Archiv für das Tag 'android malware'

Feb 09 2012

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Google prüft jetzt alle Android-Apps

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Eine Software analysiert nun alle Apps, die im Android Market hochgeladen werden. Googles offene Plattform hatte bisher den Ruf, unsicherer zu sein als Apples App Store.

Googles offizieller Android Market hat jetzt einen Türsteher. Bouncer (Türsteher) heißt eine Software, die jede neue App auf Schadsoftware scannt. Der Vorgang beginnt nach Angaben von Google in dem Moment, in dem die App in den Android Market hochgeladen wird.

In einem Beitrag im Google Mobile Blog vom 02.02.2012 heißt es, Bouncer untersuche neue Apps auf Malware, Spyware und Trojaner sowie auf sonstiges verdächtiges Verhalten. Die neuen Apps würden dabei mit vorher analysierten Apps verglichen. Der Test laufe in Googles Cloud ab, in der eine Android-Umgebung simuliert werde.

Auch Apps, die bereits vor längerer Zeit hochgeladen wurden, durchsucht Google nach eigenen Angaben inzwischen. Ob dabei alle 360.000 Apps analysiert werden, teilte Google nicht mit. Zudem würden neue Entwickler-Konten analysiert, um überführte Betrüger zu identifizieren, wenn sie sich mit einem neuen Account anmelden.

Von alldem sollen weder die Nutzer des Markets noch die Entwickler selbst etwas merken. Es werde keinen Genehmigungsprozess für neue Apps geben, wie es bei Apple der Fall ist, heißt es im Blog. Google will so seinen Vorteil gegenüber Apple behalten – die Offenheit für alle Entwickler und Nutzer. Gleichzeitig will der Konzern die Wahrnehmung ändern, der Android Market sei gefährlicher für den Nutzer als Apples App Store, wo jede neue App erst einen aufwendigen Prüfprozess durchläuft.

Verseuchte Apps vor allem auf alternativen Plattformen

Aus dem Blogeintrag geht hervor, dass Bouncer nicht neu, sondern bereits seit mindestens einem Jahr in Betrieb ist. Die Existenz der Software wurde einfach erst jetzt bekanntgegeben – wohl auch, um zuvor ihre Effektivität testen zu können. Zwischen der ersten und der zweiten Jahreshälfte 2011 habe man bei den Downloads einen Rückgang um 40 Prozent an potenziell verseuchten Apps beobachtet , schreibt Google-Vizepräsident Hiroshi Lockheimer – während Antivirenhersteller gleichzeitig vor einer steigenden Anzahl an Malware-Apps gewarnt hätten.

Wired.com weist darauf hin, dass in den meisten Fällen nicht der offizielle Android Market die Quelle für Schadsoftware ist, sondern kleinere Plattformen von Drittanbietern.

Das Analyseprogramm von Google ist deshalb also auch ein Argument für Android-Nutzer, Apps nur vom offiziellen Android Market herunterzuladen. Sind die kostenpflichtig, verdient Google mit. Die Transaktionsgebühr beträgt 30 Prozent des Verkaufspreises der App. Sollte sich doch einmal eine App in den Android Market einschleichen, die ein Schadprogramm enthält und von vielen Nutzer heruntergeladen wird, kann Google die App aus der Ferne von den Smartphones der Nutzer entfernen.

Quelle: Die Zeit

via Google prüft jetzt alle Android-Apps.

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Jan 28 2012

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Neue Android-Malware infiziert Millionen User

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Eine neue Schadsoftware könnte bis zu fünf Millionen Nutzer infiziert haben. Experten sprechen vom bislang umfangreichsten Malware-Befall durch den Android-Market.

Die Malware “Android.Counterclank” ist laut den Sicherheitsexperten von Symantec in 13 verschiedenen Apps von drei verschiedenen Entwicklern versteckt. Betroffene Programme sind etwa “Sexy Girls Puzzle” oder “Counter Strike Ground Force.” Viele der infizierten Apps sind noch immer im Market erhältlich, Symantec hat eine Liste der betroffener Programme veröffentlicht.

Es handelt sich dabei um neu entwickelte Programme, also keine infizierten Versionen legitimer Apps, wie es in der Vergangenheit immer wieder vorkam. Insgesamt haben laut den Experten bis zu fünf Millionen Nutzer die Software heruntergeladen. “Es handelt sich bislang um den größten Malware-Ausbruch am Android Market”, wie Kevin Haley von Symantec mitteilt.

Android.Couterclank ist ein Trojaner, der persönliche Informationen auf dem Smartphone sammelt. Außerdem modifiziert der Virus die Browser-Startseite und blendet ungewünschte Werbung ein. Der Trojaner ist eine modifizierte Version der Schadsoftware Android.Tonclank, die im Juni 2011 entdeckt wurde.

Zwar verlangen die schadhaften Apps ungewöhnlich viele Freigaben von dem User, das scheint aber viele nicht davon abgehalten zu haben, sie zu installieren. Symantec hat Google laut eigenen Angaben bereits über den Befall informiert.

Quelle: futurezone

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Dez 15 2011

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Google entfernt 22 Malware-Apps aus dem Store

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Programme verschickten heimlich Mehrwert-SMS

Die US-Sicherheitsfirmen Lookout und Symantec haben dutzende Applikationen im Android Market entdeckt, die sich als Schadsoftware entpuppten. Die Firma benachrichtige Google, welches die Programme umgehend aus dem Store entfernte. Die Apps gaben sich als Versionen beliebter Software aus und lockten Nutzer so in die Kostenfalle. Einmal installiert, verschickten die Apps nämlich teure Mehrwert-SMS.

Teure Nachrichten
Das Betrugsschema ist unter dem Namen „RuFraud“ bekannt. Wer der Installation einer betrügerischen App zustimmt, gibt tatsächlich die Einwilligung eine SMS zu verschicken, die rund 5 Euro kostet. Lookout vermutet russische Programmierer hinter der Aktion und schätzt, dass 14.000 Nutzer, vorwiegend aus Europa und Asien, in die Falle tappten. Ingesamt geht Lookout in ihrem Jahressicherheitsbericht davon aus, dass 2011 Android-Nutzer einen Schaden von einer Million Dollar durch Betrügereien erlitten haben. Nach dem Vorfall wurden abermals Stimmen laut, die mehr Kontrolle und Vorab-Checks von Apps innerhalb des Android Markets fordern.

Quelle: futurezone

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Dez 14 2011

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Gratis Windows Phones bei Android-Malware

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In einer neuen Initiative verschenkt Microsoft Windows Phones an Android-Nutzer, die von Schadsoftware betroffen sind.

Wer ein kostenloses Windows Phone möchte, sollte Microsoft über Twitter von seinen Malware-Problemen mit Android-Smartphones erzählen. In einer neuen Social-Media-Marketing-Aktion will der Softwareriese auf vermeintliche Gefahren bei Android hinweisen. Gestartet wurde das Ganze von Microsofts Ben Rudolph, der auf Twitter den Hashtag #droidrage kreierte. Der Aufruf gilt noch bis Mittwoch, die fünf besten Geschichten gewinnen.

In einem Eintrag im Blog der Sicherheitsfirma Sophos wird vermutet, dass es Microsoft wohl genieße, ein Mal auf der anderen Seite zu stehen, nachdem Windows seit Jahren als unsichere Alternative zu Unix und Mac OS X angeprangert wird.

Windows Phones schafften es in jüngster Vergangenheit auch mit einem Fehler in die Schlagzeilen, wonach ein einfaches SMS das ganze Smartphone lahmlegen kann (siehe Sicherheitslücke: SMS-Fehler legt angeblich Windows-Phones lahm). Ob betroffene Nutzer auch in diesem Fall etwas von Microsoft geschenkt bekommen, ließ Rudolph offen.

Quelle: futurezone

via Gratis Windows Phones bei Android-Malware.

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