Dank Flash: iPhone-Apps im Browser testen

“Pieceable Viewer” erleichtert Entwicklern das Teilen

San Francisco (pte/12.04.2011/13:45) – Entwickler bekommen ab heute (12.04.2011) die Möglichkeit, Nutzer ihre iPhone-Apps vorab im Browser testen zu lassen. Möglich mach das das Start-up Pieceable mit seinem “Pieceable Viewer”. Dieser setzt ausgerechnet auf das von Apple-Chef Steve Jobs vielgeschmähte Flash, um eine App-Vorschau in Form einer Webseite zu ermöglichen. In weiterer Folge will das Unternehmen nicht nur die Präsentation von Apps erleichtern, sondern auch jedem ein Entwickeln ohne Programmierkenntnisse ermöglichen.

Einfach hochladen

Um eine App in den Browser zu bringen, muss ein Entwickler laut Pieceable nur einmal für die Simulationssoftware des Unternehmens kompilieren und mit einem einfachen Link hochladen. Das Start-up erstellt dann auf Flash-Basis eine Vorschauwebseite, die ein Ausprobieren der App im Browser ermöglicht. “Das ist die einfachste Methode aller Zeiten, um eine iPhone-App via Web zu teilen”, gibt sich Pieceable-CEO Fred Potter gegenüber TechCrunch überzeugt. Die Weitergabe kann ganz ohne iPhone-Gerätekennungen erfolgen und unterliegt keinerlei Apple-Einschränkungen für Entwickleraccounts.

Beispielsweise können Unternehmen Beta-Versionen einfach als Link mit Mitarbeitern teilen oder Produktpräsentationen ohne Entwickler-iPhone direkt am Computer durchführen. Zudem kann man jedem Interessenten einen Ersteindruck von einer App einfach via Web zu vermitteln. Diesbezüglich verweist Pieceable auf die Möglichkeit, mit dem Service App-Demos für die mediale Berichterstattung bereitzustellen. Wie gut das als Endkunden-Preview funktioniert, scheint aber fraglich. Alle Entwickler-Tarifmodelle sehen nämlich vor, dass nur eine sehr begrenzte Zahl an Nutzern gleichzeitig App-Vorschauen nutzen kann.

Einfach entwickeln

Der Pieceable Viewer ist nur das erste Produkt des kalifornischen Start-ups. Der eigentliche Schwerpunkt des Unternehmens ist es, auch Usern ohne Programmierkenntnisse die Entwicklung von Apps zu ermöglichen. Dabei sollen sich Kunden nur um Inhalte und Stil der Smartphone-Software kümmern, während Pieceable das eigentliche Coding übernimmt. Eine entsprechende Software für das Erstellen von iPhone-Apps befindet sich bereits in einer geschlossenen Beta-Phase.

Quelle: pressetext.at