vor allem für die US-Variante.

Unterhaltungsgerät
Google positioniert das Nexus 7 zweifelsohne als Unterhaltungs-Tablet. Der Fokus liegt stark auf dem Konsum von Büchern, Magazinen, Musik und Videos. Sämtliche Inhalte – so wünscht es sich zumindest Google – können aus dem Play Store heruntergeladen werden. Zur Organisation dieser Inhalte sind auf dem Gerät standardmäßig auch gleich zahlreiche Widgets auf den Screens verteilt. “MyLibrary” zeigt Inhalte gesammelt an, dazu zählen Musik und Bücher ebenso wie Videos. Was zuletzt geöffnet wurde, wird vorne im Widget prominent gereiht (am größten und als erstes angezeigt).

Aufgrund des guten Displays und der handlichen Größe des Nexus 7 könnte das Tablet durchaus zum Entertainment-Begleiter im Alltag werden. Magazine etwa lassen sich sehr schön durchblättern, auch zum Lesen ist das Gerät angenehm. Bei den Büchern kann man zwischen einem Tages- (weißer Hintergrund) und einem Nachtmodus (schwarzer Hintergrund) wählen. Die Schriften lassen sich nicht – wie etwa bei Magazinen oder im Browser – durch Fingerbewegung zoomen, sondern man muss die Schriftgröße in den Einstellungen wählen.

Während die Videowiedergabe im großen und ganzen auch gut funktioniert, gab es im Zuge des Tests jedoch auch immer wieder kleinere Ladeprobleme und Ruckler. Dies kann beim Streaming am jeweiligen WLAN-Netzwerk liegen, geschah jedoch mehrmals und in unterschiedlichen Netzwerken. Hinzu kommt, dass der Konsum von Videos auf einem 7-Zoll-Bildschirm wohl Geschmacksache ist und manchen sicherlich zu klein sein wird.

Frustpotenzial für Nicht-US-Nutzer
Der Content, auf den das Nexus 7 so stark setzt, ist leider auch einer seiner größten Schwachpunkte – jedenfalls für alle User außerhalb der USA. Denn für Nicht-US-Bürger ist derzeit kaum etwas an Inhalten verfügbar. Services wie Google Books oder Google Music sind aufgrund fehlender Lizenzvereinbarungen nicht nutzbar. Während die User in den USA mittlerweile neben TV-Serien-Streams, Filme sogar zum Download erwerben können, ist davon hierzulande auf weiter Flur noch nichts zu erwarten.

Was außerdem fehlt
Verzichten muss man beim Nexus 7 auf einen Micro-SD-Kartenslot. Wieso Google hier darauf keinen Wert gelegt hat, könnte sich dadurch erklären lassen, dass man versucht, die eigenen Streaming-Services und Cloud-Angebote zu pushen. Auch eine USB- oder Videoschnittstelle gibt es nicht. Beide Modelle (8 sowie 16 GB) sind nur mit WLAN verfügbar, 3G-Versionen sind vorerst keine vorgesehen.

Eine konkrete Ankündigung für den Verkaufsstart in Österreich ist noch immer ausständig. Man kann aber eventuell für Herbst mit dem Gerät rechnen. Immerhin hat Asus zuletzt bereits einen Release-Termin für Italien im September angekündigt und auch schon einen Preis für die 16-GB-Variante genannt, der sich auf 249 Euro belaufen wird.

Fazit
Trotz kleiner Abstriche bei der Hardware ist das Nexus 7 mehr als seinen Preis wert und könnte theoretisch auch teurer verkauft werden. Das Preis-Leistungsverhältnis darf entsprechend als außerordentlich gut bezeichnet werden. Einem iPad kann das Google-Tablet in bestimmten Punkten zwar noch nicht ganz das Wasser reichen, ein direkter Vergleich ist aber auch nur begrenzt sinnvoll, und in der Kategorie der 7-Zoll-Tablets ist es derzeit wohl an erster Stelle zu reihen. In vielen Punkten überrascht das Gerät durchaus mit Highend-Qualitäten und könnte so letztlich nicht nur – was auf der Hand liegt – dem Kindle Fire Konkurrenz machen. Dem Amazon-Tablet ist das Nexus 7 jedenfalls in so gut wie jeder Hinsicht überlegen. Aufgrund eines fehlenden Kartenslots ist zur größeren 16 GB-Version zu raten.

Die größte Enttäuschung siedelt sich im Content-Bereich an, weil sich viele der Angebote noch ausschließlich auf die USA beschränken. Wer sich darum weniger kümmert und das Tablet einfach zum Surfen oder für eigene Musik- und Videosammlungen nutzen will, wird trotzdem seine Freude mit dem Gerät haben. Ob ein Nutzer nun eher zur Größenordnung eines 10-Zoll- oder eines 7-Zoll-Tablets tendiert, bleibt ohnehin Geschmacksache. Beides kann seine Vorteile und Nachteile mit sich bringen und hängt vom jeweiligen Use-Case ab. Alles in allem ist Google ein überraschend guter Wurf für einen überraschend niedrigen Preis gelungen.

Spezifikationen

OS: Android 4.1 Jelly Bean

Prozessor: 1.3GHz Nvidia Tegra 3 Quad-Core-Prozessor

Arbeitsspeicher: 1GB RAM

Interner Speicher: 8 oder 16 GB

Display: 7 Zoll IPS-Display (1280 x 800 Pixel)

Akku: 4325 mAh Akku

Maße: 198,5 x 120 x 10,45mm

Gewicht: 340g

Quelle: futurezone

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Jun 29 2012

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Hands-on: Google-Tablet Nexus 7 zeigt sich flüssig und leicht

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Am Mittwoch (27.06.2012) hat Google im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz sein erstes eigenvermarktetes Tablet präsentiert. Die futurezone konnte bereits einen ersten Blick auf das Gerät mit Android Jelly Bean (4.1) werfen.

Ein 7-Zoll-Display, eine Bildschirmauflösung von 1280 x 800 Pixel, ein Tegra 3 Quadcore-Prozessor und versprochene neun Stunden Akkulaufzeit – mit derlei Spezifikationen will das neue Google-Tablet Nexus 7 (hergestellt von Asus), bei den Nutzern punkten. Darüber hinaus werden WLAN, HD-Video-Wiedergabe und ein NFC-Chip geboten. Die futurezone hat sich von dem Gerät, das potenziell sowohl dem iPad als auch insbesondere dem Kindle Fire Konkurrenz machen könnte, bereits einen Ersteindruck geholt.

Leichtgewicht mit guter Verarbeitung
Was sofort auffällt, ist das geringe Gewicht des 7-Zoll-Tablets. Die nur 340 Gramm machen es zu einem angenehm leichten Begleiter im Alltag. So lässt sich das Gerät auch gut mit einer Hand halten und geht aufgrund seiner Größe fast schon als überdimensionales Smartphone durch. Der Gedanke verflüchtigt sich allerdings angesichts einer fehlende 3G-Variante auch schnell wieder. Ebenfalls nicht vorhanden ist ein SD-Kartenslot, den sucht man aber auch bei anderen Tablets (iPad) vergeblich.

Obwohl sich das Gerät eher im günstigen Preissegment ansiedelt, wirkt die Verarbeitung – an die Konferenzbesucher wurde eine Version mit weißer Rückseite ausgeteilt – auf den ersten Blick recht hochwertig. Der Lautsprecher befindet sich als schmaler Schlitz unten an der gummierten Rückseite. Kopfhörer-Anschluss und Ladekabel-Anschluss sind an der Unterseite, Einschaltknopf sowie Lautstärkeregelung an der rechten oberen Seite.

Jelly Bean läuft flüssig
Die neue Android-Version Jelly Bean (4.1) macht sich beim ersten Ausprobieren auf dem Tablet jedenfalls gut. Die schon zuvor von Google propagierte Flüssigkeit von Jelly Bean ist durchaus spürbar. Das Gerät reagiert schnell und man kann ohne Probleme zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln, was auch der starken Ausstattung mit einem Quadcore-Prozessor, 1 GB RAM und der Nvidia GPU zu danken ist. Das Nexus 7 ist das erste Gerät, auf dem nun auch der Chrome-Browser standardmäßig vorinstalliert ist.

Fokus auf Unterhaltung
Nicht ganz so schnell wie die Bedienung selbs, erfolgte der Start eines Videos. Bei den ersten Versuchen, brauchte es einige Sekunden, bis das Video nach dem Play-Drücken tatsächlich losging – inwiefern dabei auch die WLAN-Verbindung eine Rolle spielte, ist schwer zu beurteilen. Zum Konsum eines Videos empfiehlt es sich jedenfalls, Kopfhörer zu benutzen. Die Audioausgabe über den Lautsprecher ist zwar sauber und in Ordnung, aber die Lautstärke doch begrenzt. Die Qualität der Videos ist gut, der Screen macht auch ansonsten einiges her und eignet sich zum Lesen eines Artikels ebenso wie zum Anschauen von Videos.

Klar ist, dass das Nexus 7 stark auf Unterhaltung, also den Konsum von Büchern, Magazinen, Musik und Videos ausgelegt ist. Auf dem Homescreen ist etwa mit “My Library” eine Auswahl von Unterhaltungsinhalten vorinstalliert. Weiters gibt es ein Magazin-, ein Buch- und ein Film-Widget.

Ob sich die breite Nutzerschaft beim Videoschauen und Magazin-Lesen mit der Größe von 7 Zoll zufrieden geben wird, ist eine andere Frage. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt jedenfalls und bereits nach dem Kurztest deutet eigentlich alles darauf hin, dass Google im 7-Zoll-Bereich mit dem Nexus 7 ganz vorne mitspielen kann.

Quelle: futurezone

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Jun 27 2012

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Asus bestätigt Google Nexus-Tablet

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Die Gerüchte um das günstige Nexus-Tablet von Google wurden von einem Asus-Manager bereits vor der für heute (27.06.2012) geplanten offiziellen Vorstellung bestätigt. Demnach werde das Gerät nach wie vor den Markennamen von Asus tragen und zu einem Preis von 199 Euro verkauft.

Nach dem Start eigener Mobiltelefone bläst der US-Internetriese Google auch auf dem Wachstumsmarkt der Tablet-Computer zum Angriff. Google werde schon in Kürze einen eigenen Flach-PC präsentieren, sagte ein Manager des Technologiekonzerns Asustek aus Taiwan am Mittwoch. Die für die Asus-Marke bekannte Firma produziert zusammen mit den Amerikanern den ersten Google-Tablet-Computer, der demnach vor allem mit dem Amazon -Gerät Kindle Fire konkurrieren soll. Das Amazon-Produkt läuft bereits mit dem Google-Betriebssystem Android.

Angriff auf Apple
Medien zufolge nimmt Google mit seinem Tablet-PC auch den Platzhirsch Apple ins Visier. Zuletzt hatte sich Microsoft in den vom iPad dominierten Markt vorgewagt. Auf den einschlägigen Technologie-Seiten im Internet wird seit Wochen darüber spekuliert, dass Google auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz seinen ersten eigenen Flach-Computer vorstellen könnte. Am Mittwoch berichtete zunächst die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass der auch für seine Nexus-Handys bekannte Konzern noch in dieser Woche auf eben diesem Treffen ein solches Gerät präsentieren werde. Der Google-Tablet-PC dürfte demnach 199 Dollar kosten und auch den Asus-Markennamen tragen. Das Gerät werde eine Bildschirmdiagonale von sieben Zoll haben und neue Anwendungen der Android-Software in den Vordergrund stellen, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf zwei mit den Plänen vertraute Personen weiter. Auf dem Android-Betriebssystem laufen viele iPad-Konkurrenzprodukte, darunter auch die Galaxy-Serie von Samsung.

Amazon als wahres Ziel
Apple beherrscht mit seinem iPad das Boom-Segment der Tablet-Computer. Der Konzern kontrolliert einen Marktanteil von 68 Prozent, gefolgt von Samsung und Lenovo. Erst dann folgt Amazon mit einem Anteil von etwas mehr als vier Prozent. Der Tablet-PC Kindle Fire, auf den es Google nun abgesehen hat, wird von der Google-Software Android betrieben und ermöglicht Nutzern den Zugriff auf digitale Bücher, Filme und Musik aus dem Repertoire des Online-Kaufhauses. Der Suchmaschinenbetreiber hat zwar mit Google Play einen eigenen App-Store, über den Programme für diverse Anwendungen verkauft werden. Einen Dienst wie Amazon hat Google aber nicht.

„Das zielt auf Amazon”, sagte der Asustek-Manager zum geplanten Tablet-PC. Google müsse sich mit einem eigenen auf Android zugeschnittenen Angebot profilieren. Der Manager äußerte sich nicht zum Starttermin, Ausführungen und dem Preisniveau für das neue Gerät. Google lehnte eine Stellungnahme ab. Für die Produktion seiner Nexus-Handys hat der Internet-Konzern bereits mit anderen Technologieunternehmen wie Samsung aus Südkorea und dem wie Asus in Taiwan ansässigen HTC zusammengearbeitet.

Kampf vor Gericht
Ihren erbitterten Kampf um die Vorherrschaft auf den Smartphone- und Tablet-Märkten tragen die Industriegrößen auch vor Gericht aus. Dabei errang Apple in seinem Patentstreit mit Samsung zuletzt einen wichtigen Etappensieg. Eine US-Richterin gab am Dienstag Apples Antrag auf eine einstweilige Verfügung statt, die dem südkoreanischen Rivalen den Verkauf des Tablet-Computers Galaxy Tab 10.1 in den USA untersagt. Samsung dürfe den Markt nicht mit Nachahmer-Produkten überschwemmen, begründete Richterin Lucy Koh ihre Entscheidung. Die Südkoreaner können in Berufung gehen.

Quelle: futurezone

via Google will Tablet-PC´s unter eigenem Namen verkaufen.

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Jan 10 2012

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Vorschau auf das Asus Padphone

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Im Rahmen der Consumer Electronics Show 2012 hat Asus den Prototypen des Padphones ausgestellt. Das Smartphone mit Tablet-Aufsatz wird Android 4.0 nutzen und Ende Februar offiziell vorgestellt werden.

Genaue Daten wollte Asus zum Padphone nicht verraten, das bereits im vergangenen Jahr erstmals gezeigt wurde. Auf der diesjährigen CES wurde wieder ein Prototyp ausgestellt – das Gerät mit den finalen Spezifikationen wird Ende Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt werden. Soviel hat Asus zumindest verraten: Das Smartphone und damit auch das Tablet wird Android 4.0 nutzen.

Der Tablet-Aufsatz besteht nur aus einem Display, zusätzlichen Schnittstellen und einem eingebauten Zusatzakku. Die gesamten technischen Komponenten, wie Prozessor, RAM und auch die Kamera, stecken im Smartphone. Wird das Smartphone in den Tablet-Aufsatz gesteckt, schaltet die Oberfläche von Android 4.0 am Smartphone automatisch auf die Tablet-Ansicht um, die am großen Dispay zu sehen ist. Der Übergang von Smartphone auf Tablet-Betrieb funktioniert nahtlos. Gibt man etwa am Tablet ein Video wieder und entfernt das Smartphone, wird dort das Video an der selben Stelle weiter abgespielt.

Derzeit überlegt Asus, das Padphone zu den Tastaturen der Transformer-Serie kompatibel zu machen. Dann würde das Smartphone nicht nur zum Tablet, sondern auch zum Netbook umgewandelt werden können.

Demonstrationsvideo des Padphone:

Quelle: futurezone

via Vorschau auf das Asus Padphone.

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