Archiv für das Tag 'apple'

Apr 26 2013

Profile Image of holgi-w

Samsung stellt Apple in den Schatten

Abgelegt unter Handy-Ecke

Samsung stellt den Rivalen Apple mit einem kräftigen Gewinnwachstum in den Schatten und holt ordentlich auf – auch bei den Smartphone-Absätzen. Im ersten Vierteljahr steigerte der weltgrößte Smartphone-Hersteller das operative Ergebnis um 54 Prozent auf 8,8 Billionen Won (6,1 Milliarden Euro).

Zum Vergleich: Bei Apple waren es “nur” 9,5 Milliarden US-Dollar (7,28 Milliarden Euro) Gewinn dieses Mal. Auch bei den Smartphone-Absätzen hat Samsung die Nase vorn. Samsung lieferte nach Analystenschätzungen 68 bis 70 Millionen Smartphones in den ersten drei Monaten aus. Der Branchenzweite Apple kam auf 37,4 Millionen. Der iPhone-Produzent musste im vergangenen Vierteljahr den ersten Gewinnrückgang seit mehr als einem Jahrzehnt hinnehmen.

Der Umsatz kletterte um 16,8 Prozent auf 52,9 Billionen Won. Die treibende Kraft des Erfolgs waren erneut mobile Geräte, vor allem die Smartphones.

Marktstart für S4
In Südkorea begann am Freitag auch der Verkauf des neuen Spitzenmodells der Galaxy-Smartphone-Reihe von Samsung, Galaxy S4. Der Verkauf des neuen Samsung-Flaggschiffs startet am Samstag ab 10 Uhr auch offiziell in Österreich. Die futurezone hat die Angebote der Mobilfunker, die teilweise recht kuriose Verkaufsaktionen zum Start anbieten, zusammengefasst. Mit Spannung wartet die Branche auch auf den bevorstehenden Marktstart von Samsungs neuem Galaxy-Modell in den USA.

Mit einer aufgerüsteten Variante des iPhone wird noch für dieses Jahr gerechnet. An der Börse in Seoul notierte die Samsung-Aktie knapp ein Prozent tiefer.

Quelle: futurezone

via Samsung stellt Apple in den Schatten.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Mrz 08 2013

Profile Image of holgi-w

Apples Musikstreaming-Dienst “iRadio” verzögert sich

Verhandlungen mit Musikkonzernen zu “iRadio” stellen sich schwieriger dar als in Cupertino erhofft. Vor allem mit Sony soll es ein zähes Ringen um Streaming-Entgelte geben. Die Vorstellungen von Apple können allerdings als gewagt bezeichnet werden.

Laut New York Times hatte Apple ursprünglich gehofft, seinen Dienst, dem öffentlich bereits der Spitzname “iRadio” verliehen wurde, rund um die Grammy Awards im Februar zu starten. Apples Modell sieht ein Streaming-Service ähnlich Pandora, inklusive einer Gratis-App, vor. Obwohl Pandora bereits einen vergleichsweise äußerst geringen Preis für das Streaming von individualisierten Musikkanälen zahlt, will Apple den Preis weiter drücken.

Wie die New York Post berichtet, will Apple 6 US-Cent pro 100 übertragenen Songs bezahlen. Pandora zahlt unterdessen das Doppelte, 12 Cent. Der auch in Österreich zugängliche Dienst Spotify muss in den USA sogar 35 Cent pro 100 Songs zahlen. Dass sich die Verhandlungen auf dieser Basis in die Länge ziehen, ist also wenig überraschend.

Mit Musikstreaming will Apple seine Werbeplattform iAds besser nutzen. Angeblich hatte Apple den Start von “iRadio” bereits rechtzeitig zur Veröffentlichung des iPhone 5 angestrebt, musste dann aber zurückrudern. Der Plan wurde aber weiterverfolgt. “iRadio” soll neben den USA auch in Großbritannien, Frankreich und Deutschland zugänglich werden.

Obwohl Hauptkonkurrent Pandora vergleichsweise geringe Gewinne macht, lockt Apple die Aussicht auf ein Millionenpublikum. Pandora wird in den USA von 65 Millionen Menschen benutzt. Die Pandora-App ist nach Facebook die beliebteste Gratis-App im App Store.

Quelle: futurezone

via Apples Musikstreaming-Dienst “iRadio” verzögert sich.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Feb 02 2012

Profile Image of holgi-w

Erfolg für Samsung im Streit mit Apple

Abgelegt unter PC-Ecke

Samsung darf sein Tablet Galaxy Tab 10.1N und das Smartphone Galaxy Nexus weiterhin in Deutschland verkaufen. Apple scheiterte mit dem Antrag auf eine einstwillige Verfügung und muss sich mit dem Verkaufsstop für das Galaxy Tab 10.1 begnügen.

Samsung hat im Patentstreit mit Apple nach mehreren Rückschlägen in Folge einen Etappensieg in München erzielt. Apple scheiterte vor dem Landgericht am Mittwoch mit dem Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen den Verkauf des Tablets Galaxy Tab 10.1N und des neuen Smartphones Galaxy Nexus. Samsung begrüßte am Donnerstag die Entscheidung und kündigte einen weiteren entschiedenen Kampf in dem weltweit geführten Streit an.

Apple führte in München nach Informationen des Patentexperten Florian Müller ein Patent für eine Technik zur Anzeige von Inhalten auf einem berührungsempfindlichen Bildschirm ins Feld, das häufig bei den Prozessen zum Einsatz kommt.

Auch Samsung verliert
Samsung hatte zuletzt in zwei Verfahren das Landgericht Mannheim nicht von einer Patentverletzung durch Apples iPhone überzeugen können. Zudem erhielt das Oberlandesgericht Düsseldorf diese Woche den seit Sommer geltenden Verkaufsstopp gegen Samsungs Tablet-Computer Galaxy Tab 10.1 aufrecht. Allerdings sahen die Richter das von Apple angeführte grundsätzliche Design-Muster nicht verletzt, sondern nur sein iPad auf unlautere Weise nachgeahmt. Das Modell 10.1N ist eine modifizierte Version, um das Vertriebsverbot zu umgehen. Apple will auch dieses Tablet stoppen.

EU-Verfahren gegen Samsung
Außerdem leitete die EU-Kommission ein Ermittlungsverfahren gegen Samsung wegen des Verdachts des Missbrauchs von Patentrechten ein. Hintergrund ist, dass Samsung der Konkurrenz oft die Verletzung von Patenten vorwirft, die zum Grundstock von Telekommunikationsstandards gehören. Für solche Fälle gelten besondere Regeln bei der Gewährung von Lizenzen.

Quelle: futurezone

via Erfolg für Samsung im Streit mit Apple.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Jan 04 2012

Profile Image of holgi-w

Patentstreit: Samsung heuert Kind aus Apple-Werbung an

Abgelegt unter PC-Ecke

Darstellerin aus der iPhone 4S-Werbung in Galaxy Tab 8.9-Spot zu sehen

Wie The Verge entdeckt hat, hat Samsung für einen koreanischen Werbespot für das Galaxy Tab 8.9 dieselbe Darstellerin angeheuert, die schon in Apples iPhone 4S-Werbung zu sehen ist. Das könnte natürlich Zufall sein, was aber aufgrund der jüngsten Streitigkeiten zwischen dem südkoreanischen und dem US-Hersteller schon ein wirklich großer Zufall wäre.

Samsung hat den Werbespot mittlerweile von deren Website entfernt. Auf YouTube ist er aber nach wie vor noch zu finden. Es bleibt abzuwarten, ob daraus eine Werbeschlacht entsteht, wie sich Microsoft und Apple eine Weile geliefert haben (Hi, I’ am a Mac).

Samsung hat vor Weihnachten Apple direkter mit einer Werbung angegriffen. Nachdem das Verkaufsverbot für das Samsung Galaxy Tab 10.1 in Australien aufgehoben wurde, veröffentlichte Samsung ein Zeitungsinserat mit dem Titel: „The Tablet Apple tried to stop“.

.

http://www.youtube.com/watch?v=vSAje0EgYjY&feature=player_embedded

Quelle: futurezone

via Patentstreit: Samsung heuert Kind aus Apple-Werbung an.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Dez 15 2011

Profile Image of holgi-w

Patentstreit HTC vs. Apple: Entscheidung erneut verschoben

Abgelegt unter Handy-Ecke

HTC vs. Apple: Entscheidung erneut verschoben

Ermittlungen im Patentstreit sollen am 19. Dezember abgeschlossen sein

Der Smartphone-Hersteller HTC muss jetzt noch länger auf eine Entscheidung über ein mögliches Einfuhrverbot für seine Geräte in den USA warten. Die US-Handelsbehörde ITC verschob bereits zum zweiten Mal ihre Entscheidung zu einer Patentklage des iPhone-Herstellers Apple. Jetzt will sie die Ermittlungen am 19. Dezember 2011 abschließen, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung auf der ITC-Website hervorgeht. Vergangene Woche hatte sie die Entscheidung bereits vom 6. auf den 14. Dezember verschoben.

Verheerende Folgen
Die ITC kann bei Patentverletzungen die Einfuhr von Produkten in die USA stoppen. Das kann für einen Hersteller wie HTC verheerende Folgen haben, da die Geräte fast ausschließlich in Asien produziert werden. In einer vorläufigen Stellungnahme gab ein ITC-Richter Apple bereits Recht. Am Ende zählt jedoch die Entscheidung der kompletten sechsköpfigen Kommission, die sich nicht an den Vorschlag des ersten Richters halten muss. Es ist davon auszugehen, dass HTC bei einer negativen Entscheidung in Berufung geht. Der taiwanesische Hersteller hat selbst eine ITC-Patentklage gegen Apple laufen, die jedoch später behandelt wird.

Patentkrieg
Die Auseinandersetzung zwischen Apple und HTC ist Teil eines großen Patentkrieges in der Mobilfunk-Branche, bei dem besonders häufig Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android im Visier von Klagen der Konkurrenz stehen. Android ist mit gut 50 Prozent Marktanteil die führende Smartphone-Plattform.


Quelle: futurezone

via Patentstreit HTC vs. Apple: Entscheidung erneut verschoben.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Nov 23 2011

Profile Image of holgi-w

Plagiatsverdacht: Hat Apple sein Logo geklaut?

Abgelegt unter PC-Ecke

Plagiatsverdacht: Hat Apple sein Logo geklaut?


Parfum-Flacon “Je revien” als Vorbild für Apple-Logo

Es ist eines der berühmtesten Logos, doch den Apfel mit Biss hat wohl nicht Apple, sondern ein Parfum-Haus in Paris erfunden. Jahre bevor Apple seine Geräte mit einem angebissenen Apfel zierte, verkaufte das Modehaus “The House of Worth” sein berühmtestes Parfum bereits in einem angebissenen Apfel-Flacon.

Apple klagt nicht nur Hightech-Unternehmen, weil sie diese oder jene Patente verletzen oder Gebrauchsmuster kopieren, sondern auch Firmen, die mit Hightech weniger am Hut haben. Vor einigen Wochen ist dies der Besitzerin eines Cafes in Bonn passiert: Christin Römer hat ihr Cafe „Apfelkind“ mit einem roten Apfel-Logo versehen, der mit der Silhouette eines Mädchens verziert war. Nach der Anmeldung beim Patentamt in München erhob Apple Einspruch, weil „eindeutig eine Verwechslungsgefahr“ bestünde.

Apple hat kopiert
Dabei dürfte sich Apple bei seinem angebissenen Apfel – mittlerweile eines der bekanntesten Logos der Welt – selbst geistige Anleihen genommen haben. Denn 1976, drei Jahre bevor Apple gegründet wurde, war ein angebissener Apfel bereits ein Sujet des französischen Mode- und Parfum-Hauses „The House of Worth“. Zufällig stieß die futurezone im Web auf dem größten Werbung- und Anzeigen-Archiv des Österreichers Hans Böck, adsandbrands.com, auf ein Anzeigen-Sujet – ein Parfum-Flacon in der Form eines angebissenen Apfels. Das Sujet erschien in der „Brigitte“, Ausgabe 9, November 1973, also drei Jahre bevor Apple seinen angebissenen Apfel vorstellte.

Dass dieses Design in den USA nicht bekannt war, dagegen spricht das Faktum, dass „The House of Worth“ eine in Amerika etablierte Marke war, deren Bekanntheit auf den Zweiten Weltkrieg zurückgeht. Das berühmteste Parfum war „Je Revien“ und das war ein beliebtes Mitbringsel von US-Soldaten, bedeutet doch „je revien“ so viel wie „ich komme zurück“. Für „Je Revien“ wurden über die Jahre verschiedenste Fläschchen kreiert, eines davon hatte den Look eines angebissenen Apfels.

Ungeschützter Apfel

„The House of Worth“, das jetzt „Worth Parfumes“ heißt, hat sich seit den 70er Jahren zwar mehrere Wortmarken mit der Kombination Worth registrieren lassen, „allerdings nicht den Flacon mit dem ausgebissenen Apfel“, erklärt der Wiener Markenjurist Meinhard Ciresa. Er gibt allerdings zu bedenken, dass ein Schutz des angebissenen Flacons wohl nicht ausreichen würde, um Apple zu klagen. „Die Frage ist nämlich, ob das Design als Logo gilt, damals dürfte kein formeller Schutz bestanden haben“, so Ciresa, „damals gab es auch noch kein Geschmacksmuster.“ Auf letzteres beruft sich Apple derzeit in den Klagen gegen Samsung. Apple wirft Samsung vor, beim Galaxy Tab 10.1 das Geschmacksmuster des iPad zu kopieren.

Verwirrende Markenklassen

Zudem: Hätte Worth 1973 den Apfel-Flacon schützen lassen, hätte dieser Schutz nur für die Klasse 3 gegolten, also „Parfums“. „Computer und Zubehör“ zählten damals wie heute zur Klasse 9 der insgesamt 45 Klassen im Markenrecht. Heute wäre ein Markenschutz für eine berühmte Marke anders zu sehen, da er für mehrere oder gar alle Klassen gilt. Das sei auch der Grund, warum weltbekannte Firmen, von Apple über Red Bull bis zu Hugo Boss streng gegen Firmen vorgehen, die Markenbilder verwenden, die nahe an die ihren kommen. Ciresa: „Sie wollen eine Ausbeutung, ein Verwässern ihrer Marke verhindern.“

„Da es damals wie heute keinen Ideenschutz gab bzw. gibt, ist es rechtlich gesehen egal, wer die Idee hatte oder für sich reklamiert“, so Ciresa. Damals gab es auch den Designschutz noch nicht, mit dem sich heute sogar dreidimensionale Marken eintragen lassen, wie das Beispiel des Lindt Schokohasen zeigt. Mit einer Klage gegen Apple hätte Worth Parfumes daher wohl keine Chance, meint Ciresa.

Seit 1976 ziert der Apfel die Produkte des Computer-Herstellers aus Cupertino – anfangs war er bunt, dann weiß, dann schwarz und jetzt ist der Apfel transparent, silber oder schwarz. Das erste Logo war ein Apfel, in dem der Schriftzug „apple computer inc.“ eingebettet war. Dieser Schriftzug wurde „Motter Tektura“ genannt und war eine österreichische „Erfindung“, sie stammte vom Voralberger Grafiker Othmar Motter. Das zweite Apple-Logo zeigte Isaac Newton unter einem Apfelbaum und sah wie ein Kupferstich aus. Der Entwurf von Ron Wayne war aber zu kleinteilig, das Logo hatte nicht die Signalwirkung und ließ sich auch schlecht auf Geräte anbringen. Diese Vorzüge brachte der Apfel mit.

Entworfen hat ihn Regis McKenna – den Biss ließ er sich einfallen, damit der Apfel nicht mit einer Kirsche verwechselt wird. Da der Biss im Englischen (to bite = beißen) wie „Byte“ ausgeprochen wird, wurde dies als Anlehnung ans Computer-Zeitalter zur zweiten – konstruierten – Erklärung.

Quelle: futurezone / Foto: adsandbrands.com

via Plagiatsverdacht: Hat Apple sein Logo geklaut?.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Nov 22 2011

Profile Image of holgi-w

US-Behörden weisen Patentklage gegen Apple ab

Abgelegt unter Handy-Ecke

Eine Klage des Grafik-Spezialisten S3Graphics ist gescheitert. Das ist gleichzeitig ein Rückschlag für den Smartphone-Hersteller HTC, der S3Graphics aufkaufen will.

Apple hat einen überraschenden Erfolg in einem Patentstreit mit dem Grafik-Spezialisten S3Graphics errungen. Die US-Handelsbehörde ITC wies eine Klage von S3Graphics ab, obwohl ein Richter zuvor eine Patentverletzung gesehen hatte. Nun hieß es in der endgültigen Entscheidung am Montag aber, Apple verletze die vier genannten Patente nicht. Der ITC-Beschluss bedeutet auch einen herben Rückschlag für den Smartphone-Hersteller HTC, der gerade S3Graphics übernimmt.

HTC befindet sich in einer eigenen Patentschlacht mit Apple, die für das Unternehmen aus Taiwan bisher nicht besonders gut läuft. Nach bisheriger Ansicht der ITC verletzt HTC zwei Apple-Patente. Bei einer Gegenklage von HTC gegen den iPhone-Hersteller sah der ITC-Richter hingegen bisher keine Patentverletzung. Die vorläufigen Einschätzungen können – wie im Fall von S3Graphics – noch von der Kommission geändert werden.

Importverbot
Die ITC kann bei Patentverletzungen ein Importverbot verhängen. Da inzwischen so gut wie alle Geräte in Asien produziert werden, kann damit für ein Produkt praktisch der US-Markt abgeriegelt werden.

Der Streit zwischen Apple und HTC ist Teil eines großen Patentkrieges in der Mobilfunk-Branche, in dem besonders häufig Hersteller von Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android im Visier stehen. Android ist inzwischen die führende Smartphone-Plattform und hielt zuletzt laut Marktforschern gut die Hälfte des Marktes. Die seit Monaten andauernden Patent-Konflikte haben sich inzwischen zu einer Art Poker entwickelt, bei dem jede Seite versucht, mit Klagen in immer mehr Ländern Druck aufzubauen.

Quelle: futurezone.at

via Behörde will HTC-Klage gegen Apple abweisen.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Nov 21 2011

Profile Image of holgi-w

Financial Times trickst Apple aus

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

Anwendung verbucht ohne App-Store über eine Mio. Kunden

London (pte018/21.11.2011/13:31) – Die Financial Times (FT) hat bekanntgegeben, dass die Web-App des Unternehmens seit Juni von mehr als einer Mio. Usern verwendet worden ist. Die britische Wirtschaftszeitung war eines der ersten Printmedien, das sich gegen Apples restriktive Richtlinien erhoben und den mobilen Markt auf eigene Faust erschlossen hat. Der Erfolg könnte Apple unter Druck setzen, seine Konditionen anzupassen. “Etwaige Konsequenzen bleiben abzuwarten. Medieninhalte machen nur einen kleinen Teil des App-Geschäftsmodells aus. Wie gut Apples Bedingungen sind, hängt von der Fähigkeit der Verlage ab, gemeinsam aufzutreten um zu verhandeln”, sagt Medienberaterin Katja Riefler von risolutions.de.

Mobil-Boom

Als Apple das iPad präsentiert hat, wurde die Firma vielerorts zum Retter der Printmedien stilisiert. Die Euphorie fand ein jähes Ende, als Apple seine Bedingungen für den Zugang zum App-Store präsentierte. Verlage müssen 70 Prozent des Umsatzes und die Hoheit über die Abonnementendaten abgeben, wenn sie im Apfelladen vertreten sein wollen. Die FT wollte das nicht akzeptieren und beschloss, ihr eigenes Glück zu schmieden. Die Web-App des Unternehmens bietet ähnliche Funktionalität wie eine native Applikation, kann aber ganz normal über jeden Browser abgerufen werden. “Noch haben Web-Apps einige Defizite. HTML5 ist aber dabei, die Lücke zu schließen”, erklärt Riefler.

Mittlerweile kommen 20 Prozent der Zugriffe auf das Web-Angebot der FT über die App zustande. “Der mobile Markt ist mittlerweile enorm wichtig für Medienunternehmen. Smartphones sind inzwischen weit verbreitet und die Zahl der Tablets steigt schnell”, sagt Riefler. Das erfolgreiche Modell der FT lässt sich allerdings nicht ohne weiteres kopieren. “Die FT ist eine starke Marke, deren Online-Angebot schon lange vor der App kostenpflichtig war. Das sind spezielle Voraussetzungen. Die Verlage müssen verschiedene Modelle ausprobieren und wahrscheinlich mehrere Einnahmequellen schaffen, um im Internet zu florieren”, erklärt Riefler.

Konkurrenz für Apple

Apple war der Vorreiter was mobile Endgeräte betrifft. Mittlerweile hat die Konkurrenz aber aufgeholt. “Eine Premiummarke kann den Markt nicht alleine beherrschen”, so Riefler. Die wachsende Zahl der Mitbewerber schwächt Apples Position als Medienanbieter ebenso wie Firmen, die auf eine Präsenz im App-Store verzichten. Für die User steht laut Riefler hauptsächlich der bequeme Zugang zu Medien im Mittelpunkt. Mit Web-Apps lässt sich das relativ einfach realisieren. Für starke Marken, aber auch Nischenprodukte, kann sich ein Alleingang durchaus lohnen und zur lukrativen Einnahmequelle werden.

Quelle: pressetext.com

 

siehe dazu auch den Artikel Apple-Boykott: Financial Times umgeht iTunes.

 

 

.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Okt 24 2011

Profile Image of holgi-w

Analog statt Digital: Waldorf-Boom in Silicon Valley

Abgelegt unter Allgemein

Diskussion um Einsatz technischer Medien im Klassenzimmer entbrannt

San Francisco (pte003/24.10.2011/06:00) – Gerade im Zentrum der Hightech-Branche, im kalifornischen Silicon Valley, macht eine Waldorfschule Schlagzeilen: Plätze an der Schule, die mit alternativen Lehrmethoden arbeitet und im Unterricht kaum Computer oder andere technische Geräte verwendet, sind heiß begehrt. Ausgerechnet viele Angestellte von Google und Apple würden ihre Kinder in die Waldorfschule schicken, schreibt die New York Times. Obwohl – oder gerade weil – sie im Alltag ständig mit Hightech-Geräten zu tun haben, setzen sie bei ihren Kindern auf analoge Lehrmethoden.

Widerstand gegen Technik-Einsatz

Bleistift statt Touchscreen und Stricknadeln statt Tablet-PCs: Viele der Eltern glauben nicht daran, dass Hightech ins Klassenzimmer gehört. “Ich wehre mich heftig gegen den Glauben, dass man technologische Hilfsmittel braucht, um Kindern Grammatik beizubringen”, so Alan Eagle, Angestellter bei Google und selbst Vater von zwei Kindern. Obwohl er selbst ständig mit neuen Technologien zu tun hat, können seine Kinder im Alter von elf und 13 Jahren noch kaum mit Google umgehen. “Die Idee, dass eine iPad-App meinen Kindern besser lesen oder Arithmetik beibringen können soll, ist lächerlich”, so Eagle.

In den USA wird die Diskussion rund um die Verwendung von Hightech im Klassenzimmer seit einiger Zeit heftig geführt. Es gibt keine Beweise für Leistungsverbesserungen durch die technologischen Hilfsmittel, sagen die Gegner. Für Ann Flynn von der National School Boards Association http://nsba.org gilt dieses Argument jedoch nicht. “Wenn Schulen Zugang zu den Geräten haben und sich diese auch leisten können, die Hilfsmittel aber nicht nutzen, betrügen sie unsere Kinder”, so Flynn. Widerstand formiert sich: Technologie ist im Unterricht eine reine Ablenkung, so die Befürchtung.

Quelle: pressetext.com

via Analog statt Digital: Waldorf-Boom in Silicon Valley.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Okt 20 2011

Profile Image of holgi-w

Samsung bleibt wichtiger Zulieferer von Apple

Abgelegt unter Handy-Ecke

Zusammenarbeit wird bis 2014 fortgesetzt

Apple und Samsung bekriegen sich vor Gerichten in aller Welt mit Ideenklau-Vorwürfen, trotzdem will der südkoreanische Konzern noch auf Jahre ein zentraler Zulieferer des iPhone-Anbieters bleiben. Er habe bei seiner Reise zur Trauerfeier für den Apple-Gründer Steve Jobs mehrere Stunden mit dem neuen Konzernchef Tim Cook gesprochen, sagte der für das Tagesgeschäft zuständige Samsung-Manager Lee Jae Yong am Mittwoch vor Journalisten in Seoul.

Bei dem Gespräch mit Cook sei es hauptsächlich um die Zulieferung von Bauteilen an Apple gegangen. „Wir haben vereinbart, sie in den Jahren 2013 und 2014 fortzusetzen“, sagte Lee Jae Yong. Der Enkel des Samsung-Gründers Lee Byung Chull gilt als ein aussichtsreicher Kandidat für die Konzernspitze. Deswegen war seine Reise nach Kalifornien mit besonderer Aufmerksamkeit beobachtet worden, auch mit Blick auf den weltweiten Patentkrieg der beiden Unternehmen.
Der Samsung-Manager wollte jedoch zu dem Ideenklau-Streit keine Stellung nehmen. Dies sei „ein anderes Thema, um das sich die Anwälte getrennt kümmern werden“.

In den vergangenen Monaten war immer wieder spekuliert worden, Apple suche wegen des heftigen Streits nach alternativen Teile-Lieferanten. Diese Gerüchte scheinen vorerst vom Tisch. Samsung liefert für Apples iPhones und iPad-Tablets dem Vernehmen nach Schlüssel-Komponenten wie Chips und Bildschirme.

Quelle: futurezone.at

via Samsung bleibt wichtiger Zulieferer von Apple.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Ältere Einträge »